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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

3.780 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Serienmörder, 1989, 1993 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

02.08.2026 um 22:29
Wenn bei den Ermittlungen der Polizei Befragungen gemacht werden, wo möglicherweise mit kognitiven Interviews gearbeitet wird, wird dann bei möglichen Leichensuchen auch nach Keytley´s Winthropping gearbeitet, bei einer möglichen Suche nach Leichen? Und werden dann auch Archäologiehunde oder Knochenspürhunde und Leichenspürhunde eingesetzt?

Wenn man beispielsweise nach Opfern aus den 70ern oder 80ern suchen würde, würde man ja vermutlich keine vollständigen Leichen mehr finden.
Vielleicht aber noch persönliche Gegenstände der Opfer.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

03.08.2026 um 14:09
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb am 15.02.2026:Auf der Titelseite trifft man gleich auf die Biologin Prof. Dr. Sabine Lutz-Bonengel, die in der ZDF-Doku zu Wort kommt.
Es geht dort auch um "Haplotypen".
So weit so richtig.
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb am 15.02.2026:Diese Biologin ist anscheinend Spzezialistin auf diesem Gebiet der "mitochondrialen DNA". Hier kann man einen u.a. von ihr verfassten wissenschaftlichen Artikel zum Thema einsehen.
Hier ziehst Du eine einseitige Schlussfolgerung, denn es gibt auch väterliche Haplotypen.
Ein Haplotyp kann sowohl aus dem mütterlichen als auch aus dem väterlichen Erbgut stammen.

Wichtige Fakten zu Haplotypen

Definition : Ein Haplotyp ist eine Kombination von Genvarianten auf einem einzelnen Chromosom, die gemeinsam vererbt werden.

Mischung: Jeder Mensch besitzt zwei Sätze von Chromosomen – einen von der Mutter und einen vom Vater. Sie haben also mütterliche und väterliche Haplotypen.

Ausnahmen: Mitochondriale DNA (mtDNA): Dieser Haplotyp stammt ausschließlich von der Mutter.

Y-Chromosom (Y-DNA): Dieser Haplotyp stammt bei biologischen Männern ausschließlich vom Vater.
Quelle: Google KI

Es wird in dem Video nur gesagt, dass Haplotypen verglichen werden. Du hast Recht, dass die Kripo Lüneburg von mitochondrialer DNA spricht. Aber Prof. Dr. Sabine Lutz-Bonengel spricht nur von Haplotypen (ab Minute 44:00). Es bleibt offen, welcher Haplotyp das ist: männliche oder weibliche Linie.

https://www.zdf.de/video/dokus/true-crime-ermittler-spektakulaere-kriminalfaelle-100/wahre-verbrechen-goehrde-1989-serienkiller-100


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

03.08.2026 um 14:32
Ich habe die Google KI gefragt, ob der väterliche Haplotyp bei forensischen Untersuchungen nützlich ist.
Ja, der väterliche Haplotyp (Y-chromosomale DNA) eignet sich hervorragend für forensische Untersuchungen, besitzt jedoch aufgrund seiner biologischen Besonderheiten spezifische Stärken und Limitationen. Da das Y-Chromosom fast vollständig ohne Rekombination vom Vater an den Sohn weitergegeben wird, bleibt dieser Haplotyp über Generationen hinweg in der rein männlichen Linie weitgehend unverändert.

Hauptanwendungsbereiche in der Forensik

Mischspuren bei Sexualdelikten: Bei Vergewaltigungen liegt oft eine Mischspur aus sehr viel weiblicher DNA (Scheidenepithelzellen) und sehr wenig männlicher DNA (Spermien) vor. Eine autosomale DNA-Analyse scheitert hier häufig, weil das weibliche Signal das männliche überlagert. Da Frauen kein Y-Chromosom besitzen, blendet die Y-STR-Analyse die weibliche DNA komplett aus und macht das Täterprofil sichtbar.

Paternale Verwandtschaftstests: Der Haplotyp erlaubt den Nachweis einer Verwandtschaft in der väterlichen Linie, selbst wenn der mutmaßliche Vater nicht mehr lebt. So können Brüder, Großväter väterlicherseits oder Onkel als Referenzpersonen dienen.

Identifizierung von Leichen: Bei stark verwesten Opfern oder Knochenfunden kann der väterliche Haplotyp mit männlichen Verwandten abgeglichen werden, um die Identität zu klären.

Phylogeographie (Herkunftsbestimmung): Über weltweite Referenzdatenbanken wie die YHRD (Y-Chromosome Haplotype Reference Database) lässt sich die biogeographische Herkunft einer unbekannten männlichen DNA-Spur eingrenzen.
Quelle: Google KI

Die Kripo Lüneburg Thilo Speich sagte in dem Beitrag (siehe oben) ab Minute 42:10 ausdrücklich, dass es um belastende und entlastende Momente geht, ob der Verdacht aufrechterhalten werden kann oder sich zerschlägt.

Es ist also möglich bei Sexualdelikten, wo Mischspuren vorkommen, den väterlichen Haplotypen des Täters freizulegen. Vielleicht wird auch das untersucht.

Jedenfalls gab es bisher keine Verlautbarung der Kripo oder Staatsanwaltschaft, dass der Verdacht sich erledigt hätte.


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04.08.2026 um 13:25
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Es wird in dem Video nur gesagt, dass Haplotypen verglichen werden. Du hast Recht, dass die Kripo Lüneburg von mitochondrialer DNA spricht. Aber Prof. Dr. Sabine Lutz-Bonengel spricht nur von Haplotypen (ab Minute 44:00). Es bleibt offen, welcher Haplotyp das ist: männliche oder weibliche Linie.
Sie ist aber Spezialistin für diese mütterliche DNA, die aus Haaren - ohne Wurzel - generiert werden kann.
Will man dieses väterliche Y-Chromosom bestimmen, benötigt man die Kern-DNA (z.B.) aus der Wurzel des Haares.
(dieses könnte man auch im Institut in Göttingen bestimmen)
Wenn man die Kern-DNA hat, macht es aber schon Bingo, dann muss man nicht mehr über die väterliche Haplogruppe sprechen.
Der vermeintliche Täter, wäre überführt oder entlastet.

Dieses Beispiel das Du anführst - so eine Mischspur aus weiblicher und männlicher DNA im Sekret bei Vergewaltigungen - passt hier im Göhrde-Fall auch nicht...........weil es eben unseres Wissens keine Vergewaltigung gab.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.08.2026 um 13:56
Es gibt einen Artikel in den Cuxhavener Nachrichten, den man nicht komplett lesen kan, weil er sich hinter einer paywall befindet.

Aber aus Überschrift und Einleitung geht hervor, dass man vermutet, Wichmann habe seine Opfer im Raum Cuxhaven begraben.

Eine private Ermittlergruppe hat schon angefangen zu buddeln

https://www.cnv-medien.de/#cnews-2830-243623

https://www.cnv-medien.de/stadt-cuxhaven/hat-kurt-werner-wichmann-die-leichen-der-disko-maedchen-bei-cuxhaven-verbuddelt.html


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04.08.2026 um 14:01
Spannend an dem o.g. Artikel ist ja besonders, dass dort an diesem Ort offenbar Patronenhülsen gefunden wurden, die die gleiche Kennung haben sollen wie die, die man 1993 im geheimen Zimmer von KWW fand.

Wenn man da weitere Zusammenhänge feststellen würde, wäre das sehr interessant.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.08.2026 um 14:04
Hat sich gerade überschnitten @GonzoX, aus dem Artikel vom 01.08.2026 in den Cuxhavener Nachrichten...
Neue Ermittlungen um den mutmaßlichen Serienmörder Kurt-Werner Wichmann fokussieren sich auf ein abgelegenes Gebiet in Cuxhaven, wo verdächtige Funde die Hintergründe ungelöster Verbrechen beleuchten könnten. Hat Wichmann hier Leichen verbuddelt?
Screenshot 20260804 135828 Samsung BrowsOriginal anzeigen (4,3 MB)


https://www.cnv-medien.de/stadt-cuxhaven/hat-kurt-werner-wichmann-die-leichen-der-disko-maedchen-bei-cuxhaven-verbuddelt.html


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04.08.2026 um 14:14
Es ist ja schon ein unglaubliches Szenario.
Die Ermittler hoffen also anscheinend tatsächlich dort die Leichen der vermissten jungen Frauen der Disko-Serie auszugraben.
Es läuft dann sicher wieder ähnlich ab, wie damals in Lüneburg, als man in der Geragengrube im Streitmoor B.M.s Skelett ausgrub.
Ob wohl die Cuxhavener Polizei involviert ist?


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.08.2026 um 14:18
@GonzoX
Mich würde ja auch interessieren, ob die Cuxhavener Polizei oder die Lüneburger Polizei sich beteiligen.
Besonders interessant fänd ich aber die Aussage, ob hier nach dem Konzept von Keytley vorgegangen wurde, Leichen zu finden in sogenannten no-body-homicides. Also das Konzept Keytley´s Winthropping.
Und ob Archäologiehunde oder Knochenspürhunde eingesetzt wurden/werden.

Selbst wenn man vermutlich keine vollständigen Leichen mehr fände, aber evtl doch noch Teile davon oder persönliche Gegenstände, wie Taschen oder Perso oder Knöpfe, Ketten, Ringe, oä.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.08.2026 um 14:43
Hier wird noch einmal bestätigt, dass aktuell von der Polizei ermittelt wird und dass sehr viele Asservate und Spuren abgearbeitet/untersucht werden.


https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/auf-der-suche-nach-den-leichen--ermittler-stellen-sich-anders-auf/

Das passt dazu, was zum Jahrestag der Göhrde-Morde bzw. zum Todestag des zweiten Opferpaares nochmal offiziell verlautbart wurde:
Mehr als drei Jahrzehnte nach den brutalen Doppelmorden im niedersächsischen Staatsforst Göhrde gibt es wieder Bewegung in einem der spektakulärsten Kriminalfälle Deutschlands. „Wir ermitteln gegen einen lebenden Beschuldigten”, bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion Lüneburg der Deutschen Presse-Agentur. Die Gerüchte über einen Mittäter, die seit Jahren kursieren, erhalten damit erstmals eine offizielle Grundlage. Die Ermittler einer spezialisierten „Cold Case”-Einheit arbeiten mit Hochdruck daran, die letzten Puzzleteile zusammenzusetzen und das Rätsel endgültig zu lösen.
Quelle: https://www.rtl.de/news/goehrde-morde-gab-es-einen-zweiten-taeter-polizei-ermittelt-gegen-einen-neuen-verdaechtigen-id31114024.html

Es wird aktuell gegen einen lebenden Beschuldigten ermittelt.

Der Druck wird also gehalten oder erhöht.

Da offenbar noch so viele Spuren abgearbeitet werden müssen, dauert es sicherlich noch, bis man wieder was hört/erfährt.

Zudem wissen wir ja mittlerweile, dass die Ermittler in Lüneburg mit den Ermittlern in Schwerin und Bremen zusammen arbeiten. Da wird man wohl auch warten, ob es neue Spuren und Ermittlungsergebnisse gibt.
In Wilhelmshaven ist die Polizei ja ebenfalls am Ermitteln. Dort gibt es ebenfalls keine Leiche.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.08.2026 um 18:38
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Hier wird noch einmal bestätigt, dass aktuell von der Polizei ermittelt wird und dass sehr viele Asservate und Spuren abgearbeitet/untersucht werden.
Vielen Dank für den Link. Leider lässt er sich bei mir nicht öffnen, weil eine Werbung davorgeschaltet ist.

Was ins Auge fällt, ist die Überschrift des Artikels vom 26.07.2026:


IMG 3397

https://www.rtl.de/news/goehrde-morde-gab-es-einen-zweiten-taeter-polizei-ermittelt-gegen-einen-neuen-verdaechtigen-id31114024.html

Ich denke, es ist ein neuer Verdächtiger und dieser ist nicht der Bruder von KWW. Laut Link-Kennung ist es ein zweiter Täter und kein Mittäter.

Es heißt schließlich, dass es einen neuen Verdächtigen gibt.

Als Fluchthelfer für seinen Bruder KWW war HJW von Anfang an der Kripo bekannt. Er hatte das Fluchtauto gefahren, wie die Autobahnpolizei in Süddeutschland bereits festgestellt hatte.

Plötzlich wendet sich die Kripo im Jahr 2017 vermutlich HJW zu:
Wenn Wichmann die Wagen der Opfer nutzte, muss er zuvor in die Göhrde gekommen sein. Wer fuhr ihn? Im Verdacht steht jemand aus seinem engsten Umfeld. Die Polizei schweigt zur Identität, doch der Mann wurde 2017 vernommen, und ihm wurde eine DNA-Probe entnommen. Liegt ein Gegenstück in den Asservaten?
Quelle: https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/auf-der-suche-nach-den-leichen--ermittler-stellen-sich-anders-auf/

Vielleicht ist der Bruder von KWW kooperativ mit der Kripo und hat seine DNA gegeben, damit man feststellen kann, ob es sich bei einer DNA um die von KWW handelt oder die von dem unbekannten Verdächtigen?

Es steht jedenfalls fest, dass die Staatsanwaltschaft Lüneburg alles vernichtet hatte an persönlichen Gegenständen von KWW, nachdem dieser tot war. Wozu sollte auch zum Beispiel KWWs Zahnbürste oder sein Gürtel, mit dem er sich 1993 aufgehängt hatte, verwahrt werden? KWW war aus dem Spiel. Die DNA mit dem Y-chromosomalen Haplotyp war erst 1992 entdeckt worden.
1992 (Erste STR-Haplotypen): Lutz Roewer und sein Team entdeckten mit DYS19 den ersten hochvariablen Kurz-Repeats-Marker (Y-STR) auf dem Y-Chromosom. Damit ließen sich erstmals individuelle männliche Profile (Haplotypen) für die Forensik erstellen.
Quelle: Google KI

Bis sich das Wissen durch jährliche Treffen der forensischen Wissenschaftler verbreitete, dauerte es. Bis die Kripo die Ergebnisse erfuhr, dauerte es nochmal länger. Es gab kein Internet!

Man hatte schlicht nichts mehr von KWW im Jahr 2017, als Chedor und Sielaff dringend darauf angewiesen waren, um den Mittäter zu finden und KWW für die Verdachtsfälle auszuschließen, für die der Mittäter verantwortlich ist. Falls es so war und der Bruder von KWW der Kripo half, indem er seine DNA spendete für die Y-chromosomale DNA, dann gebührt dem Bruder von KWW großer Dank!

Dass HJW nicht genannt werden möchte, kann ich durchaus nachvollziehen. Die Presse würde täglich vor seinem Haus erscheinen für Interviews oder um ihn zu beschatten so wie die RAF-Klette beschattet wurde.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.08.2026 um 19:29
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Ich denke, es ist ein neuer Verdächtiger und dieser ist nicht der Bruder von KWW. Laut Link-Kennung ist es ein zweiter Täter und kein Mittäter.

Es heißt schließlich, dass es einen neuen Verdächtigen gibt.
Ich weiß nicht, ob man das bei RTL zu wörtlich nehmen sollte. Es heißt dort auch:
Schon seit 2017 soll ein Mann aus dem engsten Umfeld des Killers im Visier der Fahnder sein.
Quelle: https://www.rtl.de/news/goehrde-morde-gab-es-einen-zweiten-taeter-polizei-ermittelt-gegen-einen-neuen-verdaechtigen-id31114024.html

Das könnte sowohl der Bruder als auch jemand anderes aus dem engsten sozialen Nahraum sein. Neu ist das jedenfalls dann nicht. Dass der Bruder seit 2017 im Visier ist, wissen wir.

Denkbar wäre jedoch tatsächlich dass es einen weiteren Verdächtigen gibt, der aus dem engsten sozialen Umfeld der beiden Herren Wichmann stammt. In der ZDF-Doku vom September 2025 wurde plötzlich von Mittätern im Plural gesprochen und man weiß nicht, was damit gemeint sein sollte oder ob es ein Versehen war. Im Fall Groos wird von der Polizei Wilhelmshaven nach zwei Begleitern gesucht.

Wäre es also tatsächlich denkbar, dass es mehr als einen "Mittäter" oder "Begleiter" oder "Mitwisser" gibt?
Wenn es im Oktober 1989 einen zweiten Begleiter gegeben haben könnte, könnte es den ja auch im Frühjahr/Sommer 1989 schon gegeben haben oder im September 1991. Und vielleicht findet man dessen DNA dann ja in neuen Untersuchungen.

Hätte dieser dann auch Zugang zum Haus und geheimen Zimmer gehabt? Gab es weitere Insider in den Wichmannschen Machenschaften, welche auch immer das nun waren?


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04.08.2026 um 19:52
Neu war mir vor allem dieses Detail:
Ähnliche Schicksale hat sich Chedor in der Nähe von Karlsruhe angehört. In Linkenheim-Hochstetten lebte Wichmann mehrere Jahre von 1976 an, sein möglicher Komplize hielt sich ebenfalls dort auf. Meldeunterlagen belegen das. Eine Mordserie beginnt, als Wichmann wegzieht, endet sie.
Quelle: https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/auf-der-suche-nach-den-leichen--ermittler-stellen-sich-anders-auf/

Also dass der mögliche Komplize auch dort lebte zu jener Zeit.


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04.08.2026 um 22:54
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Spannend an dem o.g. Artikel ist ja besonders, dass dort an diesem Ort offenbar Patronenhülsen gefunden wurden, die die gleiche Kennung haben sollen wie die, die man 1993 im geheimen Zimmer von KWW fand.
Ja, das ist sehr spannend! Die Patronen stammen also aus der gleichen Produktionsserie? Das wäre ein ganz starker Hinweis auf die Anwesenheit von KWW an diesem Ort.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Wenn bei den Ermittlungen der Polizei Befragungen gemacht werden, wo möglicherweise mit kognitiven Interviews gearbeitet wird, wird dann bei möglichen Leichensuchen auch nach Keytley´s Winthropping gearbeitet, bei einer möglichen Suche nach Leichen?
Dr. David Keatley ist ein sehr versierter Professor. Ich nehme an, dass aufgrund der heutigen schnellen Information jeder Kommissar in den Landeskriminalämtern von ihm gehört hat.

Ganz gratis wird auch Dr.Keatley nicht arbeiten. Vielleicht kann man ihn bezahlen mit den Einnahmen aus den Veranstaltungen, die Prof. Püschel und Reinhard Chedor generieren? Einige hier hatten vor einiger Zeit eingeworfen, dass Püschel und Chedor Geld machen mit ihren Veranstaltungen.

Ob man in den Landeskriminalämtern Geld für Dr. Keatleys Dienste ausgeben kann und darf, weiß ich nicht.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

05.08.2026 um 16:28
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Die Patronen stammen also aus der gleichen Produktionsserie? Das wäre ein ganz starker Hinweis auf die Anwesenheit von KWW an diesem Ort.
Ich weiß nicht, ob es die gleiche Serie ist, aber offenbar die gleiche Produktion.
Da weiß ich dann auch nicht, wie verbreitet diese dann so war. Dennoch erstmal spannend.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

05.08.2026 um 16:33
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Ganz gratis wird auch Dr.Keatley nicht arbeiten. Vielleicht kann man ihn bezahlen mit den Einnahmen aus den Veranstaltungen, die Prof. Püschel und Reinhard Chedor generieren? Einige hier hatten vor einiger Zeit eingeworfen, dass Püschel und Chedor Geld machen mit ihren Veranstaltungen.

Ob man in den Landeskriminalämtern Geld für Dr. Keatleys Dienste ausgeben kann und darf, weiß ich nicht.
Offenbar wird an der Polizeiakademie Niedersachsen ja nach diesem Konzept gearbeitet. Da wird es sicherlich Fortbildungen zum Thema geben. Karsten Bettels berichtete ja davon.

Ob die Herren Chedor und/oder Püschel eine Fortbildung dazu haben, wäre interessant. Ich vermute stark, dass die Einnahmen der Veranstaltungen zur Finanzierung von Aktionen gedacht sind. Grabungen usw kosten ja ordentlich.
Die Veranstaltungen bringen aber auch persönlichen Kontakt zu potentiellen Zeugen und Hinweisgebern, die sich bislang nicht trauten zu sprechen oder es als nicht relevant ansahen oder von der Polizei nichts hörten.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

05.08.2026 um 17:12
und man darf auch nicht vergessen, das Chedor viel reist und unterwegs ist, in ganz Deutschland fast.Das kostet auch Geld unddasnicht zu knapp.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

05.08.2026 um 18:29
Vielleicht mal ein paar Worte zu Patronenhülsen, was man dort sehen kann und wie eine gewisse Identifizierung möglich ist:

In der Regel hinterlässt der Lauf, durch den ein Projektil abgeschossen worden ist, charakteristische Spuren auf der Oberfläche des Projektils (natürlich nur auf dem Bereich, der mit der Innenseite des Laufes tatsächlich in Berührung war).

Wenn man allerdings kein Projektil hat, sondern nur leere, also abgefeuerte Hülsen finden kann, ist es viel schwieriger, eine verbindliche Aussage zu treffen.
Hinweise kann dann nur der Hülsenboden liefern:


IMG 9753Original anzeigen (1,2 MB)


Oben ist der Boden von mehreren Hülsen des Kalibers .22LR zu sehen.
Auf dem Boden der Hülse ist der sogenannte Bodenstempel zu sehen. Hier zwar nicht, aber in der Regel zeigt dieser Bodenstempel das Kaliber und den Hersteller der Patrone an.
Der abgebildete Hülsenboden ist unbeschädigt, die Patronen sind noch nicht abgefeuert worden.

Hier jetzt ein weiterer Hülsenboden:



IMG 9754Original anzeigen (2,0 MB)


Neben dem Kaliber und dem Hersteller sieht man eine Vertiefung in der Mitte. Dort hat der Schlagbolzen das Zündhütchen getroffen und damit den Schuss ausgelöst. Diese Hülse ist leer.

Anhand der Schlagbolzenabdrucks kann man versuchen zu erkennen, ob zwei Hülsen von der Selben Waffe abgefeuert worden sind. Durchmesser, Tiefe und genauer Einschlagsort auf dem Hülsenboden können Merkmale sein, um eine Waffe zu bestätigen oder sicher auszuschließen. Wenn man bei den Waffen von KWW die Schlagbolzen betrachtet, bzw. vermisst und den genauen Einschlagsort am Hülsenboden bestimmt, kann man schon gut feststellen ob eine gefundene Hülse

- vom selben Hersteller ist
- das gleiche Kaliber hat
- im Boden einen Einschlag aufweist, der sehr wahrscheinlich (Durchmesser, Tiefe, Lage) von der betrachteten Waffen stammen kann.

Das ist zwar nicht so eindeutig wie die Untersuchungsergebnisse an Projektilen, aber immerhin deutlich besser als nichts.

Allerdings hat man im Falle von KWW ja ein Projektil gefunden.
Ob dieses Projektil (aus dem Kopf von BM) jedoch zu den bei KWW 1993 gefundenen Waffen passt oder nicht, wurde meines Wissens nach nie veröffentlicht.
Entweder fällt dies unter die Geheimhaltung im Rahmen der Ermittlungen, oder die Waffen von KWW wurden nie von der KTU untersucht, bevor man sie vernichtet hat.


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05.08.2026 um 18:43
@Opti-Mist
Was bedeutet denn dann "Kennung" der Patronenhülse genau? Sind da auch Chargennummern oder Produktionsjahr oder Seriennummern oder sowas auf diesem Bodenstempel?


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05.08.2026 um 19:47
@darkstar69
Nein- die Chargennummer steht in der Regel nur auf der Verpackung der Munition.


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