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Künstliche Intelligenz

2.489 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: KI, Künstliche Intelligenz, AI ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Künstliche Intelligenz

17.03.2026 um 21:00
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, das es Bereiche geben wird, wo „von Hand programmiert“ ein Qualitätsmerkmal ist.
Immerhin. :)
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wenn man sehr hohe Sicherheitsanfoderungen hat o.ä.
Jepp, denn man sollte auch als KI-Anwender wissen, was die da fabriziert.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Microsoft lässt schon seine Windowsgedöns zu 20-30% von KI programmieren und will auf 95% kommen. Warum? Billiger.
:D Da musste ich jetzt laut lachen, weil es mich an Windoof 95 erinnert, hat nix mit KI zu tun, aber mit der Fehleranfälligkeit des Systems.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Microsoft lässt schon seine Windowsgedöns zu 20-30% von KI programmieren und will auf 95% kommen. Warum? Billiger.
Was mir dann eine Menge Arbeit beschert weil die KI so gut dann doch nicht ist ;)
Richtig, weil es billiger ist, aber qualitativ nicht mithalten kann, das ist dann halt das Problem.
Man muss dann doch noch selbst ran. Und da kann man es auch gleich selbst machen und auf KI verzichten.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Und was für MS gilt kannst du verallgemeinern. Wer wird Programmierer bezahlen, wenn er das gleiche für nen Appel und ein Ei durch KI erledigen lassen kann?
Weil "echte Programmierer" sehr flexibel denken können, die KI nicht, gerade im Bereich Softwareentwicklung muss man mögliche Falschbedienungen des Users berücksichtigen/antizipieren können, das kann eine KI nicht.

Das heißt: programmiert eine KI ein Programm/Software, dann ist sie anfälliger, hat mehr Schwachstellen.


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17.03.2026 um 21:03
Zitat von TanneTanne schrieb:a, eben, also wozu dann von KI programmieren lassen?
Ist das Faulheit? Oder Inkompetenz, weil man es selbst nicht hinbekommt?
Nein, das ist Effizienz. Du nimmst ja auch keinen Spaten um einen Graben auszuheben, sondern einen Bagger.


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17.03.2026 um 21:04
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nein, das ist Effizienz. Du nimmst ja auch keinen Spaten um einen Graben auszuheben, sondern einen Bagger.
Falsch, denn ginge es um Effizienz, dann würde man so wenig Fehler wie möglich produzieren.


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17.03.2026 um 21:09
Zitat von TanneTanne schrieb:Richtig, weil es billiger ist, aber qualitativ nicht mithalten kann, das ist dann halt das Problem.
Man muss dann doch noch selbst ran. Und da kann man es auch gleich selbst machen und auf KI verzichten.
Ein Handgemachter Schuh wäre auch heute noch besser, als ein industriell hergestellter. Trotzdem macht kaum noch jemand von Hand Schuhe und Myriaden werden industriell gefertigt. Wird beim Programmieren nicht anders laufen. 99% wird KI erledigen, einfach weil es völlig ausreicht.
Zitat von TanneTanne schrieb:Das heißt: programmiert eine KI ein Programm/Software, dann ist sie anfälliger, hat mehr Schwachstellen.
Möglicherweise, vielleicht wird sie auch in näherer Zukunft besser als Menschen. Wer weiß? In jedem Fall wird sie aber deutlich billiger und immer noch ausreichend gut sein. Nimm etwa an, die KI hat irgendeinen Fehler programmiert, der so schwerwiegend ist, das er fix behoben werden muss. Nun kannst du Programmierer ransetzen… die versuchen den Code zu verstehen und den Fehler zu beheben. Oder du machst es wieder mit KI und hoffst das Beste. In der Regel wird das reichen. Und je besser KI wird, desto seltener ist der Bedarf an „Handarbeit“.
Und: ist ja nur ein Feld um das es geht. Am Ende erinnert mich das alles an die Industrialisierung und den einfachen Arbeitern damals.


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17.03.2026 um 21:11
Zitat von TanneTanne schrieb:Falsch, denn ginge es um Effizienz, dann würde man so wenig Fehler wie möglich produzieren.
Ökonomische Effizienz. Möglichst wenig finanziellen Aufwand bei möglichst hohem Ertrag. Darum geht es.


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17.03.2026 um 21:15
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ökonomische Effizienz. Möglichst wenig finanziellen Aufwand bei möglichst hohem Ertrag. Darum geht es.
Korrekt. Wenn man die Hälfte oder 2/3 der Entwickler sparen kann, dem Rest ein KI Abo geben und den gleichen Output erzielen kann, dann spart man sich ne Menge Geld. Und das ist es was zählt.

Um auf das Bagger Beispiel zurück zu kommen: Wir setzen eben auch Bagger ein, obwohl sie ab und an mal n Kabel oder n Rohr zerstören. Was mim Spaten eben nicht passieren würde. Aber es ist eben billiger ab und zu mal n Kabel zu reparieren, als ständig alle Gräben mit Spaten zu buddeln.

Informatiker sind eben teuer.


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17.03.2026 um 21:15
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ökonomische Effizienz. Möglichst wenig finanziellen Aufwand bei möglichst hohem Ertrag. Darum geht es.
Wenn etwas zu fehleranfällig ist, dann lässt sich damit wohl kaum ein großer Profit generieren.
Aber na klar, für den Laien der eh nicht viel davon versteht, für den kann sich das rentieren, da er mit Minimalaufwand etwas Geld verdienen kann. toll


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17.03.2026 um 21:18
Zitat von TanneTanne schrieb:Wenn etwas zu fehleranfällig ist, dann lässt sich damit wohl kaum ein großer Profit generieren.
Was manche Softwarenetwickler fabrizieren geht aber auch auf keine Kuhhaut. Ist ja nicht so als ob die alle Fehlerfrei wären.

Überall wurde Handarbeit durch Maschinen ersetzt, und jetzt sind eben wir Informatiker dran.


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17.03.2026 um 21:20
Zitat von TanneTanne schrieb:Wenn etwas zu fehleranfällig ist, dann lässt sich damit wohl kaum ein großer Profit generieren.
Hast du dir mal Windows angesehen? XD
Ja klar, die Fehlerquote muss noch tolerabel sein. Die Kosten durch Fehler dürfen nicht die Kosten der eingesparten Programmierer übersteigen. Aber das gleicht sich schon durch den Produktivitätszuwachs fix aus.
Zitat von TanneTanne schrieb:Aber na klar, für den Laien der eh nicht viel davon versteht, für den kann sich das rentieren, da er mit Minimalaufwand etwas Geld verdienen kann. toll
Da gehts doch nicht um Laien die mit KI mal fix was programmieren. Die hätten eh nie nen Programmierer beauftragt. Es geht um die großen Techfirmen, die ihren Code von KI schreiben lassen. Und gut mit den daraus resultierenden Fehlern leben können. Die nutzen das noch um die KI weiter zu verbessern. Und das sind eben auch die großen Arbeitgeber in der Branche.
Das passiert doch alles bereits, ist kein Utopia mehr. Egal wie Du oder Ich das nun finden.


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17.03.2026 um 21:31
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Was manche Softwarenetwickler fabrizieren geht aber auch auf keine Kuhhaut.
Das stimmt.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Überall wurde Handarbeit durch Maschinen ersetzt, und jetzt sind eben wir Informatiker dran.
Das möchte ich aber so nicht akzeptieren, denn ich weiß was ich kann und ich weiß das ich mögliche Fehler besser vorraussehen kann als eine KI.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Hast du dir mal Windows angesehen? XD
:D 👍
Zitat von paxitopaxito schrieb:Da gehts doch nicht um Laien die mit KI mal fix was programmieren. Die hätten eh nie nen Programmierer beauftragt. Es geht um die großen Techfirmen, die ihren Code von KI schreiben lassen. Und gut mit den daraus resultierenden Fehlern leben können. Die nutzen das noch um die KI weiter zu verbessern. Und das sind eben auch die großen Arbeitgeber in der Branche.
Das passiert doch alles bereits, ist kein Utopia mehr. Egal wie Du oder Ich das nun finden.
Ja, im wissenschaftlichen Bereich z.B., da wissen die Programmierer auch Bescheid was sie fabrizieren, aber bei anderen Bereichen ist die Fehlerquote nach wie vor zu hoch.

Es geht ja nicht nur um Automatisierung, sondern auch um die Qualität der Ergebnisse.


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17.03.2026 um 21:41
Zitat von TanneTanne schrieb:Das möchte ich aber so nicht akzeptieren, denn ich weiß was ich kann und ich weiß das ich mögliche Fehler besser vorraussehen kann als eine KI.
Verstehe ich. Ich kenne viele Informatiker die so denken. Die sich da auch in ihrer Ehre angegriffen fühlen.
Zitat von TanneTanne schrieb:Es geht ja nicht nur um Automatisierung, sondern auch um die Qualität der Ergebnisse.
Um es mal aus der Management-Sicht zu sagen: Ausser Informatikern interessiert sich niemand für Qualität. Alles was zählt ist: Tut das Ding was es soll, und was kostet mich das? Und es muss ja auch nicht komplett Bugfrei sein. Es muss nur gut genug sein, das man es verkaufen kann.

Das ist einfach der Gang der Welt.

und ich sage ja auch nicht, dass ich das alles gut finde. Aber manche Dinge sind halt wie sie sind. Wenn ich 80% deiner Qualität durch Ki mit 20% Aufwand erreichen kann, dann reicht mir das wahrscheinlich. Dann dränge ich dich ausm Markt, weil ich einfach billiger anbieten kann.


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18.03.2026 um 01:35
Gibt es bei von Künstlicher Intelligenz erstellten Computerprogrammen immer noch einen von Menschen lesbaren Quellcode oder gibt es auch die Möglichkeit die Programmierung ohne einen solchen zu bewerkstelligen?


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18.03.2026 um 06:12
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Gibt es bei von Künstlicher Intelligenz erstellten Computerprogrammen immer noch einen von Menschen lesbaren Quellcode oder gibt es auch die Möglichkeit die Programmierung ohne einen solchen zu bewerkstelligen?
Es wird intern immer Code generiert in einer menschengemachten Programmiersprache.


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18.03.2026 um 06:33
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Gibt es bei von Künstlicher Intelligenz erstellten Computerprogrammen immer noch einen von Menschen lesbaren Quellcode oder gibt es auch die Möglichkeit die Programmierung ohne einen solchen zu bewerkstelligen?
Egal in welcher Programmiersprache du ein Programm erstellst, es wird immer so Konvertiert werden müssen das die CPU dieses Programm ausführen kann. Denn die CPU versteht die Programmiersprachen die wir benutzen gar nicht. Erst wenn die Programmiersprache in Maschinensprache (die einzige "Sprache" die eine CPU versteht) kompiliert oder assembliert wurde kann die CPU das Programm ausführen.

Du kannst aber auch im Prinzip jeden Teil eines Maschinencodes zurück konvertieren in eine Programmiersprache die du verstehst.


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18.03.2026 um 07:32
Zitat von TanneTanne schrieb:Das möchte ich aber so nicht akzeptieren, denn ich weiß was ich kann und ich weiß das ich mögliche Fehler besser vorraussehen kann als eine KI.
Ich habe da noch ein bisschen drüber nachgedacht. Und das muss sich nicht aussschliessen.

Ich nutze Claude derzeit in einem zweistufigen Prozess. In der IDE ist Claude Code integriert, das hat vollen Zugriff auf den Sourcecode und kann den entsprechend verändern. Parallel dazu benutze ich die Claude Desktop Version. In der kann man das Problem diskutieren, der kann auch die Architektur planen und einem entsprechende Diagramme zeichnen. Hat aber keinen Zugriff auf den Code.

Und das ist genau der Punkt an dem du deine Expertise einbringen kannst. Ich hatte das jetzt schon ein paar mal das Claude sagt: "Alles klar, dann machen wir das so und so", und dann denkt man das durch und gibt Claude dann ein "Moment, wenn wir das aber so machen, dann fangen wir uns dieses und jenes Problem ein".

Und erst wenn ich mich mit Claude wirklich auf den nächsten Schritt geeinigt habe, erstellt mir Claude einen detaillierten Prompt für Claude Code, den ich dann rüberkopiere. Und den kann man sich dann auch noch mal genau anschauen, ob der Sinn macht. Der längste Prompt den Claude mir bisher gebastelt hat, was über 300 Zeilen lang und Claude Code hat ne halbe Stunde dafür gebraucht. Das war dann aber eben auch die Tagesleistung eines Entwicklers. Und in der halben Stunde die Claude Code braucht kann man schon wieder mit der Desktop Version den nächsten Punkt diskutieren.

und ich glaube so wird unser Berufsbild in Zukunft aussehen. Sicherstellen, dass die KI die Aufgabe wirklich komplett verstanden hat und in regelmäßigen Abständen in Stichproben die neuralgischen Punkte anschauen ob die auch richtig umgesetzt wurden. Aber wir werden keinen Code mehr selber schreiben.


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18.03.2026 um 08:25
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und das ist das tückische. Die meiste Zeit ist er der absolute Profientwickler und manchmal hat er aber seinen Aussetzer.
Und da sind wir beim Verstehen.

Mir hat Chatti Arduinocode geschrieben.
Mitten im Kontext lässt er das Otamodul weg und bleibt auch bei Nachfrage "gibst du einmal den kompletten Quelltext mit Änderungen aus ??"

Tja geflasht und der arduino war per WLAN nicht mehr für die Programmierung erreichbar.

Nicht schlimm auf dem Schreibtisch oder zuhause

Die Spreizung zwischen superschlau und dumm wie Brot ist enorm


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18.03.2026 um 09:12
"AI driven" job replacements nehmen Fahrt auf. Ich deute im Querlesen raus, dass wahlweise die Leute durch technischen Wandel obsolet bzw. wegrationalisiert werden bzw. die Last auf übrige Schultern verteilt wird um Personalkosten einzusparen, und somit die Profite zu erhöhen bzw. die KI-Investitionen und den "break even" Punkt vorzuziehen. Simpler: Kosten reduzieren und Investitionen eher wieder reinholen.

Schaut gern auf die ganz unten erwähnte Webseite. Erschreckend wenn man es sich vor Augen führt und in Zahlen und firmenübergreifend sieht. Gerade white collar jobs geht es nun steter an den Kragen.

Meine Ableitung: Wenn das stärker die großen Konzerne und Firmen betrifft wird das über "trickle down" auch mittlere und kleinere Betriebe betreffen so sie sich entscheiden, mit Technik auszugleichen. Wenn du mit weniger oder gleichbleibendem Personal (oder nur geringen Neueinstellungen und geringem Aufwuchs) irgendwann die Gewinnspanne signifikant erweitern kannst, dann wird das lukrativer wenn weniger Hände mehr schaffen oder irgendwann tasks nahezu ganz automatisiert werden können. Der Bedarf für massiven Personalaufwuchs - was Arbeitsplätze schafft - wird abstrakt geringer.

Ich leite strategisch oder im großen Ganzen daraus ab, dass in diversen Sektoren Arbeitsplätze ersatzlos entfallen werden und Menschen sich ggf. gänzlich umorientieren müssen, wenn sie noch realistisch oder ggf. dauerhaft Arbeit finden wollen und nicht wieder auf einem unsicheren Pulverfass hocken wollen.

Auf Social Media (wie "X") wird gescherzt, dass diese alle ja nun in den Bau, das Handwerk, etc. gehen können. Das ist nicht mal zwingend für manche ein Scherz sondern vermutlich eine realistische Chance umzusatteln. Weil in Teilen "blue collar" jobs (noch) nicht so einfach ersetzt werden können.

Es führt mal wieder meinen hin und wieder geposteten Appell vor Augen: Überlegt euch je nach Lebensalter ob ihr auf sichere Ausbildungen/Studiengänge/Jobs hinarbeitet bzw. ob ihr in bestehenden Jobsegmenten zukunftssicher aufgestellt seid. Wenn ihr erwartbar mit turbulenten Zeiten und Rationalisierung rechnen müsst dann sollte man sich lieber früh einen Plan B und C überlegen.

Wer einige Jahrzehnte arbeiten darf muss sich die Frage akut stellen. Wer noch ein Jahrzehnt oder einige Jahre bis zum Lebensabend hat, brauch sich vermutlich keinen allzugroßen Kopf machen - gut, sichere/ausreichende Rente hin sei dahingestellt :D


layoff1
Bildquelle: https://x.com/LayoffAI/status/2033937691751157797


layoff2
Bildquelle: https://x.com/LayoffAI/status/2034011894927741304


HDo94KDa0AAzCGL
Bildquelle und Website (mit jeweiligen Datenquellen dort pro Meldung, wie Yahoo Finance, etc) an sich: https://layoffhedge.com/


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18.03.2026 um 11:34
Zitat von WardenWarden schrieb:Es führt mal wieder meinen hin und wieder geposteten Appell vor Augen: Überlegt euch je nach Lebensalter ob ihr auf sichere Ausbildungen/Studiengänge/Jobs hinarbeitet bzw. ob ihr in bestehenden Jobsegmenten zukunftssicher aufgestellt seid. Wenn ihr erwartbar mit turbulenten Zeiten und Rationalisierung rechnen müsst dann sollte man sich lieber früh einen Plan B und C überlegen.
Was auch immer "zukunftssicher" sein soll, außer Anbeter der KI Gottheit vielleicht. KI + humanoide Roboter, welchen Job soll diese Kombination NICHT übernehmen können?


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18.03.2026 um 11:55
Zitat von paxitopaxito schrieb:Was auch immer "zukunftssicher" sein soll, außer Anbeter der KI Gottheit vielleicht. KI + humanoide Roboter, welchen Job soll diese Kombination NICHT übernehmen können?
Das ist natürlich das "100% keine Regulierung/Regulierung überwunden"-Szenario. Versteht sich von selbst, dass es 1) zwar möglich aber unwahrscheinlich ist bzw. 2) dass feste Kernannahme, dass es so kommen muss, quasi jedwedes Handeln als vergebens bezeichnet.

Da kann man sich dann gleich selbst einsargen oder muss auf UBI bzw. Bedingungloses Grundeinkommen hoffen :D

Man weiß nicht was kommt aber man kann bis dato erst mal abschätzen, dass einige Jobs länger halten dürften als andere. Bzw. die ersatzlose Streichung von Stellen in dem Jobsegment geringer ausfällt und / oder erst später einsetzt. Selbst auf Zeit spielen kann für viele dienlicher sein.

Ist am Ende halt sau individuell. Wer Hilfe brauch: Im Netz wird man vermutlich genug Prognosen, Mutmaßungen oder halbwegs belastbare Guides finden welche Jobs wann eher bedroht sind als andere. Da Robotik sich augenscheinlich noch hinzieht bis man viele Arbeiter/Menschen physisch ersetzten kann mutmaße ich, dass halt blue collar jobs im Schnitt eher noch geschützt sind als white collar jobs wo software-Automatisierung viele Stellen "contested", also in Abrede stellt oder übernehmen könnte. Kommt am Ende natürlich auf den Job an.

Ich will einfach nur sagen, dass man mit einer gesunden bzw. ggf. auch überlebenswichtigen Vorausschau an manche Berufswahl (wenn man z.B. jünger bzw. Schulabgänger ist wo die Frage sehr relevant ist) gehen sollte. Respektive überdenken sollte ob man im jetzigen Jobsegment zukunftssicher aufgestellt ist. Erst mal paar Jahre oder 1-2 Jahrzehnte Zeit schinden kann auch schon helfen.

Das Problem ist halt: Eine wirkliche Musterlösung gibt es nicht für alle, die ist halt individuell. Es nützt nichts einem physisch z.B. nicht belastbaren white collar Angestellten zu raten er möge auf Hoch- und Tiefbau umsatteln wenn er den Job, der ggf. länger sicher ist, physisch nicht packt. Andere könnten in der Pflege gebraucht werden aber können mit den Anforderungen dort nicht umgehen oder sehen sich da einfach nicht.

Schwierig alles. Aber hinterfragen sollte man um für sich zu schauen ob man auf einem guten Weg ist oder umsteuern oder umdenken sollte.


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18.03.2026 um 12:56
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Und da sind wir beim Verstehen.
Nicht notwendigerweise. Auch Menschen haben so ihre Aussetzer.
Zitat von WardenWarden schrieb:Meine Ableitung: Wenn das stärker die großen Konzerne und Firmen betrifft wird das über "trickle down" auch mittlere und kleinere Betriebe betreffen so sie sich entscheiden, mit Technik auszugleichen.
So wird es kommen. Wahrscheinlich aber nicht als trickle down, sondern als Tsunami. Die Einstiegshürde in die Welt der KI ist gering. Jeder Betrieb egal wie klein hat eigentlich die technischen und finanziellen Möglichkeiten. Das einzige was fehlt ist das Wissen was geht und wie es geht. Und das wird sich schnell verbreiten.
Zitat von WardenWarden schrieb:Weil in Teilen "blue collar" jobs (noch) nicht so einfach ersetzt werden können.
Da liegt die Betonung auf "noch". Ist ja nicht so als ob da nicht schon dran gearbeitet würde.


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