Cold Case - Andreas Dünkler seit 1997 vermisst
11.10.2018 um 19:03Hier ist noch ein aktuelles Video, des NDR aus Hamburg zum Fall Anderas D. Auf jeden Fall gibt es keine Videobänder mehr, das wird hier unter anderem auch gesagt.
Das finde ich auch interessant. Was sollen die denn zur Aufklärung beitragen, wenn Andreas Dünkler aller Wahrscheinlichkeit nach Opfer von Zufallstätern wurde?Nightrider64 schrieb:Dann fiel mir auf, das eigentlich wenig über das Privatleben von Andreas ausserhalb der Familie bekannt war, so daß heute noch ehemalige Studienkameraden als Zeugen gesucht werden.
Das halte ich nicht für ungewöhnlich. Ausweise sind gerade in der "Bahnhofsklientel" sehr begehrt. Man braucht sie um Pakete bei der Post abzuholen oder Sim Karten zu kaufen. Eine Freundin die bei der Post arbeit hat mir mal erzählt, dass sich mehrere Obdachlose eine Identität teilen um Pakete oder Geldanweisungen abzuholen. Der Ausweis war wie im Film gesehen noch bis 2003 gültig. Man konnte auch ohne dass man damit betrügerisch agierte damit viel anstellen.Nightrider64 schrieb:Merkwürdig finde ich, das alles darauf hin deutet, das der Ausweis noch 2 Jahre lang unbefugt benutzt wurde.Die Kripo scheint davon auszugehen und betonte im Bericht ausdrücklich die Verjährung dieser Straftat
Genau. Und das spricht meiner Meinung nach durchaus dafür, dass er hinter dem Hamburger Hauptbahnhof, in St. Georg überfallen wurde.Cyenita schrieb:Das halte ich nicht für ungewöhnlich. Ausweise sind gerade in der "Bahnhofsklientel" sehr begehrt
Vielleicht ist ihm der säumige Bekannte aus dem Weg gegangen und man hat sich zufällig auf dem Bahnsteig wiedergetroffen. Vielleicht ist er aus der Bahn ausgestiegen in der der Kumpel eingestiegen ist. Man wollte das Problem das bei einem Bier in der Bahnhofsgegend klären und das ganze ist dann eskaliert. Möglich wäre das obwohl ich nicht glaube das AD der als korrekter Hanseate soviel Geld verleihen würde das es sich lohnen würde sich deshalb zu streiten. Er würde wohl eher die Sache auf dem Bahnsteig für erledigt erklären und den anderen bitten sich nie wieder zu melden.vorsichtfalle schrieb:Geldverleih an einen Bekannten, der eskaliert ist?Das war mein erster Gedanke....(Ich gebe zu dass die Uhrzeit nicht ganz passt)
Welche Motivlage siehst Du dafür? Prüfungsangst vor dem 2. Staatsexamen? Er hatte ja sogar schon eine Arbeitsstelle in Aussicht. Eine gute Zukunft vor sich.Nightrider64 schrieb:Ich halte immer noch eine Selbsttötung für nicht Unmöglich.
Das Geschehen könnte sich auch in mehreren Episoden abgespielt haben - das muss nicht alles am Stück abgelaufen sein.vorsichtfalle schrieb:Geldverleih an einen Bekannten, der eskaliert ist?
Das war mein erster Gedanke....
(Ich gebe zu dass die Uhrzeit nicht ganz passt)
Ich habe die Kaution für meine erste Wohnung damals auch Bar zusammen mit der ersten Monatsmiete gezahlt, ansonsten hätte ich die Wohnung gar nicht bekommen.falstaff schrieb:Alleine schon dass er 600 Euro in bar abhob, ist merkwürdig. Eine Kaution überweißt man doch am besten auf ein Sperrkonto? Von wichtigen Anschaffungen ist ebenfalls nichts bekannt geworden
An Geldverleih kann ich irgendwie so gar nicht glauben. Ich denke, die Kommilitonen, die er hatte, kamen aus ähnlich situierten Verhältnissen wie er selbst. Warum sollte er da jemanden so viel Geld leihen?falstaff schrieb:Ansonsten sind diese unerklärten 600 Euro eine weitere Auffälligkeit in dem Fall.
Ein solches Finanzverhalten passt einfach insgesamt nicht zu der erkennbar gewordenen Persönlichkeitsstruktur.Cyenita schrieb:Falstaff schrieb:
Alleine schon dass er 600 Euro in bar abhob, ist merkwürdig. Eine Kaution überweißt man doch am besten auf ein Sperrkonto? Von wichtigen Anschaffungen ist ebenfalls nichts bekannt geworden
Ich habe die Kaution für meine erste Wohnung damals auch Bar zusammen mit der ersten Monatsmiete gezahlt, ansonsten hätte ich die Wohnung gar nicht bekommen.
Das muss dann aber eine Edelprostituierte gewesen sein für 600 Euro, und eher keine Hafenhure...Rotmilan schrieb:Ganz ehrlich, da kann ich mir noch eher einen Besuch bei einer Prostituierten vorstellen. Von dem er seinen Freunden und natürlich der Mutter nichts erzählen würde.