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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

3.780 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Serienmörder, 1989, 1993 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

05.08.2026 um 21:00
@Pusteblume82
Ich schätze auch mal, dass Patronenhülsen, die vermutlich in den 70ern oder 80ern an diesen Ort gelangten, nicht die gleiche Chargennummer oder sonst wie wie die von 1993 haben. Die Abgleich der Waffe wäre noch spannender. Aber auch diese muss nach so vielen Jahren nicht übereinstimmen.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

06.08.2026 um 17:36
Kurt-Werner Wichmann hat den schalldicht-gedämmten Raum in seinem Haus nie Geheimzimmer genannt, sondern gegenüber seiner Ehefrau und seinen Bekannten sprach er vom „Herrenzimmer“.

Das Wort „Herrenzimmer“ benutzen heute solche Menschen, die sich als Herrenmenschen sehen und sich abheben wollen vom niederen Volk, unreifen Jungs und Frauen. Das Wort ist dermaßen aussagekräftig!

Aus diesem Grund kann ich mir vorstellen, dass der Bruder HJW von Kurt-Werner nie als erlaucht, würdig und reif angesehen wurde. Vielleicht hatte KWW schon mit 23 Jahren begonnen, sich dort ein Geheimzimmer zu gestalten; wir wissen nicht, seit wann er daran gearbeitet hatte. Mit 13 Jahren war also HJW noch unwürdig. Ein 13-Jähriger ist kein Herr.

Ich vermute, dass HJW, wenn überhaupt, sich nur sehr langsam von KWW lösen konnte. Seine Rolle war bis zum Alter von 33 Jahren, soweit es öffentlich bekannt ist, Fahrer und kleiner Handlanger für den großen 43-jährigen Bruder zu sein, mehr nicht.

Und falls HJW doch einmal drin war im Herrenzimmer, dann ist nicht gesagt, dass er Zugang zur Abseite hatte.
Polizisten reißen im Obergeschoss alles raus, Wände, Rigipsplatten, Teppiche.
Der Raum unterm Dach: acht Regalböden. In ihnen fanden die Ermittler der „Einsatzgruppe Göhrde“ Bücher und Gegenstände, über die die Polizei noch nicht sprechen möchte. Die Abseite rechts in der Ecke nutzte Wichmann als Versteck.
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/mord/die-folterkammer-des-goehrde-morders-55371136.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F


In einem Dokumentarfilm hat der kriminelle Windkraft-Betrüger Holt ein „Herrenzimmer“, das er nutzte, um ein Vorstellungsgespräch zu führen mit seinem zukünftigen Fahrer, ab Minute 10:00.

https://www.ardmediathek.de/video/holt-der-windkraft-schwindler/holt-der-windkraft-schwindler/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDk5NjI

KWW sah sich auch als etwas Besseres. Mit seinem „Herrenzimmer“ konnte er angeben. „Herrenzimmer“ sind etwas für alte Angeber, die auch sehr jung sein können wie Holt.


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13.08.2026 um 11:26
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb am 15.02.2026:Ich habe noch etwas über dieses DNA-Rätsel nachgedacht und recherchiert.
Wenn man nach "mitochondriale dna analyse forensik" googelt, stößt man an vorderster Stelle auf dieses Freiburger Institut.
Jemand, der in gehobener Position auf dem Niveau des Freiburger Instituts arbeitet, ist nicht nur für mitochondriale DNA Analyse Forensik zuständig.

Prof. Dr. Lutz-Bonengel ist sehr breit aufgestellt im Freiburger Institut:
Heute ist sie Professorin für die Fachgebiete Spurenanalyse und Abstammungsgutachten. Für die Kriminalpolizei untersucht sie Spuren vom Tatort: Haare, Blutflecken oder Knochen. Zu ihren Fällen gehören aktuelle wie der NSU-Prozess und historische wie etwa die Analyse von Kaspar Hausers Haaren oder Knochen einer verstorbenen Gräfin.
Quelle: https://www.zeit.de/campus/2016/04/naturwissenschaften-physik-molekularbiologie-luftfahrttechnik/seite-3

Falls Prof. Dr.Lutz-Bonengel wirklich nur Spezialistin in Sachen mtDNA ist, würde sie dann Objekte, wo zum Beispiel y-Chromosom-DNA-Untersuchungen notwendig sind, diese weiterleiten an Kollegen.

Da die Kripo nicht die Expertise hat, zu sagen, welche Untersuchungen an einem Haar oder einer Blutprobe notwendig sind, wird man alles eventuell an Lutz-Bonengel leiten und die Professorin entscheidet über die notwendigen Untersuchungsmethoden und wohin das Asservat geht.


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15.08.2026 um 19:32
Auch wenn DNA-Analysen eine langwierige Sache ist, müssten die nicht langsam mal zu einem Ergebnis gekommen sein?


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

15.08.2026 um 23:33
Zitat von Opti-MistOpti-Mist schrieb:Auch wenn DNA-Analysen eine langwierige Sache ist, müssten die nicht langsam mal zu einem Ergebnis gekommen sein?
Es kann doch sein, dass man immer mehr neue Fälle hinzugenommen hat und sich alles deshalb verzögert. Wie schlimm wäre es für die Angehörigen eines Opfers, wenn ihr Fall wegen Zeitmangel nicht in das Gesamtpaket aufgenommen werden würde! Wenn erstmal der Mittäter in Untersuchungshaft ist, steht die Justiz unter Zeitdruck.

Da fällt mir ein: Wird es für das Gerichtsverfahren ein Gesamtpaket an einem Ort geben oder viele Einzelpakete an verschiedenen Orten? Muss jedes Bundesland sein eigenes juristisches Süppchen kochen? Das gilt für den Fall, dass der Mittäter wie KWW in verschiedenen Bundesländern Verbrechen möglicherweise beging.

Wenn dann alles beisammen ist, gibt es Konferenzen mit den Staatsanwälten der verschiedenen Bundesländer. Das dauert. Und es muss eine Strategie entwickelt werden, wozu auch der Umgang mit den Medien gehört. Wer macht was unter den Staatsanwaltschaften.

Am Ende muss klar sein, dass alle Gerichte die Anträge der Staatsanwaltschaften nicht ablehnen können, weil es mehr als genug Beweise gibt.

Man wird sehen, wie das laufen wird, falls es zu einer Anklage kommt.


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16.08.2026 um 10:47
@Opti-Mist
In der Dokumentation des ZDF vom September 2025 wurde gesagt, dass die Ermittlungsergebnisse zum Jahreswechsel/Ende 2025 an die Staatsanwaltschaft übergeben werden sollen. Die Doku wurde irgendwann im Frühjahr/Sommer 2025 gedreht. Wer weiß, was in der Zwischenzeit noch passiert ist oder was die Staatsanwaltschaft dazu gesagt hat.

Ich könnte mir vorstellen, ähnlich wie @Füchschen , dass die Ermittler:innen und die Staatsanwaltschaft erstmal weitere Ermittlungsergebnisse abarbeiten müssen, da noch weitere Hinweise eingegangen sind. Dazu passt, was aus Lüneburg im Juli 2026 gesagt wurde, nämlich dass man aktuell ermittele, weil noch regelmäßig neue Hinweise eingehen, und dabei gegen einen lebenden Beschuldigten ermittelt würde. In der o.g. ZDF-Doku wurde noch von einer Indizienkette gegen eine lebende Person gesprochen. Das ist eine deutliche Entwicklung und öffentliche Aussage, wie ich finde.

Ich vermute weiterhin, dass es auch Zusammenhänge gibt, in der Zusammenarbeit mit den Bremer Ermittlungen in den Mordfällen Barnkow und Remmers. Diese wurden erst im Dezember 2025 neu aufgerollt und eine neue Ermittlungseinheit aufgebbaut. Genau hier zeigt sich, worin die Probleme in den Ermittlungen liegen. Schon lange bevor KWW aufs Tableau kam, hatte der damals zuständige Ermittler gesagt, man müsse diese Morde unbedingt mit den Göhrde-Morden und dem Göhrde-Mörder abgleichen. Das war bis 2025/2026 dennoch nie erfolgt. Zudem sind hier diverse relevante Asservate und Akten verloren gegangen. Keine Ahnung, ob sie wieder gefunden werden konnten. Meines Wissens nach sind die Asservate nie vollständig auf Täter-DNA ausgewertet worden. Das muss nun erstmal alles nachgeholt werden, soweit es noch nachgeholt werden kann.

Das wird in diversen weiteren Fällen nicht anders sein. z.B. auch in Schwerin oder im Cuxland.

Auch im Fall Groos wird neu polizeilich ermittelt und dort wird offen gegen zwei Begleiter von vermutlich KWW ermittelt. Da hat man keine Spurenlage und hat es schwerer.

Ich glaube, all diese Entwicklungen werden abgewartet und abgearbeitet. Das wird lange dauern. Was dabei tatsächlich rauskommen wird, weiß man ja auch nicht. Erstens, weil Asservate fehlen, zum Zweiten, weil man nicht mehr alles auswerten kann, und zum Dritten, weil die Ergebnisse nicht auf KWW oder bekannte Begleiter hinweisen müssen. Ob man dann bislang unbekannte Begleiter findet oder aber diese (jeweils einzelnen) Fälle gar nichts mit den Göhrde-Morden und /oder KWW bzw Begleiter zu tun haben, ist ja offen. Leider brauchen wir Geduld und können nur hoffen, dass dann tatsächlich über die Ermittlungsergebnisse berichtet wird.


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17.08.2026 um 12:53
Es gibt einen neuen Podcast, direkt zu/über KWW. Der Vollständigkeit halber verlinke ich ihn mal.

https://tatort-nordwesten.blogs.audiorella.com/136-spuren-eines-serienmoerders

Er ist nicht sehr innovativ oder informativ. Es gibt wenig Neuigkeiten. Es wird im Wesentlich der Werdegang von KWW zusammengefasst und dargestellt.
Das Ziel des Podcasts wird mir bei einmal hören nicht ganz deutlich. Es gibt keine wesentlichen Neuigkeiten, keine Hinweis-/Zeugenaufrufe, keine konkreten Darstellungen von fallbezogenen Fragen der Polizei oder neue polizeiliche Erkenntnisse. Es kommt auch niemand der Polizei oä zu Wort.

Um einen ersten allgemeinen Überblick oder einen groben Einstieg ins Thema zu bekommen, eignet sich der Podcast aber durchaus.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

17.08.2026 um 23:06
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Um einen ersten allgemeinen Überblick oder einen groben Einstieg ins Thema zu bekommen, eignet sich der Podcast aber durchaus.
Zur Erinnerung ist der Podcast auch geeignet.

1989, als Birgit Meier verschwand, stufte die Kripo Lüneburg ihr Verschwinden als Suizid ein. Ich denke mir dabei: Wohl weil Birgit Meier in Scheidung lebte und damals einige Männer der Kripo mit dem Horizont des Jahres 1880 dachten, dass Frauen allein nicht lebensfähig wären, nahmen sie an, Birgit Meier wollte lieber tot sein als ohne Ehemann leben.

Obwohl ein LKA-Leiter aus Hamburg ihnen sagte, das Haus von Birgit Meier sollte als Tatort betrachtet werden, pfiffen sie den Rat in den Wind und sagten, im Herbst würde Birgit Meier tot in den Maisfeldern der Umgebung gefunden werden.

Das ist unverzeihlich. Ich hoffe, dass es bundesweit solche bescheuerten Männer heute nicht mehr gibt, aber ich habe Zweifel. Einfach trotzig an alten Unsinn glauben und schlaueren Menschen kein Gehör schenken, so behaupten sich die Unwissenden. Ich hoffe, dass es nicht allzu viele in der heutigen Kripo sind und wenn doch, dass sie sich nicht entfalten können.

Ich weiß nicht, wie es damals war. Wäre es heute möglich für Laien oder einen LKA-Leiter eines anderen Bundeslandes, dafür zu sorgen, dass der mutmaßliche Tatort von der KTU untersucht wird? Es ist unverzeihlich, dass es damals nicht getan wurde im Fall Birgit Meier. Hat die Justiz daraus gelernt?


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 06:10
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:1989, als Birgit Meier verschwand, stufte die Kripo Lüneburg ihr Verschwinden als Suizid ein. Ich denke mir dabei: Wohl weil Birgit Meier in Scheidung lebte und damals einige Männer der Kripo mit dem Horizont des Jahres 1880 dachten, dass Frauen allein nicht lebensfähig wären, nahmen sie an, Birgit Meier wollte lieber tot sein als ohne Ehemann leben.
Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Natürlich geriet der damalige Ehemann in Verdacht und blieb es, bis das Blut auf der bei KWW gefundenen Handschelle seiner Frau zugeordnet werden konnte.
Der Suizid war nur eine mögliche Randvariante.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 12:36
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Natürlich geriet der damalige Ehemann in Verdacht und blieb es, bis
Da ich aus der Region stamme und zu dem Zeitpunkt auch in diesem Ort in die Lehre ging, hatte ich den Fall damals mitbekommen und war persönlich der Meinung der Ehemann wäre darin verwickelt, er hatte ein Millionen schweres Unternehmen, eine Scheidung hätte ihn viel Geld gekostet.
Das die Polizei nicht ermitteln wollen würde, weil die von einem Selbstmord ausging und sie als geschiedene Frau nicht lebensfähig gewesen wäre, habe ich nie auf dem Zettel gehabt oder sowas mitbekommen.

Meine Meinung dazu änderte sich erst weit, weit später als ihr Bruder um die Jahrtausendwende (?) mehr und mehr in der Öffentlichkeit auftrat und den Fall aus seiner Sicht erläuterte.

Für mich erschreckend, dass der Ehemann sicherlich von vielen Menschen lange Zeit als mutmaßlich Beteiligter angesehen wurde und komplett unschuldig ist.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 21:36
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Natürlich geriet der damalige Ehemann in Verdacht und blieb es, bis das Blut auf der bei KWW gefundenen Handschelle seiner Frau zugeordnet werden konnte.
Der Suizid war nur eine mögliche Randvariante.
In der vierteiligen Fernsehdoku wurde ja recht deutlich gemacht, wie sehr der Ex-Ehemann unter Verdacht stand. Reine Spekulation: Aber möglicherweise hatte Sielaff als LKA-Leiter in HH auch eine gewisse Tragweite, da er seinen Schwager von Anfang an nicht in Verdacht hatte und etwas anders vermutete, was sich ja im Nachhinein auch als wahr herausgestellt hat.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 21:46
Zitat von Pitmaster_CPitmaster_C schrieb:
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Natürlich geriet der damalige Ehemann in Verdacht und blieb es, bis das Blut auf der bei KWW gefundenen Handschelle seiner Frau zugeordnet werden konnte.
Der Suizid war nur eine mögliche Randvariante.
In der vierteiligen Fernsehdoku wurde ja recht deutlich gemacht, wie sehr der Ex-Ehemann unter Verdacht stand. Reine Spekulation: Aber möglicherweise hatte Sielaff als LKA-Leiter in HH auch eine gewisse Tragweite, da er seinen Schwager von Anfang an nicht in Verdacht hatte und etwas anders vermutete, was sich ja im Nachhinein auch als wahr herausgestellt hat.
In der von Dir genannten Doku kommt auch ein Ermittler zu Wort, der die Kosten der Scheidung für den Ehemann auf ungefähr die Höhe der in dem fraglichen Jahr zu entrichtenden Steuern bezifferte. Der wirtschaftliche Vorteil hätte in keinem Verhältnis zu solch einer Tat gestanden.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 21:51
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:In der von Dir genannten Doku kommt auch ein Ermittler zu Wort, der die Kosten der Scheidung für den Ehemann auf ungefähr die Höhe der in dem fraglichen Jahr zu entrichtenden Steuern bezifferte. Der wirtschaftliche Vorteil hätte in keinem Verhältnis zu solch einer Tat gestanden.
Interessanter Aspekt, war mir nicht bewusst.

Vermutlich haben die Ermittler ihm trotzdem ziemlich zugesetzt, weil man die TV ja häufig im nahem Umfeld findet. Es gibt ja auch Menschen, für die jede Cent zuviel ist.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 21:57
Zitat von Pitmaster_CPitmaster_C schrieb:Vermutlich haben die Ermittler ihm trotzdem ziemlich zugesetzt, weil man die TV ja häufig im nahem Umfeld findet. Es gibt ja auch Menschen, für die jede Cent zuviel ist.
Natürlich gibt es aberdutzende Fälle, die ja tlw. auch hier diskutiert werden, wo der Partner der letzte Zeuge war. "Huch, am andern Morgen war sie weg", oder "es war ihr alles zuviel, sie hat sich eine Auszeit genommen", usw.
Hier waren die Verhältnisse ja aber doch etwas anders. Die Bekanntschaft zu dem Gärtner der Nachbarin (KWW) bestand ja wohl bereits. Auch die Spurenlage im Haus hat da doch auch eine andere Sprache gesprochen, als "der Ehemann war's".


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

18.08.2026 um 22:05
K
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Natürlich gibt es aberdutzende Fälle, die ja tlw. auch hier diskutiert werden, wo der Partner der letzte Zeuge war. "Huch, am andern Morgen war sie weg", oder "es war ihr alles zuviel, sie hat sich eine Auszeit genommen", usw.
Hier waren die Verhältnisse ja aber doch etwas anders. Die Bekanntschaft zu dem Gärtner der Nachbarin (KWW) bestand ja wohl bereits. Auch die Spurenlage im Haus hat da doch auch eine andere Sprache gesprochen, als "der Ehemann war's".
Kein Widerspruch. Nur gab es ja auch keine Anzeichen für eine gewaltsame Entführung, sonst hätte man vermutlich vorher schon in eine andere Richtung ermittelt.

Früher oder später kam man ja dahin, sonst hätte es ja die missglückte Hausdurchsuchung bei KWW nicht gegeben, aufgrund der er geflüchtet ist und schließlich seinen Tod gefunden hat.


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18.08.2026 um 22:13
Was ich nie verstanden habe ist, warum Sielaff noch nach so vielen Jahren, wo schon lange andere Menschen KWW's Haus besessen haben, so viele Beweise gefunden hat. Da waren die Videobänder und Zeitungsausschnitte, die komische Falltür vom gehieimen Zimmer in die Garage usw.

Also ich habe auch ne alte Hütte gekauft, aber da schaut man doch überall mal rein und baut um.

Ich habe auch einiges gefunden, Pornohefte und leere Flachmänner beim Abriss des Badezimmers. Aber wenn ich KK-Patronen gedunden hätte, wäre ich schon stutzig geworden.


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18.08.2026 um 22:21
Ähnliches gilt für die ganzen Asservate die beim Graben gefunden wurden.

Auf manches kann man sich einen Reim machen. Diese Diabetikerspritzen wurden oft für Drogen benutzt.

Da ist viel Zeug, wo doch irgendjemand was erkennen muss. Dazu kommt, dass einige Gegesntände ja definitiv nicht so alt waren, dass KWW sie verbuddelt haben kann.

Wer verbuddelt denn so ein Zeug? Die neuen Besitzer die Sielaff ermitteln lassen sicher nicht.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

19.08.2026 um 01:59
@Pitmaster_C
An einen Zusammenhang mit Drogengebrauch bezüglich der Diabetikerspritzen glaube ich im Zusammenhang mit KWW nicht.
Er war ja auch nicht als Drogenabhängiger oder Dealer polizeilich bekannt.
Seine Mutter Marie Gertrud Wichmann war Diabetikerin.
Sie verstarb im November 1984 in Lüneburg.
Sie war vor ihrem Ableben auch Patientin in der damaligen Diabetes Klinik in Bad Bevensen in der Straße am Klaubusch.
In dieser Straße fand die Polizei später auch den Toyota Tercel von BMK.
Die Wichmann Jungs sind vermutlich durch die Klinikaufenthalte ihrer Mutter auf Bad Bevensen gekommen.
Ich habe da noch eine etwas andere Vorstellung, weshalb KWW die Spritzen verbuddelt haben könnte.
Seine inzwischen pflegebedürftige Mutter könnte ihm lästig geworden sein.
Damals gab es noch Altinsulin. Die Nadeln sind so dünn, dass sie Einstichstellen praktisch nicht erkennbar sind.
Außerdem hat Altinsulin nur eine kurze Halbwertzeit.
Ich denke dabei an den Mordfall Sunny von Bülow aus München.
Sunny von Bülow wurde von ihrem Ehemann
Klaus von Bülow mit Altinsulin ermordet.
KWW könnte es mit der Mutter genauso gemacht haben und es gab evtl einen Hausarzt, der einen natürlichen Tod bescheinigt hat, weil er ihre Krankengeschichte kannte und sonst nichts weiter auffällig war, bei der Leichenschau.
Man kann ja nicht glauben, dass diese alte Dame selbst die Spritzen verbuddelt hat.


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19.08.2026 um 02:20
@Pitmaster_C
Ich muss mich korrigieren: Claus von Bülow wurde im Erstverfahren zu 30 Jahren Haft verurteilt, weil das Gericht davon ausging, dass er seine millionenschwere Gattin mit einer Überdosis Insulin ins Koma gespritzt hat, bevor sie verstarb.
Er ging 1985 in Berufung und wurde dann frei gesprochen.
Ich kann mir aber gerade deswegen vorstellen, dass KWW sich durch diesen Fall inspiriert fühlte , zumal um den Zeitpunkt des Ablebens seiner eigenen Mutter, der Fall Sunny von Bülow auch in der deutschen Presse sehr viel berichtet wurde.
Da hat er sich womöglich auch konkreter und erfolgreicher mit der richtigen Dosierung beschäftigt.


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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

19.08.2026 um 14:09
Zitat von Pitmaster_CPitmaster_C schrieb:Da ist viel Zeug, wo doch irgendjemand was erkennen muss. Dazu kommt, dass einige Gegesntände ja definitiv nicht so alt waren, dass KWW sie verbuddelt haben kann.

Wer verbuddelt denn so ein Zeug?
naja wenn zunächst diecWitwe des KWW einen neuen Mann geheiratet hat und beide dort wohnen blieben, wird sie erstmal dafür gesorgt haben, dass das Geheime eben auch geheim bleibt... und wer weiß, wer und wann dann neuer Eigentümer wurde


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