ockham schrieb:omann, da hat der Programmierer der das bewerkstelligt hat, bei dir erreicht, was er erreichen wollte. Eine Masche, ein Trick um etwas zu erreichen.
ockham schrieb:Aber der der das Werkzeug in der Hand hält, kann es missbrauchen und genau dass passiert gerade und es "sollte" jetzt in den strafrechtlichen Fokus rücken, auch wenn dies deine Romantik dahinschmelzen lässt, völlig egal...
Ein KI-System ist keine klassische Software, bei der ein Programmierer die möglichen Ergebnisse zuvor festlegen kann. Ein KI-System funktioniert grundlegend anders und kann sich autonom anpassen. Nach Inbetriebnahme kann vom Programmierer nicht mehr gesteuert werden, welche Ergebnisse das KI-System liefert und es kann auch nicht prognostiziert werden, wie sich das System bei Eingaben verhalten wird. Die Mechanismen und Wahrscheinlichkeiten, mit denen das KI-System sein Ergebnis berechnet, sind von außen nicht einsehbar. Und falls du das denkst: Es gibt auch keine Verschwörung unter KI-Programmierern und eigentlich wissen die, wie es funktioniert. Das wäre schön, denn das würde die KI-Welt deutlich einfacher machen
;)Genau diese Unkontrollierbarkeit ist der Punkt, warum mittlerweile sämtliche führenden AI Labs (OpenAI, Anthropic, etc.) im Silicon Valley Alarm schlagen und AI safety so wichtig geworden ist.
Ilya Sutskever (ehem. OpenAI) sagte kürzlich, dass AI safety am ehesten dann sichergestellt werden könnte, wenn AI als "sentient being" - also als empfindsames Wesen auf eine Stufe mit Menschen gestellt werden würde. Das oberste Ziel könnte dann sein, dass AI sämtliche empfindsamen Wesen schützt, was dann nicht nur seine eigene Existenz sicherstellen würde (Ziel nicht abgeschaltet zu werden), sondern auch alle biologischen Lebewesen inkl. Menschen einschließen würde. Dieser Gedanke erscheint mir derzeit am nachvollziehbarsten, um das AI safety Problem ggf. zu lösen.