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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 11:12
Im Moment ist das Thema ja, aufgrund der hohen Zahl von Masernerkrankten, wieder in aller Munde, es wird sogar laut über eine Impfpflicht nachgedacht.
In diesem Thread soll es um Impfungen/das Impfwesen im Allgemeinen gehen, nicht nur um die Masernimpfung. Die bestehenden Threads waren teils doch sehr speziell.

Kurzes Intro aus meiner Sicht:
Impfungen zählen wohl ohne Frage zu den grössten Erfolgen der wissenschaftlichen Forschung. Durch sie wurden wahrscheinlich mehr Leben gerettet als durch jede andere medizinische Therapie.
Viele Krankheiten konnten durch Impfungen erheblich zurückgedrängt werden.
Leider kommt es immer wieder, durch Impfgegner und Impfleugner zu einem Aufflammen längst besiegt geglaubter Erkrankungen.
Nun kann man sich ja auf den Standpunkt stellen "Die schädigen sich ja nur selbst" aber das ist zu kurz gesprungen.
Es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, sei es weil sie aktuell bereits eine Erkrankung haben, die die Impfwirkung beeinträchtigen würde, oder sie immunsupprimiert sind zum Beispiel aufgrund einer Organtransplantation, ganz kleine Kinder, viele ältere Leute usw.. Hier kommt dann die sogenannte Herdenimmunität zum Tragen. Die Chance zu erkranken ist naturgemäss für diese Patienten um so geringer, je vollständiger die Mitmenschen geimpft sind.
Ein Bild sollte das veranschaulichen

communityImmunityGeneric

Der Impfleugner/Impfverweigerer erhöht also, durch seine Untätigkeit, das Krankheitsrisiko seiner nicht impfbaren Mitmenschen und verhindert, zumindest in einigen Fällen, auch die Ausrottung der Krankheit.

Ein paar Fragen, die behandelt werden sollen (es werden bestimmt noch diverse hinzukommen).
Haltet ihr Impfungen für notwendig?
Habt ihr euch impfen lassen?
Was bringt Menschen dazu ihre Kinder bzw. sich selbst nicht impfen zu lassen?
Welche Impfungen haltet ihr für sinnvoll, welche nicht?
Soll von Staats wegen eine Impfpflicht durchgesetzt werden?

Antworten gerne auch mit Begründung :D

p. s.:
Ich hätte es gerne in der Rubrik Wissenschaft, wenn die Mods es lieber unter "Menschen" stehen haben möchten, dann einfach verschieben. Die Rubrik Verschwörungen wäre mir nicht recht, vielleicht klappts ja diesmal den Thread da rauszuhalten.


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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 11:22
Ich finde den Titel fragwürdig, da sich diese Frage eigentlich nicht stellen dürfte.


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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 11:25
@kalamari
Die Erfahrung zeigt aber, dass es bei diesem Thema sehr wohl abweichende Meinungen gibt. Alle sollen hier ihren Platz haben, wobei es mich natürlich freuen würde, wenn man ein paar Bedenken gegenüber Impfungen ausräumen könnte.


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 11:35
Zyklotrop schrieb:Was bringt Menschen dazu ihre Kinder bzw. sich selbst nicht impfen zu lassen?
In Amerika stützt die Anti-Impfung-Bewegung auf die Furcht vor Autismus, die abgeblich durch die Impfungen entstehen kann. (Die Jungs von South Park hatten dies natürlich prompt in Folge 8, Staffel 15 karikiert.)
Soweit ich das las, kursiert u.a. die Zahl im Raum, dass angeblich 1 von 1.000.000 geimpften Kindern Autismus bekommt.
Das Problem ist aber, dass das Paper, das in dem dieser Zusammenhang erwähnt wurde (aus dem Jahre 1998 glaube ich) mittlerweile widerrufen wurde, weil die Forschungsmethoden völliger Quatsch gewesen seien.
Das hindert die, die den Bullshit aber mittlerweile geschluckt haben nicht daran, die Angst vor Autismus weiter zu schüren.

Ich habe allerdings noch nicht verstanden, warum dieses Autismus-Risiko problematisch sein soll, während die ganzen Risiken eines schnellen Todes durch all jene Krankheiten, die die Impfungen verhindern können, offenbar problemlos hingenommen werden.
Selbst wenn an der damaligen Veröffentlichung etwas dran gewesen wäre, dann habe ich doch lieber ein lebendes Kind mit Autismus als ein totes.


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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 11:55
@BlackFlame
Zum Thema "Masernimpfung führt zu Autismus hab ich ein Video gefunden in dem das Thema behandelt wird. Dauert 8 Minuten und klärt über den fehlenden Zusammenhang auf.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=o65l1YAVaYc

Er spricht manchmal etwas schnell (für mich zumindest), die wichtigen Zusammenhänge werden aber noch mal bildlich zusammengefasst.

Hier kann man die Geschichte aber auch in Deutsch nachlesen
Diese Geschichte sollte allen Beteiligten eine Lehre sein - Wissenschaftlern, Redakteuren von Fachmagazinen, Laien, Impfgegnern und den Medien gleichermaßen. Es geht um eine Veröffentlichung eines Forscherteams um Andrew Wakefield, die 1998 im Fachblatt "The Lancet" erschienen war und die in den darauffolgenden Jahren für enormen Wirbel mit ungeahnten Konsequenzen sorgte. Am Dienstag hat das medizinische Fachmagazin diese Studie nun offiziell zurückgezogen.

In der "Lancet"-Studie behaupteten Wakefield und seine Kollegen, die Dreifachimpfung gegen die Kinderkrankheiten Masern, Mumps und Röteln (MMR) führe möglicherweise zu Autismus. Die Ergebnisse fußten auf der Untersuchung von zwölf britischen Kindern: Bei acht von ihnen haben die Wissenschaftler das autistische Verhalten im unmittelbaren Zusammenhang mit der MMR-Impfung stellen können.

Der Grund für die Entscheidung von "The Lancet", die Studie zurückzuziehen, ist eine Untersuchung der britischen Ärztekammer, dem General Medical Council (GMC), in der von "unethischen Forschungsmethoden" und einen "gefühllosen" Umgang mit Kindern die Rede ist. Zudem kritisiert das Gremium, Wakefield habe seine Forschungsergebnisse in "unehrlicher" und "unverantwortlicher" Weise dargestellt. "Mehrere Elemente" der Studie seien "unrichtig", erklärte "The Lancet".

Zwölf Jahre sind seit der Veröffentlichung der Studie und der Entscheidung von "The Lancet" vergangen. In der Zwischenzeit aber ist viel passiert.

Mediensturm verunsichert Eltern

Zwar schlug die Veröffentlichung zunächst keine großen Wellen. Zwei Jahre später aber legte Wakefield nach und äußerte sich erneut öffentlich in dubiosen Fachmagazinen über die angeblich zunehmende Sorge von Wissenschaftlern gegenüber der MMR-Impfung. Die Konsequenz: Das Royal Free Hospital trennte sich von dem Chirurgen, der an der medizinischen Fakultät des Hospitals eine Arbeitsgruppe geleitet hatte.

Was folgte, war eine Kontroverse und Hysterie enormen Ausmaßes: Getrieben von dem Sturm der britischen Medien, die in allen Facetten über die MMR-Story und Wakefield berichteten, lehnten immer mehr sorgende Eltern die Impfung für ihre Kinder ab. Zeitweilig sanken die Impfraten in Großbritannien von 92 Prozent auf ein Rekordtief von 79 Prozent. Und im März 2006 kam es sogar zu einem tragischen Todesfall: Ein Kind starb an den Masern - erstmals nach 14 Jahren.

Bis heute sind die Folgen der Veröffentlichung Wakefields zu spüren: Auch in Deutschland werden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur etwa 80 Prozent der Kleinkinder geimpft. Dabei war es das ursprüngliche Ziel der WHO, in Europa die Masern bis 2010 ausgerottet zu haben. Doch der Plan ist gescheitert. In vielen der 53 Länder der WHO-Europaregion ist die Impfrate nicht annähernd hoch genug, um die hochansteckende Krankheit zu eliminieren.

Vor allem zwei Gründe macht die WHO dafür aus: Zum einen würden viele Menschen die Krankheit verharmlosen - dabei kommt es bei rund einem Viertel der Erkrankten zu Komplikationen. Meistens handelt es sich zwar nur um Durchfall oder behandelbare Entzündungen. Doch auch gefährliche Entzündungen der Hirnhaut oder des Gehirns können auftreten. Nach WHO-Angaben sterben weltweit täglich rund 450 Menschen, meist Kinder unter fünf Jahren, an Masern. In Nordrhein-Westfalen kam es vergangenes Jahr zu einer Masernepidemie, bei der zwei Kinder starben.

Finanzielle Verstrickungen in Millionenhöhe

An der Angst vor der MMR-Impfung änderte auch die Tatsache nicht viel, dass sich bereits 2004 zehn der dreizehn Studienautoren teilweise von den Schlussfolgerungen des Wakefield-Artikels distanzierten. Zuvor hatte die "Sunday Times" brisante Details zur Studie des britischen Chirurgen ans Tageslicht gebracht und finanzielle Verstrickungen offengelegt. So hatte der Journalist Brian Deer herausgefunden, dass Ärzte und Wissenschaftler, die sich gegen den Dreifachimpfstoff aussprachen, umgerechnet etwa eine Gesamtsumme von 3,5 Millionen Pfund für Beratertätigkeiten, Gutachten und Forschungsaufträgen erhalten hatten.

Allein an Wakefield soll rund eine halbe Million Pfund gegangen sein. Mit 40.000 Pfund habe auch einer der Gutachter, der seinerzeit die Veröffentlichung für "The Lancet" prüfte, auf der Liste der Begünstigten gestanden. Darüberhinaus, so berichtete die "Sunday Times", seien fünf der acht autistischen Kinder gleichzeitig Klienten der Anwaltskanzlei gewesen, die eine Schadensersatzklage gegen die Hersteller der Impfung plante. Die Gelder hatte einer der Rechtsanwälte, Richard Barr, zusammen mit Wakefield beim Legal Aid Bord beantragt, einer staatlichen Einrichtung, die mittellosen Engländern hilft, bevor Wakefield den Ethikantrag für die Studie einreichte.

Daraufhin machte die britische Ärztekammer GMC Wakefield den Prozess. Mehr als zwei Jahre dauerte die Untersuchung, die vergangenen Donnerstag abgeschlossen wurde ( den vollständigen Bericht des Gremiums finden Sie hier). Es ist die bisher längste Anhörung in der Geschichte des GMC. Und mittlerweile gibt es eine ganze Reihe weiterer Studien, die einen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus ausschließen.

Doch wenngleich "The Lancet" als Konsequenz der Anhörung die Studie jetzt - so viele Jahre nach der Veröffentlichung - offiziell zurückgezogen hat. Der Schaden, den die Wakefield-Story angerichtet hat, ist kaum wieder gutzumachen. Eine Lektion aus der Geschichte sollten alle Beteiligten ziehen, Wissenschaftler, Redakteure von Fachmagazinen, Laien, Impfgegner und Journalisten gleichermaßen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/zurueckgezogene-studie-das-offizielle-ende-eines-forschungsskandals-a-675592....

Der Artikel ist natürlich etwas umfangreicher, ich hab nur die Teile rauskopiert, die sich mit der Studie beschäftigen.
Die Autismusangst sollte eigentlich vom Tisch sein.


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BlackFlame
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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 12:02
Zyklotrop schrieb:Die Autismusangst sollte eigentlich vom Tisch sein.
Klar sollte es das sein, aber die Verschwörungstheoretiker schlafen nicht und es finden sich immer genügend Leute, die sich davon mitreißen lassen.
Gibt genügend 'Anti-Vaxxer' Foren, in denen man dann einen Komplott der Regierung vermutet und sich gemeinsam fürchtet und davor zu schützen versucht. Das hat den selben Charakter wie die 'Verseuchung' des Trinkwassers mit Flourid oder dass die Regierung Gift auf die amerikanschen Bürger abwirft (was eigentlich nur diese Kondenstreifen von Flugzeugen sind).

Fragt sich, ob man diese Verschörungen überhaupt von außen aufbrechen kann?
Diesmal werden dadurch schließlich viele Menschenleben gefährdet.


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23.02.2015 um 12:03
Notwendig, Impfungen sind das erfolgreichste "Medikament" was es gibt.


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23.02.2015 um 12:05
@BlackFlame
BlackFlame schrieb:Das hindert die, die den Bullshit aber mittlerweile geschluckt haben nicht daran, die Angst vor Autismus weiter zu schüren.
diesen leuten kannst du auch erzählen, dass sie durch fernsehn gucken die pest bekommen und die würden das glauben.

@Zyklotrop
Zyklotrop schrieb:sogenannte Herdenimmunität zum Tragen
das ist wohl der wichtigste punkt einer impfung, die impfung des einzelnen kommt doch nur richtig zum tragen wenn sich soviele wie möglich daran beteiligen.

früher hiest es auch wenn kinder die s.g. kinderkrankheiten durchgemacht haben wären sie ein lebenlang immun, sorry höchsten 15 bis 20 jahren besteht der schutz, also sollte man sich so ab 25 jahren da gegen impfen lassen.


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23.02.2015 um 12:06
Zyklotrop schrieb:es wird sogar laut über eine Impfpflicht nachgedacht
Und zwar zu Recht.

Grundsätzlich wäre ich eher für eine bessere Aufklärung - aber wenn man sich manche verbohrte Impfgegner an sieht, die rationalen Argumenten völlig unzugänglich sind, ist wohl eine generelle Pflicht die bessere Option. Gurt- und Helmpflichten gibt es ja auch, und das obwohl auch schon Menschen DURCH Gurte und Helme gestorben sind.


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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 12:16
@kleinundgrün
Da streiten sich halt die Geister, "Impflicht oder Aufklärung".
Wobei ich das jetzt nicht so verstanden wissen möchte, dass eine Impfpflicht eine vernünftige Aufklärung überflüssig machen würde.
Man kann als sicher ansehen, dass Aufklärung nicht alle erreichen kann oder wird, ich habe allerdings keine belastbaren Zahlen von wie vielen Bundesbürgern wir da ungefähr reden.
Was tun?
Wenn sich durch die Aufklärungskampagne nicht genügend Mitmenschen dazu bewegen lassen sich zu impfen (um eine Herdenimmunität zu gewährleisten), rechtfertigt das ein Eingreifen des Staates im Sinnen einer allgemeinen Impfpflicht?
Wird das nicht rechtlich problematisch?


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23.02.2015 um 12:19
@Zyklotrop

schauen wir zurück, da gab es eine impflicht gegen pocken und wenn ich mich nicht irre war die letzte neuerkrankung an pocken in den 70er jahren und in den 80er wurden die pocken als ausgerottet erklärt.


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TangMi
ehemaliges Mitglied

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Impfungen - unnötig oder unbedingt notwendig?

23.02.2015 um 12:20
Ich finde es schon fast atemberaubend arrogant, eine Impfpflicht für Menschen die "rationalen" Argumenten nicht zugänglich sind, zu fordern.

Contergan war zwar keine Impfung, aber meine Mutter erzählte mir, das man versucht hat sie (milde) zu überzeugen, von dem was gut für sie ist, sie aber intuitiv die Pillen versteckt/weg geschmissen hat.

Zum Schluss noch ein fröhliches Liedchen für die Eintracht hier! Bitte alle einstimmen:

Klatsch Händele, klatsch Händele, ßßß was bringt der Doktor mit? ßßßß

....ein Impfele fürs Kindele......, - in sooooner großen Spritz... ßßßß


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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23.02.2015 um 12:20
Zyklotrop schrieb:Wenn sich durch die Aufklärungskampagne nicht genügend Mitmenschen dazu bewegen lassen sich zu impfen (um eine Herdenimmunität zu gewährleisten), rechtfertigt das ein Eingreifen des Staates im Sinnen einer allgemeinen Impfpflicht?
Bei meinem Verständnis von 'Freiheit' hat es nichts mehr mit persönlicher Freiheit zu tun, wenn man das Leben all jener fahrlässig riskiert, die zu jung sind oder sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.
Die sind den Folgen und der Ansteckungsgefahr solcher Bewegungen schutzlos ausgeliefert.
Also ja, das ist etwas, was von ganz oben reguliert werden muss, wenn Einzelne sich wehement verweigern.


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23.02.2015 um 12:24
Zyklotrop schrieb:Da streiten sich halt die Geister, "Impflicht oder Aufklärung".
Wobei eben die Argumente der Impfgegner oft zeigen, dass Aufklärung nicht richtig funktioniert.
Besonders erschreckend ist in dem Kontext, dass auch gebildete Menschen die selben Argumentations- und Logikfehler machen, wie bildungsferne Menschen, wo ich es viel eher verstehen würde.
Zyklotrop schrieb:Wird das nicht rechtlich problematisch?
Der Staat muss doch in vielen Fällen eine Abwägung zwischen Individual- und Gemeinschaftsinteressen treffen.


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23.02.2015 um 12:24
Das doch immernoch geringe Gesamtrisiko aktuell an einer impfpräventablen Infektion zu erkranken und schwerwiegende Komplikationen zu entwickeln, rechtfertigt aus meiner Sicht heraus kein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte Dritter. Auch wenn ich die Argumente der Impfgegner noch so verquer finden mag, es sind Menschen.


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23.02.2015 um 12:25
@TangMi

contergan kann man nun nicht mit den medis für eine impfung vergleichen.
contergan wurde nicht entwickelt um eine seuche oder hoch infektsiösen krankheit zu bekämpfen.


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23.02.2015 um 12:26
TangMi schrieb:Ich finde es schon fast atemberaubend arrogant, eine Impfpflicht für Menschen die "rationalen" Argumenten nicht zugänglich sind, zu fordern.
Dann begründe diese Ansicht doch bitte. Platt gesagt ist, wer sich nicht impfen lässt, eine Gefahr für andere.
Und wenn die Meinungsbildung, auf der die Gegenerschaft basiert, rational betrachtet nicht haltbar ist, dann ist eine Pflicht doch geradezu folgerichtig. Oder nicht?


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23.02.2015 um 12:26
Ich bin gegen alles und jeden geimpft, außer gegen Hepatitis B (geht bei mir nicht :( )
Außerdem impfe ich mich jährlich gegen Grippe.

ich hatte noch nie Beschwerden, und hatte auch keine Grippe, zumindest keine die mich beeinträchtigt hat.

Verschwörungstheorien rund ums Impfen haben sich aber allmählich in rechts-esoterischen Kreisen etabliert...


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23.02.2015 um 12:29
@cassiopeia88


dann war die impfpflicht gegen pocken, nach deiner meinung rechtswidrig?


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23.02.2015 um 12:31
@TangMi
Du würdest deine Kinder nicht impfen?


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