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Die Plaza Frau

6.480 Beiträge, Schlüsselwörter: Norwegen, Unbekannte Tote, 1995, Oslo
Nepeta
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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 13:26
Stell dir vor, du ziehst den Mord zu zweit durch.
(Es scheint so, als hat die Plaza-Frau in einem andern (inoffiziellen) Zimmer gelebt. Das Zimmer 2805 erschien unbewohnt, es war wohl das offizielle Zimmer. Hier ist sie gestorben, gelebt hat sie hier eher nicht.)
Ein Komplize checkt normal aus, mit Rollkoffer der Plaza-Frau.
Der Mörder tötet die Plaza-Frau und sorgt dafür, dass sie später entdeckt wird. Reist nun auch vor der Entdeckung ab.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 13:50
@JagBlack

Vielleicht so.

Der Produktname Cerberus war während Jahrzehnten ein Synonym für automatische Brandmeldeanlagen. In Spitalund Hotelzimmern, Büros und Werkstätten war überall «der Cerberus» montiert. Die Cerberus AG wurde 1941 in Bad Ragaz von den beiden Physikern und Erfindern Walter Jäger und Ernst Meili gegründet. 1958 wurde in Männedorf eine Fabrik gebaut, und bald war das Unternehmen Weltmarktführer bei den automatischen Brandmeldern. Auf dem Umweg über die Elektrowatt-Gruppe kam das Unternehmen, das 3000 Leute beschäftigte und mehr als eine Milliarde Franken Umsatz verbuchte, 1998 zu Siemens. Der Name Cerberus ist immer noch populär und geschützt, Siemens Building Technologies verwendet ihn für eine ihrer zahlreichen Produkteserien.

Klar ist ein Bezug zu JF bzw zum Fall schwierig. Jedoch haben diese Systeme weite Verbreitung gefunden. Da gab es sicher auch Firmen welche mit diesem System handelten, oder selbst diese montierten. Auch der Name Cerbis erinnert doch an Cerberus.


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Nepeta
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30.08.2018 um 13:56
@schluesselbund
@JagBlack
Weiß man, ob eine deutsche Firma dem Plaza-Hotel in Oslo seine Sicherheitsanlagen angeboten hat, als es erbaut wurde?


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30.08.2018 um 14:04
Musikengel schrieb:ein ganz anderer Gedanke zwischendrin., Ihr Rolly-Koffer ist ja verschwunden. Wenn sie Selbstmord ausübte, warum sollte sie den verschwinden lassen ? , bei der Kleidung waren dann doch sehr wahrscheinlich auch die Etiketten entfernt...
also wäre es doch shit egal gewesen, wenn man Koffer und Kleidung gefunden hätte...
Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass sie in einem anderen Zimmer im Hotel gelebt hat bzw. BEI Jemandem. Und dieser Jemand schweigt wohl bis heute. Da wird auch der Rollkoffer geblieben sein, denn sie brauchte ja ein paar Sachen, um sich frisch zu machen vor Ort. Und wenn man nur über den Flur zurück ins eigene Zimmer 2805 muss, dann kann man auch schon mal schnell rüberhuschen ohne sich komplett anzuziehen.


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Nepeta
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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 14:04
schluesselbund schrieb:Der Name Cerberus ist immer noch populär und geschützt, Siemens Building Technologies verwendet ihn für eine ihrer zahlreichen Produkteserien.
Elektrowatt oder Siemens lassen auch von No-Name-Firmen in ihrem Namen fertigen? Firmen haben OEM-Partner.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 14:17
@Morny
ja kann ich mich sehr sehr gut vorstellen, dort dann auch das 2 Paar Schuhe das die Dame vom ZImmerservice gesehen haben will..ihre Toiletten-Artikel und, und, und...
komisch nur, dass dann in ihrem Zimmer so viele Dessous-Oberteile gefunden wurden ..
weisse Oberteile, ohne passende Unterteile (ich nenne es mal so) und ohne weisse Strümpfe....
warum die weissen Oberteile ?
nur zum Druntertragen unter der hellen Kleidung , die noch im Schrank hängend gefunden wurde...?
so durchsichtig waren die Teile (Bluse usw. )nicht, wäre also auch egal gewesen, wenn sie ein schwarzes Oberteil drunter getragen hat...

und zum Date..nur mit weissen Oberteilen ? ohne passende Unterteile bzw. strümpfe...
na ja...


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 17:40
@Morny
@Musikengel

Welchen Sinn sollte es machen in Zimmer 2805 zu duschen/baden, was sie ja nachweislich getan hat und
dann in ein anderes Zimmer zu laufen um sich zu frisieren, Zähne putzen, etc. ?
Entweder dusche ich dann auch gleich in dem anderen Zimmer und mache mich dort auch fertig
oder ich nehme wenigstens meine Toilettenartikel mit nach 2805 und belasse sie auch dort.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 18:10
@mi-la
sehr gute frage...du darfst nicht wie wir denken...(smile)
im bad war absolut gar nichts , außer den normalen Standard Dingen im Hotel...
auch sonst gar nichts ...auch wenn sie ein sportlicher Typ war, wenig "Toi-Artikel" brauchte..
ein paar grundsätzliche Dinge zur Körperpflege braucht jeder...
und die waren nicht da...

kann nur sein....dass nicht sie dort geduscht hat...
das kann jeder gewesen sein.....
nasse Handtücher...Badevorleger vor der Badewanne / Dusche...
gar nichts deutet auf JF direkt hin...

aber !!!! sie hätten dann fremde DNA finden müssen...


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 18:17
@JagBlack
@snowdon

Nochmals zu dem Beleg von Freitag abend:

Es wurde von seiten des Hotels behauptet, JF habe alle drei Aufforderungen durch drücken der Ok-Taste
beim TV bestätigt.
Offensichtlich fehlt hierfür aber jeglicher Beweis, denn ansonsten hätte dieser Vorgang auch auf dem Ausdruck
vom Freitag erscheinen müssen.
Das führt mich -wieder einmal- zu der Annahme, dass man im Hotel nicht die Wahrheit gesagt hat.
Die Frage wäre also, wer im Hotel hätte ein Interesse daran etwas zu vertuschen und warum.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 18:27
@Musikengel
Musikengel schrieb:nn nur sein....dass nicht sie dort geduscht hat...
das kann jeder gewesen sein.....
nasse Handtücher...Badevorleger vor der Badewanne / Dusche...
gar nichts deutet auf JF direkt hin...

aber !!!! sie hätten dann fremde DNA finden müssen...
Mmh, guter Einwand.
Du hast recht, es hätte auch eine andere Person sein können.
Soweit ich weiss, wurden im Zimmer gar kein Material für DNA-Proben gesichert,
selbst die Bettwäsche wurde noch in der Nacht entsorgt und niemals untersucht.
Mit dem Handtuch hat man sich dann sicherlich auch nicht befasst.
Leider!


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 18:49
Falstaff schrieb:Musikengel schrieb:
es sei denn....man hätte den Roll-Koffer einfach mitgenommen, um beim Verlassen des Hotels nicht zu sehr aufzufallen...eine Person mit Roll-Koffer, checkt aus...oder bringt schon Koffer zum Auto, wie auch immer...


bleibt eigentlich wirklich nur...um unauffällig aus dem Hotel zu kommen...
Eine Person die mit einem Rollkoffer das Hotel verlässt ohne auszuchecken (und zu bezahlen), ist doch gerade auffällig.
Also ich persönlich halte es auch für auffälliger mit als ohne Koffer.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 18:53
@mi-la
hier lief so viel schief, wurde so wenig kontrolliert, man gewinnt fast den Eindruck, das Hotel steckt hier mit drin....
woher weißt du das, dass die Bettwäsche entsorgt wurde..?
mich machte auch stutzig, dass sie recht zeitnah , das zweite Bettzeug in den Schrank geräumt haben (Zimmerservice) sie konnten doch gar nicht wissen, ob die 2. Person noch in der Nacht - wie auch immer - noch anreist ?....warum haben sie das in den Schrank geräumt, wenn das zimmer für 2 Personen gebucht war..
stell dir vor du kommst verspätet an - aus welchen Gründen auch immer - und dein Bettzeug ist nicht da ?....ich suche es doch dann nicht noch und hole es aus dem Schrank...
wenn für 2 personen gebucht ist, dann liegen dort auch 2 Set Bettwäsche, Kissen, Decken...
alles andere ist völlig seltsam..

immer wieder jede Menge Ungereimtheiten in Bezug auf das Hotel...


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 18:59
schluesselbund schrieb:Der Produktname Cerberus war während Jahrzehnten ein Synonym für automatische Brandmeldeanlagen. In Spitalund Hotelzimmern, Büros und Werkstätten war überall «der Cerberus» montiert. Die Cerberus AG wurde 1941 in Bad Ragaz von den beiden Physikern und Erfindern Walter Jäger und Ernst Meili gegründet. 1958 wurde in Männedorf eine Fabrik gebaut, und bald war das Unternehmen Weltmarktführer bei den automatischen Brandmeldern. Auf dem Umweg über die Elektrowatt-Gruppe kam das Unternehmen, das 3000 Leute beschäftigte und mehr als eine Milliarde Franken Umsatz verbuchte, 1998 zu Siemens. Der Name Cerberus ist immer noch populär und geschützt, Siemens Building Technologies verwendet ihn für eine ihrer zahlreichen Produkteserien.


Klar ist ein Bezug zu JF bzw zum Fall schwierig. Jedoch haben diese Systeme weite Verbreitung gefunden. Da gab es sicher auch Firmen welche mit diesem System handelten, oder selbst diese montierten. Auch der Name Cerbis erinnert doch an Cerberus.
gute Info @schluesselbund


Also könnte sie den Namen so ziemlich überall wo sie vorher schon mal war aufgeschnappt haben. Da wäre es eigentlich hilfreich, wenn man wüsste, in welchen Ländern dieses System nicht vorkam.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 19:11
@Nepeta
@schluesselbund

Besteht ein Grund zur Annahme, dass die Tote vom Plaza für eine mögliche Sicherheitsfirma in der ehemaligen DDR tätig war und im Rahmen dieser Funktion in Oslo unterwegs war?

Wollt ihr das zum Ausdruck bringen?

JagBlack


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 19:24
@Musikengel

Wenn du meinen Beitrag an @JagBlack und @snowdon von 18:17 h liest, wirst du feststellen, dass ich schon
länger glaube, dass das Hotel irgendwie mit drin steckt, zumindest aber einiges vertuscht hat.

Das mit der Bettwäsche habe ich aus dem VG-Beitrag. Die Bettwäsche samt Matraze wurden noch in
den frühen Stunden Sonntags entsorgt und das Zimmer wieder freigegeben.

Soweit ich mich erinnere hat JF das zweite Bettzeug selbst vom Bett entfernt und beiseite gelegt.
Wohl noch in der Nacht ihrer Ankunft.
So wurde es dann Donnerstag vom Reinigungspersonal vorgefunden und die haben das Bettzeug dann in den Schrank
gelegt.
Seltsam finde ich daran vor allem JF's Verhalten. In dem Anruf beim Hotel wird unterstrichen, dass zwei Personen
anreisen. Dann räumt sie aber demonstrativ das zweite Bettzeug weg, so dass dem Personal sofort klar sein muss,
dass nur eine Person das Zimmer bewohnt.


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Nepeta
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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 19:33
Musikengel schrieb:immer wieder jede Menge Ungereimtheiten in Bezug auf das Hotel...
Mir heute auf Arbeit Folgendes aufgefallen:
»Kreuzfahrtschiffe sind ideal für den perfekten Mord
...
Jedes Jahr verschwinden mehr als 20 Menschen auf Kreuzfahrtschiffen. Weltweit kämpfen Hinterbliebene für strengere Sicherheitsvorkehrungen – und stoßen auf Granit.
...
„Tatsächlich verschwinden im Schnitt jedes Jahr über 20 Menschen von Bord eines Kreuzfahrtschiffes“, erläutert Ross Klein, Professor für Maritime Studien von der kanadischen Universität Neufundland. Insgesamt 315 solcher Fälle hat der Kreuzfahrt-Experte seit dem Jahr 2000 dokumentiert.

Ein Teil der Vermisstenfälle sei auf Suizide zurückzuführen, erklärt der Experte, andere Fälle seien das Resultat unglücklicher Unfälle, oft als Folge von Alkoholmissbrauch. „Besorgniserregend ist jedoch, dass es in rund 30 Prozent aller Fälle keinen Anhaltspunkt gibt, was mit den Passagieren geschehen sein könnte“, sagt Klein.

Der Fall von Merrian Carver
...
Die Tragödie beginnt am 1. September 2004, als Carvers Tochter plötzlich für mehrere Tage nicht zu erreichen ist. Carver findet heraus, dass sie Tickets für ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff gekauft hatte. Er ruft die Reederei an, die ihm nach drei Tagen bestätigt, dass Merrian zwar an Bord gewesen sei, aber nach der zweiten Nacht ihre Kabine nicht mehr benutzt habe.

„Hier begann für uns die Odyssee“, sagt der alte Mann, tiefe Trauer in der Stimme. Nach Carvers Darstellung verweigert die Reederei seiner Familie die Kooperation und , Videoaufnahmen seien längst überspielt worden. „Sie haben alles Mögliche getan, die Ermittlungen zu behindern“, sagt Carver.Er alarmiert das FBI, engagiert Privatdetektive und reicht am Ende Klage ein. „Ich wollte mich von dieser milliardenschweren Maschinerie nicht unterkriegen lassen“, sagt er.

Viereinhalb Monate später entscheidet ein Gericht, dass Carver mit dem Steward sprechen darf, der für die Kabine seiner Tochter zuständig war. Dieser sagt aus, dass er Merrian bereits nach zwei Tagen vermisst gemeldet habe. Sein Vorgesetzter habe ihn jedoch angewiesen, die Sache einfach „zu vergessen“. Später habe dieser ihre persönlichen Gegenstände einfach entsorgt. „Jetzt wussten wir, dass wir es mit einer Vertuschungsaktion zu tun hatten“, sagt Kendall, seine Stimme bebend vor Wut.

„So schockierend das klingen mag – es ist fast schon ein typisches Verhalten“, urteilt Ross Klein. Negative Presse sei schlichtweg schlecht für das Geschäft.
Okay, ein Hotel ist kein Schiff, aber der Mechanismus ist ähnlich zynisch.
JagBlack schrieb:Besteht ein Grund zur Annahme, dass die Tote vom Plaza für eine mögliche Sicherheitsfirma in der ehemaligen DDR tätig war und im Rahmen dieser Funktion in Oslo unterwegs war?
Da war der Ball "Cerberus" im Feld, ich hab ihn weitergespielt. Sorry. Könnte es sein, dass ein Sicherheitsmensch seine installierten Anlagen selber unterläuft? Und Vertrauen missbraucht, das ihn entgegengebracht wird, weil er so supertolle elektronische Anlagen verkauft hat? Weil er einfach ein toller Typ ist, mit dem man saufen und über die Vergangenheit plaudern kann?

Ich fürchte, die Plaza-Frau wollte eher über etwas reden, das gefährlich für sie war. Für ein normales Geschäftstreffen muss sie nicht mit einer falscher Identität arbeiten. Ich meine, sie wollte doch keine Atomwaffen verkaufen, oder ? ;-)


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Nepeta
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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 19:52
Leider habe ich die Quelle zum Zeitungsartikel vergessen, hier ist sie nun.
https://www.travelbook.de/reisen/kreuzfahrten/wenn-passagiere-bei-kreuzfahrten-verschwinden
mi-la schrieb:Seltsam finde ich daran vor allem JF's Verhalten. In dem Anruf beim Hotel wird unterstrichen, dass zwei Personen
anreisen. Dann räumt sie aber demonstrativ das zweite Bettzeug weg, so dass dem Personal sofort klar sein muss,
dass nur eine Person das Zimmer bewohnt.
Stimmt, alles an ihrem Verhalten ist auf Täuschung ausgelegt. Was für ein Aufwand! Und am Ende muss sie gar nicht mehr gewußt haben, wem sie was erzählt hat. Muss nicht schwer sein, sie als bloße Lügnerin abzustempeln.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 20:54
snowdon schrieb:Die folgende verdienstvolle Übersicht von @emodul wurde schon häufiger zitiert (soll lt. seinem Profil am 8.6.18 hier erschienen sein, wo ich sie aber merkwürdigerweise nicht finde). Darin muß offenbar der Punkt 15 korrigiert werden (s.o., das ist keine Quittierung einer Nachricht).
Danke für den Hinweis, der Punkt 15 könnte durchaus falsch sein. Ich schreibe vermutlich, weil ich mir nicht sicher bin, wie das mit diesem Benachrichtigungssystem im Detail ablief, der Ausdruck (Bild 78) ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, mehr dazu unten.
Den Beitrag habe ich aber tatsächlich am 8.6.2018 eingestellt gehabt:
Beitrag von emodul, Seite 158
snowdon schrieb:Was bedeutet in Bild 78 die Zeile "Returned Call ... By Phone" ? Ich verstehe diese Kurzfassung nicht ganz. Jedoch steht anschließend da, daß man den/die Adressaten persönlich sehen will. Soll man das Ganze so verstehen, daß ein Telefonversuch erfolglos war und daher per Message um ein persönliches Erscheinen beim (erfolglosen) Anrufer gebeten wird? Wer ist mit "Caller" gemeint? - Weiter oben steht dagegen klar: "Please contact the cashier".
Bei dem besagten Ausdruck irritiert mich vor allem die Angabe der Uhrzeiten. Die Nachricht wurde am 2. Juni um 20:57 Uhr Empfangen (Received) und um 21:05 Uhr "Geliefert" (Delivered). Gedruckt wurde der besagte Ausdruck auch um 20:57 Uhr. Das war zwar schon früher mal Thema, aber die bisherigen Erklärungsversuche haben mich nicht überzeugt.

Wie kann ein Ausdruck von 20:57 Uhr bereits ein "Ereignis" beinhalten, das erst 8 Minuten später stattfinden wird? Eine mögliche Erklärung ist, dass das System einfach nur falsch konfiguriert war. Eine andere mögliche Erklärung wäre, dass diese Daten nachträglich (für die Polizei) erneut ausgedruckt wurden und deshalb auch die Info enthalten, dass die Nachricht um 21:05 Uhr empfangen, bzw. bestätigt wurde und dass sie (vermutlich ohne Status R) am 2. Juni um 19:57 Uhr auch bereits einmal ausgedruckt wurde. Wie gesagt, das ist leider nur Spekulation.

emodul


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 20:56
JagBlack schrieb:Besteht ein Grund zur Annahme, dass die Tote vom Plaza für eine mögliche Sicherheitsfirma in der ehemaligen DDR tätig war und im Rahmen dieser Funktion in Oslo unterwegs war?
In der DDR gab es keine "Sicherheitsfirmen". Wenn, wäre das eine gleich nach der Wende gegründete gewesen. Und diese haben sich dann mehr in die schon bestehenden integriert. Also, mangels Erfahrung. ;) Waren oft Ex- Stasi- Leute, die dann da eine "Nische" fanden. Oft wurden die auch Privatdetektive.

Im Fall von JF denke ich das weniger....., obwohl ich selbst damals den Gedanken hatte, Privatdetektivin zu werden, da ich leider nicht zur Kripo durfte. ;) Kam aber vieles dazwischen.


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Die Plaza Frau

30.08.2018 um 21:10
Kerika schrieb:JagBlack schrieb:
Besteht ein Grund zur Annahme, dass die Tote vom Plaza für eine mögliche Sicherheitsfirma in der ehemaligen DDR tätig war und im Rahmen dieser Funktion in Oslo unterwegs war?
In der DDR gab es keine "Sicherheitsfirmen". Wenn, wäre das eine gleich nach der Wende gegründete gewesen.
Mein Statement bezieht sich doch auf die Zeit vom 31.5-3.6.1995. Da gab es die DDR nicht mehr, aber die Tote könnte ja eine Anstellung bei einem der Ex-Stasi gefunden haben, für den sie damals als IM tätig war und der eine Nische fand und eine Sicherheitsfirma gründete. Schwarzgeld in Form von Valuten hatte die Stasi genug.


JagBlack


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