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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

276 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Verschwinden, Hausbrand ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

27.04.2018 um 09:43
Zitat von RotkäppchenRotkäppchen schrieb am 22.04.2018:Warum also antworteten die Kinder im Dachgeschoss nicht mehr, während der Vater und die Söhne auf die Beine kamen?
Vielleicht antworteten sie ja auch, wurden aber aufgrund des Lärmpegels nicht gehört.
Zitat von DewDew schrieb am 23.04.2018:- Das Haus ist ohne jegliches Eingreifen der Feuerwehr komplett aus- und niedergebrannt.
Hier musste ich beinahe schmunzeln, weil ich den Satz zuerst falsch auffasste, im Sinne von "trotz fehlender Unterstützung der Feuerwehr gelang es dem Haus niederbrennen" >. <
Erst morgens um 8 (es waren 6 statt 8 Stunden "Verspätung", oder?) anzurücken finde ich absolut befremdlich. Widrige Umstände hin oder her.
Zitat von DewDew schrieb am 16.04.2018:Ich frag´ mich da, ab wann man die Brandstelle wieder betreten konnte.
Da bereits 2 Stunden später die Suche nach... (was denn eigentlich? Überlebenden? Wohl kaum, oder?Leichen also? Dann verstehe ich nicht, warum
1. das so dringend geschehen musste (oder macht man das den Hinterbliebenen "zuliebe" immer so schnell wie möglich?),
2. man sich dann so wenig Zeit dafür nahm. Weil's egal und zudem Weihnachten war? Weil man es für ausreichend erachtete? Oder war (was ich nicht glaube, s.u ) zu dem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen keine intensivere Suche möglich? Warum wurde dann trotzdem abschließend mitgeteilt, dass nichts gefunden wurde?)
[Jetzt geht der eigentliche Satz weiter:] ...abgeschlossen war, muss die Brandruine IMHO für die Feuerwehr spätestens kurz nach ihrem Eintreffen relativ problem- und gefahrlos begehbar gewesen sein. Denn da niemand und nichts mehr zu retten war, wäre man jetzt sicher keine sinnlosen Risiken (akute Einsturzgefahr, Rauchgase, Brandnester) eingegangen sondern hätte eine Brandwache abgestellt und abgewartet. Offensichtlich war das hier aber deutlich vor 10 Uhr nicht mehr notwendig.
Zitat von DewDew schrieb am 23.04.2018:Dass dabei irgendwelche Nebengebäude ebenfalls gebrannt hätten oder auch nur besonders gefährdet gewesen wären, habe ich wiederum nirgends gelesen.
Wurden die eigentlich auch für den Gedenkgarten plattgemacht?

Was ich mich auch noch frage:
- Sodder ebnete alles ein und
Der zuständige Coroner berief am nächsten Tag eine Untersuchung ein, die zum Schluß kam, dass das Feuer aufgrund falscher Verkabelung ausbrach. 
Wie lief die Untersuchung ab?

- Wie wird an einem komplett abgebrannten Haus eine durchtrennte Telefonleitung festgestellt?

- Wozu sollte ggf. die Entführung der Kinder dienen?


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

06.12.2019 um 16:27
Hallole!

Ich bin heute zufällig auf diesen Fall gestoßen und habe mir jetzt auch mal so meine Gedanken darüber gemacht:

Dews Theorie mit der Brandstiftung leuchtet mir ein - auch die Theorie, dass der Brand über die Kabel ins Haus gegleitet wurde, damit von einem technischen Defekt ausgegangen wird, klingt für mich sehr plausibel.
Und dieser Einsatzleiter von der Feuerwehr ist mir irgendwie mehr als suspekt...

Zu den Kindern, die - vermeintlich - verbrannt sind, ist mir noch eine andere Theorie eingefallen:

Was, wenn zwar das Haus abbrennen sollte und wenn man der Familie wirklichen Schmerz (nämlich die Trauer über den Tod der Kinder) zufügen wollte, aber die Brandstifter nicht wirklich wollten, dass die Kinder tatsächlich zu Schaden kommen?
Denn angenommen, der Plan funktioniert nicht so gut wie gedacht und man kann ihnen doch was nachweisen: Schwere Brandstiftung ist eine Sache, aber fünf Kinder kaltblütig dem sicheren Flammentod überlassen, dürfte in den USA den elektrischen Stuhl oder wenigstens zehnmal Lebenslänglich im Hochsicherheitsknast nach sich ziehen...
...in diesem Fall hätte man dann immer noch damit herausrücken können, dass die Kinder gar nicht umgekommen sind, und so sein Fell gerettet.

Die fehlende Leiter, die möglicherweise manipulierten Fahrzeuge - also dass es den Eltern unmöglich gemacht wurde, die Kinder zu erreichen - könnte bei dieser Theorie noch einen anderen Grund haben:
Die Eltern sollten nicht wissen, dass die Kinder überhaupt nicht mehr im Haus waren...
(Und das hätten sie gewusst, wenn sie doch noch irgendwie in das Schlafzimmer der Kinder gelangt wären!)

Die Theorie, dass die Kinder aus dem Haus gelockt wurden - möglicherweise wirklich von einem kostümierten "Santa Claus" - klingt für mich ebenfalls plausibel; das könnte in vielleicht so abgelaufen sein:
"Santa Claus" macht sich am Fenster bemerkbar und macht den kleineren Kindern mit Gesten deutlich, dass sie still sein zu ihm herauskommen sollen. Welches kleine Kind würde da wohl nein sagen - vor allem am Heiligabend?!

(Die Mutter hatte ja auch erwähnt, dass die Vorhänge noch nicht zugezogen waren und dass die Kinder das immer gewohnheitsmäßig gemacht hatten, bevor sie schlafen gegangen waren - das spricht eher dafür, dass die Kinder an diesem Abend eben noch nicht schlafen gegangen waren...)

Die Kleinen verlassen das Haus, die beiden älteren Geschwister (die höchstwahrscheinlich nicht mehr an Santa Claus glauben - mit zwölf und vierzehn!) bemerken es und laufen hinterher, um die Geschwister zurückzuholen.
"Santa Claus" lockt die Kinder an einen Ort, der weit genug entfernt ist, dass niemand von der Familie ein Auto starten hören kann. Ein paar Lappen Chloroform kommen zum Einsatz - und danach ist Widerstand oder Protest von den Kindern erst mal für einige Zeit nicht zu erwarten.

Dafür spricht auch, dass mehrere Zeugen die Kinder später noch gesehen haben (wollen).

Die Kinder werden irgendwo anders untergebracht und vermutlich mit Drohungen (z.B.: "Wenn ihr jemals was sagt, passiert euren Verwandten noch was Schlimmeres! Und ihr wollt doch wohl nicht, dass eurer süßen kleinen Schwester was passiert...") und Einschüchterungen zum Schweigen gebracht.
Einzig Louis hält es irgendwann nicht mehr aus - er wagt es zwar nicht, offen an seine Eltern zu schreiben (was vielleicht verständlich ist, wenn er die Täter noch im gleichen Wohnort vermutet), schickt aber ein Foto und schreibt eine verschlüsselte Botschaft auf die Rückseite - möglichwerweise eine Anspielung auf einen Insiderwitz oder eine Sache, die nur in der Familie bekannt ist - in der Hoffnung, dass seine Eltern noch wissen, was gemeint ist und deshalb daraus schließen können, dass er noch lebt.

Was die Aussage mit den Tieren betrifft - es stimmt sicher, dass der späte Abend eine sehr ungewöhnliche Zeit ist, um echtes Vieh zu versorgen -
- aber bisher hat niemand in Erwägung gezogen, dass diese Bemerkung möglicherweise eine - vielleicht nur regional bekannte, aber allgemein gebräuchliche - Bezeichnung für eine andere tägliche Routine ist...
Dann bekäme der Spruch einen neuen Sinn:
"Die Kleinen dürfen noch so lange spielen, bis die Älteren ihre allabendlichen Pflichten (welche auch immer) erledigt haben und auch ins Bett gehen"

Zu der schnellen Ausbreitung von dem Brand fällt mir noch eine "Medical Detectives"-Episode ein, die ich vor einiger Zeit gesehen hatte:
Es ging in dieser Episode um einen jungen Mann, der beschuldigt wurde, seine Eltern umgebracht zu haben, indem er brennbare Flüssigkeit auf den Teppich geschüttet und angezündet hatte - die Brandermittler hatten dann aber herausgefunden, dass das Holz vom Fußboden schon beim Bau des Hauses mit hochbrennbarer Flüssigkeit behandelt worden war - ich meine, es wäre Benzin oder Spiritus gewesen - und das das früher eine durchaus eine gängige Methode zur Behandlung von Bauholz gewesen war.
(Leider habe ich nicht behalten, in welchem Zeitraum genau diese Methode üblich war - weiß einer von euch näheres dazu?)


Was haltet ihr von den Theorien?

Grandpa Jacob



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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

17.12.2020 um 11:44
Zitat von StrigoaicaStrigoaica schrieb am 05.08.2016:Wenn die älteste Tochter auch noch unten aufm Sofa lag, wird ne Entführung durch die Haustür fast unmöglich, würde ich sagen. Durchs Fenster oben wäre aber nicht einfacher, zumal die ja bestimmt nicht alle im selben Zimmer lagen. Aber das würde vielleicht erklären, warum die Leiter nicht an ihrem Platz war. Trotzdem, 5 Kinder entführen! In wachem Zustand mit Gegenwehr, im Tiefschlaf müssten sie geschleppt werden... So kaum vorstellbar, ob durchs Fenster oder durchs ganze Haus und dann zur Tür raus. Wie lange soll die Operation denn dauern und wie viele Leute sollten das gemacht haben?
doch eine Entführung ist möglich durch Personen die die Kinder kannten, abgesehen davon wurden die Kinder von verschiedenen zeugen mit Erwachsenen italienisch sprechenden Personen gesehen in einem Hotel ^^


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

18.12.2020 um 18:26
Zitat von GrandpaJacobGrandpaJacob schrieb am 06.12.2019:die Brandermittler hatten dann aber herausgefunden, dass das Holz vom Fußboden schon beim Bau des Hauses mit hochbrennbarer Flüssigkeit behandelt worden war - ich meine, es wäre Benzin oder Spiritus gewesen - und das das früher eine durchaus eine gängige Methode zur Behandlung von Bauholz gewesen war.
(Leider habe ich nicht behalten, in welchem Zeitraum genau diese Methode üblich war - weiß einer von euch näheres dazu?)
@GrandpaJacob
Das wird man gemacht haben, um Schädlinge fernzuhalten. Termiten und andere Insekten können ein ganzes Haus vernichten.
In USA/Kanada waren viele Häuser komplett aus Holz gebaut (noch heute).
Ich habe mal gelesen, dass früher das Holz von aussen mit Benzin besprüht wurde.

Aber auch ohne Benzintränkung: ein Holzhaus inkl. der Textilien brennt sofort lichterloh.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

19.12.2020 um 08:15
Zitat von GrandpaJacobGrandpaJacob schrieb am 06.12.2019:die Brandermittler hatten dann aber herausgefunden, dass das Holz vom Fußboden schon beim Bau des Hauses mit hochbrennbarer Flüssigkeit behandelt worden war
Das erinnert mich an einen Fall von Medical Detectives: dort hatte man zum Verlegen des Parkettbodens den teer- oder bitumenhaltigen Kleber mit Benzin verdünnt. Jahre später wurde der Besitzer des Hauses wegen Brandstiftung und Mordes an seiner Familie verurteilt. In einem Wiederaufnahmeverfahren konnte dann aufgezeigt werden, dass nur im Parkettboden, nicht aber im darüberliegenden Teppich, Benzin nachweisbar war -- und dass der Boden Blei enthielt. Bleibenzin war aber schon lange vor dem Unglück verboten worden.

Unabhängig von der Frage nach Benzin und ähnlichen Holzbehandlungsmitteln stimme ich aber @frauzimt zu: ein Holzhaus brennt wie Zunder. Und ansonsten vertrete ich weiter die Ansicht, dass die Arbeiten des Herrn Sodder an der Hauselektrik den Brand im Sicherungskasten ausgelöst haben.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

19.12.2020 um 10:07
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 11.08.2016:Laut der Aussage eines Busfahrers od. Fahrgastes wurden "Feuerbälle" beobachtet, die auf das Haus flogen. Ist allein schon komisch, dass der Fahrer/Passagier nicht direkt bei nächster Gelegenheit Polizei/Feuerwehr rief. Aber gut. Die Aussage deckt sich ja auch mit der von Mutter Sodder, die etwas auf das Dach prallen und hinunterrollen hörte.
Zitat von ComtesseComtesse schrieb am 11.08.2016:Ich habe mir den Fall jetzt noch mal auf Englisch durch gelesen. Was mir hier im Thread vorher nicht bewusst geworden ist, ist die Tatsache, dass keine Feuerwehr kam, d.h. der Brand wurde nicht gelöscht sondern das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder
DAS erinnert mich grade irgendwie stark auch z.B. an den Klan. Ob es dort örtlich noch eine Art KKK Loge gab, der die Sobber-Family ein echter Dorn im Auge war?
Immerhin eher katholisch, Einwanderer, erfolgreich und streitbar....wohl als Mussolinihasser auch eher politisch dann links? War er vielleicht sogar noch Gewerkschafter?
Zitat von TajnaTajna schrieb am 11.08.2016:Aber ich frage mich, ob diese Feuerbälle am Dach nicht auch eine Folge des fortschreitenden Brandes gewesen sein könnten, was ein vorbeifahrender Autofahrer aus seinem Blickwinkel möglicherweise nicht sehen konnte
Man weiß auch nicht, inwieweit da eben wirklich noch z.b. Bitumen, Dichtmasse, Kleber, schädlingsabweisend behandelte Dämmung o.ä. mitverarbeitet war.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 12.08.2016:. Damals wurden dann angeblich Organe gefunden und Knochenreste, die nicht genau zugeordnet werden konnten. Die Organe stellten sich als "Finte" des Polizeichefs heraus, die Knochen aber sollen tatsächlich von Brandort stammen.
Vielleicht aber auch aus dem Erdaushub zum begraben der Stelle und zufällig ein paar alte Bürgerkriegsreste. Ich denke, wenn man zu damaligen Zeiten irgendwo rumbaggerte, war das so selten sicher nicht, West Virginia war mal heftig umkämpftes Gebiet.
Zitat von Nala-NynaNala-Nyna schrieb am 12.04.2018:Alles lässt sich gut an, als plötzlich geheimnisvolle Anrufe kommen mit bösem Lachen, Dinge nachts auf Haus fallen
Vielleicht war das eben doch nicht Verwählt, sondern der Versuch einer nicht ganz so stark abgebrühten Mitwisserin ihr Gewissen zu beruhigen, indem sie dort noch bei intakter Leitung unauffällig jemanden weckt, der so immerhin dann theoretisch noch eine Chance hatte, etwas früher was mitzubekommen und rechtzeitig alle Leute aus dem Haus zu retten.
Zitat von Nala-NynaNala-Nyna schrieb am 12.04.2018:Nächtliches Hühnerfüttern?
Dazu fällt mir die alte Legende ein, in der heiligen Nacht könnten die Tiere alle sprechen. Da sind mancherorts spät die Kinder dann nochmal mit ein paar Möhren in den Stall zum (eher vergeblichen) Lauschen. Ich weiß nicht, obs den Brauch auch in Italien und oder den USA gab, aber vielleicht war das ja der Grund.
Zitat von Nev82Nev82 schrieb am 13.04.2018:Aber ob ein Versicherungsvertreter, der seine Feuerversicherung nicht los wird, zu so drastischen Mitteln greift?
Wenn er ein skrupelloser Teil der örtlichen Mafia oder Loge war, vielleicht schon. Könnte man auch als eine Art Schutzgelderpresser sehen.
Der Vater wird da auch nicht alles so genau erzählt haben, was vielleicht noch andere geschäftliche Hintergründe anging.
Zitat von DewDew schrieb am 16.04.2018:Und damit könnte sich auch die eine oder andere seltsam anmutende Passage der Fallschilderung erklären lassen. Die scheinbare Trägheit der Ermittler vor Ort z. B. oder die lange Zeit, bis sich mal die Feuerwehr blicken ließ
So ähnlich sehe ich das also auch.
Zitat von DewDew schrieb am 16.04.2018:Es könnte also jemand die Kinder rausgelockt haben, ohne dass die älteste Schwester das bemerkte.
Ich persönlich fürchte leider eher, dass wirklich alle verbrannt sind. Und entweder nur unzureichend und unmotiviert gesucht wurde,oder im und am Haus es noch Brandbeschleunigendes gab.....
Nichtsdesto trotz: sollte die Kinder jemand noch entführt und vielleicht verschachert haben oder Dergleichen, hätte der es relativ einfach gehabt, wenn er sie einfach nur am Stall abfangen brauchte.
Vielleicht hat sie sogar einer der Brandstifter da auf dem Weg zum Stall noch beobachtet und dann spontan kurzentschlossen mitgenommen, weil er doch kein Kindermörder werden wollte und sie bedroht und irgendwo weit entfernt bei einem Waisenhaus wieder abgeladen.
Keine Bambinis verbrennen, wenns sich vermeiden lässt.
Was irgendwie auch wieder ganz gut zu italienischen Ganoven passen könnte, finde ich.
Zitat von DewDew schrieb am 16.04.2018:9.) Nimmt man die Schilderung wörtlich, brannte es um Sicherungskasten und Telefonkabel herum, nicht der Kasten selbst oder aus dem Kasten. Bemerkenswert immerhin.
Vielleicht ist auch ein Brandsatz durchs Fenster dahin geflogen und sie hat das im Schock gar nicht richtig gesehen.
Zitat von DewDew schrieb am 20.04.2018:Dass doch so viele Sodders dem Brand entkamen, verdankten sie dem leichten Schlaf ihrer Mutter bzw. Ehefrau.
Ich denke, sie verdanken den leichten Schlaf vor allem dem komischen Anruf der feiernden Dame vorher.
Zitat von Sonnenschein81Sonnenschein81 schrieb am 20.04.2018:(wenn Wasser aus Leitung nicht vorhanden war (warum? Zu der Zeit hatte man fließendes Wasser)
Nicht unbedingt, wenn mit Pech die Leitung eingefroren/wegen Frost zeitweise abgestellt war.
Und wieviel Druck oder besser wie wenig da normalerweise überhaupt drauf war, das ist auch noch fraglich.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb am 20.04.2018:Da macht es (leider) tatsächlich noch am meisten Sinn, dass die Familie gar nicht gerettet werden SOLLTE.
Den Eindruck muss man fast gewinnen. Zumindest aber das ganze Haus offensichtlich nicht.
Zitat von DewDew schrieb am 20.04.2018:Sodder hatte es zu etwas gebracht, Neid, Habgier, Missgunst. Eine lokale Sache.
Richtig. Und wer weiß, in welche Geschäfte er vielleicht noch verwickelt war, oder welche er sogar vielleicht abgelehnt oder vielleicht als Konkurrenz stark gestört hat. Nur ein Jahrzehnt früher gab es dort noch totale Prohibition und sicher noch einiges an Strukturen aus der Zeit.
Zitat von PicassoratioPicassoratio schrieb am 20.04.2018:Hat irgendwer mal gefragt,mit was dieses Holz bearbeitet war?
DAS halte ich auch noch für eine wichtige Frage.
Zitat von RotkäppchenRotkäppchen schrieb am 21.04.2018:. Aber war das tatsächlich so?
Die Frage ist, ob es sich im einen Gedenkgarten oder um ein Grab handelte. Und welche Emotionen den Vater tatsächlich dazu bewegten
Ich denke, dass das letztlich keine Emotionen waren, sondern vielmehr noch irgendwelche anderen, ganz praktischen Zwänge, die ihn da zum eiligen Zuschieben veranlasst haben. Vielleicht hatte er nämlich ganz einfach nebenbei dort immer noch eine florierende Schwarzbrennerei im Keller, oder andere brisante unversteuerte? Waren eingelagert, die ihn evtl. noch zusätzlich in ernste Schwierigkeiten hätten bringen können.
Zitat von GrandpaJacobGrandpaJacob schrieb am 06.12.2019:"Santa Claus" lockt die Kinder an einen Ort, der weit genug entfernt ist, dass niemand von der Familie ein Auto starten hören kann.
Nun ja......vielleicht ja in den Stall???


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

19.12.2020 um 13:16
Zitat von Mr.StielzMr.Stielz schrieb:Unabhängig von der Frage nach Benzin und ähnlichen Holzbehandlungsmitteln stimme ich aber @frauzimt zu: ein Holzhaus brennt wie Zunder. Und ansonsten vertrete ich weiter die Ansicht, dass die Arbeiten des Herrn Sodder an der Hauselektrik den Brand im Sicherungskasten ausgelöst haben.
nope der strom ging noch als das Feuer ausbrach


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

19.12.2020 um 13:18
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:ch persönlich fürchte leider eher, dass wirklich alle verbrannt sind. Und entweder nur unzureichend und unmotiviert gesucht
nein die Kinder wurden später von zeugen gesehen in Begleitung von Erwachsenen Personen,eine Frau wollte die Kinder ansprechen aber ein Mann hat auf italienisch wohl allen verboten mit der Frau zu sprechen


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

19.12.2020 um 18:08
Zitat von ReißzähnchenReißzähnchen schrieb:nope der strom ging noch als das Feuer ausbrach
Das hatte weit oben mal irgendwer gut erklärt. Das könnten unterschiedliche Stromkreise sein, und dann kann das mal sein noch für eine Weile.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

19.12.2020 um 18:56
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:Das hatte weit oben mal irgendwer gut erklärt. Das könnten unterschiedliche Stromkreise sein, und dann kann das mal sein noch für eine Weile.
Hm der Fall ist wieder so einer wo man einfach keine gerade Linie findet...


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

20.12.2020 um 02:32
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:DAS erinnert mich grade irgendwie stark auch z.B. an den Klan. Ob es dort örtlich noch eine Art KKK Loge gab, der die Sobber-Family ein echter Dorn im Auge war?
Immerhin eher katholisch, Einwanderer, erfolgreich und streitbar....wohl als Mussolinihasser auch eher politisch dann links? War er vielleicht sogar noch Gewerkschafter?
Der Gedanke ist grundsätzlich nicht von der Hand zu weisen. In den USA dieser Zeit war der KKK ja sehr verbreitet und Feuer war ja auch ein Element, mit dem der Klan gerne gearbeitet hat (z.B. brennende Kreuze). Wenn ich mich recht erinnere, gab es allerdings keinerlei Hinweise auf eine Klanaktivität. Ich spekuliere mal, dass -wenn es eine Klanaktion gewesen wäre- sich irgendjemand aus dem Umfeld damit gebrüstet hätte oder sich der KKK zumindest irgendwie dazu bekannt hätte. Schließlich sollte von diesen Taten ja auch ein Signal ausgehen.
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:Man weiß auch nicht, inwieweit da eben wirklich noch z.b. Bitumen, Dichtmasse, Kleber, schädlingsabweisend behandelte Dämmung o.ä. mitverarbeitet war.
Die Frage, ob Feuerbälle auch durch den bereits gelegten Brand hätten entstehen können, kann man wohl nur als Brandexperte abschließend beantworten. Dennoch habe ich persönlich noch nicht von fliegenden "Feuerbällen" in Zusammenhang mit einem Entstehungsbrand gehört. Wenn z.B. durch Verpuffung oder Funkenflug etc. brennbares Material in die Luft steigt und dort als "Feuerbälle" wahrgenommen werden kann, brennt es mMn schon deutlich wahrnehmbar und in voller Ausdehnung. Einen Vollbrand hat aber -soweit ich mich erinnere- niemand aus dem Bus beobachtet. Außer der mysteriösen Feuerbälle, wurde kein weiteres Feuer gesichtet/beschrieben.

Die Einzige Möglichkeit einer solchen Wahrnehmung bei bereits vorhandenem Feuer die mir einfällt, ist ein durch das Objekt (Haus) verdecktes Feuer. Dann hätte es hinter dem Haus gebrannt und nur das brennende Material was über das Haus hinaus in die Luft stieg, hätte man aus dem Bus beobachten können. Ich halte das aber für unrealistisch, zumal ja auch Geräusche auf dem Dach wahrgenommen wurden, die zu Objekten Passen, die auf das dach geworfen wurden.
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:Vielleicht aber auch aus dem Erdaushub zum begraben der Stelle und zufällig ein paar alte Bürgerkriegsreste.
Schon möglich. Abschließend lässt sich das ja heute auch nicht mehr feststellen.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

22.12.2020 um 04:16
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich spekuliere mal, dass -wenn es eine Klanaktion gewesen wäre- sich irgendjemand aus dem Umfeld damit gebrüstet hätte oder sich der KKK zumindest irgendwie dazu bekannt hätte. Schließlich sollte von diesen Taten ja auch ein Signal ausgehen.
Mussten sie vielleicht ja nichtmal, wenn schon die Feuerwehr nicht so recht will, wusste es vielleicht ohnehin das halbe Dorf. Womit halt auch die langjährige Plakattafel dann wirklich echten Sinn machen kann.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

23.12.2020 um 20:33
Ich habe mir jetzt einiges durchgelesen und auch ein Youtubevideo zu dem Fall gesehen.
Ich denke schon, dass es Brandstiftung gewesen ist. Da bin ich mir ziemlich sicher. Ich glaube aber nicht, dass die Kinder entführt wurden. Ich verstehe auch den Sinn dahinter nicht. Ich denke, dass die Leiter "verschwunden" ist, damit die Kinder nicht gerettet werden können. Das keine Knochen gefunden wurden, fand ich zunächst seltsam, denke aber, dass das auf die mangelnde Tatortuntersuchung zurückzuführen ist. Wenn die Feuerwehr 8 Stunden braucht, um zum Haus zu kommen, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dann "fähig" sind den Tatort vernünftig zu untersuchen. Die Kinder waren auch in einem gewissen Alter und wären doch nicht widerstandslos weggegangen und dann noch so viele?! Und irgendwann hätten sie sich doch melden können. Ein sehr schlimmer Fall. Den Schmerz der Eltern, kann ich nicht nachempfinden. Glücklich werden sie bestimmt nie wieder gewesen sein. Wie auch?!


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

27.12.2020 um 22:33
Ich denke, das Haus wurde von mehreren Leuten abgefackelt, evtl. von vorneherein mit dem Ziel, die ganze Familie umzubringen. Der Typ, der die Telefonleitung durchschnitt, gehörte sicher dazu. Warum eine Seilwinde klauen und mehrere Meter hochklettern, um eine Telefonleitung durchzuschneiden und zufällig zu der Zeit, als das Haus Feuer fing? Sehr unglaubwürdig. Der hatte die Seilwinde wahrscheinlich für die ganze Aktion mitgebracht.

Diese Leute könnten bereits auf dem Gelände gewesen sein, als die fünf Kinder aus dem Haus kamen und zum Stall gingen. Die Kinder wurden m.E. einfach umgebracht und die Leichen dann weggebracht. Die Kinder könnten die Männer erkannt haben, wären also Zeugen gewesen. Später wurde einfach behauptet, sie seien verbrannt.

Ich denke, es gab einige Mitwisser und einige waren wohl auch an der Untersuchung des Falls beteiligt. Mir scheint, das war eine geplante Aktion, ein regelrechtes Komplott mit anschließender Vertuschung. Das Motiv wird man nach so langer Zeit nicht mehr herausfinden und könnte es vielleicht aus Sicht der heutigen Zeit nicht mal mehr nachvollziehen. Das geschah vor langer Zeit, in einem anderem historischen und gesellschaftlichen Kontext.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

31.12.2020 um 20:15
hallo,
hab mal wieder den verlauf gelesen. Diesemal blieb ich hängen an:
feuerbälle durch daß hinter dem haus was brannte , haus verdeckt den brand. Bis 1933 ca. gab es die prohibition. "Moon-shine" ist auch jetzt wieder in. Was wenn der "moon-shine" schwarz gebrannter alkohol die feuerbälle ausgelöst hat. Mit alkohol erziehlt man hohe temperaturen.
die stadt war nicht weit weg, auch die nachbarn nicht, wenn sie den dieb sahen. Da die familie nicht ins haus kam ( leiter, autos ) warum lief keiner zu den nachbarn oder in die stadt. Ich gehe davon aus, daß es auf dem hof fahrräder gab. selbst wenn nicht, läuft man die strecke - gerade in sorge und in der hoffnung auf hilfe. Was mache die familie vor ort bis die feuerwehr kam? Sylvia war 2 jahre alt, ich denke nicht winterlich gekleidet, da aus dem schlaf gerissen.
Daß keiner die feuerwehr autos fahren konnte, glaube ich nicht. Auch kurzschließen im notfall wäre möglich gewesen. Dann fährt man halt zum brandort und kann die "pumpe" nicht bedienen.
lg loisel


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

31.12.2020 um 22:21
Zitat von loiselloisel schrieb:Dann fährt man halt zum brandort und kann die "pumpe" nicht bedienen.
Bist Du da überhaupt sicher? Waren ja aus heutiger Sicht uralte Fahrzeuge, da ging das vielleicht ja auch extern irgendwie.


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"The children who went up in smoke" - Die Familie Sodder

01.01.2021 um 12:36
@Zeralda
Hallo,
genau das meine ich. fahren konnten die männer denke ich, auch auto kurz schließen. Eine feuerwehr hat ja nicht nur pumpen und schläuche. Auch beile, seile, leiter. Ich glaube auch, daß die mechanik viel einfacher war wie heute. Evt. hätte ja jemand in der familie die pumpe zum laufen gebracht. Und ich verbinde mit feuerwehr, sankas so eine art ehrenkodex. Man fährt, egal wie man ausgerüstet ist und schaut was man tun kann. Die feuerwehr hätte decken geben können, trost, die kleinen kinder zu nachbarn bringen aber nix wurde gemacht. lg


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