Gigi und Nate
07/10
Wikipedia: Gigi & Nate
GIGI & NATE Trailer (2022)
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Ruhiger Film über das Schicksal eines jungen Mannes.
Nate ist in den Sommerferien, Schule vorbei, das College wartet. Bei einem Badeausflug in North Carolina infiziert er sich mit Bakterien im Wasser und erkrankt an Meningitis.
4 Jahre später lebt er als Pflegefall bei seiner Familie, nahezu komplett gelähmt durch die Erkrankung zuvor. Nach einem Suizidversuch seinerseits, er will seinen Rollstuhl in den See fahren, besorgen ihm seine Eltern ein sogenanntes Assistenztier. Giggi ist ein Kapuzineräffchen, viele Jahre ausgebildet um Menschen mit Einschränkungen zu unterstützen. Es dauert eine Weile bis sich alle aneinander gewöhnen, auch wegen dem Hund der Familie.
Bei einem Training mit seinem Therapeuten springt dann plötzlich Gigi zu ihm, legt einen Gummiball in seine Hand und streckt seine Finger. Das Eis ist gebrochen. Für Nate und seine Familie beginnt eine neue Zeit, da er durch die Beziehung zu Gigi nicht nur wieder Lebensmut und Hoffnung geschöpft hat, sondern auch seine Suizidalen Absichten verdrängt und tatsächlich wieder Lebensfreude empfindet, trotz seiner Lage. Mit der Zeit ist es durch langes Training mit Gigi wieder möglich seine Arme und Hände teils wieder zu bewegen. Durch die Unterstützung seines Assistenztieres ist es ihm möglich, wieder am Alltag teilzunehmen und auch die Stadt nimmt daran Anteil.
Eines Tages wird er im Supermarkt von einer fremden Frau auf Gigi angesprochen, die ihm beim Einkauf hilft. Sie ist Tierschützerin und zeigt Nate an. Es geht vor Gericht, wo das Tier schließlich als Gefährlich beurteilt wird und es verboten wird. Gigi wird wieder fortgebracht.
Nates Mutter erfährt, das in North Carolina Assistenztiere erlaubt sind. Ihr Mann kauft das alte Grundstück wo damals Nates Unfall war und die Familie zieht um. Wiedervereint mit Gigi macht Nates Gesundung weitere Fortschritte. Er schreibt sich sogar in ein College ein, wo auch Gigi erlaubt ist.
Der Film ist ruhig, ohne Effekthascherei. Vermutlich ein TV-Film, aber das ist okay.
Der Film basiert auf einem Buch von Ellen Rogers und ihren eigenen Erfahrungen mit ihrem Behinderten Sohn und Assistenztieren.