Würden mich die USA (und das schon seit Kindheitstagen an) nicht auf so vielfältige Art und Weise (auch nicht nur landschaftlich fast alle Bundesstaaten betreffend) imposant beeindruckend oder schwelgerisch und atmosphärisch interessieren und würde ich auch nicht ganz nach US-Klischeemanier zu ungesund-leckerer Völlerei neigen (ist natürlich auch jedes Mal egoistisch von mir) und hätte ich auch kein Faible für Gewitter und Tornados (nur dem Naturschaupiel wegen natürlich) und wüsste ich auch nicht, dass die US-Bevölkerung wirklich sehr bunt gemischt ist, - dann würden mich die USA auch gar nicht interessieren.
Und zur US-Bevölkerung nochmal und ob immigriert oder nicht, besteht diese ja aus mehr als nur aus kapitalistischen Hardcore-Unternehmern, karriergeilen und materialistisch eingestellten Menschen oder aus ungebildeten erzkonservativ-fundamentalistischen und intoleranten Christen oder aus irgendwelchen extrem patriotischen Waffennerds mit Cowboy-Manier.
Die US-Bevölkerung ist wirklich bunt und auch sehr viel grau dazwischen und besteht auch aus Menschen, denen man immer wieder gerne begegnen würde.
PS.
Mit den Karrieregeilen meine ich aber natürlich nicht die, die nur notgedrungen viel arbeiten müssen, entweder in einem Job oder sich durch 3 Jobs über Wasser halten müssen.
Mit den Karriere- und Arbeitsgeil zu sein, meine ich schon nur die, die sich nur über Arbeit und Karriere und daraus auch resultierenden Materialismus definieren und das ganz freiwillig tun - ohne Not.
Hyperborea schrieb:Also, sie identifizieren sich nicht mit ihrem Staat, oder besser, nicht mit der Regierung.
Viele Amis, sogar unter den Ärmeren, vertreten die Einstellung, dass sich der Staat rauszuhalten hat. Und Religiösen wird auch gerne mal eingeredet, dies und das sei Gott gewollt.
Staatliche Einmischung ist dann nur gewünscht, wenn es darum geht, Frauen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben und mit ihrem Körper anzustellen haben.
Das von erzkonservativer Bölkerungsseite ausgesehen und dabei sich auch einen Dreck scherend, was aus diesen Frauen und dann auch aus ihren Kindern je nach Einzelfall werden könnte, Hauptsache sie haben Leben gebärt.
Hyperborea schrieb:Stolz auf ihre Nation sind sie schon, sonst würden nicht überall so viele Fahnen wehen.
Die Amis sind schon ein sehr patriotisches Volk. Leider auch aber nicht pauschalisierend auf toxische nationalistische Weise.
Dabei finde ich, gibt es so vieles im Amiland, worauf man gar nicht stolz sein könnte. Auch nicht als Nichtbetroffener von ganzen Kehrseiten oder dunklen Seiten der USA.
Und ebenso wenig können sie aus meiner Sicht auf ihre gesamte noch recht junge History stolz sein.
PS.
Apropos US-Flagge; hat mir diese vom Design auch schon immer gefallen.