http://www.zdnet.de/88173270/os-x-10-9-mavericks-mehr-leistung-weniger-verbrauch/Compressed Memory
Compressed Memory dient dazu, den Mac reaktionschnell zu halten, indem nicht benötigter Speicher komprimiert wird, sodass mehr physikalischer Speicher für aktive Anwendungen zur Verfügung steht. Sobald Arbeitsspeicher von Programmen genutzt wird, beginnt die Technik damit, zuletzt verwendete Zellen zu komprimieren und zusammenzufassen. Komprimierung und Defragmentierung sorgen laut Apple dafür, dass der tatsächlich genutzte Speicher um die Hälfte schrumpft, was aktiven Anwendungen zugute kommt. Sobald ein Programm auf komprimierte Daten zugreifen möchte, werden die Informationen dekomprimiert. Dieser Vorgang soll nur wenige Millionstel Sekunden dauern, was auch daran liegen dürfte, dass die Technik – anders als Virtual Memory – sämtliche Recheneinheiten des Prozessors nutzt.
Damit arbeitet Compressed Memory nicht nur schnell, sondern belastet die CPU ingesamt nur wenig, wodurch sich ein weiterer Vorteil ergibt: Der Energiebedarf ist deutlich niedriger als beisielsweise beim Auslagern von Arbeitsspeicher auf das Storage-Medium. Im Vergleich zu Mountain Lion soll Mavericks aufgrund dieser Technik schneller aus dem Standbymodus aufwachen und unter Belastung deutlich reaktionsschneller sein.