Zum Schlepper "Robin Hood":
Der Schlepper MORITZ wurde 1971 in Bremerhaven auf der Schichau Werft gebaut. Zunächst wurde das Schiff als Marineschllepper unter dem Namen NEUENDE eingesetzt. Danach war das Schiff viele Jahre für H. Schramm Towage GmbH & Co. KG in Fahrt und war oft in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal anzutreffen. Inzwischen ist der Schlepper für JEB Bereederungs GmbH unterwegs und heißt jetzt ROBIN HOOD.
Nachdem der Wal erneut am 31.03.2026 gestrandet war und zunächst sämtliche Rettungskonzepte immer wieder per Gericht abgelehnt wurden, hatte das Team um Herrn Gunz ab dem ca. 10.04. die entscheidende Idee.
Man fand die juristische Lücke der "privaten Inobhutnahme eines Wildtieres" und eröffnete somit die Chance einer Rettung für Privatleute, ohne dass das Umweltministerium dafür in der Verantwortung stehen müsste.
Um den 10.04.2026 lag ein erstes Konzept zur Rettung vor, welches aber dann abgelehnt bzw. nicht zum tragen kam.
Am 16.04.2026 lag dann ein weiteres neues Konzept vom Team um Herrn Gunz vor, welches nicht abgelehnt wurde.
Bereits seit dem 19.04. war der Schlepper für die Rettung des Wals vorgesehen und lag seitdem in Wismar bereit.
19.04.2026 >> ROBIN HOOD soll gestrandeten Wal von Wismar in die Nordsee schleppen
Der Schlepper ROBIN HOOD soll den vor Wismar (bei der Insel Poel) gestrandeten Wal „Timmy“ bzw. „Hope“ auf einer extra gebauten Konstruktion in die Nordsee schleppen. Der Schlepper ist bereits im Hafen von Wismar angekommen.
Diverse geforderte Nachbesserungen des Umweltministeriums an dem Konzept lagen am 24.04. vor.
Am 25.04. wurde der Schlepper von Wismar nach Kiel geschickt, um die Barge zu holen.
27.04.:
Heute Nacht um 3.00 Uhr hat der Schlepper ROBIN HOOD die Barge JÜRGEN vom Binnenschlepper HANS an der Holtenauer Schleuse übernommen und ist bereits auf dem Weg zurück nach Wismar. Laut AIS wird der Schleppverband um 18 Uhr in Wismar erwartet.
Quelle:
https://ship-spotting.de/2026/04/27/schlepper-robin-hood-ex-moritz/Es war ein wirklich megalanger Weg bis zum Stand heute. Da kann man nur hoffen, dass es für den Wal noch nicht zu spät ist ....