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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

2.512 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Bitcoins ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

01.09.2026 um 15:30
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:dein Sicherheitskonzept ist eine hardware-wallet von der Stange und die seedphrase im Kopf zu behalten
nur mal für mein Verständnis:
Muss man den Code denn unbedingt im Kopf behalten?
Man könnte diesen doch in der Wohnung auf einen Zettel aufbewahren (natürlich irgendwie getarnt, damit Einbrecher nicht erkennen dass es sich um BTC handelt).


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

01.09.2026 um 16:12
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nur mal für mein Verständnis:
Muss man den Code denn unbedingt im Kopf behalten?
Man könnte diesen doch in der Wohnung auf einen Zettel aufbewahren (natürlich irgendwie getarnt, damit Einbrecher nicht erkennen dass es sich um BTC handelt).
klar kann man den auf einen Zettel aufbewahren. wird ueblicherweise auch empfohlen (natuerlich irgendwo sicher aufbewahrt)


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01.09.2026 um 18:26
Einfach mit Bleistift auf die Seite an der Anbauwand schreiben, die kaum einsehbar ist. Oder auf den Boden einer Schublade. Oder in allen Schubladen und nur bei einer stimmt er. Kommt kein Mensch drauf was das bedeuten soll.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

01.09.2026 um 20:35
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Einfach mit Bleistift auf die Seite an der Anbauwand schreiben, die kaum einsehbar ist. Oder auf den Boden einer Schublade. Oder in allen Schubladen und nur bei einer stimmt er. Kommt kein Mensch drauf was das bedeuten soll.
Das Problem ist: was machst du, wenn du beispielsweise nen Autounfall hast, schwere Gehirnerschütterung oder so und du erinnerst dich nicht mehr, wo du es aufgeschrieben hast?


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

01.09.2026 um 21:30
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:und du erinnerst dich nicht mehr, wo du es aufgeschrieben hast?
Verwandten und guten Freunden - natürlich nur solchen auf die Verlass ist, dass die einen nicht beklauen würden - mitteilen, wo der Code zu finden ist 🙂


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01.09.2026 um 21:49
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Das Problem ist: was machst du, wenn du beispielsweise nen Autounfall hast, schwere Gehirnerschütterung oder so und du erinnerst dich nicht mehr, wo du es aufgeschrieben hast?
Dann bin ich eh ein Pflegefall und brauch die nicht mehr. 😄

Man kann es ja bei nem Anwalt oder Notar hinterlegen.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 10:04
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Dann bin ich eh ein Pflegefall und brauch die nicht mehr. 😄
Gerade dann…
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Man kann es ja bei nem Anwalt oder Notar hinterlegen.
Das ist ne gute Idee.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 12:46
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Nein. Du hattest behauptet die weit ueberwiegende Mehrheit der Leute die Bitcoin kaufen Hardcore Ideologen sind, die zu jedem Preis kaufen wuerden in der Erwartung des Fiatkollapses. Und das geben deine Quellen nicht her. Du versuchst hier einen taschenspieler trick abzuziehen in dem du auf einer Seite eine Differenzierung machst zwischen langzeitspekulanten (die ihre Bitcoin verkaufen werden sobald sie aufhoeren zu glauben das es weiter aufwaerts geht) und "Hodlern" (welche du Ideologisch definierst als diejenigen die Bitcoin "wegen der Eigenschaften" halten und zu jedem Preis kaufen und halten) und wenn dann die nachfrage kommt wieviele von den zweiteren es gibt du bversuchst quellen unterzujubeln die keine derartige Unterscheidung machen.
die größte gruppe der bitcoin halter sind aber nunmal langfristige privatanleger/long term holder
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Dunning-Kruger.
du kannst es nennen wie du willst. ich brauche jedenfalls keinen finanzberater. damit musst du dich schon abfinden.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:jemand der einen Spot ETF auf Bitcoin kauft, tut dies definitiv nur aus langzeit spekulation, nicht daraus das derjenige daran glaubt das Bitcoin fiat ersetzt. Wenn ueberhaupt, sind Bitcoin ETFs das gegenteil von dem, was die grundidee von Bitcoin war: sie sind nicht zensurresistent, sie sind nicht dezentralisiert und sie sind nicht als Zahlungsmittel gedacht.
in erster line wurden die bitcoin spot etf´f für firmen und leute geschaffen, die aus welchen gründen auch immer nicht direkt in bitcoin investieren dürfen. die nachfrage war da und voila, da haben wir die bitcoin spot etf´s. nebenbei auch noch der erfolgreichte etf von blackrock jemals. das kommt ja nicht von ungefair.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Sicher. Die Geschichte der Cybersicherheit ist voll von Menschen, die 'gut schlafen konnten', bis sie aufgewacht sind und feststellen mussten, dass ihr Sicherheitskonzept doch nicht so unangreifbar war wie geglaubt (erneut: dein Sicherheitskonzept ist eine hardware-wallet von der Stange und die seedphrase im Kopf zu behalten. Du hattest selbst zugegeben, keinen Plan zu haben fuer den Fall das du durch Krankheit oder Unfall deine Seedphrase nicht mehr weisst). Dass du die Diskussion beenden willst, zeigt nur, dass dir die Argumente zu deinen Sicherheitsluecken ausgegangen sind. Aber bitte, schlaf ruhig weiter – die Scammer freuen sich ueber Kunden, die sich in einer falschen Sicherheit wiegen (du benutzt doch hoffentlich wenigstens einen VPN um zu verhindern, das scammer mittels deiner IP deine verschiedenen Internetpraesenzen zusammenpuzzeln und daraus ein vollstaendigeres Profil von dir zu erstellen, oder?).
was ist denn überhaupt eine wallet von der stange? gibt es auch wallets nicht von der stange?

wie gesagt, mach dir keine gedanken über meine nicht vorhandenen bitcoin wallet probleme.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Nein, wir verabschieden uns nicht davon, denn es ist der Kern des Versprechens. Wenn du zugibst, dass es als Zahlungsmittel (noch) nicht funktioniert, gibst du zu, dass die fundamentale Eigenschaft fehlt, die einen 'Wert' von einem 'Spekulationsobjekt' unterscheidet. Wenn Bitcoin nicht als Zahlungsmittel verwendbar ist, warum sollte ihm irgendein Wert zugeschrieben werden? Es haengt alles nur damit zusammen, das Leute glauben ihn spaeter teurer verkaufen zu koennen.
bitcoin funktioniert schon heute sehr gut als zahlungsmittel. aber in der tat funktioniert es noch mnicht im alltag und für den täglichen einkauf zb.

es wird an lösungen gearbeitet und die werden wirfrüher oder später schon noch sehen.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Bitcoin bricht zusammen, wenn der Glaube daran das er weiter steigt stirbt. Weil wenn das passiert, dann verkaufen die ganzen Langzeitspekulanten, und der Kurs bricht ins Bodenlose, weil es ohne diesen glauben fuer keinen rationalen Akteur einen grund dafuer gibt, Bitcoin zu kaufen.
das ist nicht richtig, denn bitcoin hat einzigartige eigenschaften, die kein anderes zahlungssystem bietet. und die nachfrage nach diesen eigenschaften besteht nunmal. bitcoin bricht höchstens zusammen, wenn es keine miner und nodebetreiber mehr gibt. das ist allerdings sehr unwahrscheinlich.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Der Fehler in deiner Logik ist die Gleichsetzung von 'Wissen ueber Risikomanagement' mit 'Gluecksspiel-Erfolg'.
trotzdem müssten die ja alle überdurchschnittlich reich sein auch ohne glückspielerfolg.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Das du glaubst "strom wird immer da sein" zeigt mir, wie komplett ahnungslos und an das bestehen des gegenwaertigen Systems du gewohnt bist. In Laendern die unter massiven wirtschaftlichen Krisen zusammenbrechen ist Strom absolout nichts was 'immer da ist', weil unter derartigen Umstaenden die Infrastruktur die Strom produziert und verteilt nicht mehr aufrechterhalten kann. Eine Situation, in der saemtliche Laender mit Fiatwaehrungen einen kompletten und rapiden Zusammenbruch ihrer Waehrung erleben waere auf alle faelle eine wirtschaftliche Krise von noch nie zuvor dagewesenen Umfang - keine Situation die stabil genug ist, um Auf Strom und Internet zaehlen zu koennen.
wenn du wirklich glaubst, dass hier in einem industrieland der strom über längere zeit ausfällt, sagen wir mal über den zeitraum von einem jahr, was schon sehr lange wäre, dann zeigt es mir wie ahnunglos du bist. und selbst wenn das passieren würde, spätestens wenn strom und internet wieder da sind, ist auch bitcoin wieder da, denn die daten befinden sich ja auf den nodes. theoretisch müssten alle nodes zerstört werden, dann wäre bitcoin tatsächlich tot. wird nur nicht passieren, den irgendwo wird immer eine node überleben.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Die zitierte Quelle von Ainslie Bullion (einem Edelmetallhaendler mit klarem Verkaufsinteresse) nutzt eine selektive Wahrnehmung:
macht das geschriebene aber nicht unwahr.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:1.) Moderates Entwerten von Fiat-Geld (Ziel: ~2 % Inflation) ist kein Systemfehler, sondern ein gewolltes Steuerungselement moderner Volkswirtschaften, um Horten zu bestrafen und Investitionen sowie Konsum anzuregen (Vermeidung von Deflationsspiralen). Warum Deflation fuer eine tatsaechlich verwendete waehrung nicht wuenschenswert ist wurde dir glaube ich hier schon mehrmals erklaert. Ignorierst du aber gepflegt.
dann schauen wir mal wo das hinführt und ob das aufgeht. sieht mir nämlich irgendwie nicht danach aus. :)

deshalb hodl ich auch in bitcoin, denn da bestraft das im gegensatz zum sparbuch keiner.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nur mal für mein Verständnis:
Muss man den Code denn unbedingt im Kopf behalten?
Man könnte diesen doch in der Wohnung auf einen Zettel aufbewahren (natürlich irgendwie getarnt, damit Einbrecher nicht erkennen dass es sich um BTC handelt).
natürlich nicht. in der regel stanzt du den seed in feuerfestes metall und wenn du auf nummer sicher gehen willst, dann teilst du den seed über 2 bankschließfächer auf, dass falls du ein schließfach bei der spaßkasse gelsenkirchen hattest, der räuber nicht den ganzen seed findet.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 13:11
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:bitcoin bricht höchstens zusammen, wenn es keine miner und nodebetreiber mehr gibt.
wenn mal alle 21 Mill. BTC gemeint worden sind, gibt's keine Miner mehr (werden dann ja nicht mehr gebraucht). Also bricht BTC spätestens dann zusammen?
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:1.) Moderates Entwerten von Fiat-Geld (Ziel: ~2 % Inflation) ist kein Systemfehler, sondern ein gewolltes Steuerungselement moderner Volkswirtschaften, um Horten zu bestrafen und Investitionen sowie Konsum anzuregen (Vermeidung von Deflationsspiralen).
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:dann schauen wir mal wo das hinführt
natürlich wird es - wegen dieses Systems - immer wieder mal Währumsreformen und durch die Inflation Geldentwertungen geben müssen.

Aber das ist eben auch wahr:
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Warum Deflation fuer eine tatsaechlich verwendete waehrung nicht wuenschenswert ist wurde dir glaube ich hier schon mehrmals erklaert. Ignorierst du aber gepflegt.
BTC wäre eine deflationäre Währung und das - so heißt es - soll schlimmer sein als eine inflationäre Währung.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 13:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Also bricht BTC spätestens dann zusammen?
Die Miner finanzieren sich über die Transaktionsgebühren und nicht mehr über die geschürften Coins. Ob das einen unmittelbaren Zusammenbruch nach sich zieht, steht in den Sternen. Ich wollte ja eine gute Glaskugel kaufen, aber keiner nimmt meine BTC. :D
Zitat von OptimistOptimist schrieb:BTC wäre eine deflationäre Währung
Da gibt es kein "wäre", es ist eine ohne wenn und aber. Die Geldmenge bleibt maximal bei den 21 Mio BTC stehen, wird aber im Laufe der Zeit weniger, da verlorene BTC verloren sind. Bezw. sie ist schon deutlich gesunken. Die lassen sich schlicht und einfach nicht nachdrucken. Somit verringert sich die Geldmenge per Definition und das Verhältnis Geldmenge zu Güter/Dienstleistungen ändert sich dabei. Typisch ist bei Fiat Währungen eine Geldmengenpolitik, die für eine optimale Balance sorgen soll. So gut es halt unter den aktuellen wirtschaftlichen Umständen geht.


Mal als Gedankenspiel:
Da sind 1000 Menschen, die 1000 Kühe kaufen wollen. Es stehen genau 1000 Taler zur Verfügung. Jetzt gehen 100 Taler davon verloren. Niemand kann Taler nachprägen. Und nun?


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 14:00
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:Da sind 1000 Menschen, die 1000 Kühe kaufen wollen. Es stehen genau 1000 Taler zur Verfügung
Das sind aber billige Kühe 😃 1 Taler für eine Kuh (aber vermutlich waren die Taler wohl viel wert, vielleicht um die 100 Euro?).

Okay, ich weiß ja wie du das meinst und jetzt geht's hier weiter:
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:Jetzt gehen 100 Taler davon verloren. Niemand kann Taler nachprägen. Und nun?
dann würde also jede Kuh entsprechend weniger kosten, oder?

Als @EZTerra würde ich nun sagen: ist doch fein 😉


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 14:25
Zitat von OptimistOptimist schrieb:oder?
es können 100 Kühe nicht verkauft werden. Alternativ kann man dann in die Naturalwirtschaft einsteigen: Ich repariere das Dach von deinem Stall und du verlegst Elektrokabel bei mir zu Hause.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 15:10
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:es können 100 Kühe nicht verkauft werden
das verstehe ich nicht?
Man bräuchte nach meinem laienhaften Denken doch nur den Kaufpreis anpassen?
Wo habe ich meinen Gedankenfehler?


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 16:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Man bräuchte nach meinem laienhaften Denken doch nur den Kaufpreis anpassen?
Hier auch VWL Laie. ;-)
Klar, den Preis kann man anpassen, aber der Kuhverkäufer bringt seinerseits ja wieder die restlichen 900 in den Umlauf, um damit z.B. sein Futter kaufen zu können und Dienstleistungen zu bezahlen. Kurz: Die Menge der Dienstleistungen und Waren bleibt in meinem Beispiel konstant (Theorie), aber die Menge der Taler verringert sich und damit sind andauernd alle von Preisanpassungen betroffen.

Blieb noch der Ausweg, andauernd in noch kleinere Stückelungen auszuweichen.

Ab hier sollten bitte besser die VWL Cracks übernehmen.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 16:03
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:die größte gruppe der bitcoin halter sind aber nunmal langfristige privatanleger/long term holder
eine Gruppe die aber nicht nur, und auch nicht ueberwigend aus Hardcore Ideologen besteht. Und darum geht es ja, weil das macht einen erheblichen Unterschied - die Ideologen moegen kaufen und halten egal welcher Preis, die langzeitspekulanten werden verkaufen wenn sie glauben, dass keine weitere Steigung zu erwarten ist. Deswegen sage ich ja auch, das Bitcoin an dem Tag sterben wird, an dem der Glaube stirbt das er weiter steigt.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:das ist nicht richtig, denn bitcoin hat einzigartige eigenschaften, die kein anderes zahlungssystem bietet. und die nachfrage nach diesen eigenschaften besteht nunmal.
nicht wirklich. Wenn die Nachfrage aufgrund der Eigenschaften von Bitcoin als Zahlungsmittel bestuende, waere zu erwarten, das Bitcoin auch in grossen Masse als Zahlungsmittel verwendet wird. Tut es aber nicht.

Wir hatten ja auch schon, das die "einzigartige eigenschaften" von Bitcoin als Zahlungsmittel hat, fuer eine reale alltagsnutzung eher unpraktisch sind (siehe unsere bisherige Diskussion bezueglich "Hans Maier"). Also kann man getrost davon ausgehen, dass diese "einzigartige eigenschaften" nicht der nachfrage-treiber sind.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:was ist denn überhaupt eine wallet von der stange? gibt es auch wallets nicht von der stange?
Eine Harware-Wallet 'von der Stange' ist ein kommerzielles Massenprodukt (wie Ledger, Trezor, Coldcard), das von Tausenden identisch genutzt wird. Wenn eine Schwachstelle im Firmware-Design existiert (siehe mein Coldcard-Beispiel. Und, wie gesagt, auch deine Hardware-wallet hat sicherheitsluecken - weil es kein Sicherheitssystem ohne luecken gibt, sondern nur ungefundene Luecken), betrifft das alle Nutzer gleichzeitig. 'Nicht von der Stange' waere ein individuelles, hochgradig gehaertetes Setup mit eigenen Sicherheitsaudits und komplexen Multisig-Strukturen. Aber da du sagst, der Aufwand sei dir zu hoch, nutzt du eben ein Standardprodukt und glaubst an die maximale Sicherheit. Das ist ein gefaehrlicher Trugschluss.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:bitcoin funktioniert schon heute sehr gut als zahlungsmittel. aber in der tat funktioniert es noch mnicht im alltag und für den täglichen einkauf zb.
Wenn es 'nicht im alltag' und fuer 'den täglichen einkauf' dann funktioniert es nicht 'sehr gut als zahlungsmittel'.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:es wird an lösungen gearbeitet und die werden wirfrüher oder später schon noch sehen.
heisst es seit 17 jahren. Genug Zeit, dass ich in der Zwischenzeit meinen Tower PC schon zweimal austauschen musste, weil der vorherige inakzeptabel veraltet geworden war. Wie gesagt, das grundlegenden Blockchain-trilema (also das Sicherheit, dezentralitaet und alltagstauglichkeit nicht gleichzeitig unter dem Hut zu bringen sind) laesst sich schlichtweg nicht aufloesen und jeder Ansatz dazu fuehrt unumgaenglich zu weiter komplexitaet die das gesamtsystem fehleranfaellig und/oder angreifbarer machen.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:in erster line wurden die bitcoin spot etf´f für firmen und leute geschaffen, die aus welchen gründen auch immer nicht direkt in bitcoin investieren dürfen. die nachfrage war da und voila, da haben wir die bitcoin spot etf´s. nebenbei auch noch der erfolgreichte etf von blackrock jemals. das kommt ja nicht von ungefair.
Die Leute kaufen nicht die 'Vision eines zensurresistenten Geldes', sie kaufen ein Finanzprodukt an der Boerse. Wer einen BlackRock-ETF haelt, hat keinen privaten Key, keine Kontrolle und ist komplett abhaengig von einem Intermediaer. Die ETFs beweisen nicht, dass Bitcoin als Waehrung funktioniert, sondern dass es als spekulatives Asset für das traditionelle Finanzsystem attraktiv ist. In anderen Worten, das bitcoin spot etf so attraktiv sind, beweisst meine These: dass der weit ueberweigende Teil der Investition in Bitcoin nicht von maximalisten ist (die glauben das Bitcoin eines Tages Fiat abloesen wird), sondern langzeitspekulanten die sofort verkaufen werden wenn sie nicht mehr glauben, das Bitcoin weiter steigt.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:deshalb hodl ich auch in bitcoin, denn da bestraft das im gegensatz zum sparbuch keiner.
Ein Sparbuch war nie als Instrument für den langfristigen Vermoegensaufbau gedacht, sondern als liquider Notgroschen. Produktives Realkapital (Aktien/Unternehmensbeteiligungen, breit gestreute Welt-ETFs, Immobilien) bietet seit Jahrhunderten einen nachgewiesenen Schutz gegen Geldentwertung, ganz ohne die immense Volatilitaet und das systemische Risiko eines rein spekulativen Krypto-Tokens.

und "da bestraft das im gegensatz zum sparbuch keiner" - es sei den, der Bitcoin ist die Woche mal 20% runter.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:dann schauen wir mal wo das hinführt und ob das aufgeht. sieht mir nämlich irgendwie nicht danach aus. :)
wie gesagt, es hat seinen Grund, warum zentralbanken generell eine Inflation von so um die 2% anstreben. Wenn sie wollten, koennten auch die Fiatzentralbanken deflation herbeifuehren - aber es hat seinen grund, das sie es nicht tun, naemlich, dass, wenn das der Fall ware, der Anreiz zu gross waere das Geld selbst zu horten, anstatt es in die Realwirtschaft zu investieren.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:wenn du wirklich glaubst, dass hier in einem industrieland der strom über längere zeit ausfällt, sagen wir mal über den zeitraum von einem jahr, was schon sehr lange wäre, dann zeigt es mir wie ahnunglos du bist. und selbst wenn das passieren würde, spätestens wenn strom und internet wieder da sind, ist auch bitcoin wieder da, denn die daten befinden sich ja auf den nodes. theoretisch müssten alle nodes zerstört werden, dann wäre bitcoin tatsächlich tot. wird nur nicht passieren, den irgendwo wird immer eine node überleben.
Muss auch nicht fuer ein Jahr am Stueck ausfallen. Aber wenn wir über den 'Kollaps des Fiat-Systems' sprechen, reden wir nicht ueber eine lokale krise, sondern über einen globalen systemischen Zusammenbruch. In einer Welt, in der die alle staatliche Ordnung so weit erodiert ist, dass alle Waehrungen wertlos sind, gibt es keine Garantie mehr fuer die Aufrechterhaltung eines globalen Stromnetzes und des Internets. Und ja, die Daten auf den Nodes ueberleben vielleicht. Aber was nuetzt dir ein 'ueberlebender Node' in einer Welt ohne funktionierende Infrastruktur? Du kannst deine Bitcoin nicht ausgeben, wenn es keinen Strom oder inte5rnet gibt, um die Transaktion zu senden, und keinen Gegenueber gibt, der in dieser Chaos-Situation BTC akzeptiert, weil er gerade versucht, mit seinem letzten Sack Mehl zu ueberleben.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:wie gesagt, mach dir keine gedanken über meine nicht vorhandenen bitcoin wallet probleme.
so "nicht vorhanden" das du, an keiner Stelle, darlegen konntest inwiefern mein Aufzeigen deiner Sicherheitsluecken inkorrekt ist.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:du kannst es nennen wie du willst. ich brauche jedenfalls keinen finanzberater. damit musst du dich schon abfinden.
ja. jemand der Partout beratungsresistent ist braucht keinen Berater, weil er sowieso nicht auf diersen hoeren wuerde.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

02.09.2026 um 16:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wenn mal alle 21 Mill. BTC gemeint worden sind, gibt's keine Miner mehr (werden dann ja nicht mehr gebraucht). Also bricht BTC spätestens dann zusammen?
Genau, die miner werden sich wenn irgendwann alle bitcoin gemint sind, über die transaktionsgebühren finanzieren.
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:Die Miner finanzieren sich über die Transaktionsgebühren und nicht mehr über die geschürften Coins. Ob das einen unmittelbaren Zusammenbruch nach sich zieht, steht in den Sternen. Ich wollte ja eine gute Glaskugel kaufen, aber keiner nimmt meine BTC. :D
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du jemanden finden wirst, der dir eine glaskugel für bitcoin verkaufen wird


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02.09.2026 um 16:13
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:Blieb noch der Ausweg, andauernd in noch kleinere Stückelungen auszuweichen.
Es wird ja am ende 21mio. Bitcoin geben. 1bitcoin = 100.000.000 satoshis. Das ist die untereinheit von bitcoin. Da kannst du dir ja ausrechnen wieviele sats das am ende ergibt.

Sagen wir 1satoshi wird in zukunft wie ein euro oder dollar sein, dann ist das mehr als genug.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

03.09.2026 um 07:33
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:Es wird ja am ende 21mio. Bitcoin geben.
NEIN! Und du weißt auch, dass deine Antwort vollständig gelogen ist. Ich meine im wahrsten Sinne und ganz bewusst gelogen, denn verlorene Bitcoin sind unwiederbringlich verloren, je nach Quelle reden wir über 1 bis 2 Millionen BTC, inaktive Coins habe ich mal als meine Schätzung weggelassen.
Schätzungen zur Anzahl verlorener Bitcoin

Stand Anfang 2025 sind nach Schätzungen von Analysten zwischen 2,3 Mio. und 3,7 Mio. Bitcoin unwiederbringlich verloren (Quelle: Chainalysis). Das entspricht etwa 11 bis 18 % der festgelegten Höchstmenge von 21 Mio. Bitcoin. Andere Quellen gehen sogar von Verlusten in Höhe von bis zu 4 Mio. BTC aus (Quelle: Fortune). Das wirkt sich auf im Umlauf befindlichen Bestand aus: Zwar wurden bislang rund 19,8 Mio. BTC geschürft, die tatsächlich verfügbare Menge beträgt nach Abzug der verlorenen Coins jedoch eher zwischen 15,8 und 17,5 Mio. BTC. Damit wird deutlich, wie stark die verfügbare Menge trotz der unveränderten Maximalmenge von 21 Mio. BTC zurückgegangen ist.

Aber was genau bedeutet das eigentlich? Wie können Bitcoin verloren gehen? Mit diesem Phänomen wollen wir uns heute befassen und dir erklären, wie Bitcoin eigentlich funktionieren.
Was genau bedeutet „verlorene“ Bitcoin?

Bitcoin können tatsächlich „verloren“ gehen, was jedoch nicht bedeutet, dass sie komplett verschwinden; sie sind lediglich auf Dauer unzugänglich. Das geschieht, wenn jemand seinen privaten Schlüssel verliert, vergisst oder vernichtet, denn dieser Schlüssel fungiert als eindeutiger Geheimcode und als einzige Möglichkeit, auf ein Bitcoin-Guthaben zuzugreifen und es auszugeben.

Ohne diesen Schlüssel bleiben die Bitcoin auf der Blockchain – einem dezentralen öffentlichen Register, in dem alle Transaktionen aufgezeichnet werden – gesperrt. Anders als im klassischen Bankensystem gibt es aufgrund der dezentralen Struktur von Bitcoin keine zentrale Stelle, die dein Passwort zurücksetzen kann – und damit keine Wiederherstellungsmöglichkeit. Folglich werden verlorene Bitcoins effektiv aus dem Umlauf genommen, wodurch sich das verfügbare Angebot der Kryptowährung, das auf 21 Mio. Coins begrenzt ist, verringert.
Quelle: https://www.ledger.com/de/academy/topics/economics-and-regulation/how-many-bitcoin-are-lost-ledger

(Verfettung von mir)

Die Menge von max. 21 Millionen kann somit niemals erreicht werden und im Laufe der Zeit wird sie auch prinzipiell weniger. weil es keine Möglichkeit´gibt, Schlüssel "nachzumachen". Würde man es können, dann gäbe keine Sicherheit mehr.

Hast du das jetzt wirklich verstanden oder soll ich langsamer schreiben? Dass du deine Überzeugung schützen musst und einen hohen Grad an Selbstimmunisierung erreicht hast, kann ich nachvollziehen, aber über fundamentale Größen und Fakten des BTC zu lügen, kann ich nicht stehen lassen.
Kurz: Die maximal mögliche Geldmenge hat sich bereits signifikant verringert und wird es in Zukunft auch weiterhin tun. Da hilt auch nicht, dass man einen Satoshi in milli oder mikro Satoshizerlegen könnte, das löst das zugrunde liegende Problem nicht.
Ob es am Ende 21 Mio BTC geben wird oder nicht, ist völlig wurscht, denn die verlorenen können nicht mehr in den Umlauf gebracht werden. Und nur darauf kommt es bei einer praktikablen Währung an.


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

03.09.2026 um 09:50
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:eine Gruppe die aber nicht nur, und auch nicht ueberwigend aus Hardcore Ideologen besteht. Und darum geht es ja, weil das macht einen erheblichen Unterschied - die Ideologen moegen kaufen und halten egal welcher Preis, die langzeitspekulanten werden verkaufen wenn sie glauben, dass keine weitere Steigung zu erwarten ist. Deswegen sage ich ja auch, das Bitcoin an dem Tag sterben wird, an dem der Glaube stirbt das er weiter steigt.
so wie es aussieht glauben aber viele leute an bitcoin und es werden immer mehr. es ist also ziemlich unwahrscheinlich, dass bitcoin in nächster zeit stirbt.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:nicht wirklich. Wenn die Nachfrage aufgrund der Eigenschaften von Bitcoin als Zahlungsmittel bestuende, waere zu erwarten, das Bitcoin auch in grossen Masse als Zahlungsmittel verwendet wird. Tut es aber nicht.

Wir hatten ja auch schon, das die "einzigartige eigenschaften" von Bitcoin als Zahlungsmittel hat, fuer eine reale alltagsnutzung eher unpraktisch sind (siehe unsere bisherige Diskussion bezueglich "Hans Maier"). Also kann man getrost davon ausgehen, dass diese "einzigartige eigenschaften" nicht der nachfrage-treiber sind.
es geht aber um die einzigartigen technischen eigenschaften von bitcoin. also die zensurresistenz, die hohe mobilität usw.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Eine Harware-Wallet 'von der Stange' ist ein kommerzielles Massenprodukt (wie Ledger, Trezor, Coldcard), das von Tausenden identisch genutzt wird. Wenn eine Schwachstelle im Firmware-Design existiert (siehe mein Coldcard-Beispiel. Und, wie gesagt, auch deine Hardware-wallet hat sicherheitsluecken - weil es kein Sicherheitssystem ohne luecken gibt, sondern nur ungefundene Luecken), betrifft das alle Nutzer gleichzeitig. 'Nicht von der Stange' waere ein individuelles, hochgradig gehaertetes Setup mit eigenen Sicherheitsaudits und komplexen Multisig-Strukturen. Aber da du sagst, der Aufwand sei dir zu hoch, nutzt du eben ein Standardprodukt und glaubst an die maximale Sicherheit. Das ist ein gefaehrlicher Trugschluss.
das widerspricht sich ja komplett. auf der einen seite sagst du, es gibt kein sicherheitssystem ohne lücken und eine wallet nicht von der stange wäre ein hochgradig gehärtestes setup, was auch immer das sein soll. aber auch das hätte nach deiner definition lücken.

ich bleibe einfach bei meinem setup, das ist sicher genug.

genau, der aufwand für multisig und timelock utxo´s ist mir zu hoch, weil ich öfters zugriff auf meine wallet brauche und dann stehen ja auch ab und zu updates an.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Wenn es 'nicht im alltag' und fuer 'den täglichen einkauf' dann funktioniert es nicht 'sehr gut als zahlungsmittel'.
das es überhaupt akzeptanzstellen gibt, zeigt doch das es funktioniert.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:heisst es seit 17 jahren. Genug Zeit, dass ich in der Zwischenzeit meinen Tower PC schon zweimal austauschen musste, weil der vorherige inakzeptabel veraltet geworden war. Wie gesagt, das grundlegenden Blockchain-trilema (also das Sicherheit, dezentralitaet und alltagstauglichkeit nicht gleichzeitig unter dem Hut zu bringen sind) laesst sich schlichtweg nicht aufloesen und jeder Ansatz dazu fuehrt unumgaenglich zu weiter komplexitaet die das gesamtsystem fehleranfaellig und/oder angreifbarer machen.
wie kommst du darauf, dass es seit 17 jahren heißt? vor 17 jahren hat noch keiner an layer 2 lösungen gedacht. da wurde bitcoin gerade mal gestartet. das konzept von lightning kam erst ca. 2015 auf und dann sind es auf einmal nur noch knapp 10 jahre.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Die Leute kaufen nicht die 'Vision eines zensurresistenten Geldes', sie kaufen ein Finanzprodukt an der Boerse. Wer einen BlackRock-ETF haelt, hat keinen privaten Key, keine Kontrolle und ist komplett abhaengig von einem Intermediaer. Die ETFs beweisen nicht, dass Bitcoin als Waehrung funktioniert, sondern dass es als spekulatives Asset für das traditionelle Finanzsystem attraktiv ist. In anderen Worten, das bitcoin spot etf so attraktiv sind, beweisst meine These: dass der weit ueberweigende Teil der Investition in Bitcoin nicht von maximalisten ist (die glauben das Bitcoin eines Tages Fiat abloesen wird), sondern langzeitspekulanten die sofort verkaufen werden wenn sie nicht mehr glauben, das Bitcoin weiter steigt.
da bitcoin genau wie gold das potential hat immer weiter zu steigen, mache ich mir gar keine sorgen, dass die investoren den glauben an bitcoin verlieren. ausserdem ist es nichts schlechtes, dass es neben den hardcore hodlern auch spekulanten gibt. am zuwachs der bitcoin adressen sieht man auch, das bitcoin sich immer weiter ausbreitet.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Ein Sparbuch war nie als Instrument für den langfristigen Vermoegensaufbau gedacht, sondern als liquider Notgroschen. Produktives Realkapital (Aktien/Unternehmensbeteiligungen, breit gestreute Welt-ETFs, Immobilien) bietet seit Jahrhunderten einen nachgewiesenen Schutz gegen Geldentwertung, ganz ohne die immense Volatilitaet und das systemische Risiko eines rein spekulativen Krypto-Tokens.

und "da bestraft das im gegensatz zum sparbuch keiner" - es sei den, der Bitcoin ist die Woche mal 20% runter.
das es welt etf´s schon seit jahrhunderten gibt, zweifel ich jetzt mal an. was stört dich denn an der volatilität von bitcoin? die volatilität von bitcoin ist nämlich kein bug, sondern ein feature. sollte man wissen. :P
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:wie gesagt, es hat seinen Grund, warum zentralbanken generell eine Inflation von so um die 2% anstreben. Wenn sie wollten, koennten auch die Fiatzentralbanken deflation herbeifuehren - aber es hat seinen grund, das sie es nicht tun, naemlich, dass, wenn das der Fall ware, der Anreiz zu gross waere das Geld selbst zu horten, anstatt es in die Realwirtschaft zu investieren.
also wollen sie zwang ausüben? wie schön das es bitcoin und gold gibt. :)
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:Muss auch nicht fuer ein Jahr am Stueck ausfallen. Aber wenn wir über den 'Kollaps des Fiat-Systems' sprechen, reden wir nicht ueber eine lokale krise, sondern über einen globalen systemischen Zusammenbruch. In einer Welt, in der die alle staatliche Ordnung so weit erodiert ist, dass alle Waehrungen wertlos sind, gibt es keine Garantie mehr fuer die Aufrechterhaltung eines globalen Stromnetzes und des Internets. Und ja, die Daten auf den Nodes ueberleben vielleicht. Aber was nuetzt dir ein 'ueberlebender Node' in einer Welt ohne funktionierende Infrastruktur? Du kannst deine Bitcoin nicht ausgeben, wenn es keinen Strom oder inte5rnet gibt, um die Transaktion zu senden, und keinen Gegenueber gibt, der in dieser Chaos-Situation BTC akzeptiert, weil er gerade versucht, mit seinem letzten Sack Mehl zu ueberleben.
dieses szenario sehe ich irgendwie nicht.
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:so "nicht vorhanden" das du, an keiner Stelle, darlegen konntest inwiefern mein Aufzeigen deiner Sicherheitsluecken inkorrekt ist.
du kennst doch mein genaues setup überhaupt nicht, was wiederum bedeutet du kennst meine sicherheitslücke/n nicht. das einzige was du weißt, ist das ich kein multisig und keine timelock utxo´s verwende. also wo genau ist meine sicherheitslücke?
Zitat von Taln.ReichTaln.Reich schrieb:ja. jemand der Partout beratungsresistent ist braucht keinen Berater, weil er sowieso nicht auf diersen hoeren wuerde.
wie gesagt, ich bin sagen wir mal 95-99% in bitcoin, wofür brauche ich da einen finanzberater? für gold brauche ich auch keinen und für ein paar ausgewählte aktien auch nicht.

ich bräuchte evtl. einen, wenn ich in etf´s investiere, aber da ich nicht in etf´s investiere, erübrigt sich das. warum soll ich also geld verschenken, was ich besser investieren kann?


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Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?

03.09.2026 um 09:57
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:NEIN! Und du weißt auch, dass deine Antwort vollständig gelogen ist. Ich meine im wahrsten Sinne und ganz bewusst gelogen, denn verlorene Bitcoin sind unwiederbringlich verloren, je nach Quelle reden wir über 1 bis 2 Millionen BTC, inaktive Coins habe ich mal als meine Schätzung weggelassen.
du weißt doch ganz genau wie das gemeint ist.


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