Wart ihr schon mal in den USA?
um 10:46Leider noch nicht. Das mach ich irgendwann, wenn ich mal die nötige Zeit habe und es politisch etwas ruhiger ist.
Und das sind alle ausnahmslos und vollständig "Sozialschmarotzer", alle? Wirklich alle?ApexOne schrieb:Abwärtsneid bei Fakten? Wir haben 5,5Mio Empfänger die seit Jahren nicht arbeiten
Nicht nur das. Das wäre in etwa so, als ob ein Restaurantbesuch so ablaufen würde:Hyperborea schrieb:Stell dir mal vor, du wirst in einem deutschen Restaurant mit den Worten "you're welcome", also "Du bist Willkommen!" begrüßt... ;)
Habe ich das gesagt? Ich habe nur gesagt: das ist möglich in DE, in USA nicht so einfach.Hyperborea schrieb:Und das sind alle ausnahmslos und vollständig "Sozialschmarotzer", alle? Wirklich alle?
Ja, sage es ihnen.Hyperborea schrieb:Studien haben herausgefunden, dass der Mensch eine sinnvolle Beschäftigung braucht, um sich gut zu fühlen. Für seinen Selbstwert, für seine Selbstbestätigung. Das Gefühl zu haben, unabhängig zu sein. Sein leben selbstständig führen zu können.
Nichts, muss keiner, das sollte jeder für sich entscheiden - ich frage mich dann aber warum es eine Steuerprogression gibt, da scheint die Gesellschaft schon Gefallen an Geld von Leuten zu haben die so arbeiten wie man selbst nicht will.Hyperborea schrieb:Ich habe mich immer schon gefragt, was an diesem "Hart arbeiten" so erstrebenswert ist, reicht normal arbeiten nicht aus? Muss es hart sein? Also mehr als normal?
Ja, definitiv gibt es auch in Europa sehr viel Schönes zu entdecken. Aber wenn explizit die Frage nach den USA gestellt wird, kann man sich dennoch drüber unterhalten, welche Erfahrungen man da gemacht hat.RayWonders schrieb:gibts hier auf unserem Kontinent nich genug Schönes zu sehen?
hab ich nix dagegen, so war das von mir nicht gemeint..martenot schrieb:Aber wenn explizit die Frage nach den USA gestellt wird, kann man sich dennoch drüber unterhalten, welche Erfahrungen man da gemacht hat.
Habe ich echt nicht so in Erinnerung.martenot schrieb:und wenn man beispielsweise ein Restaurant betritt, wird man vom Personal häufig wie ein lang vermisster Freund begrüßt (aber nur solange, bis man bezahlt hat. Der Abschied verläuft meistens wesentlich kühler).
Thats Great ist mir auch nur einmal passiert, bei einem Mann und in Bezug auf Soko Leipzig.martenot schrieb:Viele Leute gebrauchten sehr regelmäßig Worte wie "great", "awesome", "fantastic",
Klingt wie mein alter Herr, der das aber nur bereits für Deutschland so fragen würde.RayWonders schrieb:Hab was dagegen den großen Ozean zu überqueren.. gibts hier auf unserem Kontinent nich genug Schönes zu sehen?
Experten haben doch schon prognostiziert, dass die verschärften Sanktionen bei der neuen Grundsicherung höchstens 1% der Empfänger betreffen würden.Hyperborea schrieb:Und das sind alle ausnahmslos und vollständig "Sozialschmarotzer", alle? Wirklich alle?
Und dann kann man systembedingt auch tiefer als bei uns fallen.rhapsody3004 schrieb:Und Abstieg kann da auch mal schneller gehen.
Ich eigentlich fast immer. Sogar als wir im letzten Jahr in Kanada waren, ist es mir im englischsprachigen Teil aufgefallen, wie enthusiastisch wir im Restaurant begrüßt wurden (in Quebec war man etwas europäisch-zurückhaltender).rhapsody3004 schrieb:Habe ich echt nicht so in Erinnerung.
Wir hatten uns teilweise sogar lustig gemacht, wie oft wir "awesome" und andere Übertreibungen zu hören bekommen haben. Das war schon ziemlich auffällig.rhapsody3004 schrieb:Thats Great ist mir auch nur einmal passiert, bei einem Mann und in Bezug auf Soko Leipzig.
Das glaube ich dir übrigens und dürfte ja auch Ausdruck der US-amerkanischen Mentalität sein, die man aber nicht generell so sehen sollte.martenot schrieb:Stimmt schon, der Hang zur Übertreibung drückt sich auch sprachlich aus. Viele Leute gebrauchten sehr regelmäßig Worte wie "great", "awesome", "fantastic"
Ich habe aus der Erinnerung von Anfang bis Ende nur Freundlichkeit erlebt, mit Ausnahme dieses einen Restaurants.martenot schrieb:Ich eigentlich fast immer.
Ich antworte mal für mich:Hyperborea schrieb:Wie war denn das Gefühl, beim ersten mal in den USA zu sein? Ein WOW, ich bin wirklich hier!
Du willst ja wohl nicht sagen, daß die, die härter arbeiten mehr Geld verdienen? Oder die, die viel verdienen auch definitiv härter arbeiten, als die mit geringem Lohn?ApexOne schrieb:Nichts, muss keiner, das sollte jeder für sich entscheiden - ich frage mich dann aber warum es eine Steuerprogression gibt, da scheint die Gesellschaft schon Gefallen an Geld von Leuten zu haben die so arbeiten wie man selbst nicht will.
Genau @Hyperborea, da bin ich voll und ganz bei dir.Hyperborea schrieb:Und was machen die Leute falsch, die ihr Leben lang "hart gearbeitet" haben, und trotzdem im Alter auf Hilfe angewiesen sind? Noch nicht hart genug gearbeitet?
Das ist alles Herrschaftsdoktrin.
Der American Dream ist auch zu einer Farce verkommen. Vielleicht galt er bei den ersten Siedlern, die die Natives verdrängten und das Land aufteilten.Mickelangelo schrieb:Und in den USA ist es eben nicht anders
Das ist schon ein unglaubliches Gefühl dort zu sein, nachdem man nach mehreren Stunden aus dem Flugzeug steigt und auf einmal in einem anderen Land ist, weit weg von zuhause. Ist aber generell wahnsinnig aufregend, in einem anderen Land auszusteigen, das hat nicht unbedingt was mit den USA zu tun.Hyperborea schrieb:Wie war denn das Gefühl, beim ersten mal in den USA zu sein? Ein WOW, ich bin wirklich hier!? Oder als würdest du von Köln nach Hamburg gehen?
Also ich müsste mich erstmal kneifen...
Was für ein Zufall - ich habe mich heute mit einem privat unterhalten was normale Arbeiter so verdienen und wir kamen auf LKW Fahrer - schon gewußt dass Walmart Einstiegsgehalt von 110.000$ zahlt, mit Boni bis zu 130.000$ (Top Performer 150.000)?Hyperborea schrieb:Der American Dream ist auch zu einer Farce verkommen. Vielleicht galt er bei den ersten Siedlern, die die Natives verdrängten und das Land aufteilten.
Vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen es Menschen im Promillebereich. Mit viel Glück und Ellenbogen.
Aber nicht die Tellerwäscher, denn die braucht die Elite.Hyperborea schrieb:Der American Dream ist auch zu einer Farce verkommen. Vielleicht galt er bei den ersten Siedlern, die die Natives verdrängten und das Land aufteilten.
Vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen es Menschen im Promillebereich. Mit viel Glück und Ellenbogen. Und wer erstmal oben ist, sichert sich seine Position und lässt neue schön draussen vor.