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Künstliche Intelligenz

2.489 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: KI, Künstliche Intelligenz, AI ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Künstliche Intelligenz

18.03.2026 um 13:32
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Du kannst aber auch im Prinzip jeden Teil eines Maschinencodes zurück konvertieren in eine Programmiersprache die du verstehst.
Kann ich wirklich bei JEDEM Programm zur Berechnung der Position von Planeten herausfinden, mit welchen Formeln es die entsprechenden Positionen berechnet?


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18.03.2026 um 13:36
@Marfrank
Im Prinzip ja. Wie schwer das ist hängt aber von der Programmiersprache ab. Gerade bei C++ und ähnlichen gibt es nicht viele Experten die das wirklich können. Ansonsten gibt es die Formeln aber auch ohne dekompilieren in jedem Physikbuch


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18.03.2026 um 13:37
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Kann ich wirklich bei JEDEM Programm zur Berechnung der Position von Planeten herausfinden, mit welchen Formeln es die entsprechenden Positionen berechnet?
Wie ich schrieb... im Prinzip ja, aber so einfach das mal eben machen ist es nicht unbedingt.


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18.03.2026 um 15:04
Zitat von WardenWarden schrieb:Das ist natürlich das "100% keine Regulierung/Regulierung überwunden"-Szenario. Versteht sich von selbst, dass es 1) zwar möglich aber unwahrscheinlich ist bzw. 2) dass feste Kernannahme, dass es so kommen muss, quasi jedwedes Handeln als vergebens bezeichnet.
Da kann man sich dann gleich selbst einsargen oder muss auf UBI bzw. Bedingungloses Grundeinkommen hoffen
Nein, davon gehe ich überhaupt nicht aus. Mir fällt bloß absolut nix ein womit man sagen kann: Okay DIESER Job ist jetzt aber wirklich zukunftssicher.
Zitat von WardenWarden schrieb:Ich will einfach nur sagen, dass man mit einer gesunden bzw. ggf. auch überlebenswichtigen Vorausschau an manche Berufswahl (wenn man z.B. jünger bzw. Schulabgänger ist wo die Frage sehr relevant ist) gehen sollte.
Wozu? Es kann dir eh keiner sagen was nun eine "gute Wahl" ist. Solche Voraussagen haben sich im Rückblick eher nicht bestätigt und unsere Zeit noch schnelllebiger geworden. Man sollte das machen, was passt und einfach nicht davon ausgehen, dass man genau das genau so bis ans Lebensende machen wird. Ich brauche da nur meine Erwerbsbiographie mit der meiner Eltern zu vergleichen. Solche Ratschläge an die Jugend ("überlebenswichtig nen KI sicheren Job zu lernen! Werde Landwirt statt Informatiker!") ergeben aus meiner Sicht 0 Sinn.


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18.03.2026 um 15:21
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Also ich habe am Wochenende Claude eine SaaS cloudanwendung schreiben lassen. Mit Mandantenfähigkeit und alle Daten werden verschlüsselt auf dem Server abgelegt. Alleine die Verschlüsselung ist so komplex, da würde ein normales Entwicklerteam viele Tage dran sitzen. Inklusive weiter Benutzer einladen und ne IOS APP
Ich finde das sehr interessant, was du schreibst, denn meine eigenen Erfahrungen sehen eigentlich anders aus.

Ich nutze - wie weiter oben angesprochen - auch inzwischen KI-Unterstützung beim Entwickeln, muss aber Einschränkungen machen.

Nur zwei Beispiele:

Mittlere (und größere) Projekte scheinen die gängigen Coder-LLMs nicht mehr wirklich erfassen zu können. Mein aktuelles Projekt hat ein realtionales Datenmodell mit ungefähr 100 Tabellen und ungefähr 450 Java-Klassen (nur die eigenen Klassen im Projekt, ohne Bibliotheken).
Die Vorschläge, die gemacht werden, lassen erkennen, dass die technischen und fachlichen Zusammenhänge das System überfordern.

Es kommen manchmal Vorschläge, die die Qualität der Software grundsätzlich und massiv in Frage stellen und die Eignung für den Produktionseinsatz eigentlich "vernichten"..
Beispielsweise hat mir der Coding Agent beim Refaktorieren einer Spring-Boot Java-Web-Anwendung eine Klasse mit Custom-Formattern so umgestellt, dass er statische Instanzen für Abkömmlinge von Simple-XYZ-Formattern eingebaut hat... Zur Performance-Optimierung. :O

Wer so etwas dann einfach verwendet und in Produktion übergibt - weil Programmieren muss man ja nicht mehr können - bereitet die nächste Katastrophe gut vor.

Ich habe gestern ein aktuelles Video auf Youtube gesehen, in dem ein erfahrener Programmierer drei KI-Codern (Anthropic, OpenAi und Google) eine einfache Aufgabe gestellt hat. Gewünscht war eine simple Web-Anwendung / -App zur privaten Budget-Verwaltung, zwei Datenbank Tabellen (Kategorien und Ausgaben), drei Ansichten (Dashboard mit Monats- und Kategorie-Grafiken, Erfassungsseite mit einem Dartumsfeld, einer Combo-Box für die Kategorie und dem Betragsfeld und einer Sidebar links mit Menü und einer Headerzeile.

Ergebnis aus meiner Erinnerung:
- Der Google-Coder ist mehrfach augestiegen und das Gesamtprojekt war am Ende nicht ausführbar / kompilierbar.
- Der OpenAI-Coder hat ebenfalls kein direkt ausführbares Konstrukt erzeugt.
- Das Ergebnis des Anthropic-Coders lief fast auf Anhieb, allerdings hatte er eine Funktionalität auf dem Dashboard "vergessen".

Ich selbst bin immer wieder mal überrascht über das, was mir da geliefert wird, manchmal positiv, manchmal kriege ich aber auch einen Lachflash...

Manche Institution, die heute S/W-Entwickler entlässt und sich auf die Qualität der KI-Kollegen verlässt, dürfte ein böses Erwachen erleben.

Just my two cents...


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18.03.2026 um 17:05
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ich nutze Claude derzeit in einem zweistufigen Prozess. In der IDE ist Claude Code integriert, das hat vollen Zugriff auf den Sourcecode und kann den entsprechend verändern.
Hmm, Zweistufenmodell?
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und das ist genau der Punkt an dem du deine Expertise einbringen kannst. Ich hatte das jetzt schon ein paar mal das Claude sagt: "Alles klar, dann machen wir das so und so", und dann denkt man das durch und gibt Claude dann ein "Moment, wenn wir das aber so machen, dann fangen wir uns dieses und jenes Problem ein".
Natürlich, das ist der Kernpunkt, denn wenn eine KI zur Problemlösung beitragen soll, dann muss sie auch das Problem präzise erkennen.
Aber auch die Informationen zu einem spezifischen Problem muss genau erläutert werden.

Die Erkennung eines sehr spezifischen oder komplexen Problems, muss detailiert erklärt werden, sonst spuckt die KI nur Nonsens aus.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und erst wenn ich mich mit Claude wirklich auf den nächsten Schritt geeinigt habe, erstellt mir Claude einen detaillierten Prompt für Claude Code, den ich dann rüberkopiere. Und den kann man sich dann auch noch mal genau anschauen, ob der Sinn macht.
Genau, und somit kann man auch viel Unsinn machen, da eine KI die Intention dahinter nicht sehen kann.
Schlimmer aber, finde ich, dass vermeintliche IT'ler überhaupt auf KI-Unterstützung setzen.
Das halte ich für einen Fehler.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:und ich glaube so wird unser Berufsbild in Zukunft aussehen. Sicherstellen, dass die KI die Aufgabe wirklich komplett verstanden hat und in regelmäßigen Abständen in Stichproben die neuralgischen Punkte anschauen ob die auch richtig umgesetzt wurden. Aber wir werden keinen Code mehr selber schreiben.
Davor habe ich allerdings echt Angst.


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18.03.2026 um 18:12
Zitat von TanneTanne schrieb:Davor habe ich allerdings echt Angst.
Unnötig, vorerst zumindest, denke ich...

https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/ki-entlassungswelle-tech-konzerne-korrigieren-sich-bereits/68697911


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20.03.2026 um 15:32
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Eine KI versteht die Bedeutung eines einzelnen Wortes nicht, wie soll sie da eine Formel "verstehen".
Wieso nennt man sie dann "Intelligenz"? spitz gefragt. Nachplappern ist nicht intelligent, finde ich. Ein Papagei kann auch nachplappern. Niemand wird aber behaupten wollen, das Tier sei intelligent (nach unseren Maßstäben betrachtet).
Ich kann ihn auch intelligent wirken lassen, indem ich Aufgaben in einer bestimmten Reihenfolge antrainiere und so den Eindruch erwecke, als sei das von ihm überlegt.
Ich weiß, es gibt einzelne Tiere, sie so etwas können. Es gibt auch einzelne Menschen die alles, egal wie lang oder schwer, ohne Tschenrechner rechnen können.
In meiner Kindheit gab es eine ältere Nachbarin, die ihrem Hund beigebracht hatte, morgens 2 Brötchen und die Zeitung alleine zu holen. Ich wette aber, dass er nicht wusste, dass der Himmel blau ist.
Darum geht es aber jetzt nicht.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und man muss echt nicht mehr programmieren können.
Verstehst Du das Programmierte denn?
Wenn nicht, was machst Du im Fehlerfall, bzw. Du lässt bestimmt kein generiertes Programm auf die Menschheit los, oder?
Ich muss alle meine KI generierten Programme (Arduino) überprüfen.
Bei der Fehlerkorrektur-/suche meiner eigenen Programme hilft er mir, aber auch nicht immer 100%ig.
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:aber für meinen Teil impliziert die Benutzung dieses Begriffs bei einer KI mehr als tatsächlich dahintersteckt.
Für meinen auch uind da fehlt es bei den KIs eben.

Wie gesagt, man kann sie für bestimmte Dinge gut brauchen. Ich erstelle mit KI jetzt gerade aus einer PDF Datei eine lange Excel Liste von Artikeln mit Zusatzangeben, die ich sonst abtippen müsste. Da ist nur blöd, dass ich das nochmal gegehnchecken muss, weil es (noch) zu viele Fehler gibt.

Gucky.


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20.03.2026 um 16:02
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Wie gesagt, man kann sie für bestimmte Dinge gut brauchen
ganz genau.
Der Copilot vom Edge hatte mir gestern einen sehr langen Text mit Gliederungspunkten zu einer HTML codiert.

Ich musste diesen Text (der Codes) enthielt dann selbst noch mittels Editierprogramm und Open-Office zu einer html machen lassen.
Aber den Quelltext hätte ich niemals geschafft, selbst zu erstellen.

Und inhaltlich war das Ergebnis dann einwandfrei und die Überschriften (Inhaltsverzeichnis) anklickbar.

Leider darf der Copilot nicht selbst Dateien erstellen, halt nur Texte.


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31.03.2026 um 17:40
Ich bin gerade Begeistert von einem Chinesischen TTS Model. Qwen 3 TTS

https://huggingface.co/Qwen/Qwen3-TTS-12Hz-1.7B-CustomVoice

Wer es selber Testen will, eine Warnung: Man muss flash-attn auf dem Rechner zusammenbauen. Das geht automatisch, hat bei mir aber fast ne Stunde geraucht.

Ich bin begeistert. Das ist bislang mit oder vielleicht sogar die Beste TTS für deutsche Sprache, das ich bislang gehört habe! Und ich hab die Modelle von Google und OpenAI schon verwendet.

Das beste: Es ist natürlich offline verwendbar und das Voice-Cloning ist der Hammer!
Ich werd mir künftig meine WoW Questtexte von Nicolas Cage vorlesen lassen ... natürlich alles privat. :D


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01.04.2026 um 09:11
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb am 20.03.2026:Wieso nennt man sie dann "Intelligenz"?
Übersetzung von 'intelligence'. Im Englischen bedeutet es halt nicht nur 'Intelligenz', sondern auch 'Geheimdienst', 'Informationen', 'Auffassungsgabe', 'Nachrichtenmaterial', 'Klugheit', ...

'Intelligenz' als autopoetisches System oder selbstreflektierende Entität ist nur ein Aspekt, auf den das Ganze aber zusammenfällt, wenn wir den deutschen Begriff 'Intelligenz' benutzen.

Translationsimpedanz, ganz normal. Oder auch 'lost in translation'. Worte haben oft keine 1:1-Übersetzung, sondern ein oder mehrere überlappende Bedeutungsfelder.

Meine Kollgin damals : "What is 'record' in German?" Aus dem Kontext ergab sich, sie meinte keine CD und nicht das Guiness-Buch der Rekorde, sondern einen Datensatz in der Datenbank.

Für mich ist da eher die Frage: SMS ist ein 'Short Message Service'. Aber im Sprachgebrauch schickt man sich keine SM, sondern eine SMS, also keine Kurznachricht, sondern einen ganzen Dienst. Ist halt so.

Es gibt auch Leute, die 'lineare Regression' als AI verkaufen wollen:
https://x.com/FryRsquared/status/1047817730886447104

Grüße
Omega Minus


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