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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

843 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, Aschaffenburg, Schwangere ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 07:06
@Medicalschlump
Zitat von MedicalschlumpMedicalschlump schrieb:Dem Beitrag kann man nur mit Konto lesen - was steht da ?
Ich habe beide Artikel gerade ohne Konto gelesen. Vllt. versuchst Du es erneut? :)


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 07:07
Annäherung an einen mutmaßlichen Mörder
Fall Rebecca
Aschaffenburg
Dienstag, 12.04.2016 - 22:09 Uhr
Wenig Regung ist im Gesicht von Jens M. während der ersten drei Verhandlungstage im Landgerichtssaal zu beobachten. Wer ist der in Aschaffenburg wegen Mordes an Rebecca W. angeklagte 32 Jahre alte Mann? Eine Annäherung.

Der 32-Jährige, der die Tötung der schwangeren Rebecca W. gestanden hat, blickt lange zu den Sitzplätzen hinter der Absperrung, er schaut Zuhörern direkt in die Augen. Das schaffen oft nicht einmal Angeklagte, die wegen kleinerer Delikte vor Gericht stehen, Drogendealer etwa.

Der Angeklagte aus dem Raum Aschaffenburg beantwortet zunächst keine Fragen in dem Prozess. Was für ein Mensch Jens M. sein könnte, erfährt die Öffentlichkeit nur durch Äußerungen seines Anwalt, Zitate aus Vernehmungen und Zeugenaussagen. Wie sich der Lastwagenfahrer, der Pulli und Jeans trägt, in der Welt außerhalb des Sitzungssaals gibt, wie seine Stimme klingt, das können die Anwesenden nur anhand der Videosequenzen erahnen, in denen der Mann nachstellt und beschreibt, wie er bei der Tat im Mai 2015 vorging.

Äußerlich und innerlich unruhig: Erst als die Rekonstruktion im Gerichtssaal gezeigt wird, tut sich etwas bei Jens M. Auf der Leinwand ist ein Mann zu sehen, der sich offenbar seiner Tat und Schuld bewusst ist, am Ende seiner körperlichen und seelischen Kräfte. Immer wieder hebt er im Video den Arm, streicht sich über den Kopf. Auf der Anklagebank lehnt sich Jens M. bei diesen Szenen nach vorne und stützt seinen Kopf auf. Es sind die einzigen Momente, in denen der Eindruck entsteht, der wegen Mordes Angeklagte sei unruhig.

Es wird vorstellbar, dass Jens M. bei den ersten beiden Vernehmungen, nur wenige Stunden nach der Tat, bei der Polizei gleichermaßen gelassen wirkte wie jetzt im Sitzungsaal 168, so dass die Ermittler damals seine Lügen als glaubwürdige Angaben einstuften. Eine Kripobeamtin, die fünfeinhalb Stunden mit dem Mann verbrachte, spricht von einer angenehmen Vernehmung, Jens M. hätte Verständnis für die Befragung gehabt. Er überließ der Polizei sogar sein Handy zur Auswertung.

Verhalten bei Vernehmung wie ein Serienmörder: »Keinerlei Gefühlsregung« sei bei Jens M. erkennbar gewesen, berichtet ein weiterer Ermittler. Der Angeklagte hat nicht gezittert, sich nicht ins Gesicht gefasst – aus Sicht des Kriminalpolizisten »macht das vielleicht ein Serienmörder oder Berufsverbrecher«, aber niemand wie Jens M., der sehr wahrscheinlich zum ersten Mal einen Menschen umgebracht hatte.

Seine Freunde beschreiben Jens M. als glücklichen Ehemann, der seine Frau schätzt. Die Beziehung scheint wie eine Tür zu einem anderen Leben: Sein Therapeut sagt, M. war in seiner Jugend Mitglied einer kriminellen Clique, in seiner Familie gab es Probleme. Die Schwiegerfamilie soll finanziell gut dastehen, heißt es von einem Zeugen. Jens M. legt bei der Heirat seinen Nachnamen ab, ein Freund meint, um mit dem eigenen Elternhaus abzuschließen. Es heißt, Jens M. liebe seinen Sohn über alles, sei ein stolzer Vater. Seine kleine Familie, so klingt es in den Aussagen der Zeugen, ist Jens M. immens wichtig.

Treue bewertet 32-Jährige offenbar in zwei Kategorien: Obwohl er sich wegen der Untreue »keineswegs wohl fühlte«, habe es gelegentlich sexuelle Kontakte zu Rebecca W. gegeben, lässt Jens M. seinen Verteidiger mitteilen. Seitensprünge anderer – insbesondere liierter Frauen – verurteilt er dagegen offenbar auf das Schärfste. Einer Bekannten, die sich aus seiner Sicht einen solchen Fehltritt geleistet hatte, soll M. laut eines Freundes eine Nachricht geschickt haben: Wenn seine Frau das gemacht hätte, läge sie »drei Meter unter der Erde«. Sein Trauzeuge spricht von einer »extremen Einstellung« des 32-Jährigen, das passe gar nicht zusammen mit dem eigenen Verhalten von Jens M. Gewalttätig hätten sie ihren Kumpel aber noch nie erlebt, das sagen ein Freund des 32-Jährigen und der in dem Fall wegen Beihilfe Angeklagte Benjamin E.

Brutalität vs. Zärtlichkeit? Es gibt noch mehr, was dem ersten Eindruck nach nicht zusammen passt: eine brutale Tötung eines Menschen steht einem zärtlichem Umgang mit der Leiche gegenüber, glaubt man den Angaben des Angeklagten. Erst versuchte es Jens M. mit den bloßen Händen, dann benutzte er einen Kabelbinder, um Rebecca W. das Leben zu nehmen. Anschließen will er versucht haben, den leblosen Körper »wie ein Baby« zum Auto zu tragen. In der Garage in Großostheim-Ringheim, dem späteren Fundort, habe er sie »ganz vorsichtig auf den Boden gelegt.«

Vor ihrem gewaltsamen Tod soll die 24-Jährige immer wieder ihre Macht gegenüber Jens M. demonstriert haben. Wie diese aber konkret ausgesehen haben soll, hat der Angeklagte zu keinem Zeitpunkt erläutert. Rebecca W., so Jens M., habe ihn gestalkt, wollte eine Beziehung mit ihm – nicht umgekehrt. Diese Darstellung deutet eher an, dass der Mann in der überlegenen Position gewesen ist. Dennoch behauptet Jens M., er habe sich zum Sex »überreden« lassen und sich »persönlich ausgeliefert und unterlegen« gefühlt.

Nach einer »Aussprache«, die spontan in einer Tötung endet, sieht das Puzzle, zu dem an jedem Prozesstag mehr Teile hinzukommen, derzeit nicht aus: Wechselkennzeichen sollen besorgt worden sein. Die neue Adresse von Rebecca W. soll Jens M. unter einem Vorwand herausgefunden haben. Die Tüte mit dem Kabelbinder packte er bereits zu Hause und nahm sie zum Spaziergang mit in den Wald. Mit der Leiche will er gezielt zur Garage gefahren sein.

Nachdenken über eine mögliche Tat: Vielleicht über die Tat nachgedacht haben könnte Jens M. schon Monate zuvor, als er mit seinem Trauzeugen redete. Er meinte vermutlich sich selbst, erzählte aber laut dem Trauzeugen von »einem Freund«: Dieser habe mit einer Frau geschlafen, obwohl er in einer Beziehung sei. Nun trage die Frau ein Kind von ihm und der »Freund« meine, entweder die Frau oder »der Freund« selbst müsse sterben.
Mutmaßlich wollte Jens M. testen, ob er mit einem Tötungsvorhaben bei seinem Kumpel auf Unterstützung hoffen konnte. Der Trauzeuge aber sagt vor Gericht aus: »Ich war völlig entsetzt, dass der Freund darüber nachdachte, jemanden umzubringen.«

Möglicherweise erwartete Jens M. Hilfe und Loyalität von seinen Freunden, die ihn genau mit diesen Begriffen beschreiben: hilfsbereit und loyal. Bislang aber will keiner seiner Freunde etwas gewusst haben, keiner bemerkt haben, was Jens M. beschäftigte. »Vielleicht wäre es nicht zu der Tat gekommen, wenn Jens mit mir oder anderen Personen seines Vertrauens gesprochen hätte« – so der Mitangeklagte Benjamin »Benny« E., der bestreitet, in das Vorhaben eingeweiht gewesen zu sein.

Auch gegenüber seinem Therapeuten sprach der 32-Jährige die eigene Situation nicht an, das wurde in der Aussage des Psychologen deutlich. Dieser hatte zwar vor der Tat angenommen, dass eine »dissoziale Persönlichkeitsstörung« bei Jens M. vorliege. Er habe aber »keine Ahnung gehabt, dass da noch was tiefer sitzt.«

Per du mit Therapeut und Kripo: Ungewöhnlich klingt, dass Therapeut und Patient sich zwei Tage vor der Tat auf das Du geeinigt hatten. Auch auf der Dienststelle der Aschaffenburger Kripo bat Jens M. laut Aussage des Sachbearbeiters darum, mit Vornamen angesprochen zu werden.

Die Ermittler dort stellten bei Jens M. keine drogentypischen Auffälligkeiten fest. In seiner Einlassung behauptet er jedoch, während der Tat hätte er unter Drogeneinfluss gestanden. Die Aussagen der bislang gehörten Zeugen erhärten den Verdacht eines regelmäßigen Rauschmittelkonsums bei Jens M. nicht. Benjamin E. sagte dagegen bei der Ermittlungsrichterin aus, er habe Jens M. bereits seit Februar 2015 wöchentlich mit Amphetamin versorgt, damit dessen Hemmschwelle sinken und er lockerer werden würde.

Wie weit ging die Freundschaft zu "Benny"? Nach den bisherigen Äußerungen der zwei Angeklagten während der Gerichtsverhandlung, die jeweils ihre Anwälte vortrugen, ergibt sich folgendes Bild: Sie wuchsen zusammen auf, schraubten an Autos und trainierten zusammen im Fitnessstudio. Welche Art von Freundschaft Jens M. und Benny E. genau verbindet und wie weit sie ging, muss sich noch zeigen.

Die nahe Zukunft von Jens M., der mittlerweile von seiner Frau geschieden ist, lässt dem derzeitigen Stand nach wenig Überraschungen erahnen. Er hat die Tötung der Aschaffenburgerin eingeräumt. Die Frage ist für ihn wohl nur noch, wie viele Jahre genau er im Gefängnis verbringen werden muss.

Der Prozess wird an diesem Mittwoch, 13. April 2016, am Landgericht Aschaffenburg fortgesetzt.
http://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/art11846,4059190

ich konnte es auch ohne Konto lesen...


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 07:35
Danke ...


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 08:54
Danke für den Artikel @morpheus0204 .

Wer soll ihm denn das glauben, dass Rebecca IHN gestalkt hat und nicht umgekehrt? In dem Fall hätte er wohl kaum einen Freund vorschicken müssen, der bei ihr klingelt und so tut, als sei er der Paketbote. Das tat er wohl eher, weil er wusste, dass sie ihm nie aufgemacht hätte sonst. Auch die Tatsache, dass die Freundin, mit der sie zu der Zeit gerade telefonierte, sofort in höchster Alarmbereitschaft war, als sie mitbekam, wer dann wirklich bei Rebecca auf der Matte stand, zeigt doch, dass es hier eine für das Opfer bedrohliche Vorgeschichte gab, von der Freunde und Familie wussten. Dazu kommt, dass auch der Familie sofort danach klar war, dass etwas Schreckliches geschehen sein muss, als Rebecca erst wenige Stunden vermisst wurde.

Das alles zeigt, dass hier Rebecca gestalkt wurde, und nicht umgekehrt. Es muss unerträglich sein für die Angehörigen, sich diese Lügen anhören zu müssen, wie der Täter die Tatsachen einfach verdreht und so das Andenken des Opfers noch nachträglich besudelt!


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 08:57
@Comtesse

Das glaube ich auch. Ich denke, er hat ihr massiv nachgestellt und verlangt das Kind loszuwerden. Wer weiß, vielleicht hat sie auch damit gedroht ihn auffliegen zu lassen bei seiner Ehefrau und er hat daher immer wieder versucht auf sie einzuwirken, dies zu unterlassen.


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:04
Es könnte aber auch anders gewesen sein .. Rebeccas Verlobter wollte doch die Vaterschaft anerkennen somit wäre Jens m. Aus dem Schneider gewesen

Rebecca kann auch ihn erpresst haben bzw Geldforderungen gestellt haben. Nur weil er nicht wusste wo Sie wohnt bzw kein Handy Kontakt bestand heißt das nicht das GAR KEIN Kontakt bestand


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:05
@E_M
Ja, so vermute ich das auch. Rebecca brauchte ihm da auch gar nicht drohen, er wusste, dass es auch so spätestens dann auffliegen wird, wenn das Kind geboren ist und Rebecca ihn als Vater angibt bei der Geburt mit den entsprechenden Folgen (Unterhaltsforderungen, Post vom Jugendamt mit Bitte um Vaterschaftsanerkennung). Spätestens dann hätte seine Frau alles rausbekommen. Ich denke, das war der Grund, warum Rebecca VOR der Geburt des Kindes sterben musste. Er hatte die Tat ja auch auf der Hochzeit dem Freund gegenüber schon angekündigt, auch wenn er da so tat, als spräche er über einen Dritten. Wahrscheinlich hat er vorher Rebecca wieder und wieder aufgefordert, ihn nicht als Vater anzugeben, erst bittend, später drohend, sodass ihr und auch ihrem Umfeld bewusst wurde, dass ihn das Ganze mit fortschreitende Schwangerschaft immer mehr unter Druck setzt. Nur dass jemand dann lieber zum Mörder wird als einfach den A**** in der Hose zu haben und der Ehefrau reinen Wein einzuschenken, damit hat sie wohl dann doch nicht gerechnet.


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:07
@Medicalschlump
Der Freund von Rebecca wollte das Kind aufziehen, aber auf die Unterhaltsansprüche hätte sie sicher nicht verzichtet. Warum sollte sie auch, das Geld steht dem Kind zu.


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:08
@Comtesse
In früheren Berichten hat der Verlobte von Rebecca angegeben das es nie zur Denatt@Comtesse
Ach so ok dann hatte ich das falsch verstanden


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:08
@Comtesse

Naja, wer geht schon davon aus, dass der "Affären Partner" einen wirklich umbringt? Ich kenne sie nicht und weiß nicht, wie zuletzt deren Umgang miteinander war. Es kann ja durchaus sein, dass sie ihn tatsächlich provoziert hat, das war dann vielleicht der Auslöser.
Habe ich das richtig verstanden, dass auch sie einen Verlobten hatte?


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:10
@E_M
Sie hatte einen Verlobten den Sie offensichtlich während der ganzen Zeit betrogen hat da das Kind in der Beziehung entstanden ist

Das erste Kind ist von einem
Anderen Mann jedoch bestand auch da schon das Verhältnis zu Jens M.


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:11
Zitat von MedicalschlumpMedicalschlump schrieb:In früheren Berichten hat der Verlobte von Rebecca angegeben das es nie zur Denatt@Comtesse
Ach so ok dann hatte ich das falsch verstanden
Das verstehe ich nicht.
Zitat von E_ME_M schrieb:Habe ich das richtig verstanden, dass auch sie einen Verlobten hatte?
Ja, sie hatte auch einen Verlobten, mit dem TV hatte sie zwischendurch eine Affaire, bei der dieses Kind entstand, sie hat aber dem Verlobten gegenüber mit offenen Karten gespielt, er wusste das und hat es ihr verziehen. Der TV hatte wohl gehofft, es bleibt ihr Geheimnis, dass sie damit offen umging, setze ihn natürlich dann unter Druck.
Naja, wer geht schon davon aus, dass der "Partner" einen wirklich umbringt?
In dem Alter sicher niemand. Wer hier regelmäßig mitliest, denkt da wahrscheinlich mit der Zeit anders. ;)


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 09:13
Zitat von ComtesseComtesse schrieb:In dem Alter sicher niemand. Wer hier regelmäßig mitliest, denkt da wahrscheinlich mit der Zeit anders. ;)
Da hast du wohl recht.


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 15:09
Puh, wenn man dem Main Echo live folgt erscheint es als ob jeder so seine Version erzählt.
Der Verlobte weiß weder wann er mit ihr in die Wohnung gezogen ist noch wann er mit Rebecc zusammengekommen ist ?

Die Schwester kennt Jens M aus der Zeit wo er mit Rebecca zusammen war ? Er war seit 2003 mit seiner Frau zusammen und Aschaffenburg ist jetzt nicht so groß um anonym mehrend Beziehungen zu führen


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 15:36
@Medicalschlump
genau mein Gedanke....... ich habe von Anfang alles verfolgt....von der Suche bis hin zur Auffindung in der Garage..... habe viele Berichte gelesen und im TV gesehen........ Ihr Verlobter schien besorgt, verzweifelt,- wollte das Kind annehmen,- So und nun runzel ich die Stirn, wel meine Gedankengänge folgende sind:

lt. Aussagen vom Verlobten hat er Rebecca so sehr geliebt, das er ihr den "Seitensprung" verziehen hat und das Kind als "seins" anzuerkennen.

Wenn "Ich" einen Menschen so sehr liebe diesen Schritt zu gehen, dann weiß ich doch wenigstens Monat/Jahr wann ich mit ihr zusammen gezogen bin und auch wann ich mit ihr zusammengekommen bin"

Langsam hegen sich in mir noch weit aus schlimmere Gedanken.......

Schon sehr komisch


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 15:37
@snoopy1972

Schreib mich mal bitte mit einer PN an. Ich weiß leider nicht wie das geht


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 16:27
Der Verlobte will Rebeccas Kind adoptieren, bzw die Vaterschaft anerkennen und weiß nicht wann er mit ihr zusammen gekommen bzw. zusammen gezogen ist?

Nächster Zeuge ist der Verlobte Rebecca Ws., der mit ihr in einer gemeinsamen Wohnung lebte. Der Verlobte wusste von einer kurzen Beziehung zwischen Jens M. und Rebecca W. Sie hatte dem Zeugen ihren Seitensprung gestanden.

Rebecca habe Jens dabei als Ex-Freund bezeichnet und auch geschildert, dass Jens M. ihr manchmal nachstelle.

Der Zeuge schildert, er habe mehrere Anrufe mitbekommen zwischen Rebecca und Jens, bei denen es um das Ungeborene ging. Bei einem dieser Gespräche habe der Zeuge ins Telefonat eingegriffen, Jens M. zugesagt, sich um das Kind Rebeccas zu kümmern. Eine Antwort von Jens M. auf den Vorschlag des Zeugen habe es nicht gegeben, erinnert sich der Zeuge.

Der Zeuge hat Probleme, die Ereignisse zeitlich einzuordnen. Er hat keinen konkrete Erinnerung wann der Einzug in die gemeinsame Wohnung war, er erinnert sich erst auf Vorhaltung, das heißt, als ihm aus den Akten die Meldedaten vorgelesen werden.

Auch daran, wann er mit Rebecca zusammengekommen ist, erinnert sich der Zeuge nicht genau. Auch in dieser Aussage treten Unterschiede zwischen den Polizeiprotokollen aus dem Mai 2015 und den Befragungen vor Gericht jetzt zu Tage.

Quelle: http://www.main-echo.de/live/rebecca/


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

13.04.2016 um 21:30
@snoopy1972
lt. Aussagen vom Verlobten hat er Rebecca so sehr geliebt, das er ihr den "Seitensprung" verziehen hat und das Kind als "seins" anzuerkennen.

Wenn "Ich" einen Menschen so sehr liebe diesen Schritt zu gehen, dann weiß ich doch wenigstens Monat/Jahr wann ich mit ihr zusammen gezogen bin und auch wann ich mit ihr zusammengekommen bin"
Langsam hegen sich in mir noch weit aus schlimmere Gedanken.......
Schon sehr komisch

Der Verlobte will Rebeccas Kind adoptieren, bzw die Vaterschaft anerkennen und weiß nicht wann er mit ihr zusammen gekommen bzw. zusammen gezogen ist?
Ich halte es für mehr als unangebracht, dem Verlobten hier subtil etwas zu unterstellen. Der Mann befindet sich in einer enormen psychischen Ausnahme- und Stresssituation. Neben ihm sitzt der Typ, der seine Verlobte umgebracht hat. Hallo?! Er liebte sie sehr -> er leidet sehr. Und sich hier jetzt aus so einer Banalität, wie irgendwelche Daten, wieder etwas zusammenzustricken... unmöglich.

Erklärungen abseits der Tatsache des psychischen Ausnahmezustands:
- Nicht jeder hat einen Tag X, an GENAU DEM er mit seinem Partner zusammenkommt
- Manche Leute können sich Daten auch einfach so nicht merken (da spreche ich sogar aus eigener Erfahrung...)


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

14.04.2016 um 00:43
Komplize gesteht im zweiten Anlauf
Fall Rebecca: Angeklagter Benjamin E. gibt Absprache zu - Ausführlicher Obduktionsbericht am vierten Prozesstag


Ali­bi ver­schafft, Au­to ge­lie­hen und Be­sei­ti­gung von Re­bec­ca W.s Lei­che zu­ge­sagt: Ben­ja­min E. hat am Mitt­woch zu­ge­ge­ben, sei­nem we­gen Mor­des an­ge­klag­ten Freund Jens M. ge­hol­fen zu ha­ben. E. ließ sei­nen Ver­tei­di­ger ei­ne zwei­te Er­klär­ung ab­ge­ben - noch ei­ne Wo­che zu­vor hat­te E. be­haup­tet, es ha­be kei­ne Ab­spra­che mit M. ge­ge­ben.

Gespräche schon Anfang 2015

»Mein Verhalten ist nicht zu rechtfertigen«, meinte der 26 Jahre alte E. Er räumte im Wesentlichen die Punkte ein, die in der Anklage in den Vorwurf Beihilfe münden, und beantwortete Fragen. Er habe gewusst, dass Rebecca W. schwanger war, und Jens M. habe bereits Anfang 2015 mit ihm über ein mögliches Alibi - ein gemeinsames Training im Fitnessstudio, das E. später bei der Polizei bestätigte - gesprochen.
Einmal sei auch über das Töten gesprochen worden. Jens M. habe etwas gesagt wie: »Entweder gehe ich oder sie.« Der 26-Jährige gab an, er habe darauf erwidert: »Du musst sie ja nicht gleich umbringen, du kannst sie ja auch die Treppe runterstoßen.« Wie sich die Lage von Jens M. dadurch hätte verbessern sollen, verriet E. auch auf Nachhaken von Gericht und Staatsanwaltschaft jedoch nicht.
In der Woche vor der Tat Mitte Mai 2015 habe er seinem Kumpel M. versprochen, ihm sein Auto zu leihen, was E. dann auch machte. Ob E. klar gewesen sei, dass Jens M. das Auto brauchte, um Rebecca W. zu töten, fragte der Vorsitzende Richter Volker Büchs - Benjamin E. bejahte.
Erst als Jens M. nach der Tötung der Schwangeren zum Fitnessstudio zurückkehrte, soll dieser ihn das erste Mal gebeten haben, die Leiche zu entsorgen. Zwar habe E. auf das Drängen seines Kumpels hin zugestimmt, es sei aber klar gewesen, dass er »dies nicht tun werde.« Oberstaatsanwalt Helmut Hasenstab wollte wissen: Hätte E. die Leiche beseitigt, wenn er nicht festgenommen worden wäre? Die Antwort auf diese wie auch auf weitere ähnliche Fragen blieb der Angeklagte schuldig, weil sein Verteidiger Achim Groepper sie mit dem Vorwurf »Spekulation« zurückwies.
Als E. behauptete, nicht mehr zu wissen, ob er je versucht hatte, M. von seinem Vorhaben abzuhalten, sagte Oberstaatsanwalt Hasenstab, was wohl auch die zahlreichen Zuhörer im Saal dachten: »Das ist doch kein alltägliches Ereignis, über das wir hier reden, es ist doch ein einschneidendes Erlebnis, das einen beschäftigt!«
Über seine Freundschaft zu Jens M., der die Tötung von Rebecca W. am ersten Prozesstag zugegeben hatte und seitdem schweigt, sagte Benjamin E.: »Ich war so was wie sein Laufjunge.« Beispiele, die dies belegen könnten, fielen dem 26-Jährigen allerdings nicht ein. Ein Zeuge, der beide Angeklagte aus Kindertagen kennt, und zunächst angab, E. stehe in einem Hörigkeitsverhältnis zu M., konnte ebenfalls keine entsprechenden Situationen schildern.


Letztes Telefonat mit Freundin


Die letzte Vertraute, mit der Rebecca W. telefoniert hatte, war eine ihrer besten Freundinnen. Die 25-Jährige sagte aus, während des Gesprächs hätte es bei W. an der Haustür geklingelt. Rebecca W. habe die »Post« entgegennehmen wollen, habe dann überrascht jemanden mit »Hi« begrüßt und ihrer Freundin gesagt, sie würde sich gleich noch einmal melden.
Das tat die Schwangere auch, der letzte Wortwechsel zwischen den jungen Frauen dauert eine Minute und 20 Sekunden: Jens M. sei in ihrer Wohnung und wolle reden, habe Rebecca W. mitgeteilt. »Sie hat gesagt, sie ruft mich wieder an und hält mich auf dem Laufenden«, erzählte die Freundin vor Gericht. »Aber der Anruf kam nie.«

bOnline-Themenseite:
www.main-echo.de/rebecca

Nina Lenhardt

Hintergrund: Ergebnis der Obduktion
Der Rechtsmediziner der Uni Würzburg, der den Leichnam von Rebecca W. und den Fötus untersucht hatte, erläuterte am Mittwoch das Ergebnis der Obduktion. Seine Befunde bestätigen die Schilderungen des Angeklagten Jens M.: Die Schwangere wurde erst gewürgt, dann mit einem Kabelbinder erdrosselt.

Einen »Überraschungsbefund« nannte der Sachverständige den Herzfehler bei dem 3200 Gramm schweren Fötus. Während der Schwangerschaft war dieser offenbar nicht aufgefallen.
»Ohne einen sehr raschen operativen Eingriff wäre das Kind nach der Geburt nicht lebensfähig gewesen«, sagte der Rechtsmediziner. (Nina Lenhardt)
http://www.main-echo.de/regional/franken-bayern/art4005,4060532


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Hochschwangere 24-Jährige in Aschaffenburg getötet

14.04.2016 um 10:16
Der Prozess geht weiter heute: http://www.main-echo.de/live/rebecca/


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