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Elektroautos und Elektromobilität

12.954 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Akku, Elektroauto, Musk ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Elektroautos und Elektromobilität

16.06.2026 um 07:35
@alhambra
Ja, tolles Angebot. Ich hatte den vor ein paar Wochen schonmal vorgestellt ink. Testbericht.

Beitrag von Trailblazer (Seite 644)

Ab ca. 18.000 EUR abzgl. eventuell möglicher Förderprämien... und ein gutes Auto noch dazu.

Von den teuren Elektroautos kann keine Rede mehr sein.


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Elektroautos und Elektromobilität

16.06.2026 um 11:38
@Trailblazer
@alhambra
Davon abgesehen, dass der schon sehr preisgünstig ist, sind eigentlich auch alle Tests von diversen Portalen positiv überrascht.

Ich frage mich aber folgendes:

War gestern zufällig mit dem Fahrrad beim örtlichen VW Händler vorbei gefahren und da standen ein paar ID3 und ID4.

Zum Beispiel ein ID3 Pure, 4 Jahre alt, 50.000 km.
Ein ID4 Pro, auch vier Jahre alt und 55.000 km auf dem Tacho.

Für den ID3 werden fast 20.000,- aufgerufen. Wohlgemerkt ein Pure.

Für den ID4 28.000,-.

1. Erzählen mir grundsätzlich alle Händler immer, dass man ein E Auto least, weil der Wiederverkaufswert so niedrig ist.

2. Wenn der MG 4 Urban so günstig , lohnt sich ein vier Jahre alter ID3 wohl kaum.


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Elektroautos und Elektromobilität

16.06.2026 um 11:55
Zitat von azazeelazazeel schrieb:In der Größenordnung hat meine Wallbox tatsächlich mit Anschluss und Leitungsverlegung etc. gekostet. Da gibt es ja eine recht breite Range an Modellen und Einbausituationen.
Wer es günstig mag, kann ja einmalig vom Elektriker prüfen lassen, welchen Dauerstrom die Schukosteckdose aushält. Normalerweise kann man in den Standzeiten auch mit 10A ausreichend nachladen.
Ich lade seit Jahren zu Hause mit 15 Ampere an einer CEE blau Steckdose mit einer billigen ICCB für 160,- Euro. Ich habe damals dem Elektriker die CEE blau in die Hand gedrückt und gesagt er soll das Kabel ins Carport verlegen. Hat 600,- gekostet.

Ich habe aber auch schon bei Freunden gesehen, dass die sowieso ne CEE rot haben wegen Säge, Kühlung für den Anhänger etc.

Die haben sich ne billige ICCB (Ladeziegel) besorgt der bis zu 11 KW kann und laden damit insgesamt 3 E Autos abwechselnd.Manche Autos können aber damit trotzdem nur 6 KW laden. Das liegt am internen Lader.

Naja und dann sehr viele die sich damals mit der 900,- Euro Förderung ne kleine Wallbox hinhängen lassen haben und da halt nochmal 400 draufgelegt haben. (Aber kein E Auto haben)

Was hast du denn für eine Wallbox,.bzw wie weit musste das Kabel dorthin verlegt werden für 5.000,-?

Die meist verbaute Wallbox ist die Heidelberg und die kostet rund 400,-

https://www.amazon.de/HEIDELBERG-konform-Unternehmen-erh%C3%A4ltlich-Bulletpoints/dp/B0DJD417BP/ref=mp_s_a_1_3?crid=3NRENVYL284J2&dib=eyJ2IjoiMSJ9.PaC_f8VwZLRcYNIVeM7fIhG7LV6cyzgAJszHyyDkzfzGJCV2Pwrq0IU2Wh_o4p6R5x-pC4iibYtI-_uejc0YAnGnq8zlv-uVaoycWqb7dGeXvQVzvaPPKBQJJpj_ktLK1a4NOhh_fJzSJ4bRWiauyfHC9u874tJbOT2FHcj8C_U_Fhz78q7sLEQNhxy9ggnWnrVzVOLIpvyAnp5jRCQ_yw.xzkl-0jEy1MTb0w0ISAYYbutKF2DdGYAlswjTul5x_I&dib_tag=se&keywords=heidelberg+wallbox+11kw&qid=1781603656&sprefix=heidelbe%2Caps%2C134&sr=8-3


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16.06.2026 um 14:07
@Forester
Ich hatte an dieser Stelle keinen Stromanschluss - wie es oft der Fall sein dürfte. Also Erdkabel, Erweiterung des Zählerschranks und der Aufwand.
Die Box selbst war etwas teurer, weil ich sie passend zur PV-Anlage wollte, um sie einfach steuern zu können. Sicherlich kann man mit Eigenleistung (Grabarbeiten, Kabel verlegen, eigene Home-Automation) das billiger haben. Aber so 3-4000 EUR sind da nicht abwegig. Die Arbeitszeit war nicht wenig und gar nicht mal hoch bepreist.


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16.06.2026 um 14:17
Zitat von ForesterForester schrieb:Wenn der MG 4 Urban so günstig , lohnt sich ein vier Jahre alter ID3 wohl kaum.
Ich habe letztens ein „Angebot“ für ein ID.Polo gesehen. 40000€. Und das ist ja ne ganze Nummer kleiner, als ein MG4 urban. Klar , der Polo ist dann anders ausgestattet, aber trotzdem…

Passend dazu: 6 von 9 VW Vorstandsmitgliedern halten ihr Unternehmen für existenzgefährdet. Hmm, woran mag das liegen?


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Elektroautos und Elektromobilität

16.06.2026 um 14:23
@alhambra
Das liegt an der leider beim VW Konzern üblichen Vorgehen, zunächst nur die teuren Varianten zu verkaufen, womit wir wieder beim Pure wären.

Der wurde ständig aus dem Konfigurator genommen damals, damit nicht so viele Bestellungen kommen, weil billiger.

Den ID Polo für die versprochenen 25k Liste würden die Leute massenhaft kaufen, aber den gibt's natürlich nicht.

Nur den mit 211 PS , großem Akku und viel Schnickschnack zunächst.

Beim Epiq und Ravall (gleiche Plattform) das gleiche.

Erstmal nur die teuren Varianten mit großem Akku und stärkstem Motor.

Bestimmt wird es auch wieder wie gewohnt irgendwelche Ausreden geben:

Kleiner Akku ist noch nicht verfügbar, Produktion muss erst hochgefahren werden etc


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Elektroautos und Elektromobilität

16.06.2026 um 18:16
Zitat von ForesterForester schrieb:Das liegt an der leider beim VW Konzern üblichen Vorgehen, zunächst nur die teuren Varianten zu verkaufen, womit wir wieder beim Pure wären.
Alles richtig. Aber der VW Konzern ist aus meiner Sicht bei Elektroautos ungefähr 5000-10.000€ zu teuer.

Der ID.Polo GTI soll um die 40k kosten. Da bekommt man n Tesla Model 3 dafür, das deutlich größer ist, besser ausgestattet ist und mehr Bums hat.
Der ID.polo Pure soll für 25k kommen, aber da bietet eben MG schon n Auto in Golf-Größe an...


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17.06.2026 um 22:06
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb am 14.06.2026:Glaube kaum, dass es auch nur einen E-Fahrer gibt, der keine App nutzt, wo man Standorte von Ladesäulen abrufen kann.
Natürlich gibt es das faktisch nicht.

Aber sehr sehr viele Menschen die täglich Geld, Sprit und Umwelt "verbrennen" und niemals so eine App benutzen!

UND die dann sagen

"Bei mir gibt's keine Ladesäulen,.also nur eine vielleicht und die ist immer belegt.."

Das ist überhaupt nicht böse gemeint, sondern ohne App oder intensiver Beschäftigung mit dem Thema sieht das tatsächlich so aus.

Nicht nur das viele Ladesäulen nicht ausgeschildert sind,.sie sehen aus wie Parkschein Automaten.

Ich kann bei aller Skepsis teilweise verstehen, wenn man betriebsblind wirklich glaubt, dass es einfach immer noch keine Ladesäulen gibt.

Ja!. Natürlich weiß ich aus vielen Jahren Erfahrung, dass es an jeder Ecke eine gibt. Egal ob auf dem Land oder in der Großstadt.

Jedes Handy zeigt sie an.

WENN man den korrekten Suchbegriff auf Google Maps eingibt......

Irgendwie auch etwas schade, dass so viele Menschen ihr Smartphone nicht richtig bedienen wollen/können.

.....und dann munter weiter Verbrenner kaufen 🫣😳


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Elektroautos und Elektromobilität

19.06.2026 um 14:49
Gibt es schon Meinungen pber den neuen Skoda Peaq?


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19.06.2026 um 14:57
Zitat von ForesterForester schrieb:Das ist überhaupt nicht böse gemeint, sondern ohne App oder intensiver Beschäftigung mit dem Thema sieht das tatsächlich so aus.
Ich könnte mich schon zu einem "böse gemeint" hinreißen lassen - immer hin ist eine Meinung ohne Ahnung schon ein erhebliches und selbstverschuldetes Problem. Gerade wenn die Hürde der Erkenntnis wie in diesem Fall eigentlich extrem niedrig liegt und es nur am "nicht wollen" und nicht am "nicht können" liegt.

Es gibt schon Probleme mit den Ladesäulen. Ganz voran die miese Preistransparenz an der Säule. Das macht jede Tankstelle besser.
Und auch die Unklarheit, wie schnell denn konkret geladen werden wird. Beides keine Gamechanger, aber schon auch lästig.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Gibt es schon Meinungen pber den neuen Skoda Peaq?
Na ja, meine Meinung: Warum immer diese SUVs? Ein hoher Luftwiderstand ist gerade bei E-Autos spürbar. Wenn ich schon 7 Sitze unterbringen möchte, warum nicht etwas wie der Touran in elektrisch? Der hat zwar auch einen hohen Luftwiderstand, aber ist wenigstens viel variabler, als es ein SUV mit je sein könnte.


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Elektroautos und Elektromobilität

19.06.2026 um 15:44
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Na ja, meine Meinung: Warum immer diese SUVs? Ein hoher Luftwiderstand ist gerade bei E-Autos spürbar. Wenn ich schon 7 Sitze unterbringen möchte, warum nicht etwas wie der Touran in elektrisch? Der hat zwar auch einen hohen Luftwiderstand, aber ist wenigstens viel variabler, als es ein SUV mit je sein könnte.
Ich selbst hab nen Combi. Aber letztens habe ich als Ersatzauto in der Werkstatt einen Toureg E Hybrid bekommen.

Hab sonst immer gesagt SUV sind unötig.
Mit Kind fühlt man sich jedoch sehr sicher und gleichzeitig ist das Fahrgefühl nicht so verwaschen wie bei den Minivans.
Versteh schon woher des Trend kommt.


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Elektroautos und Elektromobilität

20.06.2026 um 17:46
Der Touareg ist quasi das Premium SUV von VW.

Sehr luxuriös und auch gut verarbeitet, keine Frage.

Er ist aber NICHT als Elektrofahrzeug erhältlich, sondern lediglich als "E Hybrid", was bei Volkswagen die Bezeichnung für PHEV ist, also Plugin Hybrid.

Der Touareg e-Hybrid ist allerdings ein schlechtes Beispiel für die SUV-Effizienz-Kritik.
Das Problem liegt nicht an der SUV-Form, sondern am Hybrid-System selbst. Schaut man sich reine E-Autos auf Spritmonitor an, zeigt sich: Kompakt-SUVs sind sparsamer, als viele denken.
Die Realität nach Spritmonitor.de:
Hyundai Kona Electric (SUV): ca. 16-17 kWh/100km (337 Fahrer)
Kia Niro EV (SUV): Ø 17,73 kWh/100km (212 Fahrer)
Skoda Enyaq (größeres SUV): Ø 21,43 kWh/100km (425 Fahrer)
Skoda Epiq 55 (WLTP): über 400 km Reichweite – entspricht ca. 13-14 kWh/100km
VW Touareg e-Hybrid (zum Vergleich): 9,82 l/100km
Der alte Hyundai Ioniq hat zwar mit seiner optimalen Sedan-Form noch etwas bessere Werte – aber der Unterschied zu modernen SUVs ist nicht dramatisch genug, um SUVs grundsätzlich als ineffizient abzuschreiben. Der Epiq zeigt: Kompakte SUVs können aerodynamisch sehr effizient sein.
Der Touareg e-Hybrid zeigt eher: Hybride sind der eigentliche ineffiziente Ansatz bei diesem Fahrzeugtyp.

Gerne kann ich auch noch genauer erklären warum ein sogenannter "E Hybrid" grundsätzlich extrem innefizient ist, rein technisch.


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Elektroautos und Elektromobilität

20.06.2026 um 19:28
Zitat von ForesterForester schrieb:Gerne kann ich auch noch genauer erklären warum ein sogenannter "E Hybrid" grundsätzlich extrem innefizient ist, rein technisch.
Bin ich gespannt....

Vs normale GolfKlasse oder Kleinwagen...

Du wolltest dich nicht E vs nicht E referieren ;)


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Elektroautos und Elektromobilität

21.06.2026 um 06:17
@abbacbbc
Naja, ob PHEV (hier 'E Hybrid") ein Elektroauto ist, kann man streiten. Meiner Meinung nach nicht, da ja ein Verbrennungs Motor verbaut ist.

Ich habe recherchiert, und die VW e-Hybride sind technisch cleverer als man denkt:
Im reinen E-Betrieb: Golf eHybrid z.B. 14,7–15,7 kWh/100km (ADAC-Praxistest: 19,1 mit Ladeverlust). Das ist nicht ineffizient.

Im reinen Verbrenner-Betrieb (leere Batterie): Golf 6,0 l/100km, Tiguan 5,8 l/100km. Das ist sogar besser als viele reine Benziner! Der Motor profitiert von Rekuperation und elektrischer Unterstützung, auch im Verbrenner Modus.

ABER: Trotzdem haben PHEVs ein strukturelles Problem:
Das Getriebe-Dilemma: Ein E-Motor braucht eigentlich nur eine Reduktion. Ein Verbrenner braucht Multi-Gang-Getriebe. Ein Hybrid-Getriebe muss beiden genügen = Kompromiss mit Extra-Komplexität und Gewicht. (Die neuen VW e-Hybride nutzen zwar clever alle 6 Gänge auch im E-Modus – aber die Komplexität bleibt.)

Das Gewicht-Problem: Doppelter Antriebsstrang + Batterie + Elektronikinventar = das Auto ist schwerer als nötig.

Das Batterie-Nutzungs-Problem: PHEVs haben relativ kleine Batterien (die neuen VW e-Hybride: 19,7 kWh netto – größer als früher, aber immer noch kleiner als ein echtes E-Auto mit 50–80 kWh). Im Alltag werden sie regelmäßig vollgeladen/entleert = häufigere Ladezyklen, was die Batterie-Lebensdauer beeinflusst.

Die praktische Realität: Die Batterie reicht für tägliche Stadtfahrten (bis 130 km WLTP). Aber in der Mix-Nutzung fährt man oft im Hybrid-Modus und schleppt E-Teile mit herum. Das erklärt, warum der Touareg mit 9,82 l/100km deutlich höher liegt, obwohl die Technik eigentlich gut ist.

Zusatz-Punkt: Die Lade-Realität

Wer den e-Hybrid primär im effizienten E-Modus nutzen möchte, muss sehr häufig laden – praktisch täglich oder alle 2–3 Tage, je nach Fahrleistung:
Bei 130 km WLTP Reichweite und durchschnittlichen Tagesfahrten von 100–150 km ist das tägliches Laden erforderlich.
Das setzt voraus: Ladeinfrastruktur zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Wer das nicht hat oder nicht täglich laden kann, fährt de facto im Hybrid/Verbrenner-Modus – und verliert den Effizienz-Vorteil größten Teils.

Zum Vergleich: Ein echtes E-Auto mit 500 km Reichweite (z.B. Enyaq, Ioniq 5) muss nur einmal pro Woche geladen werden – deutlich praktischer im Alltag.

Das ist das Paradoxon: Um die Effizienz des e-Hybrids zu nutzen, muss man ihn wie ein E-Auto mit täglichem Laden behandeln. Dann ist aber ein echtes E-Auto mit 5x höherer Reichweite und weniger Lade-Frequenz die logischere Wahl.

Fazit: VW e-Hybride sind nicht schlecht konstruiert – aber das PHEV-Konzept selbst führt zu Ineffizienz im realen Alltag. Für die meisten Fälle sind reine E-Autos die bessere Wahl.

Bonus-Punkt: Das "Flexibilität"-Argument ist ein Trugschluss

Ein häufiges Argument für PHEVs: "Bei günstigem Spritpreis fahre ich mit Benzin, wenn Strom billiger wird, fahre ich mit Strom."

Die Rechnung:
Benzin-Modus: ~6 l/100km × ~2,00€/Liter = ~12 Euro/100km
E-Modus: ~19 kWh/100km (mit Ladeverlust) × 0,30€/kWh = ~5,70 Euro/100km

Ergebnis: Strom ist immer billiger – es gibt kein realistisches Szenario, in dem Benzin günstiger ist.
Das Argument der "Flexibilität" ist also ein Trugschluss.

Die Realität ist:
Du musst täglich laden.
Du wirst immer versuchen, im E-Modus zu fahren (weil es günstiger ist)
Aber die kleine Batterie zwingt dich regelmäßig in den Benzin-Modus.

→ Worst-of-both-worlds: Sehr hohe Lade-Frequenz und trotzdem im Benziner Modus.

Und wenn du es tatsächlich schaffst nur im E Modus dauerhaft zu fahren, wird es noch schlimmer.

Ein Verbrennungs Motor der nie läuft, mag es nämlich überhaupt nicht nach Monaten dann doch zu laufen und das auch noch im Winter vielleicht, weil dann die E Reichweite unter 100 km schrumpft.


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Elektroautos und Elektromobilität

21.06.2026 um 09:21
Zitat von ForesterForester schrieb:Und wenn du es tatsächlich schaffst nur im E Modus dauerhaft zu fahren, wird es noch schlimmer.
Die Kindergärtnerin meiner Tochter fährt einen nagelneuen Passat Kombi als phev. Sie hat 26km Arbeitsweg und meinte zu mir, dass sie die Strecke rein elektrisch fährt und das so in etwa aufgeht. Wenn sie nach der Arbeit noch in die Stadt zum einkaufen fährt, kommt sie mit fast leeren Akku zu Hause an.

Wenn ich mir das richtig überlege, könnte sie mit diesem Nutzungsprofil in 4 Jahren auf 1000 Ladezyklen kommen… da der SoH über die Jahre ja auch nicht besser wird, wahrscheinlich noch mehr.


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21.06.2026 um 09:59
@CharlyPewPew
Typische Denkweise:

Im Alltag rein elektrisch und für Urlaubsfahrten mit 800 km Reichweite mit Benzin.

Flexibilität und Sicherheitsgedanke. Vor allem um nicht auf die Ladeinfrastruktur angewiesen zu sein und bis auf das zu Hause laden alles beibehalten zu können.

Technisch, wirtschaftlich und vor allem auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit deutlich schlechter als ein reines hundertprozentiges E Auto, wie oben dargelegt.

Meine Nachbarn, Bekannten oder auch sonst wo ich PHEV sehe sind immer alle täglich an die Wallbox oder ICCB (Ladeziegel) angeschlossen.

Auch wenn beim E Hybrid der Puffer nach oben zur Brutto Kapazität großzügig bemessen ist, wird tägliches Laden auf Dauer immer auf 80 Prozent der Langlebigkeit zumindest nicht gut tun und dem Verbrenner TSI die seltene Nutzung erst recht nicht.

Kurz zusammengefasst: Das PHEV-Dilemma
Ein PHEV ist wie eine Messer-Gabel-Combo: Praktisch klingt's gut auf dem Papier, aber als Messer ist es schlecht, als Gabel auch. Du brauchst eins von beiden – nicht beide in eins gepresst.

Oder anders gesagt: Es ist wie ein Smartphone, das auch noch Fax kann. Technisch möglich, aber es macht das Smartphone schwerer, teurer und komplizierter – ohne einen echten Vorteil.

Beim PHEV ist es genauso: Die Kombination zweier Antriebssysteme macht beide suboptimal. Die kleine Batterie zwingt dich zu täglichem Laden (wie ein E-Auto), der Verbrenner sitzt rum (wie bei einem reinen Benziner). Am Ende kriegst du die Nachteile beider Welten.

Für die meisten Fälle: Nimm ein reines E-Auto – nicht beides in eins.


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22.06.2026 um 06:49
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Touareg ist quasi das Premium SUV von VW.
War.
Zitat von ForesterForester schrieb:Er ist aber NICHT als Elektrofahrzeug erhältlich
Doch (SSP Platform) als Porsche Cayenne (E4) / mal sehen was Audi dropt.
Also steht der Anschaffung nichts im Weg.

Ich warte auf den Range Rover Electric, der lässt ist aber Zeit..und bei Elektrik sind die nicht so fit im Allgemeinen.


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22.06.2026 um 15:48
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Epiq zeigt: Kompakte SUVs können aerodynamisch sehr effizient sein.
Aber die größere Stirnfläche und der höhere cw-Wert müssen eine Auswirkung haben.
Ich habe einen R4 - der tatsächlich auch ein "Kompakt-SUV" ist und lediglich in einem Stadtbetrieb ähneln sich die Verbrauchswerte mit dem R5.


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22.06.2026 um 17:15
@ApexOne
Ja, so gesehen geb ich dir recht.

So lange du den Cayenne nicht als Diesel/Benziner kaufst und das nötige Kleingeld hast spricht da nicht viel dagegen.

Auch wenn die Leistung brachial, der Akku riesig ( 113 kWh) und der Preis etwas hoch ist und ich persönlich kein Freund von solchen Fahrzeugen bin, muss ich doch anerkennen, dass der (wltp) Verbrauch sich in Grenzen hält, vor allem in Anbetracht der Leistung.

Dies dürfte meiner Ansicht nach für eine gute Effizienz des Pakets sprechen und selbstverständlich auch für die Tatsache, dass hohes Gewicht naturgemäß bei Elektroautos nicht so eine große Rolle spielt wie bei Verbrennern, da bei der Rekupperation ein Teil der mehr investierten Energie zurück gewonnen wird.

Verbrauch wltp:
21,6-19,5 kWh/100 km
Coupé: 21,1-18,9 kWh/100 km
Preise:
Der Cayenne Electric startet bei 105.200 Euro, darüber rangiert der Cayenne S Electric mit einem Grundpreis von 126.400 Euro. Die Topversion Cayenne Turbo Electric kostet mindestens 165.500 Euro – 22.100 Euro weniger als der Verbrenner in der Turbo-Version.
Auch das Cayenne Electric Coupé ist bereits bestellbar. Die Basis ist mit 109.000 Euro insgesamt 3800 Euro teurer als das SUV. Der Cayenne S mit Fließheck startet bei 130.300 Euro. Analog zum SUV ist das Cayenne Turbo Electric Coupé mit einem Grundpreis von 168.500 Euro um 22.700 Euro günstiger als sein Verbrenner-Pendant.
Quelle:

https://www.autobild.de/marken-modelle/porsche/cayenne-electric/#antrieb


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22.06.2026 um 17:22
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Aber die größere Stirnfläche und der höhere cw-Wert müssen eine Auswirkung haben.
Ich habe einen R4 - der tatsächlich auch ein "Kompakt-SUV" ist und lediglich in einem Stadtbetrieb ähneln sich die Verbrauchswerte mit dem R5.
Beide Fahrzeuge sind in etwa gleich groß.
Beide haben tendenziell eine etwas ungünstige Form und beide sind nicht auf dauerhaft sehr hohe Geschwindigkeiten hin optimiert, sondern eher für Stadt und Land, was auch Marketingseitig so kommuniziert wird.

Trotzdem ist der wltp Verbrauch vom Epiq ca 2 kWh niedriger, was für eine bessere Effizienz spricht.


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