Marfrank schrieb:So einfach sind solche Risikoberechnungen nicht
Einfach nicht, aber hinreichend belastbar kann man sie erstellen.
Marfrank schrieb:Zum Beispiel gehen die Zahlen, wie viele Todesopfer die Katastrophe in Tschernobyl gefordert hat, je nach Sichtweise weit auseinander!
Und was genau möchtest Du damit aussagen? Die gehen übrigens auch deswegen soweit auseinander, weil die Sowjetunion sehr darauf geachtet hat, die Zahlen offiziell klein zu halten. Welch Überraschung!
Das Ergebnis bleibt, fossiler Kraftstoff ist trotz der Besteuerung noch zu billig und alle bezahlen zu Gunsten derjenigen, die das verbrauchen. Bei rund 70-80 Mrd. Litern Diesel und Benzin pro Jahr, ist das ein recht erklecklicher Betrag, den die Allgemeinheit da aufwendet.
Ich habe ja nicht generell was gegen Subventionen - aber es muss halt klar sein, wo wir die vorfinden und wo unser Verhalten von anderen bezahlt wird.
Diese Subventionen wären viel besser in einer Energiewende aufgehoben, weil die tatsächlich Potential für:
a) geringeren Verlust an Arbeitsplätzen, als wenn am Verbrenner festgehalten wird und
b) viel mehr Geld für alle, weil es weniger extreme Ereignisse (Überflutung, Dürren, Stürme, Hagel) gibt.
So einfach ist die Lage. Warum manche das ums Verrecken nicht wahrhaben wollen, ist mir ein Rätsel.