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Riemannsche Vermutung

Riemannsche Vermutung

23.07.2019 um 11:42
Mr.Stielz schrieb:Los geht es mit "Symmetrie der Quadratzahlen zur Zahl 6 über die Primsummandzerlegung". Hier ist mir bereits völlig unklar, welcher Art die Symmetrie sein soll und inwiefern Quadratzahlen zur Zahl 6 symmetrisch sein sollen
Symmetrie der Quadratzahlen zur Zahl 6
https://www.youtube.com/watch?v=KoK9j3odb0M&feature=youtu.be&t=658

Symmetrie der Primzahlen zur Zahl 6
https://www.youtube.com/watch?v=KoK9j3odb0M&feature=youtu.be&t=740

Übrigens: Alle Quadrate der Primzahlen ab 5 um 1 reduziert, sind ein Vielfaches von 6.

Bsp.:
25 = 24 + 1
49 = 28 + 1
121 = 120 + 1
169 = 168 + 1


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23.07.2019 um 12:38
@GLoeffler
GLoeffler schrieb:Symmetrie der Quadratzahlen zur Zahl 6
Symmetrie der Primzahlen zur Zahl 6
Versuch es mal mit Quellen die auch aussagen, was du behauptest... da geht es um konvergergente/divergente Folgen. Es ist btw zweimal das selbe Video.


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Riemannsche Vermutung

23.07.2019 um 12:50
Ich werde mir die Videos heute Abend mal anschauen. Die Aussage über die Primzahlquadrate ist nebenbei lange bekannt (und gilt nicht nur für 6, sondern auch für 24) und auch elementar beweisbar, siehe z.B.
https://blog.zeit.de/teilchen/2018/11/27/youtube-standup-mathematik-influencer-numberphile-lernen/

Über eine wie auch immer geartete Symmetrie sagt das aber nichts aus.


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23.07.2019 um 12:59
@Rolly22

Wahrscheinlich die unzulässige Umkehrung der Relation prim²-1 -> x*6 |XEN für Alle prim (korrekt ) UND x*6 -> prim²-1|XEN für alle x (falsch)

Wenn beide Formeln zutreffen würden, würde zwischen den Vielfachen von 6 und den Primquadraten eine symetrische Relation entstehen.


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23.07.2019 um 13:10
Lol... da hab ich den Symetriebegriff vermasselt, sorry :D In Wahrheit wäre das eine bijektive Abbildung aber wahrscheinlich ist es dennoch, was gemeint ist.


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23.07.2019 um 13:49
Lustige Diskussion ...
Das mit den Primzahlen modulo 6 hat sicher schon Euklid gewusst - es ist extrem einfach. Betrachten wir eine Primzahl p, dividieren mit Rest durch 6, also p = 6* x + y.
Y kann nicht 0 sein, auch nicht 3 und auch nicht 2 oder 4 sonst hätten wir keine Primzahl sondern etwas was durch 2 bzw 3 teilbar ist.
Also bleiben (6 x +1) * (6x +1), könnt Ihr selber ausrechnen, dass diese Zahl minus 1 ein Vielfaches von 6 ist.
Dasselbe gilt für (6 x +5) * (6x +5). Man könnte dafür auch (6y - 1) * (6y -1) schreiben.
Das sind völlig triviale Sachen, seit mehr als 2000 Jahren bekannt ...
Daraus kann man aber noch lange keine Aussage über die Primzahlenverteilung oder eine "Symmetrie" ableiten - symmetrisch zu was?

Ein Assistent am Mathematischen Institut hat mir mal erklärt, dass sie jede Woche solche Arbeiten bekommen, oft auch zur Quadratur des Kreises usw. - die Professoren geben das natürlich an die Assistenten weiter und die haben schon fertige Antworten vorbereitet ...
PS:
Hatten wir das schon dass im Staat Indiana der USA mal ein Gesetz verabschiedet wurde welches den Wert von pi als rationale Zahl festgelegt hat?
Wikipedia: Indiana_Pi_Bill


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23.07.2019 um 13:55
Sorry, zu spät für edit, also update:
Ja, hier:
Diskussion: Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution? (Beitrag von JPhys)


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23.07.2019 um 15:20
@wolfi7777 kleine Korrektur, die Pi-bill hat nur eine der beiden Kammern passiert, die allerdings mit 67:0. Die zweite Kammer hat nach heftiger Intervention des Mathematikers Waldo die Vorlage auf unbestimmte Zeit vertagt.
Das Problem mit den "Beweisen" verkannter Genies haben alle Mathematiker die in der Öffentlichkeit stehen, daher kam meine Aufzählung ein paar Posts vorher. Zum ersten Mal hatte ich das glaube ich bei Gardener gelesen.


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23.07.2019 um 18:03
GLoeffler schrieb:Symmetrie der Quadratzahlen zur Zahl 6
Ok, die Summe der Kehrwerte der Quadratzahlen konvergiert gegen pi2/6. Das ist seit Euler bekannt. Weiter
GLoeffler schrieb:Symmetrie der Primzahlen zur Zahl 6
(habe die Videos raus gelöscht, Link siehe oben)

läßt sich wie ebenfalls Euler feststellte diese Summe auch als unendliches Produkt über p2/(p2-1), wobei p alle Primzahlen durchläuft, darstellen.
Diese über 250 Jahre alten Erkenntnisse des (genialen!) Euler haben jetzt mit einer "Symmetrie" zu 6 genau was zu tun? Was bedeutet hier "Symmetrie"? Das im Ergebnis 1/6 drin steckt? (Spiegel-) Symmetrie zu einer fest Zahl a kann z.B. für eine reelle Funktion f bedeuten: f(a-x) = f(a+x) (für a=0 haben wir die Spiegelung an der y-Achse). Aber wo ist hier die Funktion, welchen Zusammenhang gibt es ausgerechnet zur 6? Fragen über Fragen.
In der Mathematik gibt es das Prinzip Definition - Satz - Beweis. Erst mit richtigen Definitionen kann ich überhaupt sinnvolle Aussagen konstruieren, die dann zu beweisen sind. Bisher kann ich keine Definitionen erkennen, damit sind auch die Aussagen bisher nicht verifizierbar.


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23.07.2019 um 18:48
Nebenbei findet man wenn man die von @GLoeffler vorgeschlagenen Videos anklickt auch einen Verweis auf einen Vortrag zur ... tataaaaa Riemanschen Vermutung:
Youtube: Die Riemannsche Vermutung (Weihnachtsvorlesung 2016)


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23.07.2019 um 18:57
Hier hat der TE offensichtlich auch schon mal versucht, seine Ideen unterzubringen: https://www.matheboard.de/archive/590669/thread.html


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23.07.2019 um 19:01
@uatu
Eine ganz tiefe Verneigung vor deinen Recherchefähigkeiten. @GLoeffler (nicht der TE!) geht also in ein Fachforum und ... Überraschung! ... gekommt Gegenwind. Dann sieht er "Bei Allmy beschäftigt man sich mit Wissenschaft" und erwartet hier ... begeisterten Applaus! Hmmm.


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23.07.2019 um 19:09
Rolly22 schrieb:@GLoeffler (nicht der TE!)
Oh, sorry, natürlich.


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23.07.2019 um 19:43
Oh jeh oh jeh. Und hier mußte ich der Böse sein und auch noch von der Verwaltung eine mehr oder weniger gut versteckte Verwarnung kassieren. Na ja...


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23.07.2019 um 19:54
Nebenbei schaue ich mir gerade den oben verlinkten Vortrag von Weitz an, für Laien auf dem Gebiet wie mich wirklich sehr gut!


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23.07.2019 um 20:33
Rolly22 schrieb:Wie schon @moredread geschrieben hat gibt es sicher Foren die da geeigneter sind. Allerdings muss man dort den Gegenwind ertragen können. Wer sich schon bei der harmlosen Diskussion hier beschwert wird sich wundern wie die Diskussion unter Wissenschaftlern abläuft. Die nehmen kein Blatt vor den Mund (von meinem eigenen Verriss habe ich ja schon berichtet).
Hmmm. Wer sich die von @uatu verlinkten Foren mal anschaut, wird feststellen das ich mit meiner Aussage nicht ganz so weit von der Realität entfernt bin...


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24.07.2019 um 01:33
GLoeffler schrieb:Übrigens: Alle Quadrate der Primzahlen ab 5 um 1 reduziert, sind ein Vielfaches von 6.
Ein Vielfaches der 24!

Und das ist so simpel wie nur irgendwas.

Das hängt mit einer Besonderheit der 2 und der 3 zusammen. Die 2 ist die einzige Zahl X, von der gilt, daß jede Zahl, die kein Vielfaches von X ist, zwischen zwei Vielfachen von X steht. Ebenso ist abgesehen von der 2 die 3 die einzige Zahl X, von der gilt, daß jede Zahl, die kein Vielfaches von X ist, neben einem Vielfachen von X steht.

Damit steht fest, daß jede Primzahl oberhalb der 3 neben zwei durch 2 teilbaren Zahlen stehen muß, ebenso neben einer durch 3 teilbaren. Da von zwei aufeinander folgenden geraden Zahlen eine der beiden durch 4 (2*2) teilbar sein muß, ist das Produkt der beiden eine Primzahl umgebenden Zahlen
a) durch 2 und
b) durch 4 und
c) durch 3
teilbar. Also durch 24.

Ferner ist bekannt, daß für jede Zahl X gilt, daß deren Quadrat (also X²) um 1 größer ist als das Produkt der beiden angrenzenden Zahlen. Gilt nicht nur für X als Primzahl. Z.B. 6*6=36, 5*7=35 oder 14*14=196, 13*15=195 usw. usf.

Daher muß das Quadrat einer Primzahl größer als 3 zwingend notwendig um 1 größer sein als eine durch 24 teilbare Zahl.

Aus der Feststellung der besonderen Eigenschaft der 2 und der 3 folgt übrigens auch, daß eine jede Primzahl größer 3 zwingend neben einer Zahl stehen muß, die durch 2 und durch 3 teilbar ist, also neben einem Vielfachen von 6.

Freilich gilt es eben auch für jedes Produkt, welches nicht durch 2 und nicht durch 3 teilbar ist
a) steht neben einer durch 6 teilbaren Zahl,
b) Produkt ist um 1 größer als ein Vielfaches von 24
wie zum Bleistift 25, 35, 49, 55, 65, 77, 85, 91, 95, 119, 121, 133, 143...

Diese "Eigenschaft der Primzahlen" liegt also nicht an der Eigenschaft "Primzahl", sondern ausschließlich an der Nichtteilbarkeit durch 2 sowohl wie durch 3.

Schon bei Deinem ersten Beitrag roch es mir verdächtig nach unverstandener Plichta-Mystik.


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Riemannsche Vermutung

24.07.2019 um 09:26
Sehr schöner Beweis mit minimalem Aufwand - könnte schon Euklid so gelöst haben.
Und "wie zum Bleistift 25" hat mich auch noch zum Schmunzeln gebracht ...


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Riemannsche Vermutung

24.07.2019 um 10:55
Die kleinste nicht-Primzahl, auf die das natürlich zutrifft, ist 25.
25 * 25 - 1 = 624 = 24 * 26
35 * 35 - 1 = 1224 = 24 * 51
49 * 49 - 1 = 2400
and so on


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