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Kunst, Krach und Rhythmus

35 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Musik, Kunst, Statistik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kunst, Krach und Rhythmus

10.05.2009 um 23:31
Also geeinigt haben wir uns hier wohl nicht. Es war deine Theorie, dein Denkmodell @interpreter. Aber damit lässt sich zumindest arbeiten.


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Kunst, Krach und Rhythmus

10.05.2009 um 23:49
@Fabiano

Wenn du möchtest kannst du dich als uneinig betrachten ;)

Aber um eine konstruktive Diskussion zu führen brauchen wir einen Referenzrahmen und dieser scheint sich anzubieten da er zumindest wertfrei ist. Hatte vorher gedacht das auch der Andere geht. Aber wenn sich da jemand auf den Schlips getreten fühlt weil er Musik die bis zum Erbrechen übersteuert mit 200 dB auf einen eindröhnt, für Kunst hält, ist kaum eine gute Diskussion zu erreichen.


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Kunst, Krach und Rhythmus

10.05.2009 um 23:50
Interessant sind in diesem Kontext Arpeggiatoren bei Synthesizern. Sie verbinden zwei Ecken, nicht natürlich den Krach, es sei denn, man will es :D

Interessant ist auch die Frage, ab wann man etwas als Lärm, Krach etc. empfindet. Ist wohl auch stark kulturabhängig. Da können schon ungewohnte Harmonien ziemlich aufstoßen. Bei manchen Jazzrichtungen ist die Grenze zwischen "Kunst" und Lärm fließend ^^ Manchmal wird der rote Faden so stark gedehnt, dass man ihn als Zuhörer nicht mehr erkennt und das ganze als "Schmerz" empfindet.


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Kunst, Krach und Rhythmus

10.05.2009 um 23:53
Beim Jazz könnte man auch noch die Blue Notes erwähnen.


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Kunst, Krach und Rhythmus

10.05.2009 um 23:56
@yoyo

Es gibt da interessante Analysen was das menschliche Hörverhalten angeht.

Sogar tabellarische Darstellungen, welche Töne man mit wieviel dB noch erkennen kann.



alles im weißen Bereich ist entweder zu laut oder zu leise um es zu hören.


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Kunst, Krach und Rhythmus

10.05.2009 um 23:57
Wikipedia: Auditive Wahrnehmung

schauts euch bei wiki an wenns interessiert ;)


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Kunst, Krach und Rhythmus

11.05.2009 um 08:20
Ich fühle mich ganz und gar nicht auf den Schlips getreten @interpreter. Ich habe doch gesagt, damit lässt sich arbeiten. Aber ob wir uns da in allem einig sind, naja, lassen wir doch auch ruhig andere Ansichten dazu gelten.

Im Grunde genommen kann man Musik auf sehr unterschiedliche Art definieren. Und was für den einen nur noch Krach ist, das ist für den anderen noch Musik. Ich meine, das ist relativ und Musik ist nicht Geschmacksneutral, ganz im Gegenteil.

Was mir an deinem virtuellen Dreieck gefällt, das sind die vielen Möglichkeiten in diesem Arbeitsmodell. Du hast mir im Grunde eine hervorragende Vorlage für ein Computer-Musikprogramm gegeben. Jetzt bräuchte man nur noch einen Programmierer, der das in die Maschinensprache umsetzen kann.

Das Grundarbeitsmodell ist jedenfalls brauchbar geworden, indem man mindestens drei wesentliche Punkte dessen, was Musik ausmacht, nicht nur herausgreift, sondern auch noch durch eine geometrische Figur miteinander verbindet, hierdurch lassen sich alleine durch die Seitenlängen und Winkel verschiedene Bezüge der jeweiligen Eckpunkte herstellen.

Im weiteren kann man das fertige Musikstück in der Mitte der geometrischen Figur visuell darstellen und nachträglich verändern, indem ich die Mittelposition zu den jeweiligen Eckpunkten verschiebe um etwa eine stärkere Betonung auf der Klangebene, auf den Rhythmus oder die Lautstärke zu erzeugen.

Ebenfalls ließe sich die geometrische Figur auch durch Einbringen weiterer Eckpunkte kontinuierlich erweitern zu einem Viereck, Fünfeck, Sechseck usw... wobei man auch noch andere musikalische Eigenschaften mit in das geometrische Modell einsetzen kann, wie zB. Effekte wie Hall, die Taktart, oder auch ohne Taktung, Harmoniserungseffekte, die Fuge usw...

In Untermenüs könnte man weitere Eigenschaften einfügen oder bearbeiten, die Art der Klänge, die Art der Instrumente, die länge der einzelnen Töne, Sequenzen usw..

Durch verschieben der Eckpunkte, zueinander hin oder voneinander weg, verzieht und verzerrt man die geometrische Figur, bzw. das Dreieck. So wäre ein Spitzwinkliges Dreieck durch Näherung von Rhythmus und Lautstärke eben sehr stark rhythmisch geprägt, hingegen bei Streckung mehr melodisch ausgeprägt.

Auch könnte man die jeweiligen Eckpunkte untereinander austauschen um so experimentelle Musik zu erzeugen. Also das gleiche Stück mit unterschiedlich starker Betonung mal mehr rhythmisch, mal mehr melodisch, das dürfte sehr interessant sein.

Der eigentliche Clou von dir ist, die wesentlichen Eigenschaften dessen, was Musik ausmacht, nicht als Punkte tabellarisch herauszugreifen, sondern als geometrische Figur darzustellen. Wobei ich mich aber eben nicht ausschließlich auf das Dreieck beschränken möchte.

Auch möchte ich Musik nicht nur auf einzelne Töne beschränken. Unsere Tonleiter ist auf ganze und halbe Töne beschränkt. Der ganze Raum dazwischen bleibt meist ungenutzt. Mich würde mal Musik interessieren, die jenseits unserer Hörgewohnheiten liegt.

Auch Geräusche können Musik sein. Natürlich ist das Geschmackssache. Aber das Rauschen des Windes oder des Meeres, Vogelrufe usw... werden ja auch schonmal gerne mit einbezogen. Also nicht nur Klänge, sondern eben auch das Geräusch.

Ich wüsste nicht, wie man diese Elemente in einem Dreieck unterbringen könnte, wenn man sich mal auf das Dreieck beschränkt? Aber an sich ist es von der Idee her eine gute Arbeitsgrundlage. Insofern hoffe ich, dass du mich hoffentlich nicht missverstanden hast.


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Kunst, Krach und Rhythmus

11.05.2009 um 08:38
So nen Fall, wo diese Sache mit der Kunst z.B. eine relative Sache ist.
Sunn O)) seh ich als künstlerisch an, wobei die Wege auf denen diese dies erreichen recht simpel sind.

Youtube: Sunn o))) - Orthodox Caveman drone
Sunn o))) - Orthodox Caveman drone



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Kunst, Krach und Rhythmus

11.05.2009 um 08:41
mist falsches viseo . das sollte es sein:

https://www.youtube.com/watch?v=Ewwbp7DgtiU


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Kunst, Krach und Rhythmus

11.05.2009 um 18:28
@Fabiano

Du meinst den Unterschied zwischen Musik, die dauerhaft einer Art Frequenzmodulation unterworfen wird und in der die Töne sich ohne Übergänge ändern auf der Einen,
Und der klassischen Form, in der es bestimmte Töne gibt die einfach nur verwendet werden?

Ja das könnte wirklich interessant sein. Und du hast das schon sehr gut erkannt. Wenn man Methoden auf diese Weise klassifizieren kann, kann man sehr viel mit Musik experimentieren und neue Arten erzeugen. Beispielsweise Hard Rock und Metall Geschichten die total auf Verzerrer verzichten, oder Jazz der Verzerrer verwendet, Percussion die auf regelmäßigkeit verzichtet und ähnliche aber nicht gleiche Muster ständig neu moduliert und ein paar hundert andere Dinge.

Ich denke das eine solche schließlich auch dynamische Klassifizierung, der Musik viel bringen könnte, und sie keineswegs kalt, berechenbar oder ähnliches macht. Nicht das das jemand so geäussert hätte.


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Kunst, Krach und Rhythmus

11.05.2009 um 18:46
Hab das Diagramm auf Wiki gesehen, aber Dezibel beziehen sich auf die Lautstärke, was beim Wort Krach natürlich passt. Aber wird nicht jede Musik zum Krach, wenn sie zu laut ist, wobei diese Grenzlautstärke umso niedriger ist, je weniger man die Musik inhaltlich mag? Techno z. B. ist extrem regelmäßig und meist auch ohne Verzerrung, und dennoch empfinden ihn viele als Krach, selbst bei Zimmerlautstärke.
Als ich fragte, ab wann man Musik als Krach empfindet, meinte ich deshalb nicht so sehr die Lautstärke, sondern den Inhalt, also störenden Harmonien, Dissonanzen etc. Natürlich kann man das nicht messen in dem Sinne :D


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Kunst, Krach und Rhythmus

11.05.2009 um 22:52
Völlig egal ob nun als Krach oder Musik empfunden. Das ist alles relativ und mehr Geschmackssache. Auf jeden Fall kann man Musik auch anders definieren als nur so, wie es unser Gehört gewohnt ist.

Musik ist genauso ein Experimentierfeld wie die Malerei, da ist noch lange nicht alles ausgeschöpft was machbar ist. Nur wird das nicht unbedingt im Radio gesendet und populär, wenn es nicht unseren Höhrgewohnheiten entspricht. Aber das ist ein anderes Thema.


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Kunst, Krach und Rhythmus

12.05.2009 um 12:10
https://www.youtube.com/watch?v=MtSdBtJC42k

https://www.youtube.com/watch?v=jL8OkWx4E-4

Youtube: Trompetensolo / Onkel Schoffo
Trompetensolo / Onkel Schoffo


Und das ganze bei 150 Db

Youtube: 960 BPM Speedcore
960 BPM Speedcore


und ein ganzes Weekend im Bunker mit aller Chemie im Kopf die Geld kaufen kann,das ist wahrer Krach

Youtube: Gabba Nation
Gabba Nation


https://www.youtube.com/watch?v=fKjhh9gZnTo


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Kunst, Krach und Rhythmus

12.05.2009 um 14:37
@Warhead

Haben die letzten drei Videos was mit Musik zu tun??

Musste ich leider an stenkelfeld denken...

Youtube: Stenkelfeld, Erfindung der techno Musik
Stenkelfeld, Erfindung der techno Musik



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