@Marko11 Meines Wissens sollen die Erfahrungen der Eltern irgendwie gespeichert werden, die Weitergabe aber automatisch blockiert sein. Durch schädliche Umwelteinflüsse könne dann aber eine Art Knopf gedrückt werden, der die Weitergabe trotzdem zulasse. (Oder umgekehrt?)
Das sei dann die epigenetische Vererbung - oder so ähnlich.
@Keysibunas Argument, dass geklonte Schafe dann aufgrund ihrer geerbten Erfahrung gleich mit dem Grasfressen anfangen könnten, anstatt zu saugen, finde ich geistreich.
Ich glaube auch, dass Gene ein Gedächtnis haben könnten. Wenn auch im übertragenen Sinn.
@Marko11 Vor allem glaube ich nicht, dass das Bewusstsein die Summe der jeweiligen Erfahrungen ist.
(Ich glaube ja auch nicht an ein 'Weltgedächtnis'...)
Sondern dass das Bewusstsein eine gesonderte Fähigkeit ist, ein geistiges, individuelles Wesen, etwas wie die Geistseele, vielleicht ein Teil von ihr. Es kommt leer als Fähigkeit auf die Welt.
Durch Klonen kommt darum auch nicht derselbe Mensch oder dasselbe Tier wieder zustande.
Wie schon
@abschied richtig sagt, sind es ja andere Moleküle und darum andere Identitäten.
...Das Gleiche ist nicht dasselbe...Nur gleiche Gedanken sind identisch, gleiche materielle Dinge aber nicht.
Eine Rückkreuzung vom heutigen Menschen mit dem Neandertaler würde, wenn sie denn möglich wäre, m. E. etwas zustandebringen wie die Riesen aus dem Genesisbericht der Bibel, die auch durch Begattung zwischen unterschiedlich entwickelten, kurze Zeit nebeneinander lebenden Populationen von Homo-Sapiens-Formen entstanden sind, aber dann ausstarben.
@Kc