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Leben auf anderen Planeten?

Luminarah
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Leben auf anderen Planeten?

11.01.2012 um 23:50
Astronomen meinen Hinweise zu haben,dass auch erdähnliche Planeten sehr häufig sind:

http://www.astronews.com/news/artikel/2012/01/1201-016.shtml


Die Zukunft verspricht in dieser Beziehung spannend zu werden^^


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Luminarah
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Leben auf anderen Planeten?

12.01.2012 um 00:11
Auch Planeten um Doppelsternsysteme scheinen nicht so selten zu sein,theoretisch könnte es daher in solchen Systemen Leben geben:

http://www.zeit.de/wissen/2012-01/planet-zwei-sonnen


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Leben auf anderen Planeten?

13.01.2012 um 07:40
Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln.

Es klingt wie Stoff für Science-Fiction-Autoren. Planeten bedeckt von Eis, Ozeanen aus Sand oder kontinentgroßen Wäldern, bevölkert von bizarren Lebensformen: Vieles von dem, was in Büchern und Filmen zusammenphantasiert wurde, halten inzwischen selbst Wissenschaftler für denkbar. Denn immer deutlicher stellt sich heraus: Planeten kommen im All in derart ungeheurer Zahl und Vielfalt vor, dass kaum mehr etwas unmöglich erscheint.


ANZEIGEForscher haben jetzt gleich drei neue Studien vorgestellt, die diesen Eindruck bestärken. Eine Studie des internationalen Teams um Arnaud Cassan vom Astrophysikalischen Institut in Paris ergab, dass es in der Milchstraße mehr Planeten als Sterne gibt. Das ist beeindruckend angesichts der Tatsache, dass unsere Galaxie aus rund 300 Milliarden Sternen besteht. Allein zehn Milliarden besitzen demnach Planeten in der sogenannten bewohnbaren Zone, jenem Abstand zum Heimatstern, in dem flüssiges Wasser und damit Leben existieren kann. Und anders als bisher angenommen stellen die kleinen, potentiell erdähnlichen Planeten offenbar keine kleine Minderheit, sondern die Mehrheit der Welten außerhalb unseres Sonnensystems.

Doppelsonnen sorgen für chaotisches Wetter

Zugleich wurden zwei weitere Studien veröffentlicht, die ebenfalls das Bild einer Galaxie voller Planeten unterschiedlichster Art zeichnen. So haben Astronomen mit Hilfe des Weltraumteleskops "Kepler" zwei Planeten aufgespürt, an deren Himmel jeweils Doppelsonnen strahlen. Fans der Science-Fiction-Saga "Star Wars" werden sofort an den Planeten Tatooine denken, auf dem Luke Skywalker zu Hause war. Auch dort gab es abends einen doppelten Sonnenuntergang.

Lebensfreundlich wie auf Tatooine geht es auf den beiden Planeten nicht zu - zumal sie Gasriesen von den Ausmaßen des Saturns sind. Einer der neu entdeckten Planeten - sein Name lautet Kepler-34b - braucht 289 Tage für eine Umrundung seiner beiden Sonnen, die sich gegenseitig alle 28 Tage umkreisen. Kepler-35b umkreist seine zwei kleineren Heimatsterne, die sich alle 21 Tage umeinander drehen, einmal alle 131 Tage.

Wie die Astronomen um William Welsh von der San Diego State University im Fachblatt "Nature" berichten, ähneln die Sterne beider Systeme unserer Sonne. Da sie sich jedoch immer wieder gegenseitig bedecken, schwankt auch die Strahlung stark, die ihre Planeten erreicht. Entsprechend chaotisch dürfte das Wetter sein, meint Welsh - "als würde man alle vier Jahreszeiten viele Male pro Jahr erleben, mit enormen Temperaturschwankungen."

Der Fund deutet darauf hin, dass solche sogenannten zirkumbinären Planeten - also solche mit zwei Sonnen - keine Seltenheit sind. Denn schon im September 2011 wurde die erste Entdeckung eines Tatooine-Systems bekannt. Dass so kurz darauf gleich zwei weitere auftauchten, zeigt laut Welsh, dass es in der Milchstraße vermutlich Millionen von Planeten mit Doppelsonnen gibt.

Mit nunmehr drei derartigen Funden sehen die Astronomen eine neue Klasse von Planetensystemen als etabliert an. "Es ist aufregend, welche Diversität wir in den neuen Planetensystemen finden", kommentierte Lisa Kaltenegger vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie. Man sei bereits in der Lage, Planeten von der Größe des Mars zu finden, auch wenn sie aufgrund der Nähe zu ihren Heimatsternen sehr heiß seien. "Das heißt, dass die Suche nach kleinen Felsplaneten die Größenschwelle der Erde schon unterschritten hat."

Drei Mini-Planeten im Orbit um Rote Zwerge

In einer dritten Studie, die ebenfalls am Mittwoch präsentiert wurde, berichten Astronomen von der Entdeckung der drei kleinsten Planeten, die bisher außerhalb unseres Sonnensystems bekannt sind. Sie alle seien kleiner als die Erde, scheinen aus Fels zu bestehen und eine feste Oberfläche zu besitzen.

Zwar ist auch unter ihnen kein Kandidat für außerirdisches Leben: Alle umkreisen ihre Heimatsterne in derart engen Umlaufbahnen, dass es auf ihrer Oberfläche glühend heiß ist. Dennoch ist die Entdeckung eine gute Nachricht für die Suche nach außerirdischem Leben, denn erstmals wurden solche Felsplaneten im Orbit um sogenannte Rote Zwerge gefunden.


Diese kleinen, relativ schwach leuchtenden Gasbälle stellen rund 80 Prozent aller Sterne in der Milchstraße. Deshalb deutet der Fund darauf hin, "dass es in der Galaxie nur so wimmelt von derartigen Felsplaneten", hieß es in einer Mitteilung des California Institute of Technology. "Die Chancen stehen gut, dass viele von ihnen in der bewohnbaren Zone liegen."


ANZEIGEVielleicht wurde eine solche zweite Erde sogar schon entdeckt. Im Dezember 2011 meldeten Forscher den Fund eines Planeten, der kaum größer als die Erde ist und auf dessen Oberfläche eine Durchschnittstemperatur von milden 22 Grad herrschen soll.

Die neue Studie, die demnächst im "Astrophysical Journal" erscheint, basiert ebenfalls auf Daten des "Kepler"-Teleskops. Nur 85 der 900 potentiellen Sterne mit Planeten, die "Kepler" im Februar 2011 gemeldet habe, seien Rote Zwerge. Dass dieser kleine Anteil gleich drei kleine Felsplaneten hervorgebracht habe, könne bedeuten, dass man außerordentliches Glück gehabt habe. Wahrscheinlicher sei aber, dass solche Planeten regelmäßig im Orbit um Rote Zwerge vorkämen.

Studienleiter Philip Muirhead vom California Institute of Technology sprach von einer "aufregenden Entdeckung". Ähnlich äußerte sich sein Mitautor John Johnson: "Sollten diese Planeten so weit verbreitet sein, wie es den Anschein hat, muss die Galaxie voller kleiner bewohnbarer Planeten sein."


http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,808706,00.html

Heute reingekommen, es wird immer spannender :D


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14.01.2012 um 02:54
@darcane

Es klingt etwas seltsam, aber eigentlich war auch nichts anderes zu erwarten. Wenn Sterne entstehen, dann entstehen leicht auch Planeten. Das wir es dabei je nach Entstehungsort und Masseverteilung mit recht unterschiedlichen Systemen zu tun bekommen, ist da nur eine logische Folge. Das dazu einige dieser Welten bewohnt sein können, ist ebenfalls eine durchaus vernünftige Folgerung aus der universellen Gültigkeit der Naturgesetze.

Die obigen Meldungen scheinen ja fast schon verschwenderisch, die weite Verbreitung womöglich belebter Welten zu bestätigen. Es sieht beinahe so aus, als sei es nur eine Frage der Zeit, bis wir auf fremde Lebensformen stoßen, sei es durch Signale, der Beobachtung einer fremden Welt oder durch einen direkten Kontakt. Das lässt sich nicht ändern, egal ob es uns nun erfreut oder erschreckt.

Diese Wahrheit ist nicht irgendwo da draussen, sie klopft schon an die Tür...


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Luminarah
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21.02.2012 um 23:39
Einzigartiger neue Planetenklasse entdeckt,eine Wasserwelt:

http://www.astronews.com/news/artikel/2012/02/1202-030.shtml

Ein Auszug:

Berta und seine Kollegen haben daher GJ 1214b erneut ins Visier genommen, diesmal mit der Wide Field Camera 3 des Weltraumteleskops Hubble. Dabei interessierte sie der Zeitraum, in dem der Planet vor seiner Sonne vorüberzog, da dabei das Licht des Sterns auf dem Weg zur Erde auch die Atmosphäre des Planeten durchdringen muss. Die Analyse dieses Lichtes verrät dann etwas über ihre Zusammensetzung. "Wir haben Hubble verwendet, um die Infrarotfarben des Sonnenuntergangs auf dieser Welt zu messen", so Berta.

Theoretiker vermuten, dass GJ 1214b in größerer Entfernung von seiner Sonne entstanden ist, wo es große Mengen an Wassereis geben kann und dann in der Frühgeschichte des fernen Sonnensystems nach innen gewandert ist. Er dürfte dabei auch die habitable Zone rund um den Zwergstern passiert haben, also jenen Bereich um einen Stern, in dem Wasser in flüssiger Form vorkommen kann und Leben, wie wir es kennen, möglich sein könnte. Wie lange GJ 1214b sich in diesem lebensfreundlichen Bereich aufgehalten hat, ist allerdings nicht klar.


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28.03.2012 um 21:26
http://www.astronews.com/news/artikel/2012/03/1203-036.shtml

Astronomen haben in einer Entfernung von 375 Lichtjahren ein Planetensystem entdeckt, das rund 13 Milliarden Jahre alt sein und damit aus einer der frühesten Phasen der kosmischen Entwicklung stammen dürfte. Nun rätseln die Wissenschaftler, wie ein solches System unter den damaligen Bedingungen überhaupt entstehen konnte.


Insofern scheint sich einiges zu tun,theoretisch könnte es dann auch eine 10 Milliarden alte Zivilisation geben......


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Luminarah
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28.03.2012 um 21:32
http://www.astronews.com/news/artikel/2012/03/1203-037.shtml

Gesteinsplaneten, die nicht viel größer als die Erde sind, sollten sich in der habitablen Zone um rote Zwergsterne sehr häufig finden lassen. Dies ergab eine Analyse auf Grundlage von Daten des Instrumentes HARPS aus den vergangenen sechs Jahren. Die Astronomen schätzen, dass es in der Milchstraße mehrere zehn Milliarden solcher Planeten gibt. In unmittelbarer Nachbarschaft der Sonne sollten es rund 100 sein.


Auch diesen Artikel finde ich interessant.man kann gespannt sein ,was dieses Jahr noch alles im Resort Astronomie publiziert wird.


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29.03.2012 um 01:13
@Luminarah

Laut der Studie könnten sich einhundert Supererden in einem Umkreis von nur 30 Lichtjahren in der grünen Zone um benachbarte Rote Zwergsterne befinden. Es ist daher ungemein wichtig herauszubekommen, inwiefern diese Planeten tatsächlich bewohnbar oder zumindestens belebt sein können. Wenn sich herausstellen würde, das einige von Ihnen auch intelligentes Leben tragen können, dann würde das die Chance auf einen Alien-Kontakt um ein Vielfaches erhöhen...

Man stelle sich zudem einen Heimatstern vor, der deutlich länger als als unsere Sonne existieren würde. Eine Spezies könnte sich sehr weit entwickeln, ohne sich allzuviele Gedanken über die Lebenszeit ihrer Heimatsonne machen zu müssen. Selbst eine Katastrophe großen Außmaßes, bei der alles Leben auf einem Planeten ausgelöscht würde, böte immer noch die Möglichkeit eines Neuanfangs und der Entwicklung einer intelligenten Art...

Allerdings könnte das Leben auf einer solchen Supererde mehr von den Ereignissen auf der Sternenoberfläche beeinflusst werden, als das bei der Erde mit ihrer großen Entfernung zur Sonne der Fall ist. Andererseits könnten Mechanismen innerhalb einer dichten Atmosphäre und die lange Anpassungsphase heimischer Lebensformen an extremere Bedingungen die Folgen dieser Ereignisse wieder ausgleichen, wenn auch vielleicht nicht auf allen Welten...


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Luminarah
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18.05.2012 um 10:51
http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/86-Millionen-Jahre-alte-Bakterien-article6290581.html


Sehr interessanter Artikel über mögliche extrem stoffwechselverlangsamte Bakterien. Obwohl hier noch sehr hypothetisch ,mal eine Idee ,wie fremdartig Leben sein kann


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Luminarah
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05.07.2012 um 15:30
Vielleicht gibt es sogar mehr Sterne mit Planeten
,als das Standardmodell zulässt:

In kürzester Zeit ist eine riesige Staubscheibe um einen 450 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern verschwunden. Was hinter dem Turbo-Reinemachen steckt, wissen Forscher nicht. Klar scheint nur: Die Theorien zur Planetenentstehung müssen überdacht werden.
http://m.spiegel.de/wissenschaft/weltall/a-842767.html


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Luminarah
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28.08.2012 um 13:21
Ich weiß nicht ,ob diese Nachricht untergegangen ist ,jedenfalls sehr interessant:

Washington/Göttingen. Ein internationales Forscherteam hat eine potenziell bewohnbare „Super-Erde“ in einem nahen Sternsystem aufgespürt. Der Planet kreist dort um einen Zwergstern in der richtigen Entfernung für flüssiges Wasser, wie die Forscher im Fachblatt „The Astrophysical Journal Letters“ schreiben. „Dieser Planet ist der neue beste Kandidat für Bedingungen, die flüssiges Wasser und vielleicht Leben erlauben, wie wir es kennen“, erläuterte Hauptautor Guillem Anglada-Escudé von der Carnegie-Institution in Washington, der inzwischen an der Universität Göttingen arbeitet, in einer Mitteilung. Ob es auf dem sogenannten Exoplaneten jedoch tatsächlich Wasser oder gar Leben gibt, ist völlig unklar.

Als Super-Erden bezeichnen Astronomen solche Exoplaneten, die nicht sehr viel größer sind als die Erde und wahrscheinlich wie sie aus Gestein bestehen. Die nun entdeckte Super-Erde hat mindestens die 4,5-fache Masse unseres Heimatplaneten. Sie umkreist ihre Sonne in nur 28 Tagen. Da ihr Heimatstern als Zwergstern der M-Klasse wesentlich kleiner ist als unsere Sonne, befindet sich der nun entdeckte Planet damit gerade in der richtigen Entfernung für Temperaturen, bei denen Wasser flüssig ist. Flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für das uns bekannte Leben.

Der Heimatstern der Super-Erde trägt die Katalognummer GJ 667C und ist 22 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Er gehört damit zu unserer kosmischen Nachbarschaft. Nach Analysen der Forscher hat er noch mindestens einen weiteren Planeten, der den Stern in nur 7,2 Tagen umrundet. Möglicherweise besitzt er sogar noch eine weitere Super-Erde sowie einen großen Gasplaneten, die ihn in größerem Abstand umkreisen. Auf alle Planeten schließen die Forscher aus dem regelmäßigen Hin- und Hertaumeln des Zwergsterns, das entsteht, wenn die Schwerkraft seiner Begleiter an ihm zerrt.

Die Entdeckung überraschte die Astronomen, da das Dreifachsternsystem GJ 667 im Vergleich zu unserer Sonne nur wenige schwerere chemische Elemente wie Eisen, Kohlenstoff und Silizium besitzt, aus denen Gesteinsplaneten wie die Erde aufgebaut sind. „Dieser Stern wurde als ziemlich unwahrscheinliche Heimat für Planeten angesehen“, erläuterte Ko-Autor Steven Vogt von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz in einer Mitteilung seiner Hochschule. M-Klasse-Zwerge wie GJ 667C gehören zu den häufigsten Sternen in der Milchstraße. „Die Entdeckung dieses Planeten, so nah und so früh, legt nahe, dass es in unserer Galaxie nur so wimmelt von Milliarden potenziell bewohnbaren Gesteinsplaneten.“ (dpa)



Also ein Gesteinsplanet in habitabler Zone um einen roten Zwerg ,von dem man vorher dachte ,dass aufgrund seiner geringen Metallizität solche Planeten gar nicht vorkommen können.


Sehr interessant ,wie ich finde...


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Luminarah
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28.08.2012 um 13:25
Ach ja ,diese andere Gedanke ,der Jupiter müsse die Erde vor den Asteroiden schützen ,kommt auch ins Wanken. Ist ja ein Argument für die Rare Earth Hypothese:

Der weitreichende Einfluss des Jupiter bleibt aber keineswegs auf die Vergangenheit beschränkt: Seine gewaltige Schwerkraft wirkt - so die bisher gängige Theorie - heute als „Schutzschild“ für die inneren Planeten und damit auch die Erde. Immerhin alle zehn bis 15 Jahre, so die Schätzungen der Astronomen, schlägt ein Objekt der Größe zwischen 500 Metern und einem Kilometer auf dem Gasriesen ein und fliegt damit nicht weiter in das innere Sonnensystem. Die letzten Treffer dieser Art umfassen neben dem spektakulären Schauspiel beim Impakt des Kometen Shoemaker-Levy 9 im Jahr 1994 auch einen Einschlag am 19. Juli 2009.


Einschlag eines Objekts auf dem Jupiter im Jahr 2009, aufgenommen mit einem Infrarotteleskop
© UC Berkeley
Was aber, wenn Jupiter nicht existieren würde? Würde dann auch die Erde häufiger katastrophale Meteoriteneinschläge erleben? Genau dies untersuchten 2008 Wissenschaftler um Jonathan Horner von der Open University (OU) in Großbritannien in einem Computermodell der Flugbahnen von 100.000 zwischen Jupiter und Neptun kreisenden Objekten. Sie verglichen in mehreren Szenarien, wie sich diese Flugbahnen innerhalb von zehn Millionen Jahren entwickeln, wenn es einen Jupiter gibt, wenn er fehlt und wenn an seiner Stelle ein kleinerer Planet kreist.

Da ist gut, weg ist gut, kleiner ist schlecht
Das überraschende Ergebnis: Es ist völlig egal, ob der Jupiter da ist oder nicht. In beiden Szenarien geraten gleich viele Objekte auf Kollisionskurs mit der Erde. „Wenn sich an dieser Stelle gar nichts befindet, gibt es keinen Unterschied zur jetzigen Impaktrate“, erklärt Horner. Anders dagegen, wenn statt des Gasriesen ein kleinerer Planet an seiner Stelle säße: Dann würde die Anzahl der Einschläge auf der Erde deutlich steigen.


http://scinexx.de/dossier-detail-542-10.html


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Luminarah
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28.08.2012 um 15:11
Auch der Einfluss des Mondes auf die Stabilität der Erdachse wird offenbar überschätzt.

Am Ende ihrer Arbeit kommen Lissauer und seine Kollegen zu dem Schluss, dass eine Erde ohne Mond zwar stärker Schwankungen der Achsenneigung aufweist, aber zumindest während der 2 Milliarden Jahre der Simulation nicht die komplette zulässige Schwankungsbreite ausnutzt. Wie stark die Schwankungen ausfallen, hängt extrem stark von den Anfangsbedingungen ab. Schon kleinste Änderungen können große Konsequenzen haben. Es gibt allerdings auch genügend Konfigurationen bei denen die Achse eines Planeten auch ohne großen Mond ausreichend stabil ist. Die Existenz eines Mondes ist also nicht mehr unbedingt eine notwendige Bedingung, wenn man Planeten sucht, auf denen höherentwickeltes Leben möglich ist. Vielleicht gibt es also irgendwo Aliens, die auf einem Planeten ohne großen Mond leben. Schade eigentlich, sie verpassen einen wunderbaren Anblick... ;)


http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/12/der-einfluss-des-mondes-auf-die-erdachse.php


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empty77
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28.08.2012 um 15:19
nur 22 lichtjahre? na dann lohnt es sich ja dort hin zu fliegen, dauert ja nur mehr als 3 millionen jahre die hinfahrt.



mal ehrlich, eine erde die statt 365tage nur 28 tage brauch für eine umrundung, dann gibt es dort keine klima zonen und winter und sommer fählt auch aus, dort wird es nicht mehr leben geben als in unserem sternen system


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Luminarah
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28.08.2012 um 20:14
empty77 schrieb:mal ehrlich, eine erde die statt 365tage nur 28 tage brauch für eine umrundung, dann gibt es dort keine klima zonen und winter und sommer fählt auch aus, dort wird es nicht mehr leben geben als in unserem sternen system
So einfach ist das nicht.

Der Planet bekommt neunzig Prozent der Strshlungsleistung ab,die die Erde erreicht, allerdings in einem anderen Spektralbereich, gesetzt seine Albedo wäre etwa erdähnlich, würde er eine Gleichgewichtsoberflächentemperatur von -25 Grad haben (Erde -18) ,da jedoch Supererden dichtere Atmospären haben können,darf man davon ausgehen ,dass die tatsächliche Oberflächentemperatur höher liegt . Der Planet rotiert gebunden um seinen roten Zwerg ,wenn
die Atmospären ausreichend dicht ist ,kann
sie durchaus genügend Wärme umverteilen ,dass auf der Nachtseite ein ausfrieren verhindert wird.


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Luminarah
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28.08.2012 um 20:22
image 166 2



So sieht das in dem System aus. Die Ansicht ,dass eine gebundene Rotation von vornherein
die Möglichkeit eines habitablen Planeten ausschließt ,wird heute sehr kontrovers diskutiert ,wie ich schon dalegte . Eine andere Frage ist natürlich ,welche Rolle Gezeitenkräfte und die Flare Aktivität des Sternes spielen.


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Luminarah
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29.08.2012 um 11:31
Washington/Peking - Das US-Weltraumteleskop "Kepler" hat ein Planetensystem mit zwei Sonnen aufgespürt. In dem System Kepler-47 umkreisen demnach mindestens zwei Planeten einen Doppelstern. Einer davon befindet sich sogar in der sogenannten bewohnbaren Zone, schreiben die Forscher um Jerome Orosz von der San Diego State University im Wissenschaftsjournal "Science". Leben dürfte es dort zwar nicht geben. Die Entdeckung belege jedoch, dass sich auch um Doppelsterne komplette Planetensysteme wie unser eigenes bilden könnten.

Das System Kepler-47 liegt rund 5000 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Schwan (Cygnus). Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern. Dort umkreisen sich ein Stern, der unserer Sonne ähnelt, und ein zweiter, lediglich ein Drittel so großer Stern alle 7,45 Tage. Um dieses Sternpaar herum hat sich ein System mit mindestens zwei Planeten gebildet. Das Teleskop "Kepler" registrierte diese sogenannten Exoplaneten, weil sie von der Erde aus gesehen regelmäßig vor ihrer Doppelsonne vorbeiziehen und sie damit vorübergehend leicht abdunkeln.

Der innere dieser beiden Planeten, Kepler-47b, hat nur einen etwa dreimal größeren Durchmesser als die Erde und umkreist seine Doppelsonne alle 49 Tage. Auf ihm ist es für Leben zu heiß. Der äußere Planet, Kepler-47c, benötigt für einen Umlauf 303 Tage und liegt in der sogenannten bewohnbaren Zone, wo Wasser auf einem erdähnlichen Planeten flüssig wäre. Allerdings handelt es sich bei ihm vermutlich um einen Gasriesen, sein Durchmesser ist etwas größer als der des Uranus in unserem System.

Doppelsterne sind möglich

"Auf Kepler-47c ist Leben nicht wahrscheinlich, aber sollte er große Monde haben, wären diese sehr interessante Welten", erläuterte Ko-Autor William Welsh von der San Diego State University in einer Mitteilung seiner Hochschule zu den Chancen von extraterrestrischem Leben in dem System. Welsh stellte die Entdeckung auf der Vollversammlung der Internationalen Astronomischen Union IAU in Peking vor.

Doppelsterne gelten wegen der komplizierten Dynamik als schwieriges Terrain für die Entstehung von Planeten. Zwar haben Astronomen auch zuvor schon einzelne Planeten bei Doppelsternen gefunden. Es war aber erst ein Beispiel bekannt, bei dem ein Sternpaar zwei Begleiter hat. Beide Trabanten des Doppelsterns HW Virginis sind jedoch mehrere Male größer als der Jupiter, der größte Planet in unserem Sonnensystem, und daher mit nichts in unserem Sonnensystem zu vergleichen. Einer der beiden ist sogar so groß, dass er in die Klasse der Braunen Zwerge fällt, eine Zwischenform von Planet und Stern.

Kepler-47 zeige, dass sich ein typisches System mit mehreren Planeten, die in einer Ebene kreisen, auch um einen Doppelstern bilden könne, unterstrich Ko-Autor Joshua Carter vom Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik. "Wir lernen daraus, dass Planeten von Doppelsternen wie Planeten in unserem eigenen Sonnensystem sein können, nur mit zwei Sonnen."

DPA.


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29.08.2012 um 12:44
Astronomen haben Zucker im Weltall entdeckt. Zucker ist ein Grund Baustein für Leben.

http://www.fr-online.de/raumfahrt/suesse-entdeckung-astronomen-finden-zucker-bei-jungem-stern,1473248,16996006.html


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30.08.2012 um 01:45
@Luminarah

Wie es aussieht, gibt es im Universum verschiedene Orte, an den es Leben geben könnte, und nicht nur dort, wo die Verhältnisse denen im unseren Sonnensystem gleichen. Ein ganzer Zoo von Möglichkeiten offenbart sich uns, je länger wir ins All blicken und die Zeiten, in denen wir glaubten, das wir alleine im Universum sind oder das Leben so selten ist, das es in unserer Galaxie nur ein einziges Mal entstanden sein kann, geraten allmählich in Vergessenheit. Die Skeptiker müssen langsam umdenken und es sieht mehr und mehr so aus, als ob die "Spinner" doch recht haben könnten. Okay, vielleicht nicht mit allem, aber alleine sind wir sicher nicht...

Trotzdem sind die "Zwillinge" der Erde unter den Planeten immer noch die besten Orte, an denen wir nach Leben suchen können, einfach weil wir zumindestens bei solchen Planeten sicher wissen, das sie belebt sei können und das auf ihnen auch intelligentes Leben entstehen kann. Bei allen Untersuchungen, die aus der Ferne möglich sind, können wir uns am "Modell Erde" orientieren, und jede Abweichung von den "natürlichen" Werten einer solchen Welt, z.B. in Form von seltenen Verbindungen in der Atmosphäre oder Signalen, die eine erdähnliche Welt nicht produzieren kann, könnte ein Hinweis auf eine womöglich intelligente Lebensform sein. "Fremde Welten" dagegen könnten uns aufgrund ihrer uns unbekannten Umgebungsparameter und den Eigenarten einer für uns fremden Evolution Werte liefern, die wir mit nichts vergleichen können, als mit unseren mehr oder weniger gut begründeten Annahmen...

Das läßt uns Raum für Spekulationen, die je nach Deutung positiv oder negativ ausfallen können. Eine wirkliche Überprüfung kann auf "fremden Welten" nur vor Ort und daher erst in ferner Zukunft erfolgen, es sei denn unsere spekulative Wissenschaft erreicht ein Niveau, das eine annährend eindeutige Zuordung der gemessenen Werte erlaubt. Bis dahin werden diese "fremden Welten" das neue Betätigungsfeld der Skeptiker und der "Spinner" sein, und die Fragen sind: wie erdähnlich muß eine Welt sein, um Leben und womöglich intelligentes Leben zu ermöglichen ? Und gibt es "exotische" Lebenformen, die unter Bedingungen existieren, die überhaupt nicht erdähnlich sind ?

Eines bleibt bis dahin zu tun: den Nachweis für eigenständiges Leben außerhalb der Erde zu erbringen, sei es nun auf einer Welt in unserem Sonnensystem, wie zum Beispiel dem Mars oder eben auf einer Welt außerhalb unseres Sonnensystems, die uns eindeutige Werte liefert, die nur durch Leben erklärt werden können...


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