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Die Plaza Frau

6.314 Beiträge, Schlüsselwörter: Norwegen, Unbekannte Tote, 1995, Oslo

Die Plaza Frau

28.08.2018 um 00:18
Die erste Generation wurde 85 patentiert und war ab 86 erhältlich. Warum das auf der Citizen-Seite anders dargestellt wird, ist mir ein Rätsel. Dass die Uhr zur ersten Generation gehört, ist schon wegen der Energieversorgung mit drei Batterien klar. Von Nullserie kann aber wohl keine Rede sein. C022 steht für das Kaliber. Die erst 92 ersetzte First Generation wurde mit Kalibern c020 bis c029 bestückt. Dies im Blick, ergibt sich aus der mit 201 beginnenden Seriennummer eigentlich, dass die Uhr im Januar 92 produziert wurde, was Citizen ja wohl auch so bestätigt hat. Allerdings kommt es wohl durchaus vor, dass Citizen uneinheitlich nummeriert.


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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 05:55
Falstaff schrieb:Es spricht nichts dagegen offizielle Ermittlungsergebnisse infrage zu stellen - aber dann muss es wirklich fundiert und begründet sein.
Die Ermittler haben beispielsweise versäumt, die offensichtlich mehrfach, professionell veränderte Waffe in der Hand des Opfers einem Schusstest zu unterziehen und damit definitiv als einzig abgefeuerte Waffe in diesem Fall zu identifizieren. Soweit ich aus den Veröffentlichungen von VG entnehmen kann, ist es purer Zufall, dass die Waffe überhaupt noch existent ist, da sie eigentlich schon auf dem Weg zu ihrer Vernichtung war. Das ist meiner Persönlichen Meinung nach ein ziemlich unprofessionelles Vorgehen, genauso wie der Verkauf von Asservaten aus diesem Fall. Ferner scheint sich die Annahme eines Suizides lediglich auf die Aussagen zweier Hotelangestellten zu stützen. Ich kenne den Inhalt der Ermittlungsakte zwar nicht, jedoch wurde nichts darüber bekannt, dass die Aussage der Angestellten auch tatsächlich durch eigene Feststellungen/Ermittlungen verifiziert/belegt wurden. Da die Tür bereits vor dem Eintreffen der Polizei am Tatort geöffnet wurde, konnte mMn z.B. nicht mehr überprüft werden, ob sie tatsächlich zuvor innen verriegelt war. Hier kann also ein Irrtum der Zeugen nicht ausgeschlossen werden. Die fehlenden Schmauch/Blutspuren fanden scheinbar ebensowenig Beachtung wie die Tatsache, dass im gesamten Zimmer keine "fremden" Fingerabdrücke gesichert werden konnten. Auch die scheinbar verschwundenen Habseligkeiten, dass wenig verdaute Essen im Magen der Toten und deren Verschwinden über einen längeren Zeitraum vor deren Ableben schien die Ermittler nicht zu animieren, die Suizidthese zumindest mal in Frage zu stellen.

Ich kenne natürlich die Maßstäbe nicht, die Du anlegst, um ein offizielles Ermittlungsergebnis in Frage zu stellen. Ich persönlich halte die o.g. Feststellungen jedoch für ausreichend, fundiert und begründet genug, die Arbeit der Ermittler anzuzweifeln, sofern die Ermittlungsakten diese Dinge nicht ausräumen können, wovon wir -zumindest- in der Mehrzahl der Kritikpunkte ausgehen können. Denn die Recherchen lieferten dazu eindeutige Ergebnisse.

@JagBlack

Verstehe ich Dich richtig, dass Du von einem Regierungsgeschenk Japans an die DDR ausgehst, weil es sich um eine Vorserienuhr gehandelt haben könnte ? Ernsthaft ? Und wie sollte sie dann an das Handgelenk der JF gekommen sein ? Da sehe ich jetzt irgendwie keinen nachvollziehbaren Ansatz. Hilf mir da mal bitte auf die Sprünge...


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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 09:56
Slaterator schrieb:Verstehe ich Dich richtig, dass Du von einem Regierungsgeschenk Japans an die DDR ausgehst, weil es sich um eine Vorserienuhr gehandelt haben könnte ? Ernsthaft ? Und wie sollte sie dann an das Handgelenk der JF gekommen sein ? Da sehe ich jetzt irgendwie keinen nachvollziehbaren Ansatz. Hilf mir da mal bitte auf die Sprünge...
Ist es denn überhaupt erwiesen, dass diese Taucheruhr je von der im Plaza Hotel tot aufgefundenen Frau getragen wurde? gibt es Zeugen, die diese Uhr an ihrem Handgelenk gesehen haben, beispielsweise die Hotelangestellten an der Rezeption?

Könnte nicht auch ein mutmasslicher Täter die Uhr am Tatort zurückgelassen haben, sozusagen als Botschaft für die Hinterbliebenen?

Und welche Botschaft könnte das sein, falls es so gewesen wäre? Spontan denkt man doch sofort an Tauchen und Untertauchen, aber es wäre wirklich sehr perfide, wenn es so gewesen sein sollte und die Uhr dazu diente eine finale Botschaft zu übermitteln.


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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 12:12
Slaterator schrieb:Die Ermittler haben beispielsweise versäumt, die offensichtlich mehrfach, professionell veränderte Waffe in der Hand des Opfers einem Schusstest zu unterziehen und damit definitiv als einzig abgefeuerte Waffe in diesem Fall zu identifizieren.
Soweit unsere Informationen reichen haben auch keine Vergleiche stattgefunden, ob die Waffe schon eine Vorgeschichte hatte, d. h., ob Geschosse aus dieser Waffe schon mal irgendwo ballistisch erfasst wurden.

Auch nach der Wiederaufnahme des Falles auf die Initiative des Journalisten/der Zeitung verliefen die Ermittlungen quasi im Sand. Da die Waffe den norwegischen Spezialisten ihre Seriennummer nicht preisgab, hätte womöglich das FN-eigene Labor oder das von @Lighthouse60 vorgestellte MagEye-Verfahren weiterhelfen können.

https://matesy.de/de/produkte/magnetfeld-visualisierung/mageye

Aber nichts davon scheint auch nur angedacht worden zu sein.
Slaterator schrieb:Soweit ich aus den Veröffentlichungen von VG entnehmen kann, ist es purer Zufall, dass die Waffe überhaupt noch existent ist, da sie eigentlich schon auf dem Weg zu ihrer Vernichtung war. Das ist meiner Persönlichen Meinung nach ein ziemlich unprofessionelles Vorgehen, genauso wie der Verkauf von Asservaten aus diesem Fall.
Hier kann ich Dir im Detail mal ausnahmsweise nicht zustimmen.

Aus Sicht der norwegischen Kripos ist der Fall gelöst. Selbstmord. Damit setzt sich üblicherweise ein Automatismus in Gange, der dazu führt, dass Asservate nach einer gewissen Zeit vernichtet/versteigert oder sonstwie entsorgt werden. Wohin sonst mit all´ dem Zeug?

Dass genau die FN HP aus dem Plaza-Fall sich noch im Besitz der Polizei befand, ist der Tatsache geschuldet, dass man sie als Lehr- und Anschauungsmaterial bzgl. der ( bis dato für Kripos ) gelungenen Entfernung/Unkenntlichmachung der Seriennummer ( n ) behalten hat.

Das halte ich nicht für unprofessionell, im Gegenteil. Wie sollte man auf dem Gebiet sonst vorwärts kommen? Allerdings hätte selbst ein erfolgreicher Versuch irgendeines Kriminaltechnikerteams, die Nummer zu rekonstruieren, m. E. nicht ohne Weiteres zu einer Änderung des Gesamtermittlungsergebnisses "Selbstmord" geführt.

Dass in dem Fall mal ein Journalist den Versuch unternehmen könnte, die Identität der unbekannten Toten zu ermitteln, konnte ja polizeiseitig iemand ahnen.

Was das Gesamtbild der Ermittlungen angeht, gebe ich Dir allerdings aufgrund der vielen Unwahrscheinlichkeiten, die hier gehäuft auftraten, recht. Ich halte das auch nicht für einen Selbstmord.

MfG

Dew


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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 12:22
Slaterator schrieb:Die fehlenden Schmauch/Blutspuren fanden scheinbar ebensowenig Beachtung wie die Tatsache, dass im gesamten Zimmer keine "fremden" Fingerabdrücke gesichert werden konnten.
Heißt das es wurden nur Fingerabdrücke der Frau gefunden?


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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 13:34
@Slaterator

Nachtrag:
Slaterator schrieb:Das ist meiner Persönlichen Meinung nach ein ziemlich unprofessionelles Vorgehen, genauso wie der Verkauf von Asservaten aus diesem Fall.
Dew schrieb:Aus Sicht der norwegischen Kripos ist der Fall gelöst. Selbstmord. Damit setzt sich üblicherweise ein Automatismus in Gange, der dazu führt, dass Asservate nach einer gewissen Zeit vernichtet/versteigert oder sonstwie entsorgt werden. Wohin sonst mit all´ dem Zeug?
So weit, so schlecht.

Ich habe gerade noch mal nachgelesen, wann die Asservate freigegeben wurden.
https://www.vg.no/nyheter/innenriks/i/xRjoWp/mystery-at-the-oslo-plaza
Case documents say the pistol was sent away for destruction.

And not just the weapon, we quickly discover.

In fact, all the materials collected in the case have been discarded. All the Plaza woman’s clothes, the leather jacket, the shoes, bag, briefcase, everything is gone. Two months after the burial, in 1996, an assistant chief of police decided that everything should be thrown away.

Her few valuables, the diving watch, a gold ring from her right middle finger and a gold ring from her left ear were sold at police auction.
Übersetzung:
Falldokumente besagen, dass die Pistole zur Zerstörung geschickt wurde.

Und nicht nur die Waffe, entdecken wir schnell.

Tatsächlich wurden alle Materialien, die in dem Fall gesammelt wurden, verworfen. Alle Kleider der Plaza Frau, die Lederjacke, die Schuhe, die Tasche, die Aktentasche, alles ist weg. Zwei Monate nach der Beerdigung, 1996, entschied ein stellvertretender Polizeichef, dass alles weggeworfen werden sollte.

Ihre wenigen Wertsachen, die Taucheruhr, ein goldener Ring von ihrem rechten Mittelfinger und ein goldener Ring von ihrem linken Ohr wurden bei einer Polizeiauktion verkauft.
Interessant wäre, ob das die übliche Frist zur Freigabe von Asservaten war und ob es diesbezüglich üblich war, dass ein stellv. Polizeichef darüber zu entscheiden hatte. Oder dies musste.

Vielleicht kennen unsere norwegischen Freunde hier die üblichen Fristen und Vorgehensweisen?
@lenNO,
@Morten1207:
It would be interesting to know if this was the usual time limit for the release of evidence and whether it was customary in this regard for a deputy police chief to decide on it. Or this had to.

Maybe our Norwegian friends here know the usual deadlines and procedures?
Kyrdalen goes to work on the case with great zeal. After a short while, he has good news:

"I’ve found the gun!"

Although it had been ordered destroyed, it remained intact in a glass case at Kripos. The agency needed an example of a gun whose serial numbers had been removed. Lucky for us!
Übersetzung:

Kyrdalen geht mit großem Eifer an die Arbeit. Nach kurzer Zeit hat er gute Nachrichten:

"Ich habe die Waffe gefunden!"

Obwohl die Zerstörung angeordnet worden war, blieb sie in einem Glaskasten bei Kripos unversehrt. Die Dienststelle brauchte ein Beispiel für eine Waffe, deren Seriennummern entfernt worden waren. Glück für uns!
Von noch ausstehenden Betrachtungen bzgl. Fristen und normalem Procedere abgesehen kann ich allenfalls einen leichten Hang zum Chaos darin erkennen, dass die Pistole laut Fallakten zerstört worden sein sollte, in Wirklichkeit aber, wenn auch mit gutem Grund, noch im Hause war.
Bei den Norwegern gehe ich bei der Unstimmigkeit mal von einem Einzelfall aus, in anderen Gegenden der Welt sehe ich das anders:
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/diebstahl-40-polizeiwaffen-aus-depot-durch-spielzeug-ersetzt/ar-BBMxyn8?oc...

MfG

Dew


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Nepeta
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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 14:38
Dew schrieb:Übersetzung:Falldokumente besagen, dass die Pistole zur Zerstörung geschickt wurde.Und nicht nur die Waffe, entdecken wir schnell.Tatsächlich wurden alle Materialien, die in dem Fall gesammelt wurden, verworfen. Alle Kleider der Plaza Frau, die Lederjacke, die Schuhe, die Tasche, die Aktentasche, alles ist weg. Zwei Monate nach der Beerdigung, 1996, entschied ein stellvertretender Polizeichef, dass alles weggeworfen werden sollte.Ihre wenigen Wertsachen, die Taucheruhr, ein goldener Ring von ihrem rechten Mittelfinger und ein goldener Ring von ihrem linken Ohr wurden bei einer Polizeiauktion verkauft.
Je öfter ich dies lese, desto weniger verstehe ich es. Es schleicht sich milde Verzweiflung ein. Es erinnert mich an den Fall der Isdal-Frau, in dem auch sehr schnell auf Suizid plädiert wurde, damit die Akten geschlossen werden konnten. Keine weiteren Ermittlungen erwünscht.

Geht man denn davon aus, dass hier ein lediglich "Problem" von dem Mörder gelöst wurde, das Norwegen nicht betrifft? Ich meine, es existieren wohl einige Tote anderer Nationalität, die in Norwegen starben.

https://www.nrk.no/dokumentar/xl/de-kom-til-norge-og-dode-1.13428134

Diskussion: Die Isdal Frau (Beitrag von Quidquid)
1962 Adnan Salin Maalof, Libanon,
männlich, 29 Jahre, ledig
hat Ausweispapiere
Blausäure

1966 Galina Bredemeijer, Niederlande,
weiblich, 39 Jahre, verheiratet
falsche Identität, Ausweispapiere verbrannt,
keine Etiketten in der Kleidung
Schlafmittel neben der Toten

1966 Tommy Plath, Schweden,
männlich, 19 Jahre, ledig
falsche Identität, ohne Ausweispapiere

1970 Isdal-Frau, Herkunft?
weiblich, 25-40 Jahre geschätzt, Familienstand ?
falsche Identität, Ausweispapiere verbannt
keine Etiketten in der Kleidung
Schlafmittel neben der Toten

1971 Andriz Berzins, Deutschland
männlich, 27 Jahre, ledig
ohne Ausweispapiere
keine Etiketten in der Kleidung
ohne Kopf gefunden

1976 Tatsuko Hirata, Japan
männlich, 24 Jahre, ledig
keine Etiketten in der Kleidung
ohne Ausweispapiere
xxx
meermin schrieb:Ist es denn überhaupt erwiesen, dass diese Taucheruhr je von der im Plaza Hotel tot aufgefundenen Frau getragen wurde? gibt es Zeugen, die diese Uhr an ihrem Handgelenk gesehen haben, beispielsweise die Hotelangestellten an der Rezeption?
Es stimmen so wenige Details zu dem Todesfall, dass man fast geneigt ist, die Echtheit von Waffe und Taucheruhr zu glauben.


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Nepeta
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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 14:45
Nepeta schrieb:Es stimmen so wenige Details zu dem Todesfall, dass man fast geneigt ist, die Echtheit von Waffe und Taucheruhr zu glauben.
Sorry, Editierzeit abgelaufen. Es stimmen so wenige Details zu dem Todesfall, dass man fast geneigt ist, die Echtheit von Waffe und Taucheruhr zu bezweifeln.


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Die Plaza Frau

28.08.2018 um 15:13
@Nepeta
Interessante Liste.

Blausäure ist geradezu ein Klassiker für Agenten.

Das mit den fehlenden Etiketten in der Kleidung zieht sich richtig durch. Man könnte auf einen Serientäter kommen, wenn man das mal dem Täter zuschreibt.

Vielleicht steht es aber auch nur in der Dienstanweisung irgendwelcher "Ausputzer".

Und dann fragt man sich, was die Leute wohl gesehen haben mögen, was sie nicht sollten.

MfG

Dew


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 01:05
Google translate: Problems with storing of evidence in Norway.

https://www.dagbladet.no/nyheter/spor-etter-mystisk-kvinne-kastet-i-sopla/62942977

RIDDLES JENIFER: Brit Gulbjørnsrud in Bestattungsbüro in Oslo war bei der Arbeit an dem westlichen Friedhof , wenn die mysteriöse Frau in einem unmarkierten Grab für Jahr begraben wurde , nachdem sie erschießen in einem Hotelzimmer gefunden wurden. Vor Ostern legte sie Blumen auf das Grab der Frau, die niemand vermisste. - Ich habe noch nie in meinen vielen Jahren in der Agentur etwas erlebt, sagt Gulbjørnrud. DAGBLADET.
Spuren der geheimnisvollen Frau ABFALL IM SCHLAF
Die Polizei fand im Hotel Oslo Plaza wenige Minuten nach dem Schuss eine Todesopfer. Zehn Jahre später waren die Anfälle verschwunden. 18 Jahre später weiß niemand mehr, wer Jennifer ist.

(Dagbladet): Zehn Jahre nach einer unbekannten Frau erschießt in einem Hotelzimmer in Oslo gefunden wurde, würden finden Abrahamsen einen neuen Versuch zu initiieren, um herauszufinden, wer die mysteriöse Plaza Frau war.

Abrahamsen war immer noch der Boss dessen, was in die Gewaltabteilung der Osloer Polizei getauft wurde.

Und die rasante Entwicklung der DNA-Technologie gab 2005 viel mehr Möglichkeiten, übereinstimmende Treffer in internationalen Rekorde zu finden als 1995, als die mysteriöse Frau gefunden wurde.

"Wir würden die Schachtel mit Schmuck und anderen Beweisen herausholen, die gesammelt und versiegelt wurden. Dann kam es, dass die Box mit dem möglichen Beweismaterial geworfen wurde.

- Dann war es auf jede Polizei auf, wie Beweise gespeichert ist, und fördert so Willkür noch, soweit ich weiß, sagt der pensionierte Polizeichef und jetzt Privatdetektiv finden Abrahamsen Dagbladet erzählt.

Hier können Sie mehr über lesen Plaza-Frau und die 13 anderen ungelösten Identifikations Fälle seit 1986. Das andere große Geheimnis ist „Teddybär-Mann“ auf Ustaoset , wie norwegische Polizei weiß nicht , wer nach mehr als 20 Jahren ist, trotz vieler Tracks und große Aufmerksamkeit in Fernsehen und Medien in mehreren Ländern.

Welche Identität und Geschichte , die hinter der jungen Frau liegt , den Schuss in Zimmer 2805 im Hotel Oslo Plaza Pfingstsonntag vor fast 18 Jahren gefunden wurde, ist immer noch das größte ID Geheimnis für norwegische Polizei in der Neuzeit.

Der Artikel wird während der Anzeige fortgesetzt



Pistole in der Hand Das Haus der Polizei in Grönland ist nur ein paar Schritte vom höchsten Hotel Nordeuropas entfernt, und die Polizei befand sich wenige Minuten nach dem Eintreffen eines Hotelangestellten im Raum.

VON DAUER CENTRAL BEWEIS LAGER: Finden Abrahamsen, der Privatdetektiv gewesen, seit er als Führer der Gewalt Abschnitt der Oslo Polizei im Jahr 2007 zurücktrat, fordert weiterhin nationale Richtlinien und ein zentrales Repository für Beweise in Fällen, die wieder aufgenommen werden kann. FOTO: NINA HANSEN / Dagbladet.
AFTERLYSER CENTRAL PROFESSIONAL: Finden Sie Abrahamsen, der seit seinem Rücktritt als Leiter der Sektion des Osloer Polizeidistrikts im Jahr 2007 Privatdetektiv war, immer noch nach zentralen Richtlinien und einem zentralen Bestand an Beweisen in Fällen, die angegangen werden können. FOTO: NINA HANSEN / DAGBLADET.
Eine Frau lag tot mit einer 9 mm Browning Pistole in der Hand. Die Waffe wurde in Belgien hergestellt, ohne einen registrierten Besitzer.

Die Polizei fand keine Pässe oder andere Ausweispapiere im Raum und die meisten anderen Identitätsmerkmale wurden entfernt. Ein Koffer mit 25 scharfen Winchester-Schüssen hatte kein Namensschild.

Und alle Etiketten auf ihren Klamotten, mit einer Ausnahme, wurden entfernt.

Ein Pullover der Marke René Lazard wurde in Deutschland verkauft. Es hat nicht gereicht, um das Rätsel zu lösen.

Falsche Jennifer Es gab keine Frau in Belgien namens Jennifer Fergate, als sie das Hotel bestellte und betrat. Die Telefonnummer war fiktiv. Es war auch die Straßenanschrift in der Stadt Verlain außerhalb von Brüssel.

Sie war 159 Zentimeter groß und wog 67 Kilo. Die Polizei und Medikamente schätzen das Alter zwischen 20 und 35 Jahren.

Selbst sie schrieb 22 beim Check-in, aber auf dieser Form war es meist fiktiv.

KEINE LÖSUNG 18 Jahre nach: Wer das Rätsel des Oslo Plaza lösen kann? Die Frage wurde in einem von Dagbladet vielen Geschichten über die mysteriöse Frau fragt, wer im Zimmer 2805, kurz bevor die Uhr 20 Pfingstsonntag erschossen gefunden wurde - 3. Juni 1995. Die Antwort ist noch nicht gekommen. Fax: Dagbladet.
KEINE LÖSUNG 18 JAHRE NACH: Wer das Rätsel des Oslo Plaza lösen kann? Die Frage wurde in einem von Dagbladet vielen Geschichten über die mysteriöse Frau fragt , wer im Zimmer 2805 , kurz bevor die Uhr 20 Pfingstsonntag erschossen gefunden wurde - 3. Juni 1995. Die Antwort ist noch nicht gekommen. Fax: Dagbladet.
Sie war nicht verpflichtet, einen Pass oder eine Kreditkarte in der Hotelrezeption zu überprüfen, angeblich hat sie eine Schulter in bar bezahlt

Ein Goldring, ein Ohrring und eine Citizen-Uhr hätten neue Stücke hervorbringen können, die aber vor Ablauf von zehn Jahren hinausgeworfen wurden.

Die Polizei kam zu dem Schluss, dass es sich um einen Selbstmord handelte. Es gab keine Anzeichen dafür, dass jemand nach dem Schuss und vor der Ankunft der Polizei den Raum verlassen hatte.

Müll in Müll Aber es ist immer noch ein Geheimnis, dass die Plaza Frau ist. Und die Möglichkeiten, bessere Spuren neuer Technologie auf den Objekten aus dem Hotelzimmer zu finden, verschwanden mit Müll.

"Eine Sache ist, dass jemand ohne Autorität ein deutliches Signal gegeben hat, diese Objekte zu löschen. Aber es legt den Finger auf Willkür, die sich durchsetzen kann. Oft geht es um praktische Entscheidungen, um Büroflächen zu erhalten, sagt Finn Abrahamsen.

Und er zieht zwei weitere Beispiele aus seiner Zeit bei der Polizei auf, warum es in allen Fällen, in denen alle Fragen nicht beantwortet wurden, ein Zentrallager für das ganze Land mit Beschlagnahmungen hätte sein sollen.

Fahrrad wurde geworfen - Ein Jahr bevor die Ermordung von Dagmar Strand in Thereses Straße 2006 obsolet wurde, durchliefen wir wieder das gesamte Material, einschließlich eines versiegelten Trailhead. Es wurde geworfen. Und ein Fahrrad, das im Zusammenhang mit den Forderungen nach der Wiederaufnahme des Fredrik-Fastening-Torgersen-Falls und des Mordes in Skippergata im Jahr 1957 von zentraler Bedeutung war, wurde nach 18 Jahren geworfen, sagt Finn Abrahamsen.
Er glaubt, dass die Osloer Polizei in diesem Fall völlig unrechtmäßige Kritik an der "Manipulation" von Beweisen erhalten hat.
Die 14 ID-Geheimnisse
• Seit 1986, der Polizei und Identifizierung Experten arbeiteten ohne Erfolg die Identität von 14 Personen in Norwegen tot zu lösen gefunden.
• Die beiden bemerkenswertesten Fälle , die trotz breiter Berichterstattung in den Medien ungelöst bleiben, der „Teddybär-Mann“ von Ustaoset in den Jahren 1992 und Plaza Frau von Oslo 1995
• mehr über die Themen Lesen Sie den mysteriösen Tod in Dagbladet Plus auf Dagbladet.no umgeben.
"Das Fahrrad stand jahrelang im Büro eines Beamten, der mit dem Fall arbeitete. Als er in Rente ging und ein neuer Mann eintrat, musste das Büro gereinigt werden. Es gab keine tieferen Gedanken hinter als aufzuräumen, und es gab keinen Ort, um Ihr Fahrrad zu speichern, dann entweder, sagt der ehemalige Polizeichef.
aufgefunden wurdeStaatsanwalts


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 01:41
meermin schrieb:Ist es denn überhaupt erwiesen, dass diese Taucheruhr je von der im Plaza Hotel tot aufgefundenen Frau getragen wurde? gibt es Zeugen, die diese Uhr an ihrem Handgelenk gesehen haben, beispielsweise die Hotelangestellten an der Rezeption?
Erwiesen ist das nicht. Zumindest kenne ich keine Zeugenaussage, die überhaupt auf die Uhr Bezug nimmt. Gleiches gilt auch für den getragenen Schmuck. Lediglich Kleidungsstücke und ein Rollkoffer wurden vor dem Ableben des Opfers beobachtet, im Zimmer jedoch nicht mehr aufgefunden. Alle anderen Beschreibungen kommen ohne nennenswerte Details aus.
meermin schrieb:Könnte nicht auch ein mutmasslicher Täter die Uhr am Tatort zurückgelassen haben, sozusagen als Botschaft für die Hinterbliebenen?
Ja, das ist durchaus möglich. Jedoch sollte diese Botschaft dann auch ankommen. Das Opfer ist bis heute nicht identifiziert. Ich entnehme daraus, dass die Botschaft garnicht oder erst viel zu spät angekommen sein könnte. Ich unterstelle mal spekulativ, dass es deshalb kein Zeichen war. Sonst hätte man die zeitnahe Übermittlung sichergestellt.
Dew schrieb:Aus Sicht der norwegischen Kripos ist der Fall gelöst. Selbstmord. Damit setzt sich üblicherweise ein Automatismus in Gange, der dazu führt, dass Asservate nach einer gewissen Zeit vernichtet/versteigert oder sonstwie entsorgt werden. Wohin sonst mit all´ dem Zeug?
Ich sehe das eher so: Die Ermittler haben den Fall mutmaßlich nicht damit abschließen können, dass es sich nachweislich und definitiv um einen Suizid handelte. Ich persönlich nehme an, sie konnten den Fall nur mit der Einschränkung "wahrscheinlich Suizid" abschließen. Ich kenne nun leider den abschließenden Wortlaut aus der Ermittlungsakte nicht. Doch es wurden nach meinem Kenntnisstand keine Belege erbracht, die eine Fremdbeteilgung ausschließen können. Die von innen verschlosse Tür ist da mMn nicht ausreichend, da die Tür nicht durch Polizeikräfte vor Ort geöffnet wurde und daher alles auf Zeugenaussagen beruht. Zeugen können sich bekanntermaßen auch irren. Insofern halte ich es für sehr voreilig, wenn aufgrund einer solchen Aktenlage so zeitnah alle Asservate zur Veräußerung/Vernichtung freigegeben werden.
Falstaff schrieb:Heißt das es wurden nur Fingerabdrücke der Frau gefunden?
Nach meinem Kenntnisstand und mir bekannten Quellen, vorbehaltlich möglicherweise in der -mir unbekannten- Ermittlungsakte vorhandenen Informationen ja. Es wurde lediglich noch ein Fingerabdruck auf der Umverpackung der Zeitung gesichert, der jedoch nie zugeordnet werden konnte. Ansonsten gab es ausschließlich Abdrücke des Opfers.


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29.08.2018 um 04:06
Nepeta schrieb: Es stimmen so wenige Details zu dem Todesfall, dass man fast geneigt ist, die Echtheit von Waffe und Taucheruhr zu bezweifeln.
Darauf wollte ich noch Bezug nehmen. Wie soll ich Dich in diesem Punkt verstehen ? Meinst Du damit, dass sowohl Waffe als auch Uhr dem Opfer untergeschoben wurden ? Bei der Waffe ist das für mich nämlich vollkommen nachvollziehbar. Bei der Uhr allerdings habe ich große Zweifel. Die Uhr hätte -im Gegensatz zur Waffe- nämlich keine Funktion. Um ein Kapitalverbrechen als Suizid zu tarnen, mußte eine Waffe am Geschehnisort zurückbleiben. Sie war quasi alternativlos. Die Uhr hingegen hätte - wie @meermin angedacht hat, höchstens zur Übermittlung einer Botschaft dienen können. Doch durch die Verschleierung der Identität des Opfers ist das mMn ziemlich fraglich. Hast Du da eine andere Idee oder Ansatz ?


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 04:47
Slaterator schrieb:Die Uhr hingegen hätte - wie @meermin angedacht hat, höchstens zur Übermittlung einer Botschaft dienen können. Doch durch die Verschleierung der Identität des Opfers ist das mMn ziemlich fraglich. Hast Du da eine andere Idee oder Ansatz ?
Ja, die klingt aber ziemlich krude. Da die Plaza-Frau eine falsche Identität hatte, haben die Täter gedacht, sie hätten die Identitätsgeberin getötet. Das hätte ihnen das Genick gebrochen. Es war dann aber die "Richtige", die sie getötet haben. Also mussten die Dinge, wie die Taucheruhr hinzugefügt werden
Wenn also die Leute die Plaza-Frau identifizieren, dann kann die unfreiwillige Identitätsgeberin mit dabei sein.


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Nepeta
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29.08.2018 um 06:41
Morten1207 schrieb:Abrahamsen war immer noch der Boss dessen, was in die Gewaltabteilung der Osloer Polizei getauft wurde.

Und die rasante Entwicklung der DNA-Technologie gab 2005 viel mehr Möglichkeiten, übereinstimmende Treffer in internationalen Rekorde zu finden als 1995, als die mysteriöse Frau gefunden wurde.

"Wir würden die Schachtel mit Schmuck und anderen Beweisen herausholen, die gesammelt und versiegelt wurden. Dann kam es, dass die Box mit dem möglichen Beweismaterial geworfen wurde.
@Morten1207
Die Polizei hat darauf vertraut, dass die Wissenschaft so weit forgeschritten ist, dass Spuren ausgewertet können. Und dann waren die Spurenträger weg. Das ist tragisch.
Slaterator schrieb:Die Uhr hätte -im Gegensatz zur Waffe- nämlich keine Funktion.
Mag sein, dass die Uhr hinzugefügt wurde, damit man auch ja die "Richtige" erkennt und nicht die unfreiwillige Identitätsgeberin.

Vielleicht haben die Unbekannten erst mal eine Frau "ermittelt", die mit der Presse reden wollte. Erst als sie ganz "nah an ihr dran waren", haben sie erkannt, dass es die "Richtige" war und sie haben ihr ihre Insignien zurückgegeben, also eine typengleiche Taucheruhr an ihrem Arm befestigt.


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 09:24
noch ein ganz anderer Gedanke. JF wurde mehrfach aufgefordert sich an der Rezeption zu melden, ihr Kreditlimit wäre überschritten.
Richtig ?
Da sie ja die Aufenthaltsdauer verlängert hatte und Barzahlung angekreuzt hatte, waren damit nicht die Übernachtungskosten gemeint, da die zum Schluß bei Abreise erst fällig geworden wären.
Die Tüte Chips und Cola können es auch nicht gewesen sein und auch nicht das eine Hotbite. So weit ich weiß, hat sie sonst keine Kosten verursacht.
Ich meine gelesen zu haben, wegen des Pay-TV....
korrigiert mich bitte, wenn das falsch ist...

eine Person, die anonym bleiben will und möglichst wenig gesehen werden will, begeht dann diese "Dummheit" und schaut zu viel Pay-TV und riskiert damit aufzufallen, kontrolliert zu werden, zur Rezeption gehen zu müssen....
hm...
entweder hat sie das nicht gewusst, dass das so viel Geld kostet, (nicht richtig die Infos darüber gelesen) oder einfach nicht daran gedacht...-
und bei der ersten Aufforderung sich an der Rezeption zu melden, wären doch ihre Alarmglocken angegangen, sie hätte sich was einfallen lassen.
Stattdessen, reagiert sie nicht, außer zu bestätigen, und macht munter weiter...und das mehrfach !
So kam es ja dann dazu , dass der Security Mann hochgeschickt wurde...

so ein kapitaler Fehler würde doch "geschulten" Leuten, Agenten wie auch immer, nicht passieren.


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 09:50
auf dem Zettel (bild 78) steht gar nicht drauf, weswegen Sie sich mit dem Kassierer in Verbindung setzen sollte.


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29.08.2018 um 10:00
@Musikengel
Zu dem Bild 78: wurde die Frage von @JagBlack geklärt, wie sich das mit den Uhrzeiten verhält? Gedruckt um 20Uhr57, bestätigt aber erst um 21Uhr05? Hab ich da was überlesen?


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 10:01
Gefunden wurde im Zimmer der toten Plaza Frau ebenfalls eine Flasche Herrenparfüm der Marke Emanuel Ungaro - Pour L’Homme.

Interessant wären Informationen darüber, ob dieses Parfüm von der Toten während ihres Aufenthaltes in Oslo überhaupt benutzt wurde. Spuren des Parfüms hätten sich, wäre es benutzt worden nicht nur an der Toten sondern auch an den noch vorhandenen Kleidungsstücken finden müssen. Und an der Flasche selbst hätte es Fingerabdrücke der Toten geben müssen; lauter Details über deren Ergebnisse nichts berichtet wurde. Aber in den Untersuchungsakten müsste auch dazu etwas vermerkt sein, denn da es sich um ein Herrenparfüm handelte und eine männliche Person für das Zimmer angemeldet gewesen war, hätte es auf jeden Fall genauer überprüft werden müssen.

Ansonsten bleibe ich bei meinen Überlegungen, ob mit dem Zurücklassen des Pour L´Homme Parfüms nicht eine Botschaft verbunden gewesen sein könnte.


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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 10:16
@Jacksy24
keine Ahnung,
ich stehe jetzt aber doch etwas auf dem "Schlauch", der Zettel wurde ausgedruckt ?
ich dachte, dass muss mittels Fernbedienung am TV bestätigt werden.
Ach so, von der Mitarbeiterin der Rezeption.
ja sehr seltsam diese Zeiten.

aus dem Internet, ich weiß aber leider nicht mehr wo ich es gelesen habe.
---------------
Da es für Norwegen keine PTV-Angebote gab und gibt, können das dann höchstens englische oder schwedische gewesen sein, die über die Kabelbetreiber angeboten wurden
---------------
vielleicht kennt sich hier jemand mit aus ? welche Pay-Tv-Sender gab es denn damals in Oslo ?


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Nepeta
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Die Plaza Frau

29.08.2018 um 10:23
meermin schrieb:Gefunden wurde im Zimmer der toten Plaza Frau ebenfalls eine Flasche Herrenparfüm der Marke Emanuel Ungaro - Pour L’Homme.Interessant wären Informationen darüber, ob dieses Parfüm von der Toten während ihres Aufenthaltes in Oslo überhaupt benutzt wurde. Spuren des Parfüms hätten sich, wäre es benutzt worden nicht nur an der Toten sondern auch an den noch vorhandenen Kleidungsstücken finden müssen.
Könnte auch eine falsche Spur sein, in Richtung eines Manns mit dem sie mal gearbeitet hat.


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