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Mondsee Mord

Mondsee Mord

16.08.2017 um 22:08
also ich kenne es aus der kindheit so (wenn wir fahrkarten gesammelt haben) das man einen festen abnehmer hatte,also jemand von dem man den fahrschein bekam, jemand der eben immer zur selben zeit, am selben ort war.man wußte genau wo dieser jemand ausstieg,oder wo derjenige seinen fahrschein ablegte, oder wegwarf und das war nicht immer der mülleimer.
vielleicht kannte sie also ein schulkind,oder jemand anderes der eben immer einen fahrschein zur verfügung stellte.

es gibt aber eben noch den haken ,das der fahrer ja irgendwie immer warten mußte ,also eben einen geregelten zeitplan hatte ,oder irgendwo bereit stand und kurz wartete.
nur was wäre wenn sie frei hatte,wie kam der kontakt zustande in dem fall, das sie normal mit bus fährt.
woher wußte man genau voneinander wann wer wo stand, oder kommt.

1. er war immer vorort und hatte standzeit ,oder fuhr jeden morgen zur gleichen zeit los.
danach könnte sie sich richten und wenn sie nicht zu einer bestimmten zeit da war ,fuhr er los.

2. sie war immer zu einer bestimmten zeit an einen platz und ließ sich abholen.
würde ich bezweifeln ,wäre nicht zuverlässig genug.

3. es gab nur bestimmte tage in der woche.

4. es gab kontaktaufnahme kurz vor der fahrt.
ich würde da zb. an ein winken, oder blinken(lichtschalter) zum nachbarn hin,denken. also kontakt über sicht ,wenn das möglich war ?

sie hatte es ja am tag des verschwindens eilig ,obwohl sie wußte das der bus nicht erreichbar wäre,demnach muss es ja ein treffen zu einer bestimmten zeit ergeben,oder eben ein kurzes zeichen und los gehts.


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Mondsee Mord

17.08.2017 um 09:18
@zweiter

Ich habe es vorher schon mal geschrieben: Was spricht dagegen, dass der Unbekannte ein Arbeitskollege war? Dann hatte er u. U. denselben Weg und dieselben Arbeitszeiten.


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Mondsee Mord

17.08.2017 um 09:44
@nephilimfield
nephilimfield schrieb:Ich habe es vorher schon mal geschrieben: Was spricht dagegen, dass der Unbekannte ein Arbeitskollege war? Dann hatte er u. U. denselben Weg und dieselben Arbeitszeit
Ja, das könnte ich mir auch vorstellen. Allerdings müsste ja noch eine Besonderheit dazukommen: die reine Mitnahme, weil man den selben Weg hat, müsste man ja nicht verheimlichen.
Eine Affäre am Arbeitsplatz würde auch das Problem lösen, dass sie in ihrer Freizeit kaum Zeit für einen Unbekannten hatte.

Allerdings werden die Beamten die Arbeitskollegen damals sicherlich gut unter die Lupe genommen haben. Nachzusehen, ob noch jemand an diesem Tag Urlaub hatte, wäre ja leicht gewesen.


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Quidquid
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Mondsee Mord

17.08.2017 um 16:19
@zweiter
zweiter schrieb:es gibt aber eben noch den haken ,das der fahrer ja irgendwie immer warten mußte ,also eben einen geregelten zeitplan hatte ,oder irgendwo bereit stand und kurz wartete.
nur was wäre wenn sie frei hatte,wie kam der kontakt zustande in dem fall, das sie normal mit bus fährt.
woher wußte man genau voneinander wann wer wo stand, oder kommt.
Genau. Irgendwie müssen die kommuniziert haben.

@nephilimfield
@Jonami

Ich denke, die war 17 Jahre und es war Schwärmerei für einen älteren Typen. Er hatte in meinen Augen lediglich die Absicht, sie zu "verfrühstücken". Ist halt nicht so gelaufen.

Was mich ein bisschen irritiert ist, das 2008 wiederum etwas geschah, das man erst jetzt als möglichen Sexualmord bezeichnet.

Bei Martina P. ist es immer mal Thema gewesen, dass sie eine Zugezogene ist, also Nachkomme Siebenbürger Deutscher.

Bei der anderen Toten Denisa S. 2008, wird die Herkunft aus der Slowakei und die Roma-Identität thematisiert.

Beide Frauen gehören nicht zu den Alteingesessenen.

Es ist, als hätten sich Täter im Fall Denisa, am Fall Martina orientiert.

# Zur Erinnerung: An den Planen in denen Martinas Leichnam eingewickelt war, fanden sich Steinchchen,
Stroh und Mäusedreck. Die Polizei suchte nach einer Scheune, einem landwirtschaftlich genutztem Gebäude.

Es wird an Vergewaltigung gedacht, die ist aber nicht nachweisbar.

# Denisa S. wurde nackt im Fluss gefunden, voll mit Medikamenten, die sie nicht brauchte, weil sie gesund war.
Es wird an Vergewaltigung gedacht, die ist aber nicht nachweisbar.
Die Eltern von Denisa haben noch ein bisschen mehr erzählt, als bekannt.

http://ungeloeste-kriminalfaelle.forumprofi.de/►-aktuelle-aeltere-ungeloeste-mord-und-kriminalf-f43/der-mysterioese-tod-von-denisa-Šoltisova-29-2008-t3741.html
Er wies auf weitere Ungereimtheiten hin: Jemand müsse ihr die Ohrringe abgenommen haben, jemand müsse ihr auf einer Kopfseite die Haare abgeschnitten haben. Frau Soltís, mit tiefe Kerben unter den Augen, entfloh dem Gespräch immer wieder. Einmal sagte sie: "Sie hatte starke Erfrierungen an den Knien. Sie hat stundenlang knien müssen."
Der Reporter besucht den letzten Arbeitsplatz der Denisa und erfährt:
Die slowakische Pflegerin, die gerade frei hatte, urlaubte auf dem Bergbauernhof der Familie.
Da haben wir wieder ein landwirtschaftliches Gebäude. Vielleicht nur Zufall, weil es so eine Scheunen gibt? 

2 Frauen tot und scheinbar sexuell missbraucht, die eine im Mondsee versenkt, die andere in Fluss Anger Richtung Regau. Eine ist 1986 17 Jahre alt, die Andre 2008 28 Jahre alt, beides hübsche Brünette mit langen Haaren.

Und warum kann der Typ den Geschlechtsakt nicht vollziehen? Diabetes, oder eine andere Krankheit?


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Mondsee Mord

17.08.2017 um 17:43
Quidquid schrieb:Genau. Irgendwie müssen die kommuniziert haben.
Man kann sich beim Treffen gleich für das nächste verabreden, wie man das früher eben so gemacht hat.
Quidquid schrieb:Ich denke, die war 17 Jahre und es war Schwärmerei für einen älteren Typen. Er hatte in meinen Augen lediglich die Absicht, sie zu "verfrühstücken". Ist halt nicht so gelaufen
Ich denke eher, dass es nicht so simpel war. Immerhin hat das Ganze ja ein Jahr gedauert. Da müsste jemand aber einen sehr langen Atem haben. Warum sollte man ein Jahr warten, wenn man auch zur Gewaltanwendung bereit ist? Ich stelle mir eher vor, dass es zu einem Streit gekommen ist.


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Mondsee Mord

17.08.2017 um 21:39
Vielleicht hat sie nur mitfahren wollen, weil sie damit Geld gespart hat.

Bviel verdient man in der Ausbildung ja nicht gerade.


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Mondsee Mord

17.08.2017 um 23:10
Ich möchte darauf hinweisen:

Auf Seite 7 dieses Threads wird zum Thema Fahrer ausgeführt:

Die Freundin sagt wortwörtlich: "Es war für mich eine Äußerung, die bei einem Ohr hinein- und beim anderen wieder hinausging. Es kann ein Name dabei gewesen sein oder auch nicht. Jedenfalls erschien mir die Äußerung ohne Bedeutung, hatte also nicht Geheimnisvolles an sich."

N.Blaichinger, Mysteriöse Kriminalfälle aus Österreich, Bd 1, S: 75

Ich verstehe nicht, warum hier immer von einem riesen Geheimnis um den Fahrer geschrieben wird.

Ich denke nicht, dass es ein Geheimnis war und nicht die Bedeutung hatte, wie es jetzt hier in der Diskussion dargestellt wird.


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Mondsee Mord

18.08.2017 um 03:55
jane.marple schrieb:Ich verstehe nicht, warum hier immer von einem riesen Geheimnis um den Fahrer geschrieben wird.
Nun gut, sie ist ein Jahr mit jemandem mitgefahren und hat niemandem davon erzählt. Auch nicht ihr sehr nahe stehenden Personen. Sie hat am Tattag Urlaub genommen, aber so getan, als würde sie zur Arbeit müssen. Höchstwahrscheinlich ist sie bei jemandem in der Wohnung gewesen. Dass sie sich von jemandem (einem Fahrer, der mit der ganzen Sache nichts zu tun hat) in eine für ihn fremde Wohnung hat fahren lassen und derjenige nie davon berichtet, ist eher unwahrscheinlich. Der Fahrer hat sich nie gemeldet.

Das Gespräch mit der Freundin wird in der aktuellen Crime anders dargestellt. Da ist die Freundin sehr unglücklich darüber, dass ihr der Name nicht einfällt. Geheimnisvoll soll es doch gewesen sein.


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Mondsee Mord

18.08.2017 um 07:35
@jane.marple
Diese unbekannte Mitfahrgelegenheit ist in der Crime der Aufhänger für die ganze Geschichte, der Dreh- und Angelpunkt, um den alles kreist. Als Leser übernimmt man dann diesen Schwerpunkt, einfach weil im Artikel alles daran festgemacht wird. Mir geht es jedenfalls so.


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Quidquid
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Mondsee Mord

18.08.2017 um 10:27
@Jonami
Jonami schrieb:Da müsste jemand aber einen sehr langen Atem haben. Warum sollte man ein Jahr warten, wenn man auch zur Gewaltanwendung bereit ist?
Ein Beispiel aus dem entfernten Bekanntenkreis und schon 30 Jahre her: Ein dreißigjähriger Vorgesetzter verliebt sich in das 16 jährige Lehrmädchen, er schleicht 2 Jahre um sie herum und macht ihr, als sie endlich 18 Jahre ist, eine Offerte. Sie nimmt an. > Das ist gutgegangen.

Was, wenn sie noch nicht gewollt hätte und er schon so viel in sie investiert hätte? Hm? Täter machen Kosten-Nutzen-Rechnungen auf.

Wenn also alles harmlos ist, dann muss man nichts verbergen.

@jane.marple
jane.marple schrieb:Die Freundin sagt wortwörtlich: "Es war für mich eine Äußerung, die bei einem Ohr hinein- und beim anderen wieder hinausging. Es kann ein Name dabei gewesen sein oder auch nicht. Jedenfalls erschien mir die Äußerung ohne Bedeutung, hatte also nicht Geheimnisvolles an sich."

N.Blaichinger, Mysteriöse Kriminalfälle
Es könnte ein Allerweltsname sein, wie Müller, Meier oder Schulz. Andreas, Gerhardt  oder Franz, jeder und keiner.

Und wäre sie älter, so könnte es Ausdruck von Verachtung sein:  Freundin erzählt, dass sich der (!)
berühmte Müller um sie kümmert. ;-) Diese sagt dann, irgendein (!) Müller, damit macht sie den Typen runter und die Beziehung gewöhnlich.

Der Mann könnte auch deutlich älter sein, so dass er für die Freundin jenseits von "gut und böse" scheint. Als ich sechzehn Jahre alt war, waren Zwanzigjährige nichts, was mir gefallen hätte. Dreißigjährigen fast schon bemoost und der Rest unvorstellbar alt. Das hat sich mit den Jahren gebessert. :-) Heute stell ich mir vor, Jugendliche sehen mich "bemoost" und muss lachen.

Die Polizei denkt, dass die Person, wenn sie sich nicht meldet, in den Mord verwickelt ist.

Wäre sie das nicht, so könnte sich die Person jetzt melden, denn unter den Fingernägeln des Opfers hat man DNA gefunden, die die Täterschaft des Fahrers ausschließen könnte.

Meldet er sich nicht, tja. Hängt er vermutlich drin, dann ist das unter den Fingernägeln seine DNA.

@Jonami
Jonami schrieb:Das Gespräch mit der Freundin wird in der aktuellen Crime anders dargestellt. Da ist die Freundin sehr unglücklich darüber, dass ihr der Name nicht einfällt. Geheimnisvoll soll es doch gewesen sein.
Wenn man einen Menschen zu einer Sache mehrfach fragt, so ändert sich auch seine Sicht auf die Dinge und deren Bewertung. Und unterschiedliche Menschen bekommen unterschiedliche Antworten. Meiner Mutter erzähle ich andere Dinge als der Bekannten, der Arbeitskollegin oder der Frauenärztin, ohne zu lügen. Nicht jeder muss alles bis ins Letzte wissen.

Manchmal glaube ich, einige Menschen in der Stadt wissen sehr wohl, wer der Täter sein kann, sagen aber nichts, weil sie die Folgen für sich fürchten. 

Die Familie des Täters sagt auch nichts, weil sie dann ihr Ansehen irreparabel beschädigt wird.

So sterben halt nur Frauen, die nicht wirklich dazu gehören. Wer aber garantiert dafür, das die so bleibt?

Was machen die Leute, um ihre Töchter zu schützen?


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Quidquid
ehemaliges Mitglied

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Mondsee Mord

18.08.2017 um 10:40
Hier ein wahres Beispiel, was in den Familien der Täter abgehen kann:

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/verrat/978-3-552-05857-6/
http://www.spiegel.de/einestages/frankreich-mordfall-agnes-le-roux-sohn-belastet-angeklagten-angelet-a-1161758.html

Dieser Täter tötet die Mutter, die Tat zerstört die Familie.


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Mondsee Mord

18.08.2017 um 11:06
@Quidquid
Ich persönlich glaube, dass es nicht nur um einen missglückten Annäherungsversuch geht, der zur Eskalation geführt hat. Wenn sie sich schon ein Jahr lang getroffen haben, dann wird Martina sich sicher seiner Haltung/seinen Wünschen klar gewesen sein. Mit 17 ist man ja nicht mehr ganz blauäugig. Natürlich kann sie sie trotzdem abgelehnt haben.
Quidquid schrieb:Wenn man einen Menschen zu einer Sache mehrfach fragt, so ändert sich auch seine Sicht auf die Dinge und deren Bewertung. Und unterschiedliche Menschen bekommen unterschiedliche Antworten. Meiner Mutter erzähle ich andere Dinge als der Bekannten, der Arbeitskollegin oder der Frauenärztin, ohne zu lügen. Nicht jeder muss alles bis ins Letzte wissen.
Das ist mir schon klar. Ich wollte auch nicht darauf, dass jemand lügt, sondern die Frage beantworten, warum sich die Diskussion gerade so um den unbekannten Fahrer dreht. Offensichtlich gibt es da Diskrepanzen in den verschiedenen Medien.
Quidquid schrieb:Die Polizei denkt, dass die Person, wenn sie sich nicht meldet, in den Mord verwickelt ist.
Das glaube ich nicht, dass das die Polizei denkt. Es gibt viele Gründe, warum sich jemand nicht meldet. Täterschaft kann eine davon sein.


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Quidquid
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Mondsee Mord

18.08.2017 um 11:28
Jonami schrieb:Das glaube ich nicht, dass das die Polizei denkt. Es gibt viele Gründe, warum sich jemand nicht meldet. Täterschaft kann eine davon sein.
Mal ganz subversiv, sie ist mit einer Frau gefahren und wurde deshalb nicht mit einem Mann gesehen.

Und die Morde sehen nur nach Sexualmord aus. Wozu aber sollte Frau dies tun? Was hätte sie schützen wollen? Der Mord an Martina sieht eher männlich aus.

Es gibt hier auf dem Land (wenige) Männer, die von ihren Familienangehörigen angepriesen werden, wie Sauerbrei. Lässt du dich mit denen ein, erlebst du die Hölle in Familie. Höxter gibt es überall, wenn auch nicht immer mit tödlichen Folgen.

In meinem Kollegenkreis gab es z.B. eine Frau, bei der Schwiegermutter und Ehegatte (!) entschieden haben, dass diese Kollegin jetzt ihre Arbeit bei uns beendet.

Ihre Arbeit hat dazu geführt, dass steuerlich mehr beim Mann was abgezogen wurde. Sie verlor bei uns Gewicht und wurde plötzlich attraktiv. Es wurde entschieden, dass sie in einer Praxis, in der Nähe des Mannes, stundenweise putzen geht und die Tochter mitnimmt. 2015, Deutschland.


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Mondsee Mord

18.08.2017 um 11:58
@Quidquid
Ich verstehe, glaube ich, nicht ganz, worauf du mit deinem Beitrag hinaus willst.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass man Loyalität oder aus Unsicherheit schweigt.
Manchmal haben Täter aber auch unverschämtes "Glück" und werden deshalb nicht gefasst. Noch dazu, wo es in diesem Fall wunderlichen Dingen kam, wie zum Beispiel dem verschwundenen Pullover. Sowas spielt dem Täter in die Hände.


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Quidquid
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Mondsee Mord

18.08.2017 um 13:20
Jonami schrieb:Ich könnte mir gut vorstellen, dass man Loyalität oder aus Unsicherheit schweigt.
Genau, darauf will ich hinaus. Dass es Beziehungen und Abhängigkeiten gibt, aus denen Mann oder Frau sich nicht herauslösen zu traut. Weil die Tat der Einen, die berufliche, finanzielle und soziale Existenz der anderen Familienmitglieder zerstören wird.

Aber vielleicht gibt es die Bedenken garnicht und man ist es gewohnt, generell die eigene Existenz über die andere zu setzen. Aus innerer Überzeugung.
Jonami schrieb:Noch dazu, wo es in diesem Fall wunderlichen Dingen kam, wie zum Beispiel dem verschwundenen Pullover. Sowas spielt dem Täter in die Hände.
Das Wichtigste, die DNA, war unter ihren Fingernägeln. Am Pulli ist nicht mehr viel, weil das Opfer im Wasser gelegen hat.

Interessanter sind schon die Planen mit dem Gewebe-Fehler, die nur an Werksangehörige weitergegeben werden. Die können diese Planen natürlich auch weiter geben.


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Mondsee Mord

18.08.2017 um 14:15
@Quidquid



"So sterben halt nur Frauen, die nicht wirklich dazu gehören. Wer aber garantiert dafür, das die so bleibt?"

Das gleiche denke ich auch zusätzlich zum Thema, jemand weiß Bescheid und sagt nichts. Für eine, die nicht dazu gehört, wird nicht so schnell alles auf links gedreht.


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Quidquid
ehemaliges Mitglied

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Mondsee Mord

18.08.2017 um 23:31
@oBARBIEoCUEo
oBARBIEoCUEo schrieb:Das gleiche denke ich auch zusätzlich zum Thema, jemand weiß Bescheid und sagt nichts. Für eine, die nicht dazu gehört, wird nicht so schnell alles auf links gedreht.
Warum? Ist dies nicht auch eine Einladung an Kriminelle, in dieser Gegend ihre Opfer abzulegen, denn hier sieht garantiert niemand irgendetwas?

CRIME 14/17
Schmidbauer saß im Studio und rief die Österreicher dazu auf, sich zu melden, wenn sie "Martina Posch zwischen September 1985 und November 1986 in Begleitung eines Mannes gesehen haben". Aber niemand meldet sich.
Schon faszinierend, da fährt ein junges Mädchen ca. 100 x mit einer Person auf Arbeit und wieder zurück und niemand (!) hat etwas gesehen. So etwas in einem kleinen Ort, wie Dürrnau. Eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt ... Tratscht hier wirklich niemand?

Woher kommt diese kollektive Übereinkunft (wenn es die gibt), nichts gegenüber Fremden preiszugeben?

Sich auf still auf eine Version der Tat zu einigen, mit der alle Etablierten Leben können.

Dem Opfer etwas zuweisen, mit dem sich Alteingesessene die Tat rechtfertigen können?

Diese seltsame Mitleidlosigkeit gegenüber Frauen, die als nicht zugehörig empfunden werden.

Und das Schweigen über Männer, die zu den Etablierten gehören.

Diese Männer aber nicht fürchten zu müssen, denn es sind die ja die anderen Frauen?

***

Mir würde es schon Angst machen. 1986 wurde Martina P. ermordet und 2008 die Denisa S. ...
2 ungeklärte Frauenmorde in einer Kleinstadt wie Vöcklabruck.

***
Die Gewebeplanen, in denen Martina gefunden wurden, stammen von der Lenzing AG in Lenzing,
ca. 4 km entfernt von Vöcklabruck.


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Mondsee Mord

19.08.2017 um 20:10
Quidquid: Leider bevorzugst du den "versteckt" Modus und auf Grund dessen kann ich dir keine pn senden. Daher die Info
               dann auf diesem Wege...und vielleicht ist sie da dann ja auch für andere User von Interesse. Du erwähntest den
               Fall der Denisa S., der mir unbekannt war. Ich habe mich darüber kurz informiert. Da gibt es ein offensichtlich
               interessantes Buch mit dem Titel "Die Tote im Fluss - Der ungeklärte Fall Denisa S", erschienen im Residenz Verlag.


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Quidquid
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Mondsee Mord

20.08.2017 um 14:08
@Tristan2010 du hat PN.

Danke für den Tipp. Ich stimme Herrn Leidenfrost in vielen Punkten zu, habe das Buch noch nicht gelesen, werde es aber tun.

Ich mag Denisas Fall nicht öffentlich diskutieren, denke aber er lehnt sich an den Fall Martina Posch an.

@Jonami
Jonami schrieb:Allerdings werden die Beamten die Arbeitskollegen damals sicherlich gut unter die Lupe genommen haben. Nachzusehen, ob noch jemand an diesem Tag Urlaub hatte, wäre ja leicht gewesen.
Vielleicht ist ihnen jemand durch die Maschen gerutscht, denn es gibt neben festen Kollegen auch Zeitarbeiter, Praktikanten, Studenten, usw.
Auch Menschen die in einem Unternehmen, einem Geschäft oder einer Praxis nebenan arbeiten und in Vöcklabruck leben, auch zeitweise.

Was war denn neben der Baufirma angesiedelt, bei der Martina gearbeitet hat? Jemand der zeitweise in Attnang-Puchheim gearbeitet hat und in Vöcklabruck gelebt, später dann dort auch gearbeitet hat.

Ein Mensch, der sich für Martina interessiet hat und für dessen Familie, Martinas Herkunft ein "No Go" war. Dessen Familie nichts von Martina wissen durfte, Standesdünkel hat.

Ich denke manchmal, Martina hat den Mann bereits kennengelernt, als sie den kurzen Ausflug auf die höhere Schule gemacht hat.


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Mondsee Mord

20.08.2017 um 17:26
Auch in kleinen Orten wissen Menschen nicht alles, egal wie neugierig sie sind.

Manches rutscht einfach durch.

Man muss doch auch sn die Uhrzeit drnken und dass diese Mitnahmen im September begannen.

Und selbst wenn es ab und zu jemand gesehen hat, wer erinnert sich da Wochen oder Monate später noch?


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