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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

176 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, 2012, Kultur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 13:18
@geeky
denke ich eben nicht.

es gibt ja das unerschöpfliche gedeihen der blümchen von oma ella. was sie verkauft ist ja super, was übrig bleibt verfault.

das, was verfault, macht dem geld ja nix aus...

was sich ändert ist der wert der blumen, der kann je nach nachfrage rauf oder runter gehen. der wert des geldes bleibt dabei unverändert, du musst nur mehr zu oma ella rüberschieben.

dann hätten wir auf der anderen seite das geld, das du brauchst, um oma ella's pflanzen zu kaufen. der wert von diesem geld, kann natürlich auch varieren. hat jedoch überhaupt nix mit der anzahl der "unerschöpflichen" pflanzen von oma ella zu tun...


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 13:19
@roadricus
Zitat von roadricusroadricus schrieb:Geldvergabe mit Anspruch auf Zinsen, die nicht zurückgezahlt werden können, weil das Geld dafür nie Gedruckt wurde
richtig.


darum erschafft man immer wie mehr geld. also haben wir auf der erde einen geldumlauf, der eigentlich mit nix hinterlegt ist....und da liegt das problem ;)


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 13:22
Durch die Erzeugung des neuen Geldes werden auch noch die anderen beraubt, da plötzlich ihr Geld nicht mehr das wert ist was es war - sprich die Leistung, die er dafür erbracht hat soll nun aufeinmal nicht mehr die selbe sein. Das ist etwa so, als würde man Aktien aus der Luft schaffen, statt wie üblich konstant und für alle gleich aufzusplitten.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 13:43
@BluesBreaker
Zitat von BluesBreakerBluesBreaker schrieb:es gibt ja das unerschöpfliche gedeihen der blümchen von oma ella. was sie verkauft ist ja super, was übrig bleibt verfault.
So wie das in der Matratze versteckte Geld bei einem Wohnungsbrand.
Muß nicht sein, passiert aber immer wieder.
Zitat von BluesBreakerBluesBreaker schrieb:was sich ändert ist der wert der blumen, der kann je nach nachfrage rauf oder runter gehen. der wert des geldes bleibt dabei unverändert
Seit wann ist der Wert des Geldes nicht mehr von Angebot und Nachfrage abhängig?
Ach ja, weil sich der Aufdruck auf den Scheinen nicht verändert - oder? :D
Zitat von BluesBreakerBluesBreaker schrieb:dann hätten wir auf der anderen seite das geld, das du brauchst, um oma ella's pflanzen zu kaufen. der wert von diesem geld, kann natürlich auch varieren. hat jedoch überhaupt nix mit der anzahl der "unerschöpflichen" pflanzen von oma ella zu tun...
... dann sicher auch nichts mit in den Wirtschaftskreislauf eingebrachten Bodenschätzen, sich wie die Karnickel vermehrenden Karnickeln oder anderen Waren, deren Wert schon von Natur aus über dem Aufwand zu ihrer Herstellung liegt?


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 13:46
@roadricus
Zitat von roadricusroadricus schrieb:Durch die Erzeugung des neuen Geldes werden auch noch die anderen beraubt, da plötzlich ihr Geld nicht mehr das wert ist was es war - sprich die Leistung, die er dafür erbracht hat soll nun aufeinmal nicht mehr die selbe sein.
Seltsam aber auch - genau dasselbe kann man über Oma Ellas Osterglocken sagen, wenn Opa Willi plötzlich auch welche anbietet.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 13:51
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:So wie das in der Matratze versteckte Geld bei einem Wohnungsbrand.
Muß nicht sein, passiert aber immer wieder.
was hat das mit den blümchen zu tun?

oder nimmst du das beispiel und setzt die blümchen = geld? dann würde ich es nämlich mal verstehen wie du es meinst ;)...


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 14:56
@BluesBreaker

Ebenso wie Waren dem Wirtschaftskreislauf kurzzeitig oder dauerhaft entzogen werden, geschieht das auch mit dem gedruckten oder gepreßten Geld, ob es nun verbrennt oder nur für Jahre in einer Sparbüchse verschwindet.

Das soll dich aber nicht von den beiden anderen und viel entscheidenderen Fragen ablenken.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 15:01
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Seit wann ist der Wert des Geldes nicht mehr von Angebot und Nachfrage abhängig?
nein, der wert der ware ist von angebot und nachfrage abhängig...
Zitat von geekygeeky schrieb:Ach ja, weil sich der Aufdruck auf den Scheinen nicht verändert - oder?
höhö
Zitat von geekygeeky schrieb:... dann sicher auch nichts mit in den Wirtschaftskreislauf eingebrachten Bodenschätzen, sich wie die Karnickel vermehrenden Karnickeln oder anderen Waren, deren Wert schon von Natur aus über dem Aufwand zu ihrer Herstellung liegt?
verdeutsche das bitte für mich....


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 15:25
@BluesBreaker
Geeky schrieb:
Seit wann ist der Wert des Geldes nicht mehr von Angebot und Nachfrage abhängig?


nein, der wert der ware ist von angebot und nachfrage abhängig...
Und? Das eine schließt das andere keinesfalls aus...
Geeky schrieb:
Ach ja, weil sich der Aufdruck auf den Scheinen nicht verändert - oder?


höhö
Ich hoffe inständig, daß das ein nachdenkliches Lachen war...
Zitat von BluesBreakerBluesBreaker schrieb:verdeutsche das bitte für mich....
Der Wert des Geldes, das Oma Ella für ihre Produkte erhält, kann zwar variieren, hat aber nichts mit der Anzahl und dem Wert ihrer Produkte zu tun.
Ist das so richtig?


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 15:31
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Und? Das eine schließt das andere keinesfalls aus...
wenn die nachfrage einer ware gestiegen ist, und somit ihr preis...dann hat das geld nicht mehr wert. die ware hat mehr wert....
Zitat von geekygeeky schrieb:Ich hoffe inständig, daß das ein nachdenkliches Lachen war...
nein ein sarkastisches lachen auf dein
Zitat von geekygeeky schrieb:Ach ja, weil sich der Aufdruck auf den Scheinen nicht verändert - oder?
Zitat von geekygeeky schrieb:Der Wert des Geldes, das Oma Ella für ihre Produkte erhält, kann zwar variieren, hat aber nichts mit der Anzahl und dem Wert ihrer Produkte zu tun.
das schreibe ich ja schon die ganze zeit^^
schreiben wir aneinander vorbei...?

und ja, der zinssatz ist der beweis für die ENDLICHKEIT vom Geldsystem...


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 15:37
@BluesBreaker
Zitat von BluesBreakerBluesBreaker schrieb:wenn die nachfrage einer ware gestiegen ist, und somit ihr preis...dann hat das geld nicht mehr wert. die ware hat mehr wert....
Das würde dann aber ausschließen, daß auch Geld zum Wirtschaftsgut werden kann.
Geeky schrieb:
Der Wert des Geldes, das Oma Ella für ihre Produkte erhält, kann zwar variieren, hat aber nichts mit der Anzahl und dem Wert ihrer Produkte zu tun.


das schreibe ich ja schon die ganze zeit^^
Ich wollte auch nur sichergehen, daß ich dich nicht mißverstanden habe.
Aber:
Ist das so richtig?
Zitat von BluesBreakerBluesBreaker schrieb:und ja, der zinssatz ist der beweis für die ENDLICHKEIT vom Geldsystem...
...ebenso wie Radieschensamen und deren Samen der Beweis für die Endlichkeit der Schrebergartenwirtschaft sind.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 15:45
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Das würde dann aber ausschließen, daß auch Geld zum Wirtschaftsgut werden kann.
das geld ist ja nur zum bezahlen der ware da. wenn halt die sauerrübe von omi im wert gestiegen ist (dank nachfrage/angebot), muss ich halt n paar euros mehr aus dem beutel krallen....

aber hat das geld jetzt mehr wert?

der geldwert bestimmen doch anderer faktoren, und nicht die ware, die mit dem geld bezahlt wird......
Zitat von geekygeeky schrieb:Ist das so richtig?
aus meiner jetzigen sicht und kenntnisse schon. aber ich bin immer bereit, was dazu zu lernen.
Zitat von geekygeeky schrieb:...ebenso wie Radieschensamen und deren Samen der Beweis für die Endlichkeit der Schrebergartenwirtschaft sind.
ich bestreite das die radieschen mit dem geld verglichen werden können


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 15:47
@geeky

Mein Beitrag:
Zitat von roadricusroadricus schrieb:Durch die Erzeugung des neuen Geldes werden auch noch die anderen beraubt, da plötzlich ihr Geld nicht mehr das wert ist was es war - sprich die Leistung, die er dafür erbracht hat soll nun aufeinmal nicht mehr die selbe sein.
Deine Antwort:
Zitat von geekygeeky schrieb:Seltsam aber auch - genau dasselbe kann man über Oma Ellas Osterglocken sagen, wenn Opa Willi plötzlich auch welche anbietet.
Mit dem Unterschied, dass wenn Opa Willi anfangen würde Geld zu drucken, ein par grüne Menschlein ihn schon sehr bald abgehollt hätten.

Dein Beitrag zeugt davon, dass du dir nicht wirklich Gedanken gemacht hast, bevor du deinen witzhaltigen (fragt nicht was das ist ^^) Beitrag abgelassen hast.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 16:11
@geeky

107.978.999.416.655.204.843.520,00 Euro

...diese Summe bekomme ich nach 1000 Jahren Zinseszins ausgezahlt,
nur für die Einlage von einer Millionen Euro bei einem Festzins von 4%.

Was passiert, wenn meine Verwandten am 06.04.3011 das
Geld am Schalter ausbezahlt bekommen wollen?

Genau.

Und das ist der Grund, warum das Zinseszinssystem umso schneller
endet, je mehr neues Geld in Umlauf gebracht wird und durch
Sachwerte gedeckt sein soll, was ja gegenwärtig so nicht stimmt... :)
Allein der Glauben daran gibt dem Geld einen Wert.

Deswegen kann jedes Zinseszinssystem auf Papiergeldbasis (Schuldgeld)
nur für eine gewisse Zeit existieren.

Aber die Geldmenge, die tatsächlich angelegt wird übersteigt mein
Ersparnis von einer Millionen Euro bei weitem und die Endsumme, welche
dann nach 1000 Jahren herauskommt, würde den Sachwert der Erde
tausendfach übersteigen!

Von daher ist ein Ende des Zinseszinssystems unabdingbar, weil sonst
das achte Weltwunder Realität werden würde :)


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 16:47
@endgame

Du willst also theoretische Spielchen mit Mäusen? Bittesehr:
Eine Maus wird mit sechs Wochen geschlechtsreif und bringt jährlich ca. 40 Nachkommen zur Welt. Wieviel Mäuse würden nach 1000 Jahren das Universum bevölkern? Würden deine vielen Euro ausreichen, um bei einem Stückpreis von einem Cent auch nur ein Promille meiner Mäuse zu kaufen?
:D


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 16:56
Bitte, ich bitte dich im vollen Ernst: Höre mir deinen flachen vergleichen bitte auf.

Mit deinem Vergleich des Wettbewerbs und Preisbildung 2er Konkurrenten zur Schaffung des Geldes in einer Bank und der resultierenden Inflation miteinander, als würde jeder x-beliebige einfach eine Gelddruckerei aufmachen können und nun kommst du schon mit der nächsten Kanone.

Lass bitte diesen Unfug.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 18:31
@roadricus

Es ist ja wohl nicht mein Unfug, daß man von irgendeiner Bank über 1000 Jahre einen festen Zins von 4% bekommen würde. Solange ihr eure "Kanonen" bringt, bring ich eben meine... :D :D


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 19:01
@endgame
Zitat von endgameendgame schrieb:Deswegen kann jedes Zinseszinssystem auf Papiergeldbasis (Schuldgeld)
nur für eine gewisse Zeit existieren.
Diese aussage ist schlichtweg falsch. Solange sich das dreieck geldmenge, inflation und bruttoinlandsprodukt halbwegs im vernünftigen bereich befindet, kann ein zinseszinssystem auf papiergeldbasis aus systemtheoretischer sicht ewig bestehen.

Solange beispielsweise die inflation in relation im gleichen maße ansteigt wie die geldmenge, passiert nichts. Außer dass die kaufkraft der währung fällt.
Dann gibt es eben irgendwann mal einen bronzeeuro der 1 milliarde euro wert ist. Irgendwann dann auch einen silbereuro usw.
Verlierer dabei sind immer die "geldsparer".

Es gibt aber auch noch andere möglichkeiten um gegenzusteuern, beispielsweise die erhöhung des bruttoinlandsprodukt.


Dass es in der praxis anders aussieht, liegt an den notenbanken und der politik. Vor allen aber an uns wählern. Weil wir immer die parteien wählen, die uns am meisten versprechen, respektive in folge am meisten schulden machen.
Und irgendwann muß man halt die aufgetürmten schulden dann weginflationeren, oder wenn´s schon zu weit fehlt eine währungsumstellung vollstrecken.


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 19:34
@geeky

Wo habe ich 4% und 1000 Jahre geschrieben? Wachsen mir noch andere nutzer aus meinem Körper oder warum bin ich jetzt "wir"?

Ich wünsche dir einen guten Hunger:

<°))))><


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Der Zinseszins als Beweis für die Endlichkeit von Systemen

06.04.2011 um 20:09
@roadricus
<°))))><
Ich glaube den brauchst du noch, falls du wieder einmal Aktien mit gesetzlichen Zahlungsmitteln vergleichen willst ;)


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