raitoningu schrieb:Glaubst du wirklich, eine Reederei würde sich auf eine "open end" Buchung einlassen? Wie soll das funktionieren?
Die müssen ja auch irgendwie Geld verdienen und könnten dann ja erst mal keine Aufträge mehr annehmen.
Laut Statement Frau Dr. Tönnies gibt angeblich der Kapitän der "Fortuna B." dem Kapitän des Schleppers "Robin Hood" die Schuld für die übereilte Hauruck-Aktion des Freisetzens des Wals, weil die "Robin Hood" keinen Tag länger vor Ort bleiben wollte.
Das Wetter sei laut Fr.Dr.Tönnies an dem Tag nicht so schlecht gewesen, dass man das Freisetzen nicht in Ruhe, Stück für Stück raus aus der Barge, hätte durchführen können.
Auf der facebook-Seite des Kapitäns der "Robin Hood", Kutter Lütt Matten, ist zu lesen, dass der Kapitän und Reeder seinen eigenen Betrieb für die Aktion vom 19.-26.April einstellte und er dann nochmal für eine weitere Woche (bis zum 03.05.) eingeplant wurde.
Den Einsatz während der ganzen Aktion inkl. Verdienstausfall werden doch sicher Fr. Walter-Mommert und Hr. Gunz gezahlt haben?
Die Reederei der "Robin Hood" (und wohl auch der Kapitän selbst) begründete das plötzliche Freisetzen des Wals mit bereits bestehenden Gefahren für Mensch, Tier und Material aufgrund der Seebeschaffenheit im Skagerrak und der Wetterlage.
Ich hätte mir dazu heute in Kiel ein persönliches Statement des Kapitäns der "Robin Hood" erhofft, um auch mal die Geschehnisse von dessen Seite zu hören. Er war ja mitten im Geschehen. Leider Fehlanzeige.
Die Mannschaft der "Robin Hood" hat die Barge dort abgesetzt und ist dann Richtung Osten weitergefahren.
Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/nach-buckelwal-aktion-streit-um-peilsender-und-riskante-manoever,wal-180.htmlDer Kapitän ist sicherlich nun zu seinem Heimathafen in Altwarp. Sein eigener Betrieb dort ist ja schon länger geschlossen als ursprünglich geplant.
Vielleicht gibt es ja von da aus nochmal ein Statement zu den Geschehnissen auf See.
Zum Tracker - und vor allem wer den überhaupt am Wal angebracht hat und wie (Schrauben?) -müsste doch wenigstens ein einziges Mitglied des Rettungsteams Auskunft geben können?
Fr.Dr.Tönnies wurde laut eigenen Angaben weder am Freitag noch am Samstag zum Wal gelassen, bleiben noch genügend andere übrig.
Warum bekommt man dazu kein Statement?
Die Crew der 'Fortuna B" wird diese Massnahme ja nicht eigenständig ohne irgendein Teammitglied durchgeführt haben?