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Der Energiewende-Thread

2.913 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

um 10:04
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Verfügbarkeit einer Windkraftanlage liegt bei 95-98% je nach Alter der Anlage. Ältere brauchen mehr Pflege. Bei AKW reden wir von 90-95%
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass ein AKW, wenn es denn läuft, rund um die Uhr Energie produziert...
Eine Windkraftanlage braucht ausserdem für die gleiche Leistung 360x mehr Landfläche als ein AKW, ein Solarpark 75x mal mehr Landfläche.

https://www.stratecta.exchange/de/pros-and-cons-of-nuclear-energy/


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um 10:08
Zitat von BruncheBrunche schrieb:Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass ein AKW, wenn es denn läuft, rund um die Uhr Energie produziert...
Joa... und schlappe 70MW Eigenverbrauch hat... die Kühlmittelpumpen laufen zufällig nicht mit Luft und Liebe.
Zitat von BruncheBrunche schrieb:Eine Windkraftanlage braucht ausserdem für die gleiche Leistung 360x mehr Landfläche als ein AKW
Bis zu 99% der Fläche bleiben voll nutzbar! Kannst du auf dem AKW Gelände Ackerbau betreiben oder Kühe weiden lassen?


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um 10:17
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Einige Länder hängen weniger in der Abhängigkeit vom Gas.
Das sind die mit mehr EE oder eigener Gasförderung. Kannst dir jetzt aussuchen, wozu D zählt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Taiwan hat keine langfristigen Lagermöglichkeiten, die Reserven sind nur für kurze Dauer.
Deswegen sollte man unabhängig werden und den Ausbau EE vorantreiben. Uran muss ja auch gelagert und beschafft werden - dauerhaft, weil ansonsten kein AKW läuft.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Der Ausbau an Wind und Sonne bedarf auch einen massiven Umbau, Ausbau der Infrastruktur, das kostet viel Geld und dauert ebenso lang.
Bei AKW nicht? Was für ein Käse.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Es ist ein Irrglaube, dass man mal ein Windrad oder eine PV Anlage aufstellt und die halten dann ewig.
Bei AKW ist das wohl der Fall? Da freuen sich die Nachbarn, neben so einem Schrottmeiler zu wohnen.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Außerdem wird das Problem mit Dunkelflaute nicht einfach durch noch mehr Zubau gelöst.
Das nennt sich Speicher und die will man massiv ins Netz bringen. Dagegen ist eine bestimmte Lobby - wieder einmal.
Zitat von BruncheBrunche schrieb:Da hätte ich gerne einen Beleg dazu...
Ich verweise auf deine Google-Kenntnisse.
Zitat von BruncheBrunche schrieb:Auf der einen Seite die Atomlobby (alternativ auch die fossile Brennstofflobby), wo nur Halunken und Gauner sitzen, die nichts anderes im Schilde führen, als sich die Taschen vollzustopfen und die Umwelt zu vergiften und zu zerstören.
Na siehst, ist doch gar nicht so schwer es zu verstehen.


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um 10:30
Und genau das meine ich: ihr streitet euch, um ein Einhorn....

Lasst uns entscheiden, die neuen AKWs kommen zusammen im Doppelwums mit einer schönen Steuerreform.

Oder zusammen mit der Empfehlung der Rentenkommission


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Der Energiewende-Thread

um 10:41
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Lasst uns entscheiden, die neuen AKWs kommen zusammen im Doppelwums mit einer schönen Steuerreform.
Kernenergie und Steuersenkungen, eine gute Idee.
Damit wird man der AfD viele Stimmen wieder abjagen können, weniger Abgaben und weniger Energiekosten, mehr in der Tasche der arbeitenden Bevölkerung.


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Der Energiewende-Thread

um 10:55
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Damit wird man der AfD viele Stimmen wieder abjagen können, weniger Abgaben und weniger Energiekosten, mehr in der Tasche der arbeitenden Bevölkerung.
Genau... bis der Wähler merkt, dass man zwar zig Milliarden für eine "gute Idee" rausbombt, der vermeintlich "günstige" Strom dann aber erst in 20-30 Jahren verfügbar sein wird. In der Zwischenzeit zahlen wir doppelt: Einmal für die fossilen Importe, weil der Zubau fehlt, und einmal für die Zinsen der AKW-Großbaustellen. Und wenn bis dahin das Uran teurer geworden ist, dann hat man teuren Strom UND ist abhängig von Drittstaaten bei der Rohstoffbeschaffung.


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Der Energiewende-Thread

um 12:10
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Genau... bis der Wähler merkt, dass man zwar zig Milliarden für eine "gute Idee" rausbombt, der vermeintlich "günstige" Strom dann aber erst in 20-30 Jahren verfügbar sein wird.
Ja, die EE Energiewende, Infrastruktur und Gaskraftwerke werden noch einige Jahrzehnte benötigen, bis das abgeschlossen ist, wenn es denn jemals nach diesen Vorstellungen klappen wird.

Wenn wir AKWs bauen wollen und in Deutschland das selbst nicht mehr können, dann gibt es in China Unternehmen, die die Dinger in 5 bis 7 Jahren fertigstellen.
Der Rest ist wie lange die Politik braucht bis zu den Genehmigungen, Regulierungen und Gesetzen.
aut Erfahrungswerten dauert es zwischen der Genehmigung eines Projekts und der Fertigstellung des Baus eines Reaktors nur gerade 56 bis 60 Monate.
Quelle: https://www.nuklearforum.ch/de/news/chinesischer-staatsrat-genehmigt-den-bau-von-elf-neuen-kernkraftwerken/


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Der Energiewende-Thread

um 12:45
aut Erfahrungswerten dauert es zwischen der Genehmigung eines Projekts und der Fertigstellung des Baus eines Reaktors nur gerade 56 bis 60 Monate.
Quelle: https://www.nuklearforum.ch/de/news/chinesischer-staatsrat-genehmigt-den-bau-von-elf-neuen-kernkraftwerken/

Klar, wenn das in China so geht, dann klappt das in Deutschland ganz sicher auch so. :D
Mal ernsthaft, das glaubste doch selbst nich.

kuno


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Der Energiewende-Thread

um 12:48
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Mal ernsthaft, das glaubste doch selbst nich.
Ne Deutschland wurde kaputt reguliert, hier braucht man schon bald eine Generation um einen Flugplatz zu bauen.

Viele dieser Regulierungen belasten auch die Energiewende.


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um 12:53
@Röhrich

Und obwohl du weißt, dass ein AKW Neubau in Deutschland ziemlich sicher Jahrzehnte länger dauern und zig Milliarden mehr als geplant kosten würde, beharrste dennoch darauf, neue AKW zu bauen.
Das is in höchstem Maße unvernünftig, imho.

kuno


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Der Energiewende-Thread

um 13:02
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das is in höchstem Maße unvernünftig, imho.
Das Land braucht Reformen und Korrekturen.
Die Energiewende braucht auch noch Jahrzehnte und es ist nicht einmal sicher, ob die Träume in Erfüllung gehen.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:und zig Milliarden
Die jetzige Energiewende kostet nur eine Kugel Eis?
Wir haben Milliarden bereits in die Energiewende gesteckt und gehören nun mit zu den schmutzigsten Strom Stromproduzenten in Europa.
Mittlerweile sind wir auf Stromimporte angewiesen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das ein guter Kurs war.

Vielleicht sollte man die Überregulierung beseitigen und Fehler in der Energiewende korrigieren.

Aber es soll ja unbeirrt weiter so laufen.


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Der Energiewende-Thread

um 13:35
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wenn wir AKWs bauen wollen und in Deutschland das selbst nicht mehr können, dann gibt es in China Unternehmen, die die Dinger in 5 bis 7 Jahren fertigstellen.
Der Rest ist wie lange die Politik braucht bis zu den Genehmigungen, Regulierungen und Gesetzen.
China kann in China schnell bauen. Zu Chinesischen Konditionen und Bedingungen. Möchtest du in Deutschland eine Planwirtschaft, chinesische Arbeits- und Sicherheitsbedingungen?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Mittlerweile sind wir auf Stromimporte angewiesen.
Wir haben schon immer importiert. Dafür ist das europäische Stromnetz gedacht.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:noch dazu mit einem grenzüberschreitenden, gemeinschaftlichen Stromhandel, der nach einem Wohlfahrtsprinzip funktioniert (Market Coupling)
Es wird überprüft, was für die jeweiligen beteiligten Parteien die günstigste Option ist.
Also: eigene Kraftwerke hochfahren, oder einfach beim Nachbarn einkaufen.
Und: Strom zum Nachbarn exportieren, oder Kraftwerksleistung drosseln.

Warum das jetzt schlecht ist, verstehe ich einfach nicht.

Wir haben letztes Jahr für ~2Mrd. € Strom im importiert und haben uns, je nach Betrachtungszeitraum, 5 bis 15Mrd. € an Fossilimporten gespart. Wir nehmen mit Zertifikatshandel weitere zweistellige Milliardenbeträge ein. Wir machen NETTO PLUS. Die Energiewende funktioniert. Was ist das Problem? Das es teuer ist unabhängig zu werden? Die Abhängigkeit ist mittel- und langfristig teurer. Dank unserer Zertifikatseinnahmen aus 2025 von über 20Mrd. plus den gesparten Importen im vergleich zum Vorjahr und dem damit niedrigeren Strompreis (Merit Order) hat uns die Energiewende letztes Jahr Netto kaum was gekostet, wenn man so will.

Wenn man natürlich aus der EU raus will, die DM wieder einführen und Windräder abreißen möchte, dann und nur dann ist das alles schlecht was wir gerade machen.


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um 13:58
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Mittlerweile sind wir auf Stromimporte angewiesen.
würdest du bitte aufhören diese Unwahrheiten zu verbreiten. Wir sind nicht auf Importe angewiesen.

Im Gegensatz zu Uran, Öl, Steinkohle und Gas. Da sind wir sehr wohl auf Importe angewiesen.


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um 14:19
Zitat von alhambraalhambra schrieb:würdest du bitte aufhören diese Unwahrheiten zu verbreiten.
Du hast doch selbst die Daten verlinkt?
Sind die Angaben der Bundesnetzagentur unwahr?
Im kommerziellen Außenhandel importierte Deutschland insgesamt 76,2 TWh Strom (2024: 77,2 TWh) und exportierte 54,3 TWh (2024: 48,9 TWh).
Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/1087156


76,2
-54,3
Ergibt?


Seit nun 3 Jahren ist Deutschland zu einem starken Nettoimporteur von Strom geworden.


importe


https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/


Also unterlasse es bitte mir Unwahrheiten zu unterstellen.


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um 14:24
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Also unterlasse es bitte mir Unwahrheiten zu unterstellen.
Wir sind darauf nicht ANGEWIESEN. Wir können den Strom zu enormen Mehrkosten auch selbst produzieren!
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:76,2
-54,3
Ergibt?
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Wir haben letztes Jahr für ~2Mrd. € Strom importiert und haben uns, je nach Betrachtungszeitraum, 5 bis 15Mrd. € an Fossilimporten gespart.
Kann es sein, dass deine Sorgen und Ängste völlig unbegründet sind?


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Der Energiewende-Thread

um 14:25
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Du hast doch selbst die Daten verlinkt?
Sind die Angaben der Bundesnetzagentur unwahr?
Nur weil wir Strom importieren, sind wir ja nich auf Importe angewiesen. Es gibt in Deutschland ausreichend Strom Erzeugungskapazität, um unseren Verbrauch jederzeit zu decken.
Is doch nich so schwierig.

kuno


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um 14:27
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Nur weil wir Strom importieren, sind wir ja nich auf Importe angewiesen.
Dann ist der Atomstrom aus Frankreich günstiger als unser EE-Wendemix?


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Der Energiewende-Thread

um 14:27
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Seit nun 3 Jahren ist Deutschland zu einem starken Nettoimporteur von Strom geworden.
Wir sind aber nicht darauf angewiesen. Falls doch, beleg mir das bitte. Ansonsten höre auf zu behaupten, dass wir auch Importe angewiesen wären.


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um 14:31
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Dann ist der Atomstrom aus Frankreich günstiger als unser EE-Wendemix?
Die Französischen Kernkraftwerke sind, wie es bei AKW eben so üblich ist, kaum zu regeln. Weil die Franzosen am Wochenende weniger Strom brauchen (Betriebe arbeiten nicht) müssen die irgendwo hin mit dem Strom. Und dann kann man den tatsächlich sehr billig kaufen. Weil die Franzosen ihn eben unter Wert verkaufen müssen. Wenn also die Franzosen die Zeche zahlen, ja, dann ist Atomstrom auch mal billig.


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Der Energiewende-Thread

um 14:39
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Dann ist der Atomstrom aus Frankreich günstiger als unser EE-Wendemix?
Nein. Schau dir einfach an, wie das Europäische Stromnetz funktioniert. Der Strom ist günstiger, als wenn wir jetzt Gas hochfahren würden. Wurde hier auch schon mehrfach geschrieben. Für die Franzosen ist es günstiger ihren Überschuss zu verramschen, als ein Atomkraftwerk herunterzufahren. Warum, sollte wohl klar sein.


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