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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

1.710 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:28
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Beantwortet meine Frage aber nicht.
Das sind Fachorganisationen, die praktische Erfahrung mit gestrandeten Walen haben bzw. Daten dazu systematisch erfassen und auswerten.

Und darauf basierend sprechen sie ihre Empfehlungen aus - auch unter dem Gesichtspunkt . was machbar ist' und 'sicher für die beteiligen Einsatzkräfte'.

Frage jetzt beantwortet?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:31
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Frage jetzt beantwortet?
Nein. Es ging darum, worauf sich das Gutachten bezieht. Und um die deutlichen Fehleinschätzungen.

Aber belassen wir es dabei, wir beiden kommen da wohl nicht weiter. Einen schönen Abend wünsche ich dir :)


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:33
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Und um die deutlichen Fehleinschätzungen.
Ich glaube nicht, dass man jetzt schon von Fehleinschätzung sprechen kann....wer kann derzeit sagen, ob bzw. wie lange Timmy noch lebt und ob er sich auf den richtigen Weg macht?

Überleg mal - wie genau wird bei chronisch kranken Menschen der Tod vorhergesagt?
Auch bei manchen Krebsdiagnosen (wo man ganz gute Datengrundlagen hat) ist die verbleibende Lebensspanne manchmal dtl ausserhalb der Statistik - und mal dtl länger, mal dtl kürzer.
Oder bei alten schwachen Menschen?

Da ist ordentlich Spiel drin.....
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Einen schönen Abend wünsche ich dir :)
Dito.


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gestern um 20:54
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Haut und Atmung sind im Grunde die einzigen überprüfbaren Aspekte, alles andere sind Mutmaßungen. Die Atmung war unterm Strich im grünen Bereich, die Haut hat sich deutlich verbessert. Ach ja, den Transport würde er nicht überleben, hieß es noch.
Genau, es gab keine Belege, dass der Wal nicht überlebensfähig ist.

Angeblich wurden jetzt Vitalwerte des Wales übermittelt
Eine Initiatorin der Rettungsaktion, Karin-Walter-Mommert, sagte am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, der an dem Wal befestigte Peilsender funktioniere nur eingeschränkt. Daher lägen ihr keine aktuellen Standortdaten vor. Signale vom Samstagnachmittag deuteten jedoch darauf hin, dass das Tier zu dem Zeitpunkt in die richtige Richtung geschwommen sei.

Dies wäre Richtung Nordwesten, um die norwegische Atlantikküste zu erreichen. Vitalwerte des Tiers etwa zur Atmung nach Tauchgängen seien jedoch auch 24 Stunden nach dem Verlassen des Lastkahns weiter übermittelt worden.
https://rp-online.de/panorama/deutschland/wal-aktuell-sender-empfaengt-vitalwerte-von-timmy-er-schwimmt-in-der-nordseee-v1_aid-147736923


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gestern um 21:12
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Ich kann mir auch vorstellen, dass die Besatzungscrew samt der Kapitäne irgendwann die Nase voll hatte.
Timmy hatte den ganzen Fr nachmittag Zeit, sich vom oberen Ende der Barge herunterzuruckeln und ins offene Meer zu entfleuchen. Hat er nicht getan.
Am Freitag abend wurde man rabiater im Umgang mit dem Wal(die Nummer mit dem Seil an der Flucke), hatte aber keinen Erfolg.
Von der Rettunginitative kam auch kein brauchbarer Vorschlag (mehr Zeit....wird schon werden, siehe Tönnies) und dann hat die Crew irgendwann - also am Samstag morgen - im Beisein von Jeffrey Nägel mit Köpfen gemacht.

Durch die unruhige See kam es wohl schon zuvor zu Gefährdung von Mesch, Tier und Material.
Kann es nicht auch so sein, dass, wenn ein anderer Kapitän das Schleppschiff "Fortuna B" geführt hätte, der Buckelwal schonender aus der Barge gekommen wäre? Ich kenne jemanden, der in der Seefahrt unter verschiedenen Kapitänen unterwegs war, weiß um den oftmals krassen Umgangston und den in manchen Köpfen oft noch herrschenden, altmodischen Rollenbildern! Dass zB die anwesende Tierärztin Frau Dr. Tönnies nicht mit an Bord durfte, spricht Bände. Verständlicherweise lag ihr am Herzen, dass u. a. auch die spezifischen Bedürfnisse des Wals hätten berücksichtigt werden müssen. Für sie ist der Wal halt kein Viech!

Ich habe mir das gesamte Statement von Frau Dr. Tönnies angehört. Ab ca. Min. 25 benennt sie Verbesserungsvorschläge.

Das komplette Statement der Tierärztin Frau Dr. Tönnies vom 04.05.2026 https://t1p.de/5ophm


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gestern um 21:23
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Ok -nehmen wir an, es kamen mehrere ungünstige Faktoren zusammen und daran liegt es, dass es kein Ortungssignal gibt.
Aber dann bleibt: warum liefert man dann nicht die Daten an die Behörde, die einem vorliegen? Die sog. 'Vital-Daten' (wobei der Begriff wohl etwas unglücklich gewählt ist, da GPS-Sender keine typischen Vitaldaten aufzeichen).
Bis heute ist dies nicht erfolgt - trotz mehrfacher Aufforderung?
Das verstehe ich auch überhaupt nicht, warum wird daraus so ein Geheimnis gemacht, entgegen der Absprachen? Allein das lässt schon viel Raum für Spekulationen.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Bambaren findet auch sehr poetische Worte
Was für ein Fähnchen im Wind.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Kann es nicht auch so sein, dass, wenn ein anderer Kapitän das Schleppschiff "Fortuna B" geführt hätte, der Buckelwal schonender aus der Barge gekommen wäre? I
Das könnte ich mir vorstellen, besonders auch wenn die Aussage von Fr. Tönnies darüber, dass es keinen hohen Wellengang gegeben hat, richtig ist.

Das klingt alles sehr vorgeschoben, auch die Behauptung des Kapitäns, dass er ab Tag X anderweitig beschäftigt wäre und deshalb jetzt zurück müsste, obwohl Fr. W-M sagte, dass er open end gebucht wurde.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 21:23
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Kann es nicht auch so sein, dass, wenn ein anderer Kapitän das Schleppschiff "Fortuna B" geführt hätte, der Buckelwal schonender aus der Barge gekommen wäre?
Ich habe keine Ahnung, welcher der Kapitäne hier mehr auf die Tube gedrückt hat.
Aber klar, Menschen sind unterschiedlich. Ich könnte mir vorstellen, dass von der Rettungsinitiative kein neuer Vorschlag kam (als das was Fr Nachmittag schon versucht wurde).
Und dann hat irgendein anderer die Initiative ergriffen und hat - Nägel mit Köpfen gemacht.

Interessant, dass Jeffrey Fr and und Sa morgen dabei sein durfte - und interessant, dass nur die beiden Geldgeber und Tennis sich von den Vorgängen rund um die Walsausbringung distanzieren.
Wenn die sich alle einig waeren und nur der Walfluesterer und diese andere Tieraerztin ihre sentimentalen Worte verloren haetten, wäre doch alles fein und prima gelaufen.
Nur die Drohnen-Bilder von News5 von Freitag Abend wuerden dann noch das Idyll stoeren.


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gestern um 21:26
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Dagegen war das Herauszerren bzw. Herausspülen von der Barge eher doch ein Klacks mMn.
Echt jetzt?.
Du rechtfertigst das Vorgehen der Crewmitglieder in dieser Art und Weise?
Man hat nicht ohne Grund wochenlang nur minimalinvasiv (bestes Wort!) an dem Wal gearbeitet, extra Spezialisten aus der ganzen Welt angekarrt und das dann, um ihn dann in einer Hauruck-Aktion aus der Barge zu scheißen?!
Eventuell wurde er da verletzt - richtige Daten liegen ja nicht vor.


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gestern um 21:35
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:obwohl Fr. W-M sagte, dass er open end gebucht wurde.
Glaubst du wirklich, eine Reederei würde sich auf eine "open end" Buchung einlassen? Wie soll das funktionieren?
Die müssen ja auch irgendwie Geld verdienen und könnten dann ja erst mal keine Aufträge mehr annehmen.
Wie soll man das denn abrechnen?
Ich glaube ihr kein Wort.


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gestern um 21:38
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Die müssen ja auch irgendwie Geld verdienen und könnten dann ja erst mal keine Aufträge mehr annehmen.
Müssen sie dann ja auch nicht, weil sie einen Auftrag haben und diese Zeit abgerechnet wird? Ich weiß es natürlich auch nicht genau, aber warum sollte sie diesbezüglich lügen?


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gestern um 21:58
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Müssen sie dann ja auch nicht, weil sie einen Auftrag haben und diese Zeit abgerechnet wird?
Vielleicht hätte ich ausführlicher erklären sollen, was ich meine.
Natürlich wird die Zeit dieses Auftrags abgerechnet. Aber bei "open end" wäre ja null kalkulierbar, wie lange dieser Auftrag dauert.
Welcher Zeitraum soll denn dann tatsächlich bezahlt werden?

Angenommen ich buche ab heute ein Schiff "open end" und die Reederei bekommt eine Anfrage für einen Auftrag für nächste Woche.
Den könnte sie dann ja theoretisch nicht annehmen, weil völlig unklar ist, wie lange ich das Schiff brauche.
Vielleicht bin ich aber übermorgen schon fertig mit der Sache, für die ich das Schiff brauche.
Welchen Zeitraum würde ich denn dann bezahlen? Die drei Tage der tatsächlichen Nutzung? Alle durch meine Buchung entstandenen Verdienstausfälle? Oder wie soll das laufen?
Verstehst du jetzt, was ich meine?
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:aber warum sollte sie diesbezüglich lügen?
Warum weiß ich nicht. Aber sie will auch von einem Tracker, der ganz sicher keine Vitalwerte messen kann, Vitalwerte empfangen haben. Und der soll laut ihr vorgestern schon Daten gesendet haben, die zeigen, dass der Wal in die richtige Richtung schwimmt - während ihre eigene Anwältin gestern ausdrücklich gesagt hat, dass bisher noch keine Positionsdaten übermittelt werden.
Können natürlich alles Missverständnisse sein oder sie wurde falsch zitiert. Kann ja auch jeder halten, wie er will.
Ich persönlich finde sie - und besonders die Aussage zu der Buchung - sehr unglaubwürdig.


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gestern um 22:09
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Glaubst du wirklich, eine Reederei würde sich auf eine "open end" Buchung einlassen? Wie soll das funktionieren?
Die müssen ja auch irgendwie Geld verdienen und könnten dann ja erst mal keine Aufträge mehr annehmen.
Laut Statement Frau Dr. Tönnies gibt angeblich der Kapitän der "Fortuna B." dem Kapitän des Schleppers "Robin Hood" die Schuld für die übereilte Hauruck-Aktion des Freisetzens des Wals, weil die "Robin Hood" keinen Tag länger vor Ort bleiben wollte.

Das Wetter sei laut Fr.Dr.Tönnies an dem Tag nicht so schlecht gewesen, dass man das Freisetzen nicht in Ruhe, Stück für Stück raus aus der Barge, hätte durchführen können.

Auf der facebook-Seite des Kapitäns der "Robin Hood", Kutter Lütt Matten, ist zu lesen, dass der Kapitän und Reeder seinen eigenen Betrieb für die Aktion vom 19.-26.April einstellte und er dann nochmal für eine weitere Woche (bis zum 03.05.) eingeplant wurde.

Den Einsatz während der ganzen Aktion inkl. Verdienstausfall werden doch sicher Fr. Walter-Mommert und Hr. Gunz gezahlt haben?

Die Reederei der "Robin Hood" (und wohl auch der Kapitän selbst) begründete das plötzliche Freisetzen des Wals mit bereits bestehenden Gefahren für Mensch, Tier und Material aufgrund der Seebeschaffenheit im Skagerrak und der Wetterlage.

Ich hätte mir dazu heute in Kiel ein persönliches Statement des Kapitäns der "Robin Hood" erhofft, um auch mal die Geschehnisse von dessen Seite zu hören. Er war ja mitten im Geschehen. Leider Fehlanzeige.
Die Mannschaft der "Robin Hood" hat die Barge dort abgesetzt und ist dann Richtung Osten weitergefahren.
Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/nach-buckelwal-aktion-streit-um-peilsender-und-riskante-manoever,wal-180.html

Der Kapitän ist sicherlich nun zu seinem Heimathafen in Altwarp. Sein eigener Betrieb dort ist ja schon länger geschlossen als ursprünglich geplant.
Vielleicht gibt es ja von da aus nochmal ein Statement zu den Geschehnissen auf See.


Zum Tracker - und vor allem wer den überhaupt am Wal angebracht hat und wie (Schrauben?) -müsste doch wenigstens ein einziges Mitglied des Rettungsteams Auskunft geben können?

Fr.Dr.Tönnies wurde laut eigenen Angaben weder am Freitag noch am Samstag zum Wal gelassen, bleiben noch genügend andere übrig.

Warum bekommt man dazu kein Statement?
Die Crew der 'Fortuna B" wird diese Massnahme ja nicht eigenständig ohne irgendein Teammitglied durchgeführt haben?


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gestern um 22:19
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich hätte mir dazu heute in Kiel ein persönliches Statement des Kapitäns der "Robin Hood" erhofft, um auch mal die Geschehnisse von dessen Seite zu hören. Er war ja mitten im Geschehen. Leider Fehlanzeige.
Die beiden Geldgeber haben doch auch rechtliche Schritte angekündigt - oder prüfen diese.
Von daher glaube ich nicht, dass sich jetzt jemand von der Schiffe-Crew bzw. Der ueberigen Mitglieder der Rettungsinitiative, die mit in den Booten waren, aeussern wird.
Und Jeffrey scheint sich ja auch nicht zu äußern ( wenn er aud SM Jubelhymnen a la Pedro Walfliesterer posten wuerde, haette das jemand aifgegriffen).
Die fehlende Transparenz der Rettungsinitiative hat jüngst für Kritik gesorgt. So hinterfragten die Tierärztin Kirsten Tönnies, die sich an Bord befand, und die Geldgeber der Aktion vor allem den Ablauf der Freisetzung. Die Helfer der Initiative wollen nun nach eigenen Angaben rechtliche Schritte prüfen. „Wir werden jetzt alles aufklären und dann werden wir natürlich auch die Fragen entsprechender gerichtlicher Konsequenzen oder auch strafrechtlicher Konsequenzen abstimmen“, sagte deren Sprecherin Constanze von der Meden vor Journalisten in Cuxhaven am Montag.
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/lebt-wal-timmy-noch-experten-hinterfragen-angebliche-vitalzeichen-15530507.html
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Zum Tracker - und vor allem wer den überhaupt am Wal angebracht hat und wie (Schrauben?) -müsste doch wenigstens ein einziges Mitglied des Rettungsteams Auskunft geben können?
Tja - scheint ein heikler Punkt zu sein.
Mich wundert, dass Toennies so wenig zu diesem Tracker sagen konnte (oder wollte).


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gestern um 22:43
Ich könnte mir vorstellen, dass - wenn man normalerweise Windmühlenteile und Last-Pontons schleppt - da auch etwas das Feeling für so ein großes und gleichzeitig so empfindliches Lebewesen fehlte.
Normalerweise schleppt seine Crew mit der knapp 27 Meter langen und 900 Pferdestärken motorisierten Robin Hood Windmühlenteile und Last-Pontons.
Quelle:
https://www.nordkurier.de/regional/ueckermuende/100-stunden-in-die-freiheit-dieser-mann-soll-den-ostsee-wal-nach-hause-bringen-4516335


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:16
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Aber bei "open end" wäre ja null kalkulierbar, wie lange dieser Auftrag dauert.
Welcher Zeitraum soll denn dann tatsächlich bezahlt werden?
Es wird ja wahrscheinlich ein Zeitplan erstellt worden sein. Schätzungen anhand der möglichen Geschwindigkeit, Wetterlage, allgemeine Auslegung des Schiffes usw. Dazu ein Puffer und wahrscheinlich die Option auf Verlängerung. Aber darüber kann man nur spekulieren, da wir die Verträge nicht kennen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Zum Tracker - und vor allem wer den überhaupt am Wal angebracht hat und wie (Schrauben?) -müsste doch wenigstens ein einziges Mitglied des Rettungsteams Auskunft geben können?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Warum bekommt man dazu kein Statement?
Die Crew der 'Fortuna B" wird diese Massnahme ja nicht eigenständig ohne irgendein Teammitglied durchgeführt haben?
Eben, das stinkt mMn alles von Vorne bis hinten und zwar das ganze Thema Tracker, von der Anbringung bis jetzt zu den Daten.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass - wenn man normalerweise Windmühlenteile und Last-Pontons schleppt - da auch etwas das Feeling für so ein großes und gleichzeitig so empfindliches Lebewesen fehlte
Ähnlich hatte sich ja auch Fr. Tönnies geäußert oder es zumindest angedeutet. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Jungs eben andere Dinge gewohnt sind und die Walaktion emotionsloser betrachtet haben als eben die "Rettungscrew". Ein Auftrag, der Geld bringt, nicht mehr.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:44
Wie meinte die WM, mit dem Kahn, der für derartige Gewässer nicht geeignet ist, weiter Richtung Norwegen zu kommen?
Wss ist schon die Sicherheit der Crew, wenn man einen Wal rettet, oder was?
Aber sie hockte ja nicht im Kahn, sie hatte ihr eigenes sicheres Schiff....
Walter-Mommert strebt nach eigenen Worten an, dass der Lastkahn mit dem Buckelwal weiter Richtung Norwegen und Atlantik gebracht wird – „dorthin, wo andere Wale in die Nähe kommen“.
Quelle:https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/buckelwal-live--lebt-der-wal--experten-zweifeln-an-aussagen-zu--vitaldaten--37250004.html

Bei solchen Forderungen kann ich mir gut vorstellen, dass die Kapitäne den Wal und damit auch die WM einfach nur noch loswerden wollten.....

Gegen Backhaus teilt sie auch kräftig aus:
Walter-Mommert erklärte: "Es ist schlichtweg falsch, wenn Backhaus sich als Walretter darstellt. Ohne ihn hätten wir Timmy viel früher retten können. Wir waren nur geduldet."
Quelle:
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_101237926/buckelwal-timmy-millionaerin-walter-mommert-nennt-kosten-der-rettung.html

Backhaus, der den rechtlichen Spielraum ja schon sehr, sehr weit ausgenutzt hat, um Timmy der Rettungsinitiative in die Hände zu geben:
Dem Argument des Ministers, die Verwaltung habe schnell, flexibel und zugleich rechtskonform unter Nutzung aller Spielräume gehandelt, ist schwerlich zu widersprechen. Selbst weltweit anerkannte Experten räumten ein, Backhaus habe die rechtlichen Spielräume zwar enorm überdehnt, aber nicht gebrochen.
Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/meinung-die-walrettung-ist-politisch,backhaus-154.html

Aber sei's drum, Backhaus hat sich auf diese Retterinitiative eingelassen.

Tierliebe kaufe ich der WM eh nicht ab - jemand, der im Trabrennsport zuhause ist. Und Pferde dafür züchtet und 'aufbaut' - also gnadenlos schindet und aussortiert.
Da muss sie im Ausgleich mehrere Wale retten, um ihr Karma auszugleichen und anzuheben....
Ein wichtiger Teil ihres Unternehmens besteht in der Pferdezucht. Man wählt gezielt junge Pferde aus, baut sie auf und diese werden dann im besten Fall zu erfolgreichen Rennpferden entwickelt. Mit jedem Sieg steigt ihr Wert – und damit auch ihr späteres Gewinnpotenzial. Dieses Prinzip setzt Walter-Mommert in großem Maßstab um. Ihr Bestand umfasst zeitweise weit über hundert Pferde, die in unterschiedlichen Trainingsställen und Ländern betreut werden.
Quelle:https://www.derwesten.de/aktuelles/wal-timmy-ostsee-rettung-karin-walter-mommert-pferde-sport-id302041604.html


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um 06:32
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Wenn da gestern an seiner Fluke tatsächlich manipuliert wurde, ist das trotzdem nicht okay und eindeutig Tierquälerei.
Gehe ich sogar mit, das dies nicht in Ordnung war und dies die Verantwortlichen nicht wiederholen sollten.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Echt jetzt?.
Du rechtfertigst das Vorgehen der Crewmitglieder in dieser Art und Weise?
Du versuchst etwas hinein zu interpretieren , wo es nichts hinein zu interpretieren gibt. Siehe Zitat oben und meine Meinung dazu. Ich habe dich sogar noch bestätigt in deiner Meinung. Deshalb lege mir nicht was Falsches in den Mund , das kommt bei mir nicht gut an.
Allerdings , finde ich , war das Rumtitschen von Hope in der Barge und auch das Ziehen an der Schwanzflosse ( was allerdings Tierquälerei und ein absolutes NO-Go darstellt ) das kleinere von 2 Übel .
Die Alternative wäre ein elendes Verrecken auf der Sandbank gewesen , erdrückt werden von seinem eigenen Gewicht , elendig verhungern zu müssen . Nach dem Ableben zerstückelt ( siehe Bilder in meinem Beitrag im Spoiler ) zu werden vor Mio Zuschauern und danach noch zu Biodiesel verarbeitet zu werden.
Wer dieses Szenario dem des Jetzigen ( Hope ist frei und schwimmt in seinem natürlichen Habitat ) vorzieht , na , ich weiß nicht so recht , was ich von solchen Personen halten soll.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 07:47
@RomanTisch
Ich finde schwierig, Tierquälerei (einmal das Liegenlassen auf der Sandbank und 2. das brutale Herausziehen (mutmaßlich) aus der Barge) gegeneinander abzuwägen.
Du hast Dich schon am Abend des 1. Versuchs, den Wal aus der Barge zu bekommen, darüber beschwert, dass sich über die Art und Weise beschwert wurde.
Dann soll man halt nicht hingucken, wenn man das nicht erträgt. Aha.
Hört Tierschutz an dem Punkt auf, an dem man nicht mehr sieht/nachvollziehen kann, was genau passiert?


Mir geht es darum, dass wenn Hope dabei an der Fluke oder anderweitig stark verletzt wurde und er deswegen leidet und (schneller) stirbt, das ganze Unterfangen unnütz war.
Dann war es wirklich nur ein " bloß weg vom Strand, Hauptsache, er stirbt woanders".

Man MUSS die Art und Weise, wie da am Ende vorgegangen wurde, verurteilen können, ohne dass das ständige Argument "hätt man ihn auf der Sandbank sterben lassen sollen?" andauernd wiederholt wird.
Denn damit legitimiert man leider das, was all die User in diesem Thread verurteilen: Tierquälerei


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um 07:48
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Allerdings , finde ich , war das Rumtitschen von Hope in der Barge und auch das Ziehen an der Schwanzflosse ( was allerdings Tierquälerei und ein absolutes NO-Go darstellt ) das kleinere von 2 Übel .
Die Alternative wäre ein elendes Verrecken auf der Sandbank gewesen , erdrückt werden von seinem eigenen Gewicht , elendig verhungern zu müssen . Nach dem Ableben zerstückelt ( siehe Bilder in meinem Beitrag im Spoiler ) zu werden vor Mio Zuschauern und danach noch zu Biodiesel verarbeitet zu werden.
Wer dieses Szenario dem des Jetzigen ( Hope ist frei und schwimmt in seinem natürlichen Habitat ) vorzieht , na , ich weiß nicht so recht , was ich von solchen Personen halten soll.
Natürlich war es schön, dass man den Wal noch einmal kurz auftauchen sah. Ob er da nun in seinem natürlichen Habitat weiter schwimmt oder nicht, weiß aber keiner, da der Tracker leider nicht sendet.

Das an die Wände schlagen in der Barge und das Gezogenwerden an der Schwanzflosse könnte ihn derart verletzt haben, dass er daran nun auch elendig zugrunde gehem wrd. Da wäre dann wieder nichts mit "die Natur regelt das" sondern wieder ein menschengemachtes Problem. Das ist sicherlich für beide Seiten doch sehr unbefriedigend. Für die, die alles in diese Rettungsaktion gesetzt haben und auch für die, die skeptisch waren, nun aber interessiert gewesen sind, ob der Wal es schafft.

Und klar, für alle die gesagt haben (und dazu zähle ich mich auch), Hauptsache der Wal kann wieder frei schwimmen in seinem natürlichen Habitat und entweder schafft er es oder nicht, bleibt nun dieser bittere Beigeschmack und Gedanke "schafft er es oder schafft er es jetzt nur nicht wegen dieser brutalen Hauruckaktion?"

Im letzteren Fall wäre dann der gesamte vorherige Rettungseinsatz völlig umsonst gewesen und der Wal hat unterm Strich nichts gewonnen. Und das eben nicht, weil "die Natur" das dann so wollte.

Deswegen wäre der Tracker nun so wichtig gewesen. So kann man nur hoffen und glauben was man möchte.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:10
Walter-Mommert erklärte: "Es ist schlichtweg falsch, wenn Backhaus sich als Walretter darstellt. Ohne ihn hätten wir Timmy viel früher retten können. Wir waren nur geduldet."
Walter-Mommert erklärte: "Es ist schlichtweg falsch, wenn Backhaus sich als Walretter darstellt. Ohne ihn hätten wir Timmy viel früher retten können. Wir waren nur geduldet."
Wie lange hat es denn gedauert nach dem sie gesagt haben, sie würden das Ding finanzieren? Verzögert haben die doch selbst genug weil scheinbar keiner einen richtigen Plan hatte und Zoff in der Gruppe war. Ich denke da gerade an " Auffangstation" für Buckelwale, die es weltweit nicht gibt.

Dieses Niedermachen von Backhaus ist nicht o.k. , wo sollte der denn schnell mal 1,5- 2 Mio für die Rettung locker machen und wie das den Bürgern erklären, wenn man deswegen woanders kürzen muss? Da tun sich Leute, die das Geld mal so spaßhalber raushauen können schon leichter.


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