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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

1.182 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Psyche, Gedanken, Gehirn ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:07
Hab ich ja Geraldo, Du bewertest einfach gerade mal wieder einmal! ;)


Subjektivismus = Gut, Richtig
Objektivismus = Nicht Gut, Falsch

(…)


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:20
Wir drehen uns im Kreis und sagen das, was bereits x-mal gesagt wurde, wieder, nur andersausgedrückt...


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:30
Subjektivismus = Gut, Richtig
Objektivismus = Nicht Gut, Falsch


???

Coelus, Du phantasierst einfach gerade mal wieder einmal! ;)


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ulder ehemaliges Mitglied

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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:33
Was ist, wenn jeder von uns seine eigene Gedankenmaschine ist? Vieleicht gibt esunendlichviele Universen (Multiversen) und es kommt nur darauf an, wie stark du an etwasdenkst oder es Dir wünschst, um in ein anderes Universum durch diene Träume zu wechseln.Aber wahrscheinlich sind Träume nur Schäume, wenn du sie Dir erdenken willst. Es kommtwohl immer auf die Energie an, die du selbst ausstrahlst und andere in deinen Band zieht.Das Universum hält soviele unendliche Faktoren in seinen Händen, dass dein Ansatz nichtschlecht ist, aber einen Fehler besitzt, er ist zu einfach. Der Mensch ist nur ein Teildieses Universums und dann auch nur ein Teil der DNS, die glücklicher Weise auf unseremkleinen Planeten Fuß gefaßt hat. Was ist wenn die DNS in jedem Multiversum eine andereGrundenergie besitzt? - Es lohnt nicht über solche Themen nachzudenken, ob alles nurerdacht ist, weil du zur DNS gehörst und die DNS nichts anderes im Spiel des Universumszu tun hat, als zu leben! Also lebe dein Leben mit Respekt vor der DNS und vieleicht wirddie DNS Dir soviel Energie zugestehen, dass sich deine Träume erfüllen!

Sorry,für mein Kleinhirn!


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:38
Und was ist das?

Ich erkannte für mich (und das war ein langer Prozess),dass die Wirklichkeit aus der Annahme von Objektivität sich äußerst nachteiligauswirken kann, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

Das klingtgenau gleich wie in der Kirche, also wenn Du mir nicht folgst und Du Sünde begehst, tja,na dann, äussert es sich äusserst nachteilig und dies noch mit erhobenenZeigefinger, wohlverstanden.

Wer von uns beiden phantasiert hier Hmmm?!

Aber lass gut sein Geraldo, wir wollen ja die Diskussion nicht mehr belästigen, oder?



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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:42
Der, welcher jedem seiner Gedanken gewahr ist und alle Gedanken im eigenenBewusstseinsfeld erkennen und auflösen kann, hat die Möglichkeit, nicht mehr aus derBegrenzung und dem Ego heraus zu sprechen, sondern direkt aus den sich im ergerbendenOffenbarungen zu schöpfen. Er spricht das aus, was sich ihm zeigt.

Undhandelt im normalfall auch gemäß seines freien Willens, ein sehr schöner Text, manjatu!
Und weil es so schön paßt muß ich mich nochmal selbst zitieren.

Mich würdenämlich immernoch brennend interessieren, was
@ coelus und @ Geraldozu diesem Stück sagen:

Diese kosmische Lebenskraft (argh...LIEBE! :-) ist es,die mir die Sprache der Natur lehrt und auch das ist nur eine der unendlich vielen Artender so erlangten Bewußtseinserweiterung. Aber gleichzeitig hat diese Erfahrung bei mireine Veränderung der Wahrnehmung bewirkt, beinahe so, als ob sich die Wertigkeitspoleverschieben und daraufhin alles in einem komplett neuen Bilde dasteht, insofern gebe ichGeraldo auch Recht. Und natürlich wird mehr wahrgenommen, viel mehr sogar! Ein Eindruckhat sich dann im Laufe der Zeit immer mehr bestätigt: das "Denken" (zumindestens inseiner analytisch fixierenden Form) ist bei der "Dekodierung" von so Wahr-genommenem(düb-die-die-dü-dü, düb-dibidie :-) wenig hilfreich, Gefühle sind da schon hilfreicher.Die Titulierung Ego- & Nichtegoist halte ich demzufolge für denkbar ungünstig - so wieich Dich jetzt verstehe würde ich von Zombies und Lebenden sprechen wiel es ebenunterschiedliche Sorten von Mensch gibt: die, die diese Kraft in ihrem Leben wirkenlassen und die, die lieber den Tod sehen als die Kontrolle zu verlieren...

Nenselbstdarstellerisch lieben Gruß mit Signatur :)

ich bin der, derich bin & Werde Wohlgeordnet Wahnsinnig
-=WWW=-



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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:43
mastermind,

dann lass uns jetzt, nachdem wir gemeinsam um das Feuer getanzthaben, absitzen und ich erzähle eine alte Geschichte:

Zwei Mönche wandern vonDorf zu Dorf und begegnen einem jungen Mädchen, welches am Flussufer sitzt und weint.Einer der Mönche geht zu ihr und sagt: "Worüber weinst Du?" Sie antwortet: "Sehen Sie dasHaus dort drüben auf der anderen Seite des Flusses? Ich kam heute am frühen Morgenherüber und hatte keine Mühe, den Fluss zu durchwaten, aber nun ist das Wasserangestiegen und ich kann nicht mehr zurück, es ist kein Boot da." "Oh", sagt der Mönch,"das ist gar kein Problem", und er hebt das Mädchen auf, trägt es über den Fluss undlässt es auf der anderen Seite zurück.

Die beiden Mönche gehen zusammen weiter.Nach einigen Stunden sagt der andere Mönch: "Bruder, wir haben ein Gelübde abgelegt,niemals eine Frau zu berühren. Was Du getan hast, ist eine fruchtbare Sünde. War es nichtein Vergnügen für Dich, ein aufregendes Erlebnis, eine Frau zu berühren?"

Derandere Mönch erwiderte: "Bereits vor zwei Stunden habe ich sie hinter mir gelassen, Duaber trägst sie immer noch mit Dir herum."

Die Kraft der Gedanken.


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:43
Was das ist? Um Dich zu zitieren: es ist Deine eigene Projektion von richtig und falsch;)

Ich sagte, es kann sich gem. meiner Erfahrung nachteilig auswirken -der Rest ist Deine Phantasie.


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:48
hihihi WORD @ manjatu und seine Geschichten :D


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:49
@geraldo

was hälst du von meiner Idee, dass der Mensch ein reinesWahrnehmungsorgan ist und somit Verschiedenheit wahrnehmen kann aber selber von ihr freisein soll?


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:54
@kurvenkrieger:

Was verstehst Du unter "Sprache der Natur"? Ist letztlich nichtalles Sprache der Natur? Gibt es etwas, das nicht "Sprache der Natur" ist? In meinemVerständnis ist Natur alles was ist.
Und wer ist diese kosmische Lebenskraft? Inmeinem Verständnis bist Du sie und sie ist Du. Du beschreibst damit Dich selber.
Wird wirklich 'mehr' wahrgenommen, oder ist es vielmehr nur eine andere Art derWahrnehmung, bei der Du die eine aus der anderen heraus beurteilst?
Wieso sollteDenken weniger hilfreich sein bei der "Dekodierung"? Ist es nicht vielmehr eine Frage desDenkers bzw. des Dekodierers, wie hilfreich seine Dekodierung ist? Und ist es nichtgenauso der Denker, der Dir Deine Gefühle macht? Bist nicht beides Du selber - derDenkende und der Fühlende?


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 17:58
@manjatu:

was hälst du von meiner Idee, dass der Mensch ein reinesWahrnehmungsorgan ist und somit Verschiedenheit wahrnehmen kann aber selber von ihr freisein soll?

Nunja, ich meine, dass Du damit aus einerBewusstseinsperspektive (blöde Bezeichnung, aber ich glaube, Du weißt, wie ich es meine)es durchaus treffend beschreibst.


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 18:03
@kurvenkrieger

Nunja, wenn wir so vom extremen Egoismus sprechen giltdas sicher auch für die ständige und absolute Selbstaufgabe. Auch hier möchte ich dengoldenen Mittelweg nochmals aufleuchten lassen, ein gesunder Egoismus wirkt heilsam aufsEgo wie gleichfalls aufs Ganze. Aber ich denke da wirst Du mir nicht widersprechenwollen, meine das auch in deinen Beiträgen gelesen zu haben.

Weisst DuanalogIST, ich denke viele Missverständnisse beruhen darauf, dass jeder scheinbar eineandere Vorstellungen von Begriffen zu haben scheint. Wenn Du nun z.B. von absoluterSelbstaufgabe sprichst, dann steckt hinter dieser, Deiner Vorstellung eine ganzeMenge. Wenn ich diesen Begriff nun interpretieren würde, so wie Du ihn geschrieben hast,so wäre meine Interpretation davon, dass die absolute Selbstaufgabe zum absolutenEgoismus hinführt, also eigentlich gerade gar keinen Unterschied, obwohl Du Dir einengedacht hast und zwar noch gerade die beiden Extreme!

Das Selbst, sofern man inder Lage ist, es zu entdecken und zu erkennen, ist immer der Mittelweg, dasGleichgewicht, die Harmonie, die unbedingte Liebe und wäre eher mit absoluterSelbstannahme, treffender beschrieben. ;)

Wenn dies also so nicht aus meinenBeiträgen ersichtlich ist, so möchte ich mich den für meine unzulängliche Ausdrucksweisebei Dir entschuldigen, aber ich denke auch nicht, dass ich explizit vom Prozess selbst,davon auch gesprochen hätte… es fehlt zur Zeit noch allgemein das elementare VerständnisGrundprinzipiell, meines Erachtens…


Und diese Bilder aus Deiner Jugendhaben mir viel mehr gezeigt als 20 seitenlange Aufsätze von Dir das je könnten. Das sindauch die Dinge, die ich selbst bei meinen Reisen erfahren durfte und jetzt dämmert mirendlich, was Du uns so lange schon zu sagen versuchst.

Ja Du hast Recht,wenn wir mehr von unserer persönlichen Erfahrungen offenbaren würden, so kämen wir vielkonstruktiver vorwärts und führte viel eher zu einem gemeinsamen Verständnis und könntenso quasi, das Erlebte noch einmal selber miterleben und wäre somit ein kleiner Teil, derschier unendlichen Vielfältigkeit der Möglichkeiten, welche uns die kosmische Lebenskraftoffenbart. Es freut mich, dass ich Dich berühren konnte und nehme es gleichzeitig, alskonstruktive Inspiration, in mich auf. :)


Diese kosmische Lebenskraft(argh...LIEBE! :-) ist es, die mir die Sprache der Natur lehrt und auch das ist nur eineder unendlich vielen Arten der so erlangten Bewußtseinserweiterung.

DurchausanalogIST, kann ich sehr gut nachempfinden und habe es nicht anders erlebt. Ich müssteDich allerdings hier fragen, wo Du denn denkst, dass diese kosmische Lebenskraft nichtvorhanden sei? Oder anders gefragt, wenn es den verschiedene Arten vonBewusstseinerweiterung gibt, wie Du es annimmst, auf was stösst man denn, wenn eben nichtauf diese kosmische Lebenskraft?


Aber gleichzeitig hat diese Erfahrungbei mir eine Veränderung der Wahrnehmung bewirkt, beinahe so, als ob sich dieWertigkeitspole verschieben und daraufhin alles in einem komplett neuen Bilde dasteht,insofern gebe ich Geraldo auch Recht.

Ich verstehe Dich hier nicht ganz, woDu Geraldo Recht geben möchtest und in welchem Zusammenhang? Meine Erfahrung ist die,dass die Wahrnehmung jeglicher Wertigkeit enthoben ist. Es gibt weder Gut noch Böse oderRichtig und Falsch. Es ist nur noch das, was IST. Entweder tut es wohl oder nicht…


Und natürlich wird mehr wahrgenommen, viel mehr sogar! Ein Eindruck hat sichdann im Laufe der Zeit immer mehr bestätigt:

Absolut analogIST, alles istwahrnehmbar, was wahrnehmbar ist.


das "Denken" (zumindestens in seineranalytisch fixierenden Form) ist bei der "Dekodierung" von so Wahr-genommenem(düb-die-die-dü-dü, düb-dibidie :-) wenig hilfreich.

Das mag sein, icherfahre es so, dass bei einem blossen Beobachten oder von der kompletten Wahrnehmung aus,es das Denken stimuliert und dort seinen Ausdruck finden kann und zuweilen sehr hilfreichsein kann… ;)


Und die Titulierung Ego- & Nichtegoist halte ichdemzufolge für denkbar ungünstig - so wie ich Dich jetzt verstehe würde ich von Zombiesund Lebenden sprechen weil es eben unterschiedliche Sorten von Mensch gibt: die, diediese Kraft in ihrem Leben wirken lassen und die, die lieber den Tod sehen als dieKontrolle zu verlieren....

Nein, finde ich nicht (Titulierung), weil es denNagel auf den Kopf trifft. Aber Du hast auch Recht, denn schon vor 2000 Jahren hat jemandvon den Lebenden und den lebendig Toten gesprochen. Die Lebenden „besitzen“ kein Ego mehrund die lebendig Toten, halten sich an ihrem Ego (Kontrolle, Festhalten) fest, darum kannman dies ruhig so stehen lassen. A pros pos, sieht dies ein Zen- Buddhist nicht anders.;)



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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 18:12
Ja, ist schon gut Pfarrer Geraldo... äusserst nachteilig...! ^^


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Sidhe ehemaliges Mitglied

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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 18:17
@geraldo: Tja... diese "objektiven Erkenntnisse" gibt es zweifellos und sie stellenauch eine Wirklichkeit für manche dar. Nur.... sie sind ebenso subjektiv
Icherkannte für mich (und das war ein langer Prozess), dass die Wirklichkeit aus der Annahmevon Objektivität sich äußerst nachteilig auswirken kann, aber das muss jeder für sichselber entscheiden.


Gehen wir von einer objektiven, allem übergeordneten unduniversalen Wahrheit aus, denn das ist meine Ansicht, so kann man diese auch erfassenwenn man genügend Kraft und Willen dafür aufbringt. Das, was man erfaßt, muß sich schonzwangsläufig in gewisser Weise subjektiv gestalten da die Wahrnehmung immer von derwahrnehmenden Person abhängig ist, daraus aber zu schließen, jene Wahrnehmung wäre nun sosubjektiv, daß daraus keine Allgemeingültigkeit entstehen könnte, halte ich für falsch.Was ist mit den Menschen, im Volksmund nennt man sie Propheten, die höhere, ungetrübtereEinblicke in diese objektive Wahrheit erlangen durften? Sind sie alle nur einersubjektiven Illusion aufgesessen? Ich sage nein, denn wo es etwas Vorhandenes wie dieseobjektive Wahrheit gibt, da ist dies auch entdeckungswürdig. Der Clou ist nun, sichsoweit von seinen subjektiven Gedanken und Gefühlen lösen zu können, daß man tatsächlichin der Lage ist, ein wenig mehr zu erkennen, einen Zusammenhang -und wenngleich dieserauch ein wenig vermindert wahrgenommen wird ist es dennoch eine objektive Erkenntnis.
Daß es viele Menschen gibt, die eben dies behaupten, dabei aber nur hinterrücks ihreeigenen Interessen durchsetzen wollen und somit Gefahren darstellen, dem kann ichhundertprozentig zustimmen, Menschen können leider einfach Alles mißbrauchen.

Deine persönlichen Erkenntnisse mag und kann ich dir keinesfalls absprechen, aber ichkann sie, und das ist das Gute dabei, bestens nachvollziehen, da ich Jahre lang selberebenso wie du jetzt dachte.
Mit der Zeit, und das ist noch gar nicht so lange her,änderte sich mein Weltbild aber da ich für alles offen war und bis heute geblieben binund als ich erkannte, daß es eben doch nicht nur rein Subjektives gab, begann ich weiternachzuforschen und meine Erfahrungen sagten mir mit der Zeit, daß ich richtig gelegenhatte. Das dies nicht der Weisheit letzter Schluß ist, möchte ich gar nicht bestreitenund ich bin ein sehr wißbegieriger Mensch der so oft wie möglich gerne dazu lernt. Sicherkann man aus deiner Sicht nun sagen, meine angeblichen Erkenntnisse kämen nur aus derIllusion die ich mir vorher aufgebaut hätte, doch wenn man etwas entdeckt hat sollte manes überprüfen, ich tat es und bekam immer die gleichen prinzipiellen Ergebnisse, zudembegann ich Menschen kennenzulernen, die ebenso empfanden wie ich was mich zu weiterenDenkanstößen brachte, diesen Weg weiterzugehen.
Sollte man nicht immer so flexibelsein, sich zumindest einmal theoretisch anderen, aus eigener Sicht falschen, Sichtweisenzu öffnen? Ich denke schon, besteht das Leben doch aus Rhythmus und Bewegung. Aber soeinen Versuch kann ich bei dir nicht entdecken, vielleicht irre ich mich aber auch.





Nun, ein Gegenbeweis dessen bin ich selber, denn Deine"objektiven" Erkenntnisse und Kundgebungen zum Thema verhalten sich bei mir eben nicht so- ergo können sie alleine deshalb nicht objektiv sein. Aber Du kannst sie natürlichungeachtet dessen weiter als "objektiv" betrachten - es mag dies Dein Verständnissein.

Aber Geraldo, das ist doch mitnichten ein Beweis, oder willst du dichetwa für den Kern der Realität halten und aus einer Nichtzustimmung deinerseitsautomatisch auf eine falsche Annahme meinerseits schließen? Das wäre doch ein wenigvermessen :D :D


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Sidhe ehemaliges Mitglied

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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 18:18
@geraldo: Subjektivismus = Gut, Richtig
Objektivismus = Nicht Gut, Falsch

???

Coelus, Du phantasierst einfach gerade mal wieder einmal!


Da stimme ich coelus' "Phantasie" aber gerne zu :)


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 19:01
@Sidhe:

Wenn man meint, Subjektivismus ist gut, dann muss man auch bekennen,dass Objektivismus gut ist, denn wer objektivistisch denkt, hat das in seiner eigenensubjektiven Realität so entschieden.

Es wäre objektivistisch, zu sagen,Objektivismus ist schlecht.
;)


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 19:02
ah jetzt ja, eine Insel :)

Hochinteressant. Zuerst zu Deinen Fragen, Geraldo:

Was verstehst Du unter "Sprache der Natur"? Ist letztlich nicht alles Spracheder Natur? Gibt es etwas, das nicht "Sprache der Natur" ist? In meinem Verständnis istNatur alles was ist.

Das ist richtig, alles ist Natur und die hat auch ihreSprache. Ein konkretes Beispiel wäre die Sprache der Vögel oder Anamnesis. Oder auch dasdirekte Kommunizieren mit Pflanzen - ich meinte hier eine tatsächliche Erweiterung dervorherigen Wahrnehmung von Weltlichen Dingen, ein Lesen "zwischen den Zeilen".

Und wer ist diese kosmische Lebenskraft? In meinem Verständnis bist Du sie und sieist Du. Du beschreibst damit Dich selber.

Das ist auch richtig, allerdingsnahm ich sie (ohne diese Erkenntnis) erstmal als äußerliche Erscheinung mit einer durchdieses "Kosmische" wahrnehmbaren Verbindung zu mir wahr. Erst diese Erfahrung gibt mirdie Möglichkeit mich in Allem wiederspiegeln zu sehen.

Wird wirklich 'mehr'wahrgenommen, oder ist es vielmehr nur eine andere Art der Wahrnehmung, bei der Du dieeine aus der anderen heraus beurteilst?

Ich denke, daß beides hier der Fallist. Vieleicht ist die Beurteilung hier auch unerheblich, schließlich ist die Öffnungfür neue Perspektiven wesentlich oder vielmehr das damit einhergehende, offen "saugende"Bewußtsein.

Wieso sollte Denken weniger hilfreich sein bei der "Dekodierung"?Ist es nicht vielmehr eine Frage des Denkers bzw. des Dekodierers, wie hilfreich seineDekodierung ist? Und ist es nicht genauso der Denker, der Dir Deine Gefühle macht? Bistnicht beides Du selber - der Denkende und der Fühlende?

Das ist im Großenund Ganzen zutreffend. In speziellen Situationen jedoch kann ein Loslassen bewußtenDenkens hin zu einer inneren Einkehr, eine Kontemplation im ungelenkten Gedankenfluß,wahrhaft durchschlagende Offenbarungen mit sich bringen, quasi heraussprudeln lassen :).Da der Zensor hier listig umgangen werden kann und die Gedankenzensur - mit all denFiltern eines ausgebildeten Bewußtseins - kann hier nur vermindert zuschlagen. Das istaber nur mein ganz subjektiver Eindruck und natürlich bin auch ich derjenige, der Gefühlezuläßt oder gar auslöst. Ich manipuliere sie ja bisweilen auch selber 8)


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 19:15
@Sidhe:

Gehen wir von einer objektiven, allem übergeordneten und universalenWahrheit aus, denn das ist meine Ansicht

Ok, hier trennen sich unsereSichtweisen bereits - ich gehe davon nicht aus. Zumindest nicht in der Form, wie Du eshier meinst.

daraus aber zu schließen, jene Wahrnehmung wäre nun sosubjektiv, daß daraus keine Allgemeingültigkeit entstehen könnte, halte ich für falsch.

Ich sehe es so, dass diese wahrgenommene Allgemeingültigkeit zweifelloseine Wahrheit ist, jedoch selber ebenfalls auf eine subjektive Wahrnehmung gründet, derenWurzeln im Individuum liegen, das diese Allgemeingültigkeit erst projiziert.

Was ist mit den Menschen, im Volksmund nennt man sie Propheten, die höhere,ungetrübtere Einblicke in diese objektive Wahrheit erlangen durften? Sind sie alle nureiner subjektiven Illusion aufgesessen?

Ich spreche nicht von Illusion,denn was subjektiv wahrgenommen wird, ist deshalb keine Illusion, sondern eben Wahrheitdes Individuums. Ich sehe es so, dass diese Propheten zweifellos von Wahrheit gesprochenhaben, so, wie es letztlich jeder tut. Ihre Wahrheiten waren vielleicht andere, aber sowenig getrübt, wie jede andere auch. Doch - und das sehe ich als entscheidend an - WIEsie in der Wahrnehmung des Einzelnen erscheinen oder nicht, ist bestimmt von dessenWahrheiten, sonst wäre er nicht in der Lage, sie zu erkennen. Sie sind somit seine eigeneSchöpfung, die nichts anderes spiegeln, als ihn selber.

Der Clou ist nun,sich soweit von seinen subjektiven Gedanken und Gefühlen lösen zu können, daß mantatsächlich in der Lage ist, ein wenig mehr zu erkennen, einen Zusammenhang -undwenngleich dieser auch ein wenig vermindert wahrgenommen wird ist es dennoch eineobjektive Erkenntnis.

Ich sehe das als Veränderung und Bewegung der eigenenWahrnehmung, nicht als "sich vom eigenen Subjektiven lösen und Objektives erkennen".

da ich Jahre lang selber ebenso wie du jetzt dachte.
Mit der Zeit, unddas ist noch gar nicht so lange her, änderte sich mein Weltbild aber da ich für allesoffen war und bis heute geblieben bin und als ich erkannte, daß es eben doch nicht nurrein Subjektives gab, begann ich weiter nachzuforschen und meine Erfahrungen sagten mirmit der Zeit, daß ich richtig gelegen hatte.


Siehst Du... mir geht esumgekehrt ganz genauso. Ich dachte auch mal so, wie Du jetzt, aber bin durch meineErfahrungen davon abgekommen, und erkannte, dass es nichts Objektives gibt - zumindestnichts in dem Sinne, wie es hier diskutiert wird. Was ich tatsächlich als objektiv sehenwürde, bewegt sich außerhalb davon und betrifft keine Fragen des WIE und WARUM.Bewusst-Sein ist in meinen Augen etwas Objektives.

Sicher kann man ausdeiner Sicht nun sagen, meine angeblichen Erkenntnisse kämen nur aus der Illusion die ichmir vorher aufgebaut hätte...

In diesem Punkt werde ich leider häufigfalsch verstanden. Ich sehe sowas nicht als Illusionen - es ist zweifellos Wahrheit, undDu wirst sie auch als Wahrheit erfahren und erleben. Was ich meinte ist, dass es nurkeine objektiven oder absoluten Wahrheiten sind, und Du siehst in ihnen ja selber ebensonicht "der Weisheit letzen Schluss". Aber deshalb kann man sie dennoch diskutieren.Selbst dann, wenn man dabei keinen Konsens findet, und ein anderes Verständnis ganz undgar nicht für sich als Wahrheit annimmt, so trägt es dennoch dazu bei, das eigeneVerständnis in sich zu vertiefen.

Sollte man nicht immer so flexibel sein,sich zumindest einmal theoretisch anderen, aus eigener Sicht falschen, Sichtweisen zuöffnen? Ich denke schon, besteht das Leben doch aus Rhythmus und Bewegung. Aber so einenVersuch kann ich bei dir nicht entdecken, vielleicht irre ich mich aber auch.

Ich denke, dass wir auch zu einem 'sich öffnen' feste Glaubensvorstellungen haben.Ein Öffnen zeigt sich für meine Begriffe bereits im Aufgreifen einer anderen Sichtweise.Und wie ich es zuvor erklärte, ein 'sich öffnen' bedeutet nicht notwendigerweise, einanderes Verständnis anzunehmen. Selbst in der diskutierten Ablehnung mache ich dieErfahrung, aus der Kontrastierung zu einem gegensätzlichen Verständnis mein eigenestiefer oder aus einer weiteren Perspektive zu verstehen.

Aber Geraldo, dasist doch mitnichten ein Beweis, oder willst du dich etwa für den Kern der Realität haltenund aus einer Nichtzustimmung deinerseits automatisch auf eine falsche Annahmemeinerseits schließen? Das wäre doch ein wenig vermessen

Nein, dainterpretierst Du mich nicht so, wie ich es meinte. Mir ging es darum, aufzuzeigen, dassauch Dein hier eingebrachtes Verständnis ein subjektives ist, da ich in meinem Erlebnises anders erfahre. Wäre es wirklich objektiv, so müsste es ausnahmslos - und somit auchauf mich - zutreffen. Ich sagte damit nicht, dass Deine Sicht falsch sei, weil ich ihrnicht zustimme.


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Wieviel Kraft haben unsere Gedanken?

01.06.2006 um 19:28
Also,
meinen lieben Pflanzchen ist es nicht egal was ich ihnen erzähle...

Ceridwen...


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