Regina Neudorf 1979 und Ulrike Hingkeldey 1984
28.04.2017 um 22:41
der englische zeuge, bzw. das phantombild des täters vermitteln einen tatverdächtigen
um die 30. ich denke er könnte durchaus noch etwas jünger gewesen sein.
wenn er 1984 25jahre alt gewesen war, dann war der täter 1979 etwa 20 jahre alt.
bei der tat von 1979 meine ich einen jungen,unreifen,problembehafteten mann zu erkennen.
ich möchte an dieser stelle an einen xy-fall erinnern, bei der ein 17jähriger eingebrochen
ist, die wohnungsinhaberin, ein alte frau, ermordet und sie postmortal vergewaltigt hat.
ich sehe hier parallelen zu diesen fall.
ein junger metzger nimmt spät nachts ein junges mädchen mit, welches trampte.
vermutlich kam es zu einer vergewaltigung und anschliessend zur tötung des opfers.
die tötung geschah wie so oft vermutlich nur als verdeckungstat, damit die vergewaltigung
nicht angezeigt wird.
dieser junge metzger überschreitet also zwei grenzlinien.
zuerst begeht er einen missbrauch an den mädchen anschliessend tötet er sie.
der metzger befindet sich ab da bereits in einen zustand weit ab von allen gut und böse.
vor ihm liegt jetzt ein "totes stück fleisch".
er tut jetzt etwas , was für ihn relativ normal ist, er zerlegt dieses "stück fleisch" einfach.
dazu braucht es lediglich einen impuls, das hat nicht unbedingt etwas gut oder böse zu tun.
metzger ist kein schöner beruf, aber da die meisten von uns fleisch essen, muss es
eben metzger geben. die metzger,die ich kenne ,hatten teilweise eine schwierige
kindheit. was schlechte noten in der schule nach sich zog, da war dann die auswahl
der möglichen berufe eben eingeschränkt.
als der täter sein zweites opfer tötet, zerstückelt er diese leiche diesmal nicht.
dies beweist folgendes:
1. des zerstückeln von leichen gehört nicht zur sexuellen präferenz des täters.
2. der täter hat sich nach seiner ersten tat (oder eventuell auch mehreren taten)
entwickelt. er weiss was er tun oder unterlassen kann.
das zerstückeln der regina halte ich für einen einmaligen ausrutscher des täters .
was eben auf eine deutliche unreife des täters schliessen lässt.
diese unreife ist oft verbunden mit sehr jungen ,unerfahrenen menschen.
der fokus dieses täters liegt entweder auf vergewaltigung oder mord.
zu den geäusserten mutmassungen, der täter hat sein erstes opfer in einen
geschlossenen raum getötet. um sie zu entsorgen, hat er sie eben zerstückelt,
dieser theorie kann ich gar nichts abgewinnen.
es war spät nachts und regina wollte einfach nur nach hause.
der gedanke, dass eine genervte junge frau sich im auto von einen fremden mann,
der vermutlich komplexe gegenüber frauen hatte und auch sonst eher einen
alles andere als charmanten eindruck bei ihr hinterlassen hat, sich überreden lässt
noch irgendwo mit diesen mann hinzugehen halte ich für völlig abwegig.
aus sicht des täters, stelle ich mir folgendes szenario vor.
es braucht nur einen impuls desjenigen, der die regina mitgenommen hat.
ich möchte mit dieser frau, die da sehr nah neben mir sitzt,jetzt sex haben.
ob mit oder gegen ihren willen.
den abstand, den fremde menschen einhalten, beträgt normalerweise 1 meter.
in einen auto ist dieser abstand geringer. es herrschte,zumindest aus sicht
des täter, eine gewisse intimität.
derjenige mann, der diesen sexuellen impuls nachgibt, ob mit oder gegen ihren
willen, der wird die nächste möglichkeit ausnützen.
ein einsamer parkplatz, ein waldweg...........
ich denke die regina wusste nach wenigen sekunden im fremden auto
dass sie verdammt nochmal einen grossen fehler gemacht hat.
das leben besteht aus impulsen. reginas impuls, einzusteigen, um endlich nach hause zu
kommen war stärker als ein etwaiger negativer eindruck, den der fahrer des wagens
auf sie gemacht hat.
ich glaube eher an einen jungen,einfach gestrickten metzger, als an einen jäger oder gar einen arzt. beim einsteigen des zweiten opfers gab es einen zeugen, ein intelligenter täter
hätte in diesen fall von seinen potentiellen opfer abgelassen.
dass die polizei den fall bisher nicht gelöst hat verwundert etwas.
sie suchen auf einen regionalen gebiet begrenzt, einen zur tatzeit jungen, komplexbeladenen,
unreifen metzger. der müsste doch zu finden sein.