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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

2.322 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Universum, Wissenschaft, Urknall, Unendlich, .., Die Ersten Teilchen
GuggstDu
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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

15.10.2017 um 07:49
@skagerak

So kurz wie möglich:

Nach dem CCC Modell oszilliert das Universum zwischen Zeit und Zeitlosigkeit.
"Der Anfangspunkt wird beim CCC Modell zu einer beliebig großen Anfangsfläche aufgebläht. Dieselbe mathematische Prozedur kann man umgekehrt auch auf die ferne Zukunft anwenden: Der riesige, vielleicht sogar unendliche Raum wird dabei auf eine handliche Größe zusammengestaucht."


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GuggstDu
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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

15.10.2017 um 09:02
...noch hinzufüg @skagerak :

...nehmen wir mal rein hypothetisch an das CCC stimmt - und irgendwann in ferner Zukunft, wenn es keine Partikel mit Ruhemasse mehr gibt, auch der Metrik Tensor verschwunden ist. Man kann dann keine Zeit mehr messen.
Das würde bestimmt aus der Sicht so einiger die Thread-Frage klären. Aus meiner Sicht kann man das was übrig bleibt - allerdings nicht mehr Raum nennen, eben weil der Metrik-Tensor fehlt.

Alles Verbliebene, das sich ggf. an solch einem Ort (???) befinden würde - wäre ja masselos und würde sich folglich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, ggf. auch ein rein hypothetisch voraus gesetztes körperloses Bewusstsein, - und demzufolge würde für Es keine Zeit vergehen.


Rein philosophisch frage ich mich/denke darüber:

Hat ein solcher Ort (???) überhaupt Zeit zu existieren?

Dieser Ort (???) würde ggf. alle Energie beinhalten.

Für alles was sich nun an solch einen Ort (???) mit LG bewegen würde, gäbe es ja auch keine Abstände. Alles wäre Eins.

Abschließend:

Das CCC Modell macht auch Voraussagen:

Zitat aus BDW:

Penrose hat berechnet, dass die Gravitationswellen aus dem letzten Äon vor unserem Urknall charakteristische Abdrücke in die Hintergrundstrahlung hinterlassen haben müssten: Kreise in den Zyklen der Zeit, die man aus den Rauchzeichen des Urknalls herauslesen könnte. Penrose veranschaulicht das so: „Wir würden eine Überlagerung von kreisförmigen Mustern an der Himmelssphäre erkennen, die den Wellen auf der Oberfläche eines Teichs nach einem Regenschauer ähneln.“[[/


Das wird ggf. noch interessant...


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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

22.10.2017 um 01:26
hawak schrieb am 09.10.2017:Die ART ist unvollständig und mit Sicherheit nicht die endgültige Theorie für die Entwicklung des Universums - da muß keine Metaphysik diese Lücke schließen, sondern es braucht lediglich eine 'bessere' Ausgabe der ART, wie sie vielleicht irgendwann z.B. die Stringtheorie liefern kann.
Nicht unbedingt, es ist möglich die Theorie nicht nur als Niedriegenergie Näherung zu sehen die bei höheren Energien durch eine andere Theorie ersetzt werden müsste, endlich viele Wechselwirkungstherme aufgrund Asymptotic safety erscheinen aussichtsreich.

@hawak
perttivalkonen schrieb am 04.10.2017:

   bianchi_typeI schrieb:
   Aus formaler Sicht nicht, ein reales Teilchen wird in der QFT mittels eines Hilbertraumvektors dargestellt. Ein "virtuelles Teilchen" entspricht einer Rechenregel, einem Integral über Propagatoren.

   Könntest du die physikalische Interpretation der von dir gedachten Wechselwirkung etwas erläutern?

Also erst mal: zwei miteinander wechselwirkende Elektronen erzeugen durch ihre sich überlagernden Felder ein virtuelles Photon. Das Beispiel solltest Du kennen.
Das ist keine physikalische Interpretation, die den von mir angeführten fundamentalen mathematischen Unterschied gerecht wird, warum sollte ich das Beispiel kennen?
perttivalkonen schrieb am 09.10.2017:Weswegen ich dazu tendiere, Metaphysik als Oberkategorie für die Teilgruppen Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsphilosophie betrachten würde. Philosophie, Weltanschauung, Theologie könnten ebenfalls Teilkategorien sein, sie könnten allerdings auch unter Geisteswissenschaften subsumiert werden. Dann die Geisteswissenschaften noch flugs Metaphysik genannt, und wir hätten die alten Verhältnisse aus der Antike wiederhergestellt. Nur daß die "Physik" und "Metaphysik" unter die Oberkategorie "Philosophie" zusammenfaßten, was sich mit unserem heutigen Verständnis der Philosophie als einer geisteswissenschaftlichen Fakultät beißt.
Die Oberkategorie der geistigen Zugänglichkeit ist in keiner Wissenschaft gegeben, der Mensch unterstellt sich selbst dieser Forderung entsprechen zu können. :popcorn:

@perttivalkonen


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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

22.10.2017 um 14:48
bianchi_typeI schrieb:Das ist keine physikalische Interpretation, die den von mir angeführten fundamentalen mathematischen Unterschied gerecht wird, warum sollte ich das Beispiel kennen?
Du hast Technobabbel geschrieben, keine mathematisch nachrechenbaren Formeln benannt oder dergleichen, dem irgendwas jetzt gerecht werden könnte oder nicht.

Jedenfalls, wenn Du die Wikipedia unter "virtuelle teilchen" öffnest, springt Dir das virtuelle Photon zweier Elektronen direktemank mitm Ar*** ins Gesicht. Wiki mag ja unter Deinem hier vorgegebenen Niveau liegen, aber umso bekannter sollte der Kinderkram für Dich sein, der da drin vorkommt.
bianchi_typeI schrieb:Die Oberkategorie der geistigen Zugänglichkeit ist in keiner Wissenschaft gegeben, der Mensch unterstellt sich selbst dieser Forderung entsprechen zu können. :popcorn:
Und da wundern sich Leute, wieso Physik von Metaphysik regiert sein sollte... Physik, die die Welt dem Geiste zugänglich macht.


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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

12.11.2017 um 22:22
Sonni1967 schrieb am 11.10.2017:Oder Prof. Dürr:
- Materie ist im Grunde nicht Materie. Wir können uns das nicht vorstellen, aber am Anfang gibt es keine Hardware, nur Software.
Na wenigsten behauptet er nicht, er wüsste es. Jeder scheint was anderes unter Anfang zu verstehen. Da sind die einen, die sagen am Anfang war eine Hyperinflation geboren in einem Ominösen Quantenschaum oder andere einfach nur eine Singularität.


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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

13.11.2017 um 21:08
fritzchen1 schrieb:Na wenigsten behauptet er nicht, er wüsste es
Nein, das hat er nicht :)
fritzchen1 schrieb:Da sind die einen, die sagen am Anfang war eine Hyperinflation geboren in  einem Ominösen Quantenschaum oder andere einfach nur eine Singularität.
Wobei man da auch wieder fragen könnte aus was heraus diese entstanden sind. 
Ach ich weis es: Aus dem "Nichts".
Das nicht existierende hat das Universum in die Existenz geschossen. Ist ja auch logisch, gell hehehe... :D

Neeeee, da gefällt mir der Gedanke besser dass die Information der Urgrund von allem ist.
Sie ist immateriell, überall und steckt in jeder Art von Materie.
Die Information der Anordnung ist entscheidend wie sich Materie zusammensetzt.

Carl Friedrich von Weizsäcker:
Mitte der 50er Jahre entwarf er mit Hilfe der klassischen Informationstheorie und der Quantenmechanik die „Ur-Theorie“. Sie besagt, dass Materie und Energie aus Information hervorgehen könne. In Weizsäckers Modell wird jedes Objekt in seine kleinsten denkbaren Bestandteile zerlegt, bis nur noch binäre Aussagen darüber möglich sind: also 0 oder 1, „sein“ oder „nicht sein“, „ja“ oder „nein“. Aus solchen Elementarbausteinen, die von Weizsäcker „Ur-Alternativen“ (kurz: Ure) nannte, lassen sich dann im Prinzip alle komplexeren Objekte und Zustände aufbauen. Ja, nein, jein Anders als Materieteilchen sind Ure keine lokalisierbaren Objekte im Raum, dieser ergibt sich erst aus der Verknüpfung der winzigen Informationseinheiten. Nach heutigen Begriffen entsprechen sie den Quantenbits („Qubits“), die als Recheneinheiten in künftigen Quantencomputern dienen sollen. In Qubits aber können sich Quantenzustände überlagern, so dass sie ein „jein“ darstellen. Von Weizsäcker strebte die Berechnung von Wechselwirkungen der Ure an, was zu einer Theorie der Elementarteilchen führen sollte. Dies gelang ihm aber nicht, so dass sein Werk unvollendet blieb.
http://www.focus.de/wissen/weltraum/odenwalds_universum/frage-von-vera-lehmann-ist-information-eine-fundamentale-groesse_aid_332667.html
Materie und Energie, legt Weizsäckers Ansatz statt dessen die explizite These nahe, Materie und Energie, die seit Einsteins berühmter Äquivalenzformel E=mc^2 bereits identifiziert werden, seien lediglich mögliche Manifestationsformen der Information.
http://lyre.de/urinfo.htm

Ist ja nur einer von vielen großen Wissenschaftlern die sich darüber Gedanken gemacht haben und machen. Vielleicht verstehen wir es
irgendwann besser durch fortschreitende Entwicklung von Quantencomputern. Evtl. versteht man dann auch wie die
"spukhafte Fernwirkung" funktioniert. Ich denke aber es ist ein guter Weg darüber nachzudenken :).

Und die Menschi`s: Die werden geboren, lernen ihr Leben lang durch Information und das letzte worüber sie informiert werden
ist wie man den Löffel abgibt.

animierte-smilies-lachende-031


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Was war zuerst - Raum oder Zeit?

13.11.2017 um 21:24
Sonni1967 schrieb:spukhafte Fernwirkung" funktioniert. Ich denke aber es ist ein guter Weg darüber nachzudenken :).
Sicher nicht der schlechteste. Eins lässt sich jetzt schon sagen. Überlichtschnelle kommunikation lässt sich so auch nicht realisieren.


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