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Wart ihr schon mal in den USA?

59 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wart ihr schon mal in den USA?

um 13:44
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Mit Bargeld kommt man aber auch noch zurecht
Aber nicht mehr so gut wie früher. Bei unserer letzten Reise 2022 erinnere ich mich an viele Fälle, in denen man nur noch bargeldlos zahlen konnte (z.B. an Parkautomaten und in vielen Shops).

Außerdem scheint man ohne Kreditkarte kein Mietauto zu bekommen, und auch das Einmieten in Hotelzimmer ist schwierig, weil die Hotels fast alle die Kreditkarte scannen als Garantie.


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um 13:55
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aber nicht mehr so gut wie früher. Bei unserer letzten Reise 2022 erinnere ich mich an viele Fälle, in denen man nur noch bargeldlos zahlen konnte (z.B. an Parkautomaten und in vielen Shops).
New York 2017 konnte ich bspw. noch in einigen stationären Shops und natürlich mobilen Ständen mit Bargeld zahlen.

Parkautomaten waren für uns kein Thema.

New York haben Kumpel und ich nur zu Fuß erkundet, stundenlang gelaufen, als auch mal Subway gefahren.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Außerdem scheint man ohne Kreditkarte kein Mietauto zu bekommen, und auch das Einmieten in Hotelzimmer ist schwierig, weil die Hotels fast alle die Kreditkarte scannen als Garantie.
Das bestimmt.

Mietauto war beide Male bei uns kein Thema.

Möchte dem TE aber für seine geplante Arizona-Reise auf jeden Fall einen Mietwagen nahlegen, weil macht schon unabhängiger.

Und Kredikarte möchte ihm ja auch grundsätzlich anraten - bereits nur, je nachdem, wo er was Essen oder anderes kaufen möchte.


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Wart ihr schon mal in den USA?

um 14:00
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:New York haben Kumpel und ich nur zu Fuß erkundet, stundenlang gelaufen, als auch mal Subway gefahren.
New York, San Francisco und einige wenige Großstädte sind aber leider die Ausnahme in den USA. In vielen Großstädten findet man nur ein recht rudimentäres ÖPNV-Netz vor, und für Fußwege sind die Entfernungen zu groß, und es fehlen auch die Gehwege.

Ich erinnere mich noch an einen Stopover in Los Angeles, da hatte ich kein Auto und wollte das Getty-Museum besichtigen. Ich wollte mich damals in einer Touristen-Information erkundigen, wie man zum Museum kommt, aber die waren ratlos, als ich sagte, dass ich ohne Auto bin.


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um 14:09
Zitat von martenotmartenot schrieb:In vielen Großstädten findet man nur ein recht rudimentäres ÖPNV-Netz vor, und für Fußwege sind die Entfernungen zu groß, und es fehlen auch die Gehwege.
Das glaube ich dir ja auch.

Und gebe es nicht mal Gehwege, kann ich mich aber nicht mal in Phonenix (Arizona) dran erinnern, ist man natürlich mehr oder weniger aufgeschmissen ohne Auto.

Allerdings und so weit Strecken irgendwie immer begehbar wären, würde ich auch längere Fußmärsche von mehreren Stunden nicht scheuen wollen. Inbesondere je nach Verkehrslage.

Natürlich keine Hunderte von Meilen, lol.
Zitat von martenotmartenot schrieb:. Ich wollte mich damals in einer Touristen-Information erkundigen, wie man zum Museum kommt, aber die waren ratlos, als ich sagte, dass ich ohne Auto bin.
Ok.

Eigentlich traurig sowas.

Aber in L.A. kamen wir und wo wir hinwollten auch zu Fuß und das auch über Fußwege aus der Erinnerung hin. Je nachdem natürlich auch Metro gefahren.

PS.



Aber dann ist es ja noch ein Grund mehr neben der allgemeinen Unabhängigkeit, dem TE wenn einen Mietwagen nahezulegen.


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um 14:15
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:dem TE wenn einen Mietwagen nahezulegen.
Ja, vor allem, wenn man ländliche Regionen und Nationalparks besuchen will, dürfte es ohne Mietwagen schwierig sein. Als Alternative würden mir hauptsächlich gebuchte Touren einfallen, aber mit dem ÖPNV würde ich meinen, dass es eine Herausforderung wäre (falls überhaupt möglich).


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um 14:25
Zitat von martenotmartenot schrieb:und wollte damals in der Nachbarschaft in einem Restaurant zum Essen gehen. Als gelernter Europäer bin ich zu Fuß los spaziert, aber das war keine gute Idee, weil es keine Fußwege gab. Ich bin damals entlang des Hiqhways gegangen, aber das hätte ich kein zweites Mal gemacht
So ging es mir auch, ich wollte vom Hotel aus zum nächsten Restaurant und Aldi, Fußweg von ca 10 min... ja das stimmte auch, aber ohne Gehweg, direkt am Highway, aber anscheinend ist man das in den USA gewohnt.

Gehwege hab ich selten gesehen. Klar bei uns gibt es an den Autobahnen oder Schnellstraßen auch keine aber trotzdem.n

Allgemein das Autofahren, was ich beobachten konnte läuft dort viel entspannter, bis auf ein paar Nadelöhren vor Großstädten. Da gibt es die Fastspur, die Spur die man nur nutzen kann wenn man zu zweit im Auto sitzt, oder die normale Spur oder die keine Ahnung Spur da hat jede Spur irgendwie eine andere Bedeutung die man auch nur so benutzen darf sonst gibt's Ärger. Ich kann mich an eine Situation erinnern, da waren wir in einem nationalpark ich meine das war der Yosemite Nationalpark. Unser Reiseleiter fragte noch am Eingang des Parkes nachdem er bezahlt hat, ob wir schneeketten brauchen für den Bus da es leicht gepudert war, es wurde verneint. Als wir am Ziel ankamen wurde unser Bus von zwei sehr strengen Ranger angehalten und haben einen riesen Fass aufgemacht. Unser aber Busfahrer musste eine saftige Strafe zahlen und bekam eine mündliche Verwarnung in seinem fahrregister was bei uns Flensburg Punkte sind nur muss er danach mehr Versicherung bezahlen plus die Strafe eben. Der Reiseleiter hat natürlich versucht ein gutes Wort einzulegen aber die Rangers waren sehr sehr streng. Wir hatten alle Mitleid mit dem Fahrer es war ein Mexikaner verdient wenig Geld, also haben wir für ihn gesammelt da hat er sich riesig gefreut somit konnte er wenigstens die geldstrafe nicht aus eigener Tasche bezahlen er war uns sehr sehr dankbar und erzählte uns wie er Busfahrer wurde und was bzw wie seine Familie in Mexiko lebt.


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um 14:27
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Mietwagen
Gilt denn in USA der Deutsche Führerschein?
*haha, Deutsch und Führer-Schein!*

Fahren denn die Amis irgendwie anders?
Also in new York würde ich nicht autofahren...


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um 14:41
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Gilt denn in USA der Deutsche Führerschein?
Ein internationaler Führerschein ist empfohlen, aber nicht Voraussetzung. Normalerweise reicht der nationale Führerschein aus.
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Fahren denn die Amis irgendwie anders?
Generell fließt der Verkehr deutlich langsamer als bei uns. Auf Highways und Freeways gelten viel niedrigere Tempolimits (wobei man beachten muss, dass die Tempoangaben in Meilen/Stunde sind). Wichtig ist auch, dass man die Regeln bei den sogenannten 4-Way-Stops kennt: das sind Kreuzungen, wo an allen vier Seiten ein Stopschild steht (drunter steht auf einem kleinen Schild "4-Way" oder "All-Way"). Da müssen alle anhalten, und man fährt nach dem "First Come, First Served"-Prinzip. Man muss also darauf achten, wer zuerst an der Kreuzung war, der darf als erstes fahren. Dann der nächste, und so weiter.


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um 14:42
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Fahren denn die Amis irgendwie anders?
Es gelten hier und da andere Regeln

Bei wenn du Rechts abbiegen willst , aber es ist Rot darfst du zb fahren.

Hält ein Schulbus müssen ALLE Fahrzeuge anhalten auch die von der anderen Spur .

Überholen ist in den meisten Staaten auch rechts erlaubt.

Bei einer Kreuzung + , gilt wer als erstes da war darf als erstes abbiegen...


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um 14:44
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Bei wenn du Rechts abbiegen willst , aber es ist Rot darfst du zb fahren.
Außer, wenn an der Kreuzung ein zusätzliches Schild hängt, auf dem steht "No turn on red". Dann ist das verboten.

Generell basieren viele Verkehrsschildern in den USA auf Textbeschreibungen, und auch die Piktogramme sehen anders aus als in Europa.


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um 17:36
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Bei wenn du Rechts abbiegen willst , aber es ist Rot darfst du zb fahren.
Geht doch bei uns mit Grünem Pfeil auch. Vorher besteht aber Haltepflicht.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Generell fließt der Verkehr deutlich langsamer als bei uns. Auf Highways und Freeways gelten viel niedrigere Tempolimits
Was ich an den USA positiv finde und wohl auch strenger überwacht und Verstöße auch härter geahndet werden. Auf jeden Fall dürften die USA nix für notorische Raser nach deutscher Manier sein, lol.




@martenot
@Dini1909


Ich müsste mich auch erstmal mit den Vorschriften, Rechten und Pflichten, vertraut machen. Es hätte sich ja nicht damit getan, sich einfach in einen Mietwagen zu setzen und loszufahren, lol.
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Also in new York würde ich nicht autofahren...
Never. Wäre mir viel zu stressig.

Vor allem nicht auf der Insel Manhattan und Parken kostet auch, wenn man überhaupt das Glück hat einen Parkplatz zu bekommen.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ja, vor allem, wenn man ländliche Regionen und Nationalparks besuchen will, dürfte es ohne Mietwagen schwierig sein. A
Ja, gerade da. Was ich da an Blechlawinen sehen durfte, da vergeht einem das.

Aber generell ist man ja mit Mietwagen erst mal unabhängiger. Darum gings mir Hauptsächlich.

Hat schon Vorteile gegenüber einer organisierten, gebuchten Tour mit Reisebus.


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um 19:25
Ich war 1992 für 6 Wochen in den Staaten, von Nashville nach Los Angeles, mit dem Mietwagen quer durch.

Schön und sehenswert ist die Landschaft, die Innenstädte sind fast alle gleich, damals gab es überwiegend Ketten und es sah überall gleich aus. Wir haben meistens in Motels übernachtet und da sah eins aus wie das andere, von der Gardine bis zum Aschenbecher und man musste morgens schon mal überlegen, wo man denn jetzt genau war.

Wie schon berichtet gibt es fast keine Bürgersteige und sehr viele von diesen 4-Stopschild-Kreuzungen. Und unterwegs auch viel Nichts. Aber überall Zäune. Es gab auch stundenlang keinen Radioempfang und wir hatten nur eine Musikcassette (Oma erzählt vom Krieg) dabei, die wir dann rückwärts pfeifen konnten.

Die Route 66 war nur stellenweise befahrbar, letztens habe ich eine Reportage gesehen, heute ist sie wohl so eine Art Disneyland.

Und überall wurde ich auf deutsch angesprochen, vom Ranger bis zur Bedienung, jeder kannte was aus Deutschland oder kam von dort.

Texas war so, wie ich mir Kalifornien vorgestellt hatte, viel Grün mit weißen Zäunen und Menschen mit wirklich seeehr breitem Akzent.

Die schönste Stadt war San Francisco, dort herrschte wirklich eine ganz andere Atmosphäre und man fühlte sich wohl. Die schlimmste Stadt war Los Angeles, da gruselt es mich heute noch. Überall bewaffnete Wachmänner vor den Lokalen und Hotelzimmer mit 5 Sicherheitsriegeln von innen.

Kalifornien hat mich enttäuscht, am Strand sitzend guckte man auf Bohrinseln.

Die Menschen waren sehr gemischt, aber sie einte eine oberflächliche Freundlichkeit. Die Armen waren wirklich sehr arm, kein Vergleich zu unseren Obdachlosen. Man musste auch immer gut aufpassen und die Türen des Autos verriegeln wenn man an einer roten Ampel stand, sie kamen zum Scheiben putzen und wurden aggressiv wenn man das nicht wollte.

Alles in allem war es ein Erlebnis, aber nochmal brauche ich das nicht. Heute würde ich wohl auch eher eine Rundreise buchen, da ist man einfach sicherer. Wir waren oft aus Versehen (ach, ich bieg mal hier rechts ab) auf einmal auf einem Kontakthof oder in sehr düsteren Gegenden. Und das ist schon echt lange her, möchte nicht wissen, wie das heute ist.


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um 19:33
Zitat von MarthaHaarigMarthaHaarig schrieb:Und überall wurde ich auf deutsch angesprochen, vom Ranger bis zur Bedienung, jeder kannte was aus Deutschland oder kam von dort.
Das stimmt, fast jeder kam auf uns zu "ihr kommt aus Deutschland" meine Tante wohnt dort , oder ich war dort zum studieren, ich hab ein Freund dort oder keine Ahnung.
Zitat von MarthaHaarigMarthaHaarig schrieb:Die schönste Stadt war San Francisco, dort herrschte wirklich eine ganz andere Atmosphäre und man fühlte sich wohl. Die schlimmste Stadt war Los Angeles, da gruselt es mich heute noch. Überall bewaffnete Wachmänner vor den Lokalen und Hotelzimmer mit 5 Sicherheitsriegeln von innen.
SF war ein Traum , die vielen steilen Straßen, die Viertel wo eben die Bevölkerung wohnt, die Restaurants, die Touristengebiete, die Parks alles mega Klasse.

Von Los Angeles war ich mehr als enttäuscht, man bekommt hier im TV bei Serien oder ähnliches die Stadt als die Sonnenstadt präsentiert, Glitzer, Promis, Glimmer usw ... Pustekuchen, es ist grau, dreckig, es riecht zu 99% immer nach Gras und Urin, viele Obdachlose, Drogensüchtige da ist das Frankfurter Drogenviertel ein Kindergarten, der berühmte "Walk of Fame" ein Witz , ich war schon in vielen Städten Europas aber noch nie wurde ich soooo enttäuscht.


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um 19:38
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:SF war ein Traum
Am Pier die ganzen Seehunde die sich auf den Stegen gesonnt haben :lv:

Bei LA sind wir uns ja auch einig, einzig Venice Beach war zum gucken ganz nett.


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um 19:41
Zitat von MarthaHaarigMarthaHaarig schrieb:Am Pier die ganzen Seehunde die sich auf den Stegen gesonnt haben
Ja die waren wirklich süß , aber da hab ich mein teuersten Crepes mit Nutella meines Lebens gegessen, 11$ ... Also wenn hier noch einer meckert das einer auf dem Jahrmarkt 4-6€ zahlt 😁 ...
Zitat von MarthaHaarigMarthaHaarig schrieb:Venice Beach war zum gucken ganz nett.
Man war halt Mal da, aber jetzt wirklich dort Urlaub machen und tagtäglich dort zu sein, muss auch nicht sein. Wir waren ein Abend dort , das hat definitiv gereicht.


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um 19:45
Was mir noch einfällt, Mississippi fand ich auch ganz schrecklich vom Klima her, feucht-schwül und muffig und viel Schimmel in den Motels. Da waren wir ganz schnell wieder weg.


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um 19:50
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Das tut mir sehr leid
Danke, lieber @rhapsody3004
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:sowas zeigt uns ja auch, dass man manches nicht erst auf die lange Bank schieben sollte
Ja, das stimmt. Ihr Facebook Account gibts noch immer,dass hat ihre Cousine nicht gelöscht und den Chatverlauf mit ihr in Messanger auch noch,schon ein komisches Gefühl....


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um 19:56
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Obdachlose
Auffällig oft geschriebenes Detail im Thread. USA ist wohl ein sehr gespaltenes Land. Zwischen ganz oben und ganz unten gibt es wohl nicht mehr viel. Dabei war doch nach dem Krieg die Mittelschicht am boomen. Wann hat das aufgehört? Und wie lange kann das noch gut gehen?

San Francisco, wo die vielen Freigeister leben, soll wohl auch die europäischste Stadt der USA sein. Oder Maine, wo Stephen King seine Romane ansiedelt. Also der Nordosten ist bestimmt auch schön.

Man bräuchte wohl 100 Leben, um all die schönen Flecken des Landes zu sehen. Allein die Nationalparks, der Appalachen-Trail... Louisiana mit seinen Sümpen...

Nur nach Disney-Land oder Hollywood zieht es mich nicht. Zu voll.


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um 20:20
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Also ich hatte am Anfang meiner Reise echt schwierigkeiten, bzw mein Verdauungstrakt also bzw. der Gang zur Toilette fiel mir schwer. Es gab wie beschrieben immer nur Weißbrot, aber auch nicht so wie wir es kennen, sondern unheimlich fest, klebrig keine Ahnung. Auch die Bagels waren nicht genießbar. Beim Einkaufen in den Märkten hab ich Schwarzbrot, Roggenbrot oder ähnliches vermisst. Selbst Aldi hatte das nicht.

In Las Vegas bekamen wir sogar ausschließlich warmes Frühtück, Rührei, Kartoffelwedges und Frikadelle...sorry ich kann um 7:45 kein "Mittagessen" zu mir nehmen.
Mir ging es da ählich. Da wir dort lebten, wurde es einfacher sobald wir eine feste Wohnung hatten (anfangs nur Motel). Dennoch vermisste ich die in Deutschland viel einfachere Verfügbarkeit von Grundzutaten und wenig verarbeiteter Lebensmittel. Wir suchten gerade anfangs viel...
Zitat von martenotmartenot schrieb:- der ÖPNV spielt fast nirgendwo eine Rolle, von einigen Großstädten abgesehen. Auch Eisenbahnen gibt es nur in einigen Regionen, und selbst Großstädte haben oft überhaupt keinen Bahnanschluss. Auch Fußwege sind oft nicht üblich, denn die Leute fahren fast alle Strecken mit dem Auto.
Und selbst wenn existierend: Die meisten schienen ihn zu meiden.
An meinem Arbeitsplatz gab es eine kostenlose Bus-Jahreskarte, musste nicht mal beantragt werden. Mit mir damals bekannter ungefährer Wohnorte und Lebenssituation von Kollegen kann ich abschätzen, dass diese zumindest als Ergänzung zum Auto (z.B. um Benzin- und Parkkosten zu sparen) wahrscheinlich für viele teilweise, oder auch voll nutzbar gewesen wäre. Dennoch nutze kaum einer meiner Kollegen den Bus. Auch nicht, wenn dadurch Freizeitangebote vergünstigt angeboten wurden.
(Für Deutschland würde ich abschätzen: Gäbe es irgendwo kostenlose Bustickets, würden sich wahrscheinlich viele erstmal die Fahrpläne ansehen und dann schauen, ob damit zumindest ein Teil der Autofahrten eingespart werden könnte. Und deutlich ermäßigte Zoo-, Museums- und Theatertickets gingen wohl weg "wie die warmen Semmeln", wenn man diese durch Vorzeigen eines kostenlosen (!) Bustickets erhalten könnte.)
Ich wurde oft gefragt wann ich mir ein Auto kaufe, ob es mir nicht zu gefährlich sei den Bus zu nutzen (btw.: trotz mindestens zwei Nutzungen täglich nie bedenkliche Vorfälle erlebt) o.ä.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Auch sieht man einfach niemand irgendwie mal spazieren gehen oder so, weder mit Hund noch mit Kind oder ähnliches.
Das kann ich bestätigen. Auch Erledigungen zu Fuß im Umfeld von 10 Minuten und ohne dass man dabei schwer schleppen muss wurden anscheinend kaum getätigt. Ich wusste von jungen, wohl doch recht fitten (Wochenende: Marathon, Klettern etc.) Personen die es für normal hielten, zu einem Supermarkt in 5 Gehminuten Entfernung zu fahren, auch wenn die gekaufte Ware in eine kleine Tüte passt (keine Unterstellung sondern Eigenaussage derjenigen).
(Da es für uns normal ist spazieren zu gehen, auch z.B. einfach mal an einem Samstag gemütlich zur Stadtbücherei (war 20 Gehminuten einfache Strecke entfernt), leichte Erledigungen sowieso zu Fuß (z.B. Post 20 Gehminuten entfernt, es ist nicht dringend - dann bringt man den Brief einach mal beim nächsten Spaziergang mit), fielen wir damit auf. Das war alles in einer Wohngegend, also sehr wohl mit Gehwegen.)

Ab und zu kam aber auch das vor:
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:An solche auch notgedrungen gefährlicheren Wege entlang eines Highways oder Freeways nehmen zu müssen, kann ich mich jetzt nicht erinnern.
Z.B. eine "Mall", die knapp davor zwar eine Bushaltestelle hatte (die ich nutzte), für die letzten ca. 100 Meter aber keinen Fußgängerweg, sondern nur die Autozufahrt.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Außerdem scheint man ohne Kreditkarte kein Mietauto zu bekommen, und auch das Einmieten in Hotelzimmer ist schwierig, weil die Hotels fast alle die Kreditkarte scannen als Garantie.
In der Tat, genau deshalb habe ich eine Kreditkarte seit ich regelmäßig auf Geschäftsreisen bin. Auch das Mieten eines Hotelzimmers (vorab, vor der Reise) ist ohne meist nicht möglich, und die Karte muss in vielen Ländern, u.a. USA, beim Check-in gezeigt werden.
(Kreditkarten zahlte und zahle ich am Monatsende, würde ich nie als "Kredit" nutzen. Ohne Kreditkarte kommt man aber auf den meisten internationalen Reisen einfach nicht mehr aus. Sogar bei Hotelbuchungen innerhalb Deutschlands war meist eine Kreditkarte nötig. Mietwagen und Parkautomat sind für mich kein Thema; vermeide es, selbt zu fahren.)
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich erinnere mich noch an einen Stopover in Los Angeles, da hatte ich kein Auto und wollte das Getty-Museum besichtigen. Ich wollte mich damals in einer Touristen-Information erkundigen, wie man zum Museum kommt, aber die waren ratlos, als ich sagte, dass ich ohne Auto bin.
Schade dass es nicht geklappt hat. Wir waren da, ohne Auto. Von Pasadena mit der "Gold Line" (S-Bahn) nach LA, dann mit einem Bus Nummer [weiß ich nicht mehr] und ggf. Weiterlaufen zum Getty. Gefunden haben wir diese Möglichkeiten mit Google Maps und der Transit-App Movit.
(Insgesamt haben mir solche Apps auf Reisen viel geholfen. Die Nutzung dieser war, siehe Handy-Thread, für mich der Grund für die Anschaffung eines Smartphones, da ich schon beruflich viel (und alleine) unterwegs bin und gerne die Gelegenheit nutze, mir in der verfügbaren Zeit auch etwas anzusehen.)
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Gilt denn in USA der Deutsche Führerschein?
Reicht für touristische Aufenthalte.
Bei einem Arbeitsvisum muss nach x [weiß nicht mehr wie vielen] Wochen ein US-Führerschein gemacht werden, möchte man weiterhin fahren.


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