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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

6.529 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Akku, Elektroauto, Musk ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 14:19
Zitat von Niederbayern88Niederbayern88 schrieb:Viele Leute reden nur noch das nach was sie im Fernsehen hören von irgendwelchen Aktivisten.
Ich denke, andersherum wird ein Schuh draus: Viele Leute können sich intellektuell gar nicht vorstellen, was uns alle erwartet, wenn die Erde ein paar Grad wärmer wird...


...und die, die es sich vorstellen können, demonstrieren... ;)


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 14:25
Zitat von Niederbayern88Niederbayern88 schrieb:Wo haben wir bitte genug Strom für die künftigen Zehntausend oder Hundertausende von Elektrofahrzeugen in Deutschland.
Wieviel Strom wird denn nun gebraucht? umgerechnet benötigt ein Tesla 2-3 Liter Diesel auf 100km.

Ein Kraftwerk arbeitet effizienter als ein Otto/Diesel-Verbrenner. katalysator und andere Filter lassen sich dort auch
besser betreiben. siehe Euro 6 Temp vs. Euro 5. siehe Beitrag von @alexnoe
Zitat von alexnoealexnoe schrieb:Auch angebliche Unmöglichkeiten bei Elektroautos sind natürlich nur vorgeschoben. Es ist immer eine Ausrede für "wir wollen nicht so viel Geld in Entwicklung stecken".
Hier sehe ich das Problem. Am Ende machen es die anderen und wir verkaufen nix mehr, nicht mehr so viel.
Die amerikan. Autoindustrie ist in den 70ern/80ern auch stehengeblieben, selbstverliebt in ihre riesigen Motoren.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 14:30
Zitat von ForesterForester schrieb:@Edelstoff
Leider hast du Recht.

Das Klimapaket bzw. die Eckpunkte sind ziemlich enttäuschend.

Es gibt zwar ein paar kleine Hoffnungsschimmer, aber der richtig große Wurf ist das nicht.

Vor allem das Tempo was vorgelegt wird, in den konkreten Papieren, finde ich erschreckend.

Es wird immer wieder die Zahl 2025 und 2030 genannt.

So wird das nichts mit dem Klimaschutz.
Ich habe das zuvor ja bewusst ganz wertfrei beschrieben und zutreffend vorausgesagt, war ja nicht schwer.

Mit dem Ergebnis sind viele Bürger durchaus moderat zufrieden. Wohnen, Autofahren und Fliegen wird etwas teurer werden. Vor dem Hintergrund der Klimastreik-Weltuntergangsstimmung konnte die Regierung nicht einfach nichts tun und musste irgendwelche Alibimaßnahmen präsentieren. Daß dabei die Bürger belastet werden, ist nicht weiter überraschend, wenn die Regierung schon vom Bürger eine Steilvorlage für Steuer- und Abgabenerhöhungen bekommen, nimmt sie das natürlich gerne war.

Die Frage ist halt, was sinnvoll oder gar notwendig ist, die Zweifel diesbzgl. kommen ja in den vorangehenden Forenbeiträgen recht klar zum Ausdruck.

Deutschland oder die westliche, entwickelte Welt wird steigende CO2-Emissionen nicht aufhalten. Falls diese zu einem Klimawandel führen (was umstritten und nicht bewiesen ist), wäre es politisch klug, sich auf eben diesen Wandel vorzubereiten. In Asien, Afrika und Lateinamerika leben Mrd. von Menschen weit unter den westlichen Lebensstandards und verbrauchen derzeit deutlich weniger Resourcen pro Kopf. Das wird nicht ewig so bleiben. Auch Elektroautos lösen das Problem nicht.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 14:34
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:...und die, die es sich vorstellen können, demonstrieren... ;)
Absolute Zustimmung.
Das habe ich gestern in der Bahn mitbekommen.
4 Schülerinnen, die von einer Fridays for Future-Demonstration kamen.
Pappschilder dabei, mit Sprüchen wie "I want a hot boyfriend not a hot earth" oder "Save the turtels".
Alle mit aktuellen iPhones, Kunslederhandtaschen und PET Wasserflaschen bewaffnet.
Selfies für den Klimaschutz.

Nicht jedem kannst du absolutes Bewusstsein und totale Überzeugung ausweisen.
Solche Leute kleiden sich meistens anders, treten anders auf und vor allem konsumieren anders.
Für manche sind die FfF-Demos einfach hippe Events.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 14:39
Zitat von EdelstoffEdelstoff schrieb:Wohnen, Autofahren und Fliegen wird etwas teurer werden.
Und was soll das bringen, ausser dass uns weiter Geld aus den Taschen gezogen wird.
Zitat von mchomermchomer schrieb:Für manche sind die FfF-Demos einfach hippe Events.
Bestimmt.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 14:57
Zitat von mchomermchomer schrieb:Alle mit aktuellen iPhones, Kunslederhandtaschen und PET Wasserflaschen bewaffnet.
Es ist in der Psychologie bekannt, dass wir Menschen ein Problem haben, uns alleine an Vorgaben zu halten, ohne das alle anderen die selben Regeln haben und sich daran halten.
Im gleichen Zuge sind aber die Menschen durchaus bereit, Einschnitte zu akzeptieren wenn sich alle daran zu halten haben.

Und ob ein Mobiltelefon samt Serverarchitektur so viel CO2 verbraucht, wie des Deutschen liebstes Kind wage ich zu bezweifeln...


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 15:09
Zitat von alexnoealexnoe schrieb:Euro 6d-TEMP-Diesel verbrauchen beim Kaltstart mehr Sprit. Sie ändern die Einspritzzeiten so, dass die Abgase heißer sind, damit der SCR-Katalysator schneller warm wird. Auch Euro 6b-Diesel haben diese Funktion in ihrer Software, einige benutzen sie aber nur im Labortest. Deswegen wurde z.B. der Audi A8 zurückgerufen.
Siehe: https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Verkehr/dieselgate/KBA-Bescheide/kba-bescheid__Audi...
d.h. bis EURO6 Temp hat es bei niedrigen Temperaturen nicht funktioniert?
Zitat von Niederbayern88Niederbayern88 schrieb:was bringen Elektroautos wenn man keine Infrastruktur dafür hat? Für Leute in der Stadt ist es besser als Leute auf den Land. Und was wenn man in Urlaub fahren will?
Ich bezweifle, dass man auf der beliebten Strecke von Deutschland nach Kroatien (da fahren viele per Auto hin in der Urlaubszeit) dass man da überall das E-Auto aufladen kann.
Gerade auf dem Land sollten genug Flächen für Solarpanele aufm Dach sein um Strom zu erzeugen.
Vorausgesetzt das Haus steht auch günstig. Dabei verstehe ich die dt. Baupolitik nicht, wie oft sehe ich Häuser die irgendwie in der Landschaft stehen. Nach was die ausgerichtet wurden kann ich nicht verstehen.

Nach Kroatien gibt es genug Videos, die zeigen dass es sehr wohl geht.
Youtube: Kroatien-Lübeck im Elektroauto. 6 Ladestops nötig. Wie lange dauert die Fahrt?
Kroatien-Lübeck im Elektroauto. 6 Ladestops nötig. Wie lange dauert die Fahrt?


Und der Ostblock ist sehr Luxus bezogen, Neues wird dort aufgesogen und ist sofort begehrt.
Die sind offen gegenüber neuen Techniken, anders als in Deutschland.

Siehe Internetanbindung in Rumänien, da wird Glasfaser in einen Plattenbaublock gelegt. Dann Ethernet durchs Treppenhaus in jede Wohnung, neben den Gasleitungen. Aufputz. Fertig. Jede Wohnung mit 100Mbit/s oder 1GBit/s angebunden.

In DEutschland? unter Putz teuer eingegipst,nicht mal Leerrohe, damit auch nur so schwer wie möglich auf die neue Technik umgerüstet werden kann.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 15:55
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Es ist in der Psychologie bekannt, dass wir Menschen ein Problem haben, uns alleine an Vorgaben zu halten, ohne das alle anderen die selben Regeln haben und sich daran halten.
Im gleichen Zuge sind aber die Menschen durchaus bereit, Einschnitte zu akzeptieren wenn sich alle daran zu halten haben.
Darum geht es in der ganzen Klimareligion nachweislich nicht, da wohlhabenden Individuen beliebig hoher Resourcenverbrauch zugestanden wird. Das fängt im Kleinen beim Familienkombi mit 500PS an oder bei 100qm Wohnfläche pro Kopf. Am anderen Ende Luxusjachten oder private Weltraumflüge. Es geht in der ganzen Diskussion lediglich um eine Verschiebung der "Verschmutzungsrechte" weg von der breiten Bevölkerungsmasse und hin zu einer kleinen Elite. Die Übergänge sind dabei fliessend.
Zitat von TihoTiho schrieb:Nach Kroatien gibt es genug Videos, die zeigen dass es sehr wohl geht.
Wer seinen Lebensunterhalt mit Werbung für Tesla und Dienstleistungen für die Käufer der Produkte von Tesla bestreitet, kommt selbstverstädnlich zu dem Schluss, Reisen in einem Elektroauto wäre nicht mit Einschränkungen verbunden.

Parteien mit klar erkennbaren wirtschaftlichen Interessen eignen sich schlecht als Zeugen. Grundsätzlich halte ich persönlich Elektroautos für durchaus reisetauglich, wenn man die Einschränkungen akzeptiert, was zumutbar wäre und mit Kosten verbunden, z.B. für zus. Übernachtungen unterwegs. Die echten Probleme liegen im Alltagsbetrieb und der lokalen Ladeinfrastruktur für Laternenparker und Sammelgaragen.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 16:05
Zitat von EdelstoffEdelstoff schrieb:Wer seinen Lebensunterhalt mit Werbung für Tesla und Dienstleistungen für die Käufer der Produkte von Tesla bestreitet, kommt selbstverstädnlich zu dem Schluss, Reisen in einem Elektroauto wäre nicht mit Einschränkungen verbunden.
Das stimmt schon, aber es geht, bin selbst mit einem Mercedes V mit Gas Umbau nach öfters nach Sizilien, hiess halt öfters "nachtanken." Damals hat es mich sowas von genervt, weil das Auto einen besch. Verbrauch hatte.
Die Stops in Italien weniger, Tankstopp alle +-300km war schon ok und erholsam.

Es geht besser als die meisten vermuten.
Zitat von EdelstoffEdelstoff schrieb:Die echten Probleme liegen im Alltagsbetrieb und der lokalen Ladeinfrastruktur für Laternenparker und Sammelgaragen.
Ja weil nix investiert wird. In Sammelgaragen können sehr wohl Anschlüsse installiert werden.
In München ist mir ein Elektro-Betrieb bekannt, der solche Anschlüsse installiert.

Vieles muss geändert werden, auch die Ansprüche. Laden am Arbeitsplatz ist so eine Option. Anstatt zur Tanke zu fahren,
wird dort aufgeladen wo das Auto steht. Am Haus, in der Tiefgarage, im Parkhaus, am Arbeitsplatz.
Bei uns in der

Klappt sicher nicht für alle, ich denke aber für sehr viele.
Bei mir gibt es 4 Ladesäulen in unmittelbarer Nähe der Stadtwerke München.
Die sind gut ausgelastet, v.a. unter der Woche - den Tarif mit 0,38 Cent / kWh finde ich hoch.


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21.09.2019 um 16:08
Zitat von EdelstoffEdelstoff schrieb:Darum geht es in der ganzen Klimareligion nachweislich nicht, da wohlhabenden Individuen beliebig hoher Resourcenverbrauch zugestanden wird. Das fängt im Kleinen beim Familienkombi mit 500PS an oder bei 100qm Wohnfläche pro Kopf. Am anderen Ende Luxusjachten oder private Weltraumflüge. Es geht in der ganzen Diskussion lediglich um eine Verschiebung der "Verschmutzungsrechte" weg von der breiten Bevölkerungsmasse und hin zu einer kleinen Elite.
Ja sehe ich auch so.


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21.09.2019 um 16:10
Zitat von TihoTiho schrieb:alexnoe schrieb:
Euro 6d-TEMP-Diesel verbrauchen beim Kaltstart mehr Sprit. Sie ändern die Einspritzzeiten so, dass die Abgase heißer sind, damit der SCR-Katalysator schneller warm wird. Auch Euro 6b-Diesel haben diese Funktion in ihrer Software, einige benutzen sie aber nur im Labortest. Deswegen wurde z.B. der Audi A8 zurückgerufen.
Siehe: https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Verkehr/dieselgate/KBA-Bescheide/kba-bescheid__Audi...

d.h. bis EURO6 Temp hat es bei niedrigen Temperaturen nicht funktioniert?
Man kann das nicht für alle Fahrzeuge so pauschal sagen. Es gibt durchaus auch Fahrzeuge vor Euro 6d-TEMP, bei denen Abgasmessungen gut verlaufen sind, vor allem Euro 6c und einige wenige Euro 6b.

Hier Beispiele, bei denen definitiv etwas nicht so ist, wie es sein sollte: Bei einer Mercedes C-Klasse mit Euro 6b steigt der NOx-Ausstoß zwischen +8 und +5°C sprunghaft an:
https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/mercedes-c-klasse-250-d-schmutziger-als-25-jahre-alter-diesel-pkw-p171123/
Gäbe es einen langsamen kontinuierlichen Anstieg bei sinkenden Temperaturen, könnte man das noch auf technische Schwierigkeiten schieben. Was sie dort aber gemessen haben ist sehr sehr verdächtig.

Noch extremer hat Opel das getrieben. Ein Software-Entwickler für Embedded Software hat mal von einem VW und einem Opel die Motorsteuersoftware disassembliert. Er konnte dann zeigen, dass der untersuchte Opel bei folgenden Situationen in einen Schmutz-Modus schaltet:
- oberhalb von 33°C
- unterhalb von 17°C (plus 17°C wohlgemerkt)
- oberhalb von 850 müNn (erkannt durch den Luftdruck)
- Wenn man 145 km/h überschreitet
- Wenn man eine Drehzahl von 2400/min überschreitet, solange bis man 1200/min unterschreitet
Opel hat alles abgestritten, hat aber eine neue Motorsteuersoftware rausgebracht, in der alle Punkte korrigiert wurden.

Der Entwickler hat das in einem 1-stündigen Video präsentiert und auf Youtube veröffentlicht:
Youtube: Software Defined Emissions (33c3)
Software Defined Emissions (33c3)

Ab 26 Minuten geht es um das Abgasverhalten von Opel.


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21.09.2019 um 16:25
@alexnoe
Danke für die Aufklärung, grob ist es mir bekannt.Ich finde es sehr interessant und leider spricht es nicht für die Verbrennertechnik.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 16:30
Zitat von TihoTiho schrieb:Danke für die Aufklärung, grob ist es mir bekannt.Ich finde es sehr interessant und leider spricht es nicht für die Verbrennertechnik.
Dort, wo nicht kontrolliert wird, wird betrogen, egal ob bei Abgasen von Verbrennungsmotoren, beim Mindestlohn in bestimmten Branchen, oder beim Stromverbrauch von Fernsehern (siehe https://www.zdnet.de/88248093/energieverbrauch-bei-tvs-samsung-widerspricht-betrugsvorwuerfen/)


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21.09.2019 um 16:43
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Es ist in der Psychologie bekannt, dass wir Menschen ein Problem haben, uns alleine an Vorgaben zu halten, ohne das alle anderen die selben Regeln haben und sich daran halten.
Im gleichen Zuge sind aber die Menschen durchaus bereit, Einschnitte zu akzeptieren wenn sich alle daran zu halten haben.
Was heißt das konkret? Würdest du z.B. Fahrverbote für Autos notfalls per gesetzlichem Zwang befürworten?


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 16:53
Zitat von mchomermchomer schrieb:Würdest du z.B. Fahrverbote für Autos notfalls per gesetzlichem Zwang befürworten?
Ja, gerne.
Ich könnte durchaus heute schon auf ein Auto verzichten. Die Einkäufe mache ich mit einem E-Lastenrad, wenn ich verreise, dann mit der Bahn.
Für meine Faulheit könnte ich im Winter ein kleines Elektroauto gut brauchen, 70km Reichweite würde für mich mit ausreichender Reserve genug sein.

Aber ich bin auch nicht mehr aktiv beschäftigt. Für die ein-, zwei Fahren in die Firma im Monat (ca. 250km) könnte ich gut mit Öffis fahren, dauert halt doppelt so lange, aber es ist entspannter... ;)


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21.09.2019 um 16:58
Zitat von EdelstoffEdelstoff schrieb:da wohlhabenden Individuen beliebig hoher Resourcenverbrauch zugestanden wird.
Ja, sie zahlen überproportional viel für CO2, was den ärmeren Schichten zugute kommt.
Aber ist das nicht jetzt schon so, das Leute mit viel Geld ein besseres Leben haben? Chauffeur? Yacht? Privatjet? ...haben die wenigsten...


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 17:11
@kurzschluss

Das ist vollkommen realitätsfern.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 17:50
Zitat von mchomermchomer schrieb:Das ist vollkommen realitätsfern.
Was?

Das Benzinauto muss man nicht verbieten.

Einfach eine ehrliche Kostenübernahme.
2012 umfassten die Subventionen für fossile Brennstoffe 57 Milliarden Euro.
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#textpart-1

Zusätzlich verursacht das Auto Umweltschäden in Höhe von etwa 60 Milliarden Euro.
Hab ich hier schon ein paar mal verlinkt.

Macht zusammen etwa 120 Milliarden Euro. Bei einem Fahrzeugbestand von 47 Millionen Pkw ergibt das Kosten von 2.500€ pro PKW und Jahr...

Oder auf den Kilometer ziemlich genau 10ct. Oder 10€ pro 100km. Das sind etwa die Kraftstoffpreise verdoppelt (und nicht eine Erhöhung um 2,3%, wie es das Klimakabinett gerade beschlossen hat...)

Dann wird auch das Elektroauto sehr attraktiv...


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 18:43
Zitat von mchomermchomer schrieb:Alle mit aktuellen iPhones, Kunslederhandtaschen und PET Wasserflaschen bewaffnet.
Selfies für den Klimaschutz.
Naja, manche glauben halt das Klimaschutz was mit Verzicht zu tun hat, hat es in erster Linie aber nicht, es ist weitgehend eine Umstellung der Produktion und des gesamten Lebenswandels von fossilen Treibstoffen auf erneuerbare oder nukleare Energie. Da muss niemand auf iPhone, Kunstleder oder PET verzichten im ungünstigen Fall werden diese etwas teurer (wobei bei der Marge eines iPhone...). Verzicht ist vielleicht noch ein zusätzlicher Umweltschutz Gedanke aber ein Element des Klimaschutzes ist es eigentlich nicht. Genauso wie eben die Umstellung von einem Verbrenner auf ein Elektroauto nicht zwingend ein Verzicht sein muss, es gibt hier nur evtl. Einschränkungen und Änderungen bezüglich der verwendeten Technologie.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

21.09.2019 um 18:59
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Ja, sie zahlen überproportional viel für CO2, was den ärmeren Schichten zugute kommt.
Ich verstehe den Bezug zu meinen vorangehenden Beitrag nicht, aber nebenbei - stimmt denn das hier gesagte überhaupt? Ich denke nicht.
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Zusätzlich verursacht das Auto Umweltschäden in Höhe von etwa 60 Milliarden Euro.
Hab ich hier schon ein paar mal verlinkt.

Macht zusammen etwa 120 Milliarden Euro. Bei einem Fahrzeugbestand von 47 Millionen Pkw ergibt das Kosten von 2.500€ pro PKW und Jahr...
Bei diesen Rechentricks (nichts anderes ist es, da könnten völlig beliebige, andere Zahlen stehen) wird immer eine einseitige "Schadenbilanz" konstruiert, ohne den volkswirtschaftlichen Nutzen entgegenzurechnen. Man sollte das nicht überbewerten. Autofahren ist bereits hoch besteuert, insbesondere der Kraftstoff. Auch bei Herstellung, Verkauf, WArtung und Reparatur der Autos werden jede Menge Steuern abgeführt. Das sind die Fakten. Niemand käme auf die Idee, das alles zusammenzurechnen und zu fordern, die Autofahrer um diesen Betrag zu entlasten. Umgekehrt wird es allerdings immer wieder konstruiert.


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