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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

177 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Frage, Rockmusik, Misogynie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2023 um 16:47
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Ich sehe es eben anders, was doch auch legitim ist, oder?
ich sehe es auch anders, bin eben auf die Aussage eingegangen, dass ich die bescheuert finde, sollte man daran erkennen:
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Texte sind egal? Wozu gibts die dann? Da kann man dann ja auch nur tidelijahutrallalabämbäng dudelkabamm singen.
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:der dritte singt von der Heimat und der Mama.
der Vierte von Vergewaltigung, Gewalt, Mord
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Georg Danzer.
meinst Du "schmutzige Lieder" von 2001?
Da soll man ja vor gebrauch das Beiheft lesen....... ;)


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2023 um 19:46
@Tussinelda
Ich denke, wir verstehen einander 😉.
Dass es Text von höchst fragwürdiger Natur gibt, da pflichte ich Dir sbsolut bei.

Unter anderem. Ich besitze die DVD, ziemlich starker Tobak 😊


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

19.09.2023 um 14:58
Benjamin Moldenhauer hat keinen Spaß in einer Stones-Ausstellung, wer geht auch schon freiwillig zu solcher Heiligen-Verehrung und Devotionalenschau :ask:
Die Androgynität Mick Jaggers konnte befreiend wirken für alle, die mit den geläufigen Bildern von Männlichkeit im Nachkriegsengland nichts mehr anfangen konnten. Man kann aber auch, mit Press und Reynolds, eine andere Diagnose stellen, nämlich, dass sich hier „prahlerischer Machismo“ und „selbstherrliche Androgynität zu einer Art allumfassenden Narzissmus“ zusammengeschlossen hätten, „als Klammer in der Geschichte rebellischer Rockmusik“.

Und dieser Narzissmus bedingt die Abwertung von Weiblichkeit, die sich durch das gesamte Werk der Stones zieht und nicht nur in notorischen Songs wie „Under my Thump“ zu finden ist: „Under my thumb / It’s a squirmin’ dog who’s just had her day / Under my thumb / A girl who has just changed her ways“.

Glückliche Crossdresser

Auf dem Cover des 1978 erschienenen Albums „Some Girls“ – in dessen Titelsong behauptet Jagger unter anderem, „Black girls just wanna get fucked all night“ – sind Bilder aller Bandmitglieder von Frauenperücken umrahmt, ergänzt mit kurzen Fakebiografien auf der Coverrückseite.

„Jede dieser erfundenen Frauen steht ohne Mann da“, schreiben Joy Press und Simon Reynolds. „Für die Stones offensichtlich die ultimative Schmach.“ Jene Gleichzeitigkeit von Machismo, Misogynie und Befreiungsversuch wäre pophistorisch interessanter gewesen als in Vitrinen aufgebahrte Gitarren, die Keith Richards mit seinen eigenen Händen berührt hat.
Quelle: https://taz.de/Ausstellung-ueber-die-Rolling-Stones/!5959141/

Wird ja immer knüppeldicker für die Boomer, da bekommt ja fast schon Mitleid.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.07.2025 um 05:05
Da es hier forisch wieder um Sexismus geht, hole ich die Umfrage mal hoch, vielleicht kommt ja die eine oder andere Stimme noch dazu.

Finde neue Stimmen immer interessant.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb am 31.07.2023:rhapsody3004 schrieb am 06.07.2023:
Und selbst wenn es tatsächlich immer Sexismus wäre - egal ob nun in Songtexten oder auch nur bildlich dargestellt - fragt doch erst mal die ganzen Frauen, wie viele das überhaupt so schlimm finden würden bzw. sich deswegen auch gleich diskriminiert fühlen würden.

was eine Aussage, muss man sich echt auf der Zunge zergehen lassen. Also auch wenn es tatsächlich Sexismus ist, dann muss man noch fragen, ob alle Frauen das schlimm finden.... :shot:
Oh, da kann und will ich zustimmen, es sollte schon darum gehen, worum denn sonst? Ich hoffe, @Tussinelda nimmt mir die Zustimmung nicht krumm :)


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2025 um 08:29
yo, kommt zwar nix

nur @Doors laberte n bischen, wenn auch nicht wirklich überzeugend :-)

aber hols noch mal hoch :-)

Stones und Sydney ???

Youtube: The Rolling Stones - Angry (Official Music Video)
The Rolling Stones - Angry (Official Music Video)
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iwie peinlich ...

k, anders als
Brown sugar / How come you taste so good? / Just like a black girl should,”



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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2025 um 08:35
Blond, Blauäugig, katalogschön – und neben weiblichen Kurven mit der Werbe-Botschaft ausstaffiert, „genetisch“ auf der Gewinnerseite zu stehen. Im Amerikanischen hört sich „Genes“ eben an wie „Jeans“ – die Firma American Eagle spielt damit, und man kann sagen, die linksgrüne "taz" liegt - sachlich - gar nicht einmal falsch, wenn sie urteilt: „Zuerst die schlechte Nachricht: Sex sells. Dann die noch Schlechtere: White Supremacy sells better. Und weil aller guten Dinge drei sind, eine noch: Diversity doesn’t sell.“
Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/wenn-sie-diese-frau-cool-finden-muessen-sie-kein-schlechtes-gewissen-zu-haben_d2c2b9cd-63d3-4d74-ad8d-3bba4045cc04.html

wirklich :ask:


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2025 um 08:46
Teilweise denke ich auch, die linke fangen an zu spinnen.
Weißt du was, ich mag mischlings kinder meist sehr gerne ansehen, sie sind oft sehr hübsch. So empfinde ich dies. Gestern nochmal bestätigt bekommen.

Aber ich finde unser Sohn mit 2 weiße Menschen auch sehr gut gelungen.

Hier dazu @Fellatix ein kommnetiertes Video.

https://www.youtube.com/watch?v=CnIw5z_O5S

Es haben auch mehr dies kommentiert.

https://www.youtube.com/results?search_query=Blond+linker+hass+gegen+jeans+%2Codell


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2025 um 18:43
Die Rapmusik ist für mich zum größten Teil frauenfeindlich. Was es da für Texte und Ausdrücke gibt , wie "Bitsch" und sowas... furchtbar! Die Rapmusik verblödet die Menschheit


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2025 um 19:31
Zitat von orletsorlets schrieb:Die Rapmusik verblödet die Menschheit
Verblödet war die schon immer, da hat Rap nun nichts mehr kaputt machen können.🤟🏻


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

02.08.2025 um 22:49
Zitat von soomasooma schrieb:Verblödet war die schon immer, da hat Rap nun nichts mehr kaputt machen können.🤟🏻
Da hast du allerdings Recht :)


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

03.08.2025 um 00:28
@Fellatix


Dürfte jedenfalls genug Frauen weltweit geben, die zu Rockmusik mit sexistischem Inhalt abrocken können, sie Musik und Bands einfach lieben.

Zu der Aussage stehe ich auch noch im Jahre 2025.
Zitat von orletsorlets schrieb:Die Rapmusik ist für mich zum größten Teil frauenfeindlich. Was es da für Texte und Ausdrücke gibt , wie "Bitsch" und sowas... furchtbar! Die Rapmusik verblödet die Menschheit
Da ist die Musik an sich bereits scheiße. Und die Texte oftmals auch nochmal nen ganz anderes Kaliber.
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Teilweise denke ich auch, die linke fangen an zu spinnen.
Also ich bin ja auch zumindest Mittelinks, aber Rockmusik werden mir Linke und irgendwelche Ultrafeministinnen nicht schlecht reden können.

Rock‐ und Metalmusik sind u.a. Meine musikalischen
ORGASMEN. MEINE musikalische WELT!

Ich versuche auch erst gar nicht gezielt nach sexistischem Schmutz oder anderem Schmutz zu
bei Bands und in ihren Werken zu suchen.

Bin auch froh, dass meine Englischkenntnisse nicht die besten sind.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

03.08.2025 um 00:45
Mal eine ernstgemeine Frage, an besonders Sensible;

Geht so ein Cover für euch eigentlich noch in Ordnung?

Album: No Pads, No Helmets...Just Balls (Achtung, könnte Sexismus beinhalten)



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(Ja, stehe auch auf seichteren High School-Punkrock)


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

03.08.2025 um 01:02
Simple Plan sind aber auch reifer geworden mit den Jahren oder wie man so schön sagt sind sie auch musikalisch gereift.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

03.08.2025 um 01:06
Zitat von orletsorlets schrieb:Die Rapmusik ist für mich zum größten Teil frauenfeindlich.
Sie ist nicht frauenfeindlich, sondern männerlastig. Soll heißen: Sie ist sowohl textlich als auch musikalisch sehr unterleibsfixiert. Sexualität ist von Natur aus sexistisch und man muss sich nur weibliche Rapper anhören, um zu erkennen, dass da einfach generell das Es spricht.

Mit der klassischen Rockmusik verhält es sich ähnlich.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Brown sugar / How come you taste so good? / Just like a black girl should,”
Das ist ein besonders albernes Beispiel. Eigentlich schwärmt hier nur ein Mann vom Sex mit einer schwarzen Frau, aber da unser idiotischer Zeitgeist "Ich stehe wahnsinnig auf schwarze Frauen" mit "Ich betrachte nur Weiße als vollwertige Menschen" übersetzt, wird ein Riesentheater darum gemacht.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

03.08.2025 um 04:56
Zitat von AiolodAiolod schrieb:Das ist ein besonders albernes Beispiel. Eigentlich schwärmt hier nur ein Mann vom Sex mit einer schwarzen Frau, aber da unser idiotischer Zeitgeist "Ich stehe wahnsinnig auf schwarze Frauen" mit "Ich betrachte nur Weiße als vollwertige Menschen" übersetzt
:palm:

@klompje1

ah, danke. Leider funzt der erste Link nicht mehr und der zweite führt auch zu Videos aus eher zweifelhafter Richtung.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

03.08.2025 um 05:14
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Aber ich finde unser Sohn mit 2 weiße Menschen auch sehr gut gelungen.
Das freut mich :-)

1. Da wäre viel zu sagen. Aber ich machs kurz.

2. Wenn die Stones Oppas Euphoria Star Sydney für kulturelle Relevanz einkaufen, dann finde ich das wie gesagt ein bischen peinlich.

3. In der Werbeindustrie sind andere Kriteren. Da gehts um Aufmerksamkeit.
Es gibt Werbekampagnien, die Epoche schreiben.
Kann mich noch erinnern, wie ich klein von der Guess Jeans Kampagne mit Claudia Schiffer fasziniert war, da kannte ich noch nicht einmal Brigitte Bardot :-) Die Sydney Werbekampagne, ob sie auch Epoche schreiben wird? On verra.

4. Musste wegen der Diskussion mit Tiger @Doors dran denken. Weil es mir vor kurzem vor die Linse lief. Also iwie scheint es da doch keine so große Diskrepanz gewesen, zwischen dem realen und künstlerischen Ich, mit den Liedern über die Crew Sluts oder Mannschafts-Schlampen ...
Denn nicht nur zeigt Moon, dass das Familienidyll, das der Musiker in der Öffentlichkeit behauptete, an der Realität vorbeiging. Sie zeigt, dass zwischen den Zappas eine so vergiftete Atmosphäre herrschte, dass es teilweise für den Leser schwer erträglich wird, von ihren Erlebnisse zu lesen. Der Musiker beschäftigt sich kaum mit den Kindern und ihren Bedürfnissen, besteht darauf, dass sie bis er um 17 Uhr ausgeschlafen hat, still sind, resümiert Pilz. Die Liebesbeziehung mit seiner Frau ist toxisch, er betrügt sie - sie lässt ihre Wut auf brutale Weise an den Kindern aus. Ergo sind die Zappas mitnichten eine harmonische Familie, eher eine WG" für psychosoziale Sonderfälle", so der Rezensent. Selbst auf dem Sterbebett noch, verweigert der Vater seiner Tochter die Anerkennung. Und, stellt Pilz klar, bevor jetzt Fans von Zappas Musik Stunk machen: Es geht in diesem Buch überhaupt nicht um die Musik, und eigentlich auch gar nicht um Zappa selbst, sondern vor allem um die Dekonstruktion eines jahrelang erzählten Märchens.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 17.09.2024

Einblicke in eine dysfunktionale Familie ermöglicht Rezensent Jean-Martin Büttner Moon Unit Zappas Buch. Die Tochter Frank Zappas beschreibt darin ihre Herkunftsfamilie, die weitgehend von Entfremdung und den zahlreichen Affären des Vaters geprägt war. Die Kinder sahen Vater Zappa, der am liebsten allein im Keller saß und komponierte, kaum, erfährt Büttner von seiner Tochter, die Mutter wiederum war frustriert von den andauernden Seitensprüngen ihres Mannes und lies diesen Frust an den Kindern aus. Damit widerspricht Moon Unit Zappa dem Image ihres Vaters als eines nonkonformistischen Freigeistes, erläutert Büttner entlang der Lektüre, tatsächlich beutete er insbesondere seine Frau aus, wenn er, der selbst nicht Autofahren konnte, ihre Dienste als Chauffeurin in Anspruch nahm und sich von ihr managen ließ. Voyeuristisch ist dieses Buch nie, stellt Büttner klar, vielmehr schreibt Zappa hochgradig intelligent und reflektiert, kritisch gegenüber sich und anderen. Eine lohnende Lektüre, so das Resümee
Quelle: https://www.perlentaucher.de/buch/moon-unit-zappa/earth-to-moon.html


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

04.02.2026 um 05:36
Wurde in einer anderen Umfrage daran erinnert.

Da geht es zwar um Musik-Kritik, aber das passt dann auch noch.
Der männlich dominierte Musikjournalismus tappt bei Taylor Swift in die Misogyniefalle und hängt einer längst überholten Kulturindustrie-Kritik nach, sagt Kulturwissenschafter Jörn Glasenapp
Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000230943/kulturwissenschafter-es-gibt-keine-relevante-maennliche-rockmusik-mehr

Jap
STANDARD: Warum ist diese "adornitische Kritik" oft frauenverachtend?

Glasenapp: Das Kulturindustrie-Paradigma ist von der allertiefsten Verachtung für die Fans und die Macher:innen der Kulturindustrie geprägt. Es ist eine billige Form, sich zu distinguieren, indem man sagt: Die Musik, etwa die von Taylor Swift, klingt wie jede andere auch, nur wurde sie halt besser von der Kulturindustrie hochgejazzt. Dass die Massen einen guten Geschmack haben könnten, kommt dem Adorniten nicht in den Sinn. Kritik ist immer auch selbstaufwertend. Also bloß nicht begeistert sein! Denn die, die begeistert sind, das sind im Bereich Pop, so das übliche Muster, ja vor allem die verblendeten, gern auch als hysterisch diffamierten jungen Frauen. Letztlich geht es fast immer auch gegen die Frauen. Pop gilt im Gegensatz zu Rock als weiblich. Adornitische Popkritik verbindet sich somit oft mit einer rockistischen Haltung.

STANDARD: Aber Taylor Swift wird inzwischen auch vom Feuilleton ein stückweit anerkannt, oder?

Glasenapp: Es ist interessant, dass das seriöse Feuilleton bis 2019 Taylor Swift, wenn überhaupt, dann nur als "Phänomen" wahrgenommen hat. Mit den Alben Folklore und Evermore von 2020 galt Swift plötzlich als Meisterin des Songwriting. Auf dieses "vergiftete Lob" stößt man seither oft.

STANDARD: Warum "vergiftet"?

Glasenapp: Warum kam die neue Wertschätzung mit jenen Alben, mit denen sich Swift vom Pop abwendete? Lover, das Album davor, war denkbar pink und weiblich. Und dann dieses reduzierte Schwarz-Weiß-Cover von Folklore und diese Indie-Folkmusik – damit wechselte Swift in ein eher männliches Genre. Und noch besser: Sie arbeitete plötzlich mit männlichen Indie-Ikonen wie Aaron Dessner von The National und Justin Vernon von Bon Iver zusammen. Und plötzlich, als ob die Musik so viel besser geworden wäre, wird behauptet, Swift sei nun ganz große Kunst. Das ist ein vergiftetes Lob. Noch so ein vergiftetes Lob ist es, wenn von Swifts großartigen Texten die Rede ist und der Wunsch formuliert wird, sie solle doch besser Schriftstellerin werden. Damit sagt man erstmal über sich selbst: Ich kenne mich mit Literatur aus. Zugleich distinguiert man sich von ihrer Musik, die einem dann doch letztlich etwas peinlich ist. Das ist selbstverständlich Blödsinn, denn Swifts Meisterschaft liegt natürlich in der Kombination von Text und Musik. Ich hoffe sehr, dass sie nie auf die Idee kommt, irgendwann Romane oder Lyrikbände zu verfassen.
Quelle: ebenda

Und jap
Glasenapp: Ein diesbezüglicher Markstein war meines Erachtens Beyoncés fünftes Album aus dem Jahr 2013. Wenn man von einem Revival sprechen will, dann begann es wohl damals. Der Feminismus ist heute stark mit Pop verbunden. Rock ist tot, das ist meine absolute Überzeugung. Es gibt keine relevante männliche Rockmusik mehr. Das letzte Mal, dass männliche Rockmusik diskursiv interessant war, war Anfang der 2000er-Jahre mit Bands wie The Strokes oder The Libertines. Mittlerweile ist Rockmusik nur noch Ausstellungsstück. Bruce Springsteen, AC/DC und Metallica gehen zwar noch auf Tour und spielen vor großem Publikum. Aber diskursmäßig ist das nicht mehr relevant. Heute werden Platten von Beyoncé und Swift zigmal in der New York Times besprochen. Pop und dessen Protagonistinnen dominieren jetzt – und diese Protagonistinnen verbinden das mit Feminismus. (Beate Hausbichler, 5.8.2024)
Quelle: ebenda

Der Mann hat Recht: Rock ist tot. Nur dass ich dafür keine Kulturwissenschaft brauche.

Es ist, wie ich (anderswo) sagte: Rock hat schlicht keine kulturelle - oder wie er sagt: diskursive - Relevanz mehr.

Sorry @abberline

Aber isso.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

04.02.2026 um 07:32
Zitat von klompje1klompje1 schrieb am 02.08.2025:Teilweise denke ich auch, die linke fangen an zu spinnen.
Weißt du was, ich mag mischlings kinder meist sehr gerne ansehen, sie sind oft sehr hübsch. So empfinde ich dies. Gestern nochmal bestätigt bekommen.
Ich denke in 2026 könnte man auf hochgradig diskriminierende Begriffe aus der Kolonialzeit verzichten, obwohl ich nicht so dolle links bin.
Mischling kann man vielleicht zu nem Hundewelpen sagen aber doch nicht zu einem Menschen.

Sorry für OT @Fellatix
Das musste raus.


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Ist ein Großteil der Rockmusik misogyn?

04.02.2026 um 07:52
@Fellatix
[x] Ja, aber nur gegen Frauen!


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