Technologie
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

122 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Zukunft, Technologie, Verbrennungs Motor ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 17:31
Ach, ganz vergessen:

Die 2,9% E-Autos sind 1.408.681 Stück. Stand 1. Jänner 2024. Gibt keine aktuelleren Zahlen.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 18:06
Zitat von synandysynandy schrieb:Der Punkt ist halt der daß E-Autos nur mit massiven Steuererleichterungen gut verkauft werden.
Aus meiner Sicht ein Fehler im System.
Okay, wollen wir uns dann mal über die Milliarden Subventionen der fossilen Energien unterhalten?


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 19:06
OK, gerne.

Ende 2022 betrug die Diesel-Subventionierung für PKW´s 3,5 Mrd. €. Benzin wird nicht subventioniert.
Jedoch wird ja auch Strom subventioniert.

Und weil immer auf PKW hingehauen wird. Der Flugverkehr verursacht im Durchschnitt 196g/km CO2. PKW´s im Durchschnitt 139g/km CO2.
Und solange Kersosin steuerlich auch die nächsten 20 Jahre begünstig sein wird, kann man diesen Aspekt im Thema Klimawandel nicht ausblenden.

Ja, ich weiß, jetzt kommt der Vorwand "ja aber Flugzeuge transportieren ja sehr viele Menschen". Ja, stimmt. Trotzdem ist der CO2 Ausstoß da. Ob jetzt mit 5 Personen oder 500.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 19:24
OK.

Nach anderer Quelle kostet die Diesel-Subventionierung 2024 7,4 Mrd. €.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/dieselprivileg-klimaschaedliche-subventionen-kosten-laut-studie-74-milliarden-euro/100061247.html

Ups, sorry. Das sind die Kosten für alle klimaschädligen Subventionen. 17 an der Zahl.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 19:47
@synandy
Auf zuletzt 65 Milliarden Euro pro Jahr addieren sich klimaschädliche Subventionen in Deutschland, hat das Umweltbundesamtes (UBA) 2021 berechnet
Quelle: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/finanzwende/umweltschaedliche-subventionen-abbauen

Da ist dem Handelsblatt wohl das Komma verrutscht.

Diesel wird übrigens pro Liter mit ca. 80-90ct besteuert. Also alle Steuern und Abgaben. Das sind 8-9ct pro kWh.

Beim Strom sind das inklusive Netzentgelte um die 16 vT. Also knapp das Doppelte.

Würden wir Diesel und Strom pro kWh gleich besteuern, wäre der Drops gelutscht.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 20:11
OK.

Gesamtzahlen sind immer schön. Weiß auch Greenpeace.

Aber hier die Zahlen aufgeschlüsselt.

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/texte_143-2021_umweltschaedliche_subventionen.pdf

Diese Zahlen sind von 2018, wenn auch erst 2021 publiziert.

Ach, Netzentgelte sinken 2026.

https://strom-report.com/netzentgelte/

Und bitte, bleib beim Thema KFZ.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 20:18
Aber was sagst du zur Diesel-Subventionierung von 3,5 Mrd €? Hast du mit mehr gerechnet?
Und, hab das falsch betitelt. Die 3,5 Mrd. sind nicht nur für PKW´s sondern auch für Busse & LKW. Agrar hat ne andere Subvention.


2x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 20:19
Um mal zum Topic zurück zu kehren:

Eventuell könnte eventuell die Steuereinnahme für Verbrenner etwas höher sein 🤷

Das es wäre um beim Thema zu bleiben ein Vorteil für den Verbrennungsmotor, aus Sicht des Staates.

Allerdings finde ich schon, dass es wie @alhambra korrekt beschreibt die Besteuerung insgesamt unter dem Strich bei Elektro niedriger ist durch die wesentlich weniger verbrauchte Energie.

Aber das ist natürlich ein offenes Geheimnis, dass man bei deutlich weniger Verbrauch auch weniger Basis für die Besteuerung hat.

Wenn mehr Menschen arbeitslos sind hat man auch weniger Einnahmen durch Lohnsteuer.

Es wäre also noch ein Grund mehr für den Staat schlanker und sparsamer zu werden - genauso wie für den Energieaufwand, den Verbrauch und für die deutlich geringere Umweltbelastung durch Elektro.

Die Idee alles beim alten zu belassen halte ich persönlich in jeder Hinsicht für falsch und zwar egal aus welchem (vorgeschobenen) Grund.

Und @synandy :

Danke für den Link!

Umweltschädliche Subventionen abzubauen wäre im Prinzip das erste was eine Regierung in Angriff nehmen muss. Klarer Fall, oder?

Dadurch wären einige/viele Vorteile des Verbrennungsmotors hinfällig.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 21:27
@Forester

Bzgl. Topic. Ich dachte Steuern gehören auch dazu.
Die Steuereinnahmen durch Verbrenner sind schon hoch. Diese Einnahmen wird man durch E-Mobilität nicht hinkriegen.

Die Steuereinnahmen für Verbrenner werden höher werden, ist doch klar.
Es muss aber auch klar sein daß diese Einnahmen dann sinken werden wenn der Sprit zu teuer wird oder sich generell weniger Leute ein Auto leisten können.

Wie hoch die Steuereinnahmen aus E-Autos, gerade bei einer durchaus hohen Subventionierung, sein werden?

Und klar, wie du auch geschrieben hast, aus Sicht des Staates ist der Verbrenner besser, zumindest was Steuereinnahmen angeht.

Daß der Staat schlanker und sparsamer werden sollte ist logisch. Wird aber nie passieren.

Und es will doch niemand alles beim alten belassen. Mir zumindest geht es darum zu zeigen daß es falsch ist das E-Auto als Allheilmittel in der Mobilität zu sehen.
Was eher passieren wird ist daß generell viel weniger Leute sich ein Auto leisten können. Egal ob E oder Verbrenner.

Und wenn die Regierung "umweltschädliche" Subventionen abschaffen würde wäre das der absolute Horror für die Volkswirtschaft.
Außer man sieht nur Subventionen für "fossile" Dinge und nur für private. Dann würde es halt nur viele Bürger treffen.


4x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

06.01.2026 um 22:11
Das sehe ich anders. Steuersubventionen abzuschaffen gilt seit vielen Jahren als Lösung für die großen Probleme im Finanzwesen insofern, dass man alles deutlich vereinfacht und verschlanken sollte um effizienter und resilienter zu werden.

Hat nicht der aktuelle Bundeskanzler mal einen ganzen Wahlkampf vor vielen Jahren damit geführt die Steuererklärung auf einen Bierdeckel zu bekommen?
Genau das stellte 2003 der heutige Bundeskanzler Friedrich Merz den Bürgerinnen und Bürgern in Aussicht. Dank seiner Ideen zur Vereinfachung des Steuersystems werde künftig die Größe eines Bierdeckels für eine Steuererklärung reichen, soll er gesagt haben. Damit war der Begriff der "Steuererklärung auf dem Bierdeckel" geboren und geisterte lange Zeit durch alle Medien.
Quelle:

https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/steuererklaerung-auf-dem-bierdeckel-was-heisst-das.html
Zitat von synandysynandy schrieb:Daß der Staat schlanker und sparsamer werden sollte ist logisch. Wird aber nie passieren.
Das ist wohl leider wahr, obwohl das dringend nötig wäre.

Um nun wieder auf den Punkt zu kommen:

Der Verbrenner bietet volkswirtschaftlich viele Vorteile hinsichtlich Steuereinnahmen, Beschäftigung und Komplexität.

Viel einfacher und im Sinne des 22 Jahre alten Vorschlags unseres aktuellen Bundeskanzlers wäre eine Besteuerung des Kfz die aufgrund der vielen Steuern einfach, schnell und simpel nur einen kleinen Platz auf dem Bierdeckel einnimmt, weil es ja noch genug andere Dinge wie KFZ gibt.

Vorschlag-möglichst gerecht, einfach, lenkend und simpel:

1. KFZ Gewicht
(Verbrenner im Vorteil)

2. CO2 Ausstoß via Kosten für Öl, Gas, Kohle.
(Verbrenner im Nachteil)

fertig 👊


3x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 08:16
@synandy

In dem von die verlinkten Text des Umweltbundesamt steht auf Seite 59/60:
Unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer beträgt die steuerliche
Begünstigung des Dieselkraftstoffes sogar 21,9 Cent/l. Dies verschafft Pkw mit Dieselmotoren
einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.
und weiter
Legt man, derart konservativ betrachtet, den Steuersatz für Benzin
(Ottokraftstoff) als Referenz an, dann ergibt sich bei einem Dieselkraftstoffverbrauch von ca.
44,6 Mrd. Liter im Jahr 2018 ein jährlicher Steuerausfall in Höhe von
8,2 Mrd. EUR.
Quelle: dein Link

Vielleicht ist eine "steuerliche Begünstigung" gegenüber Benzin keine direkte Subvention aber ich denke das ist Wortklauberei.
Kannst du kurz aufzeigen wo deine
Zitat von synandysynandy schrieb:Aber was sagst du zur Diesel-Subventionierung von 3,5 Mrd €?
genau herkommen, habe jetzt keine Lust, aus deinem Link, mir deine Argumente zusammensuchen suchen zu müssen

Diese Aussage stützt dein Link übrigens auch nicht:
Zitat von synandysynandy schrieb:Und wenn die Regierung "umweltschädliche" Subventionen abschaffen würde wäre das der absolute Horror für die Volkswirtschaft.
Das Umweltbundesamt dazu:
Umweltschädliche Subventionen gefährden die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des
Wirtschaftsstandorts Deutschland: Indem umweltschädliche Subventionen die Entwicklung
und den Umstieg auf ressourcenschonende, klimafreundliche Produkte und Techniken
hemmen, behindern sie die Entwicklung grüner Zukunftsmärkte, die für die
Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung sein werden.
Quelle: dein Link S.14


1x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 08:35
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Verbrenner bietet volkswirtschaftlich viele Vorteile hinsichtlich Steuereinnahmen, Beschäftigung und Komplexität.
Was ich mal als "ist deutlich teuerer" übersetzen würde ;)
Zitat von synandysynandy schrieb:Wie hoch die Steuereinnahmen aus E-Autos, gerade bei einer durchaus hohen Subventionierung, sein werden?
Kommt drauf an welche Steuern du konkret meinst. KFZ Steuer kann man ja auf gleichem Niveau erheben, wie bei den Verbrennern auch. Muss mn sich halt ein neues System überlegen, weil das alte mit Hubraum und Schadstoffklasse nicht mehr funktioniert. Also wahrscheinlich, so wie @Forester
vorschlagen hat, was Gewichtsbasiertes.

Bei den Kraftstoffen ist es immer noch so, das Strom pro kwh deutlich stärker besteuert wird. Wenn man das gleichziehen würde, dann wäre fossiler Kraftstoff bei 2.50-3,00€ oder alternativ würde Strom 1/3 billiger. Jedenfalls wäre das der Durchbruch sowohl von E-Autos als auch von Wärmepumpen. Natürlich würden dem Staat dann 2/3 der Steuereinnahmen in dem Bereich flöten gehen, weil Strom sehr viel effizienter genutzt wird.
Zitat von synandysynandy schrieb:Und wenn die Regierung "umweltschädliche" Subventionen abschaffen würde wäre das der absolute Horror für die Volkswirtschaft.
Warum? Man muss halt gleichzeitig die Transition in die neue Welt schaffen, dann ist das kein Problem. Das ganze ist nur ein Problem für alle, die mit Gewalt an der alten fossilen Welt festhalten wollen.

ich bin jetzt nach 15 Jahren mit meiner privaten Energiewende fertig. Ich spare jetzt etwa 400€ pro Monat gegenüber einem rein fossilen Zustand. Natürlich sind da bei jedem die Vorraussetzungen anders. Als Eigenheimbesitzer haben ich andere Möglichkeiten als jemand in der ein Zimmer Wohnung im 11 Stock. Aber es zeigt: Wenn man sich aktiv nen Plan macht und Stück für Stück umsetzt kann man viel Geld sparen. Leider ist aber in der Wirtschaft (und auch bei vielen privat) nicht bewegen und lieber jammern angesagt.


2x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 09:58
Bin momentan arbeiten, werde mich später um die Antworten kümmern.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 11:42
Zitat von ForesterForester schrieb:Steuersubventionen abzuschaffen gilt seit vielen Jahren als Lösung für die großen Probleme im Finanzwesen insofern, dass man alles deutlich vereinfacht und verschlanken sollte um effizienter und resilienter zu werden.
Und damit kommen wir zum Kern:

Mobilität wird teurer werden, weil wir uns das so nicht mehr leisten können.

Weder die Subventionierung von A noch von B

Die Insellösungen mit PV , Batterie und Eigenheim wird nicht das neue "Normale" werden , sondern Besserverdienenden vorbehalten sein.


Und so ist das auch eine Mär "E Autos werden günstiger und günstiger" denn meine Prognose:

Kein Auto wird günstiger und günstiger;)


Im Verhältnis ggf., aber nicht absolut unter der Betrachtung der Fahrzeugklasse.


Und somit wird Individualmobilität teurer und teurer:
2019 musste ein Mensch in Deutschland im Schnitt noch 1,16 Jahresgehälter für einen Neuwagen bezahlen. 2024 waren es bereits 1,29. Die Erschwinglichkeit habe dadurch abgenommen, argumentieren die Studienautoren
Quelle:

https://www.heise.de/news/Studie-Preise-fuer-Neuwagen-steigen-schneller-als-Einkommen-10417819.html
Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte, kosteten Arbeiten an der Mechanik, Elektrik oder der Karosserie 2023 im Schnitt 188 Euro pro Stunde. "Die Preise stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent", sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen
Quelle:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/kfz-reparaturen-werkstatt-kosten-100.html


Und so ist es eben:

Der einfache Elektromotortausch ist eben auch dank Lohn, Versicherung ubd drumherum für 5000-10000 Eur zu haben

Die Batteriereparatur auch für 5000-10000 Eur

Das ist nicht Contra E sondern zeigt

" auch vermeintlich einfache Technik" kostet am Ende richtig Geld.

Und daher ist der Weg:
Zitat von alhambraalhambra schrieb:ich bin jetzt nach 15 Jahren mit meiner privaten Energiewende fertig. Ich spare jetzt etwa 400€ pro Monat gegenüber einem rein fossilen Zustand. Natürlich sind da bei jedem die Vorraussetzungen anders. Als Eigenheimbesitzer haben ich andere Möglichkeiten als jemand in der ein Zimmer Wohnung im 11 Stock. Aber es zeigt: Wenn man sich aktiv nen Plan macht und Stück für Stück umsetzt kann man viel Geld sparen
Keiner den einer in Zukunft gehen kann.


2x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 12:00
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Die Insellösungen mit PV , Batterie und Eigenheim wird nicht das neue "Normale" werden , sondern Besserverdienenden vorbehalten sein.
Ungefähr 47% der Bevölkerung lebt in einem Eigenheim, denen steht der Weg in jedem Fall offen.

Ich kenne aber auch Projekte mit Mehrfamilienhäusern, die mit PV, Wärmepumpe und Wallbox ausgerüstet wurden. Also auf eine Art und Weise, die den Mietern zu Gunsten kommt. Hier hat es aber der Bewohner nicht selber in der Hand, sondern ist auf den Vermieter angewiesen.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Und so ist das auch eine Mär "E Autos werden günstiger und günstiger" denn meine Prognose:
Nicht absolut günstiger, sondern günstiger als Verbrenner. Tatsächlich gab es aber auch in den letzten Jahren immer wieder Preissenkungen bei Elektroautos.

Tatsächlich bewegen wir uns durchaus in eine Welt, in der sich nicht mehr jeder individuelle Mobilität leisten kann. Kann man nur hoffen, dass Robotaxis rechtzeitig auf den Markt kommen zum das ein Stückweit abfangen zu können. Wahrscheinlich wird in 10-15 Jahren keiner mehr ein eigenes Auto besitzen.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Der einfache Elektromotortausch ist eben auch dank Lohn, Versicherung ubd drumherum für 5000-10000 Eur zu haben

Die Batteriereparatur auch für 5000-10000 Eur
Naja, Reparaturen gab es vorher auch schon an Autos. Und je nach dem was kaputt geht, konnte das auch schon früher teuer werden. Generell ist es aber so, das Werkstattkosten massiv gestiegen sind dei letzten Jahre. Unabhängig von der Antriebsart.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Keiner den einer in Zukunft gehen kann.
Also ich bin den Weg gegangen. Hat wie gesagt 15 Jahre gedauert. Ich kenne auch noch eine ganze reihe anderer, die den Weg gehen.


2x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 12:43
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wahrscheinlich wird in 10-15 Jahren keiner mehr ein eigenes Auto besitzen.
Diesen Beitrag würde ich gern anpinnen lassen und in 10 Jahren noch mal darauf zurückkommen.
Das wage ich nämlich stark zu bezweifeln. Unsere Politik ist langsam und plant in Legislaturperioden, nicht in Jahrzehnten (leider). Unsere Region ist so strukturschwach mit der wahrscheinlich schlechtesten Infrastruktur des Landes. Öffentliche sind hier ein Fremdwort. Absolut keiner meiner Freunde, Verwandten und Bekannten fährt Bus oder Bahn. Jeder hat hier ein Auto. Ich sehe kein einziges Szenario, wie man das in 10-15 Jahren könnte.
Das der Großteil hier in 15 Jahren BEV fährt sehe ich. Das hier jener Lehrerin Auto braucht, sehe ich nicht.

Oder meinst du, dass nur noch geleast wird?


1x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 13:32
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Oder meinst du, dass nur noch geleast wird?
Nein, ich meine autonomes fahren. Ich brauche ein Auto, ich bestelle mir ein Auto. Lasse mich für kleines Geld dahin fahren wo ich will und das Auto fährt zum nächsten Kunden.


2x zitiertmelden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 14:03
Zitat von alhambraalhambra schrieb:autonomes fahren
Ob das wirklich die bislang gewohnte Individualmobilität so ersetzen kann, wie es gewünscht wird, bezweifle ich auch. Vielleicht mindert es die Verkehrsprobleme, aber Stoßzeiten wird es geben. Ich kann mich vage daran erinnern, dass auch vermutet wurde, dies würde zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen, wenn die Robbis auf der Suche nach dem nächsten Gast herumfahren.
Wie auch immer, auch das erzwingt eventuell eine Umstellung der eigenen Lebensgewohnheiten und auch eine Bereitschaft der Unternehmen, da dabei mitzuhelfen. Bandarbeit in Wolfsburg wäre da ein Thema. Ob wir uns von einem Computer fahren lassen und ob wir bereit sind, auch mal ein wenig zu warten "ICH MUSS ABER JETZT SOFORT ZUM FRISEUR!!!" ;-) , ist auch so eine Sache für sich.
Denk dran, mit welchen Argumenten Elektroautos seit Jahren vehement abgelehnt werden und nun dürften die Autofahrer nicht mehr selber lenken?
Ist aber jetzt schon ein wenig OT.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 15:57
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nein, ich meine autonomes fahren. Ich brauche ein Auto, ich bestelle mir ein Auto. Lasse mich für kleines Geld dahin fahren wo ich will und das Auto fährt zum nächsten Kunden.
Das sehe ich speziell hier bei mir nicht. Wir haben es in den letzten 15 Jahren nicht geschafft, die ÖPNV Netze, die seit der Wende von Kürzungen und Rückbau betroffen waren, neu zu strukturieren. Da bezweifle ich stark, dass man es in 15 Jahren schafft, mehrere E-Taxi Zentren einzurichten. Hier pendeln täglich Pi mal Daumen 20-30k Menschen zur Arbeit (eigene Schätzung). Viele haben ganz individuelle Wege, Zeiten und Ziele. Man bräuchte tausende autonome Taxis... dazu kommt, dass diese mindestens von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr (und Nachts) alle einfach irgendwo rumstehen. Die Preise für die Fahrten dürften dann dem des Individualverkehrs gleichen und damit völlig unattraktiv sein, weil man mit eigenem Fahrzeug viel flexibler ist. Auf dem Dorf ist das mit den Wartezeiten und Verfügbarkeiten auch kritisch. Autos sind bei uns nicht Luxus, sondern Infrastruktur. Unsere Mieten sind zwar ein Witz im vergleich zu großen Städten, aber wenn man bedenkt, dass hier jeder Haushalt ein bis zwei Autos benötigt, kommt man im Prinzip auf die gleiche monatliche Belastung.

In der Stadt ist das ein völlig anderes Szenario. Aber bei uns in der Pampa sehe ich den kompletten Wegfall des Individualverkehrs nicht mal in den nächsten 50 Jahren.


melden

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

gestern um 20:54
Vorab, in diesem Post wird einiges "Off-Topic" sein.
Ich will aber auch entsprechende Antworten verfassen.


@Frankkp
Zitat von FrankkpFrankkp schrieb:In dem von die verlinkten Text des Umweltbundesamt steht auf Seite 59/60:
Unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer beträgt die steuerliche
Begünstigung des Dieselkraftstoffes sogar 21,9 Cent/l. Dies verschafft Pkw mit Dieselmotoren
einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.
und weiter
Legt man, derart konservativ betrachtet, den Steuersatz für Benzin
(Ottokraftstoff) als Referenz an, dann ergibt sich bei einem Dieselkraftstoffverbrauch von ca.
44,6 Mrd. Liter im Jahr 2018 ein jährlicher Steuerausfall in Höhe von
8,2 Mrd. EUR.
Quelle: dein Link

Vielleicht ist eine "steuerliche Begünstigung" gegenüber Benzin keine direkte Subvention aber ich denke das ist Wortklauberei.
Kannst du kurz aufzeigen wo deine
Zitat von synandysynandy schrieb:Aber was sagst du zur Diesel-Subventionierung von 3,5 Mrd €?
genau herkommen, habe jetzt keine Lust, aus deinem Link, mir deine Argumente zusammensuchen suchen zu müssen

Diese Aussage stützt dein Link übrigens auch nicht:
Zitat von synandysynandy schrieb:Und wenn die Regierung "umweltschädliche" Subventionen abschaffen würde wäre das der absolute Horror für die Volkswirtschaft.
Das Umweltbundesamt dazu:
Umweltschädliche Subventionen gefährden die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des
Wirtschaftsstandorts Deutschland: Indem umweltschädliche Subventionen die Entwicklung
und den Umstieg auf ressourcenschonende, klimafreundliche Produkte und Techniken
hemmen, behindern sie die Entwicklung grüner Zukunftsmärkte, die für die
Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung sein werden.
OK. Zu "Seite 59/60".

Ich habe die Daten von diesem Link: https://irgendwelchefragen.de/wird-kraftstoff-subventioniert/
Von diesem Link kommt auch die Diesel-Subvention für PKW von 3,5 Mrd. €.
Da ich Daten für PKW´s haben wollte war das die einzige Quelle wo man diesen Wert findet.
Die 7,8 Mrd. (mein Link) bzw. 8,2 Mrd. beziehen sich auf alle Fahrzeuge welche Diesel als Treibstoff nutzen.

Zum Thema "Steuerliche Begünstigung" oder "Subvention". Geb dir recht, das ist Wortklauberei. Ich habe eben lediglich gebräuchliche Namen verwendet. "Dieselprivileg" hab ich bewusst nicht benutzt.

Zum Thema "Abschaffung von umweltschädlichen Subventionen". OK. Dann schaffen wir die Subventionen für "Energiebereitstellung und Nutzung", "Verkehr", "Bau- und Wohnungswesen" und "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" ab.
Menschen die glauben daß eine Abschaffung dieser Subventionen die Volkswirtschaft nicht schädigt, kann ich nicht ernst nehmen.


@alhambra
Zitat von alhambraalhambra schrieb:
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Verbrenner bietet volkswirtschaftlich viele Vorteile hinsichtlich Steuereinnahmen, Beschäftigung und Komplexität.
Was ich mal als "ist deutlich teuerer" übersetzen würde ;)
Interessante Ansicht. Aber nein. Alleine was Steuereinnahmen angeht. Nochmals, 33,5 Mrd. Kraftstoffsteuer & 9,6 Mrd. KFZ-Steuer.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Wie hoch die Steuereinnahmen aus E-Autos, gerade bei einer durchaus hohen Subventionierung, sein werden?
Kommt drauf an welche Steuern du konkret meinst. KFZ Steuer kann man ja auf gleichem Niveau erheben, wie bei den Verbrennern auch. Muss mn sich halt ein neues System überlegen, weil das alte mit Hubraum und Schadstoffklasse nicht mehr funktioniert. Also wahrscheinlich, so wie @Forester
vorschlagen hat, was Gewichtsbasiertes.

Bei den Kraftstoffen ist es immer noch so, das Strom pro kwh deutlich stärker besteuert wird. Wenn man das gleichziehen würde, dann wäre fossiler Kraftstoff bei 2.50-3,00€ oder alternativ würde Strom 1/3 billiger. Jedenfalls wäre das der Durchbruch sowohl von E-Autos als auch von Wärmepumpen. Natürlich würden dem Staat dann 2/3 der Steuereinnahmen in dem Bereich flöten gehen, weil Strom sehr viel effizienter genutzt wird.
OK. Zum Thema "KFZ-Steuer" bei E-Autos. Falls du meinen Post richtig gelesen hättest wäre dir evtl. aufgefallen daß ich korrekterweise schon geschrieben habe daß die KFZ-Steuer bei E-Autos über Gewicht berechnet wird.
Zum Thema "Strom wird deutlich stärker besteuert". Stimmt. Trotzdem: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiewende-bund-subventioniert-strompreise-2026-mit-295-milliarden-euro/100182362.html Soviel zur Subventionierung von Strom.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Und wenn die Regierung "umweltschädliche" Subventionen abschaffen würde wäre das der absolute Horror für die Volkswirtschaft.
Warum? Man muss halt gleichzeitig die Transition in die neue Welt schaffen, dann ist das kein Problem. Das ganze ist nur ein Problem für alle, die mit Gewalt an der alten fossilen Welt festhalten wollen.
Da stelle ich mir die Frage was du unter "neue Welt" verstehst. Und warum sollten nur Menschen die "mit aller Gewalt an der alten fossilen Welt festhalten wollen" damit ein Problem haben? Volkswirtschaft betrifft uns alle, somit auch eine Schädigung an selbiger.
Und wie ich schon weiter oben geschrieben habe:
Zitat von synandysynandy schrieb:Zum Thema "Abschaffung von umweltschädlichen Subventionen". OK. Dann schaffen wir die Subventionen für "Energiebereitstellung und Nutzung", "Verkehr", "Bau- und Wohnungswesen" und "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" ab.
Menschen die glauben daß eine Abschaffung dieser Subventionen die Volkswirtschaft nicht schädigt, kann ich nicht ernst nehmen.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:ich bin jetzt nach 15 Jahren mit meiner privaten Energiewende fertig. Ich spare jetzt etwa 400€ pro Monat gegenüber einem rein fossilen Zustand. Natürlich sind da bei jedem die Vorraussetzungen anders. Als Eigenheimbesitzer haben ich andere Möglichkeiten als jemand in der ein Zimmer Wohnung im 11 Stock. Aber es zeigt: Wenn man sich aktiv nen Plan macht und Stück für Stück umsetzt kann man viel Geld sparen. Leider ist aber in der Wirtschaft (und auch bei vielen privat) nicht bewegen und lieber jammern angesagt.
Das freut mich wirklich für dich.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Die Insellösungen mit PV , Batterie und Eigenheim wird nicht das neue "Normale" werden , sondern Besserverdienenden vorbehalten sein.
Ungefähr 47% der Bevölkerung lebt in einem Eigenheim, denen steht der Weg in jedem Fall offen.

Ich kenne aber auch Projekte mit Mehrfamilienhäusern, die mit PV, Wärmepumpe und Wallbox ausgerüstet wurden. Also auf eine Art und Weise, die den Mietern zu Gunsten kommt. Hier hat es aber der Bewohner nicht selber in der Hand, sondern ist auf den Vermieter angewiesen.
Die Sache mit den "47% Eigenheimen" wollte ich auch schonmal schreiben. Hab es aber gelassen da nirgends ersichtlich ist wieviel davon wirklich auch Häuser sind.
Und natürlich wäre es optimal wenn auch Miethäuser, auch Häuser mit Wohnungen, mit PV, Wärmepumpe und Wallbox ausgerüstet würden.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Und so ist das auch eine Mär "E Autos werden günstiger und günstiger" denn meine Prognose:
Nicht absolut günstiger, sondern günstiger als Verbrenner. Tatsächlich gab es aber auch in den letzten Jahren immer wieder Preissenkungen bei Elektroautos.

Tatsächlich bewegen wir uns durchaus in eine Welt, in der sich nicht mehr jeder individuelle Mobilität leisten kann. Kann man nur hoffen, dass Robotaxis rechtzeitig auf den Markt kommen zum das ein Stückweit abfangen zu können. Wahrscheinlich wird in 10-15 Jahren keiner mehr ein eigenes Auto besitzen.
Preissenkungen habe ich bisher nicht mitbekommen, habe aber ehrlicherweise auch nicht darauf geachtet.
Individuelle Mobilität ist eben so ne Sache. Eben, wer es sich leisten kann wird diese auch weiterhin haben. Und das auch in 10-15 Jahren.
Zu Robotaxis. Gute Idee, kann aber eben nicht den gesamten Personenverkehr abdecken.


1x zitiertmelden