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Der Energiewende-Thread

3.045 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

21.03.2026 um 22:04
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Stell Dir vor, das man vor 50 Jahren deshalb Kernenergie ausbaute.
Ok vor 50 Jahren wurden dafür AKWs gebaut und dann 50 Jahre lang Benziner und Diesel und Gasheizungen verkauft...

Und wenn dann fossil teuer ist drehen die Franzosen ihre E Eheizugen auf und Juhu....

Sry... ich weiß ihr weint den AKWs her, aber da fehlt doch eine Geschichte ??

AKWs stehen soch für "hätten wir das nur so gelassen, dann wöre der Rest auch so geblieben"

Und vergiss es nicht: Ich fahre einen Diesel !!


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22.03.2026 um 03:51
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Du meinst sicher Megawatt.

kuno
Oh no, yes ! Sorry für den Fehler. Natürlich Megawatt.

Es sind 20 X 5 Megawatt und somit ca 100 Megawatt Spitzenleistung.

Die beschriebenen Anlagen sollen im Mai in Betrieb gehen. Baubeginn war Mai 2025. Also ein Jahr Bauzeit plus 5 Jahre für die Genehmigung mit (viel) Wiederstand.

Bei dem größten und vermutlich stärksten neuen Atomkraftwerk sind wir aktuell bei 13 Jahren Bauzeit und aktuell 55 Milliarden Euro Baukosten.

Es wird vermutet, dass die Kosten weiter steigen und der Start der Produktion sich weiter verschiebt
Das Projekt umfasst zwei Reaktorblöcke mit jeweils 1.600 Megawatt Leistung. Die beiden Blöcke sollen zeitlich versetzt in Betrieb gehen. Die genannten rund 55 Milliarden Euro beziehen sich auf das Gesamtprojekt. Rechnerisch entsprechen diese derzeit etwa 27,5 Milliarden Euro pro 1.600-MW-Block. Es handelt sich jedoch ausdrücklich um einen Zwischenstand, da weitere Kostensteigerungen im Zuge der fortlaufenden Bauarbeiten nicht ausgeschlossen sind.
Quelle:

https://www.iwr.de/news/britisches-atomkraftwerk-hinkley-point-c-verzoegert-sich-weiter-und-wird-teurer-atomstrom-kostet-mindestens-15-cent-pro-kilowattstunde-news39541

Der geschätzte Gestehungspreis dieses Atomkraftwerkes liegt mehr als doppelt so hoch als für Windstrom:
Das Atomkraftwerk Hinkley Point C wird über eine staatlich garantierte Einspeisevergütung (Contract for Difference, CfD) abgesichert und staatlich subventioniert. Der sogenannte Strike Price liegt derzeit bei 127 £/MWh (Stand: 17.01.2026), das entspricht knapp 15 Cent pro Kilowattstunde. Liegt der Marktpreis für Strom an der Strombörse unter diesem garantierten Preis, wird die Differenz durch staatliche Zahlungen ausgeglichen.


Die Mindestvergütung für den britischen Atomstrom ist an die Inflation gekoppelt und damit dynamisch ausgestaltet. Sie wird auf Basis des UK Consumer Price Index (CPI) angepasst und steigt entsprechend mit der Preisentwicklung. Die Laufzeit der garantierten Vergütung für Atomstrom aus Hinkley Point C beträgt 35 Jahre. Zum Vergleich: In Deutschland wird die EEG-Vergütung in der Regel über 20 Jahre gewährt und erfolgt ohne Inflationsausgleich.
Quelle:

https://www.iwr.de/news/britisches-atomkraftwerk-hinkley-point-c-verzoegert-sich-weiter-und-wird-teurer-atomstrom-kostet-mindestens-15-cent-pro-kilowattstunde-news39541

In Zahlen:

Bauzeit mindestens dreizehn mal so lange.

Stromkosten bzw Gestehungskosten über die gesamte Laufzeit=

Doppelt so hoch.

Wenn ich jetzt die ganzen Windparks mit Speichern ausrüsten würde, was zugegeben viel Arbeit ist, bin ich über Genehmigung, Kosten, Effizienz, Umweltfreundlichkeit, Sicherheit Preis für den Strom dauerhaft und der Resillienz gegenüber Krieg um Umweltkatastrophen durchweg besser aufgestellt.

Wenn jetzt einer kommt und fragt:

Was ist mit Dunkelflauten?

Die gibt es natürlich und die sind bei der Energie Wende auch eine Herausforderung.

Letztes Jahr gab es einige Dunkelflauten und die Bundesnetzagentur hat eine - wie ich finde - gute Erklärung zu diesem Sachverhalt abgegeben:
Warum der Strom auch in der dunklen Jahreszeit nicht knapp wird
Quelle:

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/DieBundesnetzagentur/Insight/Texte/Energiewende/Dunkelflaute.html

Jetzt könnte man noch argumentieren:

Die Atomkraftwerke liefern aber wenigstens 365 Tage im Jahr volle Leistung im Gegensatz zu Windparks.

Antwort: leider falsch.

Es gibt unzählige Gründe warum auch Atomkraftwerke immer wieder gedrosselt oder heruntergefahren werden müssen.

Wartungsarbeiten
Zu hohe Kühlwasser Temperaturen im Sommer
Quallen (kein Witz)
Zwischenfälle
Material Ermüdung


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Der Energiewende-Thread

22.03.2026 um 10:13
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Stell Dir vor, das man vor 50 Jahren deshalb Kernenergie ausbaute.
Stellt Dir vor, man war schon damals dämlich und hat sich schon damals die eigenen Taschen gefüllt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und auch interessant, Spanien wie auch andere Länder senken die Steuern, Deutschland meint gegen höhere Preise hilft die Begrenzung der täglichen Erhöhungen...
Spanien hat ja auch eine Regierung, welche für die Menschen arbeitet und nicht die Lobby.


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Der Energiewende-Thread

22.03.2026 um 20:55
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb am 02.03.2024:Da kann sich von heute auf morgen schnell etwas ändern, auch im Hinblick auf Taiwan.
Taiwan hat 2025 das letzte AKW abgeschaltet.
Und nun werden die AKWs reaktiviert.

"Lai enthüllt Plan zur Wiederbelebung der Kernenergie"
Laut Lai wurden das Kernkraftwerk Guosheng und das Kernkraftwerk Ma-anshan für den Wiederinbetriebnahmeplan ausgewählt, nachdem die vorläufigen Bewertungen der Taiwan Power Co. (Taipower, 台電) ergeben hatten, dass die Kraftwerke für eine Reaktivierung geeignet sind.

GE Aerospace und Westinghouse Electric würden Taipower bei der Durchführung der Sicherheitsüberprüfungen unterstützen, um den Weg für die Wiederinbetriebnahme der Kraftwerke zu ebnen, fügte er hinzu.

Lai bekräftigte, dass die nukleare Sicherheit, die Entsorgung nuklearer Abfälle und der öffentliche Konsens die drei Schlüsselfaktoren seien, die die Kommission für nukleare Sicherheit berücksichtigen werde.

Quellen zufolge plant Taipower, den Wiederinbetriebnahmeplan für das Kernkraftwerk Ma-anshan am Freitag bei der Atomaufsichtsbehörde einzureichen.

Taipower führt vorbereitende Arbeiten durch und setzt den Plan um, aber das Kraftwerk kann den Betrieb erst wieder aufnehmen, wenn die Ergebnisse geprüft und genehmigt wurden, hieß es.
Quelle: https://www.taipeitimes.com/News/front/archives/2026/03/22/2003854247

Da war die Idee aus der Kernkraft auszusteigen und auf EE mit Kohle und Gas zu setzen offenbar nicht wirklich langfristig durchdacht.
Jetzt hat Taiwan ein Gasproblem und wird daraus die Lehren ziehen.


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22.03.2026 um 21:12
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Jetzt hat Taiwan ein Gasproblem und wird daraus die Lehren ziehen.
Aha, da werden ihnen ihre AKW aber auch nicht helfen.
The company must procure these new fuel rods by the end of the year if it aims to restart the plant in 2028, they said.
he overall schedule is roughly one year behind the Ma-anshan Nuclear Power Plant, with a restart possible as early as 2029, they said.
Alles aus deiner eigenen Quelle.

Wie es denen in der aktuellen Krise helfen soll die AKW in 2 bzw. 3 Jahren hoch zu fahren ist wohl ein Geheimnis


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Der Energiewende-Thread

22.03.2026 um 21:20
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wie es denen in der aktuellen Krise helfen soll die AKW in 2 bzw. 3 Jahren hoch zu fahren ist wohl ein Geheimnis
Aus der aktuellen Krise zieht man die Konsequenzen und wird Kernkraft wieder nutzen.
Man könnte natürlich sagen, in 2 Jahren wird sich das mit dem Gas schon irgendwie geklärt haben, um denn zu merken, dass es ein neues Problem gibt.
2022 und nun 2026, daraus kann man lernen und Fehler korrigieren.


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Der Energiewende-Thread

22.03.2026 um 21:34
Hallo @alle !
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wie es denen in der aktuellen Krise helfen soll die AKW in 2 bzw. 3 Jahren hoch zu fahren ist wohl ein Geheimnis
Nun ja, die Asiaten denken eben langfristig.

Jetzt stellt sich die Frage, was von den Ausagen unserer Stromversorger zu halten ist das man die abgeschalteten Reaktoren nicht wieder hochfahren könne, weil..........

Ich hatte mich schon gewundert, weshalb die Kraftwerksbetreiber nach der Panikendscheidung der Regierung Merkel einige Kraftwerke sofort abzuschalten nicht vor das Verwaltungsgericht gezogen sind. Bis zur Endscheidung in der Hauptsache hätte man die Reaktoren per einstweiliger Verfügung weiter betreiben können, sie hatten nun mal eine gültige Betriebserlaubnis.

Ein Bereiber, frag mich nicht ob es RWE oder EON war, hatte einige Zeit später vor dem Verfassungsgericht geklagt, weil sie sich enteignet gefüht hatten. Das Verfassungsgericht hatte die Klage mit der Begründung das Verwaltungsgericht sei zuständig abgewiesen. Ein Schelm wer an mangelde Qualifikation der Firmenjuristen oder einen anderen Fehler glaubt.


Gruß, Gildonus


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22.03.2026 um 21:45
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ein Bereiber, frag mich nicht ob
Haben die nicht gerichtlich Schadensanspruch zugesprochen bekommen?
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Jetzt stellt sich die Frage, was von den Ausagen unserer Stromversorger zu halten ist das man die abgeschalteten Reaktoren nicht wieder hochfahren könne, weil
Weil man schnell die Kühltürme gesprengt hat, damit sind die nicht so einfach wieder zu reaktivieren.
Manchmal kann die Politik Entscheidungen schnell treffen und umsetzen.

Deutsche AKWs wieder ans Netz bringen zu können dürfte aber möglich sein, ist die Frage wie lange es dauert.
Aber ich denke auch diese Gaskrise wird eine Bundesregierung nicht vom Kurs abbringen.
Vielleicht dann die nächste oder wir brauchen eh nicht mehr so viel Strom, dann kann man Gas einsparen.

Wir haben ja Nachbarn, die uns aushelfen:

"Bundesnetzagentur: Deutschland braucht immer mehr französischen Atomstrom"
Seit der Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke ist die Bundesrepublik zum Netto-Importeur von Elektrizität geworden. Wie die Bundesnetzagentur der Welt am Sonntag bestätigte, greifen die deutschen Strom-Netzbetreiber dabei verstärkt auf französische Atomkraftwerke zurück, um die Schwankungen bei der Einspeisung von Wind- und Solarenergie zu kompensieren.
Im vergangenen Jahr bezog Deutschland demnach mehr als 60.000 Gigawattstunden Strom aus dem Ausland. Den größten Anteil daran hatte Kernenergie aus Frankreich. Die Zahlen verdeutlichen, wie stark das deutsche Stromsystem nach dem Atomausstieg auf Lieferungen aus den Nachbarländern angewiesen ist – und dabei ausgerechnet auf jene Energiequelle zurückgreift, die im eigenen Land politisch nicht mehr gewollt ist.
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/bundesnetzagentur-deutschland-braucht-immer-mehr-franzoesischen-atomstrom-li.10026025


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22.03.2026 um 22:20
@Röhrich

Aber kann ja gar nicht sein daß Deutschland soviel Atomstrom aus Frankreich importiert!
Zitat von alhambraalhambra schrieb am 28.01.2026:Dann siehst du das leider falsch. Die Daten sind doch öffentlich, das kann sich doch jeder ansehen. Wir importieren große Mengen Strom aus Dänemark, Norwegen und den Niederlanden. Und exportieren fast die gleiche Menge in die Schweiz, Österreich und nach Tschechien. Wir leiten den Strom einfach durch unser Netz durch und gut ist.

Mit Frankreich z.b. haben wir einen wesentlich kleineren Stromhandel als mit Dänemark. Und der ist auch ziemlich ausgeglichen. Also von wegen wir kaufen französischen Atomstrom oder so.
Wer hat jetzt Recht?


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23.03.2026 um 00:15
na der alte Mann der hier immer Recht hat

egal was du für für Links bringt, er hat immer welche die das Gegenteil behaupten

und wenn er mal keine hat, antwortet er einfach nicht, bzw übergeht deine Frage einfach mit ner andern Antwort


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23.03.2026 um 04:50
@ufosichter
🤔 😅


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Der Energiewende-Thread

23.03.2026 um 07:23
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Weil man schnell die Kühltürme gesprengt hat, damit sind die nicht so einfach wieder zu reaktivieren.
Manchmal kann die Politik Entscheidungen schnell treffen und umsetzen.
Ach, die Entscheidung zuerst die Kühltürme abzureissen war von der Politik diktiert?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Deutsche AKWs wieder ans Netz bringen zu können dürfte aber möglich sein, ist die Frage wie lange es dauert.
Die Dinger werden seit drei Jahren abgerissen, die baut keiner mehr zusammen.
Im vergangenen Jahr bezog Deutschland demnach mehr als 60.000 Gigawattstunden Strom aus dem Ausland. Den größten Anteil daran hatte Kernenergie aus Frankreich.
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/bundesnetzagentur-deutschland-braucht-immer-mehr-franzoesischen-atomstrom-li.10026025
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:egal was du für für Links bringt, er hat immer welche die das Gegenteil behaupten
Stimmt, so auch diesmal. Lasst euch doch nicht immer so anlügen. Mal abgesehen von dem Kunstgriff 60000Gwh zu schreiben anstatt 60twh, nur damit die Zahl dramatisch groß ist.

Aber schauen wir uns doch mal die Fakten an:
Im kommerziellen Außenhandel importierte Deutschland insgesamt 76,2 TWh Strom (2024: 77,2 TWh) und exportierte 54,3 TWh (2024: 48,9 TWh)
Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/1087156

oh, wir haben sogar mehr als die 60twh importiert. Aber das meiste einfach nur ins benachbarte Ausland durchgeschoben. Z.b. Windsotrm aus Dänemark nach Österreich.

Wieviel kam denn aus Frankreich, schauen wir doch mal bei Energy-Charts: FRankreich->Deutschland 13,7twh steht da.

Also in meiner Mathematik ist 13,7 nicht der große Anteil von 76. Seht ihr das anders? Dafür kamen 20thw aus Dänemark und noch mal 20twh aus den Niederlande. Dürfte wohl alles Windstrom sein.


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23.03.2026 um 08:32
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Jetzt hat Taiwan ein Gasproblem und wird daraus die Lehren ziehen.
Die ganze Welt hat ein Gas-Problem, wenn man sich mal die momentane geopolitische Lage anschaut.

Wie würdest du so ein verhalten als rational denkender Mensch einordnen:

(Randnotiz, bitte merken: Erneuerbare reduzieren die Abhängigkeit im laufenden Betrieb, weil sie nach dem Bau keine Rohstoffe zur eigentlichen Energieerzeugung mehr benötigen)

Alle sind abhängig von bestimmten Rohstoffen (Öl, Kohle, Gas) → es kracht irgendwo auf der Welt und die Abhängigkeit von diesen Rohstoffen wird vielen zum Verhängnis → jetzt wollen alle ganz schnell unabhängig von diesen Rohstoffen werden indem sie auf den nächsten Rohstoff setzen, der eine momentan "nicht so starke Abhängigkeit" erzeugt ...

Kleiner Blick in die Zukunft: Es wird irgendwann wieder krachen -> Uranpreise werden explodieren -> alle werden nach Alternativen suchen
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Nun ja, die Asiaten denken eben langfristig.
Siehe oben...

"Wer von Fossilen auf Uran umsteigt, wechselt nur den Dealer, bleibt aber süchtig!" - Habe ich neulich irgendwo im Netz gelesen und fand das relativ passend.


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23.03.2026 um 08:49
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Die ganze Welt hat ein Gas-Problem, wenn man sich mal die momentane geopolitische Lage anschaut.
Einige Länder hängen weniger in der Abhängigkeit vom Gas.
Taiwan hat keine langfristigen Lagermöglichkeiten, die Reserven sind nur für kurze Dauer.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:(Randnotiz, bitte merken: Erneuerbare reduzieren die Abhängigkeit im laufenden Betrieb, weil sie nach dem Bau keine Rohstoffe zur eigentlichen Energieerzeugung mehr benötigen)
Das wollte Taiwan und gleichzeitig den Ausstieg aus der Kernenergie, die setzen auf EE und Gas.
Der Ausbau an Wind und Sonne bedarf auch einen massiven Umbau, Ausbau der Infrastruktur, das kostet viel Geld und dauert ebenso lang.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Kleiner Blick in die Zukunft: Es wird irgendwann wieder krachen -> Uranpreise werden explodieren -> alle werden nach Alternativen suchen
Und wenn China mal keine PV Paneele liefert, dann wird das mit der Energie auch knapp.
Es ist ein Irrglaube, dass man mal ein Windrad oder eine PV Anlage aufstellt und die halten dann ewig.
Außerdem wird das Problem mit Dunkelflaute nicht einfach durch noch mehr Zubau gelöst.


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23.03.2026 um 09:02
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:ein Irrglaube, dass man mal ein Windrad oder eine PV Anlage aufstellt und die halten dann ewig.
Außerdem wird das Problem mit Dunkelflaute nicht
Deswegen möchte ich ja auch kein AKW...

Wer von der jetzigen Generation, kann denn noch ein Präzisionsteil drehen , fräsen oder bearbeiten.

Die sind alle zu blöde....

Erzeugt ist das aus 20 Jahren Bildungspolitik, welche in der 4ten Klasse Schulklassen mit 30 Schülern zusammenlegt..

Aber @alhambra, @Forester und Co ??

Können wir nicht einfach ein AKW bauen ??

Es gibt ein Memorandum of Understanding mit "FakeGMBH" über den Bau von einem neuen billigen super geilen AKW.

3 Probestandorte gibt es , bei Hamburg, bei München und bei Kassel.

Die genaue Wahl findet in Ei em Dreifachwums statt, nach dem Sommer der Reformen.

Und fertig...

Die haben ihr imaginären AKW.... wir unsere Ruhe....

Und Politik kann weiterarbeiten wie bisher "Wir packen die Probleme an" , "wir haben die Schlaglöcher genau identifiziert, es sind doppelt so viele wie letztes Jahr, ein Ausschuss wird berufen"......


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Der Energiewende-Thread

23.03.2026 um 09:09
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Du behauptest hier den Blödsinn
Gebe ich gerne zurück.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:das einzige dazu, was Dir einfällt ist googeln
Mir fällt wenigstens was ein. Wenn googeln für dich zu kompliziert ist sag es doch bitte, Ich gib dir gerne Nachhilfeunterricht.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Danke für die Bestätigung, dass es also nichts positives gibt.
Muss hart sein, wenn man nicht fähig ist einen Aspekt von allen Seiten zu beleuchten. Ich hoffe, dass mir das nie passieren wird...
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das wird übrigens auch so von den Betreibern gesehen.
Da hätte ich gerne einen Beleg dazu...
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Stellt Dir vor, man war schon damals dämlich und hat sich schon damals die eigenen Taschen gefüllt.
Noch ne unbelegte Behauptung von Dir. Dein Muster ist sonnenklar. Auf der einen Seite die Atomlobby (alternativ auch die fossile Brennstofflobby), wo nur Halunken und Gauner sitzen, die nichts anderes im Schilde führen, als sich die Taschen vollzustopfen und die Umwelt zu vergiften und zu zerstören. Auf der anderen Seite, hallelujah, die weissen Ritter, die selbstlos zum Selbstkostenpreis, das Land mit Windkraft- und PV-Anlagen ausstatten.

Ich habe selber auch eine PV-Anlage auf dem Dach, inkl. Batterie im Keller, bin aber ideologisch nicht so verbohrt wie Du. Solche wie Du sind normalerweise die Ersten, die Zeter und Mordio schreien, wenn ihre geliebten EE nicht liefern können und sie dann im Dunkeln sitzen. Wenn dann der französische Atomstrom und die dreckigen CO2-Schleudern Kohle und Gas einspringen, damit Du dir den Allwertesten nicht abfrierst, bist Du ganz still. Heuchelei pur!
Zitat von ForesterForester schrieb:Es gibt unzählige Gründe warum auch Atomkraftwerke immer wieder gedrosselt oder heruntergefahren werden müssen.

Wartungsarbeiten
Zu hohe Kühlwasser Temperaturen im Sommer
Quallen (kein Witz)
Zwischenfälle
Material Ermüdung
Richtig! Quallenprobleme kannte ich allerdings noch nicht... Ist das auch in Deutschland ein Problem? Süsswasserquallen? Ist das ein Sommer-, ein Winter-, oder ein Ganzjahresproblem?
Bis auf die nicht planbaren Zwischenfälle, ist der Rest kein Problem und kann im Sommer, wenn eh zuviel Strom produziert wird, verlegt werden.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wer von der jetzigen Generation, kann denn noch ein Präzisionsteil drehen , fräsen oder bearbeiten.

Die sind alle zu blöde....
Tja, hier vielleicht, aber nicht in China, Japan, USA, Grossbritannien....


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23.03.2026 um 09:12
Zitat von ForesterForester schrieb:Wartungsarbeiten
Dir ist offensichtlich der Wartungsaufwand von Windrädern unbekannt?


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23.03.2026 um 09:15
Zitat von BruncheBrunche schrieb:Tja, hier vielleicht, aber nicht in China, Japan, USA, Grossbritannien....
Und...

Wir bauen ein deutsches Atomkraftwerk, mit Deutscher Software, aus ei em großem Konsortium.... So modernen UI...

Wir nennen das Carminot... Und da dürfen sich große Player kümmern...

Dazu nur deutsche Spezialbauteile...

Wir alles ein paar Milliarden kosten aber hey...


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23.03.2026 um 09:22
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Einige Länder hängen weniger in der Abhängigkeit vom Gas.
Taiwan hat keine langfristigen Lagermöglichkeiten, die Reserven sind nur für kurze Dauer.
Was hat Taiwan jetzt mit Atomkraft in Deutschland zu tun? Warum vergleichst du einen Inselstaat mit einem Land, dass zentral auf kontinentalem Festland liegt, noch dazu mit einem grenzüberschreitenden, gemeinschaftlichen Stromhandel, der nach einem Wohlfahrtsprinzip funktioniert (Market Coupling)?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Der Ausbau an Wind und Sonne bedarf auch einen massiven Umbau, Ausbau der Infrastruktur, das kostet viel Geld und dauert ebenso lang.
Rohstoffe zur Energieerzeugung zu importieren kostet langfristig mehr Geld.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und wenn China mal keine PV Paneele liefert, dann wird das mit der Energie auch knapp.
Es ist ein Irrglaube, dass man mal ein Windrad oder eine PV Anlage aufstellt und die halten dann ewig.
Ein Kg importierter Steinkohle ist in 2 Sekunden verbrannt, ein Uran Brennstab hält 2-5 Jahre, ein modernes Windrad hält 25-30 Jahre, moderne Glas-Glas Solarpanele bis zu über 40 Jahre.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Außerdem wird das Problem mit Dunkelflaute nicht einfach durch noch mehr Zubau gelöst.
Korrekt. Nur in Kombination mit Großspeichern und ggf. zukünftig Saisonspeichern wird ein Schuh draus. Wenn man jetzt aber Abermilliarden in eine veraltete Kraftwerkstechnik pumpt, dann verzögert man aktiv die Unabhängigkeit! Selbst wenn man die Baukosten weglässt, hast du Betriebs- und Rohstoffkosten von über 200mio pro Jahr pro Kraftwerk!
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Dir ist offensichtlich der Wartungsaufwand von Windrädern unbekannt?
Jo kann ich dir grob sagen, weil ein guter Bekannter von mir ein Ingenieurbüro für WEAs hat. Pi mal Daumen bewegen wir uns bei 100k pro Jahr.
Um an die Leistung von nem 1GW AKW zu kommen, brauche ich 200 5MW Windräder. Also liegen die Wartungskosten bei 20 Mio. Also einem Zehntel der Wartungskosten von einem AKW.


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23.03.2026 um 09:41
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und wenn China mal keine PV Paneele liefert, dann wird das mit der Energie auch knapp.
Äpfel und Birnen. Deswegen laufen die installierten Paneele trotzdem weiter. Was AKW bei Uranmangel nicht tun.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Es ist ein Irrglaube, dass man mal ein Windrad oder eine PV Anlage aufstellt und die halten dann ewig.
Hat ja auch keiner Behauptet. Aber wenn die mal gebaut sind, dann laufen sie 20-30 Jahre. PV eher noch länger.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Außerdem wird das Problem mit Dunkelflaute nicht einfach durch noch mehr Zubau gelöst.
Hat ja auch keiner Behauptet. Zubau alleine reicht nicht, Da muss schon noch ein bisschen drumherum her
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Dir ist offensichtlich der Wartungsaufwand von Windrädern unbekannt?
Alles muss gewartet werden. Ich kenne für Windkraft Wartungsaufwände bzw Stillstände von 10-20 Stunden pro Jahr. Während das bei AKW durchaus mehrere Wochen sind.

Verfügbarkeit einer Windkraftanlage liegt bei 95-98% je nach Alter der Anlage. Ältere brauchen mehr Pflege. Bei AKW reden wir von 90-95%


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