Selbstverständlich ist die ganze Wal-Angelegenheit mittlerweile zum Politikum geworden. Im Grunde ist es ein Skandal.
RomanTisch schrieb:Man bräuchte einen 3. Gutachter , um beiden Gutachten auf die Korrektheit ihrer Gutachten zu prüfen.
Es gibt nur EIN Gutachten (vom 07.04.2026) von den drei Experten, die vom Umweltministerium MV damit beauftragt wurden.
Es gibt mehrere gegenteilige fundierte Stellungnahmen von verschiedenen Organisationen dazu, welche aber nicht als "Gutachten" fungieren.
Das heißt, es gibt nur das eine Gutachten, welches im Auftrag des Landes MV von drei Experten des Landes MV erstellt wurde. Dieses beinhaltet im Wesentlichen Annahmen und Mutmaßungen, da bei dem Tier wichtige und aussagekräftige medizinische Untersuchungen gar nicht gemacht wurden. Es hat lediglich eine reine Sichtprüfung stattgefunden. Hieraus schloss man dann auch, dass das Tier "nicht transportfähig" sei.
Es wäre sinnvoll gewesen, die zur Verfügung stehenden (und nachweislich praktikablen) Rettungskonzepte anzunehmen und zu versuchen. Oder das eigene Gutachten von anderer unabhängiger Stelle nochmals sehr zeitnah prüfen zu lassen.
RomanTisch schrieb:Was ich auch in anderen threads manchmal so lese , wird oft nur gegen die jeweilige Regierung bzw, Regierungskoalition von Oppositionsseite ( speziell AfD Anhänger tun dies ja oft in unrühmlicherweise ) geschossen , ohne inhaltlich glaubwürdige Beweise zu liefern.
Wie kommst du bitte auf die obstruse Idee, dass alle, die die Entscheidungen von SPD-Mann Backhaus bzgl. Umgang mit dem Wal nicht gutheißen, AfD-Anhänger seien? Es ist doch völlig egal, welche Partei solch ein "Trauerspiel" abgeliefert hätte. So, wie die ganze Aktion abgelaufen ist, musste sehr wohl mit massiver öffentlicher Kritik gerechnet werden.