RomanTisch schrieb:und wäre Hope , wie zunächst geplant , rückwärts in die Barge verbracht worden ( aber Hope wollte halt nicht so wie geplant , bei einem Wildtier ja nicht verwunderlich ) hätte er wahrscheinlich länger überlebt.
Nee, das lag nicht am Wal, sondern das war ja eben ganz bewusst von "rückwärts in die Barge" auf "vorwärts in die Barge" geändert worden.
Der Wal lag an dem Tag bereits richtig herum in seiner "Floating-Mulde", und zwar mit Fluke Richtung Barge, also in Rückwärtsposition.
Dann wurde er plötzlich in dieser Mulde gedreht, bis der Kopf Richtung Barge zeigte. Dann wurde die Barriere an der Mulde (Sandhügel) weggesaugt und der Weg von der Mulde zur Rinne, an deren Ende dann erst die Barge positioniert war, war frei.
Die Barge war also nicht kurz vor der Mulde positioniert, wie im Plan vorgestellt, damit der Wal auf einer Plane rückwärts problemlos direkt von der Mulde in die Barge gefloatet werden konnte.
Ich vermute mal, die Rinne war dafür vorab nicht breit genug ausgebaggert worden. Die Rinne hätte dazu ja so breit wie die Außenbreite der Barge ausgebaggert sein müssen, das sah mir nicht so aus. Vermutlich stand die Barge deswegen erst am Ende der Rinne und deswegen musste der Wal die komplette Strecke durch die gebaggerte Rinne überwinden. Und ich denke, da lag das Problem, die Strecke rückwärts über die komplette Länge der Rinne zu schaffen.
Wäre die Barge direkt bis kurz vor die Mulde in Position gebracht worden, hätte der Plan "rückwärts rein" funktioniert.
Wie gesagt, entweder wurde für die Barge die Rinne vorab nicht breit genug ausgebaggert oder aber, was auch vorstellbar wäre, der Kapitän der Barge hat es evtl. so bestimmt, dass die Barge nicht dicht an der Mulde positioniert wird.
So oder so, war es eben so nicht geplant.
Motzfussel schrieb:Das Problem ist, dass da vieles anders gewesen ist, als mal gesagt wurde, vieles gar nicht gesagt oder erklärt wurde usw.
War da nicht auch was mit einer angespülten Planzenta? Frau Dr. Tönnies sagte damals,die könne schon deswegen nicht vom Wal sein, weil der Wal männlich sei, so meine Erinnerung.
Stimmt, da war so ein Fund. Möglich dann, dass der Wal schon immer weiblich war?
In Verbindung mit dem Fund im Schilf der Kirchsee mag man das dann nicht zuende denken.