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Wart ihr schon mal in den USA?

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wart ihr schon mal in den USA?

um 10:46
Leider noch nicht. Das mach ich irgendwann, wenn ich mal die nötige Zeit habe und es politisch etwas ruhiger ist.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 10:57
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Abwärtsneid bei Fakten? Wir haben 5,5Mio Empfänger die seit Jahren nicht arbeiten
Und das sind alle ausnahmslos und vollständig "Sozialschmarotzer", alle? Wirklich alle?
Studien haben herausgefunden, dass der Mensch eine sinnvolle Beschäftigung braucht, um sich gut zu fühlen. Für seinen Selbstwert, für seine Selbstbestätigung. Das Gefühl zu haben, unabhängig zu sein. Sein leben selbstständig führen zu können. Und immer an der Armutsgrenze zu leben, von anderen ausgegrenzt zu werden, macht auf dauer sehr krank! Aber wenn du denkst, das macht den Leuten Spaß, na, nun ja. Der Obdachlose denkt sich also: ach, nun ja, werde ich mal fix Obdachlos, weil es doch so toll von anderen Menschen angespuckt zu werden, in Kälte und Dreck irgendwo am Boden zu schlafen, früh zu sterben...

Und einige faule Menschen gibt es, stimmt, aber überall, auch unter den Menschen die arbeiten, unter Multimilliardären, in der Politik überall.

Nein, es ist ein Machtinstrument der Herrschenden: Herrsche und teile!
Das Volk muss untereinander zerstritten sein, so kommen sie nicht auf die Idee, sich zu solidarisieren, und eine andere Herrschaftsform anzustreben. Oder wenigstens für Veränderungen zu kämpfen. Jeder muss schön für sich alleine sein!

Ich habe mich immer schon gefragt, was an diesem "Hart arbeiten" so erstrebenswert ist, reicht normal arbeiten nicht aus? Muss es hart sein? Also mehr als normal?
Und was machen die Leute falsch, die ihr Leben lang "hart gearbeitet" haben, und trotzdem im Alter auf Hilfe angewiesen sind? Noch nicht hart genug gearbeitet?
Das ist alles Herrschaftsdoktrin.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 11:01
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Stell dir mal vor, du wirst in einem deutschen Restaurant mit den Worten "you're welcome", also "Du bist Willkommen!" begrüßt... ;)
Nicht nur das. Das wäre in etwa so, als ob ein Restaurantbesuch so ablaufen würde:

Du betrittst das Restaurant und wartest am Eingang einen Moment. Nach kurzer Zeit kommt eine Angestellte an, stellt sich mit Vornamen vor, und begrüßt dich freudestrahlend und äußerst herzlich, fragt dich nach deinem Befinden, und ob du schon einen tollen Tag gehabt hast. Dann wirst du an einen Tisch gebracht und weiterhin sehr freudig (geradezu quietschvergnügt) behandelt.

Wenn das Essen gekommen ist und du anfängst zu essen, wirst du nach einer Weile erneut gefragt, ob alles in Ordnung ist. Die Stimmung ist nach wie vor bestens.

Nach dem Hauptgericht wirst du erneut freudig gefragt, ob du ein Dessert willst.

Wenn du verneinst, endet meistens die fröhliche Freundlichkeit. Nach kurzer Zeit kommt ungefragt die Rechnung, und das Netteste, was man dann noch zu hören bekommt, ist "Take your time". Aber nicht zu viel Zeit - wir sind auch mal ermahnt worden, dass wir jetzt nicht mehr länger bleiben könnten und bitte zahlen und gehen sollten.

Wenn man dann geht, hört man höchstens noch ein knappes "Bye".


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 11:16
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Und das sind alle ausnahmslos und vollständig "Sozialschmarotzer", alle? Wirklich alle?
Habe ich das gesagt? Ich habe nur gesagt: das ist möglich in DE, in USA nicht so einfach.
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Studien haben herausgefunden, dass der Mensch eine sinnvolle Beschäftigung braucht, um sich gut zu fühlen. Für seinen Selbstwert, für seine Selbstbestätigung. Das Gefühl zu haben, unabhängig zu sein. Sein leben selbstständig führen zu können.
Ja, sage es ihnen.
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Ich habe mich immer schon gefragt, was an diesem "Hart arbeiten" so erstrebenswert ist, reicht normal arbeiten nicht aus? Muss es hart sein? Also mehr als normal?
Nichts, muss keiner, das sollte jeder für sich entscheiden - ich frage mich dann aber warum es eine Steuerprogression gibt, da scheint die Gesellschaft schon Gefallen an Geld von Leuten zu haben die so arbeiten wie man selbst nicht will.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 12:43
Hab was dagegen den großen Ozean zu überqueren.. gibts hier auf unserem Kontinent nich genug Schönes zu sehen?


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 12:45
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:gibts hier auf unserem Kontinent nich genug Schönes zu sehen?
Ja, definitiv gibt es auch in Europa sehr viel Schönes zu entdecken. Aber wenn explizit die Frage nach den USA gestellt wird, kann man sich dennoch drüber unterhalten, welche Erfahrungen man da gemacht hat.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 12:52
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aber wenn explizit die Frage nach den USA gestellt wird, kann man sich dennoch drüber unterhalten, welche Erfahrungen man da gemacht hat.
hab ich nix dagegen, so war das von mir nicht gemeint..


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 16:06
Zitat von martenotmartenot schrieb:und wenn man beispielsweise ein Restaurant betritt, wird man vom Personal häufig wie ein lang vermisster Freund begrüßt (aber nur solange, bis man bezahlt hat. Der Abschied verläuft meistens wesentlich kühler).
Habe ich echt nicht so in Erinnerung.

Woran ich mich hingegen gut erinnere, dass wir in einem Restaurant (ja, das war schon was ganz ordentliches aber auch mit Bar) in New York schon recht kühl und passiv begrüßt und dann auch erst mal ignoriert wurden - hingegen Rechnung und Abschied von der jüngeren Bedienung dann doch authentisch freundlich wirkten.

Nein, wir sind vorher nicht negativ aufgefallen. Auch nicht vom äußeren Erscheinungsbild.

An Bestelltheken ist mir freundlicher Smalltalk (kam einfach so zustande) mit dem Personal passiet und freundlicher Abschied auch wieder.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Viele Leute gebrauchten sehr regelmäßig Worte wie "great", "awesome", "fantastic",
Thats Great ist mir auch nur einmal passiert, bei einem Mann und in Bezug auf Soko Leipzig.

Wenn ich über Filme oder Serien spreche und regelrecht für sie schwärme (nicht Soko), verfalle ich auch gerne in Übertreibungen.






Nochmal wieder was ernsthaftes:

Weder würde ich in den USA als ganz Armer leben wollen - noch würde ich da als Mittelschichtler ökonomisch gesehen leben wollen. Erst recht nicht, wenn es mehr einem Kampf gleichen würde, um überhaupt auf der Leiter der Mittelschicht weiterhin verweilen zu können.

Aber defintiv ist das Leben für arme Menschen in den USA kein Zuckerschlecken.

Und Abstieg kann da auch mal schneller gehen.

Und Mutter zu werden, sollte man sich in den USA je nach Einzelfall auch lieber dreimal überlegen, hat man wirklich noch die Wahl und das erst recht nochmal je nach Bundesstaat.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Hab was dagegen den großen Ozean zu überqueren.. gibts hier auf unserem Kontinent nich genug Schönes zu sehen?
Klingt wie mein alter Herr, der das aber nur bereits für Deutschland so fragen würde.

Oder wie hat er sich auch mal ausgedrückt; Kennen nicht mal ihre eigene schöne Heimat, aber Hauptsache in der Weltgeschichte rumfliegen - so oder so ähnlich. Da ist er echt wie seine Mutter.

Und die USA kann er mal so gar nicht ab, nicht mal deren Film- und Serienindustrie.

PS.
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Und das sind alle ausnahmslos und vollständig "Sozialschmarotzer", alle? Wirklich alle?
Experten haben doch schon prognostiziert, dass die verschärften Sanktionen bei der neuen Grundsicherung höchstens 1% der Empfänger betreffen würden.
Also höchstens 1% hätten einfach nur kein Bock für gar nichts.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 16:13
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und Abstieg kann da auch mal schneller gehen.
Und dann kann man systembedingt auch tiefer als bei uns fallen.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 16:27
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Habe ich echt nicht so in Erinnerung.
Ich eigentlich fast immer. Sogar als wir im letzten Jahr in Kanada waren, ist es mir im englischsprachigen Teil aufgefallen, wie enthusiastisch wir im Restaurant begrüßt wurden (in Quebec war man etwas europäisch-zurückhaltender).
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Thats Great ist mir auch nur einmal passiert, bei einem Mann und in Bezug auf Soko Leipzig.
Wir hatten uns teilweise sogar lustig gemacht, wie oft wir "awesome" und andere Übertreibungen zu hören bekommen haben. Das war schon ziemlich auffällig.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 16:35
Zitat von martenotmartenot schrieb:Stimmt schon, der Hang zur Übertreibung drückt sich auch sprachlich aus. Viele Leute gebrauchten sehr regelmäßig Worte wie "great", "awesome", "fantastic"
Das glaube ich dir übrigens und dürfte ja auch Ausdruck der US-amerkanischen Mentalität sein, die man aber nicht generell so sehen sollte.

US-Mentalität: Überschwänglicher Stolz, Protzen und Posieren statt Bescheidenheit und Zurückhaltung oder auch nur trockene Nüchternheit.




Protzen können Millionen von US-Amerikanern wenn auch eh nur mit ihrem Mundwerk (machen natürlich auch längst nicht alle) oder wenn auch sichtlich zu protzen dann halt auch durch massiv auf Pump (Verschuldung) zu protzen und um wenigstens nach Außen was darstellen zu können, was da drüben vor allem je nach Gegend auch sicherlich immer besser ankommen dürfte als offensichtlich ofder dem Anschein nach auch nur in nur bescheideneren Verhältnissen zu leben und auch als gescheitert vorverurteilt werden zu können.

Je nachdem sind die Amis schon sehr materialistisch veranlagt, aber nicht pauschal. Und je nachdem kommt gelebter und offen gezeigter Materialismus auch besser an.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich eigentlich fast immer.
Ich habe aus der Erinnerung von Anfang bis Ende nur Freundlichkeit erlebt, mit Ausnahme dieses einen Restaurants.

Und klar, der oder die eine wirkten schon auch mehr nur gestellt freundlich, aber längst nicht nur. Nach meinem Eindruck bin ich auch auf authentische Freundlichkeit gestoßen und das auch bei Abschied.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 16:37
Habe einige Zeit in den USA gelebt. Kulturschocks hatte ich sehr selten und hauptsächlich nur bei einigen zwischenmenschlichen Verhaltensweisen, die mir da aufgefallen sind.
Fande es sehr schön und vielfältig, würde aber nicht für immer dort leben wollen. Ich war froh, letztendlich wieder fest in Deutschland zu sein, auch wenn die Zeit in den USA natürlich für immer eine tolle Erinnerungen bleibt.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 16:49
@Ciela

Wie war denn das Gefühl, beim ersten mal in den USA zu sein? Ein WOW, ich bin wirklich hier!? Oder als würdest du von Köln nach Hamburg gehen?
Also ich müsste mich erstmal kneifen...


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 17:10
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Wie war denn das Gefühl, beim ersten mal in den USA zu sein? Ein WOW, ich bin wirklich hier!
Ich antworte mal für mich:

Wow, wirklich hier und bereits schon beim Landeanflug auf den LAX einen großen Donutring von oben und dem Anschein nach auf Wüstenboden stehend gesehen und in der Ferne am Horizont Gebirgszüge.


Es kommt natürlich drauf an, wo man genau in den USA ist, aber je nachdem ist es schon eine komplett andere Welt vom äußeren und das auch bereichsübergreifenden Erscheinungsbild im Vergleich zu Deutschland.

Aber das habe ich ja auch schon immer an den USA geliebt.

Mit Ausnahme der leider auch offensichtlich bitteren Armut und prekären je nachdem gar schon menschenunwürdigen Lebenslagen.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 17:25
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nichts, muss keiner, das sollte jeder für sich entscheiden - ich frage mich dann aber warum es eine Steuerprogression gibt, da scheint die Gesellschaft schon Gefallen an Geld von Leuten zu haben die so arbeiten wie man selbst nicht will.
Du willst ja wohl nicht sagen, daß die, die härter arbeiten mehr Geld verdienen? Oder die, die viel verdienen auch definitiv härter arbeiten, als die mit geringem Lohn?

Es gibt Menschen, die arbeiten hart aber der Verdienst reicht grad mal so, für ein halbwegs anständiges Leben und dann gibt es viele, die reißen sich definitiv kein Bein aus aber bekommen so viel Geld, wo andere nur davon träumen können.
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Und was machen die Leute falsch, die ihr Leben lang "hart gearbeitet" haben, und trotzdem im Alter auf Hilfe angewiesen sind? Noch nicht hart genug gearbeitet?
Das ist alles Herrschaftsdoktrin.
Genau @Hyperborea, da bin ich voll und ganz bei dir.

Und in den USA ist es eben nicht anders. Es kommt nicht drauf an, wie hart man arbeitet, sondern in welchem Berufsfeld man sich bewegt und da haben manche Menschen schon von vorne rein Vorteile, weil sie schon aus wohlhabenden Verhältnissen kommen und die entsprechenden Connections haben um auch in gute Positionen rein zu kommen.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 17:46
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Und in den USA ist es eben nicht anders
Der American Dream ist auch zu einer Farce verkommen. Vielleicht galt er bei den ersten Siedlern, die die Natives verdrängten und das Land aufteilten.
Vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen es Menschen im Promillebereich. Mit viel Glück und Ellenbogen. Und wer erstmal oben ist, sichert sich seine Position und lässt neue schön draussen vor.
Einige von ihnen werden sogar Präsident. Merke: wer oben ist, bleibt oben, wer unten ist, bleibt unten.
Aber träumen darf man ja noch...


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 17:53
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Wie war denn das Gefühl, beim ersten mal in den USA zu sein? Ein WOW, ich bin wirklich hier!? Oder als würdest du von Köln nach Hamburg gehen?
Also ich müsste mich erstmal kneifen...
Das ist schon ein unglaubliches Gefühl dort zu sein, nachdem man nach mehreren Stunden aus dem Flugzeug steigt und auf einmal in einem anderen Land ist, weit weg von zuhause. Ist aber generell wahnsinnig aufregend, in einem anderen Land auszusteigen, das hat nicht unbedingt was mit den USA zu tun.
Mehr Wow Effekte hatte ich, wenn ich beim Spaziergang auf einmal Gebäude oder Plätze gesehen habe, die ich aus Filmen oder Serien kannte.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 18:42
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Der American Dream ist auch zu einer Farce verkommen. Vielleicht galt er bei den ersten Siedlern, die die Natives verdrängten und das Land aufteilten.
Vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen es Menschen im Promillebereich. Mit viel Glück und Ellenbogen.
Was für ein Zufall - ich habe mich heute mit einem privat unterhalten was normale Arbeiter so verdienen und wir kamen auf LKW Fahrer - schon gewußt dass Walmart Einstiegsgehalt von 110.000$ zahlt, mit Boni bis zu 130.000$ (Top Performer 150.000)?
Wenn man die niedrige Besteuerung berücksichtigt und die Preise von einem EFH, dann ist dieser MA in geschätzt 10-15 Jahren auch Cash Millionär.
Also, er beutet niemanden aus, verjagt keine Indigenen...


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 20:01
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Der American Dream ist auch zu einer Farce verkommen. Vielleicht galt er bei den ersten Siedlern, die die Natives verdrängten und das Land aufteilten.
Vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen es Menschen im Promillebereich. Mit viel Glück und Ellenbogen. Und wer erstmal oben ist, sichert sich seine Position und lässt neue schön draussen vor.
Aber nicht die Tellerwäscher, denn die braucht die Elite.

American Dream ist eh zu kurz gedacht; Wenn es dann alle (was eh schon aufgrund verschiedener Faktoren und Startvoraussetzungen unrealistisch ist) nach oben geschafft haben, wer macht dann die ganzen dennoch weiterhin anfallenden Arbeiten und Jobs, die Staat, Privatunternehmen und Gesellschaft brauchen?

Roboter?


Der Kapitalismus selbst lebt doch auch vom arbeitenden Fußvolk.







@ApexOne

Gutes Gehalt in den USA, auch nicht überall selbstverständlich, ist nur die halbe Miete.

Zu einem guten und sicheren Arbeitsplatz und auch für den Fall der Fälle, dass Arbeitgeber einen loswerden wollen, gehört schon noch mehr als nur gutes Gehalt.

Und je nachdem wurden bessere Arbeitsbedingungen auch nur dank gewerkschaftlichem Rückhalt erkämpft. Bspw. UPS-Fahrer in New York.

Diesen gewerkschaftlichen Rückhalt haben aber auch längst nicht alle Menschen der US-Arbeiterklasse und je nach Unternehmen möchte man seitens Arbeitgeber diesen auch am liebsten verhindern.

Zumal es im Amiland auch kein Recht auf Gründung eines Betriebsrates gibt. Da bleibt Arbeitnehmern dann nur noch eine Gewerkschaft als Schutz im Rücken, die aber auch nicht überall selbstverständlich im Amiland ist.

Sehr viele Amis arbeiten komplett ohne irgendeinen Tarifvertrag.


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um 20:08
@ApexOne


Und du musst auch die Lebenshaltungskosten je nachdem in den USA bedenken.

Die fressen so manches gute Gehalt auch wieder auf.



Und krank zu werden, kann auch ziemlich teuer im Amiland werden.





PS.

Nein, ich würde in den USA nicht leben und arbeiten wollen.

Mich stört da schon vieles vom Prinzip her.

Mir alles viel zu neoliberal bzw. mir zu sehr auf Wirtschaftsliberalität und pro Arbeitgeber und Unternehmen hin ausgelegt.

Aus Arbeitnehmersicht gibt es wahrlich bessere Länder als die USA.


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