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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

700 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 18:54
@two-cents
Dankeschön.

In den letzten Stunden haben sich mehrere Wendungen ergeben.

Sei es der Gesundheitszustand des Wals, der nachmittags erst als sehr verschlechtert, kurz darauf wieder als im normalen Bereich beschrieben wurde. Dass die Zeit nun langsam ziemlich knapp wird für das Tier, war klar. Die Hilfe kam leider später als sie hätte sein sollen.

Auch die Art und Weise, wie der Wal in die Barge gelangen soll, hat sich geändert. Während das Vorgehen gestern noch vom technischen Leiter mit Plane und sanftem Floaten rückwärts in die Transport-Schute beschrieben wurde, ist heute durch die Tierärztin Frau Dr. Tönnies ein Ziehen des Wals mit Bändern in die Barge beschrieben worden, und zwar nun vorwärts.

Der Einsatzleiter der DLRG vor Ort teilte mit, dass die Einsatzkräfte nur noch bis Mittwoch zur Verfügung stehen und dann anderweitig zu tun haben.

Und auch das Meeresmuseum meldete sich nach längerer Zeit wieder zu Wort. Im Falle eines Versterbens des Wals stände es für eine Obduktion nicht mehr zur Verfügung.
Im Drama um den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee vor Poel gibt es eine neue Wendung. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund will das Tier im Todesfall nicht mehr selbst obduzieren. Die Einrichtung verschickte eine entsprechende Mitteilung am Montagnachmittag. Dabei hatte das Meeresmuseum Anfang April bereits eine entsprechende Genehmigung erhalten.
Quelle:
https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/wende-im-drama-um-den-ostsee-wal-meeresmuseum-steht-im-fall-seines-todes-nicht-bereit-4535466

Man kann spüren und beobachten, dass der Stresspegel bei allen Beteiligten nun langsam merklich steigt. Hut ab vor den Helfern, die heute wieder seit Stunden bei dem Tier im Wasser sind.

Klar soll man ein Tier nicht vermenschlichen, ich glaube aber, dass deren Anwesenheit dem Wal in der derzeitigen und wahrscheinlich für ihn gefühlt schon unendlichen dauernden Notsituation hilft.

Alle Daumen sind gedrückt, dass er es morgen und die kommende Zeit schafft und die Aktion ein gutes Ende nimmt.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 18:57
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Jetzt kritisieren Experten u. a. wie Greenpeace die Rettungsaktion , da man angeblich Hope physischen Schaden zufügen könnte. Welch ein Hohn .
Für mich ist das echt ziemlich enttäuschend, dass kein einziger der Experten, die einen baldigen Tod des Tieres und was weiß ich nicht alles für lebensbedrohliche und bald zum Tode führenden gesundheitlichen Probleme attestiert haben, jetzt den Arsch in der Hose hat, zu sagen "Ja, ich lag falsch. Das müssen wir künftig anders handhaben".

Von mir aus können sie die Rettungsmaßnahme als stressig sehen (wobei über Wochen auf einer Sandbank unversorgt in der Sonne und direkt neben einer Fahrrinne zu verenden / verhungern auch mit erheblichem Stress verbunden sein dürfte), aber einfach stumpf behaupten, "Wir lagen trotzdem richtig und die anderen sind doof" ist schon übel. Wie viel mehr hätten sie dem Tier helfen können, hätten sie die Situation neu bewertet, als das Tier nicht wie angenommen starb, und es zumindest mal genauer untersucht...


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 19:12
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Die Tücher und Bewässerung haben weiteres Austrocknen vermeidet, die Zink- und Salzlösungen haben die Heilung unterstützt.
Tücher, Salbe, Lösungen, usw, bedecken bzw. erreichen nur einen kleinen Teil seiner Haut. Grundsätzlich leidet seine Haut in Wasser mit zu wenig Salzgehalt. Dies ist hier in der Ostsee dauerhaft der Fall. Daher ist ein "heilen" seiner Haut schlicht nicht möglich. Was heilen kann sind kleinere, schwerer verletzte Stellen. Mehr aber auch nicht.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und seine Eigenbewegung/selbständiges Schwimmen hat er am letzten Montag zum wiederholten Male gezeigt. Aktuell floated er entspannt in seiner Mulde.
Der Wal ist ein nicht an Menschen gewöhntes Wildtier in einer für ihn schädlichen Umgebung, weit entfernt von seinem natürlichen Lebensraum, dazu ohne Nahrung und Artgenossen. Dazu ist es um herum sehr laut und sehr hektisch. Der Wal ist damit alles andere als "entspannt". Der hat gerade richtig Stress. Und selbstständig geschwommen ist er auch nur innerhalb der Kirchsee um natürlich prompt wieder zu stranden. Wie schon mindestes viermal zuvor.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Du hast aber schon mitbekommen, dass er sich vor einigen Tagen selbst befreite und mehrere Stunden selbstständig im See (schwimmend) unterwegs war?
Wenn dein letzter Stand zum Befinden des Wals das ITAW-Gutachten ist, brauchen wir jedenfalls nicht weiterdiskutieren .. :|
Na ja, als der Wasserstand stark anstieg schwamm er zur nächsten Sandbank um dort zu stranden. Und wie das Befinden des Wals ist, scheint ja nicht mal Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies (eine Spezialistin für Haustiere) so richtig zu wissen. Heute änderte sie innerhalb von 30 Minuten ihre Meinung. Aber okay, immerhin ist sie eine echte Ärztin und kein Walflüsterer oder Influencer.

https://www.bild.de/news/wal-timmy-retter-in-sorge-atmung-flacher-dem-tier-geht-es-schlechter-69ef5f56129bffc049ee0b04

Und wenn ich dann noch höre und lese, das Rettungsteam will einen Gurt einsetzen und den Wal in die Schute hinein ziehen. Oh Mann...

https://www.tagesschau.de/inland/regional/mecklenburgvorpommern/ostsee-wal-vor-poel-bergung-fuer-dienstag-geplant,wal-180.html
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:So sehe ich das auch.
Selbst wenn man Timmy noch bis zum Atlantik zerrt und dort aus seinem Gefährt entlässt - wie lange soll er es denn schaffen, dort zu schwimmen?

Dann stirbt er halt nicht vor unseren Augen, aber fuer Timmy macht das nichts besser.
Der Wal hat am Ende nix davon. Außer viel Stress vor seinem Tod. Aber wie man sieht, kann man niemanden in Ruhe gehen lassen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 19:18
Wird ein Journalist den Transport in den Atlantik begleiten?


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um 19:19
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Wird denn ein Journalist beim Transport in den Atlantik dabei sein?
Zumindest fährt die News5-Crew hinterher - so der Plan zumindest.
Jedenfalls bis zur Nordsee .. Danach müssen sie passen, da das Boot dafür nicht ausgelegt ist


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um 19:36
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Tücher, Salbe, Lösungen, usw, bedecken bzw. erreichen nur einen kleinen Teil seiner Haut. Grundsätzlich leidet seine Haut in Wasser mit zu wenig Salzgehalt. Dies ist hier in der Ostsee dauerhaft der Fall. Daher ist ein "heilen" seiner Haut schlicht nicht möglich. Was heilen kann sind kleinere, schwerer verletzte Stellen. Mehr aber auch nicht.
Also lügen die Menschen vor Ort?


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um 19:38
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Aber wie man sieht, kann man niemanden in Ruhe gehen lassen.
Welch ein Bullshit... "in Ruhe gehen lassen." Er hatte nie Ruhe , ebenso war er nicht todsterbenskrank und dahinsiechend. Er hätte seine Ruhe gehabt ,wenn die Verantwortlichen nicht solange untätig gewesen wären und ihm ein fehlerhaftes Zeugnis ausgestellt hätten.
Man kann nur hoffen , das Hope diese Bergung einigermaßen unbeschadet übersteht und im Atlantik abtauchen kann. Da hat er seine Ruhe , nicht in einem vom Lärm und Stress umgebenden Areal.
Auch schwamm er nicht in die Bucht , um dort zu sterben , wie viele andere Meeressäuger zuvor in aller Welt. Lt. "Experten" hätte Hope ja schon längst zu Biodiesel verarbeitet werden sollen und das Skelett dem Meeresmuseum in Stralsund zur Verfügung gestellt werden sollen.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Für mich ist das echt ziemlich enttäuschend, dass kein einziger der Experten, die einen baldigen Tod des Tieres und was weiß ich nicht alles für lebensbedrohliche und bald zum Tode führenden gesundheitlichen Probleme attestiert haben, jetzt den Arsch in der Hose hat, zu sagen "Ja, ich lag falsch. Das müssen wir künftig anders handhaben".
Ich finde dies nicht nur enttäuschend. Für mich stellt dies ein Armutszeugnis dar und teilweiser Inkompetenz, speziell seitens der Greenpeace "Experten".


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um 19:50
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Wird ein Journalist den Transport in den Atlantik begleiten?
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Zumindest fährt die News5-Crew hinterher - so der Plan zumindest.
Jedenfalls bis zur Nordsee .. Danach müssen sie passen, da das Boot dafür nicht ausgelegt ist
Ich glaube, die News5-Crew hat bereits ein oder mehrere hochseetaugliche Motorboote angeboten bekommen.


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um 19:58
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:- Leidensfähigkeit verfügen
- aversive Gefühle wie Angst und Frustration verfügen
- Fähigkeit , Wohlbefinden zu erfahren ( Emotionen und dergl., siehe Stress bei Hope , er fühlt sich alleine und freut sich , wenn vertraute Menschen um ihn herum sind und ihm helfen)
-Manche Tiere verfügen über einen Interessen - Gerechtigkeitsansatz ( gleich - gleicher)
Das sind alles keine Anzeichen kognitiver Intelligenz. Nicht, dass ich einem Wal abspreche intelligent zu sein oder Emotionen zu haben, aber diese kann man nicht an menschlicher Intelligenz messen, nur weil man hier über menschen-ähnliches Verhalten spricht. Es bleibt Humanisierung und Emotionalisierung. Der ganzen Aktion hätte Rationalität deutlich besser getan.

Zum letzten Punkt würde mich das paper interessieren.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Allerdings sollte mMn auch hier ein Umdenken stattfinden , denn evolutionsbiologisch gesehen , stehen uns Schimpansen sehr nahe , bei immerhin 98,7%.
Es geht nicht um genetische Nähe. Wir behandeln Bananen ja auch nicht als wären sie zu 60% Menschen. Es geht hier darum, dass man Menschenrechte auf Tiere anwenden möchte und das geht nicht auf. Auch wenn man vielleicht über Sonderrechte für Menschenaffen und Meeressäuger diskutieren könnte (eben weil sehr wahrscheinlich die kognitive Intelligenz höher ist), aber das wird politisch nicht passieren.

Zu guter letzt sind die Gehirne von Walen ganz anders organisiert als menschliche Gehirne. Die gleichen emotionalen Muster zu unterstellen ist reine Mutmaßung.


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um 20:14
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Also lügen die Menschen vor Ort?
Es wird nicht die ganze Wahrheit erzählt, auch wegen der öffentlichen Emotionen.

Man macht, was man weiß und kann.
Und man lernt.

Das Ziel ist, den Wal in sein natürliches Habitat zu transportieren und ihn seinem natürlichen Schicksal zu überlassen. So als wäre er nie so nahe bei uns gewesen.

Ein Botschafter aus dem Nordatlantik, der uns daran erinnert (hat), das wir noch vieles ändern müssen.

Gute Reise Timmy


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um 20:24
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Es wird nicht die ganze Wahrheit erzählt, auch wegen der öffentlichen Emotionen.
Es ging um den Zustand seiner Haut. Die angeblich besser geworden ist, wie Tierärzte, Wal-Experten und Herr Backhaus sagten. Alle Lügen?

Darum ging es.


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um 21:08
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Zu guter letzt sind die Gehirne von Walen ganz anders organisiert als menschliche Gehirne. Die gleichen emotionalen Muster zu unterstellen ist reine Mutmaßung.
@Atrox

Der Biologe und Wal-Experte Fabian Ritter hat mal ganz interessante Dinge zu den
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Anzeichen kognitiver Intelligenz.
bei Walen gesagt.
Tatsächlich schneiden Wale und Delfine in Experimenten zur Kognitionsforschung regelmäßig sehr gut ab. Dieser Wissenschaftszweig untersucht eine breite Palette von geistigen Leistungen – vom Lernen und Erinnern über die Fähigkeit, zu planen, Probleme zu lösen und kreativ zu werden, bis hin zur Wahrnehmung des eigenen Ichs.
........
Bei Walen und Delfinen hält Fabian Ritter es durchaus für möglich, dass sich dieses Einschätzungsvermögen nicht nur auf die eigenen Artgenossen bezieht. Können sie vielleicht sogar erahnen, wie Menschen ticken? Tatsächlich gibt es dafür einige Indizien. Zum Beispiel wissen Delfine durchaus, ob Menschen ihnen gerade Aufmerksamkeit schenken oder nicht – und ziehen ihre Schlüsse daraus. Das zeigt ein Experiment, das James Davies von der University of Cambridge in Großbritannien und Elias Garcia‑Pelegrin von der National University of Singapure 2023 mit acht Großen Tümmlern gemacht haben.
........
Einen solchen Draht zu Menschen zu haben, ist nach Einschätzung von Fabian Ritter auch für frei lebende Wale und Delfine wichtig. Schließlich sind sie in ihrem Alltag häufig mit den Zweibeinern konfrontiert. Dann müssen sie möglichst rasch einschätzen, was von den Besuchern zu erwarten ist. Und das können sie offensichtlich ziemlich gut. »Bei menschlichen Schwimmern merken sie sofort: Der ist nicht so elegant und schnell wie wir, also wohl keine Gefahr«, sagt der Meeresbiologe. Manchmal seien die Tiere dann zwar trotzdem scheu und suchten das Weite. »Normalerweise wissen sie aber ganz genau, wer das Element Wasser kontrolliert und ›Herr im Hause‹ ist.«
........
Welches Boot kenne ich, welches nicht? Welches nähert sich üblicherweise langsam und respektvoll, welches nervt und kann vielleicht sogar gefährlich werden? Das alles können Wale und Delfine nach Fabian Ritters Erfahrung durchaus unterscheiden. »Sie müssen uns kennenlernen, um ihren Leidensdruck zu verringern«, sagt der Biologe. Das könnte seiner Einschätzung nach erklären, warum viele Meeressäuger ein so großes Interesse an Menschen zeigen: Sie wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben – ob die Zweibeiner in ihrer Nachbarschaft anstrengend oder gefährlich sind, interessant oder sogar unterhaltsam. Oder ob man vielleicht von ihnen profitieren kann.
.........
»Ob es um Nahrung geht, um Sicherheit oder den generellen Erfolg im Leben: Ohne die anderen Gruppenmitglieder sind sie ziemlich aufgeschmissen«, erklärt Fabian Ritter. »Das ›Wir‹ bestimmt ihr ganzes Leben und damit auch ihr Bewusstsein.« Das ist für ihn einer der auffälligsten Unterschiede zu vielen menschlichen Gesellschaften. »Mit ihrem Wissen über ihre natürliche Umgebung und ihrem starken Wir-Gefühl erinnern mich Wale und Delfine oft an menschliche indigene Gemeinschaften«, sagt der Forscher.
Quelle:
https://www.spektrum.de/news/wale-meeressaeuger-mit-hoher-intelligenz/2228361

Daher wundert es mich, dass Herr Ritter sich so gegen einen Rettungsversuch des Wals - mit dem Ziel, ihn wieder in seine natürliche Umgebung und zu seinen Artgenossen zu bringen - ausspricht.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 21:09
Wo ist die Überraschung?
Es ist doch seit geraumer Zeit bekannt, dass es dem Wal sehr schlecht geht?
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Es ging um den Zustand seiner Haut. Die angeblich besser geworden ist, wie Tierärzte, Wal-Experten und Herr Backhaus sagten. Alle Lügen?
Der Wal ist in einem Wasser, dessen zu niedrige Salzkonzentration seiner Haut schadet - daran hat sich doch nichts geändert?!
'Behandeln' - also Zinksalbe drauf und feucht halten - geht auch nur mit dem Teil der Haut, der ueber Wasser ist.
Was also soll da gross heilen?
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Was wäre denn dein präferiertes Vorgehen bei Hope/Timmy? Da lassen und zusehen, wie er irgendwann verreckt (was auch ein fitter, gesunder Wal irgendwann dort täte)?
Die International Whaling Commission hat am 07 April nach der 4. Strandung als Empfehlung gegeben: palliative Pflege.

Weil die Ueberlebenschancen von Timmy als vernachlässigbar gering eingeschaetzt wurden.

Deshalb: unter palliativer Pflege sterben lassen. Alles andere verursacht unnötiges Tierleid.

Fuer mich sehr nachvollziehbar.
The IWC SEP commends the palliative care (e.g. keeping the animal wet and maintaining a calm and quiet environment) presently being provided as the only responsible, humane, and pragmatic response to a situation in which no straightforward solution exists.
This animal has stranded four times over the course of two weeks. It was already in a weakened state due to serious entanglement in fishing gear, and each stranding event has caused serious physical harm, including pressure injuries, breathing difficulties, and circulatory stress which further weakens the animal. For a whale of this size and condition, the chances of survival are now negligible, and further continued attempts to refloat would only cause additional suffering.
Quelle:
https://iwc.int/resources/news/iwc-strandings-expert-panel-statement-on-humpback-whale-baltic-sea-germany
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Hätte man diese auch einfach so liegen lassen und leiden lassen sollen ? mit dem Argument , ach sie stirbt ja iwann sowieso .
Palliative Massnahmen gegen das Leid - mehr geht manchmal nicht.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Ihr mit eurem fehlerhaften Gutachten habt dafür gesorgt , das unendlich viel Zeit verloren ging , ich schätze mal 2-3 Wochen. Ihr und andere "Experten" seid für dies verantwortlich. Man hätte Hope schon längst retten können , jetzt drängt die Zeit . Der schwarze Peter lieg einzig und allein bei euch , mMn.

Das Tier ist nach der 4. Strandung aufgegeben worden.
Vergegenwaertige Dir doch mal den zeitlichen Ablauf.
Und möglicherweise bewahrheitet sich das Gutachten in den nächsten Stunden/Tagen:
Sichtung im Hafen von Wismar
3. März:
1. Strandung vor Timmendorfer Strand
23. März: Der Wal wird auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt. Er sitzt im flachen Wasser fest. Danach besteht Konsens, dass es sich um einen Buckelwal handelt. Tagelange Rettungsversuche laufen an, unter anderem graben Bagger eine Rinne.
2. Strandung in der Wismarbucht
3. Strandung in der Wismarbucht
4. Strandung vor der Insel Poel
31. März: Der Buckelwal wird erneut vor Wismar gesichtet und schwimmt frei. Später sitzt er erneut fest, diesmal im Kirchsee, einem Teil der Wismarbucht, vor der Insel Poel.

1. April: Die Verantwortlichen geben die Einstellung weiterer Rettungsversuche bekannt, um den laut Experten geschwächten Wal in Frieden zu lassen.
7. April: Die Experten stellen gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) erste Erkenntnisse des Gutachtens zum Zustand des Wals vor. Das Tier sei „schwerstkrank“, sagt er. Die Experten verweisen auf den sich verschlechternden Hautzustand und gehen wegen des Aufliegens auch von Organschäden aus. Das Tier könne bei einer möglichen Rettungsaktion am Stress sterben.
https://www.ostseewelle.de/aktuelles/Timmy-Dienstag-Abtransport-mit-Lastkahn-id1610305.html


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um 21:24
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Daher wundert es mich, dass Herr Ritter sich so gegen einen Rettungsversuch des Wals - mit dem Ziel, ihn wieder in seine natürliche Umgebung und zu seinen Artgenossen zu bringen - ausspricht.
Dann hoere Herrn Ritter doch mal zu.
Seine Haltung ist: " das Tierwohl muss ganz oben stehen".

Quelle:
27.04.2026 | 5:38 min
https://www.zdfheute.de/panorama/buckelwal-poel-transport-lastkahn-nord-ostsee-kanal-100.html
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und auch das Meeresmuseum meldete sich nach längerer Zeit wieder zu Wort. Im Falle eines Versterbens des Wals stände es für eine Obduktion nicht mehr zur Verfügung.
Sie erklären auch ihre Entscheidung - und auch diese kann ich nachvollziehen:
Der Grund ist heikel: Die Genehmigung sei zu einem Zeitpunkt erteilt worden, als das Meeresmuseum noch wissenschaftlich beratend, koordinierend und aktiv begleitend in die Maßnahmen für den Buckelwal eingebunden gewesen sei, heißt es in der Mitteilung. Nach der Duldung einer privaten Initiative zur Lebendbergung und den anschließenden Manipulationen am Wal sei nun eine unabhängige, forensische Obduktion erforderlich.
Quelle:
https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/wende-im-drama-um-den-ostsee-wal-meeresmuseum-steht-im-fall-seines-todes-nicht-bereit-4535466


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um 21:26
Zitat von AtroxAtrox schrieb:aber diese kann man nicht an menschlicher Intelligenz messen, nur weil man hier über menschen-ähnliches Verhalten spricht.
Man kann , speziell den EQ bestimmen , der über das Verhältnis Körpergewicht / Gehirngröße /Gewicht definiert wird. Da sind Delphine hinter dem Menschen die 2. intelligentesten Lebewesen nach bisherigen Untersuchungen und Meinungen. Auch verfügen diese Lebewesen über eine soziale Intelligenz , die sich auch in kognitiven Fähigkeiten ausdrückt.
Aber lassen wir dies mal , sonst driften wir ab in OT . Hier geht es ja um Hope , einen Buckelwal .
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:das wir noch vieles ändern müssen
Ich hoffe , du hast damit schon angefangen.
- wieviel Plastikmüll produzierst du /Jahr
- wieviel Fleisch isst du /Jahr
- wieviel unnötigen Sprit verfährst du /Jahr
- wie hoch ist dein CO² Fußabdruck
und
und

Also , erst mal sich selbst fragen und danach auch beginnen , Vorsätze umzusetzen , als oftmals diese Floskel " wir müssen noch vieles ändern" zu gebrauchen.


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um 21:48
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Der Wal ist in einem Wasser, dessen zu niedrige Salzkonzentration seiner Haut schadet - daran hat sich doch nichts geändert?!
Ergo , was sollte man daraufhin veranlassen ? 3x darfst du raten . Tipp: Erlösen war es nicht und jetzt?
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Das Tier ist nach der 4. Strandung aufgegeben worden.
Das Tier wurde schon früher aufgegeben , weil man nicht mal den Versuch unternahm , es überhaupt retten zu wollen. Auch , wie du wissen solltest , war es Herr Backhaus selbst , der sagte , das die Zeit gerechnet ab 31.März ja schon vorbei sei mit Hope , da die Experten von einer Dauer von 5-21Tagen ausgingen. Negierst du immer noch diese Faktenlage ? Wenn ja , macht es mich für gar keinen Sinn mehr , mit dir weiter darüber zu diskutieren . Ich habe es dir schon mal übermittelt , du versuchst den Brunnen immer wieder und aufs Neue zu vergiften . Ende
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Vergegenwaertige Dir doch mal den zeitlichen Ablauf.
dito


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um 21:53
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Was also soll da gross heilen?
Ich frage gerne nochmal: Die Leute vor Ort lügen also alle?


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um 21:56
Naja, laut Gutachten, das hier so gerne erwähnt wird, sollte er schon längst tot sein, von daher..
Hat sich scheinbar doch jemand geirrt und jetzt zählt eben die Meinung/das Fachwissen der Spezialisten vor Ort.


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um 22:05
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Naja, laut Gutachten, das hier so gerne erwähnt wird, sollte er schon längst tot sein, von daher..
Im Gutachten steht keine Zahl..diese hat Backhaus ausgeblubbert ..aber im Gutachten steht folgendes:
Zitat von Jan_Jan_ schrieb am 24.04.2026:
Wie lange der Sterbeprozess dauert, lässt
sich leider nicht vorhersagen
Quelle: letzte Seite, oben
Quelle: Regierung MV https://share.google/rdhgEMeDPraD5C4a2
Und: Prognosen darüber, wann der Tod eintritt, haben doch immer eine Unschaerfe.
Manche sterben ganz schnell, andere wiederum leben noch dtl länger als erwartet.
Ob Mensch oder Tier....

Da gibt es keine Fristen, wie Backhaus sagte. Von einem Krebskranken sagt man doch auch nicht, er ist wieder gesund, wenn er länger lebt als die Statistik es vorsieht.....
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Das Tier wurde schon früher aufgegeben , weil man nicht mal den Versuch unternahm , es überhaupt retten zu wollen.
Sicher - der Einsatz der Sea Shepards, dieser Lehmann, das erste Freibaggern des Wales....das war alles vor dem 01 April.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Was also soll da gross heilen?
Ich frage gerne nochmal: Die Leute vor Ort lügen also alle?
Zitier doch mal, wer was genau gesagt hat/haben soll.

Es ist doch nicht plausibel, dass Haut abheilt, die im 'falschen Wasser' steckt. Und Zinksalbe ist kein Heilmittel fuer diverse Hautschaeden, die dieser Wal so hat.


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um 22:14
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich frage gerne nochmal: Die Leute vor Ort lügen also alle?
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Naja, laut Gutachten, das hier so gerne erwähnt wird, sollte er schon längst tot sein, von daher..
Hat sich scheinbar doch jemand geirrt und jetzt zählt eben die Meinung/das Fachwissen der Spezialisten vor Ort.
Manch ein Diskutant begreift es halt nicht so recht , obwohl die Faktenlage ziemlich eindeutig ist und schon mehrmals erwähnt wurde hier im thread. Ich frag mich nur , was dessen Intension es ist? Ist er u.U. Mitglied von Greenpeace o.ä.?
Selbst RML wollte ja Hope retten und hätte es fast sogar geschafft , da er ein Tierschützer ist und nie eine Sekunde daran dachte , Hope palliativ zu begleiten oder gar zu "erlösen" , wie PETA zum Beispiel es forderte .


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