Verbrechen in Höxter
21.02.2017 um 11:59TAG24 berichtet zumindest aus den Verhandlungspausen.
https://www.tag24.de/nachrichten/paderborn-hoexter-bosseborn-horror-haus-gericht-angelika-wilfried-w-aussage-zeugen-219250
Es geht mir nicht darum das man aus 300 Meter erkennt das Jemand ein Verbrecher sein kann auf Bewährung, aber wenn man näher mit Menschen zu tun hat sollte man das wissen deswegen ein Schal würde nicht stören sondern erstmal nur zu etwas mehr Vorsicht führen. Kann man ja weg tun den Schal außer man hat etwas zu verbergen.Carietta schrieb:Ein Halsband für Straftäter, an dem man erkennt mit wem man es zu tun hat, really? Welche Farbe für welches Vergehen und was ist im Winter, wenn man einen Schal trägt? Das nur am Rande, weil die Idee einfach nur doof ist.
Muss mich mal selbst zitieren, aber genau sowas wie oben beschrieben ist mir mal in einem neuen Job passiert. Der Chef war ein Choleriker und eine Kollegin, die mich einarbeiten sollte, hat mich extra falsch eingearbeitet und dann jeden Fehler, den ich dadurch machte, dem Chef gepetzt. Der kam dann regelmäßig bei mir ins Büro und kriegte einen Wutkoller nach dem Anderen, es dauerte 2 Monate, bis ich endlich durchschaute, was bzw. wer dahinter steckte, aber da war ich dann schon total fertig mit den Nerven und wollte nur noch weg da. Wenn ich mir überlege, wie mich dieses ständige Angebrülltwerden schon fertig gemacht hat (ich war nach den 2 Monaten ein nervliches Wrack), und mir dann vorstelle, das wäre nicht nur ein Job gewesen sondern mein Leben 24/7 mit körperlichen Misshandlungen übelster Art noch dazu, dann kann ich irgendwie auch nachvollziehen, wieso den Opfern hier nach kurzem schon die Kraft zu fehlen schien, dem zu entfliehen. :(Comtesse schrieb:(z.B. wenn man weiß, er hasst irgendwas, die Andere GENAU das machen lassen und sich dann freuen, wenn er dann ausrastet - ihm gegenüber dann aber so tun, als habe sie die Frau angewiesen, das nicht zu tun und sie mache es aber trotzdem immer wieder, weil sie ja so dumm sei)
Muss sie sich halt ein bisschen in seiner Familie umhören, und im Freundes- und Bekanntenkreis. Da wird sich wohl herausfinden lassen, ob er schon mal wegen derartiger Taten unter Verdacht stand oder sogar einsaß. Das kann doch wohl wirklich nicht so schwer sein.Jairo schrieb:Was ist daran verkehrt wenn eine Hausfrau mit Kinder von ihrem neuen Partner wissen will, ob dieser schon mal wegen Verbrechen gegen Kinder bestraft wurde.
Daran ist natürlich überhaupt nichts verkehrt. Aber bevor ich, gerade wenn ich Kinder habe, eine Partnerschaft eingehe, möchte ich diesen Partner sowieso so gut kennen, dass ich nicht erst gucken muss, ob er als Straftäter gekennzeichnet ist.Jairo schrieb:Was ist daran verkehrt wenn eine Hausfrau mit Kinder von ihrem neuen Partner wissen will, ob dieser schon mal wegen Verbrechen gegen Kinder bestraft wurde.
Genau so seh ich das auch - wenn man jemanden mit einem Halsband oder was auch immer markiert, dann doch nur, wenn noch eine Gefahr von ihm ausgeht, nur wenn dem so ist, dann sollte man ihn lieber gar nicht erst wieder rauslassen, statt ihm ein Halsband zu verpassen. Alle Anderen haben nach Verbüßen der Strafe ein Recht auf einen Neuanfang (was schon durch die Lücke im Lebenslauf und das Wissen des eigenen privaten Umfelds nicht einfach wird).AlteTante schrieb:Und die Gesellschaft hat das Recht, sich sicher fühlen zu dürfen, weil gefährliche Verbrecher nicht einfach nur gekennzeichnet werden, sondern so lange nicht mehr frei herumlaufen dürfen, bis die Gefahr, die von ihm ausgeht, vorbei ist.