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Der Energiewende-Thread

3.327 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

19.05.2026 um 21:46
Zitat von synandysynandy schrieb:Alter Schwede.
Habe gerade einen Short auf Youtube gesehen.

Youtube: 15. Mai 2026

Der Titel ist aus meiner Sicht irreführend.
Was aber wirklich, ähhhm, schwierig in Weidels Rede ist betrifft eben das Thema "Energiewende". Beginnt bei ca. 2:10.
Worum geht es denn in dem Statement? Inhaltsangabe wäre super. Gerade keine Zeit reinzuhören


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19.05.2026 um 22:07
@Lanza
In dem Short soll gezeigt werden wie Merz in Weidels Rede "reinschreit" und daraufhin rausgeworfen wird.
Vollkommener Unsinn, das ist in dem Video nirgends zu sehen.

Weidel redet halt von seinen Versprechen die er gebrochen hat. Und sonst noch irgendwas.

"Interessant" ist eben der Bereich ab 2:10.

Da meint Weidel daß günstige und sichere Energie wichtig sind, da dies Basis für Aufschwung und Wohlstand ist.
Man muss das gescheiterte "Experiment Energiewende" sofort beenden.

Dann meint Sie daß man aufhören soll AKW´s zu zerstören, stattdessen wieder in Kernkraft einsteigen.
Und Öl und Erdgas da kaufen wo es am günstigsten ist. Also R*ssla*d.

Von wann diese Rede stammt kann man halt nicht so einfach feststellen.


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19.05.2026 um 22:23
Zitat von synandysynandy schrieb:Da meint Weidel daß günstige und sichere Energie wichtig sind, da dies Basis für Aufschwung und Wohlstand ist.
Was ist daran denn falsch? Und wo soll so schnell bezahlbare Energie herkommen bevor die Wirtschaft der BRD kaputt ist?

Danke für die Zusammenfassung


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20.05.2026 um 04:56
Zitat von LanzaLanza schrieb:Was ist daran denn falsch? Und wo soll so schnell bezahlbare Energie herkommen bevor die Wirtschaft der BRD kaputt ist?
Nene, das ist schon korrekt so. Nur eben der Teil ab " gescheiterte Energie-Wende".
Wie würde die das machen wollen? Alles abreißen? Alle PV Flächen wegräumen und zerstören oder verkaufen?
Selbst wenn die Neubauten verhindern würde wäre die vorhandene Fläche und Leistung immer noch da.

Aber das regt mich auf, das ist nicht gut.


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20.05.2026 um 08:00
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Im Übrigen müsste man auch den Beweis erbringen, ob eine konkrete Katastrophe ohne Erderwärmung nicht eingetreten wäre.
Muss man nicht. Man kann die Risikozunahme berechnen und daraus die generellen Mehrkosten. Und es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass der Ausstoß von fossilem CO2 massiv Risiken erhöht. Gar keinen. Jeder verbrannte Liter fossilen Treibstoffs macht die Welt für alle schlechter. Deswegen müssten diese Kosten beim Verkauf eingepreist werden.
Ich hoffe, Deine Frage ist damit hinreichend beantwortet.


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20.05.2026 um 13:09
So einfach sind solche Risikoberechnungen nicht und auch was Folgen von Umweltkatastrophen betrifft. Zum Beispiel gehen die Zahlen, wie viele Todesopfer die Katastrophe in Tschernobyl gefordert hat, je nach Sichtweise weit auseinander!


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20.05.2026 um 14:38
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:So einfach sind solche Risikoberechnungen nicht
Einfach nicht, aber hinreichend belastbar kann man sie erstellen.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Zum Beispiel gehen die Zahlen, wie viele Todesopfer die Katastrophe in Tschernobyl gefordert hat, je nach Sichtweise weit auseinander!
Und was genau möchtest Du damit aussagen? Die gehen übrigens auch deswegen soweit auseinander, weil die Sowjetunion sehr darauf geachtet hat, die Zahlen offiziell klein zu halten. Welch Überraschung!

Das Ergebnis bleibt, fossiler Kraftstoff ist trotz der Besteuerung noch zu billig und alle bezahlen zu Gunsten derjenigen, die das verbrauchen. Bei rund 70-80 Mrd. Litern Diesel und Benzin pro Jahr, ist das ein recht erklecklicher Betrag, den die Allgemeinheit da aufwendet.

Ich habe ja nicht generell was gegen Subventionen - aber es muss halt klar sein, wo wir die vorfinden und wo unser Verhalten von anderen bezahlt wird.
Diese Subventionen wären viel besser in einer Energiewende aufgehoben, weil die tatsächlich Potential für:
a) geringeren Verlust an Arbeitsplätzen, als wenn am Verbrenner festgehalten wird und
b) viel mehr Geld für alle, weil es weniger extreme Ereignisse (Überflutung, Dürren, Stürme, Hagel) gibt.

So einfach ist die Lage. Warum manche das ums Verrecken nicht wahrhaben wollen, ist mir ein Rätsel.


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20.05.2026 um 15:59
Zitat von azazeelazazeel schrieb:a) geringeren Verlust an Arbeitsplätzen, als wenn am Verbrenner festgehalten wird und
Arbeitsplätze in größeren Stil entstehen nur bei der Errichtung neuer Anlagen. Wenn die Anlagen einmal stehen, werden für deren Wartung nur relativ wenige Arbeitskräfte nötig sein.

Und ob es nach der Energiewende wirklich weniger Naturkatastrophen gibt? Man wird sehen.

Was man aber auf jeden Fall spart, dass sind Ausgaben für Brennstoffe, denn Sonnenschein und Wind gibt es umsonst. Und sie kann auch kein Schurkenstaat abstellen. Aber wenn man alles übers Knie bricht, dann geht die Akzeptanz verloren und es werden viele unausgereifte Lösungen an den Mann gebracht.

Im Übrigen hätte man ja auch staatlicherseits ein Elektroauto-Projekt mit Wechselakkus ins Leben rufen gekonnt und dieses System zum nationalen Standard für Elektroautos entwickeln gekonnt. Ein solches System hat den Vorteil, dass das vorhandene Auto im Laufe seines "Lebens" einen zunehmend besseren Akkumulator bekommt.


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20.05.2026 um 16:11
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Arbeitsplätze in größeren Stil entstehen nur bei der Errichtung neuer Anlagen. Wenn die Anlagen einmal stehen, werden für deren Wartung nur relativ wenige Arbeitskräfte nötig sein.
Wenn wir in Deutschland am Verbrenner festhalten, verlieren wir viel hunderttausende Arbeitsplätze. Weil unser Export schlicht wegbricht.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Und ob es nach der Energiewende wirklich weniger Naturkatastrophen gibt? Man wird sehen.
Das ist so eine schräge Sichtweise.
Das weiß man. Das kann man ausrechnen. Nur Leute, die den Kopf in den Sand stecken, wissen das nicht.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:und es werden viele unausgereifte Lösungen an den Mann gebracht.
Welche unausgereiften Lösungen fallen Dir da ein? Also reale, keine Phantasiedinge.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Ein solches System hat den Vorteil, dass das vorhandene Auto im Laufe seines "Lebens" einen zunehmend besseren Akkumulator bekommt.
Es hat nur keinen sinnvollen technischen und ökonomischen Nutzen. Deswegen macht man es nicht. Es verteuert ein Auto massiv und bringt wenig. Die Akkus überdauern ein normales Autoleben bei weitem. Und können danach noch stationär weiter genutzt werden. Und danach recycelt.
Man kann Deinen Vorschlag technisch machen. Die Chinesen haben es versucht und wieder aufgegeben. Man kann auch technisch E-Fuels herstellen. Ist halt ökonomischer Unsinn.


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20.05.2026 um 16:16
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Arbeitsplätze in größeren Stil entstehen nur bei der Errichtung neuer Anlagen. Wenn die Anlagen einmal stehen, werden für deren Wartung nur relativ wenige Arbeitskräfte nötig sein.
Die Situation, dass man für Wartung- und Instandhaltung weniger Personal als für Errichtung an sich braucht ist klar. Aber das ist ja kein spezifisches Problem von regenerativen Wärmeerzeugungsanlagen sondern ein Problem technischer Anlagen im Allgemeinen.
Ein Beispiel: Auch am Bau eines Kernkraftwerkes treiben sich während der Bauphase über tausend Menschen auf der Baustelle herum.
Im anschließenden Regelbetrieb gibt es dann nur noch eine kontinuierlich besetzte Warte, ein paar Ingenieur*innen für Planungen von Betrieb und Instandhaltung sowie Kommunikation mit Behörden und eine Truppe Instandhalter*innen die auch mal einen Schraubenschlüssel halten können. Und jemanden an der Pforte ;)
Lediglich bei Revisionen kommen dann noch Fremdfirmen in größerer Personenstärke auf das Gelände.


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20.05.2026 um 16:25
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das weiß man. Das kann man ausrechnen. Nur Leute, die den Kopf in den Sand stecken, wissen das nicht.
Niemand hat das Hochwasser im Ahrtal vorgesehen. Und es gab auch schon vor der Industrialisierung katastrophale Fluten!
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Die Akkus überdauern ein normales Autoleben bei weitem.
Was heißt überdauern? Wenn die Kapazität auf die Hälfte zurückgegangen ist, ist der Akkumulator noch nutzbar. Aber nicht mehr so, wie es der Kunde will. Ein Wechselakku-System ermöglicht den Kunden an der Verbesserung der Akkumulatortechnik teilzuhaben. Und man kann die Akkumulatoren in den Ladestellen genauer vermessen und wertvolle Beiträge zu ihrer Verbesserung erhalten.

Im Übrigen: kann JEDES Gebäude mit einer Wärmepumpe ALLEIN genau so gut beheizt werden, wie mit einer klassischen Heizung? Kann man diese auch wirklich immer auf den gegebenen Grundstück unterbringen und sind nicht manchmal riskante Tiefbohrungen nötig?

Fernwärme ist gut, aber in unseren Land nutzen die Betreiber diese zum Abkassieren aus!
Zitat von bettmanbettman schrieb:Aber das ist ja kein spezifisches Problem von regenerativen Wärmeerzeugungsanlagen sondern ein Problem technischer Anlagen im Allgemeinen.
Darum baut man auch keine sehr langlebigen Kraftfahrzeuge!


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20.05.2026 um 16:47
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Und es gab auch schon vor der Industrialisierung katastrophale Fluten!
Aber mit zunehmender Erwärmung werden es mehr und sie werden schlimmer. Völlig unstreitig ist das abseits irgendwelcher Klimaleugner-Bubbels.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Wenn die Kapazität auf die Hälfte zurückgegangen ist, ist der Akkumulator noch nutzbar.
Das ist aber bei den Batterien der E-Autos nicht der Fall. Wir reden von 70-80% nach vielen Jahren und mehr als einer Million Kilometer.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Ein Wechselakku-System ermöglicht den Kunden an der Verbesserung der Akkumulatortechnik teilzuhaben.
Das kostet halt und ist ökonomisch unsinnig. Weil es auch ohne ein solches System hinreichend gut funktioniert.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Und man kann die Akkumulatoren in den Ladestellen genauer vermessen und wertvolle Beiträge zu ihrer Verbesserung erhalten.
Die erhält man auch so. Da gibt es keinen Mangel an Daten. Gerüchteweise kommen Pkw ab und an in eine Werkstatt.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:kann JEDES Gebäude mit einer Wärmepumpe ALLEIN genau so gut beheizt werden, wie mit einer klassischen Heizung?
Vermutlich nicht. Aber das der selbe Denkfehler. Es muss ja nicht jedes einzelne Gebäude in jedem denkbaren Sonderfall mit einer Wärmepumpe beheizt werden können. Aber die allermeisten können es.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Kann man diese auch wirklich immer auf den gegebenen Grundstück unterbringen
In der Regel schon.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:und sind nicht manchmal riskante Tiefbohrungen nötig?
Nötig sind die nie. Man kann das unter günstigen umständen in Erwägung ziehen, es ist eine reine Frage der Kalkulation.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Fernwärme ist gut, aber in unseren Land nutzen die Betreiber diese zum Abkassieren aus!
Na ja, irgend jemand muss die Infrastruktur ja bezahlen. Aber da kenne ich mich nicht aus, vor allem nicht, wie hier die Gewinnspannen der Betreiber sind.
Fernwärme ist aber so eine Sache - sinnvollerweise gehen wir weg von großen zentralen Stromerzeugern. Da bleiben letztlich nur Müllverbrennung oder solche Sachen.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Darum baut man auch keine sehr langlebigen Kraftfahrzeuge!
Die baut man nicht, weil es keine Nachfrage danach gibt. Die Leute wollen offensichtlich ihr Geld für möglichst komplexe, funktionsreiche Fahrzeuge ausgeben. Das bietet der Markt. Hätten die Leute lieber Seifenkisten, gäbe es diese.


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20.05.2026 um 17:12
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das kostet halt und ist ökonomisch unsinnig. Weil es auch ohne ein solches System hinreichend gut funktioniert.
Aber ein Akkumulator ist schneller gewechselt als geladen. Langsames Laden schont den Akkumulator!
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das ist aber bei den Batterien der E-Autos nicht der Fall. Wir reden von 70-80% nach vielen Jahren und mehr als einer Million Kilometer.
Wer hat diese Daten erhoben? Könnten sie nicht manipuliert worden sein?
Zitat von azazeelazazeel schrieb:
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Kann man diese auch wirklich immer auf den gegebenen Grundstück unterbringen
In der Regel schon

.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:und sind nicht manchmal riskante Tiefbohrungen nötig?
Nötig sind die nie. Man kann das unter günstigen umständen in Erwägung ziehen, es ist eine reine Frage der Kalkulation.
Wie oft ist in der Regel und wann sind die günstigen Umstände für eine Tiefbohrung gegeben?
Zitat von azazeelazazeel schrieb:
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Darum baut man auch keine sehr langlebigen Kraftfahrzeuge!
Die baut man nicht, weil es keine Nachfrage danach gibt. Die Leute wollen offensichtlich ihr Geld für möglichst komplexe, funktionsreiche Fahrzeuge ausgeben. Das bietet der Markt. Hätten die Leute lieber Seifenkisten, gäbe es diese.
Wie will man das beurteilen, wenn es keine derartigen Fahrzeuge gibt?


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20.05.2026 um 17:22
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Aber ein Akkumulator ist schneller gewechselt als geladen. Langsames Laden schont den Akkumulator!
Und draußen ist es wärmer als nachts. Mag sein, aber es ändert nichts am ökonomischen Unsinn. Akkus sind heute auch hinreichend stabil bei schnellem Laden. Und dann spiele doch mal gedanklich so einen Wechsel durch. Wie viele Akkus man auf Lager braucht, um eine Nachfrage dann zu bedienen, wenn sie entsteht, zum Beispiel. Du brauchst viel mehr Akkus, als im Einsatz sind. Und was machst Du mit den so zügig "technisch überholten" Akkus? Alle stationär einbauen? Im Ergebnis ein gewaltiges Überangebot.
Du kannst Dich im Kreis drehen und hüpfen, es wurde versucht und es war Unsinn.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Könnten sie nicht manipuliert worden sein?
Nein. Weil das die Daten derjenigen sind, die damit kalkulieren müssen. Wenn ein Hersteller eine Garantie auf 1,5 Mio Kilometer gibt, wird es wohl einigermaßen fundiert sein. Wenn nicht massenhaft kaputte Batterien auftauchen, wird es wohl einen Grund haben.

Hast Du Dich eigentlich schon mal im Ansatz mit diesen Themen beschäftigt? Oder stellst Du nur hobbymäßig sinnlose Fragen?


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20.05.2026 um 17:34
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Und was machst Du mit den so zügig "technisch überholten" Akkus? Alle stationär einbauen?
Stationär einbauen. Weil eigentlich jede Windkraftanlage - insbesondere im Binnenland - über einen Batteriepuffer verfügen sollte.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Wenn ein Hersteller eine Garantie auf 1,5 Mio Kilometer gibt, wird es wohl einigermaßen fundiert sein.
Auf wieviel Prozent darf die Speicherfähigkeit des Akkumulators am Ende dieser Zeit zurückgegangen sein?


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20.05.2026 um 17:53
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Auf wieviel Prozent darf die Speicherfähigkeit des Akkumulators am Ende dieser Zeit zurückgegangen sein?
Wie viele sinnlose Fragen, die in dem Beispiel sogar schon beantwortet sind - magst Du noch stellen?

Ich beantworte gerne ernsthafte Fragen. Deine einzige intelligente Frage war bisher die Sache mit den Wechselakkus. Kann man ernsthaft diskutieren - funktioniert ökonomisch aber nicht. Der Rest nur polemischer Unsinn. Diese Fragen stellt man nur, wenn man sich nicht im mindesten mit dem Thema beschäftigt hat, sich nicht beschäftigen möchte - sondern nur durch ein Dauerfeuer an sinnlosen Fragen die Diskussion stören möchte.
Warum machst Du so etwas? Spieltrieb?


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21.05.2026 um 00:00
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Viele Regionen der Erde haben nichts anderes anzubieten als Sonne und Sand satt. Da ist es ein naheliegender Gedanke in diesen Ländern mit Hilfe von Solarstrom synthetische Kraftstoffe herzustellen.
Nur die Realität sagt das dies kaum einer macht, also bewegen wir uns hier in einem Bereich wo aktuell niemand Infrastruktur aufbaut noch irgendwie Interesse zeigt. Was wiederum bedeutet das die irgendwo entfernte Zukunft ist bzw. evtl. gar nie kommen wird. Dann wenn es kommt ist es eher wahrscheinlich das dies für Flugzeuge interessanter ist als für PKW und LKW oder zum heizen. Aktuell also kein Thema was von irgendjemanden verfolgt wird, außer vielleicht in geringem Umfang.


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21.05.2026 um 01:49
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Deine einzige intelligente Frage war bisher die Sache mit den Wechselakkus.
Die Akkus sind schwer, das braucht eine vollautom. Wechselstation mit Lager- und Ladeeinrichtung. Da darf auch nach 1000 Wechseln kein Kontakt- und Steckproblem sein.
Wenn sich irgendwas an diesen Akkus ändert, wären alle Fahrzeuge davon betroffen, kann auch ein Vorteil sein, aber unsicher.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Weil eigentlich jede Windkraftanlage - insbesondere im Binnenland - über einen Batteriepuffer verfügen sollte.
Das ist aber eine intelligente Idee, das würde Ltgs-Kosten für Anbindung von Batteriespeicher überflüssig machen, auch bei allen PV-Anlagen sinnvoll, also die EE-Komplettlösung - super.


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21.05.2026 um 08:56
@hidden
Und die Akkus sind Teil der tragenden Struktur der Fahrzeuge. Wären sie das nicht mehr, müsste man das mit viel Materialeinsatz kompensieren.

Vor allem aber muss man an den "richtigen Stellen" ausreichend viele geladene Akkus vorhalten. Die Dieselfraktion bekommt es ja schon gedanklich nicht hin, Ladestopps an der Vielzahl freier Ladestationen einzuplanen. Mit Wechselakkus müssten sie im Vorfeld genau definieren, wo ein Akkutausch stattfinden soll. Sonsrt fahren sie ihre 1000 km nach Italien in den Urlaub und es gibt keine (vollen) Akkus mehr auf der Strecke. Keine Tankstelle möchte ein Übermaß an Akkus vorhalten.
Die Idee stammt letztlich aus einer Zeit, als es noch wirklich lange gedauert hat, nachzuladen und als man dachte, Akkus würden höchstens ein halbes durchschnittliches Autoleben halten. In der heutigen Zeit ist es zwar technisch möglich, aber wirtschaftlich maximal unsinnig.
Zitat von tarentaren schrieb:Nur die Realität sagt das dies kaum einer macht
Weil auch das wirtschaftlich für jede Anwendung unsinnig ist, für die es bessere Alternativen gibt. Es ist eine enorme Verschwendung von Energie, Kohlenwasserstoffe künstlich herzustellen. Das auf Pkw und Lkw zu verschwenden, ist einfach nur absurd. Bei Flugzeugen kann es in der Tat eine Option sein, vor allem aber für die chemische Industrie. Aber das sollte nun wirklich nicht in Ländern produziert werden, von denen wir dann wieder abhängig wären.


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21.05.2026 um 09:06
Zitat von hiddenhidden schrieb:Das ist aber eine intelligente Idee
Das habe ich überlesen - in der Tat, das ist eine sehr intelligente Idee. Und zwar wirklich Batterien, keine Elektrolyseure. Die Speicher kann man auch z.B. an Umspannwerken positionieren. Und den bürokratischen Weg für V2G frei machen. Die Anbieter stehen im Grunde Schlange, weil es wirtschaftlich ist.


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