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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

3.788 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Serienmörder, 1989, 1993 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

20.08.2026 um 20:14
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Ich kann mir aber gerade deswegen vorstellen, dass KWW sich durch diesen Fall inspiriert fühlte , zumal um den Zeitpunkt des Ablebens seiner eigenen Mutter, der Fall Sunny von Bülow auch in der deutschen Presse sehr viel berichtet wurde.
Da hat er sich womöglich auch konkreter und erfolgreicher mit der richtigen Dosierung beschäftigt.
Danke für Deine Ausführungen, der Fall war mir nicht bekannt aber ich sehe da auch keinen Zusammenhang.

Es ging mir bei der Spritze auch weniger darum, dass ich KWW in der Dorgenszene verorte, sondern darum, dass in dem geheimen Zimmer ja wohl Schlaf-/ und oder Beruhigungsmittel gefunden wurden. In welcher Form, Tabletten, Ampullen, Pflaster etc. darüber konnte ich nichts finden.

Das die Mutter Diabetikerin war wusste ich nicht, lese ich tatsächlich zum ersten Mal. Aber natürlich wäre das eine Erklärung für das Vorhandensein dieser Spritzen.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

15.09.2026 um 12:50
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb am 04.08.2026:Eine private Ermittlergruppe hat schon angefangen zu buddeln
Weiß jemand ansatzweise, wo in Cuxhaven das ist? Schon klar, dass die genauen Koordinaten nicht veröffentlicht werden...
Aber Stadtteil oder Waldgebiet?


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

30.09.2026 um 03:18
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 05.08.2026:Ich schätze auch mal, dass Patronenhülsen, die vermutlich in den 70ern oder 80ern an diesen Ort gelangten, nicht die gleiche Chargennummer oder sonst wie wie die von 1993 haben. Die Abgleich der Waffe wäre noch spannender. Aber auch diese muss nach so vielen Jahren nicht übereinstimmen.
Eine Chargennummer enthält auf jeden Fall die 3 Ws

Wo wurde sie hegestellt.

Wer hat sie hergestellt.

Wann wurde sie hergestellt.

Die ersten beiden Kriterien können in den 70ern und den 90ern gleichlautend sein.


Das dritte Kriterium auf keinen Fall, da es das Herstellungsdatum ausweist.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

30.09.2026 um 03:48
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb am 06.08.2026:Kurt-Werner Wichmann hat den schalldicht-gedämmten Raum in seinem Haus nie Geheimzimmer genannt, sondern gegenüber seiner Ehefrau und seinen Bekannten sprach er vom „Herrenzimmer“.
Kulturhistorisch gibt es den Begriff seit dem Mittelalter und der Renaissance.

Seinen Höhepunkt erlebte das Herrenzimmer im 19.Jahrhundert/frühen 20.Jahrhundert in der wohlhabenden bürgerlichen Klasse.

Nach einem meist opulenten Festmahl, zog sich der Hausherr mit seinen männlichen Gästen in diesen Raum zurück.

Ungestört von der Dame des Hauses und den anderen weiblichen Gästen, unterhielt man sich hier über Politik und Wirtschaft, beim Konsum von Tabak und Alkohol. Der Konsum von Tabak beschränkte, sich auf diesen einzigen Raum.

Die Ausstattung war repräsentativ und luxuriös.


Der Begriff Herrenzimmer trifft also auf den Raum in Wichmanns Haus, in seiner kulturhistorischen Bedeutung nicht zu.


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Man sieht sehr schnell, dass Wichmann zwar den Namen verwendete. Die Optik seines Zimmers aber Lichtjahre, hinter einem Herrenzimmer zurück bleibt.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

30.09.2026 um 18:01
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Man sieht sehr schnell, dass Wichmann zwar den Namen verwendete. Die Optik seines Zimmers aber Lichtjahre, hinter einem Herrenzimmer zurück bleibt.
Spannend zu wissen wäre ja, welche Herren denn nun tatsächlich alle in dieses "Herrenzimmer" rein durften.
In diesem Zimmer hatte KWW ja nun anscheinend relativ offen in den regalen BDSM-Pornos usw stehen und offenbar auch von 1989 bis zu seinem Tod blutverschmutzte Handschellen und vieles mehr. Herren, die dieses Zimmer betreten durften, konnten das dann ja auch alles sehen und hätten ggf irritiert sein können. Für Irritation könnte ja alleine schon die Existenz eines solchen Zimmers sorgen, dann dass dieses offenbar ja ständig verschlossen war und für den Herrenbesuch dann ja auch zugänglich gemacht werden musste.

Also, Herren, die dieses Zimmer betreten durften, mussten einen gewissen Grad an Insiderwissen und Vertrauensbonus haben. Wer also könnte da Zugang gehabt haben und was haben sie gewusst oder gemacht?


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

19.10.2026 um 13:11
Ich bin immer noch beim Herrenzimmer und möglichen Gästen bei den Wichmanns, die möglicherweise sehr viel mehr gewusst haben könnten.

Interessant ist selbstverständlich, wenn es mehrere Gäste bei KWW im geheimen Ram gab, einerseits welche Personen und ggf eben Herren das waren und andererseits was die weiteren Bewohner und Bewohnerinnen im Haus davon wussten/wissen.

Weiterhin ist aber ja auch sehr spannend, wenn es solche Gastrunden dort gegeben haben sollte, was sie dort überhaupt machten. Sehr gemütlich scheint es dort ja nicht gewesen zu sein. Da wäre das Wohnzimmer womöglich besser geeignet gewesen. Was war für diese Runden dann dort so interessant? Ging es dann dort um Waffen, Drogen, Sex?

Dort im Raum wurden ja durchaus interessante Gegenstände gefunden, wie z.B. die blutbefleckten Handschellen zum Mordfall BM. Aber eben auch Waffen, Pornos, Spritzen, usw. Das wird den Gästen ja nicht verborgen geblieben sein. Was waren das dann für konspirative Sitzungen?

Hat man da zusammen Pornos geguckt? Weshalb hat man diese dann nicht im Schlafzimmer oder Wohnzimmer angesehen? Waren dann tatsächlich nur Herren beteiligt? Waren diese dann nur älteren Semesters oder auch jüngere Männer oder gar Jugendliche?

Wir wissen ja mittlerweile, dass KWW auch Sex zu Männern und offenbar auch sehr jungen Männern suchte. Aber eben auch zu Paaren.

Trafen sich dort Leute, die sich aus einschlägiger Szene, aus den Clubs, Bars, usw kannten?
Das erklärt aber noch immer nicht, weshalb das im geheimen Raum sein musste. Sex-Orgien, Gruppensex, Sexpartys oder was auch immer, hätten auch hinter zugezogenen Vorhängen erfolgen können und wären da sicherlich auch entspannter und komfortabler möglich gewesen.

Waren es nicht so ganz erlaubte Filme, die da liefen? Wenn ja, woher wurden sie damals bezogen, welche Beziehungen hatte KWW da? Und wie kam es zum Kontakt mit den Gästen? Dazu dann nochmal die Fragen, was wussten die anderen Hausbewohner?

Könnte KWW auch Beziehungen zur oder iwas mit der Produktion von Pornofilmen o.ä. zu tun gehabt haben? Geld konnte man damit vermutlich gut verdienen.

Oder was lief da ab?

Wenn es da iwas in die Richtung so gab, dann hatten die beteiligten Gäste ja entsprechendes Insiderwissen.
Also, wenn es denn mehr als nur die beiden, KWW und HJW, waren, die dort zum geheimen Raum Zugang hatten, dann sind das Insider. Und offenbar wissen diese dann weitaus mehr, als nur ein paar harmlose Geschichten. Dann kannte man KWW, seine Interessen, seine Machenschaften und seine Kontakte aber auch entsprechend gut. Dann war man wohl auch involviert.

War das dann eine kleine Gruppe, mit besonderen Interessen und Bedürfnissen, die sie gemeinsam zu befriedigen suchten?


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

gestern um 12:59
Ich denke mal, man ganz getrost von einer Clique ausgehen. Ebenso ist Adendorf zu der Zeit ja etwas mehr als ein Dorf gewesen. Man kann sicher davon ausgehen, das jeder jeden kannte. Man trifft sich manchmal belanglos zu einem Bier, quatscht, entwickelt gemeinsame Interessen. Und diese lebt man dann bei jemanden mit entsprechenden Möglichkeiten aus. Du weißt ja, Gleich und Gleich gesellt sich gern.

Ich bin mir auch sicher, das die älteren die jüngeren auch an die Hand genommen haben.

Bei KWW scheint sich ja auch immer viel um Autos zu drehen. Da kommt man auch schnell ins Gespräch. Entsprechende Szenen hat es in jedem Kaff gegeben. Also findet man sich und stellt fest, Hoppla, wir haben ja noch andere gemeinsame Interessen. Hier bei uns im Dorf ist es zum Beispiel eine Tankstelle mit Werkstatt gewesen. Da lief viel.

Zum Herrenzimmer vermute ich mal nicht, das dort Skat gespielt wurde. Das Thema hatten wir schon mal. Ich glaube eher, man traf sich da, um irgendwelche Filmchen zu gucken. Es ist auf jeden Fall überhaupt gar nicht ein Herrenzimmer im traditionellen Sinn gewesen. Also zum kultivierten Austausch. Ich bin mir sicher, da wurden ganz andere Sachen getauscht. Fotos Filme, was auch immer. Und dafür musste es in erster Liie zweckmäßig sein, nicht gemütlich.

Und man kann mit Sicherheit auch davon ausgehen, das es immer noch Leute gibt, die wissen was da passierte. Die muss man finden


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

gestern um 18:30
@Kiepenkerl
Es ist ja bekannt, dass der 2017 verstorbene HR und KWW, sog. „ krumme Geschäfte“ betrieben haben sollen und HR hatte die Tankstelle und einen Gebrauchtwagenhandel.
Da waren schon die Autos ein gemeinsames Interesse und auch Tankstellen haben im Regelfall einen Raum, der privat ist, eben wo man sich was zu essen machen kann, ausruhen oder reden.
Ich finde auch nach wie vor, keine vernünftige Erklärung dafür, dass HR, der schon Immobilienbesitz hatte so zügig die nach dem Suizid des KWW mittellose Witwe Alice ehelichte und die Schulden und das Haus im Streitmoor übernahm. An „ Liebe“ glaube ich jedenfalls nicht. Da Alice damals bereits 58 Jahre alt war und HR fünf Jahre jünger als sie, konnte HR auch kaum damit rechnen, dass Alice ihn im Alter pflegen würde. Und tatsächlich starb sie 2006 auch 11 Jahre vor ihm. Ich könnte mir vorstellen, dass er evtl wusste, dass die BM unter der Werkgrube einbetoniert war und aus Eigeninteresse verhindern wollte, dass das Anwesen wegen der Schulden die KWW hinterließ, verkauft werden musste. Was, wenn ein Käufer die Garage hätte umbauen, abreißen oder anders baulich verändern wollen und auf die einbetonierte BM gestoßen wäre?

Was das „ Herrenzimmer“ betrifft wäre es auch hier möglich, dass HR dort ebenfalls Zugang hatte. Interessant wäre es auch, wenn man mehr wüsste, über das Verhältnis von HR und HJW, wie sich das nach dem Ableben von KWW gestaltet hat.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

gestern um 20:28
Zitat von KiepenkerlKiepenkerl schrieb:Man trifft sich manchmal belanglos zu einem Bier, quatscht, entwickelt gemeinsame Interessen. Und diese lebt man dann bei jemanden mit entsprechenden Möglichkeiten aus. Du weißt ja, Gleich und Gleich gesellt sich gern.
Zitat von KiepenkerlKiepenkerl schrieb:Da kommt man auch schnell ins Gespräch. Entsprechende Szenen hat es in jedem Kaff gegeben. Also findet man sich und stellt fest, Hoppla, wir haben ja noch andere gemeinsame Interessen. Hier bei uns im Dorf ist es zum Beispiel eine Tankstelle mit Werkstatt gewesen. Da lief viel.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Es ist ja bekannt, dass der 2017 verstorbene HR und KWW, sog. „ krumme Geschäfte“ betrieben haben sollen und HR hatte die Tankstelle und einen Gebrauchtwagenhandel.
Da waren schon die Autos ein gemeinsames Interesse und auch Tankstellen haben im Regelfall einen Raum, der privat ist, eben wo man sich was zu essen machen kann, ausruhen oder reden.
Wer könnte dann bei solch einem Dorftratsch, der dann spezieller geworden sein könnte, dabei gewesen sein? Es gab ja schon häufiger den Gedanken, dass es Personen gab, die die Machenschaften von KWW vertuscht oder geschützt haben könnten. Welche Leute waren also dann zugegen?

Hat nicht auch AW auf dieser Tankstelle gearbeitet?

Und dann hat sich der speziellere Teil in den geheimen Raum ins Streitmoor verlagert?
Hier müssen dann ja weitaus mehr als nur "krumme Geschäfte" gelaufen sein. Aber eben, was und wer?
Zitat von KiepenkerlKiepenkerl schrieb:Ich glaube eher, man traf sich da, um irgendwelche Filmchen zu gucken. Es ist auf jeden Fall überhaupt gar nicht ein Herrenzimmer im traditionellen Sinn gewesen. Also zum kultivierten Austausch. Ich bin mir sicher, da wurden ganz andere Sachen getauscht. Fotos Filme, was auch immer.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Was das „ Herrenzimmer“ betrifft wäre es auch hier möglich, dass HR dort ebenfalls Zugang hatte. Interessant wäre es auch, wenn man mehr wüsste, über das Verhältnis von HR und HJW, wie sich das nach dem Ableben von KWW gestaltet hat.
Wenn es um mehr als um "krumme Geschäfte" oder Sexpartys ging, davon würde ich dann mal ausgehen, hatten bestimmt weitere Leute Zugang, die eben auch Beziehungen zu mglw. illegalen Fotos und Filmen hatten o.ä. oder selbst produzierten und entsprechende Ausrüstungen und Vorrichtungen besaßen.
Zitat von KiepenkerlKiepenkerl schrieb:Und man kann mit Sicherheit auch davon ausgehen, das es immer noch Leute gibt, die wissen was da passierte. Die muss man finden
Richtig, sie sind Zeugen und müssen die Wahrheit sagen, sofern sie sich nicht selbst wegen nicht verjährter Taten belasten müssten. Und wenn sie sogar was über nicht verjährte Taten von lebenden Personen wissen, müssten sie aufpassen wegen Strafvereitelung.


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