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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

872 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: DNA, Wuppertal, Phantombild ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 18:41
Zitat von Robin76Robin76 schrieb:Tatort und Abtrennen der Extremitäten müssen auch nicht zwangsläufig identisch sein.
Also im Fall Regina Neudorf dürfte das identisch sein. Die Begründung dazu habe ich eingestellt. Siehe Betrag heute 15.16
Zitat von Robin76Robin76 schrieb:Ich habe es nicht mehr gefunden, könntest du bitte eine Link einstellen, aus dem das hervorgeht?
Nein kann ich nicht. Nach XY habe ich das so verstanden, das der Tatort und der Fundort nicht identisch. Und darf auch als Naheliegend angesehen werden. Ulrike stieg in Köln zu, und der Auffindeort lieg in der Nähen Bonn. Bei so einer Fahrt kann ich mir nicht vorstellen, dass es für Ulrike keine Ausstiegsmöglichkeit gegeben hätte.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 18:44
Zitat von Rieke63Rieke63 schrieb:Pferdehöfe gab und gibt es hier in der Gegend einige. 
Vielen Dank. Gut, ein Feriengast hätte auch nicht die Möglichkeit gehabt, die Zerteilung vorzunehmen.


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Robin76 Diskussionsleiter
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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 18:46
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Bei so einer Fahrt kann ich mir nicht vorstellen, dass es für Ulrike keine Ausstiegsmöglichkeit gegeben hätte.
Ja, wenn er angehalten hätte, hätte es bestimmt eine Ausstiegsmöglichkeit gegeben. Aber als er endlich anhielt, wird er sich auch an ihr vergangen und sie sofort umgebracht haben.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 19:01
@schluesselbund
Vermutlich ist der Täter mit Ulrike auf die A555 Richtung AK Köln süd aufgefahren. Logische,  denn sie wollten ja nach Wuppertal.  Aber der Täter ist dann nicht auf die a4 gebogen, sondern ist auf der A555 geblieben und Richtung bonn gefahren.  Vielleicht hat er ihr was von Umleitung erzählt. Bis sie gemerkt hat, dass sie in die Falle gegangen ist,  war es schon zu spät. Es sind übrigens 4 Abfahrten auf der Autobahn bis bornheim, die alle recht nahe beieinander liegen. Die Fahrt dauerte max. 15 Minuten 


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 19:14
@Rieke63
Ich weiß nicht, ob man so genau auf den Weg achtet, wenn man selbst nicht Auto fährt oder vielleicht in ein Gespräch vertieft ist. Auf jeden Fall konnte sie nicht einfach aus dem fahrenden Auto springen, das ist logisch. Vielleicht ist die Tatsache, dass sie ihn erkannt hat, der Grund dafür gewesen, dass er ihr Gesicht unkenntlich gemacht hat.  Er dachte, ihre Identität kann zu ihm führen?


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 19:49
@Rieke63
@Robin76

Also ehrlich gesagt ich tu mich schwer damit, dass es kein Ausstiegmöglichkeit gegeben haben soll. Und mit höchster Wahrscheinlichkeit noch die A555 befahren wurde. Auch müsste dies Ulrike Hinkledey sofort aufgefallen sein.

Da würde ich der Meinung von@Altduesseldorf eher zustimmen.
Zitat von AltduesseldorfAltduesseldorf schrieb:Vielleicht ist die Tatsache, dass sie ihn erkannt hat, der Grund dafür gewesen, dass er ihr Gesicht unkenntlich gemacht hat. Er dachte, ihre Identität kann zu ihm führen?



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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 20:05
@schluesselbund 
@Robin76

Bevor ich xy gesehen hatte und bevor ich dieses Forums entdeckt hatte, war meine Idee die folgende (ja Ich weiss,  die Polizei geht von einem Metzger aus und da wusste ich das mit dem schweineblut und dem Sägemehl noch nicht):
Regina geht zu Fuss nach hause. Irgendwann hält ein Auto an, am Steuer ein junger Mann,  den sie flüchtig kennt. Siesteigt ein. Der Mann überredet sie, noch woanders hin zu fahren,  schließlich ist ja am nächsten Tag Feiertag.  Irgendwo vergewaltigt er regina, tötet sie und bringt sie an einen Ort,  wo er sie ungestört zerstückelt kann. Dann transportiert er die Teile zum fundort. Er kommt nicht in Verdacht,  weil er kein metzger ist, sondern er ist der Sohn eines Eigentümers.  Somit hat er aber trotzdem kenntnisse und den entsprechenden Zugang. 
Ulrike hingkeldey will nach Wuppertal trampen. Ein Auto hält und nimmt sie mit. Sie kennt ihn flüchtig von der Uni,  wo er mittlerweile studiert. Man kommt ins Gespräch.  Er sagt, er hätte was vergessen und ob es ihr was ausmacht, nochmal nach Bonn mitzufahren.  Dafür würde er sie dann auch bis vor die Tür bei ihren Eltern fahren. Als sie die falle bemerkt,  ist es zu spät. 
Was mich aber noch interessieren würde,. Womit hat der Täter Ulrike den Schädel zertrümmert? Hat er die Waffe mitgenommen? Es muss ein schwerer Gegenstand gewesen sein. Wenn es ein Stein wäre, hätte es die Polizei nicht erwähnt? Was hat man im Auto dabei, was als Waffe in Frage kommt?


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 20:27
@Rieke63
Man kann im Auto Werkzeuge mitführen, oder zumindest ein Radkreuz oder ein Wagenheber sind dabei. Ich weiß nicht, ob das Phantombild nach einem Studenten aussieht. Falls er Student war, wäre allerdings die Möglichkeit größer, dass Ulrike Hingkeldey ihn gekannt hat. Vielleicht wohnten seine Eltern in demselben Stadtteil wie ihre ? Oder in einem angrenzendem Ort und sie kannten sich vom Sehen oder vom Einkaufen in der elterlichen Metzgerei?


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 20:33
@Altduesseldorf
Die Zeugenaussage war ja xa 30. Aber sein wir ehrlich,  das kann auch 25/27 sein. Mit dem Schnäutzer sah er bestimmt älter aus.  


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 20:39
@Rieke63
Ich finde auf jeden Fall nicht, dass er aussieht wie ein Psychologiestudent, dann eher schon wie ein Maschinenbauer. Die haben auch eher ein Faible für Rennautos und haben in der Regel nicht so viel Erfahrung mit Frauen. Sorry, für diese Vorurteile oder Klischees.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 20:48
@Altduesseldorf
Nein da hast du schon recht. Er sieht eher nach was handfesten aus.  Das mit dem Student hatte ich ja auch nur gedacht, weil es in Bonn halt eine Uni gibt und das erklären würde, warum der Täter dort war.  


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 20:58
@Rieke63
Ich habe übrigens festgestellt, wenn man Bildern von Metzgereien googelt, dass sie meist eine rote Inneneinrichtung haben und auch die Kleidung mit viel Rot abgesetzt ist. Vielleicht wirkt dann die Ware frischer? Jedenfalls würde das zu dem roten Hemd vom Täter im Auto passen.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 22:19
Die für mich wichtigste Frage ist die, warum bei der ersten Tat eine Zerteilung notwendig wurde.

Dazu gibt es ja nicht viele Optionen, die uns noch übrig bleiben, da das zweite Opfer nicht zerteilt transportiert wurde.

Das heisst auch, dass die Notwendigkeit bei der ersten Tat bis zur zweiten Tat nicht mehr bestanden haben kann.

Eine Zerteilung um einfacher mögliche Sichtungen zu umgehen, sehe ich persönlich als nicht sehr relevant, da er ja Regina auch erstmal dort hinbringen musste im Ganzen.

Zerteilung zum einfacheren Transport würde ja bedeuten, dass dem Täter bei der ersten Tat nur ein Fahrzeug mit wenig Stauraum zur Verfügung stand, im Gegensatz zur zweiten Tat.
Das grenzt, da wir bei der zweiten Tat höchstwahrscheinlich von einem Sportwagen ausgehen können, das erste Fahrzeug immens ein.
Auch ein Sportwagen hat keinen großen Kofferraum; je nach Bauart auch nur 2 Sitzplätze.
Bleibt also nur ein sehr kleiner Wagen oder ein Motorrad als kleinere Option im Gegensatz zum Sportwagen.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 22:29
Zitat von ElimesElimes schrieb:Die für mich wichtigste Frage ist die, warum bei der ersten Tat eine Zerteilung notwendig wurde.
Dazu gibt es ja nicht viele Optionen, die uns noch übrig bleiben, da das zweite Opfer nicht zerteilt transportiert wurde.
In fünf Jahren kann sich viel ändern - und es ist ein großes Risiko, wo auch immer, eine Leiche zu zerteilen, die Spuren bekommst du über Jahre nicht mehr weg, v.a. heute mit der DNA Analyse. Wenn du nicht von "Idealbedingungen" für den Täter ausgehst, also einzelner Bauernhof mit den entsprechenden Vorrichtungen, den er alleine bewirtschaftet und Zeugen 100% ausschließen kann, dann hat der Täter in der Retrospektive vielleicht auch einfach "festgestellt", dass es ein riesiges Risiko war. Oder seine "Infrastruktur" hat sich geändert.

Du weißt ja auch nicht, ob es nicht doch einen subtil geäußerten Anfangsverdacht aus seinem Umfeld gab - und er beschloss, da vorsichtiger zu sein. Die erste Tat deutet ja Richtung "Metzger" - vielleicht hat er "dazugelernt", damit die zweite Tat keine so eindeutige Handschrift mehr hatte.

Zudem weiß man ja nicht, was er für ein Zeitfenster hatte - beide Taten waren vermutlich grob vorgeplant, die erste könnte sogar eine absolute Spontantat gewesen sein. Vielleicht kannte er das erste Opfer? Sie stieht arglos zu ihm, es kam erst zu einer Vergewaltigung und der ursprüngliche Plan war, sie zu zerteilen und dann verschwinden zu lassen - bei Schlachtabfällen, in einer Güllegrube, etc. Der Plan wurde nach dem Zerteilen wieder verworfen und es ging nur noch darum, die Teile loszuwerden, dabei kam es auch nicht mehr darauf an, sie irgendwo zu verteilen oder zu verstecken.

Die Gründe können vielfältig sein - Panik? Zeitmangel? Änderung des Planes? Bewusste Kalkulation des "Schockeffektes"?


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08.05.2017 um 22:43
Zitat von Francis80Francis80 schrieb:Ich denke nicht, dass das Ausbluten so lange dauert und aufgehangen muss man dafür auch nicht werden. 
Im Fall Tristanl wurde der Junge an einem Bach ausbluten lassen, in einer Unterführung, am helllichten Tag. 

"Der Täter hatte Tristan im Bachbett die Kehle durchgeschnitten, ihn ausbluten lassen"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/tristan-bruebach-brachte-ein-serienmoerder-den-jungen-um-a-1092632.html
Ich wollte das hier nur noch mal hervorheben. Es ist der einzige andere Fall, der mir einfaellt, bei dem das Opfer ausgeblutet und danach zerstueckelt wurde. Oder zumindest ist es der einzige Fall, der mir einfaellt, bei dem die Polizei offen gesagt hat, dass das Opfer ausgeblutet wurde.

Eine schnelle Suche des allmy Archives hat da auch nicht viel mehr zutage gefoerdert... 


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 22:43
@MissMary
Bei der ersten Tat war er in seinem Landkreis und hinterließ die Information, dass er etwas vom Metzgerhandwerk versteht. Bei der zweiten Tat war er weit von zuhause weg und wollte keinen Hinweis darauf geben, dass er Metzger ist und auf seinen Wohnort. Daher kein Zerteilen und Unkenntlichmachung des Opfers,das eine Verbindung in seine Heimat herstellt. So eine Theorie.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

08.05.2017 um 23:57
@Altduesseldorf

Vielleicht ging es ihm nicht eigentlich ums Morden, sondern eher um das Zerteilen der Leiche? Ich hatte urspruenglich so herum gedacht wie Du. Aber mittlerweile frage ich mich, ob es nicht auch andersherum geht.

Vielleicht ging beim zweiten Mord etwas schief, und er konnte sie nicht zerteilen? Vielleicht wurde er gestoert, nachdem er sie getoetet hatte? Oder etwas anderes passte nicht?

Ich frage mich gerade nur, ob die Schlussfolgerung, er habe das erste Opfer zerteilt, um es besser transportieren zu koennen, wirklich richtig ist. Vielleicht war das Zerteilen nicht Mittel zum Zweck, sondern der eigentliche Zweck.

Hat beim Fall Tristan eigentlich einmal jemand darueber nachgedacht, ob es sich um einen gelernten Metzger gehandelt haben koennte?


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

09.05.2017 um 01:56
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Hat beim Fall Tristan eigentlich einmal jemand darueber nachgedacht, ob es sich um einen gelernten Metzger gehandelt haben koennte?
Es wäre jedenfalls eine gute Möglichkeit.
Im Fall Tristan könnte Manfred Seel als möglicher Täter in betracht kommen hieß es, und die Ermittler gehen von einem Mittäter bei Seel aus.
Dieser Mittäter ist noch nicht bekannt.
Auch Seel hat nicht nur zerstückelt, und die sexuelle Komponente spielte auch eine Rolle. Er wurde in all den Jahrzehnten nie seiner Taten verdächtigt.


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Robin76 Diskussionsleiter
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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

09.05.2017 um 06:59
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb:Hat beim Fall Tristan eigentlich einmal jemand darueber nachgedacht, ob es sich um einen gelernten Metzger gehandelt haben koennte?
Auch auf bei der Berufswahl. Lernt bloß nie Metzger. :) :) :)

Für jede zerteilte Leiche wird nicht ein Metzger verantwortlich sein, davon gehe ich mal aus. Bei Tristan wurden beiden Hoden entnommen und Muskelfleisch. Das kann doch jeder Kranke.


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Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984

09.05.2017 um 08:22
Doofe Idee: Ist es nicht so, dass viele Serienmörder mit Tiermorden beginnen? Dann läge es ziemlich nahe, wenn der Typ (falls die Zerteilung Teil seines "Rituals" ist) einen Beruf im fleischverarbeitenden Gewerbe ergreift, oder? Also die Phantasien wird er nicht von heute auf morgen entwickelt haben ....

Er phantasiert und ergreift den Beruf des Metzgers bzw. schlachtet mit, wo er kann. Das ist die "Vorstufe" - die Phantasien werden immer konkreter und entladen sich dann eines Tages, als er Regina Neudorf abends durch die Straßen laufen sieht - auf einmal hat er eine Gelegenheit.

Was für mich gegen das Nutzen einer gewerblichen Metzgerei spricht sind die Blutreste ... also in einer Metzgerei wird nach der Wurstverarbeitung alles gespült, abgespritzt, desinfiziert ... da gäbe es keine Blutübertragungen. Es gibt Sägemehl, weil mitunter Zeug geräuchert wird, da wird das gebraucht. Allerdings würde man nie Blut damit in Verbindung bringen (außer, man hat sie in einen Räucherofen abgelegt, aber dann macht das Blut keinen Sinn).


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