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Wart ihr schon mal in den USA?

156 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wart ihr schon mal in den USA?

16.03.2026 um 03:45
Nein,aber fast. Ich hatte vor gehabt, meine ehemalige Internet Freundin in Warsaw, Illinois zu besuchen,um sie Mal persönlich kennenzulernen,hab mir auch extra dafür ein Reisepass machen lassen, aber leider starb sie 2024 an COVID. Das wäre auch der einzige Grund gewesen, dort Urlaub zu machen. Jetzt hab ich es nicht mehr vor, erst Recht nicht, solange Trump dort Präsident ist.


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16.03.2026 um 03:51
Zitat von orletsorlets schrieb:aber leider starb sie 2024 an COVID
Das tut mir sehr leid.

Ich weiß, ist immer ein blöder Spruch, aber sowas zeigt uns ja auch, dass man manches nicht erst auf die lange Bank schieben sollte.
Zitat von orletsorlets schrieb:Jetzt hab ich es nicht mehr v
Zitat von orletsorlets schrieb:erst Recht nicht, solange Trump dort Präsident ist.
Dito!

Ich war ja in seiner ersten Amtszeit, war halt schon gebucht, in New York und das beste waren die verunstalteten Wahlplakate von ihm.

Hätte auch da schon Lust gehabt gegen den Trump Tower zu pissen.

Konnte Trump noch nie ab.


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Wart ihr schon mal in den USA?

16.03.2026 um 09:03
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Ich noch nicht.
Wie ist da so das Feeling als Deutscher?
Stimmen all diese Klischees?
Ist es ein Kulturschock?

Wenn ja, was sind eure Erfahrungen, was sind die größten Unterschiede zu Deutschland? Gibt es kuriose Begebenheiten? Hat es euch da gefallen?
So viele Fragen....
Genau letztes Jahr um diese Jahr, Rundreise an der Westküste.

Die Amerikaner sind total freundlich, Hilfsbereit und absolut nicht so wie sie hier in Deutschland gezeigt werden.

Kulturschock? Definitiv ja beim Einkaufen und Essen und dem Müll den man unweigerlich produziert. Wie erwähnt war ich auf einer Rundreise mit einer Reisegesellschaft, demnach hatten wir nur Frühstück in den Hotels in denen wir übernahcten haben. In jedem Hotel gab es zb nur Einweggeschirr zum Frühstück, selbst die Müslischale etc, war alles Wegwerfgeschirr, wir waren in gut 10 Hotels in der Zeit, jeden Morgen, bei 40 Mann kannst du dir vorstellen was wir allein in den 18 Tagen nur damit an Müll produziert haben - und wir waren ja nicht alleine in den Hotels.

Dann mussten wir uns zu den anderen Mahlzeiten selbst verköstigen, gerade Mittags haben wir dann am Supermarkt gehalten und eingekauft, dort ist fast alles in Plastik eingepackt, also da auch wieder Mülll - Pfandsystem gibt es auch nicht. Das Leitungswasser ist oftmals eigentlich immer "Schwimmbadniveu" wer da empfindlich reagiert braucht für die Mundhygiene billiges stilles Wasser, also auch da wieder Plastik.

Ich war oftmals Abends im Restaurant essen, hervorragende Küche. Sehr sehr lecker. Es gibt woran man sich gewöhnen muss in guten Restaurants, anstelle wie bei uns "Pommes, Kartoffeln oder ähnliches" immer ne halbe Schüssel voll Kartoffelchips, es ist schon ungewöhnlich seine SparRips mit Chips zu essen...

Ansonsten hat Amerika eine wunderschöne Natur, diese unendliche Weiten durch die wir gefahren sind, - nur du - der Bus - und die Straße - oftmals sind wir über 10 km nur gerade ausgefahren und niemand kam uns entgegen oder ähnliches.

Die vielen Nationalparks alle total sauber, die öffentlichen Toiletten egal wo, immer pikobello Sauber, selbst das "Plumsklo" in Death Valley ... nicht zu vergleichen mit unseren Autobahntoiletten


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16.03.2026 um 09:03
Cool ist die Weite, Die Leute durchwachsen wie hier auch. Ziemlich viel Mehrgewichtge, wie jetzt hier auch und mit Umweltschutz haben sie es nicht wirklich. Dieses Jahr fahren wir die Route66 und danach muss ich nicht mehr hin. Es gibt für mich schönere und interessantere Länder.


@rhapsody3004


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Ist das ein Faltenrock? Waren die damals für Boys modern?


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16.03.2026 um 09:39
Ich bin früher gern in den USA gewesen. Es war sogar mal eines meiner Lieblingsreiseziele gewesen.

Am besten haben mir immer die sehr vielfältigen und reizvollen Landschaften und die große Weite gefallen. Insbesondere im Westen der USA gibt es unglaublich viel zu sehen und die Landschaften sind oft atemberaubend. Auch einige Städte fand ich ganz gut, vor allem New York und San Francisco.

Inzwischen hat sich allerdings viel geändert und meine Liebe zu den USA ist ziemlich erkaltet. Mein letzter Aufenthalt vor vier Jahren war sogar ziemlich ernüchternd gewesen, und seitdem bin ich nicht mehr da gewesen. (die Landschaften sind natürlich immer noch genauso toll, aber schon allein die Tatsache, dass die Trump-Administration die Eintrittspreise für die Nationalparks für Ausländer drastisch erhöht hat, schreckt mich ab).


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16.03.2026 um 10:12
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Ansonsten hat Amerika eine wunderschöne Natur, diese unendliche Weiten durch die wir gefahren sind, - nur du - der Bus - und die Straße - oftmals sind wir über 10 km nur gerade ausgefahren und niemand kam uns entgegen oder ähnliches.
Genau deshalb wollte ich mal dahin.
Die Wüste Arizonas, vielleicht mal nach Benson, ihr wisst, es ist auch nur ein "Kaff", aber berühmt durch den Titelsong von John Carpenters Dark Star.
Route 66. Ich habe mal eine Reisereportage gesehen. Das wäre genau mein Trip.

Youtube: Benson Arizona - Lets have some music in here, Boiler
Benson Arizona - Lets have some music in here, Boiler
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16.03.2026 um 10:35
Wir (mein Mann und ich) haben knapp 10 Jahre in den USA gelebt und gearbeitet. Wir leben aktuell, seit drei Jahren, in Chile.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Ansonsten hat Amerika eine wunderschöne Natur, diese unendliche Weiten durch die wir gefahren sind, - nur du - der Bus - und die Straße - oftmals sind wir über 10 km nur gerade ausgefahren und niemand kam uns entgegen oder ähnliches.

Die vielen Nationalparks alle total sauber, die öffentlichen Toiletten egal wo, immer pikobello Sauber, selbst das "Plumsklo" in Death Valley ... nicht zu vergleichen mit unseren Autobahntoiletten
Ich kann das bestätigen (fand tolle Natur aber auch woanders vor).

Schockierend fand ich die Armut, oft schlechte medizinische Versorgung. Habe damals auch bei einer "food bank" (ähnlich wie "Tafel") ausgeholfen.

Durchaus vermisst habe ich nach Wegzug die leichte Verfügbarkeit von gebrauchten Waren, nicht nur Kleidung. "Thrift stores" haben auch z.B. Haushaltsgeräte, Geschirr, Bastelartikel, Bücher... im Angebot. Wir haben uns damals überwiegend daraus eingerichtet. Auch gut ausgestattete "public libraries" fand ich toll: Bücher, aber auch Gesellschaftsspiele leihen, aktuelle DVDs leihen, oft auch Verleih von Geräten wie Nähmaschinen, Werkzeug... Wahrscheinlich in Deutschland in vielen Stadtbüchereien ähnlich (bzgl. Büchern klarerweise); hier in Chile vermisse ich das, da einerseits Bibliotheken viel schlechter ausgestattet sind, andererseits aber auch unsere Sprachkenntnisse noch nicht gut genug sind um Bücher die uns wirklich interessieren lesen zu können.

Bzgl. des Essens: Gerade der großzügige Umgang mit Einweggeschirr (Restaurants, Hotels, Arbeitsplatz), viel Verpackung etc. störte uns. Ebenso, dass es schwierig war, bestimmte Grundzutaten zu finden - damit meine ich nicht mal für die "deutsche Küche" (koche selbst sehr international, freue mich über neue Zutaten und integriere neue Obst- und Gemüsesorten, Nüsse, Körner... gerne in den Speiseplan), aber z.B. schonmal Mehl zu finden das ungebleicht ist, auch andere pure Zutaten... war schwierig und wir stießen oft auf Unverständnis, was uns an bestimmten Zutaten stören würde.
Da mein Mann und ich relativ "öko" sind, keine hochverarbeiteten Zutaten mögen, selten Süßes essen und in allem was nicht explizit eine Süßigkeit ist definitiv keinen Zucker wollen, zu einem sehr hohen Anteil selbst kochen: Es war machbar, aber man musste schon sehr viel suchen.
Ich fand auch die Küchenausstattung in beiden nacheinander gemieteten Wohnungen (und allen besichtigten) schlecht. Was ich damit meine: In Deutschland hatten wir fast durchgänging in auch kleinen, relativ günstigen Wohnungen (z.B. was man sich als junger Arbeitnehmer alleine oder zu zweit leisten kann) einen Herd mit Glaskeramik, einen Backofen mit Umluft.. vorgefunden. Dort war dem nicht so, auch nicht in Wohnungen die man sich von zwei guten Gehältern in der IT leisten kann. Backofen hatte dann nur Ober- und Unterhitze, in einem Fall entwich Wärme nach oben aus einer Kochplatte heraus. Kochplatten waren immer offene Heizschlangen, relativ schwer zu reinigen und sie verzogen uns den ein oder anderen Topf.
(Wie in Deutschland: Hier in Chile finden sich Herd mit Glaskeramik, Backofen mit Umluft... leicht in Mietwohnungen.)
Stark gechlortes Wasser ist uns in den USA an beiden Wohnorten auch aufgefallen. Hier in Chile ist das übrigens genauso, sprich: für den kompletten Verzehr leider Flaschen- bzw. Kanisterwasser.

Stärker als zuvor in Deutschland fiel mir in den USA auf: Man schien sehr auf seinen Status wert zu legen. "Keeping up with the Jonesens" - Fremde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Bekannte... sollten einen bloß ja nicht als arm einschätzen.
Persönlich finde ich nichts daran peinlich, z.B. Wäsche draußen aufzuhängen (im Garten oder auf dem Balkon), zu Fuß einkaufen zu gehen (z.B. mit einem Einkaufstrolley), oder ÖPNV zu benutzen wenn die Fahrtzeiten passten - ich habe durchaus mitbekommen dass andere derartiges rein aus Scham mieden. Keine Unterstellung meinerseits; diejenigen sagten das selbst, z.B. auch bzgl. der Nichtnutzung eines kostenlos vom Arbeitgeber gestellten Bus-Jahrestickets: Kollegen war nicht so wohl dabei, an einer Haltestelle gesehen zu werden und dann, auch noch mit Einkaufstaschen, für arm gehalten zu werden. Sie vermieden auch Angebote wie "Museumseintritt zum halben oder 1/3 Preis bei Vorzeigen eines Bustickets" aus selbigem Grund. Andere nannten, selbst in Kalifornien, lieber die Wäsche im Wäschetrockner zu trocknen, damit Nachbarn nicht von einem Wäscheständer auf dem Balkon darauf schließen, man sei arm/ hätte Probleme die Stromrechnung zu zahlen.
Persönlich fand ich das bizarr, da ich auf Status keinen Wert lege, sondern mir praktische Aspekte und "Geld nicht zum Fenster rauswerfen" (= sparen, insbesondere dort wo die günstigere Alternative genauso praktisch nutzbar ist, um Geld für anderes übrig zu haben/ auf Ersparnisse zurückgreifen zu können) viel wichtiger sind.


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16.03.2026 um 10:54
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Musstest du deine Ernährung umstellen?
Und wie ging es mit den Umrechnungen, dem Trinkgeld, etc.?
Also, die Ernährung muss man nicht grundsätzlich umstellen, aber es hängt halt davon ab, wo und wie man sich verköstigt, und was man bisher normalerweise isst.

Generell ist die Gastronomie in den USA stärker als bei uns auf Fastfood- und Gastroketten ausgelegt. Inhabergeführte Gastronomie gibt es weniger als bei uns. Und das Speisenangebot basiert häufig auf Burger, Pizza, Pasta, Gegrilltem. Das Frühstück in den Cafés ist meistens sehr reichhaltig, und mir waren selbst die kleinen Portionen zu groß. Es basiert oft auf Pancakes und French Toast, sowie Bagels, Eggs Benedict und anderen kalorienreichen Speisen.

Eine Herausforderung ist das Tipping (Trinkgelder), denn die geforderten Trinkgelder steigen gefühlt immer weiter (es ist fast obligatorisch, einen hohen Betrag als Trinkgeld zu geben).


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16.03.2026 um 12:16
Zitat von martenotmartenot schrieb:Generell ist die Gastronomie in den USA stärker als bei uns auf Fastfood- und Gastroketten ausgelegt. Inhabergeführte Gastronomie gibt es weniger als bei uns. Und das Speisenangebot basiert häufig auf Burger, Pizza, Pasta, Gegrilltem. Das Frühstück in den Cafés ist meistens sehr reichhaltig, und mir waren selbst die kleinen Portionen zu groß. Es basiert oft auf Pancakes und French Toast, sowie Bagels, Eggs Benedict und anderen kalorienreichen Speisen.

Eine Herausforderung ist das Tipping (Trinkgelder), denn die geforderten Trinkgelder steigen gefühlt immer weiter (es ist fast obligatorisch, einen hohen Betrag als Trinkgeld zu geben).
Also ich hatte am Anfang meiner Reise echt schwierigkeiten, bzw mein Verdauungstrakt also bzw. der Gang zur Toilette fiel mir schwer. Es gab wie beschrieben immer nur Weißbrot, aber auch nicht so wie wir es kennen, sondern unheimlich fest, klebrig keine Ahnung. Auch die Bagels waren nicht genießbar. Beim Einkaufen in den Märkten hab ich Schwarzbrot, Roggenbrot oder ähnliches vermisst. Selbst Aldi hatte das nicht.

In Las Vegas bekamen wir sogar ausschließlich warmes Frühtück, Rührei, Kartoffelwedges und Frikadelle...sorry ich kann um 7:45 kein "Mittagessen" zu mir nehmen.

Auch Marmelade hab ich sehr sehr vermisst, das was da war, war zwar als Marmemlade ausgeschrieben aber das hatte nie eine Frucht oder ähnliches gesehen.

Also Trinkgelder hab ich ausnahmslos in Restaurants gegeben, bei Fastfoodketten nicht.


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16.03.2026 um 12:32
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:In Las Vegas bekamen wir sogar ausschließlich warmes Frühtück, Rührei, Kartoffelwedges und Frikadelle...sorry ich kann um 7:45 kein "Mittagessen" zu mir nehmen.
Ich habe zwar kein Problem mit warmem Frühstück, aber mir sind in den USA die Mengen einfach zu groß. Dazu kommt, dass die Pancakes, der French Toast etc. einfach sehr schwer und extrem sättigend sind.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Also Trinkgelder hab ich ausnahmslos in Restaurants gegeben, bei Fastfoodketten nicht.
Kann sein, dass es das noch nicht überall gibt, aber ich habe gehört, dass einige Unternehmen allmählich dazu übergehen, selbst bei Selbstbedienung Trinkgeld einzufordern.

Andere Eigenheiten in den USA:
- der ÖPNV spielt fast nirgendwo eine Rolle, von einigen Großstädten abgesehen. Auch Eisenbahnen gibt es nur in einigen Regionen, und selbst Großstädte haben oft überhaupt keinen Bahnanschluss. Auch Fußwege sind oft nicht üblich, denn die Leute fahren fast alle Strecken mit dem Auto.
- man sollte auch als Tourist eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die ausdrücklich auch die USA abdeckt, da die Kosten sonst exorbitant hoch sein können.
- der Gebrauch von Einweg-"Geschirr" ist weit verbreitet. Man wirft immer noch sehr großzügig einfach alles weg.
- viele Städte sind inzwischen in den Stadtzentren stark von Obdachlosigkeit und Armut geprägt. Sehenswerte Stadtzentren, wo man sich gemütlich treiben lassen kann, gibt es eher wenige.


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16.03.2026 um 12:48
Zitat von martenotmartenot schrieb:Andere Eigenheiten in den USA:
- der ÖPNV spielt fast nirgendwo eine Rolle, von einigen Großstädten abgesehen. Auch Eisenbahnen gibt es nur in einigen Regionen, und selbst Großstädte haben oft überhaupt keinen Bahnanschluss. Auch Fußwege sind oft nicht üblich, denn die Leute fahren fast alle Strecken mit dem Auto.
- man sollte auch als Tourist eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die ausdrücklich auch die USA abdeckt, da die Kosten sonst exorbitant hoch sein können.
- der Gebrauch von Einweg-"Geschirr" ist weit verbreitet. Man wirft immer noch sehr großzügig einfach alles weg.
- viele Städte sind inzwischen in den Stadtzentren stark von Obdachlosigkeit und Armut geprägt. Sehenswerte Stadtzentren, wo man sich gemütlich treiben lassen kann, gibt es eher wenige.
Stimme ich dir vollkommen zu. Auch sieht man einfach niemand irgendwie mal spazieren gehen oder so, weder mit Hund noch mit Kind oder ähnliches.

Einkaufstädte hast du gar nicht dafür meistens Malls.

Die Obdachlosigkeit ist mir vorallem in San Francisco aufgefallen und in Las Vegas, wenn man bei unserem Hotel den falschen Ausgang gewählt hat, kam man in einem sogenannten Slam raus...der Reiseleiter hat mehrfach davon gewarnt und als wir weg waren , kam es genau an diesem Hotel zwei Tage später zur Schießerei.


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16.03.2026 um 12:56
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Die Amerikaner sind total freundlich, Hilfsbereit und absolut nicht so wie sie hier in Deutschland gezeigt werden.
Gibt halt solche und solche US-Amerikaner und das auch in Masse solche und solche.

Meine Erfahrungen waren ja auch überwiegend positiv, bereits auf dem Hinflug von Frankfurt nach Los Angeles, bei dem ich mit einer sehr sympathischen People of Color Woman in Gespräch gekommen bin und die ihren Freund in Deutschland besucht hatte.

In Midtown (Manhattan) traf ich aber auch schon einige auf sich bezogene und auch sehr hektische und in ihrer Hektik dann auch mal unfreundlich werden könnende Menschen.



Speziell MAGA-Typen mir jetzt keine Personen in Erinnerung oder die ich auch nur speziell zu diesem Schlage vermutet hätte, war aber auch nicht in den Hochburg-Bundesstaaten wie bspw. im mittleren Westen oder den Südstaaten an der Ostküste.



PS.



Und nein, die Amis sind auch nicht alle fett, lol. Nicht mal alle übergewichtig.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ist das ein Faltenrock? Waren die damals für Boys modern?
Stimmt, sieht irgendwie danach aus. War aber nur eine kurze Hose.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Definitiv ja beim Einkaufen
2000 lernte ich das erste Mal diese süßen Arizona-Drinks in Dosen kennen.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:demnach hatten wir nur Frühstück in den Hotels in denen wir übernahcten haben.
Wir hatten damals auch nur Frühstück, aber glaube ich nicht mal überall.

Ansonsten hieß es Selbstversorgung.

Da kann man aber sowohl günstiger als auch teurer fressen. Jeder wie er mag und kann.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Die vielen Nationalparks alle total sauber, die öffentlichen Toiletten egal wo, immer pikobello Sauber, selbst das "Plumsklo" in Death Valley ... nicht zu vergleichen mit unseren Autobahntoiletten
Daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Death Valley waren wir übrigens auch.

Woran ich mich aber noch gut erinnere, an sehr gemütliche Motels.








Woran ich mich auch noch recht gut erinnern kann, an die leicht durchzusteigene Metro in Los Angeles mit einfach nur Linien nach Farbe. Also Red Line, Green Line usw...


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16.03.2026 um 13:01
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Die Obdachlosigkeit ist mir vorallem in San Francisco aufgefallen
Ich bin über die Jahrzehnte immer mal wieder in San Francisco gewesen, und ich finde, dass die Obdachlosigkeit insbesondere in den letzten paar Jahren extrem zugenommen hat. Viele Obdachlose sind auch stark drogensüchtig und regelrechte körperliche und mentale Wracks. Bei unserem letzten Besuch hatten wir ein Hotel in der Nähe des Union Square, was eigentlich früher eine gute Location für ein Hotel gewesen war, aber wir mussten beim Verlassen des Hotels drauf achten, in welche Richtung wir gingen. Und einmal gelangten wir versehentlich bei einem Stadtspaziergang in den Tenderloin District: da wurde es fast schlagartig sehr schäbig mit extrem vielen Obdachlosen, obwohl wir wenige Meter vorher noch an netten Boutique-Hotels und Cafés vorbei gelaufen waren.


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16.03.2026 um 13:03
In New York traf ich auch auf etliche Hundebesitzer. Schön!

Obdachlosigkeit ist mir damals in L.A. in Erinnerung geblieben und auch New York - auch direkt Manhattan.


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16.03.2026 um 13:06
@Dini1909


Die Nationalparks, Oh ja: Traumhaft!

Yosemite

Bryce Canyon

und

Grand Canyon National Park


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16.03.2026 um 13:11
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Die Nationalparks, Oh ja: Traumhaft!
Soweit ich mitbekommen habe, ist leider der Zutritt zu den berühmten Nationalparks stark reglementiert (und vor allem verteuert) worden.

Aber zum Teil ist es auch einfach schön, durch die endlosen Weiten des amerikanischen Westens zu fahren. Da gibts auch außerhalb der Nationalparks tolle Landschaften.


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16.03.2026 um 13:20
Zitat von martenotmartenot schrieb:Soweit ich mitbekommen habe, ist leider der Zutritt zu den berühmten Nationalparks stark reglementiert (und vor allem verteuert) worden.
Meine drei aufgezählten besuchte ich im Jahr 2000.

Und ja, Trump hat da wohl was geändert. Vor allem für ausländische Touristen die Preise auch glaube ich anheben lassen.



Dass man grundsätzlich den Zutritt stärker reglementiert, finde ich immer gut. Regeln müssen der Liebe und Bewahrung der Natur wegen schon sein. Und meinetwegen auch nicht zu viele Menschen zu gleicher Zeit.

Leider ist Trump aber alles andere als ein Naturfreund und bewahrer der Natur.



Mit seiner Umwelt- und vor allem wieder rückgängig machenden Klimaschutzpolitik ist er eher als Zerstörer anzusehen. Werden die MAGAs eines Tages vielleicht auch noch begreifen, dass man weiter und auch langfristiger denken sollte als nur bis zum Tellerrand.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Da gibts auch außerhalb der Nationalparks tolle Landschaften.
Defintiv!


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16.03.2026 um 13:30
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Auch sieht man einfach niemand irgendwie mal spazieren gehen oder so, weder mit Hund noch mit Kind oder ähnliches.
An speziell mit Kind kann ich mich jetzt nicht erinneren, aber ansonsten kann ich mich schon an etliche Spaziergänger erinnern.

Und New York auch Gassigeher.

Santa Barbara oder auch Montery waren auch etliche Fußgänger unterwegs und das anders als in Midtown (Manhattan) auch offensichtlich nicht zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause gehend.

Gut, müssen natürlich nicht alles Einheimische gewesen sein.


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16.03.2026 um 13:33
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Santa Barbara oder auch Montery waren auch etliche Fußgänger unterwegs.
Ich erinnere mich noch an meine einzige Dienstreise in die USA, die ich jemals machen durfte. Ich hatte ein Hotelzimmer in Florida, unweit von Mar-a-Lago (was damals noch niemand kannte), und wollte damals in der Nachbarschaft in einem Restaurant zum Essen gehen. Als gelernter Europäer bin ich zu Fuß los spaziert, aber das war keine gute Idee, weil es keine Fußwege gab. Ich bin damals entlang des Hiqhways gegangen, aber das hätte ich kein zweites Mal gemacht.


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16.03.2026 um 13:39
Was man auf jeden Fall wohl anraten sollte, sich für einen USA-Besuch und zumindest je nachdem, wohin es genau hingehen soll, eine Kreditkarte zu besorgen. Kann man auch bei der eigenen Bank beantragen. Also bspw. ne Visa.

Mit Bargeld kommt man aber auch noch zurecht und vor allem, wenn man selber auch flexibler bei der Wahl ist. Habe in New York sowohl mit Kredikarte als auch je nachdem mit Bargeld bezahlt.


Bei unserer Rundreise damals hatte meine Mutter glaube ich nur Bargeld dabei. Könnte es jetzt aber auch gar nicht mehr beschwören. Auf jeden Fall hat sie viel mit Dollar-Bargeld gezahlt.
Zitat von martenotmartenot schrieb:. Als gelernter Europäer bin ich zu Fuß los spaziert, aber das war keine gute Idee, weil es keine Fußwege gab. Ich bin damals entlang des Hiqhways gegangen, aber das hätte ich kein zweites Mal gemacht.
Ok.

Oh ja.

An solche auch notgedrungen gefährlicheren Wege entlang eines Highways oder Freeways nehmen zu müssen, kann ich mich jetzt nicht erinnern.


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