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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 09:33
Zitat von sören42sören42 schrieb:Zum Tatort: Vermutlich geschlossener beheizbarer Raum, weil die Jacke im Auto gefunden wurde
Falls sie keine zweite Jacke dabei hatte und sie nur mit Oberbekleidung wie Pullover, Bluse oder Fleecejacke gefunden wurde, wird der Tatort in einem Gebäude liegen.
Eventuell auch in einem Fahrzeug.

Auch werden die Ermittler anhand der Kleidung wissen oder sehr stark vermuten können, ob sie noch im Apartment geschlafen hat oder nicht.
Das wird die Auswahl der in Betracht kommenden Tatorte sicherlich beeinflussen.

Ich vermute auch, dass sie keine Jacke anhatte und dass dementsprechend die Tat in einem Raum stattgefunden hat.
Das wäre nach dem STERN Artikel entweder im Tower oder im Apartment. Dazu kommt noch die Möglichkeit, dass sie jemanden besucht hat und dort ermordet wurde.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb am 26.04.2021:Wenn sich bei der Leiche dieselbe Kleidung befindet, die BA während ihrer letzten Arbeitsschicht trug, lässt das darauf schließen, dass BA sich nicht mehr zum Schlafen in ihr Apartment gelegt hat. Denn es ist unwahrscheinlich, dass sie nach dem Schlaf dieselbe Kleidung wieder angezogen hat wie vorher.

Die Oberbekleidung, die am Leichenfundort aufgefunden wurde, sollte Aufschluss darüber geben, ob BA direkt nach ihrer Schicht (also beispielsweise auf dem Weg vom Tower zum Apartment oder beim Packen ihres Autos direkt nach der Schicht ...) umgebracht wurde oder ob das Tötungsdelikt erst nach ihrem Schlaf nach der Nachtschicht erfolgte.

Auch wird die Art der Bekleidung Aufschluss geben, ob das Tötungsdelikt eher in einem Gebäude oder eher draußen stattfand.
Wenn sie eine wetterfeste und warme Jacke trug, wird die Tötung eher draußen stattgefunden haben, wenn sie nur eine Bluse oder einen Pulli trug, fand die Tötung eher in einem Gebäude statt.
Falls BA noch dieselbe Kleidung trug, die sie auf der Arbeit anhatte, hat sie entweder ihre normale Routine verändert und sich nicht mehr im Apartment ausgeruht oder sie wurde vorher ermordet.
1. Wer hat Birgit Ameis am Ostersamstag, dem 04.04.2015, allein oder in Begleitung im Bereich des Flughafens Hahn oder der umliegenden Gemeinden gesehen?
Link

Interessant ist, ob BA ein Fahrtenbuch führte, in dem sie die Kilometerstände und die Daten des Tankens eingetragen hat. Oder ob zumindest die letzte Tankquittung gefunden wurde. Daraus könnte in Abgleich mit der Tankfüllung unter Umständen geschlossen werden, ob sie nach der letzten Betankung noch viel gefahren ist.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nun ja, das Problem ist aber auch, dass man solche Zeugenaussagen immer gerne danach bewertet, wie sie einem "in den Kram passen" oder eben nicht. Wenn man weiter oben mal nachliest, wurde da Seitenweise darüber debattiert, ob das denn überhaupt sein kann usw.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich weiß es auch nicht, würde aber mal zu bedenken geben, dass die Polizei von dieser Aussage offenbar soweit überzeugt ist, dass sie die Sichtung veröffentlich hat. Die Gründe dafür, dass man der Aussage glaubt, kennen wir nicht, aber es dürfte sie geben.
Die Formulierung „eine Mitarbeiterin will sie gesehen haben“ bedeutet, dass die Ermittler nicht überzeugt sind, dass die Aussage stimmt, vor allem da im Artikel noch zusätzlich erwähnt wird, dass die Backshopzeugin die Einzige ist, die sie gesehen haben will.
Offenbar wird der Zeugenaussage eben nicht hundertprozentig „geglaubt“, sondern wird die Zeugenaussage als möglicherweise fehlerhaft eingestuft.

Wenn sich schon die Ermittler nicht sicher sind, ist es natürlich legitim, die Aussage für eine eigene Theorie zu berücksichtigen oder auch nicht.

Die User, die die Aussage der Backshopzeugin nicht berücksichtigen, machen das also nicht deshalb, weil die Aussage ihnen „nicht in den Kram passt“, sondern weil sie den Text gründlich gelesen haben und realisiert haben, dass die Formulierung Zweifel der Ermittler an der Aussage widerspiegelt.
Eine Flughafenmitarbeiterin will Birgit Ameis gesehen haben: gegen acht Uhr, in der Flughafenhalle, auf Höhe des Back-Shops. Allerdings war sie die Einzige
STERN


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 10:15
Im Stern Bericht stand, bevor K11 Koblenz die Ermittlungen nach einer Woche übernommen hat,war die Vermisstenanzeige Ostersonntag bei der öffentlichen Polizei von der Familie aufgeben worden.
Weiß jemand,ob damit die FH Polizei gemeint ist und warum diese sich nicht die Überwachungsbilder von ihrem Appartement angesehen hat ?
Die Beamten vom FH müssten doch wissen,daß die Bilder der Überwachungskamera nach einer Woche überspielt werden.


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11.05.2021 um 10:25
Es gibt aber keine Überwachungsbilder vom Apartement.


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11.05.2021 um 10:48
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Es gibt aber keine Überwachungsbilder vom Apartement.
Am Appartement Gebäude sind keine Kameras, danke,das wusste ich nicht.
Ich dachte immer an einem FH wird alles aus Sicherheitsgründen überwacht.
Dann verstehe ich auch, warum die örtliche Polizei dem nicht nachgekommen ist.


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11.05.2021 um 10:53
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Am Appartement Gebäude sind keine Kameras, danke,das wusste ich nicht.
Ich dachte immer an einem FH wird alles aus Sicherheitsgründen überwacht.
Am Flughafen selbst wahrscheinlich ja, aber diese Appartements stehen ja doch etwas entfernt vom eigentlichen Flufhafengelände und sind frei von jederman begeh- oder befahrbar. Zudem sind / waren dort noch diverse andere Firmen ansässig.


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11.05.2021 um 11:31
@lucyvanpelt

Die Vermisstenanzeige wurde in Siegburg erstattet. Das ist in der Nähe von Lohmar.

https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/vermisste-birgit-ameis-verhaengnisvolle-bekanntschaft-beim-wandern_aid-6129685


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11.05.2021 um 13:00
Zitat von Ms.DaisyMs.Daisy schrieb:diese Appartements stehen ja doch etwas entfernt vom eigentlichen Flufhafengelände und sind frei von jederman begeh- oder befahrbar.
Im Gegensatz zu denen am anderen Parkplatz auf der anderen Seite des Terminalgebäudes. Dort waren ja Bezahlparkplätze mit Schranken und Karten.
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Ich dachte immer an einem FH wird alles aus Sicherheitsgründen überwacht.
Dachte ich auch immer, aber ich kenne hauptsächlich Frankfurt/Main. Da ist so gut wie alles überwacht, wobei FFM eine andere Flughafenkategorie ist. Aber an diesen alten Apartmentgebäuden waren sicher keine Kameras.

Unverständlich ist mir nach wie vor, warum nicht früher die Aufzeichnungen gesichtet wurden, die man von der Flughafenanlage hatte; schließlich war eine Mitarbeiterin aus dem Towerbereich verschwunden. Gab es da Zuständigkeitsschwierigkeiten bei den Ermittlungen, so dass sich die Nachforschungen über BAs Verbleib in die Länge zogen? Nach einer Woche wurde die "Zentrale Kriminalinspektion" in Koblenz eingeschaltet; wer hat davor ermittelt? Ich kann mir das nur schwer erklären.


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11.05.2021 um 13:11
Es lag vorher im Zuständigkeitsbereich Polizei am Flughafen.


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11.05.2021 um 13:19
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Es lag vorher im Zuständigkeitsbereich Polizei am Flughafen.[/

Das ist ja dann noch unverständlicher!



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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 14:45
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Unverständlich ist mir nach wie vor, warum nicht früher die Aufzeichnungen gesichtet wurden, die man von der Flughafenanlage hatte; schließlich war eine Mitarbeiterin aus dem Towerbereich verschwunden.
Dadurch dass das Auto verschwunden war, war man wohl der Meinung, ihr sei nicht am Flughafen, sondern weiter weg was passiert, und es war halt vollkommen unklar, was, wo und wann. Ihr hätte z.B. auch auf einem x-beliebigen Autobahnparkplatz zwischen Hahn und Lohmar was zugestoßen sein können, oder sie hätte einfach irgendwo ganz anders hinfahren können, Auszeit nehmen usw. (Die Polizei reagiert meistens nicht drauf, wenn die Angehörigen sagen, diese Person würde sich niemals einfach aus dem Staub machen, leider.) Erst nach dem Auffinden des Autos wurde ging man von einem Verbrechen aus, und da war es dann eben zu spät fürs Auslesen der Kameras.

Man sieht daran, wie geschickt es von dem Täter war (ich bin ziemlich sicher, dass er es war), den Wagen 1. vom Flughafen wegzustellen und 2. ganz in der Nähe abzustellen, denn da vermutet man ihn ja als letztes.

Es ist zwar richtig, dass die meisten Vermissten bald wieder auftauchen, so dass die Polizei in den meisten Fällen erst mal abwartet. Aber irgendwie müsste man damit individueller umgehen können. Wenn ich z.B. abends nicht nach Hause käme und wäre den nächsten Tag immer noch nicht da ohne mich gemeldet zu haben, wüsste mein Mann 100pro, dass mir was passiert wäre. Und so wird das öfter sein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 15:21
Die Flughafenpolizei ist, wie auch die Bahnpolizei, eine Einrichtung des Bundes. Sie ist zuständig für die Sicherheit des Luftverkehrs, aber nicht zuständig für das, was in die Zuständigkeit der einzelnen Landespolizeien fällt. Für allgemeine Kriminalität und Vermisstensachen sind die jeweiligen Landespolizeien zuständig. Die Luftsicherheit am Flughafen Hahn fällt in die Zuständigkeit der Bundespolizeidirektion Koblenz:

Wikipedia: Bundespolizei (Deutschland)

BAs Familie hat sich wegen der Vermisstenanzeige ganz richtig an die örtliche Landespolizeidienststelle ihres Wohnortes gewandt. Die dortigen Beamten haben sich dann wegen weiterer Maßnahmen mit ihren Landespolizeikollegen im Polizeipräsidium Koblenz in Verbindung gesetzt, wo dann ja auch die SoKo Hahn gebildet wurde.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 15:45
@Andante
Wie jeder andere (zumindest mir bekannte) Flughafen hat auch der Flughafen Hahn eine Polizeiinspektion oder Polizeiwache der Landespolizei, die für allgemeine Polizeiarbeit zuständig ist. Dies ist in dem Fall die Polizeiwache Hahn, Gebäude 519 (siehe google). Daher hat Enterprise1701 erstmal Recht, dass es in deren Zuständigkeitsbereich lag.
Dass dort erstmal keine großen Maßnahmen anliefen, hat vermutlich den Grund wie von Tritonus angeführt, nämlich dass das Auto nicht mehr am Flughafen war.
Im Stern Artikel steht auch, dass nach einer Woche die Ermittlungen seitens K11 in Koblenz von der örtlichen Polizei übernommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren dann jedoch die Videoaufzeichnungen nicht mehr vorhanden (ebenfalls Stern Artikel).


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11.05.2021 um 16:41
Zitat von TritonusTritonus schrieb:(Die Polizei reagiert meistens nicht drauf, wenn die Angehörigen sagen, diese Person würde sich niemals einfach aus dem Staub machen, leider.)
Das ist bedingt richtig, aber durch das "meistens" hast du deine Aussage schon relativiert.

Beruflich habe ich manchmal mit einem Polizisten zu tun, der Vorträge zur Prävention hält und mit dem ich mich in den Vortragsspausen unterhalte. Genau diese Frage habe ich ihm auch schon gestellt, weil mich das schon immer interessiert hat. Seine Antwort: Wenn eine Person volljährig und geistig gesund ist, läuft nicht sofort die ganze polizeiliche Maschinerie an. Wenn aber die Angehörigen glaubhaft schildern (am besten von mehreren Seiten), dass diese Person absolut zuverlässig wie ein Uhrwerk ist und die Ermittler den Eindruck haben, dass das genauso ist, wartet man nicht tagelang ab. Und BA war meiner Meinung nach so ein Fall, zumindest lassen das die Aussagen im Sternartikel vermuten.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Dadurch dass das Auto verschwunden war, war man wohl der Meinung, ihr sei nicht am Flughafen, sondern weiter weg was passiert, und es war halt vollkommen unklar, was, wo und wann.
Das ist richtig. Allerdings in BAs Fall erstaunlich, denn egal ob das Auto noch da war oder nicht, hätten alle Alarmglocken angehen müssen, dass eine Mitarbeiterin des Towerbereichs verschwunden war. Klar hat man zuerst angenommen, dass sie vom Flughafen weggefahren ist, und man wird die Strecke nach Hause abgesucht haben, aber das scheint mir unerheblich bezüglich einer eingeleiteten Suche nach ihr. BA hatte Zugang zu einem Sicherheitsbereich und plötzlich war sie weg. Oder schätze ich ihren Arbeitsplatz zu wichtig ein?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 18:01
Zitat von AndanteAndante schrieb:Die dortigen Beamten haben sich dann wegen weiterer Maßnahmen mit ihren Landespolizeikollegen im Polizeipräsidium Koblenz in Verbindung gesetzt, wo dann ja auch die SoKo Hahn gebildet wurde.
Nach meinem Verständnis sind aber wohl zwei Staatsanwaltschaften in den Fall involviert. Die StA Bad Kreuznach:
Für Informationen, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.
https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/soko-hahn-birgit-ameis-lohmar-leichenfund-spuren-zeugen-kriminaltechnik-aktenzeichen-xy-90316443.html

und die StA Koblenz:
Sachdienliche Hinweise, nehmen die Kriminaldirektion Koblenz unter der Rufnummer 0261/103-2690 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Für vertrauliche Informationen wurde darüber hinaus ein anonymes Hinweistelefon unter der Rufnummer 0261/103-2738 eingerichtet.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117715/4881533


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 18:05
Wenn der Zeitfaktor beim Täter eine Rolle spielte, dann ist der Ablageplatz nahe am Flughafen offensichtlich. Man KÖNNTE annehmen er arbeitet dort und hatte keine Möglichkeit die Leiche irgendwo anders zu verbringen. So ähnlich kann man auch den Fundort vom Auto interpretieren. Es entstand der Eindruck BA hat das Apartment verlassen und ist nach Hause gefahren, schließlich war der Parkplatz leer. Es ist aber auch ersichtlich , dass der Parkplatz in kurzer Fußwegnähe zum Airport liegt. Der Täter konnte sich also auch nicht weit von seinem eigenen Fahrzeug entfernen. Durch diese Gedankengänge lande ich leider immer wieder bei der gleichen These. Noch etwas worüber man diskutieren kann: Warum hätte ein unbekannter Täter es veranlassen sollen, dass BA's Auto nicht mehr am Apartment stehen soll ? Dieser hätte dann zwingend wissen müssen , dass ein Verwandter ebenfalls in dem Apartment nächtigt und das Auto sieht ? Dieser Unbekannte müsste dann sehr viel wissen...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 18:09
ist es denn nun wirklich 100% sicher, dass ein Verbrechen vorliegt?

ich lese das nicht aus den verschiedenen Quellen und für mich bleibt es auch nach wie vor fraglich...

kann mir das nicht vorstellen!


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 18:17
Zitat von VentilVentil schrieb:ist es denn nun wirklich 100% sicher, dass ein Verbrechen vorliegt?
https://www.express.de/bonn/vermisst-seit-2015-fall-birgit-ameis---54--aus-lohmar--es-war-doch-ein-verbrechen-38259876

Dieser Artikel mit den Aussagen der KriPo-Beamten ist meines Erachtens nach eindeutig. Ich habe auch lang eher zu was anderem tendiert, aber ich denke dass die Aussagen der Polizei eindeutig sind und sie sich nicht so äußern würden wenn sie keine Sicherheit hätten.

@Enterprise1701
Was ist deine These? Nur mal der Interesse halber.


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11.05.2021 um 18:19
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Warum hätte ein unbekannter Täter es veranlassen sollen, dass BA's Auto nicht mehr am Apartment stehen soll ? Dieser hätte dann zwingend wissen müssen , dass ein Verwandter ebenfalls in dem Apartment nächtigt und das Auto sieht ? Dieser Unbekannte müsste dann sehr viel wissen...
Eben, warum hätte ein unbekannter Täter BAs Auto zwar vom Apartment wegfahren sollen, es aber dann quasi ein paar Meter weg davon abstellen sollen? Hätte so ein Täter damit rechnen können, dass man das Auto am Apartment sofort bemerken würde, auf dem Parkplatz in Lautzenhausen dagegen tagelang nicht?

Hätte der Täter das Auto wirklich verstecken wollen, hätte er es kaum auf einem öffentlichen Parkplatz am Hahn deutlich sichtbar hingestellt. Da hätte er es ja gleich am Apartment stehen lassen können...

Für mich ist das wieder ein Indiz dafür, dass BA selbst ihren Wagen nach Lautzenhausen gefahren und dort abgestellt hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 18:23
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Der Täter konnte sich also auch nicht weit von seinem eigenen Fahrzeug entfernen. Durch diese Gedankengänge lande ich leider immer wieder bei der gleichen These. Noch etwas worüber man diskutieren kann: Warum hätte ein unbekannter Täter es veranlassen sollen, dass BA's Auto nicht mehr am Apartment stehen soll ? Dieser hätte dann zwingend wissen müssen , dass ein Verwandter ebenfalls in dem Apartment nächtigt und das Auto sieht ? Dieser Unbekannte müsste dann sehr viel wissen...
Beides wuerde nur Sinn ergeben, wenn der Taeter am Flugplatz arbeitet und er vermeiden wollte, dass man einen Bezug zum FH herstellt.
Er muss aber in meinen Augen nicht zwingend aus ihrem nahen "persoenlichen " Umfeld kommen. Wenn er sie schon laenger vom sehen kannte und auch Zeit zum beobachten hatte, war ihm zumindest auch ihr Auto bekannt.
Auch ich vermute, er stand unter Zeitdruck.
Kurzer Weg zum Ablageort , kurzer Weg zum Abstellplatz des Autos und schnell wieder zurueck auf den FH, zu seinem vermutlichen Arbeitsplatz.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2021 um 19:28
Zitat von AndanteAndante schrieb:Hätte der Täter das Auto wirklich verstecken wollen, hätte er es kaum auf einem öffentlichen Parkplatz am Hahn deutlich sichtbar hingestellt. Da hätte er es ja gleich am Apartment stehen lassen können...

Für mich ist das wieder ein Indiz dafür, dass BA selbst ihren Wagen nach Lautzenhausen gefahren und dort abgestellt hat.
Er hat es nicht verstecken wollen im eigentlichen Sinne, dafür war nicht genügend Zeit.

Er hat es erst mal aus dem Weg (aus den Augen) schaffen wollen, da er befürchtet hat, dass irgendjemand (z.B. der Bruder) stutzig werden würde, wenn ihr Auto so lange nach Schichtende noch auf dem Parkplatz am Apartment 669 stehen würde; würde der Bruder oder jemand anders, der den Wagen kannte, nicht mal alle Familienangehörigen aufscheuchen?

Er hatte Zeitdruck, deshalb dieser Parkplatz und die fußläufige Nähe zum Hahn.

Es ist zwar nicht hundertprozentig meine Theorie, aber im Prinzip sehe ich das so wie z.B. Enterprise1701. Imo wurde eine Story konstruiert, von einem Täter, der BA und ihre Gewohnheiten kannte.


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