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Die Plaza Frau

6.480 Beiträge, Schlüsselwörter: Norwegen, Unbekannte Tote, 1995, Oslo

Die Plaza Frau

05.01.2019 um 19:32
@alle
Ich glaube nicht, dass J. Selbst die Waffe besorgt hat und sie mit sich herumgetragen hat. Ich vermute, dass sie der Begleiter bei sich hätte. M.M. nach wohnte auch er im Plaza und zwei Nächte, als sie kurz nach 8 Uhr ihre Zimmertür aufschloss, verbrachte sie bei ihm. Dort waren auch ihre Sachen wie ein Koffer mit Kleidung, Handtasche usw. Am Freitag huschte sie in der Kleidung, in der sie gefunden wurde über den Gang in ihr Zimmer. Sie stand in irgendeiner Beziehung zu diesem Mann. War es ihr Ehemann oder Geliebter? Wurde sie von ihm im Streit erschossen oder sollten beide eliminiert werden und man fand nur sie in diesem Zimmer vor? Oder buchte ihr Mann einen Mörder für sie und bestellte deswegen extra ein Zimmer.
@VanDusen.
Ich weiss nicht, ob jemand aus dem kriminellen Milieu so einfach legal eine Waffe erwerben kann. In Deutschland brauchte ich den sogenannten kleinen Waffenschein. Und dafür wird ein Pol. Führungszeugnis angefordert. Ich weiss nicht, wie es in anderen Ländern in Europa ist.
Wenn eine nicht registrierte Waffe dem Kriminellen nur Verdruss bringen würde, dann würde keiner eine solche verwenden.
Solche Teile werden aber auf dem Schwarzmarkt zuhauf angeboten und verkauft. Wer ist denn so dumm und kauft sich eine Waffe mit Nummern. Diese sind ja registriert und deren Herkunft und Halter können zurückverfolgt werden. Jeder, der eine krumme Sache vorhat will eine Waffe ohne Registrierung und am besten ohne Nummer.


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 19:38
@Hathora

Den kleinen Waffenschein braucht man seit 2003 für Schreckschusswaffen.
Wikipedia: Kleiner_Waffenschein

Zum führen einer Waffe brauchst Du in Deutschland einen Waffenschein. Den bekommen aber nur Werttransport- oder Bewachungsunternehmer und Jäger zur Jagdausübung.
Wikipedia: Waffenschein


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 20:00
Hathora schrieb:Ich glaube nicht, dass J. Selbst die Waffe besorgt hat und sie mit sich herumgetragen hat. Ich vermute, dass sie der Begleiter bei sich hätte.
Das deckt sich soweit mit meiner Vermutung. Entweder gab es tatsächlich jenen mysteriösen Begleiter/Täter, der -falls es korrekt ist- nur einmal in Erscheinung trat/gesehen wurde oder eine andere Person/der Täter brachte die Waffe mit, um sie bewusst (inszenierter Suizid) beim Opfer zu belassen.
Hathora schrieb:M.M. nach wohnte auch er im Plaza und zwei Nächte, als sie kurz nach 8 Uhr ihre Zimmertür aufschloss, verbrachte sie bei ihm. Dort waren auch ihre Sachen wie ein Koffer mit Kleidung, Handtasche usw. Am Freitag huschte sie in der Kleidung, in der sie gefunden wurde über den Gang in ihr Zimmer.
Dafür spricht ersteinmal nur, dass eben Dinge aus ihrem Besitz nicht am Tatort aufgefunden wurden. Wann sie durch wen aus dem Hotel verbracht worden sein könnten, ist reine Spekulation. Auch das sich der mutmaßliche Täter tatsächlich im Hotel eingemietet hatte. So weit ich weiß, wurde ein Großteil der Gäste auf der selben Etage wie JF ermittelt. Einige äußerten sich ja auch im Filmbeitrag. Leider wurden -wenn ich es noch richtig weiß- nicht alle befragt/ermittelt. Viele Befragungen waren auch nur sehr oberflächlich. Interessant ist in diesem Punkt Mr.F., der auf dem selben Flur zu Gast war und sich -später aufgepürt- durch unkooperatives Verhalten und eine widersprüchliche Aussage hervortat. Er reiste allein, er erhielt (wirklich fälschlicherweise ?) zunächst das für JF bestimmte Essen und möglicherweise gehörte auch die Zeitung, welche im Hotelzimmer der JF gefunden wurde, zu seinem Raum. Ich bin mir allerdings beim letzten Punkt (Zeitung) gerade nicht sicher. Ich muß das nochmal nachschauen. Auf jeden Fall gab es merkwürdige Bezüge zw. F. und JF. Es wäre interessant, mehr von ihm zu erfahren.
JosephConrad schrieb:Zum führen einer Waffe brauchst Du in Deutschland einen Waffenschein. Den bekommen aber nur Werttransport- oder Bewachungsunternehmer und Jäger zur Jagdausübung.
zum Führen der Waffe außerhalb befriedeten Eigentums sogar Waffenschein PLUS Waffenbesitzkarte. Ich frage mich gerade, welche Strafe es zur Folge hat, wenn mir trotz öffentlichen Führens einer Waffe der Waffenschein oder die Besitzkarte fehlt, aber eben eines von beiden vorhanden ist. Wird da ein Unterschied gemacht oder ist es dann so wie bei einer Person ohne jeden Schein ? Wobei das alles bei der hier verwendeten Waffe kaum zum tragen kommt. Sie war von Anfang an als illegale Waffe gedacht. Sonst hätte niemand die Herkunft zu effizient verschleiert.


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05.01.2019 um 20:11
@JosephConrad
Und für den Erwerb eines Waffenscheines, ob klein oder gross braucht man ein Pol. Führungszeugnis oder nicht ? Und brauchte man nicht für einen Waffenerwerbsschein auch eines? Früher war das zumindest so, mein Vater war Förster und der hatte eine ganze Reihe von davon.


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05.01.2019 um 20:22
Hathora schrieb:Und für den Erwerb eines Waffenscheines, ob klein oder gross braucht man ein Pol. Führungszeugnis oder nicht ? Und brauchte man nicht für einen Waffenerwerbsschein auch eines? Früher war das zumindest so, mein Vater war Förster und der hatte eine ganze Reihe von davon
Ein polizeiliches Führungszeugniss braucht man immer, das stimmt.

Eine Waffenbesitzkarte bekommen Jäger, Sportschützen und Sammler (grüne-, gelbe-, rote-). die dürfen aber keine geladene Waffe mit sich führen, sonden nur ungeladen beim Transport z.B. zum Schützenhaus / Schießstand / Jagdrevier.
Wikipedia: Waffenbesitzkarte_(Deutschland)

Der Schwarzmarkt ist dann für das kriminelle Millieu, so wie Du es nennst, vorgesehen (da brauchst Du dann aber kein pol. Führungszeugnis) :-)


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 20:54
JosephConrad schrieb:Ein polizeiliches Führungszeugniss braucht man immer, das stimmt.
Das stimmt nicht ganz. Es sollte auch einwandfrei sein. Eine ausgewiesene schwere Körperverletzung (zum Beispiel), wäre ein Versagungsgrund.

Wieso diskutiert man jetzt noch mal darüber, wie man legal eine Waffe erwerben kann? Habe ich etwas verpasst?

Wurde am Ende die Waffe legal erworben?


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:01
Lichtenberg schrieb:Wieso diskutiert man jetzt noch mal darüber, wie man legal eine Waffe erwerben kann? Habe ich etwas verpasst?

Wurde am Ende die Waffe legal erworben?
Es ist eben von Zeit zu Zeit wichtig klarzustellen, worüber man spricht.


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05.01.2019 um 21:02
Slaterator schrieb:Waffenschein PLUS Waffenbesitzkarte. Ich frage mich gerade, welche Strafe es zur Folge
...hatte, wenn ein Händler in Dt. eine Waffe an eine Person ohne Erwerbserlaubnis verkaufte und dies festgestellt wurde.

Wenn dieser Händler sich nun nicht dem Risiko einer Strafe aussetzen wollte, aber von einem Büchsenmacher gehört hat, der Seriennummern von Pistolen entfernt und der Frau so eine illegale Waffe besorgte, dann könnte das den Weg der Waffe in die Hände von JF erklären und auch, warum die betreffenden Händler darüber nicht offiziell Auskunft geben.


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05.01.2019 um 21:07
JosephConrad schrieb:Es ist eben von Zeit zu Zeit wichtig klarzustellen, worüber man spricht.
Ich vermag den Zusammenhang nicht zu erkennen. Bei der Waffe wurde die Seriennummer mit einer gewissen Sachkenntnis entfernt. Es handelte sich zudem um ein weit verbreitetes Modell (ob nun original oder Nachbau). Woher die Waffe stammte, konnte die Polizei nicht ermitteln ("bis heute", wie es immer so dramatisch in Medienberichten heißt).

Also: Warum noch mal die Diskussion darüber, wie man legal(!) eine Waffe in Deutschland erwerben kann?


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05.01.2019 um 21:11
zwar kann man, wie einige neuere user hier im thread, gerne konstatieren, dass das ganze ein suizid war und dass die osloer kripo dies professionell und unumstößlich festgehalten hat,... dennoch ist es, zumindest (oder sogar?!) für uns laien doch recht auffällig, dass man sich seitens der ermittler einige evidente fragen gar nicht gestellt zu haben scheint - vollständigkeit der journalistischen berichterstattung mal vorausgesetzt, v.a. nach der herkunft der tatwaffe, nach dem verbleib der persönlichen habe, nach dem konkreten zeitlichen ablauf des aufenthalts, wobei aber all das auch ausschlaggebend für die ermittlung der identität der toten sein kann. so ergibt sich nun einmal für uns in der zugegeben oberflächlichen und durch JCWs darstellung gefilterten, gar evtl. verzerrten darstellung das bild, dass hier evtl. vorschnell zu einem fehlschluß gelangt wurde. dies ist erstmal noch gar keine kritik an den ermittlern, auch wenn es hier schon ganz andere eindrücke dazu gab, wo sogar bewusste unterdrückung des verfahrens durch obere im raum angedacht wurde, sondern vielmehr ein kritisches hinterfragen, wie man damals zu dem so unumstößlich festgestellten schluß gelangte, dass es sich nur um einen, wenn auch ungewöhnlichen, suizid handelt.

es bleibt auch festzuhalten, dass gerade die herkunft der waffe etliche fragen beantworten würde, gerade auch unter der prämisse des selbstmords.
hätte sie die waffe selbst mitgebracht, so gäbe es daraus einen hinweis in richtung ihrer herkunft, ihres kontaktfeldes und damit evtl. auch ihrer identität.
wäre die waffe durch sie selbst in oslo beschafft worden, so wäre es für die ermittler ebenso wichtig, herauszufinden, wo sie erworben wurde, auch um die bewegungen der unbekannten vor ort nachvollziehen zu können, aber sicherlich auch, um zu eruieren, wie es überhaupt zu der dafür nötigen kontaktaufnahme kam, was wieder erkenntnisse über ihre vernetzung und evtl. kontaktfelder geben kann.


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was mir ein wenig aufstößt ist die behauptung, es hätte keine nicht zuordnenbaren fingerabdrücke im zimmer gegeben. dies ist doch bei einem hotelzimmer, das üblicherweise stark frequentiert ist, selbst bei penibelsten zimmermädchen, schon ungewöhnlich. selbst in den besten häusern werden sich an einigen stellen immer spuren vorangegangener gäste finden lassen. an bettpfosten, kühlschrankgriffen, stuhllehnen, fenstergriffen, schranktürinnenseiten,... wenn hier wirklich alle fingerabdrücke genommen und zuordnenbar gewesen wären, hätten dafür ja sämtliche fingerabdrücke von personal und vorherigen gästen vorliegen müssen... sehr unwahrscheinlich.

und dann ist da ja noch der eine abdruck auf der zeitungshülle...

die zeitung stammt von einem zimmer am anderen ende der etage, noch an den aufzügen vorbei... selbst wenn die unbekannte diese selbst gemopst haben sollte, weshalb dann nicht irgendeine - womöglich sogar deutschsprachige - von einem der nachbarzimmer, sondern vom anderen ende des korridors? hat sie nach einer bestimmten zeitung ausschau gehalten? und warum wurde diese dann nicht aus der hülle entnommen? zeit und langeweile genug zum lesen hätte sie ja gehabt - wobei es ja auch etwas komisch ist, dass sie auf der einen seite die konversation mit dem personal auf deutsch suchte, weil ihr englisch nicht ausreichend gewesen sein soll, sich dann aber eine englischsprachige zeitung organisiert...

und jetzt bitte nicht gleich wieder mit der totschlagkeule vom komplett irrationalen verhalten angehender suizidenten kommen...

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zum "geöffneten" fenster: ich gehe stark davon aus, dass das fenster nicht gänzlich geöffnet werden konnte, sondern wie in solchen häusern üblich nur einen etwas 10cm breiten spalt aufgeschoben werden. reicht aus, dass die vorhänge rascheln, aber man kann nicht rausspringen.

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zum "probeschuß": mir kam in den sinn, dass es nicht ein test gewesen sein könnte, sondern dass der erste versuch des täters (wenn man jetzt mal nicht von suizid ausgeht) die unbekannte durch das kopfkissen hindurch zu erschießen fehlging, evtl. weil sie noch nicht vollständig betäubt war und sich im letzten moment wegdrehte. (wir wissen leider nicht, ob die "wurst des grauens" und die leeren getränkeflaschen auf evtl. rückstände von betäubungsmitteln untersucht wurden. evtl. wären hier sogar noch substanzen nachweisbar gewesen, die im köper schon nicht mehr auffindbar waren.)
aufgrund der auffindehaltung spekuliere ich weiter, dass der täter sie daraufhin mit seinem körpergewicht fixiert hat, d.h. sich auf sie kniete, und den finalen schuß in die stirn abfeuerte, bzw. ihre hände dabei führte, was sowohl zu der unbequemen überkopfhaltung als auch zu der ungewöhnlichen handhabe der waffe passen könnte, aber auch zum weiterhin durchgezogenen abzug, wenn der täter den daumen längere zeit in dieser haltung fixiert hätte.

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zum zeitproblem: da ich von einem fremdverschulden ausgehe, hatte ich immer ein timing-problem, wo der täter nicht nur entkommen musste, sondern auch noch das schloß manipulieren. nach einigem grübeln kam mir folgender gedanke:

der täter hat die unbekannte erschossen (2. versuch) und begonnen die leiche zu drapieren und das zimmer zu säubern, evtl. mithilfe des herrenparfums als lösungsmittel. plötzlich taucht auf dem fernseher die (letzte) nachricht der rezeption auf, dass die unbekannte sich dort melden solle. der täter fühlt sich zeitlich unter druck, bestätigt die meldung, weiß aber, dass er nicht mehr lange ungestört bleiben wird. in eile schafft er persönliche gegenstände im trolley aus dem zimmer, doch alles findet darin nicht platz, sodass bereits die türkise tasche gepackt ist. diese und seine aktentasche mit der restlichen munition (sowie evtl. die im schrank befindliche kleidung - so er diese nicht übersehen hat) will er anschließend noch holen. doch in der eile fällt die zimmertür hinter ihm ins schloß und er stellt fest, dass er die zimmerkarten im raum gelassen hat, sodass er jetzt ausgesperrt ist. daraufhin beschließt er, das schloß von außen zu manipulieren und einen doppel-verschluß vorzutäuschen, damit den suizid wahrscheinlicher zu machen, ungeachtet der unfreiwillig hinterlassenen gegenstände inkl. aktentasche.
anschließend begibt er sich in ein anderes zimmer, behält den korridor durch den türspion im auge und sieht den security-studenten, der im begriff ist die tür zu öffnen. evtl. um ihn zu verjagen, aber v.a. auch, um den suizid-eindruck zu bekräftigen, feuert er eine weitere waffe, die er mitführt, ab. die richtung der schußabgabe ist nicht zuletzt aufgrund der anspannung für den security-studenten kaum zu orten und die verbindung mit der erschossenen toten lässt ihn die verbindung zwischen diesem schuß und dem letalen herstellen.
also drei schüsse aus zwei waffen... zugegeben hier wird es reichlich spekulativ, selbst für meinen geschmack. wobei selbst ein lautes türknallen vom security-studenten wahrscheinlich im nachhinein als schuß interpretiert worden wäre...

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@Lichtenberg

und ja, das alles hier ist spekulation und ausmalerei! wir können doch hier ohnehin nur auf grundlage der von JCW veröffentlichten sachlage mutmaßen - inwiefern diese selbst auf polizeilichen erkenntnissen fußt und diese korrekt wiedergibt, darüber lässt sich sicherlich schon streiten. von daher kann es an diesen diskussionsthread auch keine ansprüche, weder ermittlungstechnicher, noch akademischer oder gar juristischer natur geben! und user mit klein-klein kritik herunterzuputzen und abzuwürdigen, ist da nicht gerade die vornehmste beteiligung, v.a. wenn man selbst bisher noch keinerlei stichhaltige begründung für die eigene sichtweise geliefert hat, außer, dass die erfahrenen ermittler aufgrund ihrer expertise zum sakrosankten ergebnis "suizid" kamen. keiner hat hier bisher von sich behauptet experte oder "crack" zu sein und die endgültige erkenntnis für sich gepachtet zu haben und keiner hat von sich behauptet, professionell mit kriminalermitllungen befasst zu sein. also bitte mal etwas piano mit der kritik an den mitdiskutierenden hier, was das betrifft, Herr Kollege!


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:11
Seps13 schrieb:Wenn dieser Händler sich nun nicht dem Risiko einer Strafe aussetzen wollte, aber von einem Büchsenmacher gehört hat, der Seriennummern von Pistolen entfernt und der Frau so eine illegale Waffe besorgte (...)
Das ist eher unwahrscheinlich. Ein Mal an einen Idioten verkauft, der eine solche Waffe bei einem gewöhnlichen Ladendiebstahl bei sich trug, erwischt wurde und dann die Herkunft der Waffe mitteilt, weil er sich dadurch Strafmilderung erhofft ...


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:14
Lichtenberg schrieb:Warum noch mal die Diskussion darüber, wie man legal(!) eine Waffe in Deutschland erwerben kann?
Ich glaube, es zielt auf die Feststellung ab, dass man für eine ordnungsgemäße Suizidplanung Waffenschein und Waffenbesitzkarte plus legale Waffe hätte erwerben können.


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05.01.2019 um 21:14
fravd schrieb:zwar kann man, wie einige neuere user hier im thread, gerne konstatieren, dass das ganze ein suizid war und dass die osloer kripo dies professionell und unumstößlich festgehalten hat
Lass einfach das "unumstößlich" weg und es passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du als "Laie" mit Hilfe eines Zeitungsartikels bessere Erkenntnisse hast, um weiter zu ermitteln, ist sehr unwahrscheinlich.

Aber mein bescheidener Hinweis (als "Neuer") soll Dich nicht davon abhalten, weiter mit Hilfe eines Zeitungsartikels zu ermitteln.


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05.01.2019 um 21:16
Seps13 schrieb:Ich glaube, es zielt auf die Feststellung ab, dass man für eine ordnungsgemäße Suizidplanung Waffenschein und Waffenbesitzkarte plus legale Waffe hätte erwerben können.
Das scheint mir der erste vernünftige Hinweis seit etwa zwei Seiten zu sein.

Hätte man auch vorher drauf kommen können.


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05.01.2019 um 21:24
Lichtenberg schrieb:Also: Warum noch mal die Diskussion darüber, wie man legal(!) eine Waffe in Deutschland erwerben kann?
Die Benutzerin wollte das eben wissen. Misch' Dich da am besten nicht ein, sondern toleriere solche Grundgedanken. Denn sonst bräuchten wir hier gar nicht weiterposten:

1. Der Fall wurde vor mehr als 20 Jahren in Norwegen als Selbstmord ad akta gelegt,
2. die Tote ist nicht identifiziert,
3. es gibt keine neuen Erkenntnisse,
4. im Thread wurde das Meiste bereits zum n. Mal re-diskutiert,
5. jeder hat seine Theorie (darf er auch,siehe 3.) aber
6. man lernt vielleicht neue Dinge, die man so zuvor nicht gewußt hat.
7. Ach ja: es gibt auch noch die Moderatoren die regulierend einwirken, wenn wenn es zu arg OT wird.


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05.01.2019 um 21:27
JosephConrad schrieb:Die Benutzerin wollte das eben wissen.
Ok, danke für den Hinweis.

Wir wollen ja alle etwas Neues dazu lernen.

Wer hat den von Dir verlinkten Fachaufsatz gelesen?


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:31
@Lichtenberg
Lichtenberg schrieb:Lass einfach das "unumstößlich" weg und es passt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du als "Laie" mit Hilfe eines Zeitungsartikels bessere Erkenntnisse hast, um weiter zu ermitteln, ist sehr unwahrscheinlich.

Aber mein bescheidener Hinweis (als "Neuer") soll Dich nicht davon abhalten, weiter mit Hilfe eines Zeitungsartikels zu ermitteln.
na, du bist es doch, der keine zweifel am suizid zulässt. für dich steht er doch allein schon durch die erkenntnis der erfahrenen ermittler endgültig fest, wie du selbst hier ja schon mehrfach geäußert hast. also ist das "unumstößlich" darauf bezogen durchaus angemessen.

und wer bringt dich eigentlich auf das schmale brett, hier würde jemand "ermitteln"?!
hast du den dir zugedachten absatz meines letzten posts wirklich gelesen und verstanden?
ich habe ausdrücklich mehrfach in diesem post betont, dass alles, was uns an informationen zur verfügung steht einzig und allein aus den veröffentlichungen (zeitungsartikeln) JCWs stammt.
und ermittlen kann man selbstverständlich auf dieser grundlage nicht. aber diesen anspruch hat hier auch niemand!
hier wird spekuliert und es werden gedanken und erfahrungen ausgetauscht. es wird wild gemutmaßt und zusammengereimt. und genau das ist auch allen teilnehmern an dieser diskussion ziemlich klar - nur dir scheinbar nicht...


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:35
fravd schrieb:für dich steht er doch allein schon durch die erkenntnis der erfahrenen ermittler endgültig fest, wie du selbst hier ja schon mehrfach geäußert hast.
Nein, das habe ich so nie geschrieben.

Ich habe sogar immer wieder Argumente dafür gebracht, warum ich einen Suizid für plausibler halte, als ein Tötungsdelikt.

Kann man nachlesen, wenn man möchte.
fravd schrieb:und genau das ist auch allen teilnehmern an dieser diskussion ziemlich klar
Ich vermute: Nein.


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:42
Lichtenberg schrieb:Wer hat den von Dir verlinkten Fachaufsatz gelesen?

Besten Dank nochmals für die Recherche!
Ich hoffe alle, denn jeder der der ihn gelesen hat, weiss jetzt ein bißchen mehr über den Kontext.

Zum Thema Pistole:
ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstelen, dass ein Büchsenmacher das enorme Risiko eingeht, einen selbst gekauften Lauf zu anonymisieren und zu verkaufen. Die Schweiz ist ein pinibles Völkchen, daher denke ich dass, ähnlich wie in Deutschland, Seriennummer von Lauf und Verschlußstück in der (Waffenbesitzkarte -- jetzt wissen wir wovon wor sprechen ---) eingetragen werden muss. Also wenn der alte Lauf ausgeschossen oder beschädigt wurde muss er ausgetragen und vernichtet, der neue eingetragen werden.
Der Büchsenmacher hat also das Risiko bei einer Revision nachweisen zu müssen, wo der Lauf denn verblieben ist.
So gesehen wäre es viel weniger Risiko für ihn, die Änderung an einem bestehenden Lauf einer Waffe durchzuführen, die nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden kann.

Daher meise Skepsis über diese Theorie.


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Die Plaza Frau

05.01.2019 um 21:46
JosephConrad schrieb:Ich hoffe alle, denn jeder der der ihn gelesen hat, weiss jetzt ein bißchen mehr über den Kontext.
Nicht einer der Teilnehmer hier (mich ausgenommen) ist auf den Inhalt des Fachaufsatzes eingegangen. Insofern ist Deine Hoffnung nicht begründet.

Der Aufsatz widerlegt die hier vielfach geäußerte Vermutung, dass sich an den Händen der unbekannten Frau Blutspritzer und/ oder Schmauchspuren hätten befinden müssen. Er widerlegt auch die Annahme, dass ein Suizident nicht auf die Idee käme, sich die Waffe an die Stirn zu halten. Dies wurde vorher und nachher als "untypisch" behauptet, obwohl es im Aufsatz als "typisch" bezeichnet wurde.

Es wurde dann einfach (man kann es ja nachlesen) das Thema gewechselt.

Nun unterhalten wir uns über die Bedingngen in Deutschland, nach denen man legal (!) eine Waffe erwerben kann.


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