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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

160 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Erika, Hauptbahnhof, Frankfurt Am Main, Liedtke, Emmy, Bouillaguet

Vermisstenfall Erika Bouillaguet

07.06.2015 um 15:45
Ist eigentlich nur mir aufgefallen, dass in der Auflistung des Tascheninhalts (der sich ja offenbar nur noch anhand der Aufzeichnungen der Gepäckaufbewahrung rekonstruieren ließ) ein einzelner Manschettenknopf ist?

Benutzten Frauen Manschettenknöpfe? Für mich ist das ein typisch männliches Utensil...


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

07.06.2015 um 17:41
Sie kam gerade von einer Reise. Vielleicht hat sie vergessen ihn rauszunehmen.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

07.06.2015 um 22:37
Aber das scheint unlogisch. Hätte das Ehepaar nicht getrennt gepackt?
Wenn ich verreise, dann am allerliebsten mit einem eigenen Koffer für mich alleine... Dachte, dass das so Usus sei?!

Und dann geht es hier noch um einen einzelnen Manschettenknopf, nicht um ein Paar (so denn die Darstellung in XY korrekt war...).


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

07.06.2015 um 23:11
Bei uns ist das durcheinander gemischt. Könnte mir auch passieren, dass da Teile von Mann oder Kind drin sind.


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07.06.2015 um 23:27
@all
Heute werden Ärmel einfach hochgekrempelt.
Damals im Alter von E.B. haben die Damen auch Manschettenknöpfe getragen.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

07.06.2015 um 23:36
@Hahnundhenne

So alt bin ich gottseidank noch nicht, lach.

Aber wie ich vorhin schon schrieb, sind Manschettenknöpfe für mich typisch männlich.
Vielleicht auch, weil bei besonders konservativ - eleganter herrengarderobe Männer heute noch Manschettenknöpfe tragen...


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

07.06.2015 um 23:57
vermuter schrieb:Aber woher weiß die Polizei, dass Wochen später ein Mann die beiden Taschen in das Schließfach des Frankfurter HBF
deponiert hat?
Im XY-Bericht ist keine Rede davon, dass das ein MANN getan hat. Man spricht von einer "unbekannten Person".

Die Einlagerungszeiten eines Schließfaches lassen sich nachvollziehen. Dass das eine Person gewesen sein muss, ist vermutlich eine Schlussfolgerung, da sich Gepäck eigentlich nicht selbst in Schließfächer einschließt und auch Tiere bei einem solchen Vorgang eher selten beobachtet werden. Folglich muss es eine Person gewesen sein. Ob nun ein Mann, eine Frau oder gar Erika B. höchstselbst, das ist die große Frage.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 04:58
LivingElvis schrieb:Die Einlagerungszeiten eines Schließfaches lassen sich nachvollziehen.
das stimmt. trotzdem habe ich mich darüber gewundert, wieso die polizei sich bezüglich des einlagerungsdatums so sicher sein konnte?

vielleicht kann mich jemand erhellen, aber ist es nicht so, dass man bei den alten schließfächern einfach eine münze einwarf, die dann eine analoge zeituhr in gang setzte (ich stelle mir das prinzip wie bei einer parkuhr vor), und wenn bis zum ablauf der zeit das fach nicht geöffnet wurde, dann wurde es halt mechanisch blockiert.
da wurde doch elektronisch keine zeit erfasst? oder wurde vom personal zumindest anhand von listen irgendwie buch geführt, wann welches fach frei war und wann es belegt wurde? aber das stelle ich mir wiederum zu aufwändig und zu wenig aussagekräftig vor...

da hätte es doch gut und gerne sein können, dass jemand die koffer zum zeitpunkt x eingestellt hat (der nicht mit dem vermuteten einstelldatum identisch sein muss) - und hat rechtzeitig vor ablauf der frist das fach immer wieder mit neuen münzen gefüttert und so die mietzeit verlängert?! das gepäck könnte also bereits tage vorher zum bahnhof verbracht worden sein (oder direkt am angenommenen ankunftstag, so dass es den bahnhof nie verlassen hätte...).

heute wäre es wohl so, dass man zumindest anhand der kameraüberwachung rückschlüsse über den zeitpunkt, an dem das gepäck eingestellt wurde, ziehen kann - und über die person.
wird an modernen schließfachanlagen eigentlich die zeit erfasst, zu der das fach belegt wurde, oder ist das einzig elektronische an den fächern die anzeige (und das prinzip funktioniert ansonsten immer noch genauso wie seinerzeit?).
ich zerbreche mir gerade den kopf darüber, wo und wann ich zuletzt irgendwo in einer schließfachanlage etwas eingestellt habe.
wenn mein hirn mich nicht völlig verlässt, war es vor zwei jahren in paris am gare de l'est. es war ein ereignis, das mich offenbar nicht sonderlich beeindruckt hat, weil ich gerade wie wild überlege, um die einzelheiten zusammen zu bekommen. ich erinnere mich jedenfalls daran, dass da ein extrem hoher sicherheitsaufwand betrieben wurde, mit sicherheitsschleuse, kameras etc. (wurde nicht sogar das gepäck noch geröntgt? da verlässt mich mein hirn...) - man ging auch irgendwie auf der einen seite rein - und auf der anderen wieder raus. komische sache, und mir ist in dem raum auch ziemlich mulmig gewesen... DORT könnte man zum heutigen zeitpunkt sicher den weg einer tasche ganz genau verfolgen. :-D

in frankfurt ist die schließfachanlage zumindest bis vor einigen jahren, als ich noch dort lebte bzw. danach noch einen größeren bezug dorthin hatte, frei zugänglich gewesen...


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 11:22
Ich kann mir auch vorstellen, dass E.B. Ihr Gepäck selbst im Schließfach eingestellt hatte, wenn sie alsbald nach Ankunft zum Grab der Eltern wollte. Der Friedhof im Ffer Stadtteil W. liegt ziemlich weit entfernt vom Hpb bzw. Stadtzentrum. Es ist uns weder das Hotel noch die Aufenthaltsdauer in Ffm bekannt. Oder habe ich etwas überlesen?
Ich nehme an, dass Mme. ganz gut bei Kasse war und Ffm. Einiges zu bieten hatte. Deswegen genoss sie bestimmt sehr diesen Aufenthalt in ihrer Heimatstadt auf ihre Art!?
Nur, wie war ihre Art??


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 13:16
Wenn täglich kontrolliert wird, dann kann man sicher Rückschlüsse machen auf die Tage zu denen es eingestellt wurde.

Am HBF ist sicherlich eher Mangel an Schließfächern, so dass da öfter kontrolliert wird.

Gerade noch zur damaligen Zeit. Wenn das stimmt, dass alleine zwei Mitarbeiter nur dafür da sind und was da für ein Aufwand mit Feststellung was drin war bis ins Detail getrieben wurde.







Selbst eingeschlossen? Warum? Wenn sie irgendwo übernachtet, wäre das doch genauso aufwendig gewesen, wie erst ins Hotel zu fahren oder in die Wohnung.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 13:41
@Katinka1971

Aber die Frage ist ja, ob es viel bringt, die Belegung der Fächer überhaupt zu dokumentieren...
Den Gedanken hatte ich laut geäußert, allerdings auch gleich wieder verworfen.
Immerhin ist bei den Schließfächern Selbstbedienung' und das bleibt so lange anonym wie die mietdauer nicht überschritten und das Fach dadurch gesperrt ist.
Das personal wird lediglich genau das kontrollieren, die eingelagerten Gepäckstücke aus den gesperrten Fächern entnehmen und in der Gepäckaufbewahrung einlagern. Und somit sind die Fächer wieder frei.
So lange jedoch immer wieder Münzen nachgeworfen werden (und somit das zeitlimit überschritten und das Fach gesperrt ist) kräht da vermutlich kein Hahn danach.

@all

Wäre es denkbar, dass der Ehemann seine Frau ab Paris begleitet und irgendwie entsorgt hat (egal, ob unterwegs oder in Frankfurt)?
Ich stelle mir vor, dass das vor dreißig Jahren noch leichter war, da man Spuren schneller verwischen konnte (und DNA Tests o.ä. nicht befürchten musste)...
Einzig sein Sohn müsste Mitwisser gewesen sein...

Da fallen mir trotzdem mehrere mögliche Szenarien ein...


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 13:50
Aber warum sollte er dann extra nach Frankfurt kommen, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben?

Das hätte er doch leichter in Paris haben können.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 14:17
Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie selbst ihr Gepäck am Bahnhof einlagerte, weil sie sich mit jemanden getroffen hat bevor sie zu ihrer Unterkunft wollte. Merkwürdig ist wirklich, dass sie von einer Emmy sprach, diese aber verneinte, sie getroffen zu haben. Da kam mir der Gedanke: Es scheint ja eine gewisse Routine bestanden zu haben für ihre Besuche in ffm. Es ist vielleicht weit hergeholt, aber denkbar wäre auch, dass man sie "beobachtete" mit ihr irgendwo ungezwungen ins Gespräch kam, sie erzählte von damals, von ihrer Beziehung zu ffm, alten Bekannten usw. Das würde dann heißen, dass, was auch immer, einer gewissen Planung bedarf. Im Filmfall sagte ja diese Emmy, sie würde Frau Bouillaguet nach all der Zeit sicher auch nicht wiedererkennen. Das könnte ja im Umkehrschluss heißen, dass Frau Bouillaguet besagte "richtige" Emmy auch nicht erkennen müsste und sich so jemand als Emmy ausgegeben hat. Warum sonst sollte sie sagen, dass sie Emmy traf, wenn es nicht so ist? Sie hätte das ja gar nicht erwähnen müssen. Das ist vielleicht alles etwas weit hergeholt, aber sicher auch nicht ganz so abwegig.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 14:29
@spiky73

wieso muss der sohn mitwisser gewesen sein?
vater hätte ihm auch vom nicht stattgefundenem telefonat aus frankfurt erzählen können und ihn damit belügen!


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 14:54
@Marmeladenglas


Finde ich jetzt überhaupt nicht.

Was wäre, wenn sie sich falsch erinnert und es zwar jemand von damals war, aber sie eben den falschen Namen im Kopf hatte und derjenige sie nicht verbessert hat?




Was mir aber nicht aus dem Kopf geht, ist dieser Ernst Meier aus den Zeitungsausschnitten. Das würde zu dem Namen Emmi passen. Ebenso frage ich mich, woher sie wissen, dass es da eine telefonische Kontaktaufnahme gab vorab.


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 16:39
@osttimor

Stell dir mal vor, der Vater wäre bereits in Frankfurt gewesen und der Sohn wäre auf Aufforderung des Vaters nachgereist.

Dann hätte der Vater ihn ja auf Linie trimmen müssen, damit ihre Aussagen deckungsgleich sind, weil gegenüber der Polizei sind die beiden ja gemeinsam nach Frankfurt gefahren...


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 17:39
und warum nimmst du an, dass der mann schon in frankfurt war und der sohn alleine angereist ist?


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 18:46
@osttimor

Das war rein hypothetisch. Theorie. Mordszenario, du verstehst? ;-)

Sowas hatte schon jemand geschrieben. Von wegen: Was, wenn der Ehemann den Koffer hingebracht hat, nachdem er seine Frau tötete (und sie nie in Frankfurt war). Oder nach Frankfurt fuhr und die Frau dort umbrachte. ...

Alles nur Spekulationen...


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Vermisstenfall Erika Bouillaguet

08.06.2015 um 19:17
@spiky73

natürlich sind es alles nur spekulationen, aber weil du den sohn in deiner theorie als fast sicheren mitwisser angegeben hast, wollte ich mal nachfragen, warum er denn ein mitwisser gewesen sein MUSSTE ;)


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08.06.2015 um 19:27
@osttimor

Nur so lässt es sich für mich logisch erklären.

Kannst du dich an einen XY Fall erinnern, der Ende der 70er, Anfang der 80er gezeigt wurde?

Das Opfer war eine wohlhabende Unternehmerswitwe, die auf der Fahrt ins Ferienhaus in Spanien - glaube ich - verschwand.
Die Leiche fand man nach einer Weile in ihrem Auto in Frankreich auf einem Parkplatz oder so.

Als Verdächtiger wurde ihr Partner verhaftet und der XY Beitrag sollte dazu dienen, Beweise zu finden, die den Freund entlasten, weil der die Tat vehement bestritt.

Ich gucke mal, ob ich den Fall zufällig finde... Hat mich ein bisschen an diesen hier erinnert...


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