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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

497 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, 1995, Pforzheim ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 10:34
Zitat von E_ME_M schrieb:An sowas musste ich auch denken, jemand älteres aus dem engeren Umfeld.
Meine Cousine ist früher geritten, da kam es z.B. gar nicht selten vor, dass sich die Reitlehrer auf Tournierfahrten an die Mädels "rangemacht" haben... Und die fanden das teilweise sehr aufregend und romantisch :-/ Übernachten im Pferdewagen, Lagerfeuer usw.

(die Lehrer waren allesamt verheiratet und hatten Familie)
Mädchen sind in dem Alter ja selber überrascht, was mit ihnen vorgeht. Sie probieren ihre Wirkung auf ältere Männer aus. Das ist eine absolut geheimnisvolle und unerforschte, neue Epoche.
Um so mehr müssen junge Mädchen geschützt werden vor Männern, die diese Phase ausnutzen.

Ich denke aber noch nicht einmal an jemanden, der so weit entfernt stand. Ich vermute einen Täter, der mit der Familie im Alltagskontakt steht. Jemand, dem alle vertraut haben.
Zitat von Robin76Robin76 schrieb:Ohne DNA könnte den Mord genauso gut eine weibliche Person begangen haben. Das setzt allerdings voraus, dass diese Frau gewusst hätte, dass ihr Partner Manuela geschwängert hatte und ich denke mal nicht, dass sie den Mut gehabt hätte, diese Tatsache der Ehefrau des Vaters des Kindes zu beichten.
Nicht ausgeschlossen, aber warum sollte eine Frau wegen einer 15jährigen "Göre" die Nerven verlieren?
Der Ehemann wäre gesellschaftlich unten durch, wenn bekannt würde, was er sich geleistet hat. Das Mädchen war unter 16 - also hat er sich an einer Minderjährigen vergangen. Wenn das nicht ein Trumpf war, den die Frau in der Hand gehalten hat? Außerdem: Scheidungen sind teuer, ein Grund mehr für ihn, die Beziehung zu beenden.
Wenn die Eheleute einen Ehevertrag geschlossen hätten und sie nach einer Trennung in die Röhre geguckt hätte, vielleicht.
Aber auch das glaube ich nicht. - Nein, keine wütende Ehefrau als Täterin.


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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 10:40
Ludwig_01 hat heute daran erinnert, dass man zerschnittene Bettlaken auch gerne als Putzlappen verwendet. Mir pesönlich ist dies vor allem bei Leuten bekannt, die viel mit Motorenöl oder Schmiere zu tun haben. So ein Lappen könnte sich also auch in einem Kofferraum befunden haben, weil die Person eine Tätigkeit ausübte, bei der man häufig die Hände abwischen musste. Der Fundort muss trotzdem nicht der Tatort gewesen sein. Aber diese Putzlappenthese räumt dann wieder die Möglichkeit ein, dass Manuela in keiner Wohnung oder Haus ermordert sein muss, wie das Stück Bettlaken vermuten ließ.
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Aber auch das glaube ich nicht. - Nein, keine wütende Ehefrau als Täterin.
Also ein verzweifelter Mann, der einer 15-jährigen ein Kind angedreht hat, kommt als Täter schon mehr in Frage.


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28.10.2015 um 10:44
@frauzimt

Aber überlege mal, was rachsüchtige Frauen schon alles getan haben.... und wer sagt, dass die Frau ihn nicht um alles in der Welt behalten wollte, wenn es denn eine solche Konstellation gab?


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28.10.2015 um 10:48
http://www.bild.de/regional/hannover/seitensprung/frau-will-ex-mann-und-geliebte-ueberfahren-38723990.bild.html

Hier wäre ein Beispiel, allerdings gleich gegen beide.


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28.10.2015 um 10:56
Zitat von hoosaidtheowlhoosaidtheowl schrieb:Aber überlege mal, was rachsüchtige Frauen schon alles getan haben.... und wer sagt, dass die Frau ihn nicht um alles in der Welt behalten wollte, wenn es denn eine solche Konstellation gab?
Ich schließe es nicht aus. - Halte nur einen männlichen Täter für sehr viel wahrscheinlicher.
Fundort ist doch nicht gleich Tatort?
Wenn eine Frau die Tat im Affekt begangen hätte, wäre sie vermutlich hinterher zusammengebrochen.
Jetzt könnte man sich noch vorstellen, der Mann hätte das Mädchen dort abgelegt und seine Frau gedeckt...

Eine Idee wäre, zu gucken wer aus dem näheren Umfeld der Familie, nach der Tat dort weggezogen ist.


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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 11:35
@frauzimt
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Eine Idee wäre, zu gucken wer aus dem näheren Umfeld der Familie, nach der Tat dort weggezogen ist.
Das wäre sehr interessant und da wir alle den Täter im nahen Umfeld vermuten, müsste es leicht zu ermitteln sein. Aber wahrscheinlich wurde das bereits gemacht.


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28.10.2015 um 11:45
Hierzu hätte ich wieder eine These.

Ein verheirateter Mann, womöglich mit Frau und Kind(ern), würde einen Teufel tun, nach einem solchen Mord wegzuziehen. Wie sollte er das alles erklären, die plötzliche Notwenidgkeit? Schulwechsel, die Frau müsste sich eine neue Arbeit suchen. Wie erklärt man das den anderen? Dann doch lieber Füße stillhalten.
Und hat man erst einige Zeit ausgehalten, fällt es eventuell auch etwas leichter - die Leute reden weniger über sie. Man könnte da nur auf eine immer schwerer werdende Schuld hoffen, und dass er es irgendwann zugibt.


ODER dass sich doch noch jemand fragt, warum die Manuela immer so oft bei XYZ war. Oder warum XYZ plötzlich viele Termine hatte.


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28.10.2015 um 11:51
Angenommen der Ludwig_01 hat recht und das Stück Bettlaken wurde als Putzlappen verwendet, so müsste doch jemand bemerkt haben, wer gerne alte Betttücher hierzu verwendete.


@hoosaidtheowl
Der Täter hat einen Mord begangen, dürfte aber bis dato ein ganz normaler, unauffälliger Mensch gewesen sein, was bedeutet, dass diesen sein Gewissen bestimmt sehr plagte. Wäre deshalb auch interessant zu wissen, ob damals jemand einem Unfalltod oder Suizid gestorben ist.

Bei uns gab es auch eine Brandstiftung auf einem Firmengelände,wo ein Mitarbeiter, der dort in einem Wohnwagen lebte ums Leben kam. Man suchte nach dem Täter und 3 Wochen später brachte sich ein Arbeitskollege des Mannes um. Er fuhr mit dem Auto gegen den Baum. Es wurde zwar nie offen ausgesprochen, aber es spricht alles dafür.


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28.10.2015 um 11:56
Zitat von hoosaidtheowlhoosaidtheowl schrieb:Ein verheirateter Mann, womöglich mit Frau und Kind(ern), würde einen Teufel tun, nach einem solchen Mord wegzuziehen. Wie sollte er das alles erklären, die plötzliche Notwenidgkeit? Schulwechsel, die Frau müsste sich eine neue Arbeit suchen. Wie erklärt man das den anderen? Dann doch lieber Füße stillhalten.
Und hat man erst einige Zeit ausgehalten, fällt es eventuell auch etwas leichter -
Das denke ich auch. Wenn der Mann alleine gehandelt hat (wovon ich ausgehe) hätte er weiterhin Normalität vorgespielt: Die Familie unterstütz, beim Suchen geholfen usw.

Die andere Variante: Die Ehefrau hat das Mädchen im Affekt getötet und er hätte die Tat seiner Frau gedeckt, hätte vielleicht einen Umzug nötig gemacht-weil sie Nerven gezeigt hat.
Das hätte man zunächst rechtfertigen können: : Sie sorgt sich um das Mädchen. Mit ihren Nerven hätte sie Aufmerksamkeit der Ermittler erregen können - darum vielleicht der Umzug. Kinder müsste dieses Ehepaar nicht haben.

Mir ist dieses Szenario zu romanhaft. Es sollte nur eine Ergänzung sein.


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28.10.2015 um 12:37
Ich habe mir das alles nochmals in google angesehen. Die Uhrzeit 16.00 Uhr, zu der sie losgelaufen ist, lässt mich immer noch darauf schließen, dass zu dieser Zeit jemand Feierabend hatte. Ich vermute, dass diese Person, um diese Zeit von Richtung Feldrennach kommend nach Hause fuhr oder aber jemand, der in Straubenhardt arbeitete in Richtung Feldrennach fuhr. Sie müsste diese Person abgepasst haben, vielleicht sogar ohne Verabredung. Natürlich kann Straubenhardt auch nur auf der Strecke gelegen haben und die Person wo anders hergekommen sein.


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28.10.2015 um 13:02
Hat eigentlich jemand am Montag bei Punkt 12 den Bericht über Manuela gesehen? Mich würde interessieren, ob es etwas Neues gab?


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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 14:59
Da ich aus der (fast) direkten Umgebung komme, melde ich mich mal zu Wort.

Ich weiß nicht ob ihr euch die Gegend vorstellen könnt, aber das ist alles auf Schwarzwaldausläufern, also aufm Berg quasi :D
Und die ganzen Ortschaften und kleineren Städte wie Langensteinbach oder Bad Herrenalb oder Straubenhardt sind schon ordentlich weg vom Schuss.

Das ist mir vor allem bei dem Aktenzeichen xy Beitrag aufgefallen, denn die Straße, die sie entlang läuft sieht nicht so aus. So sieht es unten in der Rheinebene aus, aber nicht bei den Höhendörfern.

Meine Mutter wohnt in Straubenhardt, deswegen bin ich öfters dahin unterwegs, auch wenn ich selbst nicht aufm Berg wohne.


Deswegen verwundert es mich so, dass Manuela gelaufen ist (oder sein soll). Da sind Straßen, die kurvig sind, die hoch und runter gehen und auf denen man auch recht schnell fahren darf. Ich würde da niemals laufen.
Ich kann mir also nur vorstellen, dass sie vielleicht gar nicht weit gelaufen ist und abgeholt wurde. Straubenhardt selbst ist recht schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln vernetzt (soweit ich weiß und ich konzentriere mich da mehr auf Karlsruhe als auf Pforzheim).

Wenn man selbst keinen regionalen Bezug hat kommt man dort nicht vorbei. Da nimmt man die Autobahn. Aber niemand fährt sonst durch Straubenhardt, wenn er nicht da hin muss oder in die direkte Umgebung.


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28.10.2015 um 15:03
@Mrs.Stringer
Vielen Dank für deine genaue Beschreibung. Als Ortsunkundiger hat man davon natürlich keine Ahnung. Dann könntest du dir also vorstellen, dass sie diese Strecke gar nicht gelaufen ist. Gab es eigentlich 1995 in Straubenhardt schon Industire, also Arbeitsplätze zu denen man von auswärts herfuhr?


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28.10.2015 um 15:07
@Robin76

ich würde sagen kaum bis fast gar nicht.
Meine Mutter wohnt da noch nicht so lange, aber ich würde es als fast reine Wohnsiedlung mit ein bisschen Industrie sehen. Die Meisten gehen entweder nach Karlsruhe oder nach Pforzheim zum arbeiten.

Und kaum jemand würde von weiter weg nach Straubenhardt zum arbeiten fahren, 1995 erst recht.

Ich würde wirklich auf das allernächste geographische Umfeld tippen. Und auf googlemaps sieht das alles zum Teil näher aus, als es ist.


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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 15:09
@Mrs.Stringer
Dann könnte man also davon ausgehen, dass sie diese Strecke gar nicht benutzt hat, sondern innerorts noch abgeholt wurde oder zu jemandem ging. Ich muss mir den Beitrag nochmals anschauen, ob es Zeugen gab, die sie auf dieser Strecke gesehen haben.


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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 15:20
Es wird in beiden Videos erwähnt, dass sie diese Strecke lief. Im zweiten Video sieht die Strecke anders aus als bei XY, könnte deshalb die "richtige" Strecke sein. Aber es wird nie erwähnt, dass es Zeugen gab, die sie dort laufen gesehen haben. Sie müsste dort mit ihrem pinkfarbenen T-Shirt aufgefallen sein. Weshalb zieht niemand in Betracht, dass sie diese Strecke gar nicht gelaufen ist, zumal ihre Freundin nichts von einem Treffen wußte.


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28.10.2015 um 15:56
In dem Beitrag wurde ja erwähnt, dass sich Axel Petermann die Originalplätze angesehen hat. Ich gehe also davon aus, dass es heute dort so aussieht. Außerdem wurde Sie von einem Zeugen auf der Straße gesehen, das scheint also gesichert zu sein.


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28.10.2015 um 16:22
@Robin76

xy dreht selten an originalschauplätzen!
petermann war auf der richtigen straße aber 20 jahre später, wo wahrscheinlich vieles anders ist heute!


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Mordfall Manuela R.(15j.) - Pforzheim 07/1995

28.10.2015 um 17:27
Okay, jetzt habe ich es selbst gehört, dass sie auf dieser Verbindungsstraße noch gesehen wurde. :) Die Mutter sagt, dass sie sich melden solle, wenn es später werden sollte. Ich gehe mal davon aus, dass Manuela noch kein Handy hatte. Sie hätte also von einem Festnetzanschluß aus oder einer öffentlichen Telefonzelle anrufen müssen. In XY ist von der Verabredung mit der Freundin die Rede und ich denke mal, dass die Mutter der Meinung war, dass sie von dieser aus zu Hause anrufen hätte können. Erst im 2. Film erwähnt die Mutter den Freund, voraussichtlich hat sie zu diesem Zeitpunkt erst gewusst, dass die Paula nur ein Vorwand war. Man läßt sich schließlich von seiner 15-jährigen Tochter nicht damit abspeisen, dass man zum Freund geht, ohne zu erfahren, wer derjenige überhaupt ist. Da hätte sich schon im vorab jede Mutter Sorgen gemacht.


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