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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

08.07.2016 um 13:40
@Lerche
Lerche schrieb:Die Frau ist erwachsen. Daher ist der Begriff "Familie" zwar richtig; wenn das Konstrukt "Familie" im Gesetz etwas anderes haben wollte, dann gäbe es nicht die Unterscheidung, dass eine erw. Person machen kann was sie will und sie somit keiner Meldepflicht unterlegen ist - ganz egal ob Familie oder nicht.
Die Bindung zwischen Familienangehörigen und einer Beziehung ist hier nicht zu unterscheiden. ;)
Oder darf ich als Ehemann / Ehefrau keine "Ansprüche" stellen, sondern nur die eigene Familie?
Natürlich hast Du recht…ein Erwachsener kann machen, was er will…im Fall der Familie Ferch jedoch sieht der Vermisstenfall etwas anders aus.

Diana Ferch hatte sich zwischendurch bei ihrem Lebensgefährten telefonisch gemeldet, ihn auf dem Laufenden gehalten und sie wollten sich an einem bestimmten Ort (Zusammenkunft von Gleichgesinnten) treffen. Beide freuten sich darauf…Diana F. ist jedoch dort nicht erschienen.

Ab diesem Zeitpunkt hat sie kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben….anzunehmen, das ihr etwas zugestoßen sein muss, oder sie unfreiwillig vereinnahmt wurde…Ausgang ungewiss.

Das ihre Mutter immer wieder via Medien appelliert hatte, sich zu melden, ist nachvollziehbar. In derartigen Aktionen kann ich keine Anspruchshaltung erkennen. Die Mutter wollte einfach nicht an ein Verbrechen oder Unfall glauben, das ist verständlich.

Etwas völlig anderes betrifft den Beziehungswunsch zu einem „begehrten“ Partner, welcher jedoch eine Nähe unterbindet und einfach keinen Kontakt wünscht.

Das zu akzeptieren ist anzuraten…


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

08.07.2016 um 15:30
Lt. der gesehenen Videos war es lediglich eine LOSE Verabredung, keine 100% Zusage. So zumindest habe ich diese Infos verstanden. Sie hat bereits beim Gehen nicht zu 100% zugestimmt, dass sie sich zwingend treffen - es war eine Kann-Aussage, keine Muss-Aussage. Ein gewaltiger Unterschied!

Du gehst immer von Dir aus, Mauro, was Du machen würdest... "hätte, hat, hat nicht".... sorry. "Jeder Jeck ist anders" sagt man so schön umgangssprachlich.

Auch Deine Einstellung zur Familie / Beziehung ist mir irgendwie fremd. Nur weil es der Teil einer Familie ist, hat keiner ein Anspruchsdenken. Ein Ehemann / Ehefrau ist übrigens auch Teil einer Familie - nämlich der, die ich mit diesem Partner eingegangen bin. Das heisst, Du kannst nicht auf der einen Seite sagen "der eine Teil hat Anspruch darauf" und dann auf der anderen Seite "der andere Teil hat keinen Anspruch darauf". Wir sind hier nicht beim Thema Erbe oder dort, wo Gesetze klare Regelungen schaffen.
Meine Schwester wohnt z.B. woanders - wir haben selten Kontakt - ich mische mich nicht in ihr Leben ein und sie nicht in das meinige. Böse, oder? ^^ Ne, eher die Akzeptanz und der Respekt voreinander, dass jeder das macht, was er macht ohne eine gegenseitige Verpflichtung. Würde sie auf einmal in Spanien leben - ich würde es sicherlich wenig bis gar nicht mitbekommen - weil sie halt für sich entscheidet und nicht in der Familie einen Vormund sieht, den sie um Erlaubnis bitten muss! Und genau das ist der Punkt, wo die Familie von Diana anfangen muss zu verstehen, dass Diana ihre eigenen Wege nun gegangen ist - denn der Tagebuchauszug zeigt es überdeutlich!
Meiner Meinung nach wollte sie nicht "Hausfrau und Mutter" sein - denn offenbar war das diese Rolle, in der sie sich (dauerhaft) gesehen hat - zumindest noch die nahe Zukunft, bis der Sohn erw. geworden ist. Und hier findet ein Ausbruch statt - sie flüchtet sich vor dem Gedanken - vor dem "Horror und Grauen" wie sie es vielleicht gesehen hat.
Geht man weiter könnte sie sich komplett eingeengt gefühlt haben - evtl. gab es daher auch Streiereien mit dem Partner - er offenbar solide und auf dem Boden geblieben hat verstanden, dass man mit Fantastereien kein Kind unterhalten kann...

Oftmals sind es eben solche Dinge und Denkmodelle, die eine Beziehung platzen lassen... meine Meinung und meine Gedanken dazu.

Du kannst einen freien Willen und somit eine freie Entscheidung nicht davon abhängig machen, ob es "Familie" ist oder "nur Freund oder Ehepartner".

So gesehen müssten lt. Deiner Überzeugung NUR die Eltern selbst von Diana einen Anspruch haben, ihr Kind wiederzusehen, richtig? Weil das Kind von Diana ist NICHT Teil dieser Familie - es ist Teil der Familie zwischen Diana UND ihrem Partner!
Nun wiederrum wäre aber gerade das Kind eigentlich der wichtigere Teil (wenn man schon danach gehen wollte), da das Kind minderjährig ist und hier zumindest einen gewissen "Pflegeanspruch" genießen dürfte - das haben die Eltern von Diana selber nicht - denn ihr Kind - Diana - ist bereits volljährig!


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Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

08.07.2016 um 18:28
@Lerche
Lerche schrieb:Du gehst immer von Dir aus, Mauro, was Du machen würdest... "hätte, hat, hat nicht".... sorry. "Jeder Jeck ist anders" sagt man so schön umgangssprachlich.

Auch Deine Einstellung zur Familie / Beziehung ist mir irgendwie fremd. Nur weil es der Teil einer Familie ist, hat keiner ein Anspruchsdenken.
Exakt! Du schreibst: „Jeder Jeck ist anders“…

Ich habe mit einem „gewissen“ Anspruchsdenken nur gute Erfahrungen gemacht und mir grundsätzlich nur Menschen bewusst „gesucht“, mit denen ich Gemeinsamkeiten habe und auf die ich mich in jeder Beziehung verlassen kann.

Doch zurück zu Diana Ferch….ich kann ihre Vorgehensweise kaum nachvollziehen, das bleibt mir unbenommen.

Um überleben zu können, benötigt man Geld, KV-Versicherung ect.pp.

Durchaus möglich, dass sie sich einer Gruppe von Gleichgesinnten angeschlossen hat, wo auch immer.

Der Lebensgefährte hatte in verschiedenen Richtungen nach ihr gesucht, jedoch ohne Erfolg.

Ich gehe wieder von mir aus: Ich könnte mir nicht vorstellen, freiwillig, für immer, ein Kind zu verlassen, ohne Begründung und Erklärung, sodann irgendwo ein neues Leben anzufangen.

Du magst dafür Verständnis haben, ich leider nicht.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

08.07.2016 um 20:14
Mauro schrieb:Ich habe mit einem „gewissen“ Anspruchsdenken nur gute Erfahrungen gemacht und mir grundsätzlich nur Menschen bewusst „gesucht“, mit denen ich Gemeinsamkeiten habe und auf die ich mich in jeder Beziehung verlassen kann.
Mauro kennt eben eher noch Leute aus seiner Generation , in der man sich so gab, wie man wirklich war und nicht diese "künstlich angepassten " Partner/innen ,die sich denn zum Nachteil des anderen beginnen zu entfalten, wenn man erst mal zusammen ist .....

Das glaube ich auch nicht , dass Diana mit einen Hausfrauendasein zufrieden gewesen wäre , sondern sie gedachte andererseits ihr Talent ausleben zu wollen, auch weil sie darin ihren Lebensunterhalt sah, erfolgreich sein wollte , dabei zuviel Kraft investiert hatte ,das von ihrem Partner nicht honoriert bekam, von der Mutter zu spät erkannt , daher ihre ganzen Bemühungen, die Bekanntmachung und Veröffentlichung mit ihren angefangenen und vorhandenen Projekten.

Vllt will sie sich diese Blöße nicht eingestehen, es nicht geschafft zu haben ....vllt.sah sie dies als Basis für ihre weitere Zukunft , da sie sich trennen wollte....? Wir wissen es nicht.....


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

09.07.2016 um 00:30
Mauro schrieb:Doch zurück zu Diana Ferch….ich kann ihre Vorgehensweise kaum nachvollziehen
Bei Diana kann man eigentlich von Beginn an nichts nachvollziehen, ich meine wie wahrscheinlich ist das denn das sie wirklich das vor hatte was sie erzählt hat.
2 Wochen alleine durch die Wälder ziehen, alleine einsam in dunklen Nächten im Zelt irgendwo schlafen?
Man müsste schon sehr positiv denken können um sich unter diesen Umständen sicher zu fühlen um einen klaren Kopf wieder zu bekommen und sich erholen.
Bei uns da in Alpen gibt es schon Frauen die gerne mal alleine bei Sonnenuntergang auf die Berge wandern und keine Angst haben vor Dunkelheit und Wald... aber da schlafen wäre wohl auch diesen zu viel.

Ich halte diesen Plan von Diana für nicht so wahrscheinlich, sie wusste aber das sich eine Mama sorgen macht spätestens wenn sie nicht mehr auftaucht.
Da alleine immer mal was passieren kann wäre dies eigentlich eine gute Möglichkeit dauerhaft ohne Probleme von Freund und Famillie weg zu kommen.
Der große Rucksack und Schlafsack für die ersten Tage muss eben irgendwie begründet werden.


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Pfannkuchen
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

09.07.2016 um 02:01
@Jairo
Gesunde Menschen können nie das nachvollziehen, was ein Erkrankter macht oder worüber er denkt. Soweit ich das gelesen habe, war sie depressiv. Depressive Menschen ziehen sich zurück und nehmen keine Hilfe an. Vielleicht hat sie sich mit ihrer Mutter nicht verstanden und wollte wirklich Abstand gewinnen, in dem sie zelten geht? Sie hat ja das Kind nicht alleine gelassen, es war ja noch der Vater anwesend und vielleicht hätte sie sich zwischenzeitlich gemeldet? Vielleicht wollte sie nicht, dass sie jemand erreicht? Aus der Wut oder Trauer heraus kann es schon passieren, dass man Dinge macht, die man am Ende bereut. Vielleicht wollte sie sich ablenken, weil ihre Depression schlimmer geworden ist? Depressive zeichnen gerne, tanzen oder singen. Sie sind meistens kreativ, weil sie damit ihre Gefühle zum Ausdruck bringen. Vielleicht wollte sie ja raus und schöne Motive für ihre nächsten Zeichnungen sammeln? Wenn sie Selbstmord begangen hätte, müsste man ihre Leiche finden, aber man hat sie anscheinend nicht gefunden. Das alles ist meine Meinung.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

10.07.2016 um 20:06
Nachdem ich mich nun auch schon längere Zeit mit dem Vermisstenfall beschäftige, möchte ich meine Meinung gerne kundtun :-)
Es mag zwar paradox klingen, aber ich kann mich irgendwie sehr gut in Diana hinein versetzen. Ich glaube nicht, dass sie unbedingt an einer Depression/psychischen Störung gelitten haben muss, - auch wenn ich es nicht völlig ausschließe - sondern immer in einer Art "Aufbruchstimmung" war. Ihren Gedichten zufolge hatte sie die gesellschaftliche Regeln und Ansprüche satt, sie beschäftigte sich intensiv mit Revolutionären (ihr "Brief" an Frida Kahlo zeigt das ganz gut), und fühlte sich in ihrem Leben auf eine gewisse Art und Weise "gefangen". Dass sie durch die Prüfung rasselte, ihre künstlerische Ader nicht anerkannt wurde, und sie sich anscheinend wie eine Versagerin fühlte und ihre Leistungen vielleicht sogar mit denen von anderen Personen verglich, spielten hier sicherlich auch noch eine wichtige Rolle. Wenn ich die Information richtig entnommen hatte, wollte sie irgendwann mit ihrem Freund in ein Alternativdorf auswandern, was auch zeigt, dass sie ihr derzeitiges Leben doch gewissermaßen "satt" hatte und nicht glücklich war. Sie sehnte sich nach etwas anderem.

Das erkennt man auch in folgendem Gedicht von Diana:
"Der Asphalt glitzert in der heißen Sonne, eine Ameise sucht ihr Zuhause und ich meine Zukunft, die mir wieder unter meinen Fingern zerrann - unmerklich stahl sie sich davon.
Wenn ich die Augen schließe, erscheint mir die Welt ganz klar und deutlich.
Doch wie kann ich hinter meinen Lidern leben?"

Mich berührt dieser Fall so sehr, da ich mich irgendwie mit ihr identifizieren kann. In meinem Bekanntenkreis gab es eine Person, die ähnliche Gedanken wie Diana hatte und ähnlich Charakterzüge aufwies. Da hier öfters angesprochen wurde, dass sie ihr Kind nie so lange alleine lassen könnte - es gibt sehr viele Elternteile, die das einfach tun. So schrecklich es ist, aber wenn man in ein solch tiefes Loch fällt, die Unzufriedenheit, das "sich-als-Versager-fühlen", dadurch aufkommendes geringes Selbstwertvertrauen, im aktuellen Umfeld keine lebenswerte Zukunft zu sehen, dann könnte das ein solches Verhalten erklären. Solche Menschen denken, dass es dem Kind ohne einer solchen "Versagerin" als Mutter besser geht, dass sie sich selbst dem Kind nicht zumuten will.

Ob Diana tatsächlich vor hatte zwei Wochen zu wandern, um dann wieder zurück zu kehren, glaube ich irgendwie nicht. Es wäre auch durchaus denkbar, dass sie sich im Vorfeld schon informiert hat, wie und wo es mit ihrem Leben weiter gehen soll. Die mir bekannte Person nahm sich auch eine Auszeit, jedoch in Form einer Reise und schaffte es zum Ende hin auch kaum den Heimweg anzutreten - "den alten Trott hinter sich zu lassen". Mit viel gutem Zureden ging es dann aber gut. Ich weiß, man kann diese Fälle nicht vergleichen, aber mich erinnert Diana so stark an dieses Erlebnis.

Meinen Recherchen zufolge und meiner Intuition nach, denke ich, dass die Möglichkeit eines Verbrechens eher gering ist (natürlich nicht ausgeschlossen). Einen Suizid könnte man hinsichtlich ihres Zustands vermuten - die Tatsache, dass es keinen einzigen Anhaltspunkt (Überreste, Rucksack,...) dafür gibt, lässt mich aber auch zweifeln. Ich halte es auch durchaus für möglich, dass sich Diana im Laufe ihres Selbstfindungstrips dazu entschlossen hat, nicht mehr zurück zu kehren. Sie hatte währenddessen ja niemandem aus ihrem Umfeld der innigen Kontakt zu ihr hatte, versuchte ihr gut zu zureden, sie bestärkt hat oder dergleichen. Von daher halte ich es für möglich (wenn sie laut Aussagen der Mutter zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon labil war), dass sie ihrer Familie keine "Last" mehr sein wollte und wie ein Revoluzzer ausbrach.

Stutzig macht mich nur, dass sie (fast) keine Spuren hinter lies. Sie muss doch dann irgendwo leben, vielleicht sogar sehr gut und im nahen Ausland, wo man nicht sucht und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von dem Vermisstenfall weiß, noch geringer ist. Irgendjemand muss doch auch Kontakt zu ihr gehabt haben. Wobei ich hier auch nicht außer Acht lassen möchte, dass viele, viele Menschen nichts von solchen Fällen wissen. Wenn ich meiner Familie oder meinen FreundInnen einige Namen von vermissten Personen nennen würde, oder ihnen Fotos zeigen würde, kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass sie keinen blassen Schimmer hätten, um wen es sich handelt (obwohl sie nicht fern von Medien leben). Diesbezüglich würde mich interessieren, ob im Laufe der Suche schon mal Mantrailer eingesetzt wurden, so müsste sich ihre Spur doch irgendwie rekonstruieren lassen.

Ansonsten wünsche ich der Familie, dass sie Gewissheit erfährt. Dass sich Diana vielleicht irgenwann melden wird. Dass sich der Fall, egal wie, lösen lässt.

Meine "Meinung" ist jetzt ziemlich lange geworden, aber ich konnte nicht anders :)


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

10.07.2016 um 20:27
@saricampari
Ich kann mich deiner Ansicht nur anschließen. Dieser Fall gehört für mich zu einen der wenigen Fälle, in denen ich nicht als erstes an ein Verbrechen denke.


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Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

11.07.2016 um 10:35
@bellady
bellady schrieb:Mauro kennt eben eher noch Leute aus seiner Generation , in der man sich so gab, wie man wirklich war und nicht diese "künstlich angepassten " Partner/innen ,die sich denn zum Nachteil des anderen beginnen zu entfalten, wenn man erst mal zusammen ist .....
Das hast Du nett geschrieben…doch glaub mir…es gibt auch aktuell junge Menschen, welche genau so denken wie ich, eben keine Traumtänzer (nicht abwertend gemeint), es ist unabhängig vom Alter und das ist gut so.
bellady schrieb:Vllt will sie sich diese Blöße nicht eingestehen, es nicht geschafft zu haben ....vllt.sah sie dies als Basis für ihre weitere Zukunft , da sie sich trennen wollte....? Wir wissen es nicht.....
Glaube ich eher nicht, Auszeit ja, auch vom Ehemann, der das nicht so toll fand…sie wollte gehen für eine gewisse Zeit und danach die Probleme lösen….dazu ist es nicht gekommen.

Falls Diana F. nichts zugestoßen sein sollte und sie hoffentlich wohlbehalten, irgendwo, „aufgefangen“ wurde (hoffentlich keine Sekte), habe ich, nach wie vor, das Gefühl des „weglaufen“, des gnadenlosen Egotrips, den ich inzwischen nachvollziehen kann, was labile Persönlichkeiten betrifft, doch nicht akzeptieren kann. Sie hätte, wenn es denn so war, professionelle Hilfe benötigt.

Ihre Mutter äußerte in einem Interview den Satz: „Ich hätte sie nie gehen lassen dürfen….“ Quelle kann ich leider nicht mehr finden…


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Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

11.07.2016 um 10:37
@Jairo
Jairo schrieb:Bei uns da in Alpen gibt es schon Frauen die gerne mal alleine bei Sonnenuntergang auf die Berge wandern und keine Angst haben vor Dunkelheit und Wald... aber da schlafen wäre wohl auch diesen zu viel.

Ich halte diesen Plan von Diana für nicht so wahrscheinlich, sie wusste aber das sich eine Mama sorgen macht spätestens wenn sie nicht mehr auftaucht.
Dem kann ich mich anschließen….ich bin fast sicher, dass Diana Lebenszeichen von sich gegeben hätte, doch dazu evtl.nicht die Möglichkeit hatte…


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Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

11.07.2016 um 10:46
@Pfannkuchen
Pfannkuchen schrieb:Gesunde Menschen können nie das nachvollziehen, was ein Erkrankter macht oder worüber er denkt. Soweit ich das gelesen habe, war sie depressiv. Depressive Menschen ziehen sich zurück und nehmen keine Hilfe an.
Pfannkuchen schrieb:Sie hat ja das Kind nicht alleine gelassen, es war ja noch der Vater anwesend und vielleicht hätte sie sich zwischenzeitlich gemeldet?
Sorry, mir ist auch klar, dass depressive Menschen anderes ticken und man dieses nicht verurteilen sollte.

Doch wenn sich aufgrund einer Depression, ein leidvolles Szenario entwickelt, dann sollte man sich die Frage stellen, hätte man nicht im Vorfeld eingreifen müssen? Es war offensichtlich für die Familie nicht voraussehbar, man vertraute ihr.
Der Ehemann und die Mutter blieben zurück und waren in der Lage, sich um den „verlassenen“ Sohn zu kümmern.

Wer depressiv auf Egotrip ist, dem ist egal, was letztendlich abläuft…Selbstverwirklichung ist die eine Seite…der nachfolgende Scherbenhaufen scheint ihnen gleichgültig zu sein.

Diana hatte sich zwischendurch, während ihrer "Auszeit", beim Lebenspartner gemeldet....danach verlor sich ihre Spur.

Ich glaube nicht daran, dass Diana F. derart negativ, ihrer Familie gegenüber, bewusst hätte handeln wollen.

Aus meiner Sicht ist etwas gravierendes passiert, welches sie handlungsunfähig machte....an Suizid glaube ich nicht.


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Pfannkuchen
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

11.07.2016 um 13:03
@Mauro
Vielen Dank für dein Verständnis. Jeder depressive Mensch fühlt sich jetzt durch deinen Beitrag geschmeichelt und verstanden. :)


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

14.07.2016 um 00:01
Wie ich das verstanden hatte, hatte sich Diana recht FRÜH gemeldet.... recht FRÜH heisst aber auch, dass sie zu dem damaligen Zeitpunkt in der Tat an eine temporäre Suche nach dem "Ich" vielleicht gesucht hat. Evtl. wusste sie zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, dass der Gedanke gar nicht mehr zurückzukommen, eben der zukünftige Gedanke sein wird...

btw. Ich habe eine theoretische Frage an Euch. :)

Angenommen, ihr würdet Diana treffen und ihr redet mit ihr und sagt, dass die Familie sich grossen Sorgen macht, sie (Diana) aber Euch ganz klar macht, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie wünscht. Würdet ihr das respektieren oder würdet ihr mit der Familie Kontakt aufnehmen und sagen, dass sie noch lebt und es ihr (wenn es der Fall wäre) gut geht...
Da ihr aber nicht sagen dürft, wo sie sich aufhält, würde Euch das evtl. niemand glauben.

Ich habe mir die Frage die letzten Tage mal gestellt und ehrlich gesagt weiss ich aktuell keine Antwort darauf...


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

14.07.2016 um 00:36
Lerche schrieb:Angenommen, ihr würdet Diana treffen und ihr redet mit ihr und sagt, dass die Familie sich grossen Sorgen macht, sie (Diana) aber Euch ganz klar macht, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie wünscht. Würdet ihr das respektieren oder würdet ihr mit der Familie Kontakt aufnehmen und sagen, dass sie noch lebt und es ihr (wenn es der Fall wäre) gut geht...
Da ihr aber nicht sagen dürft, wo sie sich aufhält, würde Euch das evtl. niemand glauben.

Ich habe mir die Frage die letzten Tage mal gestellt und ehrlich gesagt weiss ich aktuell keine Antwort darauf...
Also bei mir würde es drauf ankommen wie sie es sagen würde, wenn sie nur sagt erzähl es nicht überall rum würde ich ihre Mama informieren das sie lebt und der Polizei das Alles schildern und bei weiteren Fragen auf die Polizei verweisen.
Wenn sie sagt ich muss versprechen es niemand zu sagen würde ich so lange reden bis ich es zumindest vertraulich der Polizei melden darf.
Ansonsten wäre es doch eine riesen Belastung ein Mädchen das in Zeitungen und TV gesucht einfach so tun als wäre nichts obwohl man der Einzige sein kann der Licht ins Dunkel bringen könnte.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

14.07.2016 um 03:30
Lerche schrieb:Angenommen, ihr würdet Diana treffen und ihr redet mit ihr und sagt, dass die Familie sich grossen Sorgen macht, sie (Diana) aber Euch ganz klar macht, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie wünscht. Würdet ihr das respektieren oder würdet ihr mit der Familie Kontakt aufnehmen und sagen, dass sie noch lebt und es ihr (wenn es der Fall wäre) gut geht...
Da ihr aber nicht sagen dürft, wo sie sich aufhält, würde Euch das evtl. niemand glauben.

Ich habe mir die Frage die letzten Tage mal gestellt und ehrlich gesagt weiss ich aktuell keine Antwort darauf...
Um ehrlich zu sein: Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.

Ich bin da hin und her gerissen. Einerseits gibt ihr nahestehende Menschen, die sich Sorgen machen, andererseits bin ich der Meinung das der Wunsch des jenigen auch respektiert werden soll.

Wenn ich mal persönlich werden darf: Ich habe nach dem Zivildienst angefangen zu studieren. Ich hatte wirklich Lust auf dieses Fach. Habe aber relativ schnell festgestellt, dass das ganze doch nichts für mich ist. Ich fand es schwierig, mir dies einzugestehen, habe es aber am Ende doch abegbrochen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich bin danach auch für ne gewisse Zeit mit dem Motorrad rumgereist, weil ich das Gefühl hatte einfach aus dem ganzen Trott rauszumüssen und mal in Ruhe nachzudenken. Ich habe mich damals auch kaum gemeldet. Ich verspürte auch keinen Drang dazu. Ich weiß heute auch, dass sich einige Menschen, vor allem meine Eltern, Sorgen gemacht haben, weil sie mich nicht erreichen konnten. Wenn mir jemand damals gesagt hätte, dass sich meine Eltern Sorgen machten, hätte ich trotzdem nicht gewollt, dass ihnen jemand Bescheid sagt.
Ich habe dabei festgestellt, was ich eigentlich wollte und habe es dann auch gemacht. Heute bin ich glücklich damit.

Deshalb ist für mich diese Frage auch so schwer zu beantworten. Ich kann beide Seiten verstehen. Würde aber eher dazu tendieren, es nicht weiterzusagen. Die Frage ist dann, wie man mit diesem Wissen umgeht, was wiederum schwierig ist, da man ein bisschen Licht ins Dunkel bringen könnte.

Jetzt ist die Antwort länger geworden als ich vorhatte.

Aber ich kann ihre Beweggründe durchaus verstehen.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

14.07.2016 um 09:54
Danke für die Antworten.
Wäre sie noch minderjährig, würde sich ja die Frage nicht stellen. Da sie aber erwachsen ist, wäre die Aussage ihrerseits zu respektieren. Ich glaube, ihr gut zureden sich in irgendeiner Art zu melden, wäre wohl das beste und vernünftigste. Dann ist sie an der Reihe zu entscheiden, ob sie es tut oder nicht.
Bei der Frage gehe ich immer von der Freiwilligkeit aus - selbstverständlich würde sich das Ganze ändern, wenn sie irgendetwas von Zwang andeuten würde....


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Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

14.07.2016 um 10:50
@Lerche
Lerche schrieb:Bei der Frage gehe ich immer von der Freiwilligkeit aus - selbstverständlich würde sich das Ganze ändern, wenn sie irgendetwas von Zwang andeuten würde....
Bei allem Verständnis von meiner Seite, in Bezug auf Deine Theorie, möchte ich dennoch anmerken, das sich Diana Ferch, aus meiner Sicht, niemals ohne Erklärung und Begründung von ihrer Familie, Lebenspartner (welcher auch kurzzeitig verdächtigt wurde, ihr etwas angetan zu haben), ihrem Sohn, etc. pp. verabschiedet hätte.

Entweder lebt sie unfreiwillig irgendwo, oder ihr ist etwas zugestoßen, von dem bisher niemand Kenntnis hat.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

15.07.2016 um 14:47
Mauro schrieb:Bei allem Verständnis von meiner Seite, in Bezug auf Deine Theorie, möchte ich dennoch anmerken, das sich Diana Ferch, aus meiner Sicht, niemals ohne Erklärung und Begründung von ihrer Familie, Lebenspartner (welcher auch kurzzeitig verdächtigt wurde, ihr etwas angetan zu haben), ihrem Sohn, etc. pp. verabschiedet hätte.

Entweder lebt sie unfreiwillig irgendwo, oder ihr ist etwas zugestoßen, von dem bisher niemand Kenntnis hat.
Es ist schwierig zu sagen was in Diana wirklich vorging, sie hat schon länger vor dieser "Auszeit" seltsame Bilder gemalt.
Auf jeden Fall war es irgendwann so weit das sie erstmal weg wollte, inwieweit diese ungewöhnliche 2 Wochen Tour ganz alleine der Wahrheit entsprach oder nur ein Vorwand gewesen ist das kann Niemand sagen.

Sicher ist aber das diese Tour nicht ihre Familiären Probleme gelöst hätten bzw. ihre Ziele waren auch dahin.
Bei solch langanhaltenden Problemen ist die Frage ob sie nochmal zurück kehren wollte in diese Umgebung.

Normalerweise macht man es weil es Möglichkeiten gibt geordnet auszusteigen, man kann sich jemand suchen der ihr Kind möchte damit sicher gestellt ist das es diesem gut geht, vielleicht war das ja der Fall.
Am Kind lag ihr viel die Frage ist ob das Ausreichend war, immerhin sind 2 Wochen für eine Mama ohne Kind auch schon eine lange Zeit.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

15.07.2016 um 14:52
Lerche schrieb:Ich glaube, ihr gut zureden sich in irgendeiner Art zu melden, wäre wohl das beste und vernünftigste.
Ich würde genau das versuchen, sie zu überreden, an die Polizei zu melden, dass sie freiwillig fort ist und darauf hinweisen, dass niemand ihren Aufenthaltsort erfährt, wenn sie es nicht will. Ich würde wohl auch anbieten, mit ihr gemeinsam zu gehen, wenn das möglich wäre. Ich hab nach allem, was ich über sie weiß, das Gefühl, dass ich mich gut mit ihr verstehen würde.


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Mauro
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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

16.07.2016 um 10:34
@Lerche
@Minderella

Euer Verständnis für Diana Ferch in Ehren, das bleibt Euch unbenommen.

Doch mich stört, dass ihr nicht über den Tellerrand hinausdenken möchtet…wie auch immer.

Mir fehlt das Realitätsdenken, dass Diana Ferch etwas zugestoßen sein könnte, sie war eine attraktive, gut aussehende Person….sie war allein und „ungeschützt“ unterwegs.


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