osttimor schrieb am 14.08.2026:seit letzter woche werden die folgen zu the shards wöchentlich veröffentlicht. dabei handelt es sich um die romanverfilmung von bret easton ellis. das buch liegt bereits seit 2023 bei mir, nun hab ich eine motivation es zu lesen und starte danach mit der serie.
so jetzt bin ich sowohl mit dem buch als auch mit der serie (bzw staffel 1) fertig.
the shards (staffel 1) - 2,75/10die ersten beiden episoden sind noch mehr oder weniger dem buch treu, danach gehts aber rasant bergab. neue charaktere, neue bzw andere handlungsstränge und die wesen der aus dem buch übernommenen figuren sind fast gänzlich anders. meiner meinung nach ist aber das größte problem das casting. einzig igby rigney, homer gere und wes bentley finde ich gut oder zumindest zufriedenstellend gecastet. kaia gerber soll das schönste mädchen an der schule sein, sie ähnelt zwar ihrer mutter cindy crawford, aber sie sieht aus wie 40. graham campbell soll das männliche pendant und der top sportler sein, sieht aber aus wie der milchbubi von nebenan. bret easton ellis dürfte sich nicht wirklich mehr um seine romanverfilmungen kümmern, ansonsten wäre es nicht zu so einer entfremdung vom buch gekommen. er und showrunner ryan murphy haben das projekt aber ohnehin auf mindestens 3 staffeln ausgelegt. die erste staffel endet stoffmäßig ca nach 5/6 des buchs, also ist alles kommende sowieso nur mehr neuerfunden. jemand der das buch nicht kennt dürfte vl sogar spass mit der serie haben, aber ich kann die serie nur am buch gemessen bewerten (ein deja vu zu
less than zero).
als referenz: der roman ist ein guter, typischer bret easton ellis, allerdings mit einem dürftigen ende - dem buch gebe ich 8,25/10.
silicon valley (komplette serie) - 7/10nicht so witzig und gut wie
the big bang theory (ja ich weiß tbbt ist eine sitcom und das hier ist eine „richtige“ serie). aber doch im großen und ganzen eine gelungene nerd-serie. tatsächlich haben mir die beiden letzten staffeln irgendwie gefühlt besser gefallen, seit dem aus von t.j. miller als erlich. es hat nicht so sehr an der figur oder dem schauspieler gelegen, sondern eher daran, dass mir seine handlungsstränge weniger zugesagt haben. meine lieblingscharaktere sind gilfoyle und jared.