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Prieure de Sion

2.684 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Jesus, Buch, Kirche ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prieure de Sion

17.05.2013 um 09:45
Zitat von tristris schrieb am 15.04.2013:Das ist eine Narde, die im Allgemeinen dem Hl. Josef zugeordnet wird.
Das Attribut des heiligen Josef ist eigentlich die Lilie. Die Nardenblüte steht traditionell für die Salbung mit Nardenöl in Bethanien im Johannesevangelium(also für einen Akt der Unterordnung).

Interessant finde ich ja, dass die Narde zur Gattung der Baldriane gehört - irgendwie passend zur Kirche ;)


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Prieure de Sion

17.05.2013 um 23:19
@siri
Klar, und weil das alles gestrichen ist, weiß man, das die Magdalenerin gemeint ist. Kklar. Steht ja auch so nachzulesen. Bei Dan Browne etc...


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Prieure de Sion

17.05.2013 um 23:38
@Konstanz
Na, wenn meine Frau fremdgeschwängert würde, könnte ich bestimmt auch Baldrian vertragen. Wobei das mit der Unterwerfung ja auch passt: Entweder er schmeißt Maria aus der Bude (wurde man für Ehebruch nicht gesteinigt ?) oder er macht das Spielchen eben mit.


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Prieure de Sion

26.07.2013 um 13:32
@Mittelscheitel
Ich dachte du kennst das neue Testament ? wobei ich nicht wieder mit Grundsatzdiskussionen anfange
.


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Prieure de Sion

26.07.2013 um 13:49
für Menschen die natürlich auch Jesus und Maria Magdalena als Illusion betrachtenn. Ist die Diskussion über die Prieure de Sion natürlich untragbar. Was redet ihr über Themen ohne überhaupt das grundlegende Wissen über Hintergründe zu haben. Wie anstrengend immer von vorne anzufangen.


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Prieure de Sion

26.07.2013 um 14:40
Zitat von sirisiri schrieb am 17.05.2013:Das wurde alles getan um Maria Magdalena vergessen zu lassen... Sie ist auch die Frau die in der Apokalypse vom Drachen verfolgt wird. Maria Magdalena hatte den Sternenkranz . Sie wurde vollkommen aus den Evangelien gestrichen. Da es aber einige Dartsellungen von ihr gibt nannte man sie einfach Maria die Mutter Jesus
Markus 16,1:

Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.


Salome wird auch Maria Salome genannt.

Wikipedia: Salome (Jüngerin)


Bei Matthäus sind es mindestens 2:

"Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen."




Demnach sind es laut den Evangelien klar und deutlich verschiedene Personen und nicht etwa alle die Mutti von Jesus.


Zu Stella Maris:

Wikipedia: Stella Maris



„Stella Maris, Meeresstern, ist der beliebteste Beiname, mit dem die Seeleute von jeher diejenige anriefen, deren Schutz und Beistand sie vertrauen: die Jungfrau Maria. Jesus Christus, ihr Sohn, begleitete seine Jünger auf ihren Fischerbooten …, stand ihnen in Seenot bei und beruhigte den Sturm … So begleitet auch die Kirche mit der Seefahrt verbundene Menschen, indem sie sich der besonderen geistlichen Bedürfnisse jener Personen annimmt, die sich aus verschiedenen Gründen auf See aufhalten und arbeiten.“

Das letzte Kapitel der Enzyklika Spe salvi von Papst Benedikt XVI. trägt den Titel Maria, Stern der Hoffnung und wendet sich an die Gottesmutter:

„Stern des Meeres, leuchte uns und führe uns auf unserem Weg!“


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Prieure de Sion

27.07.2013 um 10:59
Da warn die aber ziemlich nachlässig mit ihren Streichungen. Um so seltsamer, da die Magdalenerin ja gerade an zentralen Stellen der Evangelien auftaucht. Und in allen 4 Evangelien.


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Prieure de Sion

20.08.2013 um 13:48
Ja die Kirche vermischt gerne die Wahrheiten. Wie so sollte man Maria die Mutter mit Sternen verbinden.
Die Frau die auch als Astrologien galt war Maria Magdalena. Man nannte sie auch " die Frau die das All kennt "


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Prieure de Sion

20.08.2013 um 14:28
@all
Kann mir jemand sagen, wie das Buch hieß, von dem Brown abgeschrieben hat? Hatte es mal, hab es leider einem Ex meiner Schwester geliehen und futsch war es.


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Prieure de Sion

20.08.2013 um 14:30
Hab es: Der heilige Gral und seine Erben.


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Prieure de Sion

20.08.2013 um 15:25
@praiseway

Jepp, das war es.

Und wenn man das liest, klingt vieles durchaus schlüssig, einiges sogar logisch, betrachtet man dann jedoch die Hintergründe mal von der anderen Seite, fällt das Ganze in sich zusammen, wie ein Kartenhaus.

Es beginnt bei kleinen Dingen. Wo ist die Verbindung des Abbe Sauniere zu der Prieur de Sion? Es gibt nicht ein einziges Schriftstück, das eine Verbindung herstellen würde (was nicht verwundert, weil Sauniere schon fast 40 Jahre tot war, als die Prieur de Sion gegründet wurde).

Der ganze Unfug beruht ausschließlich auf den Phantastereien eines geltungssüchtigen Profilneurotikers, der offensichtlich seiner unterprivilegierten Herkunft entfliehen wollte.

Schon die angeblich für den Reichtum Saunieres verantwortlichen Dokumente hat es nie gegeben. Man muss nur logisch nachdenken. Wären diese Dokumente tatsächlich so wertvoll gewesen und hätten die Herkunft der Merowinger und die Blutlinie bis hin zu Plantard dargelegt, hätte er, als rechtmäßiger Erbe, diese Schriftstücke ja besitzen müssen. Hatte er aber nicht, er besaß ausschließlich die Papiere, die er selbst gefälscht und hinterlegt hatte.

Und das Geheimnis um Saunieres Reichtum scheint ja auch mit einiger Sicherheit geklärt. Er verkaufte Totenmessen in großem Stil - was ihm die Kirche übrigens untersagt hatte.

Alles nur heiße Luft.


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Prieure de Sion

05.09.2013 um 14:22
Hallo zusammen,

ja O.K. aber konnte man mit Totenmessen wirklich soviel Geld verdienen?
Was war mit den Einzahlungen auf sein Konto?
Weiß eigentlich jemand warum Pierre Plantard befragt wurde und dann seine Lügen offenbart hat?
Also alles heiße Luft würde ich nicht sagen, ich denke einiges hat schon Bestand, aber wenn man die Orginalquellen nicht kennt, kann man sich natürlich viel erzählen lassen.


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Prieure de Sion

05.09.2013 um 15:14
@parzifal1

Welche Originalquellen?

Ja, mit Totenmessen konnte man sehr viel Geld verdienen, denn sie wurden ja nicht vor Ort gelesen. Man hat die sozusagen verkauft, wie eine Ferndiagnose. Daher konnte er an einem Wochenende 50 von denen verscherbeln, wenn er wollte...

Pierre Plantard wurde befragt, weil er die Prieur de Sion gegründet hat und das auch dokumentiert wurde. Außerdem war er nach eigenen Angaben der aktuelle Großmeister (was auch interessant ist, wenn man bedenkt, daß ausnahmslos alle Großmeister zuvor Prominente waren, nur er nicht...).


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Prieure de Sion

06.09.2013 um 09:17
Also hatte Sauniere eine Gute Idee, wie er den Umbau der Kirche finanzierte. Und diese Idee hat sich zu einem Geschäft entwickelt.

Mit orginaldolumenten meine ich, dass wir ja z.B. seine Buchführung nicht einsehen können, oder die besagten Zahlungen nachverfolgen können und man sich immer auf das verlassen muss was in DIV. Büchern geschrieben wird.

Wie lief das denn ab mit den Totenmessen?


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Prieure de Sion

06.09.2013 um 11:51
Zitat von parzifal1parzifal1 schrieb:Wie lief das denn ab mit den Totenmessen?
Aus wikipedia:
Wikipedia: Berenger Sauniere

"Saunière inserierte in vielen religiösen Zeitschriften (u.a. Semaine Religieuse, La Croix, L'éclair, L'Express du Midi), um Messstipendien zu erhalten. Er bekam darauf zahlreiche Briefe mit Geldanweisungen - aus seinen Notizen kann man ableiten, dass er zwischen 1896 und 1915 Zahlungen für mindestens hunderttausend Messen erhielt, von denen er jährlich nur einige hundert lesen konnte. Durch diese Einnahmen wurde er zu einem wohlhabenden Mann."

[...]

"Bei einer Visitation forderte der neue Bischof von Carcassonne, Monseigneur Paul-Félix Beuvain de Beauséjour, Rechenschaft über die Herkunft und Verwendung der Geldmittel Saunières. Der Pfarrer versuchte, eine Rechnungsoffenlegung zu verhindern, indem er sich mehrfach krank meldete. Es folgten mehrere Verteidigungsversuche, wobei Saunière unter anderem erklärt haben soll, er habe einen Schatz gefunden, was der Bischof aber durchschaute. Saunière erklärte schließlich, alles gehöre seiner Haushälterin Marie Dénarnaud. 1911 wurde daraufhin Saunière seines Amtes enthoben („suspensus a divinis“). Er blieb aber in Rennes-le-Château. Sein Nachfolger Abbé Marty hatte keinen Erfolg: die Einwohner von Rennes-le-Château, um die sich Saunière Jahre zuvor auch finanziell gekümmert hatte, hatten ihm dies nicht vergessen und kamen zu Saunières Messen in den Wintergarten seiner Villa Béthania. Allerdings blieb der Geldfluss nun aus. Der Pfarrer musste vieles aus seinem Privatbesitz verkaufen."


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Prieure de Sion

06.09.2013 um 23:36
Vielleicht hat er tatsächlich einen Schatz gefunden, das Gebiet von Rennes-le-Château war wohl auch die Gegend, wo sich die Westgoten niederließen, um zeitweilig ihre Hauptstadt zu gründen.


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Prieure de Sion

28.05.2016 um 19:27
hallo zusammen,

bin nach langer zeit mal wieder auf das thema aufmerksam geworden. diese doku find ich ganz spannend und auch die filme des youtube channels (außer diesen selbstgedrehten videos), die den templern gewidmet sind:

https://www.youtube.com/watch?v=6UDqrvg0TV4

interessantes:

1) die aussage von sauniere er habe ein geheimnis über das er seine hand hält und nie loslassen wird.

a) hat er das wörtlich gemeint?
wo legt der pfarrer die hand bei der predigt auf? vlt. wollte er deswegen zeit seines lebens wieder rehabilitiert werden, damit er dort ran kann. (hat seine haushälterin sein grab deswegen des nächtens besucht, um vlt. dorthin gelangen zu können, um es zu holen??)

b) im übertragenen sinn?
ist bethania oder der turm, der mich immer noch wegen seiner unsymmetrie fasziniert, auf dem fundort begraben?

2) wurde in den filmen gesagt, er las die messen. wurde aber trotzdem als betrüger bezeichnet ...jaja, ich weiß, weil es zuviele waren für ihn allein, also sind andere zahlende gar nicht bedient worden...aber warum hat er dann überhaupt welche gelesen? und was wenn das ne art geldwäsche war, um die wahre herkunft seines geldes zu verschleiern? also vorsichtshalber inserieren und dann bekommt er aufträge und geld en masse (haha...schon doppeltdeutig irgendwie) und wenn er auffliegt, dann bleiben die wahren zahlenden geschützt.

3) in einem der filme wird zum schluss auf ein bild von jean cocteau aufmerksam gemacht, das in london zu sehen ist
cocteau crucifixion muralOriginal anzeigen (11,6 MB)
cocteau soll einer der großmeister der PdS gewesen sein.

wie auch immer, das bild ist gespickt mit symbolic und wirft fragen auf. nicht das kreuz ist zu sehen aber das blut scheint einige gezeigte zu verbinden. denjenigen, der das symbol des frühen christentums im gesicht offenbart, scheint irgendwie seltsam. hat aber auch tränen des blutes vergossen. außer den römern, die im gegensatz zu anderen, die nicht...verwandt?...sind mit dem gekreuzigten. und dann noch die rose am fuß des kreuzes, die das blut auffängt. "rose" als zeichen von geheimnis???

aber lasst es mal auf euch wirken.

gruß
ankh


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Prieure de Sion

29.05.2016 um 10:39
Zitat von ankhankh schrieb:cocteau soll einer der großmeister der PdS gewesen sein.
Wovon er selbst nichts gewusst haben dürfte, weil Plantard ihn einfach an das Ende einer Liste von Prominenten setzte, bevor er seinen eigenen Namen darunter schrieb...


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Prieure de Sion

29.05.2016 um 11:22
ankh schrieb:
cocteau soll einer der großmeister der PdS gewesen sein.


Wovon er selbst nichts gewusst haben dürfte, weil Plantard ihn einfach an das Ende einer Liste von Prominenten setzte, bevor er seinen eigenen Namen darunter schrieb...
was das auf mich enigmatisch wirkende Bildnis (1959 erstellt aber er gibt interessanter weise 1960 an) noch seltsamer machen würde, denn dann fällt die mögliche erklärung cocteau hat davon gewusst und bewusst in dem bild mit dem "geheimnis" im bild gespielt, flach...

cocteaus erster film hieß übrigens "das blut eines dichters" (ca. 1930)...surreal bis zum abwinken - also viele symbole - und zeitlich vor der gründung des vereins der PdS durch plantard (in den 1950er jahren) entstanden.

für mein gefühl reiht sich cocteau in die in ihren werken auf DAS hinweisende künstler ein

gruß
ankh


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Prieure de Sion

29.05.2016 um 11:41
@ankh

Ich denke, dass bei den wenigsten Bildern die Interpretationen die tatsächliche Absicht des Künstlers treffen. Wenn man drei Kunstkritiker das selbe (bis dahin unbekannte) Bild beurteilen lässt, erhält man drei völlig verschiedene Interpretationen.

Da Plantard die gefälschten Dokumente, zu denen auch die "Liste der Großmeister" zählt, in den Jahren 1964–1967 in der Pariser Nationalbibliothek hinterlegte, also mindestens ein Jahr nach Cocteaus Tod, dürfte letzterer nichts von seiner Position in der Prieure gewusst haben - ist doch nachvollziehbar, oder?


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