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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

261 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Verschwinden, Sodder, Hausbrand, Fayetteville

"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

27.04.2018 um 09:43
Rotkäppchen schrieb am 22.04.2018:Warum also antworteten die Kinder im Dachgeschoss nicht mehr, während der Vater und die Söhne auf die Beine kamen?
Vielleicht antworteten sie ja auch, wurden aber aufgrund des Lärmpegels nicht gehört.
Dew schrieb am 23.04.2018:- Das Haus ist ohne jegliches Eingreifen der Feuerwehr komplett aus- und niedergebrannt.
Hier musste ich beinahe schmunzeln, weil ich den Satz zuerst falsch auffasste, im Sinne von "trotz fehlender Unterstützung der Feuerwehr gelang es dem Haus niederbrennen" >. <
Erst morgens um 8 (es waren 6 statt 8 Stunden "Verspätung", oder?) anzurücken finde ich absolut befremdlich. Widrige Umstände hin oder her.
Dew schrieb am 16.04.2018:Ich frag´ mich da, ab wann man die Brandstelle wieder betreten konnte.
Da bereits 2 Stunden später die Suche nach... (was denn eigentlich? Überlebenden? Wohl kaum, oder?Leichen also? Dann verstehe ich nicht, warum
1. das so dringend geschehen musste (oder macht man das den Hinterbliebenen "zuliebe" immer so schnell wie möglich?),
2. man sich dann so wenig Zeit dafür nahm. Weil's egal und zudem Weihnachten war? Weil man es für ausreichend erachtete? Oder war (was ich nicht glaube, s.u ) zu dem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen keine intensivere Suche möglich? Warum wurde dann trotzdem abschließend mitgeteilt, dass nichts gefunden wurde?)
[Jetzt geht der eigentliche Satz weiter:] ...abgeschlossen war, muss die Brandruine IMHO für die Feuerwehr spätestens kurz nach ihrem Eintreffen relativ problem- und gefahrlos begehbar gewesen sein. Denn da niemand und nichts mehr zu retten war, wäre man jetzt sicher keine sinnlosen Risiken (akute Einsturzgefahr, Rauchgase, Brandnester) eingegangen sondern hätte eine Brandwache abgestellt und abgewartet. Offensichtlich war das hier aber deutlich vor 10 Uhr nicht mehr notwendig.
Dew schrieb am 23.04.2018:Dass dabei irgendwelche Nebengebäude ebenfalls gebrannt hätten oder auch nur besonders gefährdet gewesen wären, habe ich wiederum nirgends gelesen.
Wurden die eigentlich auch für den Gedenkgarten plattgemacht?

Was ich mich auch noch frage:
- Sodder ebnete alles ein und
Der zuständige Coroner berief am nächsten Tag eine Untersuchung ein, die zum Schluß kam, dass das Feuer aufgrund falscher Verkabelung ausbrach. 
Wie lief die Untersuchung ab?

- Wie wird an einem komplett abgebrannten Haus eine durchtrennte Telefonleitung festgestellt?

- Wozu sollte ggf. die Entführung der Kinder dienen?


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

06.12.2019 um 16:27
Hallole!

Ich bin heute zufällig auf diesen Fall gestoßen und habe mir jetzt auch mal so meine Gedanken darüber gemacht:

Dews Theorie mit der Brandstiftung leuchtet mir ein - auch die Theorie, dass der Brand über die Kabel ins Haus gegleitet wurde, damit von einem technischen Defekt ausgegangen wird, klingt für mich sehr plausibel.
Und dieser Einsatzleiter von der Feuerwehr ist mir irgendwie mehr als suspekt...

Zu den Kindern, die - vermeintlich - verbrannt sind, ist mir noch eine andere Theorie eingefallen:

Was, wenn zwar das Haus abbrennen sollte und wenn man der Familie wirklichen Schmerz (nämlich die Trauer über den Tod der Kinder) zufügen wollte, aber die Brandstifter nicht wirklich wollten, dass die Kinder tatsächlich zu Schaden kommen?
Denn angenommen, der Plan funktioniert nicht so gut wie gedacht und man kann ihnen doch was nachweisen: Schwere Brandstiftung ist eine Sache, aber fünf Kinder kaltblütig dem sicheren Flammentod überlassen, dürfte in den USA den elektrischen Stuhl oder wenigstens zehnmal Lebenslänglich im Hochsicherheitsknast nach sich ziehen...
...in diesem Fall hätte man dann immer noch damit herausrücken können, dass die Kinder gar nicht umgekommen sind, und so sein Fell gerettet.

Die fehlende Leiter, die möglicherweise manipulierten Fahrzeuge - also dass es den Eltern unmöglich gemacht wurde, die Kinder zu erreichen - könnte bei dieser Theorie noch einen anderen Grund haben:
Die Eltern sollten nicht wissen, dass die Kinder überhaupt nicht mehr im Haus waren...
(Und das hätten sie gewusst, wenn sie doch noch irgendwie in das Schlafzimmer der Kinder gelangt wären!)

Die Theorie, dass die Kinder aus dem Haus gelockt wurden - möglicherweise wirklich von einem kostümierten "Santa Claus" - klingt für mich ebenfalls plausibel; das könnte in vielleicht so abgelaufen sein:
"Santa Claus" macht sich am Fenster bemerkbar und macht den kleineren Kindern mit Gesten deutlich, dass sie still sein zu ihm herauskommen sollen. Welches kleine Kind würde da wohl nein sagen - vor allem am Heiligabend?!

(Die Mutter hatte ja auch erwähnt, dass die Vorhänge noch nicht zugezogen waren und dass die Kinder das immer gewohnheitsmäßig gemacht hatten, bevor sie schlafen gegangen waren - das spricht eher dafür, dass die Kinder an diesem Abend eben noch nicht schlafen gegangen waren...)

Die Kleinen verlassen das Haus, die beiden älteren Geschwister (die höchstwahrscheinlich nicht mehr an Santa Claus glauben - mit zwölf und vierzehn!) bemerken es und laufen hinterher, um die Geschwister zurückzuholen.
"Santa Claus" lockt die Kinder an einen Ort, der weit genug entfernt ist, dass niemand von der Familie ein Auto starten hören kann. Ein paar Lappen Chloroform kommen zum Einsatz - und danach ist Widerstand oder Protest von den Kindern erst mal für einige Zeit nicht zu erwarten.

Dafür spricht auch, dass mehrere Zeugen die Kinder später noch gesehen haben (wollen).

Die Kinder werden irgendwo anders untergebracht und vermutlich mit Drohungen (z.B.: "Wenn ihr jemals was sagt, passiert euren Verwandten noch was Schlimmeres! Und ihr wollt doch wohl nicht, dass eurer süßen kleinen Schwester was passiert...") und Einschüchterungen zum Schweigen gebracht.
Einzig Louis hält es irgendwann nicht mehr aus - er wagt es zwar nicht, offen an seine Eltern zu schreiben (was vielleicht verständlich ist, wenn er die Täter noch im gleichen Wohnort vermutet), schickt aber ein Foto und schreibt eine verschlüsselte Botschaft auf die Rückseite - möglichwerweise eine Anspielung auf einen Insiderwitz oder eine Sache, die nur in der Familie bekannt ist - in der Hoffnung, dass seine Eltern noch wissen, was gemeint ist und deshalb daraus schließen können, dass er noch lebt.

Was die Aussage mit den Tieren betrifft - es stimmt sicher, dass der späte Abend eine sehr ungewöhnliche Zeit ist, um echtes Vieh zu versorgen -
- aber bisher hat niemand in Erwägung gezogen, dass diese Bemerkung möglicherweise eine - vielleicht nur regional bekannte, aber allgemein gebräuchliche - Bezeichnung für eine andere tägliche Routine ist...
Dann bekäme der Spruch einen neuen Sinn:
"Die Kleinen dürfen noch so lange spielen, bis die Älteren ihre allabendlichen Pflichten (welche auch immer) erledigt haben und auch ins Bett gehen"

Zu der schnellen Ausbreitung von dem Brand fällt mir noch eine "Medical Detectives"-Episode ein, die ich vor einiger Zeit gesehen hatte:
Es ging in dieser Episode um einen jungen Mann, der beschuldigt wurde, seine Eltern umgebracht zu haben, indem er brennbare Flüssigkeit auf den Teppich geschüttet und angezündet hatte - die Brandermittler hatten dann aber herausgefunden, dass das Holz vom Fußboden schon beim Bau des Hauses mit hochbrennbarer Flüssigkeit behandelt worden war - ich meine, es wäre Benzin oder Spiritus gewesen - und das das früher eine durchaus eine gängige Methode zur Behandlung von Bauholz gewesen war.
(Leider habe ich nicht behalten, in welchem Zeitraum genau diese Methode üblich war - weiß einer von euch näheres dazu?)


Was haltet ihr von den Theorien?

Grandpa Jacob


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