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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

1.102 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Bremen, 2009 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:18
@schokoleckerli
Selbst die Aussage "nett,freundlich,sehr verschlossen" konnte niemand von ihr machen.

Es hieß,sie war halt eine Kundin wie jeder andere,nichtmal sagen,ob sie fröhlich war,konnte man.

Bei dieser Aussage kann ich mir kaum vorstellen,daß sie jemanden von einer Verabredung oder gar von Geld erzählt haben soll...


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:24
@Whitelight
richtig. Es war nur die Rede davon, dass sie "zurückgezogen" gelebt hat.

Unterm Strich war sie sehr unauffällig, für viele wohl "unsichtbar".

@LIncoln_rhyME
Profiler wie er zB (Wikipedia: Thomas Müller (Psychologe)) gehen immer davon aus, dass ein persönlicher Bezug da war, wenn die Leiche bzw das Gesicht verdeckt sind oder eine Art von Reue zu verzeichnen ist. Hier wurde sie ordentlich in ein Grab gelegt, welches sehr akurat ausgestochen war. Im xy Film ist das Grab eingeblendet. Auf einem Friedhof sind die Gräber auch nicht besser ausgehoben. Das deutet für mich auf jeden Fall auf einen persönlichen Bezug hin.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:26
Zitat von WhitelightWhitelight schrieb:ich frag mich,was den Täter so sicher gemacht hat,daß ihn dort keiner beim Schaufeln sieht.
Es war Spätsommer,lange hell und vermutlich noch Sommerferien.
Da hätte doch jeden Moment einer vorbeikommen können?
Ich gehe daher davon aus, dass der Täter die Grube schon vorher irgendwann ausgehoben hat nachts. Vielleicht hat er ja tatsächlich auch einen Hund und hat Nicole an dem Abend genau dort hingelockt zum Spazierengehen mit den Hunden, so hätte er sie nicht weit schleppen müssen, wenn er sie dort dann überfallen hätte. Allerdings wäre die Gefahr dann groß gewesen, dass der Hund von ihr darauf "not amused" reagieren könnte.

Vielleicht waren es aber auch nicht nur ein sondern zwei Täter, die sich zusammengetan haben?


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:27
@schokoleckerli
Für mich auch, aber das hab ich auch nicht angezweifelt ;)
Mir gings nur um den Ort der Tötung, was man da denkt.
Das wir es hier mit einer Beziehungstat zu tun haben, vermuten wahrscheinlich 99% des Threads......


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:31
@LIncoln_rhyME
Beziehungstat aber auch nur im Sinne von: alle Menschen, die sich kennen, haben eine zwischenmenschliche Beziehung.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Täter Nicole weit von der Stelle entfernt umgebracht hat. Ein paar Meter ziehen, ok. Aber mehr nicht.
Ob sie selbst dieses Loch gesehen hat, kann keiner mehr nachvollziehen, an den Knochen allein kann man ein brutales Festhalten oder sonstige Hinweise nicht mehr feststellen.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:33
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:Es war noch lange hell.
@schokoleckerli
Na ja, wenn sie um ca. 20:15 vom Hundeabrichteplatz wegfuhr, dann aber noch ca. 20 - 25 Minuten brauchte (Karte und Wegstrecke/Zeit unter Spoiler), um etwa in der Gegend um Groß Ippern anzukommen, geht es schon bald auf 21 Uhr zu. Dazu spielt sicherlich eine Rolle, wie war der Tag, bewölkt oder wolkenfreier Abend, es war der Abend des 18 August.

Da wird gezeigt, dass der Sonnenutergang etwa im Bremen am 18 August um ca. 20:48 wäre.
Quelle: http://www.sonnenuntergang.de/sonnenuntergang/Bremen/august.html

Wenn sie also tatsächlich nach dem Hundeplatz dort hin fuhr nach Groß Ippern, dürfte sie da ca. gerade zum Sonnenuntergang auf ihren Mörder getroffen sein.
Wenn man noch mögliche Gespräche mit einbaut, kann es gut möglich sein, dass er sie umbrachte, als es schon recht dunkel war.

Spoiler e2fbbe 2015-03-17 13 14 18-Hafter Weg 27Original anzeigen (0,1 MB)

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:42
@Doverex
man kann noch etwas Zeit dazu packen. Wenn gegen 21 Uhr die Sonne untergeht, dann bleibt noch genug Zeit.
bürgerliche Dämmerung – Lesen im Freien möglich (Tiefenwinkel bis 6 Grad)
nautische Dämmerung – Horizont (Kimmlinie) noch erkennbar und schon einige Sterne sichtbar (Tiefenwinkel bis 12 Grad)
astronomische Dämmerung – bis zur maximalen Dunkelheit tiefer Nacht (Tiefenwinkel bis 18 Grad)
Die Dauer der drei Dämmerungsphasen hängt von der Schiefe der scheinbaren Sonnenbahn beim Aufgang oder Untergang ab und damit von der geografischen Breite des Standorts und der Jahreszeit. Am kürzesten währt die Dämmerung nahe dem Erdäquator zur Tagundnachtgleiche und ist dann bürgerlich 20 Minuten, nautisch 45 Minuten und astronomisch 70 Minuten nach Sonnenuntergang zu Ende. Am 50. Breitengrad dauern die drei Dämmerungsphasen rund 2 Stunden
Wikipedia: Dämmerung

Der Breitengrad von Bremen liegt bei 53.1094.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:43
Irgendwie krass "gut" geplant. Du bestellst du Frau zum Sonnenuntergang an ihr eigenes Grab und legst verschiedene falsche Spuren. Wenn das Grab tief genug gewesen wäre, wäre das einer dieser ewigen Vermisstenfälle.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:47
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:man kann noch etwas Zeit dazu packen.
Ok - verstehe @schokoleckerli *grins*
Obwohl die obigen Ausführungen von Dir mir (für meine spezielle Birne) fast ein bisserl zu hoch sind!
Kurz um, da gibt es wohl viele Möglichkeiten, etwa wie lange man noch lesen kann nach dem Sonnenuntergang, hängt natürlich ab, wo man gerade ist.

Weiß man, um welche Uhrzeit es denn dann stockdunkel geworden ist am 18. August in dieser Gegend?

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 13:51
@Doverex
also wenn Wikis Erklärungen richtig sind, dann dauert es in Bremen knapp 2 Stunden vom Sonnenuntergang bis zu stockfinster :)
So verstehe ich das zumindest, aber ich bin ja auch kein Einstein :D


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 14:01
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:dann dauert es in Bremen knapp 2 Stunden vom Sonnenuntergang bis zu stockfinster
@schokoleckerli
Danke... hast ja voll recht, es dauert in diesem Fall doch noch länger, bis es richtig dunkel wird. Wenn nicht in der Zeit gerade der Mond dann aufgegangen ist, dann ist "stockfinster" eh abgesagt.

Obwohl ob hell oder dunkel in meinen Überlegungen gar nicht mal so eine große Rolle spielt, sondern wie frequentiert wird dieser Ort denn nach 21 Uhr Abends dort am Buchholz um diese Zeit sein? Mit wie vielen Leuten musste der Mörder nach dieser Uhrzeit dort damit rechnen, dass wer daher kommt? Ich denke auch aus diesem Grund, dass es jemand sein muss, der sich schon recht gut dort auskannte. Also aus der Umgebung dort her stammt bzw die recht gut kannte/kennt.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Wenn das Grab tief genug gewesen wäre, wäre das einer dieser ewigen Vermisstenfälle.
@MissMary
Ja, dass dürfte wohl auch die volle Absicht des Mörders gewesen sein, dass es ein ewiger Vermisstenfall wird.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 14:09
Wegen den Hunden:
Ich versteh nicht warum sie auf mehren Hundeplätzen war,selbst wenn sie auf einen reinen Schäferhundplatz gewesen war,so gab/gibt es das Augsburger Modell für alle Rassen.Da die wenigsten DSH Plätze sich alleine nur noch über die Ausbildung dieser Rasse finanzieren können.

Das ihr DSH (Schäferhund) sie beschützt haben muss wenn die sie dabei gewesen war als N.S. Getötet wurde,muss nicht gegeben sein.Meine 3 DSH hatten nur optische Abschreckung ,dass einzige was 1von3 gemacht hat war bellen und auf bösen großen Hund tun,was man allerdings sofort gesehen hat wenn man ein wenig Erfahrung hatte.
Was mir gerade einfällt Hundebesitzer untereinander können sehr,sehr „rabiat“ sein wenn es um den eigenen Hund geht.

Ich weiß nicht mehr wer das auf ein paar Seiten zuvor geschrieben hat,aber reines Agillity macht man eigentlich nicht nur auf dem Hundeplatz an einem Tag,sondern auch Unterordnung (Gruppe oder Einzeln).Somit hätte man auch das mentale Training dazu was je nachdem wie lang die Ruhepause zwischen den Trainingseinheiten ihren DSH geschlaucht haben kann.

Sofern ich das eben bei XY richtig gesehen habe,wurde der Hund nicht an dem Platz abgelegt,wieso hatte die Hündin dann den inzwischen leeren Futtersack dabei?Das finde ich komisch...

Wie war das eigentlich mit der Fehlbildung am Bauch?Konnte die Haut einfach reißen?Wenn ja,vielleicht bekam der „Täter“ Panik und wollte nicht mit der Polizei in Kontakt kommen aus Angst der ihm etwas „angehängt“ wird?Also hatte er sie lieber vergraben als den RTW gerufen.

Was mir auch aufgefallen ist,ist das sie ihre Blind Date nachhause eingeladen hat,dass ist äußerst Gefährlich selbst mit Hunden.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 14:19
Hi @Tsuka ,

ich war das mit Agillity. Weil geschrieben wurde, dass dieser Hundeplatz ein Agillity Platz wäre. Wie weit das stimmt, weiß ich nicht.

Aber da ich sehe, Du hast Dich bei Allmy völlig neu angemeldet und dies oben Dein erster Beitrag bei Allmy überhaupt ist: ein Herzliches Willkommen von mir!

Doverex


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 14:26
Danke schön,ja ich hab mich wegen diesem Fall angemeldet,ansonsten bin ich seit langem stille Mitleserin.^^
Aso,reine Agillity Plätze kenne ich gar nicht sondern nur "normale" daher ging ich davon aus...


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 14:36
Dazu kommt dann noch die allgemeine Wetterlage. Ich habe nur einen generellen Wetterbericht für Ende August gefunden. Demnach war es ausgesprochen warm, nicht gut, um etwas "verderbliches" draußen liegen zu lassen. Sorry.

http://www.wetter.info/wetter-aktuell/der-august-geht-heiss-zu-ende-18-08-2009/19713724

Ok, eine Totenstarre tritt erst nach 14 Stunden ein - wenn es warm ist, vielleicht auch später? Aber das alles spricht gegen eine Annahme, die Tote nicht sofort vergraben zu haben.
Wikipedia: Totenstarre
Denn das Grab war 1,70 m lang. Scheint mir knapp bemessen. Gibt es Angaben über ihre Körpergröße? Es ist bestimmt ein Unterschied, eine bewegliche oder starre Person zu deponieren.
Nach Aussage der Polizei erschien die Tote "fast wie aufgebahrt".
http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Getoetete-Nicole-Stindt-gibt-viele-Raetsel-auf-_arid,98051.html

Aufgebahrt heisst nach meiner Definition die Hände vor dem Körper verschränkt. Wenn man sich den Film anguckt, dann sieht man bei genau 14:01, dass es auch wirklich so aussieht. (xy Film)
https://www.youtube.com/watch?v=ZiuKqmQmUk4

In dem andern Film wird von der Polizei gesagt, dass sie von der kleinen Erbschaft LEBTE. Kein Wort von ALG2. Was denn nun?
Es ist übrigens die Rede von einem einsamen Waldstück bei 3:06.
Und sie hat tatsächlich angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen. 3:30
Sie hatte offensichtlich "auch regelmäßig größere Bargeldsummen zu Hause", das verstehe ich so, dass sie das Geld nicht komplett im Schrank liegen hatte. bei 4:03
Warum sagt die Polizei, dass der Täter es nicht auf das Geld abgesehen hatte, sondern auf das Auto? bei 4:17
um ihn dann ins nächste Halteverbot zu stellen?

Youtube: ungekürztes Interview mit Rudi Cerne - Aktenzeichen XY ... ungelöst - Olis Radioshow
ungekürztes Interview mit Rudi Cerne - Aktenzeichen XY ... ungelöst - Olis Radioshow



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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 15:07
Zitat von TsukaTsuka schrieb:Was mir auch aufgefallen ist,ist das sie ihre Blind Date nachhause eingeladen hat,dass ist äußerst Gefährlich selbst mit Hunden.
@Tsuka
Da hast sicherlich recht damit. Bei fremden Leuten weiß man auch nie, was in ihren Köpfen vorgeht.
Nur zwei solche Hunde daheim zu haben (der zweite Hund war ja wohl auch nicht gerade zwergmäßig, wenn eine Dogge dabei war) ist schon auch eine andere Sicherheit als ein kleiner Pudel oder Dackel. Dazu dürften ja auch andere Leute in dem Haus gewohnt haben, was solche "Blind Dates" vielleicht auch ein bisserl wieder die Gefahr nimmt?

Ich finde es da noch viel gefährlicher, wenn sie sich wirklich an einsamen Orten (vielleicht auch öfters ohne Hunde) mit fremden Leuten getroffen hätte? Da wäre die Wohnung, wo andere Hausparteien auch wohnen und eben ihre 2 Hunde dabei sind, bei weitem weniger gefährlich.
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:Ok, eine Totenstarre tritt erst nach 14 Stunden ein - wenn es warm ist, vielleicht auch später? Aber das alles spricht gegen eine Annahme, die Tote nicht sofort vergraben zu haben.
@schokoleckerli - auch DANKE für die Wetterinfo von damals!
Ich tippe, dass Nicole noch in der selben Nacht vergraben wurde in der sie zu Tode kam.
Wieso?
Weil ich mir nicht gut vorstellen kann, dass der Täter erst etwa das Auto am Bahnhof abstellte und erst danach zu graben anfing. Und das Auto wurde ja schon am nächsten Tag ihres Verschwindens in der Früh gefunden & abgeschleppt.
Theoretisch passt es viel besser, dass er in der Nacht gleich nach dem Mord die Leiche vergrub, danach den Hund aussetzte (der zur Tatzeit vielleicht in ihrem Auto war/geblieben ist), weit genug weg vom Tatort und wo er die Leiche vergraben hat, der Platz der Aussetzung des Hundes keinerlei Hinweis her gibt, wo Nicole zu Tode kam und vergraben liegt.... und fuhr dann nach der Hundeaussetzung mit ihrem Auto zum Bremer Hauptbahnhof, um hier eine zusätzliche falsche Spur zu legen... das funzt aber nur, wenn man nach ihrem Auto auch tatsächlich sucht... es gleich in ein Halteverbot zu stellen, na da fällt es sicher schneller auf.
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:Und sie hat tatsächlich angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen.
Ja, sie dürfte generell in ihrem Leben wohl viel mitgemacht haben!
Ihre ganzen Lebensumstände sind sicher nicht für sie leicht gewesen. Ich denke, das ist auch der Grund, warum der Mörder es so ausschauen hat lassen wollen (am Bremer Hauptbahnhof ihr Auto abstellte), als ob sie abgehauen wäre... oder für ihren Selbstmord wo mit der Bahn von dort weg hinreiste.

Der Gedanke, wenn Nicole Stindt nicht mehr auftaucht, ... die hat sich vielleicht was wo angetan - ist/war naheliegend auch für die Ermittler, ihre letzte Spur führte ja zum Bahnhof, ihren Hund hat sie vorher noch in der Freiheit ausgesetzt, den anderen daheim gelassen.... deutet alles auf völlige Verzweiflung von Nicole hin.... wäre wirklich fast aufgegangen, wenn die vergrabene Leiche von ihr nicht gefunden worden wäre.

.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 15:20
Mich würde an der Suizidgeschichte aber schon stören, dass sie nur einem Hund die Freiheit geschenkt hat.
Es wurde gesagt, dass sie (sinngemäß) sehr an den Hunden gehangen habe und sich wohl auch sehr gut um sie gekümmert hat.
Warum sollte also so ein Mensch dann auch noch die Hunde trennen, wenn er selbst nicht vorhat, weiter zu leben oder auszuwandern?

Und wenn sie sich abgesetzt hätte, dann hätte sie bestimmt tonnenweise Futter für die Hunde bereit gestellt. Die hätten auch ohne Hunger gejammert, wenn sie zulange alleine sind.
Jemand, der seine Tiere liebt, der sorgt sich bis zum Schluß.

Allerdings kann ich nichts dazu sagen, wie man sich verhält, wenn man sich tatsächlich umbringen will - mentaler absoluter Supergau im Kopf - und wie die Polizei solche Fälle sieht.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 16:03
Sie war wegen Depressionen in psychologischer Behandlung,auch von Suizid war die Rede,deshalb werden die Ermittler wohl darauf gekommen sein.
Soweit ich mich erinnere,hieß es,es hätte anfangs Hinweise auf eine Reise oder Suizid gegeben.

Viel wurde scheinbar nicht unternommen,als sie "nur" vermisst wurde.

Daß sie im Internet "tätig" war,wurde auch viel später erst bekannt und konnte dem Täter evtl. so ermöglichen,Spuren zu verwischen.


Ich denke auch,daß der Täter das Grab schon wesentlich früher gegraben hat.
Entweder hat er einfach mit seiner ganzen Planung nur Glück gehabt oder er kannte Nicole wirklich sehr gut.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 16:04
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:Beziehungstat aber auch nur im Sinne von: alle Menschen, die sich kennen, haben eine zwischenmenschliche Beziehung.
Ja, so in Etwa ist das ja auch definiert und nichts anderes meinte ich.
Also auch Friendscoutleute.
Autokäufer fielen da dann nicht darunter.....
Zitat von schokoleckerlischokoleckerli schrieb:Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Täter Nicole weit von der Stelle entfernt umgebracht hat. Ein paar Meter ziehen, ok. Aber mehr nicht.
Ob sie selbst dieses Loch gesehen hat, kann keiner mehr nachvollziehen, an den Knochen allein kann man ein brutales Festhalten oder sonstige Hinweise nicht mehr feststellen.
Sieht man das irgendwo genauer? Hier im Thread vielleicht schon ein Bild der Fundstelle?
War die mit dem Auto erreichbar? Sind mehrere Täter auszuschließen?
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Weil ich mir nicht gut vorstellen kann, dass der Täter erst etwa das Auto am Bahnhof abstellte und erst danach zu graben anfing. Und das Auto wurde ja schon am nächsten Tag ihres Verschwindens in der Früh gefunden & abgeschleppt.
Theoretisch passt es viel besser, dass er in der Nacht gleich nach dem Mord die Leiche vergrub, danach den Hund aussetzte
Erst am WE gabs den Fall in Trier, wo der Täter scheinbar später erst die Leiche anzündete.
Wenn er am Anfang geschockt war?

Folgendes Szenario:
Nicole verabredet sich mit ihrem Mörder/ oder trifft ih zufällig, beide gehen mit dem Hund/den Hunden spazieren.
"Du, ich kenn da eine schöne ruhige Stelle zum Laufen, lass uns den Sonnenuntergang genießen"
Nehmen wir mal das Szenario aus dem Filmfall, der Täter wusste nichts von
der Krankheit. In den Ermittlungen kam heraus, dass sie öfter so vorging, vielleicht dachte sie, dass der potenzielle Partner das sehen muß. Einer der dann noch Ja sagt ist gut, alle anderen nicht. Deshalb baute man das so in den Film ein.
Deshalb wählte sie auch einen ruhigen Spaziergang im Freien, wo sich diese Möglichkeit bietet.
Aus diesem oder einem anderen Grund dreht er durch und verliert die Kontrolle über sich.
Er würgt sie. Sie stirbt dabei. Jemand anderes schrieb schon richtig, dass man anhand des Würgens ableiten könne, dass keine Planung vorliegt.
Nun ist er verwirrt, ängstlich. Lässt die LEiche erstmal liegen und verschwindet.
Den Hund lässt er dort oder nimmt im im Eifer des Gefechts mit.
Er überlegt und kommt zu dem Schluss, dass er das Auto weiter weg vom Tatort abstellt,
um mögliche Suchtrupps zu verwirren, aauch den Hund. Einer/s von beiden wird definitiv gefunden. Das Auto kann man auch schnell zuordnen durch das Nummernschild. Den Hund nicht zwangsweise sofort oder schnell. Das zuhause ein weiterer Hund ist, weiß er nicht. Er gräbt in der NAcht ein Loch. In der "Sicherheit" dass man dort nicht suchen wird,
holt er die Leiche und transportiert sie zum Fundort.
Hier ist beides möglich. Entweder er transportiert sie in der Folgenacht dorthin, oder sie war schon in der Nähe. Ziemlich sicher lag sie nicht nebendran, während des Grabens. Das wäre nicht sehr klug.
Gehen wir mal weiter davon aus, dass es ungeplant war.
Das wäre in der einen Nacht ein sehr straffes Programm. Sicher nicht unmöglich......
Treffen gegen Neun....Laufen, Tötung, Spaten besorgen, ein tiefes Loch graben, Hund weg, Auto weg.
Graben dauert vorneweg 2 Stunden. Vielleicht musste er mehrere Stellen probieren,
nicht überall im Wald kann man einfach ein Loch dieser Größe aushebeln.
Steine, Wurzeln, Bodenbeschaffenheit etc.....

Ob man das Auto im Nachhinein nochmal auf Blutspuren untersuchte? Nach der Versteigerung?!


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

17.03.2015 um 16:27
@LIncoln_rhyME
Zitat von LIncoln_rhyMELIncoln_rhyME schrieb: holt er die Leiche und transportiert sie zum Fundort.
Hier sehe ich das Problem. 85kg transportierst du nicht eben mal so. Zumindest Otto Normalbürger nicht.

@Tsuka
Zitat von TsukaTsuka schrieb: Wie war das eigentlich mit der Fehlbildung am Bauch?Konnte die Haut einfach reißen?Wenn ja,vielleicht bekam der „Täter“ Panik und wollte nicht mit der Polizei in Kontakt kommen aus Angst der ihm etwas „angehängt“ wird?Also hatte er sie lieber vergraben als den RTW gerufen.
Theoretisch natürlich immer möglich - praktisch unwahrscheinlich. Viele Frauen sind ja auch mit Zwillingen / Drillingen schwanger und platzen nicht. Die Haut ist fest und dehnbar. Außerdem ist ihr ja 38 nichts passiert.


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